Marius Busemeyer / Ines Janas

Marius Busemeyer im Gespräch mit Axel Meyer und Michael Sommer - Cicero Podcast Wissenschaft: „Die Rechtspopulisten profitieren vom negativen Framing“

Der Ungleichheitsforscher Marius Busemeyer vertritt die These, dass die subjektive Wahrnehmung von Ungleichheit wächst. Mit Michael Sommer und Axel Meyer diskutiert er, welche Auswirkungen dies auf das Wahlverhalten der Bürger hat.

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Der Politikwissenschaftler Marius Busemeyer ist Autor der Erhebung des Konstanzer Ungleichheitsbarometers und als Wissenschaftler interdisziplinär an der Schnittstelle zwischen Politikwissenschaft, Soziologie und Ökonomie unterwegs. In seiner Forschung betrachtet er die politischen Ursachen und Konsequenzen von Ungleichheit und berät die Politik, etwa als Teilnehmer einer Enquete-Kommission des Landtags von Baden-Württemberg zum Thema krisenfeste Gesellschaft.

Der Ungleichheitsforscher untersucht, wie sich beispielsweise Ungleichheit der Menschen auf politische Beteiligung auswirkt. In seinen Studien zeigt Busemeyer, dass gerade die Subjektivität von Wahrnehmung wichtig ist, wenn es um politische (Wahl-)Entscheidungen geht. Und dass die heutzutage tendenziell pessimistischen Einschätzungen zur Entwicklung von Ungleichheit eher mit einer höheren Unterstützung für rechtspopulistische Parteien einhergehen, speziell die AfD (aber auch für das Bündnis Sahra Wagenknecht).

Axel Meyer, Michael Sommer, Marius Busemeyer
Axel Meyer, Michael Sommer und Marius Busemeyer (v.l.n.r.) / Foto Busemeyer Ines Janas

 

Das Gespräch wurde am 9. Januar 2024 aufgezeichnet.

 

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