Der Pranger von Köln Wie der Staat Menschen und Meinungen stigmatisiert Die Stadt Köln listet auf einer offiziellen Website „extrem rechte Medienaktivisten“ mit vollem Namen auf. Ein solcher digitaler Pranger ist ein klarer Verstoß gegen Grundrechte und rechtsstaatliche Prinzipien. Für die Kulturkämpfer gegen Rechts ist die Verfassung nur noch totes Papier. VON VOLKER BOEHME-NESSLER
Auswüchse der Wokeness : Willkommen in Absurdistan Niemand kann den Absolutheitsanspruch der Wokeness bestreiten. Gegen jede Vernunft wird versucht, gewisse Dogmen in der Gesellschaft zu etablieren. Das Portfolio reicht von Frisuren über Sprache bis zu einem freien Palästina. VON ANTJE JELINEK
Allianz-Jugendstudie : Konservativ ist das neue Progressiv Die Allianz-Foundation hat eine neue Jugendstudie vorgelegt. Demnach sehnen sich ein Drittel der Jugendlichen nach alten Zeiten. Da schrillen die Alarmglocken aller Progressiven. Aber vielleicht ist Nostalgie moderner als angestaubte Fortschrittsideologie. KOLUMNE: GRAUZONE
Autismus-Barbie : Vielfalts-Marketing und Inklusions-Design Der Konzern Mattel hat eine neue Puppe herausgebracht: eine Autismus-Barbie. Was wie ein Scherz klingt oder wie ein Social-Media-Meme, ist völliger Ernst. Selten war das Bemühen um politische Korrektheit so einfältig – und verräterisch. VON ALEXANDER GRAU
Islamismus im politischen Berlin : Erst kommt die Unterwanderung, dann die Unterwerfung Die größte Bedrohung unserer liberalen und säkularen Gesellschaft ist die schleichende Unterwanderung durch den politischen Islam. Sie erfolgt nicht nur durch radikale Muslime, sondern auch durch ein antiwestliches Weltbild unreligiöser Linker. VON MORITZ WIMMER
Meistgelesene Artikel 2025: August : Shitstorm um Sidney Sweeney: Zu schlank und zu weiß Eine US-Jeansmarke wird dafür angegriffen, dass sie in ihren Werbespots kein schwarzes, übergewichtiges Model mehr präsentiert wie noch vor einigen Jahren, sondern die Schauspielerin Sidney Sweeney. Dies war der meistgelesene Cicero-Artikel im August. VON GIDEON BÖSS
Aufregung um ARD-Sendung „Die 100“ : Die Geister, die sie riefen, sind Rassisten In der ARD-Show „Die 100“ ist eine Hautfarbenskala zum Einsatz gekommen. Das war dumm und historisch unsensibel, sollte aber im größeren Kontext betrachtet werden. Die Aktion zeigt: Die identitäre Linke hat Rassismus wieder salonfähig gemacht. VON BEN KRISCHKE
Debatte um Die Familienunternehmer : Die Sollbruchstelle Die Debatte um den Verband „Die Familienunternehmer“ kommt zur rechten Zeit. Sie zeigt, dass die Frontlinie im alltäglichen Kulturkampf auch zwischen traditionellen Familienunternehmen und dem woken Kapitalismus internationaler Konzerne verläuft. KOLUMNE: GRAUZONE
Replik auf „Warum die Rechte nicht woke wird“ : Wenn Begriffe den Streit bestimmen Oft wirken politische Debatten hitzig und unvereinbar. Doch viele Konflikte entstehen weniger aus inhaltlichen Differenzen als aus unterschiedlichen Definitionen – zum Beispiel, wenn es um die Bedeutung des Begriffs „woke“ geht. Eine Replik auf Felix Niklas Binder. VON JAN UPHOFF
Replik auf „Wenn die Rechte ‚woke‘ wird“ : Warum die Rechte nicht woke wird Der Begriff „woke“ wird oft inflationär genutzt. Unser Gastautor argumentiert, warum rechte Identitätspolitik zwar ähnliche rhetorische Formen nutzt, aber nicht zur ideologischen Familie von Woke gehört. Eine Replik auf Jan Uphoff. VON FELIX NIKLAS BINDER
Merz-Eklat bei der „Deutschlandstiftung Integration“ : Wer so agiert, kultiviert nur die eigene Opferrolle Stipendiaten der „Deutschlandstiftung Integration“ outen sich als migrantische Schneeflöckchen – und sorgen während einer Rede von Schirmherr Friedrich Merz für einen Eklat. Der ganze Vorfall ist hochnotpeinlich. Auch für den Bundeskanzler. VON BEN KRISCHKE
Kulturkampf : Wenn die Rechte „woke“ wird Der identitätspolitische Stil der Linken wird mittlerweile in den USA von einer neuen, aggressiven Rechten aufgegriffen. Sie will auf ähnliche kulturelle Weise wie die Linke Politik machen: mit Emotionen, Moral, Identität, Opferstatus – und Judenhass. VON JAN UPHOFF
Poetry-Slammerin Ayse Irem : „Nicht weiß genug“ In woken und migrantisch-aktivistischen Kreisen ist es Mode, Deutschland pauschal als rassistisches Land zu verunglimpfen. Seltsamerweise wird man dafür von der „weißen“ Mehrheitsgesellschaft mit Preisen überhäuft. Jüngstes Beispiel: die Poetry-Slammerin Ayse Irem. VON GIDEON BÖSS
Bürgermeisterwahl in New York : Zohran Mamdani: Trumps Traumgegner Zohran Mamdani verkörpert alles, wogegen die MAGA-Bewegung von Donald Trump zu Felde zieht: Ein woker, sozialistischer Muslim mit indisch-afrikanischen Wurzeln. Doch der 34-Jährige ist drauf und dran, Bürgermeister von New York City zu werden. VON ULRICH BERLS
Warum Juden mit der politischen Linken brechen sollten : Verteidigung der Zivilisation statt linker Hegemonie Die größte Gefahr für Juden geht nicht mehr von Rechten aus. Und die deutsche Israelpolitik steht zunehmend unter dem moralischen Druck einer progressiven Öffentlichkeit: Der 7. Oktober 2023 ist der Beginn einer notwendigen politischen Neuorientierung des deutschen Judentums. VON NOAM PETRI, DAN PETRI UND RON PETRI