Glatteis und Streusalzverbot in Berlin Der menschengemachte Höllenwinter ist politisch gewollt Während Feuerwehr und Krankenhäuser am Limit arbeiten, wird in der Hauptstadt der Winter zur menschengemachten Krise. Politisches Versagen, bürokratischer Wahnsinn und grün geprägte Ideologie verhindern selbst den Einsatz von Streusalz. Wie viel Realitätsverlust will Berlin sich noch leisten? KOLUMNE: UNGEFILTERT VON WOLFGANG KUBICKI
Schönwetterstaat im Winter : 10 Kilo Streusalz für Berlin Souverän ist, wer im Ausnahmezustand Streusalz einsetzt. Mag das Berliner Winterchaos rational auch nicht mehr erklärbar sein, unser Kolumnist versucht es trotzdem – und holt den Regierenden Bürgermeister Kai Wegner zusammen mit Carl Schmitt vom Eis. VON MATHIAS BRODKORB
Den Herrschenden den Saft abdrehen? : Warum die Gefahr des Anti-Technologie-Terrors wächst Wer im Winter einer Stadt den Strom nimmt, um „Druck“ zu erzeugen, verhandelt nicht mehr – er erpresst. Umso fataler ist es, dass linke politische Kräfte den Linksextremismus ignorieren. Dabei spricht vieles dafür, dass etwa die Gefahr des Anti-Technologie-Terrors größer werden wird. VON FLORIAN HARTLEB
Islamismus im politischen Berlin : Erst kommt die Unterwanderung, dann die Unterwerfung Die größte Bedrohung unserer liberalen und säkularen Gesellschaft ist die schleichende Unterwanderung durch den politischen Islam. Sie erfolgt nicht nur durch radikale Muslime, sondern auch durch ein antiwestliches Weltbild unreligiöser Linker. VON MORITZ WIMMER
Spießertum der Anarchie : Vom wilden Osten ist nichts geblieben Hausbesetzungen und Straßenkampf im Namen des Antikapitalismus gehören zum Berliner Mythos. Doch was bleibt davon heute übrig – jenseits nostalgischer Projektionen und linksalternativer Sozialromantik? Ein kleiner Streifzug von Kreuzberg nach Friedrichshain. VON DOMINIK PIETZCKER
Nach dem Anschlag auf die Berliner Stromversorgung : Linken-Abgeordneter Koçak will nicht über Linksterrorismus reden In einer Bundestags-Debatte zum Anschlag auf das Berliner Stromnetz sorgt der Neuköllner Linken-Abgeordnete Ferat Koçak mit Ausweichmanövern zu Linksterrorismus und Straßendeutsch für Empörung. Mit Provokationen weicht er einer klarer Täterbenennung aus. VON JAN UPHOFF
Anschlag auf Berliner Stromnetz : Wegners Tennismatch lenkt von den Klimaterroristen ab – zur Freude von Linksgrün Die Fahndung nach den linksextremen Terroristen der „Vulkangruppe“ sollte höchste Priorität genießen. Im linken politischen Spektrum ist dagegen das Tennisspiel des Regierenden Bürgermeisters am ersten Tag des Blackouts immer noch Thema Nummer eins. Typisch für den Zustand der Republik. VON HUGO MÜLLER-VOGG
Die Jagd nach der Vulkangruppe : „Blinde Flecken im Kampf gegen Linksextremismus“ Vor anderthalb Wochen erschütterte die Vulkangruppe den Südwesten Berlins. Linksextremismus-Experte Hendrik Hansen erklärt, warum die Täter so schwer zu fassen sind. Unterdessen kündigt Innenminister Dobrindt ein hartes „Zurückschlagen“ des Staates an. INTERVIEW MIT HENDRIK HANSEN
Versäumnisse des Berliner Katastrophenschutzes : Helmut Schmidt würde sich im Grabe umdrehen Bereits einen Monat vor dem Stromausfall bemängelte der Jahresbericht des Berliner Rechnungshofs eklatante Defizite im Katastrophenschutz. Innensenatorin Iris Spranger (SPD) zeigt keine Selbstkritik – andere Politiker traten schon wegen weniger zurück. VON CLEMENS TRAUB
Berlins Regierender Bürgermeister in der Kritik : Großes Tennis für Kai Wegner Berlins Regierungschef musste sich vorwerfen lassen, während des verheerenden Stromausfalls nicht vor Ort gewesen zu sein. Jetzt stellt sich heraus: Kai Wegner war stattdessen Tennisspielen. Die CDU stärkt ihm dennoch den Rücken. Es wird tragisch enden. VON ALEXANDER MARGUIER
Linksextremismus in Berlin : Die „Vulkangruppe“ und der Blackout Ein Terroranschlag auf die Berliner Energieversorgung hat Teile der Hauptstadt lahmgelegt. Eine linksextreme Gruppe reklamiert die Tat für sich. Doch im Internet kursieren zwei sich teils widersprechende Bekennerschreiben. VON JAN UPHOFF
Terroranschlag auf Stromversorgung : Über späte Hilfe und zu späte Hilfe Mehrere Zehntausend Menschen haben am Tag Vier nach dem Terroranschlag auf die Berliner Energieversorgung noch immer keinen Strom und keine Heizung. Nach Cicero-Informationen hat es auch ein Todesopfer gegeben. Unser Autor hat sich vor Ort umgesehen. VON VOLKER RESING
Interview mit Sicherheitsexperte Arne Schönbohm : „Es war ein direkter Angriff auf das Leben der Menschen“ Der Sicherheitsexperte Arne Schönbohm kritisiert das Krisenmanagement nach dem Terroranschlag auf das Berliner Stromnetz. Die Gefährdungslage sei zu spät erkannt woren, sagt er im Interview. Ein mögliches Fehlverhalten müsse jetzt unbedingt aufgeklärt werden. INTERVIEW MIT ARNE SCHÖNBOHM
„Gedenktag gegen Islamfeindlichkeit“ : Verlogen, opportunistisch und wider alle Fakten Berlin führt einen neuen Gedenktag ein, um an vermeintliche Islamfeindlichkeit zu erinnern. Zu Zeiten eines in der Hauptstadt blühenden Antisemitismus ist dieser Schritt eine Provokation. Doch den Regierenden Bürgermeister von der CDU stört das nicht. VON ALEXANDER MARGUIER
Elif Eralp im Porträt : Radikale Linke will Berlins Bürgermeisterin werden Elif Eralp will nächstes Jahr Regierende Bürgermeisterin von Berlin werden. Seit ihrem Parteieintritt hat sie mit radikaler Sozial- und Wohnungspolitik eine steile Karriere hingelegt. Doch die Juristin mit sozialistischen Ideen könnte selbst für die Hauptstadt zu extrem sein. VON FELIX HUBER