Politische Gewalt in den USA Wie gefährlich ist Amerika wirklich geworden? Drei Attentatsversuche auf Trump, ein ermordeter Aktivist, Schüsse auf Parlamentarier: Ist Amerika außer Kontrolle geraten? Historisch betrachtet: nein. Allerdings könnte das Narrativ permanenter Bedrohung langfristig gefährlicher sein als die Gewalt selbst. VON LISA DAVIDSON
Schüsse am Washington Monument : In Washington wird der Ausnahmezustand zur Routine Ein bewaffneter Mann eröffnet das Feuer auf Secret-Service-Agenten, wenige Blocks vom Weißen Haus entfernt. In Europa hätte ein solcher Angriff tagelang Schlagzeilen produziert. In Washington nimmt man ihn kaum noch zur Kenntnis. VON LISA DAVIDSON
Pete Hegseth im Porträt : Der Kreuzritter Pete Hegseth zog einst als Soldat in den Irak. Heute führt er als Kriegsminister den größten amerikanischen Militäreinsatz seit Jahrzehnten – und spricht eine andere Sprache: eine, in der Krieg zur Mission wird und Gewalt zur moralischen Gewissheit. VON LISA DAVIDSON
Verhinderter Trump-Attentäter Cole Tomas Allen : Der ganz normale Radikale Cole Tomas Allen galt als höflich, intelligent, unauffällig. Nachbarn beschreiben ihn als „ganz normalen Typen“, Schüler kannten ihn als Nachhilfelehrer. Dann stieg er mit Waffen in den Zug nach Washington. Über einen Tätertypus, den Amerika nur zu gern übersieht. VON LISA DAVIDSON
Attentatsversuch auf Donald Trump : Wenn auf Vorspeisen Schüsse folgen – und auf Schüsse sofort wieder Politik Ein bewaffneter Mann stürmt den Sicherheitsposten des Korrespondenten-Dinners des Weißen Hauses. Trump wird evakuiert – und schon beginnt der politische Kampf. Über eine Nacht, die deutlich Amerikas Bruchlinien zeigt. VON LISA DAVIDSON
Amerikas neuer Drogenkrieg : Fentanyl war erst der Anfang In den USA gelten Gefängnisse als Orte maximaler Kontrolle. Und genau deshalb sind sie zum Seismographen einer neuen Drogenwirklichkeit geworden. Diese ist schneller als das Gesetz – und kostet jährlich zehntausende Menschenleben. VON LISA DAVIDSON
Elissa Slotkin im Porträt : Die Sicherheitsdemokratin Die Senatorin und frühere CIA-Analystin Elissa Slotkin gehört zu den wenigen Demokraten, die Donald Trump mit sicherheitspolitischer Autorität herausfordern – und damit die Frage aufwerfen, ob Erfahrung allein reicht, um eine orientierungslose Partei zu führen. VON LISA DAVIDSON
Wenn der Verdacht regiert : Ist Trump noch zurechnungsfähig? In den USA kommt eine Debatte auf, wie sie sich bislang um Joe Biden drehte. Nun hat sie die Seiten gewechselt, und es geht um Donald Trumps Gesundheitszustand. Damit stellt sich die Frage, wo legitime Sorge endet und politisches Kalkül beginnt. VON LISA DAVIDSON
Das Tagebuch der Anne Frank : Das Urteil einer Tochter In Anne Franks Tagebuch liest die Welt von Verfolgung, Angst und Hoffnung im Versteck. Weniger beachtet wird eine andere Geschichte, die zwischen den Zeilen steht: die schwierige Beziehung eines jungen Mädchens zur eigenen Mutter. Doch was begegnet uns in diesen Zeilen eigentlich? VON LISA DAVIDSON
Trumps Rede zum Iran-Krieg : Triumph im Ton, Leerstelle im Plan Donald Trump erklärte den Iran-Krieg in 19 Minuten für nahezu gewonnen. Doch hinter der Rhetorik von Stärke und Sieg bleibt die entscheidende Frage offen: Wie endet ein Krieg, für den es keinen Plan gibt? VON LISA DAVIDSON
Ein Signal aus Mar-a-Lago : Das strukturelle Problem der Republikaner Eine politische Außenseiterin gewinnt im Wahlkreis von Mar-a-Lago. Der überraschende Sieg der Demokratin Emily Gregory ist mehr als ein lokales Ergebnis und deutet auf eine Verschiebung hin, die den Republikanern bei den Midterms gefährlich werden kann. VON LISA DAVIDSON
US-Stimmungslage zum Irankrieg : Ein Krieg ohne klare Erzählung Donald Trump wollte Amerika aus endlosen Kriegen heraushalten. Nun führt er selbst einen – ohne klare Ziele, erkennbare Strategie und Rückhalt im eigenen Land. Das sorgt für Nervosität auch im eigenen Lager. VON LISA DAVIDSON
Kevin Warsh im Porträt : Ketzer im Tempel Kevin Warsh soll die US-Notenbank neu ausrichten. Als radikaler Visionär ist er für Donald Trump der richtige Mann. Doch die Fed ist ein System, das keine Visionen duldet – sondern Stabilität erzwingt und Abweichler zähmt. VON LISA DAVIDSON
„America First“ und dann? : Ein Krieg gegen das eigene Credo Er versprach, Amerikas endlose Kriege zu beenden. Nun hat Donald Trump selbst einen begonnen. In den Vereinigten Staaten beginnt die Debatte über Stärke, Verantwortung und die Grenzen von „America First“ jetzt von Neuem. VON LISA DAVIDSON
Epstein-Files : Die Unmoral der späten Empörung Je mehr Menschen eine Situation beobachten, desto geringer die Wahrscheinlichkeit individuellen Eingreifens. Im Fall Epstein hat dieser Mechanismus eine globale Dimension entfaltet. Das offenbart auch ein gesamtgesellschaftliches Problem. VON LISA DAVIDSON