Meistgelesene Artikel 2025: Juni Wenn Frau-Sein zur Gefühlsfrage wird, können wir uns nicht mehr für Frauenrechte einsetzen Zehn Jahre war Faika El-Nagashi Politikerin der österreichischen Grünen. Wegen ihrer Positionen als lesbische Feministin in der Trans-Debatte geriet sie jedoch ins Visier queerer Aktivisten. Nun erklärt sie ihren Austritt aus der Partei. Dies war der meistgelesene Cicero-Artikel im Juni. VON FAIKA EL-NAGASHI
Sechsteiler in der ARD-Mediathek : „Mozart/Mozart“ ist mehr als nur eine misslungene Serie „Mozart/Mozart“ präsentiert sich als Produkt zeitgenössischen Erzählfernsehens. Vor allem aber ist die ARD-Serie ein Symptom für einen Diskurs, der sich progressiv nennt, aber unfähig ist, zwischen Toleranz und Selbstverleugnung zu unterscheiden. VON NASRIN AMIRSEDGHI
Wehrpflicht für Frauen : Es kann nicht nur eine Hälfte der Bevölkerung den Preis zahlen Wenn es hart auf hart kommt, sollten wir bei der Verteidigung auf niemanden verzichten müssen. Das ist insbesondere auch im Interesse von Frauen. Denn erweist sich unsere Verteidigung nicht als maximal wehrhaft, ist es mit der Gleichberechtigung sowieso dahin. VON CAROLINA KAUBE
Stadtbild-Debatte : Ohne Leitkultur keine Gleichberechtigung Postmoderne Feministinnen leugnen ihre eigene Lebensrealität, sobald es um den zugewanderten Islam geht. Sie sind blind für den Widerspruch zwischen Multikulturalismus und Gleichberechtigung der Geschlechter. VON MIRJAM EPSTEIN
Stadtbild-Debatte : Seit wann ist es feministisch, Probleme mit kriminellen Ausländern zu ignorieren? Die Auseinandersetzung um Friedrich Merz’ Satz berührt ein tieferes Thema: Wie ehrlich ist der Westen noch, wenn es um seine eigenen Werte geht? Ein Feminismus, der aus Angst vor falschen Zuschreibungen schweigt, verrät sein Ziel. Freiheit braucht Klarheit – auch, wenn sie unbequem ist. VON ALEXANDER STEFFEN
Merz heizt Debatte um Wehrpflicht für Frauen an : Für die Linke hört Gleichheit an der Kasernentür auf 114.000 neue Soldaten braucht die Bundeswehr – und Friedrich Merz macht den Vorschlag, die Wehrpflicht auf Frauen auszudehnen. Doch die „feministische“ Linke will sich den Rocksaum nicht schmutzig machen: Rechte ja, Pflichten nein. VON MIRJAM EPSTEIN
Die SPD will Catcalling bestrafen : Ein Hoch auf die Viktimisierung Die SPD will verbale sexuelle Belästigung, sogenanntes Catcalling, unter Strafe stellen. So werden Bagatellen politisiert und in Gesetze gegossen – und Frauen auf die Opferrolle festgeschrieben. VON MIRJAM EPSTEIN
Täterschutz aus politischer Korrektheit : Grüner Elitenfeminismus Die Grünen verstehen sich als feministische Partei – doch ihr Engagement für Frauenrechte scheint selektiv: lautstark für Karrierefrauen, auffallend still bei alltäglicher Bedrohung weiblicher Freiheit. Der dramatische Anstieg sexueller Übergriffe seit 2015 interessiert sie nicht. VON GIDEON BÖSS
Faika El-Nagashi tritt bei den österreichischen Grünen aus : Wenn Frau-Sein zur Gefühlsfrage wird, können wir uns nicht mehr für Frauenrechte einsetzen Zehn Jahre lang war Faika El-Nagashi als Politikerin der österreichischen Grünen aktiv. Doch wegen ihrer Positionen als lesbische Feministin in der Trans-Debatte gelangte sie ins Fadenkreuz queerer Aktivisten. Hier erklärt sie, warum sie jetzt aus der Partei austritt. VON FAIKA EL-NAGASHI
Innerfeministisches Zerwürfnis : Der moderne Queerfeminismus verrät den Kampf für Frauenrechte Abgesehen davon, dass der moderne Queerfeminismus jedem Mann erlaubt, sich per Gefühl zur Frau zu erklären, hat er noch etwas zu bieten, das die hart erkämpften Rechte der Frau schmälern wird: Er drängt die Frau in eine Opferrolle. VON ANTJE JELINEK
Dorothee Bär im Porträt : Die Feministin vom Dorfe Dorothee Bär ist schon länger in der Politik als viele alte Männer. Inzwischen ist sie die mächtigste Frau der CSU und wahrscheinlich Ministerin in der nächsten Regierung. VON VOLKER RESING
Zweiter Todestag von Mahsa Amini : „Redet mit uns endlich über Freiheit und nicht über Islamophobie“ Der Tod der jungen Kurdin Mahsa Amini im Iran jährt sich zum zweiten Mal. In dieser Zeit der Trauer und der Wut gaben wir vier in Deutschland lebenden Iranerinnen eine Stimme gegen den Terror der islamistischen Diktatur, die Doppelmoral des westlichen Feminismus und für ihren Kampf um Freiheit. VON CLEMENS TRAUB
Film der Woche: „Gloria!“ : Mehr Post-Bitchiness wagen Das Barockmusical „Gloria!“ der italienischen Regisseurin Margherita Vicario ist ein frisches, hoffnungsvolles Plädoyer für Solidarität unter Frauen. Ein wichtiges Thema, das zu Unrecht ein mediales Schattendasein neben Wokeness und MeToo führt. VON URSULA KÄHLER
Bundesrat stimmt Selbstbestimmungsgesetz zu : Allen Warnungen zum Trotz Der Ärztetag kritisiert das „Selbstbestimmungsgesetz“ scharf und auch der Innenausschuss des Bundestages fordert Nachbesserung. Die absehbaren Folgen für Frauen und Kinder sind gravierend. Der Bundesrat hat dennoch zugestimmt. EIN GASTBEITRAG VON CHANTAL LOUIS
Der neue Gender Gap : Ist Nationalismus die Antwort auf #MeToo? Ursprünglich gab die MeToo-Bewegung auch männlichen Opfern von Missbrauch und Übergriffen eine Stimme. Doch bald drehte sich der Wind, und Männlichkeit als solche wurde als „toxisch“ bezeichnet. Die Folge: Männer und Frauen driften auch politisch immer weiter auseinander. VON RALF BÖNT