„Heute Show“ und Böhmermann Der ÖRR im tapferen Kampf gegen alles „Rechtsextreme“ Satire darf alles – auch politische Einseitigkeit auf Gebührenkosten? Ein Freitagabend mit „Heute Show“ und Jan Böhmermann legt nahe: Im ÖRR ist die Antwort längst gegeben. Hier werden „die Rechten“ vorgeführt, Journalisten attackiert und ein Rechtsstreit moralisch aufgeladen. VON MIA KILIAN
Correctiv-Desaster vor Gericht : Und jetzt das große Schweigen im Haltungsblätterwald Nach dem jüngsten Gerichtsurteil zum Potsdamer Treffen ist die Glaubwürdigkeit von „Correctiv“ endgültig dahin. Auffällig ist jetzt das große Schweigen des ÖRR und linker Qualitätsmedien. Dabei haben sie die ganze Hysterie drumherum erst ausgelöst. VON BEN KRISCHKE
Berliner Correctiv-Urteil : „Die Correctiv-Geschichte ist jetzt doppelt versenkt“ Ein Berliner Gericht hat die Aussagen von Correctiv über die angeblichen Ausweisungspläne von Potsdam verboten. Nun drohen der Plattform hohe Schadensersatzansprüche. Im Interview erklärt der Anwalt Carsten Brennecke, der das Urteil erstritten hat, warum. INTERVIEW MIT CARSTEN BRENNECKE
Yishai Sarid im Porträt : Mephisto in Jerusalem Der Bestsellerautor Yishai Sarid wagt mit jedem neuen Buch einen Blick in die Seele der israelischen Gesellschaft. Im Frühjahr erscheint sein neuer Roman – eine literarische Reise in bewegte Zeiten, die Vergangenheit und Gegenwart Israels eindringlich miteinander verknüpft. VON RENÉ SCHLOTT
Drastisches Sparprogramm bei der „Washington Post“ : Keine Post mehr von der „Post“ Die „Washington Post“ ist eine Institution des Journalismus. Unter ihrem Besitzer Jeff Bezos sieht sie sich nun einem drastischen Sparprogramm ausgesetzt. Hunderte Mitarbeiter werden entlassen. Nur ein weiteres Symptom für die Krise des Journalismus? VON MICHAEL JÄCKEL
Zustand des Lokaljournalismus : Von Sozialarbeitern und Politologen Es gibt einen Typus von Journalismus, der lieber zuspitzt als einordnet. Da werden aus pointierter Rede vermeintliche „Entgleisungen“ – und Schlagzeilen erzeugen Empörung, während der Kontext verschwindet. KOLUMNE: UNGEFILTERT VON WOLFGANG KUBICKI
„Das Interview“ mit Daniel Haas : „Die Essenz eines gelungenen Lebens sind Liebe und Freundschaft“ Daniel Haas versteht Einsamkeit als Grundthema unserer Zeit – und seiner eigenen Biografie. Er spricht über Scham, familiäres Schweigen und das Gefühl, selbst im Kreis von Freunden isoliert zu sein. Und darüber, wie Verbundenheit neu entstehen kann. INTERVIEW MIT DANIEL HAAS
Gedanken zum CDU-Parteitag : Zehn Minuten Applaus ist kein Erfolg, sondern ein Symptom Moderne Parteitage wirken wie perfekt durchinszenierte Events für ein Publikum, das längst nicht mehr existiert. Was einst lebendige Willensbildung war, ist heute choreografierte Folklore. Das Beunruhigende daran ist nicht die Leere des Rituals, sondern die Zufriedenheit mit ihr. Auch von Journalisten. VON OLIVER ERRICHIELLO
Holger Friedrich startet „Ostdeutsche Allgemeine Zeitung“ : Ost! Ost! Ostdeutschland! Der Verleger Holger Friedrich hat eine Zeitung gegründet, die als neues Leitmedium die ostdeutsche Perspektive in die öffentliche Debatte tragen soll: die „Ostdeutsche Allgemeine Zeitung“. Was steckt dahinter? Ein Besuch im Osten der Republik. VON BEN KRISCHKE
„Das Interview“ mit Jan Fleischhauer : „Die Leute haben Mallorca gebucht und sind in Bukarest aufgewacht” CDU gewählt, SPD bekommen: Zum Auftakt unserer Reihe „Das Interview“ erklärt Jan Fleischhauer, warum er bei seiner ersten Wahl die SPD wählte – und weshalb sich heute viele Bürger von der Bundesregierung nicht vertreten fühlen. INTERVIEW MIT JAN FLEISCHHAUER
Martenstein-Rede beim „Prozess gegen Deutschland“ : Applaus, Herr Martenstein! Der wahrste Satz der AfD-Verbotsdebatte lautet: Wer die Demokratie retten will, schafft sie womöglich ab. Mit einer grandiosen Rede hat der Kolumnist Harald Martenstein dem „Unsere Demokratie“-Milieu jetzt die Leviten gelesen. Unser Autor applaudiert. VON BEN KRISCHKE
Öffentlich-rechtlicher Rundfunk : Die übervollen Mülltonnen Wer von Gebühren lebt, wird für Beschwerden taub. Das zeigt sich bei Müllentsorgern ebenso wie beim ÖRR. Zwangsfinanzierung schafft Gleichgültigkeit: Kritik versandet, Verantwortung wird abgewehrt, und Manipulation gilt plötzlich als „Schnittfehler“. VON BERND STEGEMANN
Der „Spiegel“ deckt mal wieder rechte Netzwerke auf : Suche impotenten Mann zum Lesen Und wieder eine Party. Und wieder wimmelt es von Rechten. Der „Spiegel“ hat sich auf der Geburtstagsfeier eines Milch-Milliardärs umgeschaut. Was er dort fand, waren muhende Kühe und laute Unkenrufe. Was er daraus machte: ein journalistisches Lehrstück in sinnfreier Assoziation. VON RALF HANSELLE
Linksgrün gegen die Bundestagspräsidentin : Nur weiter so, Frau Klöckner! Julia Klöckner widersetzt sich der 24/7-Regenbogendoktrin und stellt zudem fest, dass Julian Reichelts „Nius“ genauso zum Medienpluralismus gehört wie die „taz“. Dass Linksgrün deshalb durchdreht, zeigt nur, dass die Bundestagspräsidentin gerade sehr viel sehr richtig macht. VON BEN KRISCHKE
Kritik an Israel liegt voll im Trend : Wenn Antisemiten kein schlechtes Gewissen mehr haben müssen Kritik an Israel liegt voll im Trend, von LinkedIn bis zum „Spiegel“. Differenziert geht es dabei eher selten zu. Für die Nahost-Debatte ist das schlecht, für Israelhasser aber super praktisch. Endlich braucht man als Antisemit kein schlechtes Gewissen mehr zu haben. VON BEN KRISCHKE