Literaturen im November Amerikas Katastrophengebiet, Wurzel des Nahostkonflikts, Zukunft der Stadt, Journalistenleben beim ÖRR Vier neue Bücher zeigen die Spannweite heutiger Literatur: T.C. Boyle seziert Amerikas Seelenzustand, Oren Kessler beleuchtet den Ursprung des Nahostkonflikts, Wolfgang Herles bilanziert sein Medienleben, Daniel Wisser warnt vor digitaler Dystopie. VON ULRICH BERLS, THOMAS SPECKMANN, ECKHARD JESSE UND BJÖRN HAYER
De-Globalisierung : Das zersplitterte Dorf Einst ersehnt, heute gescheitert: die Globalisierung. Es scheint, als hätte die weltweite Vernetzung versagt. Wo das Weltbürgertum in der Krise ist, ist ein neues Bewusstsein für das Lokale geboten. VON BJÖRN HAYER
Deutscher Buchpreis : Der abwesende Gott Der Deutsche Buchpreis für Dorothee Elmiger ruft breiten Jubel hervor – und wir stimmen ein, weil das Votum keiner Agenda folgt. Es ist einzig und allein ein Votum für große Kunst! VON BJÖRN HAYER
Literaturnobelpreis an László Krasznahorkai : Der Melancholie wegen Mit László Krasznahorkai geht der Literaturnobelpreis an einen Autor, der dem Weltschmerz unserer Tage mit bestechender Hellsichtigkeit Ausdruck verleiht. VON BJÖRN HAYER
Literaturen im August : Selbstaufklärer, Streitschrift, Naturbäder und Fantasiemaschine Steffen Mau erzählt über die Ost-West Ungleichheit, Ingolfur Blühdorn stellt Fragen über die Wahrheit der Gesellschaft, Melanie Möller verteidigt die Literatur, T. C. Boyle präsentiert 13 Kurzgeschichten und Saša Stanišic schreibt über eine Fantasiemaschine. VON DOMINIK PIETZCKER, RENÉ SCHLOTT, VIOLA SCHENZ UND BJÖRN HAYER
Literaturen im November : Herrschaftsfreiheit, Totenmesse & Freiheit Der Philosoph Jürgen Habermas schreibt über die Ethik des herrschaftsfreien Dialogs , Alexander Schnickmanns über eine traumhafte Reise & Timothy Snyder über Totalitarismus und Freiheit. VON FERDINAND KNAUSS, BJÖRN HAYER UND VIOLA SCHENZ
Literaturen im August : Friedrich Merz, Lisette Schulman, Image des Bahnfahrens Robin Alexander schildert das Scheitern der Ampel und den Aufstieg von Friedrich Merz, Alex Schulman erzählt die Geschichte seiner alkoholkranken Mutter, Urbansky und Wagner schauen auf die sino-russische Geschichte, und Daniel Glattauer zeichnet das Image des Bahnfahrens. VON ECKHARD JESSE, BJÖRN HAYER, TILMAN ASMUS FISCHER UND VIOLA SCHENZ
Literaturen im Juli : Washington, Moskau, Kalifornien Vier neue Sachbücher zeigen, wie Macht zerfällt – in Washington, Moskau, Kalifornien und der deutschen Gegenwart. Es geht um senile Präsidenten, zaristische Eliten, Cancel Culture und Thomas Manns Exil – und um die Frage, wer Wahrheit noch aussprechen darf. VON FERDINAND KNAUSS, RENÉ SCHLOTT UND BJÖRN HAYER
Literaturen im Mai : Ukraine, Mafiosas und Freiheit Vier neue Bücher werfen Schlaglichter auf Europas Gegenwart: von der bedrohten Ukraine über Putins Russland bis zu Mafiafrauen, Klimakrisen und Identitätssuche. Ein Blick in Geschichten von Widerstand, Hoffnung und Alltag. VON THOMAS SPECKMANN, BJÖRN HAYER, VIOLA SCHENZ UND FERDINAND KNAUSS
Literaturen im April : Bundeswehr, Balzac, Berufsabenteurer Von Militärgeschichte über Balzacs Finanzdesaster bis zu Ritualen und Reisen – neue Bücher erkunden deutsche Soldaten, literarische Genies, menschliche Eigenarten und verborgene Orte. Eine spannende Reise durch Geschichte, Gesellschaft und Kultur. VON ALEXANDER GRAU, DOMINIK PIETZCKER, VIOLA SCHENZ UND BJÖRN HAYER
Medienpolitik in Wahlprogrammen : Neutralität light? Ein Blick in die Wahlprogramme der Parteien zeigt: Der Ruf, der öffentlich-rechtliche Rundfunk müsse den Gürtel enger schnallen, ist in vielen Konzepten kaum überhörbar. ARD, ZDF und Deutschlandradio stehen womöglich harte Reformen bevor. VON BJÖRN HAYER
Literaturnobelpreis für Hang Kang : Prämierung entsprechend dem Weltproporz – und der Weltstimmung Die Schriftstellerin Han Kang erhält den Literaturnobelpreis „für ihre intensive poetische Prosa, die sich historischen Traumata stellt und die Zerbrechlichkeit des menschlichen Lebens offenlegt“. Die 53-Jährige ist die erste Preisträgerin aus Südkorea. VON BJÖRN HAYER
Literaturen im September : Melancholie, Märtyrer, Mahlzeiten Björn Hayer liest Romane über Krankheit, John Sweeney legt eine Biografie Alexey Nawalnys vor, Ute Cohen probiert den Geschmack der Freiheit, und Marion Messina polemisiert gegen die implodierende Gesellschaft. VON BJÖRN HAYER, VIOLA SCHENZ UND DOMINIK PIETZCKER
Literaturen im Juli : Sterblichkeit, Schriftsteller, Smartphones Maxim Leo besiegt den Tod, Gerhard Roth reist ins Jenseits, Uwe Wittstock erzählt von Exilanten in Marseille, und Jonathan Haidt warnt vor der der smartphone-basierten Kindheit. VON BJÖRN HAYER, RENÉ SCHLOTT UND ALEXANDER GRAU
Preisvergabe und Vetternwirtschaft : Der Kulturfilz Der Bericht von Ronya Othmann und Juliane Liebert aus einer Literaturjury könnte nur die Spitze des Eisbergs sein. Darunter scheint ein bislang verborgener Selbstbedienungsladen zum Vorschein zu kommen. VON BJÖRN HAYER