Wirtschaftsminister Robert Habeck
Fehlender Mut: Wirtschaftsminister Robert Habeck bei der Pressekonferenz zum Stromnetz-Stresstest / dpa

Absurdes Atomkraft-Theater - Robert Habeck nimmt Deutschland in Geiselhaft

Die deutschen Stromnetzbetreiber warnen vor Engpässen im kommenden Winter und empfehlen der Bundesregierung, den Atomausstieg zu verschieben. Doch Wirtschaftsminister Robert Habeck zögert und zaudert wie bisher. Aus Angst vor der eigenen Partei traut er sich nicht zu tun, was jetzt dringend notwendig ist. Er und die Grünen nehmen die Bürger als Geisel.

Daniel Gräber

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Mit diesem Auftritt hat sich Robert Habeck selbst entzaubert. Der Star der Ampelkoalition, von Wählern (laut Umfragen) geliebt, von Journalisten angehimmelt, scheitert an seiner Feigheit. Der Grünen-Politiker wurde dafür gefeiert, dass er den Bürgern mit zerknirschtem Gesicht und im kumpelhaften Ton eines Vertrauenslehrers erklärt, was er als Wirtschaftsminister tut oder nicht tut. Doch spätestens seit Montagabend ist klar: Das reicht nicht. Habeck fehlen der Mut und die Stärke, um Deutschland durch diese Energiekrise zu führen.

Sein Zaudern und Zögern in der Atomkraft-Frage ist absurdes Theater. Innerhalb und vor allem auch außerhalb Deutschlands stellt man seit Monaten die Frage, wann sich die Bundesregierung endlich dazu durchringt, einer Laufzeitverlängerung der verbliebenen deutschen Kernkraftwerke zuzustimmen. Mitten im Mangelwinter, in dem Schaufenster dunkel bleiben und Heizungen herunter gedreht werden sollen, müssen drei voll funktionstüchtige und absolute zuverlässig laufende Atomkraftwerke in Bayern, Baden-Württemberg und Niedersachsen den Betrieb einstellen. So sieht es der 2011 beschlossene Atomausstieg vor.

Stromnetzbetreiber empfehlen Weiterbetrieb

Dass das keine gute Idee ist, weiß Wirtschaftsminister Habeck natürlich. Und das haben ihm auch die vier großen Stromnetzbetreiber, die Deutschlands Elektrizitätsversorgung sicherstellen, nochmal erklärt. Er hatte bei ihnen einen „Stresstest“ in Auftrag gegeben, der verschiedene Szenarien für den kommenden Winter durchrechnet. Dessen Ergebnis stellten sie am Montagabend in der Bundespressekonferenz vor. Top-Manager aller vier Übertragungsnetzbetreiber saßen dort neben Robert Habeck, dessen Gesicht noch zerknirschter war als üblich, und gaben einen düsteren Ausblick: Die deutschen Kraftwerkskapazitäten werden während der kalten Jahreszeit nicht ausreichen, um zu gewährleisten, dass jederzeit so viel Strom ins Netz fließt wie verbraucht wird. Deutschland wird darauf angewiesen sein, dass dann Kraftwerke in Nachbarländern einspringen. Ansonsten müssten „Großverbraucher kontrolliert und temporär abgeschaltet werden, um die Netzsicherheit aufrecht zu erhalten“, warnen die Netzbetreiber in ihrem Stresstest-Papier.

Ihre Empfehlung, was die deutschen Kernkraftwerke (KKW) angeht, ist daher eindeutig:„Verfügbarkeit der KKW ist ein weiterer Baustein zur Beherrschung kritischer Situationen“. Das ist eine zurückhaltende Formulierung für den dringenden Ratschlag, den bislang noch geltenden Ausstiegstermin, 31. Dezember 2022, zu verschieben.

Verpasste Chance

Habeck hätte dieses Stresstest-Ergebnis nutzen können, um seiner Partei die Anti-Atom-Ideologie auszutreiben, die längst nicht mehr zur eigenen Klimaschutz-Dogmatik passt. So wie der einstige Grünen-Star Joschka Fischer, der seine Sorgenfalten ähnlich zur Schau trug, als er seiner Partei den Abschied vom Pazifismus zumutete, aber dann auch die notwendige Standhaftigkeit bewies, um diesen durchzuboxen. Robert Habeck hingegen hat Angst vor der eigenen Partei. Er traut sich nicht, in die offene Konfrontation mit den ergrauten Köpfen der Anti-Atom-Bewegung zu gehen. Stattdessen erfindet er immer kompliziertere Verzögerungstaktiken, um die Entscheidung über eine Laufzeitverlängerung herauszuschieben. Bei der Pressekonferenz am Montagabend musste er sich sehr konzentrieren, um sich nicht selbst in diesem Gestrüpp aus Ausreden und Ablenkungsbehauptungen zu verheddern. Und was er jetzt genau vorhat, verstand dabei niemand.

Zwei von drei noch laufenden Atomkraftwerken sollen zum Jahresende in einen Reservemodus wechseln, erklärte Habeck. Also vom Netz gehen, aber betriebsbereit zur Verfügung stehen, falls sie doch noch gebraucht werden. Eine Idee, die betriebstechnisch und wirtschaftlich betrachtet vollkommener Unfug ist und von der selbst Habeck nicht weiß, wie sie konkret umgesetzt werden soll. Das wird bei seinen Antworten auf Nachfragen erstaunter Journalisten deutlich.

 

 

Habecks offensichtlich rein parteipolitisch motivierter Plan: Als Reserve sollen ab Januar Isar 2 in Bayern und Neckarwestheim 2 in Baden-Württemberg vorgehalten werden. Das dritte, das KKW Emsland in Niedersachsen, wird wie geplant, zum Jahreswechsel stillgelegt. Technische Gründe gibt es dafür nicht. Habeck bemühte sich nicht einmal, welche zu erfinden. Aber klar ist: In Niedersachsen wird bald gewählt, und im dortigen Landesverband ist die Atomkraftgegnerschaft besonders stark ausgeprägt. Der Alt-Linke und Ex-Umweltminister Jürgen Trittin, stolzer Vater des ersten rot-grünen Atomausstiegs, ist bei den niedersächsischen Grünen immer noch einflussreich.

Den Südländern die Schuld in die Schuhe schieben

Das zweite Kalkül: Habeck will, sollte er es nicht schaffen, die AKW-Laufzeitverlängerung noch zu verhindern, die Schuld daran den Südländern Bayern und Baden-Württemberg in die Schuhe schieben. Dort seien zu wenige Windkraftanlagen errichtet und der Ausbau von Stromleitungen aus dem Norden verzögert worden, lautet seine Argumentation. Das stimmt zwar. Aber das Grundproblem ist ein anderes. Windkraft und Solarenergie alleine werden in Deutschland nie ausreichen, um rund um die Uhr und zu jeder Jahreszeit eine zuverlässige Stromversorgung sicherzustellen. Die sogenannten Erneuerbaren sind auf herkömmliche Kraftwerke angewiesen, die einspringen, wenn nicht genug Wind weht und die Sonne nicht scheint.

Diesen Job sollten zunehmend Gaskraftwerke übernehmen, weil sie im Vergleich zu Kohlekraftwerken weniger CO2 ausstoßen und die nahezu CO2-freie Kernkraft als Tabu galt. Da Deutschland zudem eigene Gasvorkommen aus Angst vor der Fracking-Technologie unberührt lässt, führte die sogenannte Energiewende direkt in die Abhängigkeit von Russlands Staatskonzern Gazprom. Die Folgen davon bekommen wir, und ganz Europa, gerade schmerzlich zu spüren.

Französische Atomkraftwerke sollen deutschen Atomausstieg retten

Ein Wirtschaftsminister, der seinen Amtseid ernst nimmt, müsste in dieser Situation eine ehrliche Bilanz der deutschen Energiepolitik ziehen und radikale Schritte einleiten, um zu retten, was noch zu retten ist. Dazu zählt selbstverständlich, alle Kraftwerke, die noch Strom liefern können, am Netz zu lassen oder sogar zu reaktivieren. Die Entscheidung dazu hätte längst getroffen werden müssen. Dann hätten die Betreiber noch rechtzeitig neue Brennstäbe bestellen und zudem drei weitere, bereits Ende vergangenen Jahres stillgelegte Kernkraftwerke reaktivieren können. Das wäre nicht nur für die Versorgungssicherheit und Netzstabilität wichtig, sondern würde auch die stark steigenden Strompreise senken. Beides ist von enormer Bedeutung, wenn Deutschland ein wohlstandsverwöhntes Industrieland bleiben will.

Stattdessen vertröstete Habeck die kritisch nachfragende Öffentlichkeit und den zunehmend ungeduldigen Koalitionspartner FDP erst monatelang, weil er angeblich auf die Ergebnisse des Stresstest warten müsse. Jetzt, nachdem diese endlich vorliegen, aber offenbar nicht so ausgefallen sind, wie er sie sich erhofft hatte, schwurbelt er darüber herum, dass man den Stresstest „auch rückwärts lesen“ könne und dass er darauf hoffe, dass es so schlimm wie berechnet schon nicht kommen werde. Was Habeck meint: Wenn die Franzosen ihre derzeit wegen technischer Probleme abgeschalteten Atomkraftwerke rechtzeitig wieder ans Netz bekommen, kann Deutschland seine letzten drei guten Gewissens abschalten. Diese Haltung ist nicht logisch nachvollziehbar und verantwortungslos.

Habeck will an gescheiterter Ideologie festhalten

Robert Habeck schwor wie alle Minister, dass er seine „Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden“ werde. Doch das tut er nicht. Stattdessen nimmt er das deutsche Volk in Geiselhaft, weil er keinen parteiinternen Machtkampf riskieren und an einer Ideologie festhalten will, die für jedermann ersichtlich gescheitert ist. In Umfragen sind die Zustimmungswerte für seine Partei und ihn persönlich nach wie vor hoch. Unser Land leidet an einem kollektiven Stockholm-Syndrom.

Enka Hein | Di, 6. September 2022 - 08:30

...stotterte sich gestern Abend in den Nachrichten etwas von"wir sind Strom-Exporteur" in die Kamera.
Vergaß aber zu sagen daß wir für überschüssigen Strom aus Windkraft oder Voltaik dann noch Geld zahlen müssen.
Also wir Bürger zahlen die Idiotie
grüner Ideologie.
Ideologie hat uns schon Mal in den Abgrund geführt.
Habe nach dem Satz die Flimmerkiste ausgemacht.
Es war nur noch peinlich.

Otto Mohl fühlt sich wohl am Pol ohne Atomstrom.
Erinnern Sie sich noch an Loriot, Frau Hein? Nun, der Hund konnte gar nicht sprechen, oder man musste halt genau hinhören;-)
Unser Wirtschaftsminister kann auch nichts wirklich sinnvolles zur Wirtschaft sagen, tut aber so:
Hohohohoho hohohoho! Mit etwas Training und ein paar Atemübungen wird das schon……

jedenfalls nehme ich das an.
In Berlin kann man erkennen, daß kräftig nachgeholfen wurde, auch unter dem Begriff "Wahlfälschung" bekannt.
Man sollte als Wähler eben doch Zeitungen und andere Medien kritisch aufnehmen. Es wird ja gar nicht so oft gelogen, natürlich auch in großen Mengen, aber relativ dazu überwiegen Halbinformationen und gezielt irreführende Meinungsartikel, die suggerieren, daß da jemand schwer nachgedacht und sich ein ganz objektives Urteil gebildet hat.
Die Details, die jetzt zur sog. Energiewende herauskommen, sollten uns aufwecken und den Journalisten, von denen die allermeisten nur noch Meinungsmacher sind, sehr sehr kritisch auf die Finger schauen lassen.
Das gilt natürlich für alle Bereiche: Energie, Corona, Ukraine, Rußland, USA . . .

Gabriele Bondzio | Di, 6. September 2022 - 08:36

Kein „Fitzcarraldo“ um auf meinen vorherigen Kommentar (Legendäre Katastrophen) zurückzukommen.
Nicht mal ein guter Märchenerzähler.

Auch ein zerknirschtes Gesicht in der Bundespressekonferenz richtet meinen Eindruck hin zu, der Mann ist völlig überfordert.
Und wenn er seine Ideologie losläßt, bricht er vollens zusammen.

Seine Haltung und Verantwortung gegen den Bürger kommt er nicht nach, weil er sich an Strohhalme klammert.

„Du kannst dich nicht auf deine Augen verlassen, wenn deine Vorstellungen unscharf sind.“ (Mark Twain)

Leider konnte ich Ihnen nicht direkt im Artikel antworten, wo es um das Fracking geht. Habe ihren LINK gestern durchgearbeitet. Lieben Dank dafür. So einfach und ungefährlich, wie man es uns schildert bzw. anbietet, scheint das Fracking nicht zu sein. Um so mehr müssen alle Seiten öffentlich an den Tisch und diskutieren und auf wissenschaftlicher Basis das Thema dem Volk näher bringen.

Annette Seliger | Di, 6. September 2022 - 08:48

....haben Sie etwas anderes von Protagonisten erwartet, die mit der Hybris ausgestattet sind zu meinen das Klima "kontrollieren" zu können?! Haben Sie etwas anderes erwartet von Protagonisten, die meinen mit volatilen - nicht grundlastfähigen - Stromquellen ein Industrieland 24/7 am laufen zu halten und das zu günstigen Preisen?! Es gibt schlichtweg die Speicher nicht, die notwendig sind Dunkel- und Flautezeiten abzufangen und die Umwandlung von Strom über Elektrolyse in Wasserstoff ist ein "Nice to have" wird aber wegen dem Energieverlust bei der Umwandlung auch nur ein Nebenprodukt bleiben. Wenn Wasserstoff als Gasalternative so interessant ist, dann kann man die Kernkraft nutzen um Wasserstoff herzustellen. So machen es demnächst die Franzosen, deren Atomstrom wir sehr gerne nehmen. Es ist einfach nur absurd was diese 14,8% Partei sich herausnimmt. Weite Teile der Meinungsmacher in den Medien unterstützen die Partei, aber jetzt geht`s an`s Geld der Bürger und da hört die Moral auf!

Ingo Frank | Di, 6. September 2022 - 08:49

(deutschen) Bürger als Geisel“
Aber HALLO, Herr Gräber, was ist denn das für eine tiefsinnige Erkenntnis? Die Grünen haben doch dieses Land seid 1 1/2 Jahrzehnten im Würgegriff auch ohne selbst an einer Bundesregierung beteiligt zu sein. Es reichte schon das „Mit- (Bestimmen!) Regieren in den Länderparlamenten und eine Bundeskanzlerin die auf jeden von den Grünen erdachten Schwachsinn einging und dies alles für „Gut“ befunden hat. Eine Auflistung vom Atomausstieg, Einladung von Wirtschaftsflüchtlingen, Energiewende ( nach Art der ideologisch geführten grünen Energiewende! ) &&& erspare ich mir.
Und nun an der Regierung muss ja die Jahrzehnte lang gepredigte und weit verbreitete
Ideologie durchgesetzt werden. Allerdings wohl mit der Erkenntnis, dass es dem Volk LANGSAM aber STETIG dämmert, dass grüne Ideologie nichts, aber auch gar nichts mit der Realität zu tun hat. Und dieser Erkenntnisgewinn scheint auch langsam in den Medien anzukommen.
Spiegel : „Habeck Problem“
Mit freundlichen

Menzel Matthias | Di, 6. September 2022 - 09:03

Hatten wir im Osten bis 1989 schon mal! Ideologie vor Realismus! Wer dagegen ist ist ein N. oder hat Demokratiedefizite. Mittlerweile glaube ich, dass die westliche Demokratie nur etwas für schönes Wetter ist. In Krisen ungeeignet.

Maria Arenz | Di, 6. September 2022 - 09:11

trotzdem darf sie nicht aus in Deutschland (!) hergestelltem Atomstrom oder in Deutschland (!) gefracktem Gas kommen. "Erst das Land, dann die Partei, dann die Person" hieß es einmal. Davon hat schon Merkel nicht viel gehalten, die sowohl dem Land als auch ihrer Partei maximalen Schaden zugefügt hat, um ihrer persönlichen Beliebtheitswerte willen. Dem maßgeblichen Personal von Rot-Grün braucht man mit solchen Old-School -Parolen erst Recht nicht zu kommen. Ihr gesamtes Parteiprogramm- egal ob Energie, Wirtschaft, Migration, Frauen, Minderheiten- beruht auf reinem Wunschdenken nach dem Motto: "Wer nichts weiß, kann alles glauben" und hält am Ende sogar die "im Netz" oder in TK-Hähnchen gespeicherte Energie für die Lösung des mit dem EEG unvermeidlichen Problems der Dunkelflaute (so unserere süße kleine Außenministerin in ihrem früheren Leben als Parteivorsitzende). Ich hoffe nur noch auf einen frühen, maßvollen Blackout, der diesen Spinnern endlich den Stecker zieht.

Ernst-Günther Konrad | Di, 6. September 2022 - 09:17

"Habeck fehlen der Mut und die Stärke, um Deutschland durch diese Energiekrise zu führen." Nein Herr Gräber, auch wenn Sie sonst alles für mich richtig beschreiben. Ihm fehlt nicht der Mut, der will aus ideologischen Gründen nicht und ihm fehlt eines. Er hat keine Beziehung zu diesem Land, dass er zum kotzen findet. Er macht genau das, was die GRÜNEN in ihrem Parteiprogramm und in vielen Einzelbeiträgen immer gesagt haben. Man will dieses Land "umgestalten", was ich persönlich für mich als "kaputt machen" verstehe. KGE freut sich schon seit Jahren darauf. Baerbock unternimmt außenpolitisch alles dafür und sagt auch unverblümt offen, was sie von Wählern in D im Allgemeinen und von ihren eigenen Wähler im Besonderen hält. Habeck entzaubert sich nicht, er zeigt das Gesicht des Wolfes im Schafspelz. Der Mann ist skrupellos der grünen Ideologie verfallen, ein Klimajunkie und ein Mensch, der sich selbst liebt, aber nicht die Bewohner dieses Landes, dessen Bezeichnung Volk ihm zuwider ist.

Peter Sommerhalder | Di, 6. September 2022 - 09:20

Robert Habeck eigentlich bewusst, dass er nicht mehr Grünenchef, sondern Wirtschaftsminister einer sehr grossen Industrienation ist?
Ist ihm überhaupt bewusst welch riesige Verantwortung er da hat?

Das ist doch kein Monopoly-Spiel, Herr Habeck!

Und wo ist eigentlich Bundeskanzler Olaf Scholz...?

Georg Chiste | Di, 6. September 2022 - 20:15

In reply to by Peter Sommerhalder

Anscheinend kümmert es Habeck nicht, wenn D. energiepolitisch gegen die Wand fährt. Was zählt, ist die Partei. Die Grünen nehmen die Bevölkerung in Geiselhaft und tun so als wären sie ihre besten Freunde.
Leider geht es nicht mehr um parteipolitische Spielereien, sondern um die wirtschaftliche Existenz vieler Menschen.

Jochen Rollwagen | Di, 6. September 2022 - 09:24

Rückwärts nimmer.

Die Ampelmännchen und -frauchen in ihrem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf.

Und die Deutschen nehmen das billigend in Kauf. Bißchen rummaulen tun sie, aber letztlich machen sie's mit. Wieder mal.

Wenn das innerhalb von drei Generationen dreimal passiert kann das irgendwie kein Zufall mehr sein.

Die wollen das so.

Karl-Heinz Weiß | Di, 6. September 2022 - 09:35

Es ist diese grenzenlose Inkonsequenz, die verstört: Fracking-Gas aus den USA, Anbiederung an Katar, Kohlemeiler unter Vollast. Und Robert Habeck ist weiterhin der beliebteste deutsche Politiker. Eine Geschichte wie im Kinderbuch. Zumindest auf diesem Gebiet kann er mit Erfahrungen glänzen. Und das Korrektiv FDP ist auf Tauchstation.

Manfred Bühring | Di, 6. September 2022 - 09:36

Der letzte Satz bringt es auf den Punkt. Und das gilt nicht nur für die verkorkste Energiepolitik, sondern für die gesamte deutsche Politikerelite seit der Merkel-Kanzlerschaft. Das Wahlvolk verbrüdert/verschwestert sich mit denen, die das Land kontinuierlich ruinieren.

Achim Koester | Di, 6. September 2022 - 09:41

Bayern baue zu wenig Windräder, lässt sich ganz einfach widerlegen:
1. Ist Bayern führend im Ausbau der Photovoltaik, also summa summarum mindestens gleichauf mit den restlichen Bundesländern,
2. Können auch 10.000 zusätzliche Windräder bei Flaute nicht mehr Strom erzeugen, hinzu kommt, dass dieser nicht grundlastfähig ist.
Habeck sollte sich das billige Bayern-Bashing verkneifen und sich am erfolgreichsten deutschen Bundesland ein Beispiel nehmen.

Hans Voegtle | Di, 6. September 2022 - 09:50

Robert Habecks Energiepolitik besteht mehrheitlich aus Verirrungen, Wendungen, Mutlosigkeit und fehlendem Sachverstand. Eigentlich logisch als ehemaliger Autor von Märchenbüchern!
H. Voegtle

Hans Jürgen Wienroth | Di, 6. September 2022 - 09:56

Habeck scheitert nicht an seiner Feigheit, sondern an seiner Ideologie und seinen mangelnden Kenntnissen und wird dabei von allen SPD-Granden (incl. MP Weil) unterstützt. Man kann das Versagen dieser Regierung in Energiefragen also nicht nur Habeck in die Schuhe schieben.
Der niedersächsische Grüne Meyer sagte der Funke-Zeitung in BS, dass billiges Gas den schnelleren Ausbau der Erneuerbaren behindert hätte. Richtig wäre es genau andersherum: Die Volatilität der Erneuerbaren machte viele Gaskraftwerke wg. der schnellen Reaktionszeit nötig. Dafür bereitet die Zeitung ihre Leser heute darauf vor (Aussage Netzagentur), „sollte das Gas in Deutschland im Winter knapp werden, müssen auch geschützte Kunden wie Verbraucher oder Krankenhäuser mit Einschränkungen rechnen.“ Geht mehr Versagen, und das kurz vor der Niedersachsenwahl?
Trotzdem bin ich von einer rot-grünen Mehrheit im Landtag überzeugt. Schließlich steht die „Weltenrettung“ über dem Wohlstand. Nimmt rot-grün das Land in Geiselhaft?

Jens Böhme | Di, 6. September 2022 - 10:03

Die Nachbarländer werden nicht für einen Freundschaftspreis Deutschland mit Energie aushelfen, wenn es Deutschland locker selbst schaffen kann. Die politische Philosophie der Energiewende der Grünen ist ein großer Schildbürgerstreich. Man kann paar Trotteln erklären, Energie muss teuer, damit die Welt gerettet werden könne, die Mehrheit wird neidisch in die Nachbarländer schauen, wenn dort bei winterlicher Dunkelheit das Leben weitergeht, während in Deutschland an ressourchenunabhängigen Atomstrom gespart wird und deshalb Notstände ausgerufen und bejubelt bzw. umständlich verklärt werden, so dass das öffentliche und wirtschaftliche Leben dem Zusammenbruch zusteuern kann.

Sabine Jung | Di, 6. September 2022 - 10:08

dem kann ich nur zustimmen,
nur leider nicht unsere rot-grünen verblödeten Politiker, die auf irgendeiner Ideologie herumeiern und lieber Atomkraft aus Frankreich nehmen, die a) teurer sein wird, b) wo wir noch gar nicht mal sicher sein können, ob denn die Atomkraftwerke überhaupt wieder ans Netz gehen können und c) warum nur zwei Atomkraftwerke und nicht die drei? Ja die Wahl in Niedersachsen, ich hoffe für die dortigen Grünwähler dass dann auch dort das Licht als erstes ausgeht.
Dazu kommt noch die Gasdrosselung, es wird wohl ein kalter und dunkler Winter, und bitte jetzt nicht wieder auf Putin herumschimpfen,
wir in Deutschland haben diese Misere selbst in der Hand und niemand anders.

Tomas Poth | Di, 6. September 2022 - 10:11

Es gibt ein einfaches Mittel, daß von allen Medien kommuniziert werden muß:
Bei der Niedersachsenwahl im Oktober keine Stimme für die Grünen! Werft sie raus aus dem Landtag!
Das wird Wirkung zeigen!

Dieter Minke | Di, 6. September 2022 - 10:16

Wie soll das gehen? Das AtG sagt: die Berechtigung zum Leistungbetrieb erlischt am 31.12.2022! Ist der Streckbetrieb nicht Teil des Leistungsbetriebes? Und "Reserve " wie ist sie definiert? Sind sich diese "EXPERTEN" darüber im klaren wie es dauert bis ein KKW mit wiederkehrenden Prüfungen usw., mit dem Netz synchronisiert und wieder im Leistungbetrieb gefahren werden kann? Mir fehlen die Worte...

hermann klein | Di, 6. September 2022 - 10:49

Am 14. Mai 2020 wurden die Kühltürme des Atomkraftwerks Philippsburg gesprengt. In Sekunden wurden eine wichtige Energiequelle für Baden-Württemberg für immer zerstört und industrielle Werte in Milliardenhöhe vernichtet. Es war ein weiterer spektakulärer Meilenstein auf dem Weg zur Zerstörung unserer Wirtschaft und atomfreien Deutschland.
September 2022: Ungarn baut 2 neue Atomkraftwerke mit russischer Hilfe!
Weltweit befinden sich derzeit über 50 neue im Bau!
2022: Selbst die Ukraine, wo der Unglücksreaktor von Tschernobyl steht, setzt auf Atomtechnik und liefert Deutschland Atomstrom!
Bemerkenswert ist der Fatalismus, die Geduld, mit der die Deutschen auf all das reagieren. Obwohl die unsere Ökosozialisten der Nation solche schon lange jede Vorstellungskraft und alle historischen Vergleiche sprengenden wahnwitzigen Verpflichtungen für Generationen aufhalst, herrscht gespenstische Ruhe.
Längst ist eine Überforderung erreicht, jedoch das grüne Syndikat macht ungestört fleißig weiter

Bernd Windisch | Di, 6. September 2022 - 11:06

Vielen Dank für diesen Beitrag der an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig lässt. Habeck ist in seiner Position unhaltbar geworden!

Ich bin gespannt, wie unsere sozialistische Fortschrittsfraktion dieses Debakel schön zu schreiben versucht!

Carola Schommer | Di, 6. September 2022 - 11:24

verblendet und als Wirtschaftsminister gemeingefährlich. Sein Handeln oder Unterlassen hat das Zeug dazu ein ganzes Land in den Abgrund zu reißen . Wie kann man es nur zulassen, dass dieser Mann schalten und walten kann ?

Jetzt ist die FDP an der Reihe.
Sie muss dieser Ansammlung von desaströsen Nichtskönnern die Koalition aufkündigen !

Armin Latell | Di, 6. September 2022 - 11:53

Sehr gut, denn nur noch so kann sich erklären lassen, dass der Wähler sich lemmingengleich für die grünen Deutschlandhasser- und Abschaffer ausspricht und m.E. auch das Ergebnis der Wahl in Niedersachsen das zeigen wird. Dass jedes einzelne Mitglied dieser "Regierung" eine totale Fehlbesetzung ist, scheint den gehirngewaschenen Köpfen der Wähler einfach nicht erkennbar zu sein. Voller Erfolg also für die örr und msm. Ich persönlich ziehe eine Ende mit Schrecken dem Schrecken ohne Ende eindeutig vor, und insofern hoffe ich darauf, dass die Konsequenzen dieser verbrecherischen "Politik" Land und Leute in den tiefst möglichen Abgrund ziehen wird. Und plötzlich wird "Solidarität" mit dem Verursacher keine Rolle mehr spielen, das Geld ist alle, niemand wird die Hand reichen. Am Wochenende gab es große Demonstrationen in Tschechien gegen die von Buntland verursachten Zustände und die eigenen schwachen Politiker. Bei uns dagegen große Stille darüber.

Heidemarie Heim | Di, 6. September 2022 - 12:14

Die sogenannte "Konfrontations-Therapie" ;).
Jedoch bedarf es dazu einem eigens vom Bürger durchgeführten Stresstest! Verabreden wir uns also auf einen Zeitpunkt, wo alle gleichzeitig ihre 2000Watt-Heizlüfter anwerfen oder alternativ ein Föhn-Happening auf Heizstufe 3 bis das Teil anfängt kokelig zu riechen, oder wie in meiner alten Wohnung die Sicherung rausfliegt;). Sollte unser Volllast- Experiment "zappenduster" enden, veranstalten wir im Anschluss einen romantischen Fackelumzug zum nächsten Umspannwerk. Sie merken geehrter Herr Gräber, es geht immer noch eine Spur alberner bzgl. Ideen im Umgang mit derart politischer Ignoranz bzw. Gebarens. Rettet uns nur noch Galgenhumor? Vor einiger Zeit schrieb ich aus Jux und Tollerei, dass wir BürgerInnen demnächst wahrscheinlich einen Kredit aufnehmen müssen um unsere Energiekosten zu begleichen angesichts drohender Mondpreise. Passgenau das Zitat von M. L` Engle "Vielleicht MUSS man die Dunkelheit kennen, um das Licht schätzen zu können"

Werner Gottschämmer | Di, 6. September 2022 - 12:36

Die Grünen, eindeutig. Schon lange vor der BTW 2021.

" wird werden die Energieversorgung, von einer Nachfrageenergie auf eine Angebotsenergie umstellen" Konnte jeder mitbekommen der es wollte, leider hapert es bei dem simplen Verständnis, jedenfalls von nicht Wenigen, um kapiert zu haben wohin die Reise geht mit den Grünen.

Was macht eigentlich das BVG beruflich. Also wenn diese Leute nicht ihrem Eid widersprechen wer sonst. Normalerweise hätte die Justiz min. 10 fette Jahre zu tun...

Jonathan Pause | Di, 6. September 2022 - 12:42

Im Namen aller Deutschen gibt es die, die im Amte wachsen und die, die schrumpfen. Ein Minister, der nur seine Wähler sieht, ist nicht für das Amt geeignet. Das Geheimnis der Größe liegt im Volksinteresse begründet, nicht im ureigenen Parteiinteresse.
Veritable Milliardenwerte, in einer heraufziehenden Wirtschaftskrise abzustoßen wie Aussätziges, zeugt von Besessenheit. Die Konfrontation ist Programm, die Marginalisierung des Wohlstands wird mit Absicht herbeigeführt, die Abhängigkeit absichtlich forciert. Aber, einen so erzwungenen Sieg, kann man sich nur einmal leisten. Keine Politik wird im Lichte des nächsten Tages bestehen, wenn nicht das Ergebnis als Konsequenz mitgedacht wird. Wir leben nicht mehr in den Neunzigern. Ein bleierne Schleier politischer Unvernunft legt sich über die Koalition und über das Land. Schon sehen sie schlecht aus, wenn sie die Rinder zum aufgestellten Trog führen müssen. Den grünen Daumen hat nun die Opposition.

Wolfgang Borchardt | Di, 6. September 2022 - 12:51

... wie eine ideologiegetriebene, sich der Realität verweigernde Politik geradewegs in den Abgrund führt. Ohne Bereitschaft zur Korrektur - "bis zum letzten Mann". Geschichte wiederholt sich - leider.

Bettina Jung | Di, 6. September 2022 - 13:04

nicht nur Habeck und die Grünen erfreuen sich großer Beliebtheit, auch die Gottgleiche, der wir den ganzen Schlamassel zu verdanken haben, ist noch immer sakrosankt. Das verstehe, wer mag. Aber Hauptsache Schröder wird medial gekreuzigt.

Christa Wallau | Di, 6. September 2022 - 13:13

"kollekt. Stockholm-Syndrom", sondern schon lange an der Unfähigkeit, logisch u. klar (realistisch) zu denken bzw. wenigstens das zu benutzen, was man "gesunden Menschenverstand" nennt. D e r ist inzwischen zum "Stammtischgerede" oder gar zum "NAZI" degradiert worden.
All dies wurde möglich durch eine immer schlechtere Schulbildung, vor allem jedoch durch permanente ANGST-Kampagnen von kleinen, aggressiv-einflußreichen ideologischen Gruppen, an ihrer Spitze die "Grünen".
Wer aus lauter Angst vor dem drohenden Weltuntergang schlottert, kann nicht mehr klar denken u. läßt sich sogar dazu verleiten, eine der wichtigste Grundlagen jeder Zivilisation, die Energieversorgung, auf's Spiel zu setzen.
Es kommt etwas Wichtiges hinzu:
Menschen, denen der christl. Glaube nichts mehr bedeutet, finden in der grünen
"Heilslehre" einen Religionsersatz, bei dem sie sich moralisch erhaben fühlen können über den Rest d. Welt. So erhält ihr Leben wieder Sinn, wenn er denn auch aus Schwachsinn besteht.

Dieter Bauß | Di, 6. September 2022 - 13:31

Nichts auf der Welt ist so mächtig, wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist (Viktor Hugo).
MMn. kann niemand die Verwirklichung des sozialistischen Grünen Wahnsinns aufhalten - schon gar nicht durch Warnungen oder Argumente - weil man sonnt sich ja im festen Glauben zu den Guten zu gehören. Am Ende enden solche Experimente immer in einer Diktatur.
Wir müssen da jetzt alle durch und es bedarf erst der Erfahrung von Schmerzen und Leid um wieder eine Änderung herbeizuführen! (Vielleicht eine Beschreibung der deutschen Seele?)
Auf dem Weg zur Wahrheit kann man nur zwei Fehler machen:
- Nicht den ganzen Weg zu gehen.
- Gar nicht erst anfangen.

Gerhard Fiedler | Di, 6. September 2022 - 13:46

Volle Zustimmung, lieber Herr Gräber zu Ihrem Beitrag! Es fällt schwer, sich dann nicht über die Grünen, ihre Dominanz in der Ampelkoalition und Zustimmungswerte im Volk aufzuregen. Auf das "Wollt ihr den totalen Klimaschutz?" ruft das Volk mit Inbrunst ja. Es braucht halt das Chaos in Folge, wie einst jenen "Endsieg", um schlauer zu werden und diesmal die grünen Kommunisten davonzujagen. Aber wenn erst der Inhalt des Gefrierschrankes wegen Stromausfall in die Tonne getreten werden muss, fällt alles leichter. Vorher auf die Straße zu gehen und die Rücknahme von Sanktionen und Waffenlieferungen zu fordern, wäre allemal klüger.

Gisela Fimiani | Di, 6. September 2022 - 13:52

Hat sich das deutsche Parlament, unsere Legislative, der Politik der Grünen geschlossen unterworfen? Unseren sog. „Volksvertretern“ ist es ganz offensichtlich gelungen, ihren Souverän abzuschaffen. Die Parteienvertreter haben sich jeden demokratischen Bewusstseins entledigt und vertreten Interessen, für deren Implementierung sie niemandem mehr Rechenschaft schuldig sind. Hätten wir eine verantwortungsbewusste Legislative, die sich dem Wohl des Volkes verpflichtet fühlte, wäre es ein Leichtes, die Kernenergie zu etablieren, die nur in den Köpfen verbohrter Interessen-Dogmatiker niemals zu wissenschaftlichen Fortschritten gelangen darf. Ähnlich wie die „Schwefelpartei“ AFD niemals mit vernünftigen Argumenten aufwarten darf - denn sie ist a priori „des Teufels“. Eine Zeitgeist-CDU wird nicht den Mut aufbringen das Vernünftige zu tun, denn die eingepeitschte Angst vor „dem Beifall von der falschen Seite“ hat das klare Denken und den gesunden Menschenverstand längst ad absurdum geführt.

Wolfgang Tröbner | Di, 6. September 2022 - 13:55

aber die Finger von der Wirtschaft und überhaupt von unserem Land lassen. Dass er keinerlei Ahnung davon hat, hat er mittlerweile hinlänglich bewiesen. Das gilt im Übrigen für ALLE Grünen. Wenn sie sich profilieren wollen, sollen sie das auf ihren Gebieten machen. Welche das allerdings sein könnten, hat sich mir bislang nicht erschlossen, da sie größtenteils keine bzw. nur sehr zweifelhafte Berufsabschlüsse haben. Hier sollte eigentlich der Gesetzgeber unbedingt nachbessern: Keine höheren Ämter für Berufslose!

Ingo Frank | Di, 6. September 2022 - 14:01

Stockholm- Syndrom“
Das sehe ich nicht ganz so, sehr geehrter Herr Gräber. (Für die, die auch nachlesen mussten: St. Sy. = sympathisieren Entführte mit ihren Peinigern,die sie entführten)
1. rd. 16% an der Wahlurne wird zur bedeutendsten progressiven Macht D hochstilisiert, vor allem d. fast alle Medien.
2. Wählerverhalten Stadt - Land = 20% : 80% spiegelt genau das Wahlverhalten der woke Großstädter wieder die im nicht unerheblichem Maß staatlich alimentiert werden.
3. Wahlverhalten Ost - West
Im Osten liegen die Grünen zwischen 5 und 10 % und im Westen der Republik?
So zweigeteilt unser Land war und ist,so spiegelt sich die 2- Teilung der Grünen Wählerschaft wieder. Also bitte nicht von „ kollektivem Stockholm- Syndrom“ sprechen.
Mit freundlichen Gruß aus der Erfurter Republik

Lisa Werle | Di, 6. September 2022 - 22:06

Hier ist wohl eher die rot-grüne Media/NGO-Lügen-Maffia am Werk. Es wird ihnen nichts nutzen. Diesen lächerlichen und offensichtlich getürkten sog. Umfragen glaube ich kein Wort.

Sabine Lehmann | Mi, 7. September 2022 - 04:18

Wir werden betrogen und belogen. Betrogen um unser Geld und Eigentum, belogen was Kausalitäten u. Korrelationen anbelangt. Scholz u. Habeck, da haben sich zwei gesucht und gefunden. Was das Lügen anbelangt, kann der Robert von Olaf wegen dessen längerer Berufspraxis noch einiges lernen, gelernt ist eben gelernt, und den Norddeutschen scheint das Geschäft locker von der Hand zu gehen. Die Nasen sind ja noch nicht gewachsen, aber das wäre auch nicht schön, zumal unser George Clooney unter den Klimaverstehern sonst von den vielen Mädels im ÖR nicht mehr so angehimmelt würde. Caren Miosga jedenfalls hat ihn gestern erst wieder auf Rosen gebettet u. dann dieser Blick......Nur Rosamunde Pilcher hätte das toppen können.
Nun denn, Gepetto u. Pinocchio im "Spieleland", wo man trotz Nichtstun noch gut alimentiert wird, und in dem sich alle Menschen in Esel verwandelt haben(frei nach dem Roman, in Deutschland leider Realität), lassen es sich weiter gut gehen im Land der Esel, auch ohne Atomstrom.