Alltag an deutschen Schulen Das System der Ausreden Unser Autor ist Lehrer an einer Realschule in Bayern. Im Schulalltag muss er immer wieder erleben, dass sich Leistung selbst bei den Jüngsten nicht mehr lohnt. Deutschland steckt in einer Bildungskrise – Szenarien aus einem Alltag am Rande des Wahnsinns. VON JONAS SCHREIBER
Interview mit Kultusminister Clemens : „Sachsen wird diese Standardabsenkung nicht mitgehen“ Die niedersächsische Kultusministerin Julia Willie Hamburg (Grüne) schafft die schriftliche Division in der Grundschule ab. Ihr sächsischer Amtskollege Conrad Clemens (CDU) lehnt das ab: „Ich halte es für gefährlich, Anforderungen immer weiter abzusenken.“ INTERVIEW MIT CONRAD CLEMENS
Eltern aus patriarchalischen Kulturen : Der blinde Fleck in der Debatte um Schülergewalt Statistiken des LKA NRW zeigen einen deutlichen Anstieg körperlicher Übergriffe durch Minderjährige – und meist hat die Gewalt einen Migrationshintergrund. Während Ursachen wie soziale Medien oder die Corona-Zeit genannt werden, wird ein Faktor vernachlässigt: das Elternhaus. VON GIDEON BÖSS
Rezepte gegen den Bildungsverfall : Für eine neue Unterrichtskultur Bundesweit haben sich Neuntklässler in Mathematik und Naturwissenschaften deutlich verschlechtert - quer durch alle Bundesländer und Schulformen. Mehr als ein Viertel verfehlte die Mindestanforderung für den Mittleren Schulabschluss. Was läuft an unseren Schulen falsch? VON RAINER WERNER
Cicero-Serie „Junge Stimmen“ : Die Schule ist zum Ort der Meinungserziehung geworden Gendersternchen, Aktionen gegen „Rechts“ und Banner für Diversity prägen das Bild. Die Schule ist längst nicht mehr nur eine Lernstätte, sie ist auch zur Gesinnungsschmiede geworden. Ein Gastbeitrag eines 18-jährigen Schülers aus Nordrhein-Westfalen. VON NILS DORMANN
Schule und Migrationskrise : In der Bildung haben wir es nicht geschafft Im August 2025 zogen die Medien der Republik Bilanz, ob sich die Prophezeiung von Angela Merkel „Wir schaffen das“ bewahrheitet hat. Die Resultate bei der Integration der Flüchtlinge sind ernüchternd. In der Bildung ist das Versagen besonders eklatant. VON RAINER WERNER
Hoher Ausländeranteil an Schulen : Leugnung der pädagogischen Evidenz Unkonventionelle Vorschläge zur Verbesserung der Lernbilanz unserer Schulen werden gerne als „stigmatisierend“ oder „ausgrenzend“ gebrandmarkt. Dabei spricht die Evidenz eine klare Sprache: Unsere Schulen leiden unter einem zu hohen Anteil an Kindern, die die deutsche Sprache nicht beherrschen. VON RAINER WERNER
Adalbert Stifter als Bildungsexperte : Mangel an Liebe Der Dichter Adalbert Stifter hat in seiner Erzählung „Der Waldbrunnen“ mit literarischen Mitteln gezeigt, wie man auch schwierige Kinder pädagogisch erreichen kann: mit Empathie und Zuwendung. Das lässt sich auch auf den heutigen Schulalltag übertragen. VON RAINER WERNER
Debatte um Smartphones in Schulen : Deutschland ist digital naiv Immer mehr Länder haben ein Smartphone-Verbot in Schulen durchgesetzt. Jetzt wird auch in Deutschland über die Grenzen der Mediennutzung debattiert. Höchste Zeit, wenn einem die Gesundheit von Kindern noch etwas wert ist. VON RALF HANSELLE
Meldeverfahren und Beschwerdestellen : Die GEW will den Kampf gegen Rechts auch im Klassenzimmer führen Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordert Meldeverfahren und Beschwerdestellen gegen Rechts. Lehrkräfte, die angeblich gegen die Verfassung verstoßen und Schüler indoktrinieren, sollen denunziert werden. Der Vorschlag ist rechtsstaatlich problematisch – und gefährlich. VON VOLKER BOEHME-NESSLER
Gewalt an Schulen : Wir brauchen eine Kultur der Spielregeln In Schulen, die in sozialen Brennpunkten liegen, ist ein geregelter Unterricht kaum noch möglich, weil das Klima von Einschüchterung und Gewalt geprägt ist. Auch Lehrkräfte sind von der Schülergewalt betroffen. Es ist an der Zeit, dass die Lehrer um ihre Schulen kämpfen. VON RAINER WERNER
Schulschließungen und Maskenpflicht : Verzagte Schüler werden nie Corona-Aufarbeitung fordern Im Stile von „Fridays for Future“ müssten Schüler eigentlich selbst aktiv werden, um eine Entschuldigung für den Schaden zu fordern, den ihnen die Corona-Politik zugefügt hat. Die Gründe, warum das nicht geschehen wird, sind ein ebenso großes Problem, wie es die Corona-Maßnahmen waren. VON MIRIAM STIEHLER
Schulschließungen wegen Corona : Die Lehrer tragen Verantwortung Vor fünf Jahren führten Corona-Maßnahmen dazu, dass Schulen über Monate hinweg geschlossen wurden. Trotz immenser psycho-sozialer, medizinischer und schulischer Folgen für Millionen von Kindern fehlt bis heute eine pädagogische Aufarbeitung. EIN GASTBEITRAG VON ALEXANDER WITTENSTEIN, SEBASTIAN LUCENTI, STEFANIE RAYSZ, BERND SCHOEPE, MICHAEL KLUNDT, MARC BERNOT, CORDULA HENNING
Ungesteuerte Migration und Bildung : Wir nehmen die Falschen auf Die Erfahrungen an unseren Schulen geben Aufschluss darüber, aus welchen Einwanderungsgruppen die Kinder besonders erfolgreich abschneiden. Wenn wir das Bildungsniveau unseres Landes heben wollen, sollte die Migrationspolitik diese Ergebnisse berücksichtigen. VON RAINER WERNER
KI in der Schule : Die Digitalisierung muss gestaltet werden Trotz zwiespältiger Erfahrungen mit dem digitalen Lernen lässt sich die Digitalisierung der Schule nicht mehr aufhalten. Die Künstliche Intelligenz (KI) wird das Lernen grundsätzlich verändern. Die Kultusminister wären gut beraten, sich rechtzeitig auf diesen Wandel einzustellen, um ihn zum Nutzen der Schüler zu gestalten. VON RAINER WERNER