Klima-Alarmismus Wenn der Kaiserpinguin zur Ente mutiert Der Kaiserpinguin gilt plötzlich als „stark gefährdet“. Doch Zahlen und Definitionen der Roten Liste erzählen eine andere Geschichte. Warum Medien Alarm schlagen – und mehr Nüchternheit in der Klimadebatte dringend nötig wäre. GASTBEITRAG VON PETER VOSS
ZDF-Insides zum KI-Skandal : Eine denkwürdige Krisensitzung beim Weltbildbestätigungs-TV Nach dem KI-Skandal im ZDF hat „Nius“ Mitschnitte einer Krisensitzung veröffentlicht. Diese offenbaren eine krasse Kluft zwischen „Haltungsjournalisten“ und solchen, die ihren Informationsauftrag noch ernstnehmen. Ist das der große Knall, den das ZDF gebraucht hat? VON BEN KRISCHKE
Zwischen Heimatexpertise und Agitprop : Über die helle und die dunkle Seite des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ARD und ZDF wollen Qualitätsjournalismus liefern. Immer häufiger folgen sie aber der Logik des Boulevard – plus dezidiert linker Empörungsmechanismen. Wer entlang konkreter Narrative skandalisiert, verbreitet aber zwangsläufig auch Unsinn. Wie beim KI-Fake im „Heute Journal“. VON BEN KRISCHKE
Reformstaatsvertrag : Warum das Vertrauen in ARD, ZDF und Deutschlandfunk sinkt Müsste der öffentlich-rechtliche Rundfunk heutzutage neu aufgebaut werden, käme kein vernünftiger Mensch auf die Idee, das bestehende System eins zu eins abzubilden. Daran dürfte auch der Reformstaatsvertrag wenig ändern. Eine Fehleranalyse. VON HUGO MÜLLER-VOGG
Aufregung um ARD-Sendung „Die 100“ : Die Geister, die sie riefen, sind Rassisten In der ARD-Show „Die 100“ ist eine Hautfarbenskala zum Einsatz gekommen. Das war dumm und historisch unsensibel, sollte aber im größeren Kontext betrachtet werden. Die Aktion zeigt: Die identitäre Linke hat Rassismus wieder salonfähig gemacht. VON BEN KRISCHKE
Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis für Sophie von der Tann : Der Journalismus, der nur erzählt, was ins Weltbild passt Die Auszeichnung von Sophie von der Tann mit dem Friedrichs-Preis zeigt ein tieferliegendes Problem. Nicht die Korrespondentin allein steht im Fokus, sondern ein öffentlich-rechtlicher Journalismus, der Narrative pflegt und Kritik systematisch abtut. VON DANIEL NEUMANN
Cicero-Serie: Problemfall ÖRR : Wie ein kompletter Neustart aussehen könnte Reformunwilligkeit, Wagenburgkultur und Selbstbedienungsmentalität – beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk kommt vieles zusammen. Die journalistischen Standards und personalpolitischen Sitten sind so misslich, dass nur ein echter Neustart helfen kann. Ein Vorschlag. VON PETER WELCHERING
Vorwurf der Einseitigkeit wird juristisch geklärt : „Dann muss der ÖRR beweisen, dass er ausgewogen ist“ Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden: Gerichte dürfen prüfen, ob ARD, ZDF und Deutschlandfunk ausgewogen berichten. Im Interview erklärt der Rechtsanwalt Carlos A. Gebauer, warum das revolutionär ist und was dem ÖRR nun droht. INTERVIEW MIT CARLOS A. GEBAUER
Nach ÖRR-Kritik im NRW-Landtag : „Das ZDF hat mich beruflich kaltgestellt“ Wegen seiner öffentlichen Kritik am ÖRR erlebt der ZDF-Journalist Andreas Halbach in der Redaktion ein Tribunal, erzählt er exklusiv im Cicero-Interview. Die Chefs vom Dienst verweigern nun die Zusammenarbeit – womöglich auf Anweisung von oben. INTERVIEW MIT ANDREAS HALBACH
Die letzten 24 Stunden : Moritz Führmann: Der Duft von Kassel und eine kleine Sünde Moritz Führmann erzählt, was ihm im Leben wichtig ist: Zeit im Wald, Musik, schöne Erinnerungen und seine Familie. Abschiede fallen ihm schwer, aber er ist dankbar für viele glückliche Momente. Ein stiller Blick auf das, was wirklich zählt. VON NADINE EMMERICH
Lügen über Kirk, Mobbing gegen Ruhs : Selbst zwei Dutzend Julia Ruhs könnten den ÖRR nicht mehr retten Zwischen Lügen über Charlie Kirk und Mobbing gegen Julia Ruhs präsentieren sich nennenswerte Teile von ARD und ZDF dieser Tage als Schande für die öffentlich-rechtliche Idee. Das System ist offenkundig so kaputt, dass es sich nicht mehr reparieren lässt. VON BEN KRISCHKE
Julia Ruhs über die Intrige beim NDR : „Die NDR-Bosse hatten keine ,Cojones‘, um das durchzustehen“ Mitarbeiter des NDR haben die BR-Journalistin Julia Ruhs aus ihrem eigenen Format gedrängt. In ihrem ersten Interview nach der Intrige erzählt sie, wie sie den Umgang des NDR damit erlebt – und warum sie trotzdem bei den Öffentlich-Rechtlichen bleiben will. INTERVIEW MIT JULIA RUHS
Intrige gegen Julia Ruhs : Wenn NDR-Mitarbeiter eine einzige konservative Journalistin nicht ertragen können NDR-Mitarbeiter sollen die Journalistin Julia Ruhs über Monate diffamiert haben. Nun könnte Ruhs teilweise aus ihrer eigenen Sendung „Klar“ fliegen. Die beispiellose Intrige zeigt: Selbst eine einzige konservative Journalistin ist großen Teilen des ÖRR schon eine zu viel. VON FELIX HUBER
Philipp Ruch im Ronzheimer-Podcast : Eine Nazi-Obsession macht einen nicht zum neuen Stauffenberg Im Podcast mit Paul Ronzheimer erklärt sich der Verantwortliche für die Störaktion beim ARD-Sommerinterview mit Alice Weidel. Es ist ein hörenswertes Gespräch mit Philipp Ruch. Offenbart es doch die große Nazi-Obsession, die das „Zentrum für Politische Schönheit“ antreibt. VON BEN KRISCHKE
ARD-Sommerinterview mit Alice Weidel : Nervensägen gegen rechts Linke Störer haben lautstark versucht, das ARD-Sommerinterview mit Alice Weidel zu verunmöglichen. Mit Erfolg für den Moment. Doch perspektivisch wird auch diese infantile Aktion der AfD mehr nutzen als schaden. Schon deshalb, weil sie offenkundig undemokratisch war. VON BEN KRISCHKE