Literaturen im Februar / picture alliance

Literaturen im Februar - Diktatur, Dresden, Dystopie

Frank Sieren führt in die Großmacht China ein, Durs Grünbein schreibt einen brillianten Roman über seine Großmutter und den Untergang Dresdens, und in schauerlichen Storys verbindet Markus Orths Düsternis und Satire.

Cicero Cover 04-24

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Das große Mauern

Selten zuvor sind derart viele Bücher über China erschienen. Das Wissen also läge vor, allein es fehlt am Willen zum Austausch. Wir haben drei wichtige Bücher gelesen, die das Sprechen über China erleichtern.

Wer heute über China spricht, kommt leicht in die Rolle, unangenehme Wahrheiten zu tangieren – nicht so sehr in Bezug auf China, sondern in Bezug auf Deutschland. Der Versuch, sachlich über das Land mit seinen 1,4 Milliarden Einwohnern zu informieren, ist jedenfalls riskant. Und das nicht, weil es einen Mangel an Wissen gäbe, wohl aber, weil der eigene Zugang zu den vielfältigen Informationen und deren Vermittlung behindert wird, vor allem durch fehlende Sprachkenntnis und Lesekompetenz.

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Sabine Lehmann | Mo., 26. Februar 2024 - 16:33

Nun, anders als schwerst depressiv kann Literatur wohl in der aktuellen Welt nicht daher kommen? Während ich mich durch diese unlustige schwere Kost quäle, frage ich mich die ganze Zeit, wo ist eigentlich diese ganze Leichtigkeit hin mit der man auch Geschichten erzählen kann? Geschichten von Menschen, deren Schicksale u. Träume, die mehr können als Depressionen verkörpern, Kriege durchleben oder politische Krisen meistern. Das Leben halt, und das ist doch mehr als eindimensionale Dystopie in grau, oder?
Ich vermute, der weltweit verbreitete Hang zum Weltuntergangsglauben durch die vielen durchgeknallten Apologeten links-grüner Subkulturen hat tiefe Spuren in Gesellschaften, ihren Künsten und Wissenschaften hinterlassen, u. wird dieses Zeitalter(abgesehen von zwei Weltkriegen) als das düsterste psychologische Kapitel in die Menschheitsgeschichte eingehen lassen. Dabei ist alles nur eingebildete Illusion, aber das haben Illusionen ja so an sich. Wie sehne ich mir die Achtziger zurück;-)

Ronald Lehmann | Di., 27. Februar 2024 - 12:37

Antwort auf von Sabine Lehmann

in dieser dunkelnen Finsternis dieser ideologisierten materiellen Welt.

Deshalb Danke für das Klatschen meiner Synapsen & das gezauberte Lächeln in mein Gesicht

l>>> einfach Danke liebe Frau Lehmann
& ihr Floristen, die mit ihren selbstständig geschriebenen Kommentaren wie Gewürze die Suppe abrunden.
Danke & Glück, Gesundheit wie Gottvertrauen wünsche ich euch ALLE 🙏
PS >>> Und natürlich Herr Marguier mit seiner kompletten Mannschaft des Cicero bis zur Sekretärin (?), wo fmp. der Cicero wie ein Fels in diesem ideologischen Krieg gegen uns Selbs_denkende Foristen/Bürger ist.
Danke & möge bitte Gott euch segnen, beschützen & mit seinem Licht den reinen wahrhaftigen Weg zur Quelle der Wahrheit & Liebe erleuchten 🙏 SHALOM