Pisa-Schock Ihre Vorgänger haben die Schule kaputtgespielt: Werden Sie es richten, Frau Prien? Deutschlands Pisa-Ergebnisse sind so schlecht wie nie. Karin Prien fordert bessere Vorschulbildung und mehr Leistungsorientierung. Doch das Problem liegt tiefer: Seit Jahrzehnten wird Kindern vermittelt, Lernen müsse vor allem spielerisch sein. VON MIRIAM STIEHLER
Neuester PISA-Schock : Niedergang einer Bildungsnation Die PISA-Studie 2025 zeigt ein Schulsystem im Niedergang. Um den Abwärtstrend zu stoppen, braucht es eine Kraftanstrengung, die ideologische Blockaden auflöst und der pädagogischen Evidenz zum Durchbruch verhilft. VON RAINER WERNER
Pisa-Studie und Migration : Pisa-Autoren stellen sich blind für die Hauptursache des Bildungsproblems Wirklich überrascht kann niemand vom katastrophalen Pisa-Ergebnis sein. Die Kompetenzen der Schüler sinken schon seit 2015, und der Zusammenhang mit der Asyl-Migration ist unübersehbar. Die Studie versucht ihn trotzdem zu verschleiern. VON FERDINAND KNAUSS
Deutscher Sportsgeist : Ohne Wettbewerb keine Sieger Lange konnte man darauf vertrauen, dass wenigstens im Fußball noch der Wille zur Bestleistung existiert. Nach dem dritten WM-Debakel in Folge scheint auch das passé. Dieser Mangel an Siegeswillen passt zur Einstellung von Eltern und Schülern im ganzen Land. VON MIRIAM STIEHLER
Schulsystem : Lehrer sollten keine Beamten mehr sein Es häufen sich Fälle, in denen Lehrer dauerhaft krankgeschrieben waren, zugleich aber einer lukrativen Nebenbeschäftigung nachgingen. Es ist an der Zeit, den Anachronismus beamteter Lehrer zu beenden. Nur im Angestelltenstatus lässt sich das Leistungsprinzip verwirklichen. VON RAINER WERNER
„Das Interview“ mit Bob Blume : „Das Märchen von der faulen Schülergeneration“ Bob Blume ist Lehrer, Podcaster und einer der bekanntesten deutschen Bildungsinfluencer. Im Interview spricht er über überforderte Schulen, psychisch belastete Jugendliche und die Frage, warum Lernen für viele seinen Sinn verloren hat. INTERVIEW MIT BOB BLUME
Schule : Warum Lehrer scheitern Wenn Lehrkräfte aus dem Beruf aussteigen, legen sie neuerdings die Gründe offen, indem sie offene Briefe schreiben oder Videos ins Netz stellen. Viele geben dem „kaputten Schulsystem“ die Schuld, wo es doch angemessener wäre, ihren eigenen Anteil am Scheitern zu hinterfragen. VON RAINER WERNER
Unterrichten als Handwerk : Wie unsere Lehrer besser werden können Alle wichtigen Lernstudien weisen nach, dass der Lernerfolg der Schüler in erster Linie von der Lehrkraft abhängt. Während die Bildungspolitik das Heil gern in strukturellen Reformen sucht, liegt das größte Potential für Schulqualität in der Verbesserung des Unterrichts. VON RAINER WERNER
Schulbeginn : Ungeliebter Lehrerberuf Der Lehrerberuf ist in der Krise. Viele Lehramtsstudenten brechen ihr Studium ab, Referendare steigen aus. Nachwuchs unter den Studenten ist rar. Die Faszination, die einst vom Beruf des Pädagogen ausging, scheint verflogen zu sein. VON RAINER WERNER
Alltagsfremde Empfehlungen der SWK : Auch Lehrer sind keine Maschinen Die „Ständige Wissenschaftliche Kommission“ gibt gemeinsam mit der Kultusministerkonferenz Empfehlungen zur Bekämpfung des Lehrkräftemangels. Diese sind ein Lehrstück darüber, wie weit Wissenschaft und Bürokratie von der Lebensrealität der Lehrer entfernt sind. VON EWALD KIEL
Bundesbildungsministerin fordert Leistungsprämien für Lehrer : It’s the honor, stupid! Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) wirbt für Leistungszulagen für besonders engagierte Lehrer, um etwas gegen den Lehrermangel zu tun. Dabei gehören Lehrer schon zu den Spitzenverdienern in Deutschland. Das Problem ist nicht zu wenig Geld, sondern zu wenig Anerkennung: Lehrer haben es immer häufiger mit unerzogenen Kindern und anmaßenden Eltern zu tun – und werden dabei zum Buhmann der Nation erklärt. VON MATHIAS BRODKORB
Unterricht in Deutschland : Selbstlernkultur führt nicht zum Erfolg In allen Bundesländern sind die Leistungen der Grundschüler zurückgegangen. Es ist Zeit für eine Rückbesinnung auf erfolgreiche Lernmethoden. VON RAINER WERNER
Politisierung der Bildung : Die Schule als Biotop des Linken Aufklärung ist das Urziel aller schulischen Bildung. In den Gesellschaftswissenschaften spielt vor allem die auszubildende Urteilskraft, also die Mündigkeit, die entscheidende Rolle. Der politisierte Lehrer, wie er heute an deutschen Schulen zuhause ist, hält es stattdessen für selbstverständlich, ja geradezu für notwendig, seine Schüler mit der eigenen Weltsicht zu indoktrinieren. Dabei gilt: Was links ist, ist gut. SERIE: JUNGE STIMMEN VON SEBASTIAN NÖTZEL
Burnout bei Lehrern : Auf die Persönlichkeit kommt es an 19 Prozent unserer Lehrer werden frühpensioniert. Hauptursache sind Burnout-Erkrankungen infolge permanenter Überforderung. Das Scheitern von Lehrern liegt häufig in ihrer Persönlichkeit begründet. Manche sind enttäuschte Idealisten - manche aber auch einfach nur schlechte Pädagogen. VON RAINER WERNER
Pädagogische Konzepte : Am Bewährten festhalten Die moderne Pädagogik hat die Schule verändert – nicht nur zu ihrem Vorteil. Viel Bewährtes wurde in Frage gestellt, ohne dass das Neue seine Berechtigung hätte nachweisen müssen. Insgeheim wissen das viele Lehrer, wollen aber nicht als rückständig gelten. VON RAINER WERNER