Hubert Aiwanger
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) „rockt“ am Sonntag das Bierzelt in Keferloh. /dpa

Söder staatsmännisch, Aiwanger hemdsärmelig - Bayern soll ampelfrei bleiben

Zeitgleich zur Pressekonferenz des Bayerischen Ministerpräsidenten in München tritt der Chef der Freien Wähler am Sonntagvormittag im Bierzelt in Keferloh vor den Toren der Landeshauptstadt auf. Söder sagt, die „bürgerliche Koalition“ in Bayern werde fortgesetzt, aber er habe Aiwanger einen „ernstgemeinten Rat zu Reue und Demut“ erteilt. 

Autoreninfo

Der promovierte Politikwissenschaftler Ulrich Berls, geboren 1954, ist Fernsehjournalist und Autor. Von 2005 bis 2015 leitete er das ZDF-Studio München. Bei Knaur erschien sein Buch „Bayern weg, alles weg. Warum die CSU zum Regieren verdammt ist“.

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Wenn es einen Ort gibt, an dem kein Mensch etwas von „Reue und Demut“ wissen will, dann ist es ein bayerisches Bierzelt – erst recht nicht in Wahlkampfzeiten. Obwohl Bayern noch mitten in den Sommerferien steckt, betritt Hubert Aiwanger unter großem Jubel das volle Festzelt. Selbstgemalte Plakate werden hochgehalten: „Die Süddeutsche Zeitung trägt den Journalismus zu Grabe“, steht auf einem. Aiwanger beginnt mit der Bemerkung, wer so viel Rückendeckung der Bevölkerung habe, müsse sich vor keiner Schmutzkampagne fürchten. 

​​​​Aiwanger rockt das Bierzelt

Aber er sei nicht gekommen, darüber zu reden, er wolle aufzeigen, was in Bayern besser laufe als in Berlin und sonstwo. Habeck sei ein De-Industrialisierungsminister; Lauterbach solle sich um die Krankenhäuser im ländlichen Raum und nicht um die Freigabe von Cannabis kümmern; die Erbschaftssteuer gehöre komplett abgeschafft; wer Fleisch essen wolle, solle das; wer meint, Kinder sollten nicht mehr Papa und Mama sagen, ticke doch nicht ganz richtig – so geht das in freier Rede eine dreiviertel Stunde lang. Die Menge jubelt, die Maßkrüge kreisen, das Zelt dampft. Seine Interpretation von Reue und Demut: einfach nicht länger über die sogenannte Flugblatt-Affäre reden, sondern stur weiter Wahlkampf machen, als wäre nichts geschehen.

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Enka Hein | So., 3. September 2023 - 16:44

...werden solche Denunzianten und Schmeißfliegen ala SZ, als Journalisten kann man diese Schreiberlinge nicht bezeichnen, schon irgendwas finden, was nicht in ihren antidemokratischen linksgrünen Sumpf passt.
Man kann Aiwanger nur raten, entsprechend hart aufzutreten und insbesondere seinen alten geistig verarmten "Leerkörper" wegen Datenschutz o.ä. zu verklagen.

xxxx | So., 3. September 2023 - 16:49

Die CSU wird nach diesem Kuhhandel zig Stimmen dauerhaft verlieren. Das ist Fakt und schmerzlich. Sapere aude!

Ingofrank | Mo., 4. September 2023 - 16:39

Antwort auf von xxxx

achtete darauf sehr strikt, und das fand ich richtig, um die „Hemmschwelle“
auf Normalmaß zu halten.
Lieber XXX die Anrede mit X Geschlechtern erspare ich mir …..
Aber zum Thema. Ob die CDU dadurch Stimmen verliert mag sein …. Von den rot grünen lackierten Schwarzen, die jeden Tag heulend auf Merkels Wiederkehr warten bestimmt. Die CDU ler die noch einen Funken Konservatives in ihrem Schwarzem Blut haben, sehen das mit Sicherheit anders. Andererseits da Wüst, Günther usw. im Bann der Grünen Sekte sind, weiß man durch den schwankenden Sauerländer nicht wohin die Reise der CDU geht. Egal wie 25% +/- 3% mehr wird’s Nichtraucher werden in 25.
Mit freundlichen Gruß aus der Erfurter Republik

Ernst-Günther Konrad | So., 3. September 2023 - 17:36

„Die Süddeutsche Zeitung trägt den Journalismus zu Grabe“, eine Headline eines Artikels von Fleischhauer beim Focus. Eine erstklassige Analyse, sehr empfehlenswert. Gerade das wird den FW vor allem Hubsi persönlich viele Stimmen einbringen. Eben das er jetzt nicht kleinlaut daher kommt, sondern sich selbst und seinen Wählern treu bleibt und die Dinge so benennt, wie er sie sieht. Und der Erfolg bei allen seinen Auftritten, volle Zelte, viel Jubel, ähnlich wie früher bei Strauß und anderen CSU-Granden, stört natürlich einen Maggus, den Wende Franken, aber da muss er durch. Nicht Hubsi muss sich Gedanken machen, sondern Söder, wenn er noch weiter absinkt bei den Wahlen. Zweimal hat er schon gepatzt und weniger eingefahren. Beim dritten Mal wird es auch für ihn zur Existenzfrage, da bin ich mir sicher. Denn selbst bei den CSUlern sind nicht alle zufrieden damit, wie er mit Aiwanger umgegangen ist, der ja Fleisch aus dem Fleische des CSU ist und dessen Wähler auch ehem. CSUler sind.

Die werden ihr Ziel aber niemals erreichen, weil inen die Intelligenz dazu fehlt. Sie sind einfach nur bösartig und geil nach Versklavung und Allmacht!
Die SZ hat das "Neue Deutschland" als Organ der SED/RAF-Grünenabgelöst!
Für kommunistische Hetze und Diffamierung des Politikers Hubert Aiwanger müssen die Genossinnen und Genossen der SZ zeitnah vor den Staatsanwalt wegen Volksverhetzung, staatsfeindlicher Hetze, Rufmord und Wahlmanipulation!

Ingo frank | So., 3. September 2023 - 17:46

auch Söder im Schlamassel.
Sie werden etwas finden und wenn es fiktiv ist und sich auf anonyme Zeugen berufen, nur um diese Koalition zu verhindern. Böhmermann hat’s vorgemacht und das ZDF deckt ihn (noch)!
Ich kann nur Aiwanger empfehlen gegen den Lehrer gerichtlich vorzugehen.

Mit freundlichen Grüßen aus der Erfurter Republik

Hans-Hasso Stamer | So., 3. September 2023 - 18:03

Sehr treffender Artikel. Die allzu durchsichtige Kampagne der SZ ist vollkommen nach hinten losgegangen. Die haben sich die Blöße gegeben, gegen alle journalistischen Standards zu verstoßen. Aber, wie Don Alphonso auf X bemerkte, je schwerwiegender die Vorwürfe, desto präziser sollte die Beweisführung sein. Das war sie aber keineswegs, abgesehen davon, dass für Jugendliche besonderer Datenschutz gilt – ein Grundsatz, dessen Berechtigung man nach dieser Affäre wohl noch stärker spürt.

Bei so etwas sind die Wähler nachtragend. Die Freien Wähler können sich auf einen kräftigen Stimmenzuwachs im Oktober freuen. Da bin ich sicher. Söder hat festgestellt, dass Bayern geschadet wurde. Das kann man wohl sagen. Aber nicht durch Aiwanger, sondern durch die SZ. Die verjährte Maximalprovokation eines Teenagers kann man doch wohl nicht ernstnehmen. Wer sowas zur Staatskrise hochjazzt, macht sich höchstens lächerlich.

Bayern wird weiterhin ampelfrei bleiben. Allein das ist ein Lichtblick.

Heidemarie Heim | So., 3. September 2023 - 18:08

"Alesia? Ich kenne keine Alesia! Ich weiß nicht wo Alesia liegt! NIEMAND weiß wo Alesia liegt!!!!!" Und was mir seit einer Woche die Galle ein ums andere Mal hochtrieb werter Herr Dr. Berls, war nicht ein Imageschaden für eins der wichtigsten und zu Recht als eins der schönsten und bewiesen erfolgreichsten zu bezeichnenden Bundesländer, sondern der so schnell nicht wieder auszuräumende Schaden an Glaubwürdigkeit, den insbesondere "flötende", im eigenen Glashaus sitzende Steinewerfer fabrizierten! In den Schlamassel wie Sie es nennen, hat sich Herr MP Söder selbst gebracht mit seinem m.E. ebenfalls äußerst mäßigen u. fragwürdigen Reagierens auf diese so offensichtliche Kampagne zur Vernichtung seines seit 5 Jahren an seiner Seite mitgehenden Partners. Wenn er diesen nach so einer Zeit nicht "kennt" o. einzuschätzen in der Lage ist, (kein Wort über die Verdienste Aiwangers o. dem Menschen in seiner Rede!), so hat er in meinen Augen ebenso erhebliche Defizite im Umgang mit der "Meute". FG

Gerhard Lenz | So., 3. September 2023 - 18:54

Es hat doch niemand in dieser Republik ernsthaft damit gerechnet, dass Söder Aiwanger aus der Regierung schmeissen würde? Söder ist Machtmensch genug, Konsequenzen abzuschätzen. Hätte er Aiwanger entlassen, wozu es gute Gründe gibt, hätte er vermutlich rechts der Mitte eine Trotzreaktion ausgelöst, die die CSU geschwächt hätte. Und der AfD noch mehr Munition, gegen die "Altparteien" zu hetzen, die sich angeblich einer links-woken Ideologie ergeben hätten.
Natürlich ist Söders persönliche Inquisition mit 25 Punkten, die angeblich Licht in die Schweinerei bringen sollten, ein schlechter Witz. Die Fragen sind so lustig ("Wieviele Flugblätter in ihrem Schulranzen") wie Airwangers Antworten nichtssagend sind. Der kann sich meist gar nicht oder an keine Details (mehr) erinnern.
Hallelujah, sag I!
Dennoch: Kommt jetzt nichts mehr nach, hat Söder vielleicht Glück. Fällt Aiwanger demnächst wieder aus der Rolle, wie in Erding, wird Söder kein Kanzlerkandidat mehr. Hoch gepokert, Hr Söder!

Karl-Heinz Weiß | So., 3. September 2023 - 19:09

Der Autor fasst es treffend zusammen: Olaf Scholz sorgt sich wegen des Verhaltens eines 17-Jährigen und dessen Bewertung um das Ansehen Bayerns ! Da kann ich nur anmerken: Die Wartburg steht für das Ansehen Deutschlands, die Hamburger Warburg-Bank ganz sicher nicht. Wer frei ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein. Der Respekt-Kanzler ist ab heute Geschichte und Olaf Scholz, der durch Angela Merkels unnachahmliche Dämlichkeit ins Amt kam, ab 2025

Günter Johannsen | Mo., 4. September 2023 - 15:49

Antwort auf von Karl-Heinz Weiß

ist nicht dämlich, sondern boshaft linX ...
Denn nur so konnte man in der untergegangenen DDR FDJ-Sekretärin & IM-Erika werden!

Helmut Bachmann | So., 3. September 2023 - 19:12

Dass bei dieser medialen Schlammschlacht Entlastendes keine Rolle spielte, die Zeugen der „Anklage“ hingegen natürlich die „Wahrheit“ vertreten (gegen einen 16Jöhrigen), überhaupt das ganze Timing und die Überdrehtheit: ich glaube der Mainstreampresse kein Wort mehr.

Stefan Jarzombek | So., 3. September 2023 - 19:14

Nouripour und Faeser hätten sich wohl ein anderes Ergebnis gewünscht und die Entscheidung des bayrischen Ministerpräsidenten ist für sie von vornherein falsch.
Letztlich kommt die Angelegenheit jedoch vom Tisch und es bleibt alles in Bayern so wie es ist.

Henri Lassalle | So., 3. September 2023 - 19:47

von der ganzen Sache, ich meine, dass sich Links/Grün mit einem Teil der Presse zusammengerottet haben, um einen Politiker fertig zu machen, zu stürzen. Die Wähler könnten sich sagen: "Jetzt erst recht". Ähnliches ist auch in den USA mit Trump geschehen, wobei ich Aiwanger keinesfalls mit ihm vergleiche, aber auch dort waren in der Vergangenheit die Anfeindungen eher für die Trump-Sympathisanten stimulierend.

Karla Vetter | So., 3. September 2023 - 20:02

und Söder. Zwei die sich nicht kennen.

Thomas Hechinger | So., 3. September 2023 - 20:24

Sehr geehrter Herr Berls, um zu durchschauen, was im SZ-Skandal ablief und wie gegen alle journalistischen Standards und den menschlichen Anstand verstoßen wurde, muß man kein Kommunikationswissenschaftler sein. Man braucht nicht einmal Abitur. Man muß nur das Herz am rechten Fleck und sich einen Rest von Mitmenschlichkeit bewahrt haben. Viele Kommentatoren in diesem Forum legen davon beredt Zeugnis ab.

Wolfgang Borchardt | So., 3. September 2023 - 21:54

Man versucht, den politischen Gegner zu beschädigen, um daraus Vorteile zu ziehen. Bewiesen ist nichts, zudem ist es lange her. Da wäre auch bei vielen Grünen ettwas herauszukramen. Gut, dass Herr Söder hier klug genug reagiert. Eine Entlassung Aiwangers ohne juristische Fundierung würde ihm insofern schaden, dass er seinen Fürsorge- Sorgfaltspflichten als Dienstherr nicht hinreichend nachgekommen wäre. Er ist zu klug, den Fehler von Frau Faeser im Fall Schönbohm zu wiederholen und Beschimpfungen von Journalisten und Komöidianten zu folgen, denen es ausschließlich darum geht, auf Kosten anderer Aufmerksamkeit zu generien.

Albert Schultheis | So., 3. September 2023 - 23:19

Ciceronen, habt ihr das nötig? So einen auf Söder zu machen!
"aber er habe Aiwanger einen „ernstgemeinten Rat zu Reue und Demut“ erteilt." - Warum, um alles in der Welt, soll der Mann in Sack und Asche gehen? Was hat der, bitteschön, getan, was man ihm ernsthaft vorwerfen könnte? Unser Land kackt ab, auf allen Ebenen und Gefilden - und ihr zieht euch das Gelumpe einer Süddeutschen Blockwarts-Gazette rein! Da hat der Aiwanger absolut recht, die Freigabe von Cannabis ist ganz bestimmt nicht, was das Land gerade braucht - im Gegenteil: es ist eine weitere Weiche, die diese Regierung der RotGelbGrünen Khmer grundfalsch stellt - ins dystopische Nirwana!
​​​​"Aiwanger rockt das Bierzelt ... Die Menge jubelt, die Maßkrüge kreisen, das Zelt dampft." - Oh, wie ich diese linksgrünen Stereotypen hasse! Merkt ihr nicht, Ciceronen, wie herablassend ihr die Bürger dort behandelt? Als sei das Bierzelt voller Vollidioten und Alkoholiker! - Caveat! Die Bayern bezahlen den ungedeckten Scheck Berlins!

Christoph Kuhlmann | Mo., 4. September 2023 - 05:31

Dieses Land hat andere Probleme. Wir brauchen sachliche Diskussionen zur Lösung derselben. Außerdem wird mal wieder mit zweierlei Maß gemessen. Wir leisten uns einen wortkargen Kanzler, der im cum cum und cum- ex Skandal über Jahre permanente Erinnerungslücken hatte. Große Teile der Presse erwarten jedoch von Aiwanger 35 Jahre nach einem Vorfall ohne ernste disziplinarische Konsequenzen in der Schule ad hoc eine perfekte Darstellung der Ereignisse. Das ist nicht nur ungerecht, das ist extrem dumm. Wenn man aber bedenkt, dass diese sogenannten Qualitätsmedien offenbar einen großen Einfluss auf politische Entscheidungen haben, dann ist das extrem bedenklich. Die Einseitigkeit und Kurzsichtigkeit der Medien erklärt, warum dieses Land in der Krise steckt, wenn sich Politiker wirklich an ihnen orientieren. Der investigative Journalismus hatte mal eine wichtige Funktion in der deutschen Demokratie. Es gibt garantiert jede Menge dunkle Machenschaften. Doch die bleiben im Verborgenen.

Gerhard Lenz | Mo., 4. September 2023 - 10:14

empfahl Herrn Aiwanger jetzt auf jüdische Organisationen und Menschen zuzugehen.

Das wird bestimmt noch lustig... Das stinkt dem Hubert zweifellos gewaltig!

Der Herr Söder wird sich vielleicht noch wundern, über den "geläuterten" Herrn Aiwanger...

Bernd Windisch | Mo., 4. September 2023 - 10:47

Ungesteuerte Masseneinwanderung, Klimawandel, Transformation der Wirtschaft. Kein Thema kann öffentlich ohne mediale Hysterie diskutiert werden.

Unter dem Deckmäntelchen der Pressefreiheit wird nach Kräften gemeuchelt und die eigene politische Überzeugung als sakrosankt postuliert. Wahlkampfhilfe, auch unsaubere, gehört zum guten Ton der linken Überzeugungstäter.

Frei nach Aiwanger sollten wir uns tatsächlich dringend die Vernunft und das Augenmaß in die öffentliche Debatte zurückholen.

Vielen Dank an Ulrich Berls für seine gute Analyse! Ich freue mich, dass die Alpenprawda ihr Ziel nicht erreicht hat. Vom ÖR ganz zu schweigen.

Günter Johannsen | Mo., 4. September 2023 - 11:06

bundesweit muss eine Regierung zurücktreten und Platz für Neuwahlen machen. Aber das geht nur, wenn die grüne Habeck-Filzpartei endlich ihre Verantwortung für die kriminellen Machenschaften übernimmt und die Koalition beendet ... wohlbemerkt FÜR unser Land und seine Bewohner. Alle Macht dem Souverän, nicht einer Clique links-grüner Filzhut-Träger*innen!

Günter Johannsen | Mo., 4. September 2023 - 11:34

Jesus Christus hat uns gezeigt, wie das geht: die Pharisäer brachten ihm eine Frau, die beim Ehebruch ertappt worden war. Fragten ihn: was sollen wir mir dieser Frau machen? Hätte Jesus gesagt, lasst sie frei, wäre er ein Gesetzesbrecher. Wenn wer aber auf die unmenschlichen Regeln der Pharisäer eingegangen wäre, hätte er sich selbst widersprochen! Was ist zu tun?
Er beugt sich, schreibt in den Sand, um auf seine Mitte (Gott) zu hören. Dann sagt er: wer ohne Schuld, werfe den ersten Stein (denn Ehebruch wurde mit Steinigung bestraft). Nun waren die Pharisäer in der Falle, denn es hätte ihrer Religion nicht entsprochen, die sagte, dass kein Mensch ohne Schuld ist! Jesus hat sich also den Spielregeln der Pharisäer entzogen. Die Pharisäer sind gescheitert und gehen weg. Im Innehalten hatte Jesus seine Mitte/Gott befragt und die richtige Antwort gefunden.
Ergo: lassen wir uns nicht auf Spielregeln ein, die mies und unmenschlich sind, dann finden wir menschliche Lösungen ohne Rufmord!

Günter Johannsen | Mo., 4. September 2023 - 11:54

Die linke Einheitsfront greift auf ihre "MfS-Hochschulergebnisse" zurück:
"....systematische Diskreditierung des öffentlichen Rufes, des Ansehens und des Prestiges auf der Grundlage miteinander verbundener wahrer, überprüfbarer diskreditierender sowie unwahrer, glaubhafter, nicht widerlegbarer und damit ebenfalls diskreditierender Angaben" oder die "systematische Organisierung beruflicher und gesellschaftlicher Misserfolge zur Untergrabung des Selbstvertrauens." (MfS-Richtlinie 1/76)