Atomkraft-Gegner bei einer Demonstration / picture alliance

Ende der deutschen Kernenergie - Stell dir vor, es ist Atomausstieg, und keiner macht mit

Die Regierung nimmt die drei verbliebenen deutschen Atomkraftwerke vom Netz. Die Freude der Atomkraftgegner ist groß, und die SPD München lädt gar zur Atomausstiegsfeier auf den Odeonsplatz. Kann man mit Symbolpolitik die Welt retten?

Autoreninfo

Ben Krischke ist Leiter Digitales bei Cicero, Mit-Herausgeber des Buches „Die Wokeness-Illusion“ und Mit-Autor des Buches „Der Selbstbetrug“ (Verlag Herder). Er lebt in München. 

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„Der heutige Tag markiert eine energiepolitische Zeitenwende: Die Zeit der Atomkraft in Deutschland ist endgültig zu Ende – die Zukunft gehört jetzt ohne Einschränkungen den Erneuerbaren Energien“, wird Carsten Träger, umweltpolitischer Sprecher der SPD, in einer Pressemitteilung zitiert, die mir heute früh in den Posteingang geflattert ist. Und weiter: „Der Ausbau der Erneuerbaren Energien ist eine einzigartige Erfolgsgeschichte und noch in diesem Jahr werden wir weitere Maßnahmen beschließen, um ihn noch einmal zu beschleunigen.“

Ich scrolle durch meine Twitter-Timeline und sehe einen Tweet der BR-Journalistin Julia Ruhs. Eine Karte der „Tagesschau“, mit OpenStreetMap gebastelt, zeigt, wo in der deutschen Nachbarschaft Atomkraftreaktoren nach dem deutschen Atomausstieg weiterlaufen werden. Jene Länder sind grau eingefärbt. Auf der Karte ist sehr viel grau. Und Großbritannien und die Schweiz nur deshalb nicht, weil sie nicht Teil der Europäischen Union sind. „Es ist verrückt, nicht wahr?“, kommentiert ein Nutzer. Ruhs schreibt in ihrem Tweet: 

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Hans Jürgen Wienroth | Fr., 14. April 2023 - 15:43

„Der heutige Tag markiert eine energiepolitische Zeitenwende: Die Zeit der Atomkraft in Deutschland ist endgültig zu Ende – die Zukunft gehört jetzt ohne Einschränkungen den Erneuerbaren Energien“. Ab morgen beginnt die Zeit der angebotsorientierten Stromversorgung, das ist doch ein Grund zu jubeln. Strom gibt es nur noch, wenn die Sonne ausreichend scheint und der Wind ordentlich weht. Hoffentlich wissen die Bayern, dass die Windkraftwerke in ihrem Bundesland kaum Strom liefern, weil die Leistung mit dem Quadrat der Geschwindigkeit abnimmt und es bei ihnen so wenig Meer gibt.
In Ba-Wü hat die Zeit des Mangels bereits begonnen, dort gab es vom Versorger bereits div. Warnungen per App, nicht zu viel zu verbrauchen. Wo war denn da der französische Atomstrom? Ach, denen fehlt ja das Wasser, weshalb wir den Strom in Wasserstoff speichern wollen. Da ist der Bodensee schnell leer, bei dem vielen Wasser, das wir brauchen.
Hilfts dem Klima? Eher nein, denn ohne Wind im Sommer keine Kühlung.

Günter Johannsen | Fr., 14. April 2023 - 15:44

„Deutschland schaltet ab, während Frankreich direkt neben uns 56 AKWs betreibt ... "
Wir beziehen jetzt schon länger Atomstrom aus anderen Ländern: "Natürlich ist Deutschland zeitweise auch Stromimporteur – das ist in einem liberalisierten EU-Energiemarkt keineswegs ungewöhnlich. " (Umweltbundesamt)
Wie scheinheilig ist das denn???
Es ist zum Erbrechen: wir schalten ab und Polen baut neue AKWs, von denen wir dann kaufen können. Ideologie geht bei den Grün-Linken-Besserwissern vor. Sie gönnen der Bevölkerung nichts, sich selber aber alles! Der Mensch zählt bei denen nichts ... nur sie selbst gönnen sich alles: fette Regierungskarossen, 137.000 Euro hat dem Steuerzahler Annalena Baerbocks Maskenbildnerin im Jahr 2022 gekostet, Robert Habeck sucht Fotografen für seine Reisen: jährlich bis 350 000 € ..... ! Diese Rente jährlich könnten unsere Senioren gut gebrauchen. Denen "gönnt" man nur 4,3 % € Rentenangleichung wegen der Inflation. Die reale Höhe der Inflation gibt man mit 8 % an.

Gerhard Lenz | Fr., 14. April 2023 - 15:45

Der nächste Verriss der deutschen Anti-AkW-Geschichte. Der wievielte eigentlich, innerhalb der letzten paar Wochen?
Dass auch dieser beim einseitig geneigten Forenpublikum ankommen wird, kann man voraussetzen.
Da kommt so mancher ganz schnell auf erhöhte Betriebstemperatur!

Wer noch immer glaubt, AKWs wären die Energieform der Zukunft, kann das ja ruhig tun. Wer tatsächlich glaubt, ohne AKWs gingen demnächst die Lichter aus und mit den Dingern würde der Strompreis drastisch sinken, kann auch das ruhig glauben, wen juckt's. Der wird wohl auch keinen Gedanken daran verschwenden, dass der Dreck, den die ach so tollen Kraftwerke hinterlassen, beinahe bis in alle Ewigkeit strahlt. Was ihn wahrscheinlich so viel beschäftigt wie die Klimakrise, die es ja - wie ich jüngst mal wieder in diesem Forum erfuhr - gar nicht gibt.

Macht aber nix. Ein anderer Forist bemühte jüngst das alte Sprichwort "Die Messe ist gelesen".

Und genauso isess. Ob mit oder ohne Wut.

Wie wäre es mit einer AfD-Demo?

Sabine Lehmann | Fr., 14. April 2023 - 18:20

Antwort auf von Gerhard Lenz

Ihre Messe, Herr Lenz, ist tatsächlich so was von gelesen, da wird dem "geneigten" Leser ganz schwindelig angesichts Ihrer täglich, oder besser gesagt stündlichen Redundanzschleifen aus Abfälligkeiten, Beleidigungen, geistigen Banalitäten und hohlen Phrasen.
In Ihrer bockigen Verbohrtheit erinnern Sie mich zunehmend an die Gruppe der 3-Jährigen in der benachbarten Kindertagesstätte. Obwohl man die kindlich unschuldige Naivität dort nicht verwechseln darf mit Ihrer passiv-aggressiven geheuchelten Infantilität, mit der Sie, Herr Lenz, Ihren Mitmenschen auf die Nerven gehen. Dabei sind Ihre "logischen" Schlussfolgerungen, konstruierten Kausalitäten und Rückschlüsse so skurril, dass sie schon fast wieder Unterhaltungswert haben. Aber eben nur fast, denn sich der Lächerlichkeit preiszugeben, hat im Grunde keinen Unterhaltungswert. Und Ihr fast schon zwanghafter Drang, vermeintliche Fehler Anderen geradezu anzuhängen, ist nicht nur pathologisch, es sagt eine Menge über Ihren Charakter aus..

Klaus-Peter Götze | Fr., 14. April 2023 - 19:23

Antwort auf von Gerhard Lenz

Herr Lenz, wenn Sie das glauben, was Sie da geschrieben haben, wen juckt's! Natürlich darf auch die AfD nicht fehlen.
Ich fürchte nur, die AfD-Demo wird kommen. Allerdings wahrscheinlich anders, als wir uns das wünschen. Unsere Infantilen arbeiten daran.

Urban Will | Fr., 14. April 2023 - 19:26

Antwort auf von Gerhard Lenz

nicht mit Ideologie und Hohlgeschwätz. Ersteres ist nicht so Ihr und Ihrer Links – Grünen Ding, ich weiß.
In den USA und anderswo forscht man an neuen Kernreaktoren (angestoßen von Bill Gates übrigens) , die Ihren „bis in alle Ewigkeit“ strahlenden Atommüll wiederverwenden könnten. Ist alles noch nicht spruchreif, aber man arbeitet daran, während Dusselland alte Kohlekraftwerke reaktiviert.
All die vielen Windrädchen (nicht nur unzuverlässig, sondern auch massive Umweltzerstörer) werden uns nicht weiter helfen.
Vielleicht erfindet mal jemand Batterien, die leicht herzustellen sind und viel speichern können, dann kann man Erneuerbare durchaus sinnvoll einsetzen, da habe ich überhaupt nichts dagegen, aber was unsere Trottel in Berlin veranstalten, ist Slapstick mit dem eigenen Land als Deppen in der Mitte.
Dass Sie da jubeln, ist klar. Müssen Sie ja, selbst wenn Ihnen mal das Licht ausgehen sollte. Es ist daher putzig, dass Sie immer wieder über dieses Forum herziehen.

Dusslenzland ist abgebrannt, wird man bald sagen können ... finanziell und wirtschaftlich. Die Rentner können froh sein, dass sie noch bis zur nächsten Mülltonne laufen können, um Flaschen zu sammeln. Die Grün-Linken in den lukrativen Pöstchen werden reich und reicher auf Kosten der früheren Steuerzahler und heutigen Rentner. Thilo Sarrazin hatte nur zum Teil recht: Nicht "Deutschland schafft sich ab", sondern "Die grünen Zwangsweltverbesserer bzw. Selbstbediener schaffen Deutschland ab"! Da beißt der Lenz kein´ Faden ab!
Unsere Kinder und Enkelkinder fragen sich dann: warum haben unsere Mütter und Väter diesen Irrsinn zugelassen?!
"Freiheit ... Freiheit von Freiheitsdemagogie
Nehmt euch die Freiheit, sonst kommt sie nie!
Auch Liberale werden wir befrei'n
So soll es sein
So soll es sein, so wird es sein"
(Wolf Biermann)

Frank Müller | Fr., 14. April 2023 - 21:32

Antwort auf von Gerhard Lenz

Es geht nicht um den Einstieg in die Atomenergie (das wäre eine technologische Zukunftsfrage), sondern um den Weiterbetrieb bestehender AKW. Ihre Argumentation geht hier also an der Sache vorbei, findet aber die typische AfD Abschlussformel, was hat das damit zu tun?

Jürgen Rachow | Fr., 14. April 2023 - 22:22

Antwort auf von Gerhard Lenz

....verspüren Sie tatsächlich niemals das Bedürfnis, sich ein gewisses Basiswissen zum Thema anzueignen, bevor Sie völlig unbedarft Ihren Unsinn verbreiten?

Ein wirklich bemerkenswerter Charakterzug.

Nur mal am Rande: die Kohlekraftwerke, die jetzt zugeschaltet werden müssen, um die 3 Atomkraftwerke zu ersetzen, werden jährlich zusätzliche 30 Mill. Tonnen CO2 in die Luft pusten. Das ist ein Vielfaches dessen was etwa ein Tempolimit an CO2 - Ersparnis bringen würde.

Noch mal zur Erinnerung: CO2 ist das Zeugs, daß angeblich den Klimawandel verursacht. Aber wie Sie schon sagten: wen juckt´s - 30 Mill. Tonnen mehr oder weniger machen den Kohl auch nicht fett.

Gerhard Lenz | Sa., 15. April 2023 - 09:16

Antwort auf von Jürgen Rachow

Betriebstemperatur einiger Foristen scheint es tatsächlich so etwas wie eine Korrelation zu geben!
Frau Lehmann, was war noch mal Ihr Argument? Ach nein, Sie argumentieren ja nicht, sondern wollten mal wieder nur ein wenig rumtoben. Gut, ich kenne Ihren "Kommunikationsstil" ja inzwischen.

Herr Müller, es geht keineswegs darum, nur den Schalter umzulegen. Es müssten z.B. auch neue Brennstäbe gekauft werden. Selbst die Energieunternehmen sehen einen Weiterbetrieb der AKWs - solange dieser nicht zunächst unbefristet sein sollte - durchaus kritisch.

Herr Rachow....& Co.: Es ist nicht ganz schlüssig, einerseits den menschengemachten Klimawandel zu bestreiten, um im nächsten Atemzug den Co2 -Ausstoß von Kohlekraftwerken als Hauptargument für den Weiterbetrieb von AKWs zu nutzen.
AKWs produzieren bekanntl. durchaus (gefährlichen) Dreck und ihr Betrieb ist zweifelsfrei nicht ohne Risiken.
Der Straßenverkehr sorgt übrigens für beinahe 30% des Co2-Ausstoßes in der EU.. Konsequenz?

Sabine Lehmann | Fr., 14. April 2023 - 15:48

Wenn Dummheit weh tun würde, wäre es sehr laut in Deutschland. Denn sehr Viele müssten dann den ganzen Tag vor Schmerzen schreien. Insbesondere im Bundestag wäre der Geräuschpegel besonders hoch.....

Ernst-Günther Konrad | Sa., 15. April 2023 - 08:38

Antwort auf von Sabine Lehmann

"Wenn Dummheit quietschen würde, liefen einige mit einem Ölkännchen herum." Ich mag nicht pauschal die Deutschen alle als dumm oder blöd bezeichnen. Einige sind für sich selbst unbemerkt schlicht und ergreifend fremdgesteuert und merken es nicht. Anderen fehlt die Zeit, der Mut, das Interesse sich mit Politik namentlich der Energie Politik zu beschäftigen. Viele sind mit ihrer Arbeit derart ausgelastet und werden dort auch teilweise überfordert, die wollen sich keine "weiteren" Probleme durch den Kopf gehen lassen. Nicht wenige empfinden es nicht bedrohlich, weil eben infolge vereinfachten Denkens sie davon ausgehen, dass das sie alles selbst nicht betrifft, weil "noch" haben sie ja Strom und da noch niemand so wirklich, Einzelfälle ausgenommen, einen Blackout oder Brown Out erlebt hat, fehlt einfach eigene Lebenserfahrung. Und dann eben die Fanatiker, denen es schlicht egal ist, wie es mit dem Land weiter geht. Sie haben ihre Ideologie und die wird wider aller Vernunft durchgesetzt.

Heidemarie Heim | Fr., 14. April 2023 - 16:16

Das konnte ich allein daran erkennen, dass Sie Herr Habeck ins Außenministerium verfrachtet haben;) wo dieser wahrscheinlich noch viele, viele weitere ganz in Ordnung-Atommeiler weltweit besichtigen könnte wenn er nicht so verdammt beschäftigt wäre die täglichen 3-4 Windräder auf unserem schönen Fleckchen Erde aufzustellen. Reiselustige Deutschland-Touristen bekommen dann demnächst bei Einreise oder an der Hotelrezeption gegen eine kleine Gebühr dieses neue im TV beworbene Smartphone mit Übersetzerprogramm für korrekte Gendersprache, aber noch wichtiger mit dieser Wisch und Weg-Funktion der Kamera, mit der man die 10 Spargel im Hintergrund der Panoramaaufnahme dezent entfernen kann;-). Und falls es Sie doch noch zur Fähnchen-Ausgabe hin verschlägt aus natürlich rein beruflichen Gründen, können Sie dabei gleich frohen Herzens ihre Notfalldosis Jodtabletten abgeben, die man laut oben erwähntem Nutzer in unserer atombefreiten Insellage nicht weiter braucht außer im fernen Aachen.? LG

Stefan Jarzombek | Fr., 14. April 2023 - 16:19

"Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern" gepaart mit Symbolpolitik, so wird das nichts. "Atomkraftgegner überwintern, bei Dunkelheit und kaltem Hintern", wäre mein Kommentar zu "Atomkraft Nein Danke".
Manche begrüßen das Ende der Atomkraft in Deutschland und meinen anzumerken, "wenn der Nachbar sich einen Mercedes leistet muß ich das doch noch lange nicht", bezüglich der Atomkraftwerke in Frankreich und andernorts europaweit.
Zu dieser Einstellung würde aber auch gehören ein Kernwaffenverbot zu fordern, und an den Ostermärschen gegen den Krieg in der Ukraine teilzunehmen, denn die Gefahr besteht, daß unsere Kinder bald nicht mehr nur lachen könnten, sondern regelrecht "strahlen" ? Zurück zum Thema. Kohlekraftwerke und das was derzeit auf der grünen Agenda steht, sind für mich eher Umweltverschmutzung statt grüne Politik wie sie in den 80ern propagiert wurde. Grün ist schon lange zur Mogelpackung geworden und für mich mal eher keine Option. Soviel mal dazu.

Chris Groll | Fr., 14. April 2023 - 17:29

Auf Tichys Einblick git es täglich den TE-Energiewende-Wetterbericht.
Zahlen und Daten kommen von der Agora-Energiewende.
Es ist erschreckend. Ohne Kohle- und Kernkraftwerke hätten wir schon sehr oft im Dunkeln gestanden.
Wie ideologich verbohrt muß man sein, um die weltweit mit am sichersten KKW abzuschalten.
Aber Deutschland hat ja den Wunsch, den Willen und das Ziel, die dümmste Nation der Welt zu sein.
Und genau so sehen uns die ausländischen Mitbürger auch.

Heidemarie Heim | Fr., 14. April 2023 - 19:23

Antwort auf von Chris Groll

Und ich dachte heute früh noch bei dem Beitrag von Dr.Müller-Vogg was für eine geniale Idee ich gehabt hätte von wegen täglicher "Stromstandsbericht" und Warn-App für ausgemachte Warmduscher, die wie wir auf einen funktionierenden Durchlauferhitzer angewiesen sind;-). Schönes Wochenende! MfG

Guter Hinweis, Herr Groll. Auf TE gibt es auch einen erhellenden Artikel mit der Auflistung der Heuchler, die jetzt ein mediales und politisches Affentheater veranstalten, das schlimmer inszeniert ist als eine Operette aus der Feder eines drittklassigen Regisseurs. Denn all diese Protagonisten haben bei der unlängst durchgeführten Abstimmung im Bundestag FÜR die Abschaltung der AKW gestimmt. Jetzt kreischen sie und echauffieren sich, als hätte die Heilige Dreifaltigkeit der Kernschmelze sie erleuchtet.
Was für ein verlogenes Affentheater. Söder, Kubicki und wie sie alle heißen, du kannst ihnen nichts glauben. Sie lügen, wenn sie den Mund aufmachen. Das Schlimmste ist eigentlich, dass sie davon ausgehen, es merkt keiner, weil sie die Bürger für dumm halten.

Gerhard Fiedler | Fr., 14. April 2023 - 18:24

Die Grünen haben sich zu früh gefreut, denn die Nutzung der Kernkraft zur Energiegewinnung ist in Deutschland nur scheintot. Sie wird ganz sicher wiederkommen, schneller als manche das glauben können. Weisheit, Erkenntnis, Fortschritt, Vorsicht und Realitätssinn, zu dem der Mensch fähig ist, sind Geschenke des Himmels. Es stellt sein Überleben sicher. Solche Fähigkeiten lassen sich niemals ausbremsen, auch nicht derzeit von verblendeten Grünen. Und was als Unglück schien, war Deutschlands Glück, wird man dann feststellen können. Denn künftige deutsche Atomkraftwerke werden moderner, effektiver und sicherer sein und vieleicht auch ohne Endlagerung von abgebrannten Brennstäben auskommen, so wie 1945 ein zerstörtes Deutschland letztlich auch sein Gutes hatte und sich so gegenüber anderen Ländern schneller modernisieren konnte. Deutsche Ingenieure sind erfindungsreich und erfolgreich.

Urban Will | Fr., 14. April 2023 - 19:40

Flaschen nur so knallen lassen in deren Hallen und Trittin und Konsorten werden sich die feisten Bäuche halten vor Lachen.
Erneut haben sie diesem ihnen so verhassten Land einen Tiefschlag versetzt.
Die Energiepreise schießen in den Himmel wie die Windräder, die Versorgungssicherheit hängt größtenteils am Goodwill und Atomstrom von außen, aber der Zipfel – Michel sieht sich als Vorreiter in Sachen Weltenrettung.
In Nordkorea könnte es nicht besser laufen.
Man jubelt seinem dicken Diktator zu und wäre ohne Hilfe von außen wohl schon verhungert.
So ist das halt in Ländern, wo die Masse betreutes Denken bevorzugt.
Die letzten drei der sichersten AKWs sind nun weg und über 400, die Zahl steigend, laufen noch in der Welt. Hätte man Hirn (hat man nicht), könnte man mal die Wahrscheinlichkeit ausrechnen, dass eines der deutschen den nächsten Gau verursacht.
Aber gut, man will es so. Also weiter, Narrenschiff. Kurs 0815 liegt an.

Gisela Hachenberg | Fr., 14. April 2023 - 23:31

Ja, lieber Herr Krischke, (der mir verhasste, ewig grinsende) Trittin und Kohorten werden am WE nicht nur eine Flasche Champagner köpfen. Vielleicht bleibt er ihnen ja im Halse stecken!!! Ich weiß, das klingt böse. Aber ich habe für diese Sorten von Mensch nur Verachtung übrig. Sie sind verbohrt, hassen unser Land und tun alles dafür, es zu vernichten.
Aber vielleicht haben sie sich zu früh gefreut, wie der verehrte Forist Fiedler schreibt. Es leuchtet mir ein. Auch las ich in einem Interview mit einem AKW-Betreiber, dass der Rückbau länger dauert, und dass es doch noch eine klitzekleine Möglichkeit zum Hochfahren gibt. Ich verstehe nichts davon, ob es eine solche Möglichkeit gibt. Ich hoffe inständig, dass sich der Wind noch dreht. Dauert sicher. Aber irgendwann werden die grünen Ideologen vielleicht merken, dass das Ganze mit ihren angeblich Erneuerbaren doch nicht so läuft, wie erhofft…
Und, lieber Herr Krischke, auch meine (früher) SPD wählende Familie wählt nicht mehr SPD!! Hurra!

Jens Böhme | Sa., 15. April 2023 - 00:17

Um stabiles Netz zu behalten, muss Deutschland zukünftig Atomstrom aus dem Ausland importieren. Abhängigkeiten bei EU-Partnern, die bisher auf Deutschland aufschauten, weil die wichtigste Industrienation in der EU. Die Erosion der EU scheint planmäßig zu laufen, da merkt niemand den Untergang des Systems. Natürlich reiben sich erstmal die Atomstromerzeuger außerhalb Deutschlands für den kommenden Geldregen aus Deutschland die Hände, denn Atomstrom wird von den Nachbarn nicht zum Freundschaftspreis verkauft.

Gerhard Fiedler | Sa., 15. April 2023 - 11:10

Habe 1961 als frischgebackener Ingenieur für das erste deutsche Kernkraftwerk Gundremmingen die Ausführungszeichnungen mit erstellen dürfen. Durfte auf der Baustelle dem Schweißen der Reaktorhülle zusehen. Das alles beeindruckte mich sehr und erfüllte mich mit Stolz. Ganz Deutschland war von dieser Technik angetan. Später, mit der Endlagerung in Gorleben, drehte sich das Blatt. Auch dafür tätig, mochte ich kaum noch erzählen, was ich beruflich so tat. Auch ich wurde skeptisch. Doch zu Zeiten des angeblich von Menschen verursachten Klimawandels fand für mich wieder ein Umdenken statt. Heute, als 85-jähriger, sehe ich es wie mit unseren vielen Medikamenten, die uns zum Segen (?) zur Verfügung stehen. Doch ob Antibiotikum, Cortison, Blutdrucksenker, Schmezmittel und dergl., alle diese haben auch ihre schweren Nebenwirkungen. Was dann bleibt, ist das Abwägen von Vor- und Nachteilen. Und so verhält es sich auch mit der Nutzung der Kernenergie. Ohne in Kaufnahme von Risiken läuft nichts.