„Wohin treibt die Bundesrepublik?“ Das CDU-Trilemma und der untote Obrigkeitsstaat 1966 warnte Karl Jaspers vor dem fortlebenden Obrigkeitsstaat durch Große Koalitionen oder gar Allparteienregierungen. Damals bewahrte die CDU Deutschland davor. In Brandmauer-Deutschland droht sie der selbstzerstörerischen Verlockung zu erliegen. VON FERDINAND KNAUSS
CDU-Gerüchte um Angela Merkel : Die Brandmauer als Bundespräsidentin? Nicht nur auf dem Parteitag der Union ist Angela Merkel präsent. Als vorgestellte Bundespräsidentin spukt sie auch durch die Gerüchteküche der Republik – und erinnert die Union an ihre fatale Selbsteinmauerung. VON FERDINAND KNAUSS
AfD unter neun Prozent : Bemerkenswerter Realitätsverlust Kulturstaatsminister Wolfram Weimer sieht die AfD in vier Jahren bei neun Prozent. Mit seinem Plädoyer für die Brandmauer liefert er zugleich das Argument, weshalb es so nicht kommen wird. Mit selbstmörderischer Energie klammert sich die Union an eine fatale Strategie. KOLUMNE: GRAUZONE
Union im Angriffsmodus : „Everybody’s darling is everyone’s Depp“ Offenbar hat sich die CDU endlich entschlossen, den nach allen Umfragen offensichtlichen Mehrheitswillen umzusetzen. Entscheidend ist jetzt, dass sie diesen Kurs fortsetzt und weiter daran arbeitet, bürgerferne linke Elitenprojekte zurückzudrängen. VON WOLFGANG BALZER
Schwarz-rote Koalition : Der Streit um den Mindestlohn tobt bereits Die SPD wirft Friedrich Merz vor, beim Mindestlohn von den „vereinbarten“ 15 Euro abzurücken. Doch im Koalitionsvertrag steht gar nicht drin, dass die Lohnuntergrenze auf 15 Euro steigen muss. VON HUGO MÜLLER-VOGG
Von Steuern bis Corona : Zentrale Punkte im Koalitionsvertrag Union und SPD haben sich viel vorgenommen für die nächsten vier Jahre. Einiges war schon aus der Sondierung bekannt, einige neue Akzente setzt nun der Koalitionsvertrag. VON CICERO-REDAKTION
Schwarz-rote Sondierungsgespräche : Lässt sich Merz über den Tisch ziehen? Nachdem Friedrich Merz sein erstes Wahlversprechen gebrochen hat, schwankt die Stimmung innerhalb der Union zwischen Entsetzen und Zweckoptimismus. Gibt es jetzt eine Bringschuld der SPD bei der Migration? Lars Klingbeil macht nicht den Eindruck. VON BEN KRISCHKE
Friedrich Merz bei Maischberger : Der schmale Grat Friedrich Merz will auf dem Weg ins Kanzleramt Fettnäpfchen meiden. Das ist nachvollziehbar. Aber muss er sich deshalb dem linksgrünen Milieu anbiedern? Seine FDP-Kritik bei Maischberger war nicht nur unnötig, sie war auch plump und kurzsichtig. VON BEN KRISCHKE
Thorsten Frei im Porträt : Faesers Gegenüber Thorsten Frei prägt die neue CDU-Linie in der Migrationspolitik. Der Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion läuft sich für Größeres warm. VON VOLKER RESING
Titelgeschichte im Februar : AfD: Die Geister, die man rief Im Wahljahr 2024 schaut das Land wie gebannt auf die AfD. Immer wieder wird versucht, die rechte Partei einzuhegen. Doch Medien, Politik und Verfassungsschutz haben die AfD mutmaßlich nur gestärkt und nicht geschwächt. VON MATHIAS BRODKORB
Migrationsgipfel in Berlin : Kretschmann und Unionsländer für Asylverfahren außerhalb Europas Winfried Kretschmann und die von CDU/CSU geführten Bundesländer sprechen sich für die Durchführung von Asylverfahren außerhalb Europas aus. Mit dieser Forderung möchte die Gruppe in die Verhandlungen zwischen Bund und Ländern am Montagnachmittag in Berlin gehen. VON CICERO-REDAKTION
Steuerpolitik von Friedrich Merz : Wenn Kevin Kühnert den CDU-Chef lobt Es waren vor allem der Mittelstand und der Wirtschaftsflügel der CDU, die Friedrich Merz bei seiner Kandidatur zum Parteichef unterstützten. Unter anderem hofften sie auf ein stärkeres marktwirtschaftliches Profil der Partei. Bisher hat Merz da nicht viel geliefert. VON HUGO MÜLLER-VOGG
Unionsklausur : Merz will Debatte über Leistungsbereitschaft Die Spitze der Unionsfraktion kommt im Sauerland, der Heimatregion ihres Vorsitzenden Friedrich Merz, zu einer Klausur zusammen. Es soll um Inhalte gehen und nicht um die K-Frage. Zum Beispiel um die miserable Wirtschaftslage in Deutschland. VON CICERO-REDAKTION
Ende der deutschen Kernenergie : Stell dir vor, es ist Atomausstieg, und keiner macht mit Die Regierung nimmt die drei verbliebenen deutschen Atomkraftwerke vom Netz. Die Freude der Atomkraftgegner ist groß, und die SPD München lädt gar zur Atomausstiegsfeier auf den Odeonsplatz. Kann man mit Symbolpolitik die Welt retten? VON BEN KRISCHKE
Wolfgang Schäuble : Der Abwiegler Wolfgang Schäuble feiert sein 50-jähriges Bundestagsjubiläum. Je älter er wurde, desto mehr machte er sich einen Namen als verschmitzter Abwiegler. Unions-Abgeordnete erlebten in den 90er Jahren jedoch einen ganz anderen Schäuble. VON HUGO MÜLLER-VOGG