Andreas Reize im Porträt Leipziger Thomanerchor: Jauchzet, frohlocket! Kann ein Schweizer Katholik Thomaskantor und Bach-Nachfolger in Leipzig werden? Er kann, wie Andreas Reize nicht nur zu jeder neuen Weihnachtszeit unter Beweis stellt. Mit ruhiger Hand führt er den Thomanerchor zwischen Tradition und Öffnung in eine neue Ära. VON RENÉ SCHLOTT
Literaturen im Oktober : Frage der Mittäterschaft, „tugendhafter Antisemitismus“, Wildwestgeschichten Götz Aly macht Neid und Habgier zum Nährboden der Mittäterschaft in der Nazizeit. Eva Illouz sieht im Poststrukturalismus den Grundstein für den neuen „tugendhaften Antisemitismus“. Yasmina Reza macht aus Strafprozessen literarische Dramen. Christoph Nußbaumeder entführt in den Wilden Westen. VON PETER HOERES, RALF HANSELLE, VIOLA SCHENZ UND RENÉ SCHLOTT
Serie zum Parteienstaat in der Krise : Wie Union und SPD das Grundgesetz unter sich ausmachten Das Grundgesetz widmet als erste deutsche Verfassung den Parteien einen eigenen Artikel. War so schon 1949 der Weg zum Parteienstaat vorgezeichnet? Ein Blick in die Entstehungsgeschichte der deutschen Verfassung, die von Anfang an ein großkoalitionärer Kompromiss gewesen ist. VON RENÉ SCHLOTT
Philosoph Konrad Paul Liessmann : Das Ich und der Andersdenkende Der Philosoph Konrad Paul Liessmann vermisst unsere Gegenwart. Von Karl Marx bis Karl May ist ihm bei seinen Analysen jeder Helfer willkommen. Mit Lust am Widerspruch und originellem Geist begegnet er den Debatten der Zeit. VON RENÉ SCHLOTT
Literaturen im August : Selbstaufklärer, Streitschrift, Naturbäder und Fantasiemaschine Steffen Mau erzählt über die Ost-West Ungleichheit, Ingolfur Blühdorn stellt Fragen über die Wahrheit der Gesellschaft, Melanie Möller verteidigt die Literatur, T. C. Boyle präsentiert 13 Kurzgeschichten und Saša Stanišic schreibt über eine Fantasiemaschine. VON DOMINIK PIETZCKER, RENÉ SCHLOTT, VIOLA SCHENZ UND BJÖRN HAYER
Literaturen im Juli : Washington, Moskau, Kalifornien Vier neue Sachbücher zeigen, wie Macht zerfällt – in Washington, Moskau, Kalifornien und der deutschen Gegenwart. Es geht um senile Präsidenten, zaristische Eliten, Cancel Culture und Thomas Manns Exil – und um die Frage, wer Wahrheit noch aussprechen darf. VON FERDINAND KNAUSS, RENÉ SCHLOTT UND BJÖRN HAYER
Henry David Thoreau : Widerstandsgeist gegen die autoritäre Wende Vor gut 150 Jahren erschien Henry David Thoreaus Essay „Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat“. Eine dringende Lektüreempfehlung, damit zukünftig der deutsche Grundrechte-Report wieder positiver ausfallen kann. VON RENÉ SCHLOTT
Daniel Glattauer im Porträt : Leichte Liebe Der österreichische Schriftsteller Daniel Glattauer begeistert mit seinen Romanen ein breites Publikum, fällt bei der Kritik aber regelmäßig durch. Trotz Bestsellerstatus trifft er bei Literaturkritikern oft auf wenig Gegenliebe. VON RENÉ SCHLOTT
Gunnar Decker im Porträt : Herr der Ringe Gunnar Decker hat mit seiner Biografie über Rainer Maria Rilke ein besonderes Jubiläumsjahr eröffnet. Und er ist mit dem Dichter aus Prag noch lange nicht am Ende, obwohl er nur so lange schreibt, wie es unbedingt nötig ist. VON RENÉ SCHLOTT
Benedict Wells im Porträt : Der Stoff der Seele Der Schriftsteller Benedict Wells hat mit „Die Geschichten in uns. Vom Schreiben und vom Leben“ eine Schreibautobiografie veröffentlicht. Nicht nur in dem neuen Buch zeigt sich der Bestsellerautor vulnerabel. VON RENÉ SCHLOTT
Eine Reise nach Island : Schlaraffenland der Literatur Island hat so viele Einwohner wie Bielefeld. Doch was Bücher und Autoren angeht, ist das Land am Nordpolarmeer eine Weltmacht. Eine Expedition. VON RENÉ SCHLOTT
Kathrin Schmidt im Porträt : Schratin mit Schreibblockade Im deutschsprachigen Literaturbetrieb gilt Kathrin Schmidt als Geächtete. In den Wendejahren vom Feuilleton gefeiert, gilt sie heute vielen Kritikern als zu rebellisch. VON RENÉ SCHLOTT
Literaturen im Juli : Sterblichkeit, Schriftsteller, Smartphones Maxim Leo besiegt den Tod, Gerhard Roth reist ins Jenseits, Uwe Wittstock erzählt von Exilanten in Marseille, und Jonathan Haidt warnt vor der der smartphone-basierten Kindheit. VON BJÖRN HAYER, RENÉ SCHLOTT UND ALEXANDER GRAU
Duell Höcke gegen Voigt : Zwischen Gehacktes-Brötchen und Geopolitik Das mit Spannung erwartete TV-Duell zwischen Mario Voigt und Björn Höcke hat ein Bundesland, das sonst nur für seine Waldeinsamkeit bekannt ist, in den Fokus der großen Politik gerückt. Verloren hat am Ende ein Abwesender. VON RENÉ SCHLOTT
Literaturen im März : Kafka, Kaiser, Katholizismus Rüdiger Safranski legt eine imposante Annäherung an das Werk des Genies Franz Kafka vor, Menachem Kaiser sucht in Polen nach Spuren seiner jüdischen Familie, und Volker Reinhard erzählt Giordano Brunos Leben in seinen Widersprüchen. VON BJÖRN HAYER, RENÉ SCHLOTT, JULIA SCHRÖDER UND ALEXANDER GRAU