Invasion von Ceuta Der EU-Kontrollverlust bei der Migration beginnt schon auf X Der Grenzsturm von Ceuta war keine „Ankunft“, sondern eine Invasion. Wer den jüngsten Kontrollverlust der Europäischen Union kleinredet oder auf bürokratische Fragen reduziert, ist bereits Teil des Migrationsproblems. VON BEN KRISCHKE
Rechts ist böse, links ist gut : Wär ich doch Rapper geworden! Die Fälle Ikkimel und Danger Dan zeigen: Ausgerechnet bei rappenden Verbal-Randalierern wird der Raum des Sagbaren nicht etwa eingegrenzt, sondern beliebig ausgeweitet. Hauptsache links. Unser Autor war Intendant des SWF – und wäre wohl besser Rapper geworden. VON PETER VOSS
Uwe Bolls „Citizen Vigilante“ : „Wir müssen eine ehrliche Debatte wagen. ,Citizen Vigilante‘ soll ein Beitrag dazu sein“ Uwe Bolls „Citizen Vigilante“ setzt sich mit Migrantenkriminalität und Selbstjustiz auseinander. In Deutschland wurde dem Film die Altersfreigabe verweigert. Im Interview erklärt Boll die Intention hinter dem Film und warum er trotz aller Kontroversen eine notwendige Debatte anstößt. INTERVIEW MIT UWE BOLL
Talkshows abschaffen! : Ein fröhlicher Reformvorschlag für telegenes Schweigen Fünf Polit-Talkshows, hunderte Gäste und unzählige Stunden Debatte – doch die permanente politische Gesprächsproduktion ist lediglich die Simulation demokratischer Meinungsbildung. Ein Plädoyer für eine ungewöhnliche Programmreform. VON OLIVER ERRICHIELLO
Was leistet der Faschismusbegriff – und was nicht? : Das Gift in der Debatte Deutschland hat sich im Faschismus-Vorwurf eingegraben. Der inflationäre Gebrauch eines Begriffs, der vor allem Zugehörigkeiten und Abgrenzungen markiert, führt zur Verunmöglichung der politischen Debatte. KOLUMNE DIE SONNTAGSFRAGE
Sexismusvorwurf gegen Denis Scheck : Keine Rücksicht auf Mimosen Der Literaturkritiker Denis Scheck hat in „Druckfrisch“ die neuen Bücher von Sophie Passmann und Ildikó von Kürthy polemisch kritisiert. Umgehend wurde ihm Sexismus vorgeworfen. So ein Unsinn! Wenn du nicht kritisiert werden willst, dann schreibe keine Bücher. KOLUMNE: GRAUZONE
Zum Tod von Jürgen Habermas : Der Staatsdenker Jürgen Habermas hat die politische Kultur und die akademische Landschaft der Bundesrepublik geprägt wie kein anderer Intellektueller. Sein Denken wurde zur Staatsideologie der Bundesrepublik. Sein Tod markiert ein Epochenende. VON ALEXANDER GRAU
Zehn Jahre Kölner Silvesternacht : Wer nicht Klartext spricht, schützt nur die Falschen Zehn Jahre ist die Kölner Silvesternacht mittlerweile her. Doch noch immer wird sexualisierte Gewalt durch Migranten beschwiegen oder kleingeredet – aus Angst, als rassistisch oder islamophob zu gelten. Das schützt aber nur die Falschen. VON CAROLINA KAUBE
Moral statt Analyse : Deutschland leistet sich die dümmsten Debatten Es ist fast schon ein Volkssport: Kaum sagt jemand etwas Unbequemes, dauert es keine Stunden, bis die nächste nationale Erregungsschleife läuft. Dann debattiert Deutschland so lange über Nebensächlichkeiten, bis keiner mehr weiß, worum es eigentlich ging. VON NIKOLAOS GAVALAKIS
Politik ist Streit : Mehr Spaltung wagen Gewarnt wird vor der Krise der Demokratie, weil es zu viel Streit gäbe. Doch das ist ein Irrtum: Das Wesen der freiheitlichen Staatsform ist der Disput. Parteiung ist die Spielweise des Politischen. VON FRANK A. MEYER
Nach Attentat auf Charlie Kirk : Rechte Opfer und linke Täter passen nicht ins linksgrüne Weltbild Der Mord an Charlie Kirk wirft unangenehme Fragen auf, die auch das linksgrüne Milieu in Deutschland betreffen. Also wird versucht, ihn post mortem zu diffamieren und die Debatte auf das US-Waffenrecht zu lenken. Nur so kann man weiter moralische Instanz spielen. VON BEN KRISCHKE
Deutsche Hysterie : Schrei, wenn du kannst! Hysterie hat Konjunktur. In der Politik, der Wissenschaft, den Medien. Überall wird an der Erregungsschraube gedreht. Doch verlieren wir darüber nicht den Blick auf die Realität – und am Ende vielleicht sogar den Verstand? VON RALF HANSELLE
Cicero Jugend-Serie „Contra Woke” : Woke TikTok-Blase: Willkommen in der Welt des Hasses! Die Plattform TikTok ist schon lange eine Selbstverständlichkeit unter Jugendlichen. Jeder kann seine eigenen Videos zu Themen aller Art drehen – auch zur Politik. Meinungen, die dem Mainstream nicht entsprechen, führen allerdings oft zu Hass und Suizid-Aufrufen. VON MELTEM SEKER
Juli Zeh im Interview : „Pädagogische Politik ist gefährlich“ Die Bürger sind wütend, wenn der Staat zu viele Vorschriften macht, sagt Juli Zeh. Die Schriftstellerin schaut vom Dorf aus auf die Politik. Ein Gespräch über AfD-Wähler, den SPD-Kanzler und fehlende Debatten. INTERVIEW MIT JULI ZEH
Lob des Elitären : Ist das Außerordentliche schon verwerflich? Als Projektionen kleinbürgerlicher Ressentiments wird der Begriff der Elite zu einem billigen Feindbild umgedeutet. Doch als sinnentleerte Formel innerhalb der politischen Arena wird der Elitenbegriff notorisch auf die Unpassendsten angewandt. VON DOMINIK PIETZCKER