Nahost-Berichterstattung in den Mainstream-Medien Israel am Pranger Seit seiner Gründung 1948 muss sich Israel der Aggressionen seiner arabischen Nachbarstaaten erwehren. Wenn Journalisten Israels aktuelle Politik kritisieren, ohne diese geschichtlichen Voraussetzungen zu berücksichtigen, tragen sie zur Delegitimierung des jüdischen Staates bei. VON RAINER WERNER
Cicero-Serie „7 Gespräche zum 7. Oktober“, Teil 2 : „Man hat sie wie Vieh behandelt“ Yair Yaakov wurde am 7. Oktober von Terroristen ermordet, seine Söhne 52 Tage in Gaza festgehalten. Sein Bruder Yaniv erzählt von der verzweifelten Suche nach Informationen und seinem jahrelangen Kampf, die Familie wieder zusammenzubringen – und wie er die Erinnerung an seinen Bruder wachhält. INTERVIEW MIT YANIV YAAKOV
SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach : „Es gibt in einigen Teilen der Linken in Berlin offen gezeigten Israel-Hass“ Der Spitzenkandidat der Berliner SPD sieht in der Partei die Linke ein Antisemitismus-Problem. Mit Blick auf eine mögliche Koalition nach der Abgeordnetenhaus-Wahl fordert er die Parteiführung auf, klare Konsequenzen gegen einzelne Mitglieder zu ziehen. INTERVIEW MIT STEFFEN KRACH
Debatte um deutschen Buchpreis : Das El-Hissy-Ablenkungsmanöver Antisemitische Skandale im Kulturbetrieb sind keine Zufälle. Schon immer war Kultur auch ein geopolitisches Schlachtfeld. Eine Melange aus postkolonialem Aktivismus, politischem Islam und Einfluss autoritärer Staaten will den gesellschaftlichen Zusammenhalt des Westens gezielt untergraben. VON UTE COHEN
Cicero-Serie „7 Gespräche zum 7. Oktober“, Teil 1 : „Mein ganzer Körper schrie danach, dass ich fliehen musste“ Anita Conforty überlebte das Massaker auf dem Nova-Festival am 7. Oktober nur knapp. Im Interview erzählt die Musikerin von ihrer Flucht vor den Hamas-Terroristen, dem Trauma danach und ihrem Versuch, trotz des Erlebten nicht dem Hass zu verfallen. INTERVIEW MIT ANITA CONFORTY
Itamar Ben-Gvir : Der Mann, der Netanjahu von rechts unter Druck setzt Itamar Ben-Gvir gilt als einer der radikalsten Politiker in der israelischen Regierung. Seine Forderung, jede Nacht 30 bis 40 Terroristen im Gazastreifen zu töten, passt zu seiner politischen Biografie. Wer ist Ben-Gvir – und welche Ziele verfolgt er mit Blick auf Gaza und die bevorstehende Wahl? VON MAX-EMANUEL HAMPEL
Das „Board of Peace“ : Was leistet Trumps Friedensrat bisher? Trumps Friedensrat sollte Frieden in Gaza bringen – doch sieben Monate nach seiner Gründung ist von den versprochenen Fortschritten kaum etwas zu sehen. Die Hamas ist immer noch nicht entwaffnet, und die Finanzierung des ambitionierten Projekts bleibt ungeklärt. VON MAX-EMANUEL HAMPEL
Zwischenbilanz am Golf : Eine Region wird neu geordnet Der Krieg hat den Iran militärisch und politisch schwer getroffen, zugleich aber die Grenzen amerikanischer Machtprojektion offengelegt. Während Teherans Führung um ihr Überleben ringt, droht Washington die Kontrolle über die weitere Entwicklung zu verlieren. VON HANS-ULRICH SEIDT
Iran-Krieg, Straße von Hormus, Libanon : Abkommen in Sicht? Vermittlungsbemühungen zwischen dem Iran und den USA gehen weiter – der US-Finanzminister spricht von einer baldigen Lösung. Stimmen im Verteidigungsministerium warnen vor einer Kapitulation gegenüber Teheran. VON CICERO-REDAKTION
Iran-Krieg : Trump: Angriffe auf Iran abgesagt – „Umrisse einer Einigung“ Das US-Militär stand Berichten zufolge kurz vor einer massiven Angriffswelle auf Ziele im Iran. Nun will Trump anscheinend darauf verzichten – sofern seine Bedingungen schnell erfüllt werden. VON CICERO-REDAKTION
Terror-Tunnel der Hisbollah im Libanon : Die unterirdische Front unter der Kreuzfahrerburg Die Burg Beaufort im Libanon wurde einst von Kreuzfahrern gegründet. Heute steht sie erneut im Zentrum eines Konflikts: Auf den Zinnen weht jetzt die israelische Flagge, doch unter der Erde erstreckt sich ein Tunnel-Netzwerk für den Kampf gegen Israel. VON TAL LEDER
Elite-Leihmütter : Das globale Geschäft mit Gebärmüttern Flatrates, Erfolgsgarantien, Premium-Pakete: Der internationale Markt für Leihmutterschaft folgt den Regeln eines Luxusgeschäfts. Die Leidtragenden sind oft die Frauen, die die Kinder austragen. Doch manche von ihnen werden inzwischen selbstbewusster. VON MARTINA LENZEN-SCHULTE
Atomdrohung aus Iran : Ein Spiel mit dem Feuer Die iranische Forderung nach einer Atombombe ist mehr als politische Provokation. Sie verweist auf eine langfristige Strategie, die militärische Stärke, wirtschaftlichen Druck und geopolitische Kontrolle verbindet – und die Gefahr eines großen Krieges deutlich erhöht. VON WAHIED WAHDAT-HAGH
Democratic Socialists of America : Mamdani war erst der Anfang Eine Kaderorganisation am Rande der US-Demokraten verdrängt reihenweise altgediente Abgeordnete. Die Democratic Socialists of America sind aber keine Splittergruppe mehr, sondern geben der führungslosen Partei als Einzige noch eine Antwort auf Trump. VON SHANTANU PATNI
Lage in Israel : Auf den Iran-Krieg folgt die USA-Krise Israel hat im Krieg gegen den Iran militärische Stärke demonstriert. Doch trotz der militärischen Erfolge steht das Land außenpolitisch isoliert da. Das belastete Verhältnis zu den USA stellt Jerusalem vor neue strategische Herausforderungen. VON TAL LEDER