Der Flaneur Ein Mann steht im Meer Strand. Meeresrauschen. Ruhe. Zwischen Volleyballnetzen, Sandburgen und Muschelsuche wirkt selbst der Urlaub nicht mehr frei von Hektik. Und doch gibt es sie noch: die Herren, die unbewegt am Ufer stehen, den Blick fest aufs Meer gerichtet – zeitlose Beobachter in der Blüte des Lebens. VON STEFAN AUS DEM SIEPEN
Der Flaneur : Das gibt’s auch als App Wandern galt einst als Rückzug aus der Zivilisation – heute ist selbst die entlegenste Hütte per WLAN vernetzt. Der moderne Wanderer kommt mit App, E-Bike und Kopfhörern, stets online, stets vermessen. Was bleibt von der Einsamkeit der Berge? VON STEFAN AUS DEM SIEPEN
Der Flaneur : Bermudashorts auf der Titanic Die Klimahysterie greift wieder um sich. Dass Hitze und Sommerzeit sich womöglich näherstehen, als manch einer glauben mag, lässt sich zumindest mit einem Blick in die Klimaaufzeichnungen der Vergangenheit vermuten. Vorsicht: Schwitzen im Juli ist kein apokalyptisches Novum. VON STEFAN AUS DEM SIEPEN
Der Flaneur : Der Müll der Diplomaten Vom Elend bei Beckett bis zum deutschen Mülltrennungswahn: Das Tischabfalleimer-Fiasko zeigt, wie sich unser Blick auf Abfall gewandelt hat – zwischen Kultur, Diplomatie und dem ewigen Versuch, Ordnung ins Chaos zu bringen. VON STEFAN AUS DEM SIEPEN
Der Flaneur : Someone is watching you In Berlin fotografiert werden ist genauso natürlich, wie in das Bild einer Überwachungskamera zu laufen. Sind wir dem Überwachungsstaat Orwells bereits näher als gedacht? VON STEFAN AUS DEM SIEPEN
Der Flaneur : Lesedauer dieser Kolumne – fünf Minuten „Es sind ja nur 100 Seiten." Mit Sicherheit stehen viele von Ihnen vor dem heimischen Bücherregal und wägen ab, welcher Schmöker heute dran glauben muss. Wichtig ist dabei, dass es nicht wieder in einer unvollendeten Leserei endet. Gedanken dazu macht sich: Stefan aus dem Siepen. VON STEFAN AUS DEM SIEPEN
Der Flaneur : Ein Gruß aus der Steinzeit Eine Reise, die ist lustig, eine Reise, die ist schön. Stefan aus dem Siepen berichtet von einfache Reisebeobachtungen, die man in der Hektik des Alltags übersieht. Gute Reise! VON STEFAN AUS DEM SIEPEN
Der Flaneur : Vom Charme der Friedhöfe Meist begleitet ein trauriger Anlass das Flanieren über einen Friedhof. Dabei sind es gerade die Ruhe und Zeitlosigkeit, die der letzten Ruhestätte ihren Charme verleihen. Form und Norm wirken gar spießig. Über einen Friedhofsspaziergang schreibt: Der Flaneur. VON STEFAN AUS DEM SIEPEN
Der Flaneur : Voltaire auf dem Elektrofahrrad Wortwitz boomt: Ob „Schnapsidee“, „Kamm in“ oder „Volt-Hair“ – Ladenbesitzer übertreffen sich mit kreativen Namen. Zwischen Sprachspiel, Latein und Goethe-Zitat zeigt sich: Humor und Bildung machen auch vor Schaufenstern nicht halt. VON STEFAN AUS DEM SIEPEN
Der Flaneur : Deutschland startet voll los! Die Redeweise vom Starten und Stoppen drückt im Grunde das Zirkuläre des menschlichen Tuns aus: Alles hat einen Anfang und ein Ende. Dazu schreibt der Flaneur. VON STEFAN AUS DEM SIEPEN
Der Flaneur : Der heilige Smiley Stefan aus dem Siepen hilft einem Kollegen aus, der ihm mit zwei religiös motivierten Emojis dankt. Eine Gedankenreise über die Verwendung der Religion in Ironie, Namen und Ausdrucksweise. VON STEFAN AUS DEM SIEPEN
Der Flaneur : Lob des Rucksacks Egal ob zum einkaufen oder für den Urlaub. Der Rucksack ist der perfekte Tragegegenstand über Stock und Stein. Und auch die Zukunft des praktischen Gegenstandes scheint bis zu den Sternen. VON STEFAN AUS DEM SIEPEN
Der Flaneur : Wahn des Selbermachens Offenbar gibt es niemanden, der sich daran stört, alles selbst zu tun. Die Leute spritzen in der Waschanlage ihr Auto selbst ab, scannen an der Supermarktkasse ihre Waren selbst ein … Der neueste Trend ist, dass sie sogar Bücher selbst schreiben! KOLUMNE: DER FLANEUR
Der Flaneur : Der Laden für sterbende Dinge Der traditionelle französische „Tabac“ verwandelt sich zum diskreten Treffpunkt derer, die von der Digitalisierung überfordert sind. Zwischen lauter unnötigen Dingen finden sie ein Refugium, in dem sie einen letzten Hauch analoger Wärme genießen dürfen. KOLUMNE: DER FLANEUR
Der Flaneur : Wie man in Zeiten abnehmender Meinungsfreiheit seine Meinung sagt Immer mehr Aussagen verstoßen gegen die politische Korrektheit. Das zeigt sich auch im Vokabular derjenigen, die wissen, dass sie sich angeblich politisch unkorrekt äußern. Eine Stilkritik. VON STEFAN AUS DEM SIEPEN