Literaturen im November Amerikas Katastrophengebiet, Wurzel des Nahostkonflikts, Zukunft der Stadt, Journalistenleben beim ÖRR Vier neue Bücher zeigen die Spannweite heutiger Literatur: T.C. Boyle seziert Amerikas Seelenzustand, Oren Kessler beleuchtet den Ursprung des Nahostkonflikts, Wolfgang Herles bilanziert sein Medienleben, Daniel Wisser warnt vor digitaler Dystopie. VON ULRICH BERLS, THOMAS SPECKMANN, ECKHARD JESSE UND BJÖRN HAYER
Literaturen im August : Selbstaufklärer, Streitschrift, Naturbäder und Fantasiemaschine Steffen Mau erzählt über die Ost-West Ungleichheit, Ingolfur Blühdorn stellt Fragen über die Wahrheit der Gesellschaft, Melanie Möller verteidigt die Literatur, T. C. Boyle präsentiert 13 Kurzgeschichten und Saša Stanišic schreibt über eine Fantasiemaschine. VON DOMINIK PIETZCKER, RENÉ SCHLOTT, VIOLA SCHENZ UND BJÖRN HAYER
Literaturen im November : Herrschaftsfreiheit, Totenmesse & Freiheit Der Philosoph Jürgen Habermas schreibt über die Ethik des herrschaftsfreien Dialogs , Alexander Schnickmanns über eine traumhafte Reise & Timothy Snyder über Totalitarismus und Freiheit. VON FERDINAND KNAUSS, BJÖRN HAYER UND VIOLA SCHENZ
Literaturen im September : Melancholie, Märtyrer, Mahlzeiten Björn Hayer liest Romane über Krankheit, John Sweeney legt eine Biografie Alexey Nawalnys vor, Ute Cohen probiert den Geschmack der Freiheit, und Marion Messina polemisiert gegen die implodierende Gesellschaft. VON BJÖRN HAYER, VIOLA SCHENZ UND DOMINIK PIETZCKER
Moser liest : Entfremdung, Zerstörung, Ohnmacht Nora Bossong erzählt von dem unbekannten Geliebten der Goebbels-Gattin, Fleur Jaeggy schreibt vor Kälte klirrende Variationen über Einsamkeit, und Paul Lynch schildert, wie eine gewählte Regierung über Notverordnungen nach und nach den Rechtsstaat aushöhlt. VON ULRIKE MOSER
Brodkorb liest : Drehbuch der Ampel & Postkoloniale Redundanzen Das 1958 erschiene Buch „Es lebe die Ungleichheit“ kann als Drehbuch zur Ampelpolitik gelesen werden. Der Sammelband „Das Auswärtige Amt und die Kolonien“ dreht sich um koloniale Traditionen, die Deutschland bis heute prägen. VON MATHIAS BRODKORB
Peter Hoeres liest … : Das politische Buch Mit „Siebter Oktober Dreiundzwanzig“ hat Vojin Saša Vukadinović eine Textsammlung mehrerer Autoren vorgelegt, die sich mit den Positionen linker Intellektueller zum Gaza-Konflikt auseinandersetzen. Die Lektüre des Bandes lässt einen betreten zurück. VON PETER HOERES
Das politische Buch : Monika Grütters liest Franz Müntefering Franz Müntefering erzählt in seinem neuen Buch über 30 Jahre als Mitglied des Bundestages und über seinen Weg als SPD-Fraktionschef, Parteivorsitzender, Bundesminister. VON MONIKA GRÜTTERS
Sachbuchtipps : Brodkorb liest Patrick Bahners schreibt über die Restitutionsdebatte an deutschen Museen, Susanne Schröter über die Macht des Wokismus und Mike Savage über die Reichtumsverteilung im historischen Kontext. VON MATHIAS BRODKORB
Schäuble, Lenin, Ulbricht : Literaturen im Mai Wolfgang Schäuble erzählt von seinem Leben in der Politik, Michael Köhlmeier beschreibt eine Reise ins Exil zur Zeit Lenins, Toxische Pommes schreibt über den Preis der Zugehörigkeit, und Ilko-Sascha Kowalczuk berichtet über das Leben von Walter Ulbricht. VON THOMAS SPECKMANN, DANIEL HAAS, JOHANN MICHAEL MÖLLER UND ECKHARD JESSE
Literaturen im März : Kafka, Kaiser, Katholizismus Rüdiger Safranski legt eine imposante Annäherung an das Werk des Genies Franz Kafka vor, Menachem Kaiser sucht in Polen nach Spuren seiner jüdischen Familie, und Volker Reinhard erzählt Giordano Brunos Leben in seinen Widersprüchen. VON BJÖRN HAYER, RENÉ SCHLOTT, JULIA SCHRÖDER UND ALEXANDER GRAU
Literaturen im Februar : Diktatur, Dresden, Dystopie Frank Sieren führt in die Großmacht China ein, Durs Grünbein schreibt einen brillianten Roman über seine Großmutter und den Untergang Dresdens, und in schauerlichen Storys verbindet Markus Orths Düsternis und Satire. VON OLE DÖRING, JOHANN MICHAEL MÖLLER, RENÉ SCHLOTT UND BJÖRN HAYER
Literaturen im Januar : Algorithmen, Altern, Ankunft Hannes Bajohr experimentiert mit Künstlicher Intelligenz, Paul Auster schreibt feinfühlig über das Altern, Simone Falk taucht in deutsch-polnische Begegnungen ein, und Navid Kermani und Natan Sznaider korrespondieren über den Nahostkonflikt. VON CICERO-REDAKTION
Literaturen im Dezember : Kunst, Klimakatastrophe, Klitschko Florian Illies porträtiert Caspar David Friedrich, Michael Miersch erklärt seinen erwachsenen Kindern die Welt, Wladimir Klitschko dokumentiert das Leid zwangsadoptierter Kinder, und Jan Wagners Lyrik feiert das Diesseits. VON CICERO-REDAKTION
Literaturen im April : Afrika, Ambivalenz, Auslöschung Howard French öffnet den Blick für den afrikanischen Kontinent, Judith Hermann redet übers Schweigen, Andreas Maier nähert sich einem Trümmerfeld, und Siri Hustvedt wandelt im Mehrdeutigen. VON CICERO-REDAKTION