Deutsche Bahn : Neue Türschilder für die Eisenbahninfrastruktur Noch mehr Geld vom Bund, aber kaum Kontrollen: Die DB AG ist der große Gewinner der beschlossenen Bahn-Reformen. Dabei trägt der Konzern eine Mitschuld am desolaten Zustand, etwa der Infrastruktur – aber behauptet gerne anderes. VON CHRISTIAN BÖTTGER
Bahnstreik : Die sechs Tage des Claus Weselsky Alle Räder stehen still, weil die Lokführergewerkschaft GDL nicht auf die Angebote der Deutschen Bahn eingehen will. Bahn-Personalvorstand Martin Seiler „hat sie nicht mehr alle“, befindet Gewerkschaftsführer Weselsky. Warum die Politik an dem Streit nicht unschuldig ist. VON JAKOB RANKE
Bahn-Streikfahrplan angelaufen : Nur jeder fünfte Fernzug unterwegs An deutschen Bahnhöfen herrschte am Mittwochmorgen weitgehende Leere: Grund dafür ist der Streik der Lokführergewerkschaft GDL. Ein Großteil des Fern- und Regionalverkehrs fällt bis Freitagabend aus. VON CICERO-REDAKTION
Der Flaneur : Vorsicht, Stufe! Unser Kolumnist Stefan aus dem Siepen beobachtet, dass Treppen diskriminiert werden. Doch die millionenfachen Warnungen der Bahn sind nur allzu berechtigt: Für den Menschen der Moderne, des Treppensteigens entwöhnt, kann jede Stufe die letzte sein. KOLUMNE: DER FLANEUR
Neue Strukturen notwendig : Wie die Deutsche Bahn besser gesteuert werden könnte Die Deutsche Bahn AG ist in eine tiefe Krise gerutscht. Der Bund als Eigentümer hat keine Ziele festgelegt. Außerdem sind die Instrumente der Steuerung des Staatskonzerns unklar. Doch viele Probleme werden öffentlich kaum diskutiert. VON THOMAS EHRMANN UND CHRISTIAN BÖTTGER
Tarifrunde bei der Bahn : Ein Bahnstreik in der Weihnachtszeit ist eine scharfe Waffe Wenn der Gewerkschaftschef der Lokomotivführer mit Streik droht, ist das erfahrungsgemäß ernst zu nehmen. Da der Arbeitgeber der Staat ist und die Regierung traurige Weihnachtsbilder vermeiden will, könnte es für den Steuerzahler teuer werden. VON HUGO MÜLLER-VOGG
Schienenverkehr : Deutschland im Miniaturformat Die Bahn soll Rückgrat der geplanten deutschen Verkehrswende sein. Für die Zukunft wird eine schöne neue Bahnwelt versprochen, während in der Gegenwart mit Verspätungen und Zugausfällen an der Substanz gezehrt wird. Und so sieht es auch auf allen anderen Politikfeldern aus, von der Energiewende bis zur Migrationskontrolle. VON MARKUS KARP
Der Flaneur : Flexible Pünktlichkeit Es ist eine peinliche Situation, zu spät zu kommen. Doch glücklicherweise kann das Handy hier größtenteils Abhilfe schaffen, wie unser Flaneur beobachtet hat. KOLUMNE: DER FLANEUR VON STEFAN AUS DEM SIEPEN
Gewalttaten in Bahnhöfen : Die Zahlen der Bundespolizei sollten nicht nur die Bahn-Führung sorgen Die Gewalt an Bahnhöfen und in Zügen ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen, wie ein nicht zur Veröffentlichung bestimmter Bericht der Bundespolizei belegt. Darüber sollten sich nicht nur Verkehrswende-Politiker Sorgen machen. VON FERDINAND KNAUSS
Bundesregierung : Bahn soll zusätzliche Milliarden aus Klimafonds bekommen Die Bundesregierung will der Deutschen Bahn 12,5 Milliarden Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds zukommen lassen, um die marode Infrastruktur zu erneuern. VON CICERO-REDAKTION
Niedergang des öffentlichen Raums : „Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten“ Schmutzige Innenstädte, No-go-areas, Messerstechereien, ausfallende Züge: Der öffentliche Raum zerfällt zunehmend. Doch anstatt die massiven Probleme weiterhin zu ignorieren, müssen diese seitens der führenden Politiker endlich schonungslos angegangen werden. VON MICHAEL KLEIN
Der Flaneur : Leiden in der Ersten Klasse Unser Kolumnist Stefan aus dem Siepen fährt in der Bahn Erste Klasse - aber mit schlechtem Gewissen. Denn der Gedanke an seinen ökologischen Fußabdruck macht ihn melancholisch. KOLUMNE: DER FLANEUR VON STEFAN AUS DEM SIEPEN
Deutsche Bahn : Wer das System zerschlägt, zerschlägt die Zukunft des Bahnverkehrs Die aktuell populäre Forderung nach einer Zerschlagung der DB, das heißt nach der Trennung von Netz und Betrieb, ist ein fataler Irrweg und wird dem Schienenverkehr erheblichen Schaden zufügen. Die Politik sollte sich aus dem Management der Bahn gänzlich heraushalten. VON HEINZ DÜRR
Schweizer Ex-Bahnchef über Deutsche Bahn : „Diese Pläne sind ein Abgewöhnungsprogramm für Bahnkunden“ Korridorsanierungen sollen helfen, die Deutsche Bahn aus der Krise zu holen. Der ehemalige Schweizer Bahnchef Benedikt Weibel hält diese für „selbstmörderisch“. Im Interview erklärt er zudem, wo die Deutsche Bahn falsch abgebogen ist und was jetzt zu tun wäre. VON MORITZ GATHMANN
Deutsche Bahn : Störung im Betriebsablauf Das „Deutschlandtempo“ kommt nicht in Gang, das Schienennetz ist marode. Das Bahn-Chaos wird sich in den nächsten Jahren wahrscheinlich noch verschärfen. Fehlendes Budget, Bürokratie und Bürgerwiderstand stehen dem Zugbetrieb im Wege. Die Titelgeschichte unserer März-Ausgabe. VON MORITZ GATHMANN UND VOLKER RESING