Die sechziger Jahre und wir War die gute alte Zeit wirklich so gut? Dass früher alles besser war, hört man derzeit allüberall. Putins Krieg mitten in Europa und Trumps Rückkehr auf die Weltbühne markierten einen Epochenbruch. In den 60er Jahren war die transatlantische Welt noch in Ordnung. Stimmt das eigentlich? VON ULRICH BERLS
Literaturen im November : Amerikas Katastrophengebiet, Wurzel des Nahostkonflikts, Zukunft der Stadt, Journalistenleben beim ÖRR Vier neue Bücher zeigen die Spannweite heutiger Literatur: T.C. Boyle seziert Amerikas Seelenzustand, Oren Kessler beleuchtet den Ursprung des Nahostkonflikts, Wolfgang Herles bilanziert sein Medienleben, Daniel Wisser warnt vor digitaler Dystopie. VON ULRICH BERLS, THOMAS SPECKMANN, ECKHARD JESSE UND BJÖRN HAYER
Bürgermeisterwahl in New York : Zohran Mamdani: Trumps Traumgegner Zohran Mamdani verkörpert alles, wogegen die MAGA-Bewegung von Donald Trump zu Felde zieht: Ein woker, sozialistischer Muslim mit indisch-afrikanischen Wurzeln. Doch der 34-Jährige ist drauf und dran, Bürgermeister von New York City zu werden. VON ULRICH BERLS
Schlagzeuglegende Steve Gadd wird 80 : Keep on Grooving! Drummer Steve Gadd wird heute 80 Jahre alt. Er ist der Taktgeber einer ganzen Generation in Pop, Rock und Jazz und hat mit Legenden wie Frank Sinatra, Paul Simon oder Paul McCartney gespielt. VON ULRICH BERLS
Folgen der Wahlrechtsreform für die CSU : Um den Triumph gebracht Nirgendwo hat Friedrich Merz besser abgeschnitten als in Bayern. Die CSU hat mit ihrem guten Ergebnis bei der Bundestagswahl das Unionsergebnis insgesamt aufgewertet. Aber aufgrund des neuen Wahlrechts ist dieser Sieg getrübt. Denn manch direktgewählter CSUler schaut in die Röhre. VON ULRICH BERLS
Die CSU vor der Bundestagswahl : Bayerische Hochgefühle Sechseinhalb Wochen vor der Bundestagswahl trifft sich die CSU zu ihrer traditionellen Januar-Klausur im Kloster Seeon. Die Partei hat zu altem Selbstbewusstsein zurückgefunden und beharrt auf ihrem antigrünen Kurs. VON ULRICH BERLS
Antiamerikanismus im Zeichen von Trump : Das Land der Bösen und Blöden Der Wahlsieg von Donald Trump ist ein gefundenes Fressen für die vielen Amerika-Verächter bei uns. Hatten sie es nicht schon immer gesagt: Die USA sind von einem unkultivierten Haufen bevölkert. Dabei werden die europäischen Parallelen zum Trumpismus gerne übersehen. VON ULRICH BERLS
Sieg des Trumpismus : Amerikas unglückliche Konservative Mit einem Erdrutschsieg haben die Republikaner das Weiße Haus zurückerobert und obendrein beide Kammern des Kongresses gewonnen. Aber war das furiose Comeback Donald Trumps wirklich ein Triumph des bürgerlich-konservativen Amerikas? VON ULRICH BERLS
Die Wahlnacht in New York : Sieht so eine Schicksalswahl aus? Pausenlos wurde diese US-Wahl als „historisch“ bezeichnet. Müssten die Menschen in New York dann nicht geradezu elektrisiert sein angesichts der Tragweite dieser Abstimmung? Ein Streifzug durch die größte Stadt des Landes. VON ULRICH BERLS
Literaturen im Oktober : Amerika, Autounfall, AfD Mehrere Autoren erklären die USA, Zora del Buono schafft ein neues Literaturgenre, der Ethnologe Karl-Heinz Kohl spürt dem Erbe der Indigenen nach, und die Autoren eines Sammelbandes wollen die AfD verbieten. VON ULRICH BERLS, VIOLA SCHENZ, JOHANN MICHAEL MÖLLER UND ECKHARD JESSE
Eine Woche vor der US-Wahl : Bringt der 5. November tatsächlich eine Entscheidung? Den Endspurt im amerikanischen Wahlkampf hat Donald Trump am Sonntag mit einem Großauftritt im Madison Square Garden eingeläutet. Nur noch eine Woche ist es bis zum Wahltag. Doch es wird immer fraglicher, ob der 5. November überhaupt zu einem von allen Seiten anerkannten Resultat führt. VON ULRICH BERLS
Louisiana vor den Wahlen : Reise ins Herz der amerikanischen Rechten Der Bundesstaat Louisiana im tiefen Süden der USA ist eine Festung der Republikaner. Unser Autor hat sich dort wenige Wochen vor den Präsidentschaftswahlen umgesehen. Wie ist die Stimmung in einem Landstrich, in dem die Abstimmung am 5. November klar scheint? VON ULRICH BERLS
TV-Diskussion der Running Mates : Scharfe Debatte ohne Hass und Wut Die Kandidaten für die Vize-Präsidentschaft haben in ihrer TV-Debatte gezeigt, dass die USA vielleicht nicht so unrettbar gespalten und polarisiert sind, wie es häufig den Anschein hat. Doch am 5. November geht es letztlich nicht um Stellvertreter-Posten. VON ULRICH BERLS
Trump im Wahlkampf : Heimatliches Feindesland Der Bundesstaat New York ist kein „Swing State“. Er wird bei der Präsidentschaftswahl am 5. November mit allergrößter Wahrscheinlichkeit an Kamala Harris gehen. Gleichwohl hat Donald Trump diese Woche dort eine gigantische Wahlkampfshow inszeniert. VON ULRICH BERLS
TV-Duell zwischen Trump und Harris : Keine Entscheidungsschlacht Die erste und vermutlich einzige Fernsehdebatte dieser US-Wahlen war heftig, spektakulär war sie nicht. In Philadelphia wurde das Rennen ums Weiße Haus noch nicht vorentscheiden. Aber ein Kursbuch für die nun beginnende heiße Phase des Präsidentschaftswahlkampfs lieferte sie doch. VON ULRICH BERLS