Jochen Ott im Porträt Durchhalter im finsteren Tal Jochen Ott ist Oppositionsführer und Spitzenkandidat der SPD in Nordrhein-Westfalen. Er will mit einer Politik für berufstätige Familien Ministerpräsident werden. Sein Credo: Reformen nicht auf dem Rücken derer durchsetzen, die durch Kinder ohnehin schon unter Druck stehen. VON FERDINAND KNAUSS
Pausenbrot-Affäre in Kleve : Vielfalt als Politikerwunsch und Schulwirklichkeit im Ramadan Die nordrhein-westfälische Landesregierung schwärmt zum Fastenbrechen von Vielfalt und Werten. Währenddessen sorgt ein Vorfall für Unruhe, der das Konfliktpotential islamischer Ramadan-Praxis im Schulalltag deutlich macht. VON FERDINAND KNAUSS
Rücktritt der NRW-Fluchtministerin Josefine Paul : Nicht Pauls Lüge, sondern politische Blindheit ist das Problem Der Fall der Fluchtministerin Josefine Paul in Düsseldorf zeigt: Scheitern an der Migrationswirklichkeit ist für den Politikbetrieb kein Rücktrittsgrund. Nur bei offenkundiger kommunikativer Unfähigkeit ist Schluss. Das erinnert an eine andere grüne Ministerin. VON FERDINAND KNAUSS
Dortmunds neuer Oberbürgermeister Alexander Kalouti : Der erste Christdemokrat seit 1946 CDU-Politiker Alexander Kalouti beendet die 79-jährige SPD-Ära in Dortmund. Seine politischen Lehrjahre verbrachte der Theater- und Kriegswissenschaftler in der FDP. Sein zentrales Versprechen an die Dortmunder Wähler: Für mehr Sicherheit zu sorgen. VON FERDINAND KNAUSS
Kommunalwahl in NRW : Grüne punkten da, wo die Welt noch in Ordnung ist Der „Spiegel“ feiert Münster als „grüne Oase“ im rechtslastigen NRW – während der Rest des Landes von AfD und wirtschaftlicher Unsicherheit geprägt ist. Zwei völlig unterschiedliche Realitäten in einem Bundesland. VON JAN UPHOFF
Wahlergebnis in NRW : Die Wähler trauen den Verheißungen nicht mehr Die SPD hat sich stets als „Bollwerk“ gegen die AfD gerühmt. Die CDU wollte die Rechtsaußenpartei einst halbieren. Bei den Kommunalwahlen in NRW hat sich jedoch – abermals – gezeigt, dass ein Teil der Wähler für die einstigen Volksparteien nicht mehr zu erreichen ist. Und das hat Gründe. VON HUGO MÜLLER-VOGG
Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen : Die große Wahl der kleinen Namen 14 Millionen Menschen können am Sonntag bei der Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen ihre Stimme abgeben. CDU und SPD leiden unter einem dramatischen Vertrauensverlust vor Ort. Es dürfte zum Stresstest für die etablierten Parteien kommen. VON STEFAN LAURIN UND FERDINAND KNAUSS
Vor den NRW-Kommunalwahlen : Merz und Wüst und ein Wahlkampf mit angezogener Handbremse Bei ihrem gemeinsamen Auftritt im idyllischen Münster passen sich Bundeskanzler Friedrich Merz und Ministerpräsident Hendrik Wüst dem harmlosen Wahlkampf der NRW-CDU an. Das alles bestimmende Thema Migration wird allenfalls codiert erwähnt. VON FERDINAND KNAUSS
Kommunalwahlen in NRW : In Köln ist die Realität kein Wahlkampfthema Alle Kölner Parteien außer der AfD verpflichten sich in einem „Fairness-Abkommen“, Probleme mit der Migration nicht zum Wahlkampfthema zu machen. Deutlicher kann man den Bürgern nicht zeigen, dass einem ihre Sorgen eher lästig sind. VON FELIX HUBER
Dirk Wiese im Porträt : Der zweite Mann aus Brilon In der Migrationspolitik tickt Dirk Wiese fast wie die Union. Dennoch ist der SPD-Innenpolitiker als Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion in der ersten Reihe der Bundespolitik angekommen. VON FERDINAND KNAUSS
NRW-Wissenschaftsministerin Ina Brandes : Hochschulgesetz: „Es war nicht so gemeint“ Die CDU-Frau Ina Brandes ist eine Macherin. Doch die NRW-Wissenschaftsministerin ist in die Kritik geraten. Schränkt ihr „Hochschulstärkungsgesetz“ die Meinungsfreiheit ein? VON STEFAN LAURIN
NRW-Staatspreis für die Toten Hosen : Die Staatspunks von Nordrhein-Westfalen Was ist nur aus dem Punkrock geworden? Die Toten Hosen erhalten aus der Hand eines CDU-Ministerpräsidenten die höchste Ehrung – und Frontmann Campino bedankt sich artig mit politischem Lob für Hendrik Wüst. VON FERDINAND KNAUSS
Migrationspolitik in Nordrhein-Westfalen : Düsseldorfs schwarz-grüne Pseudo-Härte und potentielle Fernwirkung Die schwarz-grüne Koalition in Düsseldorf simuliert Migrationshärte. Effektive Auswirkungen wird das kaum haben. Aber die Grünen könnten in Nordrhein-Westfalen allmählich lernen, was sie auf Dauer in Berlin koalitionsuntauglich macht. VON FERDINAND KNAUSS
CDU-Innenpolitiker Gregor Golland : „An der Grenze muss klar werden: Wir lassen dich nicht mehr rein“ Der nordrhein-westfälische CDU-Innenpolitiker Gregor Golland fordert Zurückweisungen an den deutschen Grenzen als klares Signal einer neuen Migrationspolitik. Der Vertrauensschwund vieler Menschen in die Parteien habe aber noch einen weiteren Grund. INTERVIEW MIT GREGOR GOLLAND
Weiße Rosen in Solingen : Eine politische Bankrotterklärung Nach dem Terrorangriff wallfahren die Regierenden aus Berlin und Düsseldorf nach Solingen. Doch außer leeren Worten haben sie den Bürgern nichts zu bieten. SPD-Chefin Saskia Esken ist wenigstens so ehrlich und gibt dies ganz offen zu. VON FERDINAND KNAUSS