Gründungsparteitag der „Alternative für Deutschland“ am 14. April 2013 in Berlin / Foto: Hermann Bredhorst, Polaris

Titelgeschichte im Februar - AfD: Die Geister, die man rief

Im Wahljahr 2024 schaut das Land wie gebannt auf die AfD. Immer wieder wird versucht, die rechte Partei einzuhegen. Doch Medien, Politik und Verfassungsschutz haben die AfD mutmaßlich nur gestärkt und nicht geschwächt.

Porträt Mathias Brodkorb

Autoreninfo

Mathias Brodkorb ist Cicero-Autor und war Kultus- und Finanzminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Er gehört der SPD an.

So erreichen Sie Mathias Brodkorb:

Die Hilflosigkeit Deutschlands im Umgang mit der AfD lässt sich einfach auf den Punkt bringen: „Die Definition von Wahnsinn ist: immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“ Dieser Albert Einstein zugeschriebene Sinnspruch stammt zwar gar nicht von ihm, stimmt aber trotzdem. 

Heute steht die Rechtspartei nicht nur bei Wahlen blendend da. Allein von Anfang 2023 bis Anfang 2024 nahm die Zahl ihrer Mitglieder um fast 40 Prozent auf heute mehr als 40.000 zu. Frontfrau Alice Weidel schneidet in Politikerumfragen inzwischen besser ab als Bundeskanzler Olaf ­Scholz (SPD), Wirtschaftsminister Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen) und Finanzminister Christian Lindner (FDP). Und bei den anstehenden Landtagswahlen in Brandenburg, Thüringen und Sachsen dürfte der AfD der Wahlsieg kaum noch zu nehmen sein – und zwar mit Traumergebnissen.

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Gerhard Lenz | So., 28. Januar 2024 - 11:31

Gab' es schon immer, und wird es immer geben. Die Frage ist nur, wie man mit ihnen umgeht. Verlacht, ignoriert man sie, lässt man sie im Abseits stehen und da, wo sie keinen Unfug anrichten können?
Denn der Narr - oder passender - der Rattenfänger selbst ist machtlos, so lange er nicht seine Fangemeinde hat, die ihn groß und mächtig macht.
Und so gibt es nur einen Schuldigen am Aufstieg einer rechtsextremen Partei in einem Land, in dem das nach der schändlichsten Vergangenheit ausgeschlossen schien: den "mündigen" Bürger.
Selbstverständlich kann man argumentieren, eine schlechte, mißlungene oder auch nur eine nicht nach den Interessen Einzelner maßgeschneiderte Politik habe die Menschen motiviert, schon wieder auf radikale Angebote zu setzen - so wie 1933. Doch die meisten wissen wenig bis gar nichts über die AfD, ausser natürlich, dass sie "schmarotzende Ausländer" rausschmeißen wollen, gegen DIE DA OBEN sind, den Bürger angeblich niemals belasten und für Deutschland sind.
Reicht....

Sie befindet sich damit so ganz im Gegensatz zu den derzeitigen Kriegsparteien und Rüstungsparteien der Parlamentsmehrheit und Bundesregierung: CDU, FDP, Olivgrün und Spezialdemokraten (letztere wie 1914).
Die AfD und das BSW-Bündnis, sie befinden sich deutlich im Gegensatz zu allen Kriegshetzern in den bürgerlichen Parteien. Sie sind an der wirtschaftlichen und sozialen Sicherheit der Mehrheit der Deutschen interessiert. Dafür braucht es eben auch eine friedliche wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Russland.

Wer eine populistische Forderung stellt, d. h. die Forderung nach Frieden sollte allerdings nicht nur die Konsequenzen seiner Forderung im Auge haben sondern sich auch mit der Frage befassen, ob es überhaupt und wenn ja mit wem es möglich ist Friedensverhandlungen zu führen. Wer seine Friedensforderung glaubt damit glaubhafter zu machen und unterstreichen zu können, indem er Waffenlieferungen an die Ukraine ablehnt, der tritt für einen Diktatfrieden ein, der schlimmer ausfallen wird als Versailles, denn wer würde Putin im Diktat bremsen/beeinflussen? Ob ein fairer Frieden nach Putin möglich ist hängt davon ab wer ihm nachfolgt. Wenn halbwegs intelligente Menschen fordern Waffenlieferungen an die Ukraine einzustellen denen muss ich unterstellen, dass diese Personen bereit sind eine Ausdehnung des russischen diktatorischen Systems auf die Ukraine mit den bekannten Folgen für Frauen und Kinder billigend in Kauf zu nehmen.

... Die Werte Union, Das Bündnis Sahra Wagenknecht für all jene die den sich in der Republik abwechselnd an der Macht halten.
Rot /Grün, Ampel, Groko.
Es freut mich, dass es nun bunter in Deutschland zugehen wird.
Hoffentlich ist auch genug Farbe da.
Genosse Günther aus Kiel beispielsweise im Herzen rot, politisch grün Parteibuch schwarz.
Da werden die anderen sich neu gründenden Parteien sich vielleicht ähnlich aufstellen und miteinander koalieren.
Bunt gemischt halt. 😉

Ihnen ein ziemlich dusseliger Vergleich „gelungen“. „Narrenschiff“ ist eine Erfindung von Strauß und am Steuer sah er „Rote und Grüne“. Und insofern gebe ich Ihnen mal recht, was aber wohl nicht ganz in Ihrem Sinne ist. Und wie man mit den Narren umgeht? Ganz einfach, man bekämpft sie politisch und irgendwann sind sie wieder weg. So wie die Ampel.
Ihr schon fast bemitleidenswerter Hass auf die Blauen manifestiert sich immer mehr im Lächerlichen.
Dass Sie nun auch noch auf dem „mündigen Bürger“ rumhacken, ist kläglich. Immerhin beweisen Sie, dass es mit Ihrer „Mündigkeit“ nicht weit her ist.
Dass Sie immer wieder mit 1933 und dümmlichen Nazi-Vergleichen daherkommen und dann hier noch indirekt behaupten, ein Kenner der Blauen zu sein, zeigt zwei Dinge.
Sie kennen weder die Blauen noch haben Sie eine Ahnung von Geschichte.
Vielleicht lesen Sie erst mal ein wenig nach und schäumen dann weiter. Oder bringen mal etwas sinnvolles hier.

Am lautesten natürlich: Der Foren-Wüterich im gepflegten Gassenjargon ("dümmlich."). "Ausrutscher" statt Argumentation, kennt man. Ansonsten gewohnt humorvoll (die "Blauen") und blamabel - der mündige Bürger ist natürlich nicht verantwortlich für das Kreuzchen, das er in der Kabine macht - wahrscheinlich eher der links-orientierte Heilige Geist.
Herr Schramm: Die "Friedenspartei" würde, wenn sie könnte, ungefähr ein Fünftel der in Deutschland lebenden Menschen deportieren. Sehr friedlich, in der Tat.
Herr Windisch: Sie dürfen ruhig der Vollständigkeit halber erwähnen, dass Neil MacGregor - im Gegensatz zum Faschisten Hoecke -sein Urteil über das Holocaust-Denkmal als wohlwollendes Kompliment sah, dass den Mut der Deutschen rühmte, sich zu ihrer unrühmlichen Vergangenheit zu bekennen.
Frau Wallau: Wie war das noch mal mit Lucke's Weckruf, Meuthens Kritik rechten Extremismus' oder Petrys Abschied von der AfD?
Viel interessanter: Ihre Reaktion darauf, die eines typischen Hoecke-Fans.

dann sollten Sie mir trotzdem dankbar sein. Denn Herr Boehme – Nessler, sicherlich nicht dümmer als Sie oder ich, hat diese – gut, dann jetzt mal ein anderes Wort vom Wüterich – dämlichen Nazi – Vergleiche sogar „dumm“ genannt.
Und Sie werden mir zustimmen: dumm ist dümmer, äh, „wütericher“ als dümmlich. Oder?
Oder war das jetzt auch schon wieder viel zu „wüterich“ für Ihre zarte Seele?
Dann aber schnell wieder die Goebbels – Keule, denn die ist ja gewiss angemessen und von höchstem intellektuellem Niveau, gelle?

Im Grund ist Lenz ein ... . Er hat ein wenig "Polemik" studiert und das wendet er immer wieder an, in seinem ... Hass auf die AfD. Dass er sich dabei immer wieder vergaloppiert, liegt in der Natur der Sache. Für voll nimmt ihn hier, außer Herrn Hügle und ein paar Vergesslichen, niemand. Insofern palavert er für sich selber. Er führt Selbstgespräche. ...
Ich glaube in den Redaktionsstuben von CICERO sieht man das wahrscheinlich ähnlich. Man lässt ihm weitgehend freien Lauf, weil man erkannt hat, es hat Unterhaltungswert, was dieser Herr ablässt.

Nein, Herr Lenz hat keinen Unterhaltungswert. Er beleidigt andere Foristen um des Beleidigens willen. Er hat ein ABO bei Cicero nur deshalb, weil er merkwürdigerweise - im Gegensatz zu anderen Medien - nicht gesperrt wird. Also kann er sein unerträgliches Mobben fortsetzen.

meiner Selbstgespräche! Und schenken noch dazu meinen Texten ausserordentlich viel Beachtung, was unschwer an Ihren "Reaktionen" abzulesen ist.
Aber zu Ihnen, Herr Funke. Ihre Kommunikationstaktik ist ja unschwer zu erkennen: Niemals inhaltliche Aussagen treffen. Voraussagen gerne, man kann ja mal irren, und Letzteres schaffen Sie ja verlässlich. Wenn Sie, z.B., seit Jahren den Untergang der Demokratie wöchentlich vorhersagen. Covid-Proteste als neue Volksbewegung "erkennen". Den endgültigen Sieg der AfD nahen sehen. Einmal in Form, harte Strafen für gewählte Politiker fordern. Menschen, die nicht mit Ihnen übereinstimmen, verklagen wollen. Toleranz, Du hasst einen Namen: Klaus Funke! Und fast niemand tritt verbal so gerne nach, wie Sie!
Dafür entschädigen Sie uns immer wieder mit - nachweislich, Sie können sicher sein - Fake-News (klar, alles "Strategie"), schreiben bei Russia Today ab, plappern Hoecke nach (bezahlte Demonstranten usw).
Everday's Funke eben.

Ich hatte einen ähnlichen Kommentar zu den Absonderungen von Herrn Lenz im Kopf. Sie haben mir aus der Seele gesprochen. Eines nach als Ergänzung: der Angstschweiß des Herrn Lenz ist bis in den tiefsten Osten zu riechen.

Das Schiff Deutschland wird doch seit langem von ideologischen Narren gelenkt.
Und nicht vergessen die Mitverantwortung der SPD von 1914, mit ihrer Zustimmung zu den Kriegskrediten, die den Eintritt Deutschland in den Weltkrieg erst ermöglichten.
Die gleichen Rattenfänger sind heute wieder unterwegs, im rotgrünen Narrenhemdchen.

Hans Jürgen Wienroth | So., 28. Januar 2024 - 11:42

„Es ist selten zu früh und nie zu spät“ lautet ein alter Spruch, der auch für die Einbindung der AfD noch gilt. Ich befürworte aus Gründen, die der Autor bereits nannte, keine Alleinregierung dieser Partei. Auf der anderen Seite scheint weder die Politik der „Altparteien“ noch deren Personal aktuell in der Lage, die Probleme des Landes zu lösen, bzw. nur anzugehen. Da herrscht Ignoranz.

Der AfD sagt der Autor nach, dass „sie ihren Aufstieg auch der Tatsache verdanke, dass sie die Probleme zugespitzt und vereinfacht anspreche“. Das mag richtig sein, aber machen die Regierenden und insbesondere die Grünen anderes? Da verstopft Atomstrom die Netze, da sind die erneuerbaren Energien günstiger, weil man die „Nebenkosten“ (Netze, Steuerung, Back-up-Kraftwerke usw.) weglässt, da steuern Studienabbrecher und Juristen das Land und wollen jedes Detail aus Misstrauen kontrollieren.

Statt demokratisch über den besten Weg zu diskutieren, wird alternativ- und kompromisslos durchregiert.

Der Presseclub mit dem Thema Demonstrationen gegen AfD / rechts gestern war interessant. Nach langem „Geplänkel“ mit dem üblichen Bashing äußerte die anwesende Correctiv-Journalistin, dass das Wort „Deportation“ in ihrer Veröffentlichung nicht vorkam, dies sei von anderen Medien hinzugefügt. Wer dazu den letzten Talk im Hangar 7 mit dem Juristen Voßgerau, der bei dem Potsdamer Treffen anwesend war, sah, wie hier manipuliert wurde.

Zurück zum Presseclub, bei dem die Journalisten analysierten, warum die sog. Populisten in anderen Ländern gemäßigter, die AfD jedoch immer radikaler wird. Man kam zum Schluss, dass die Populisten in anderen Ländern z. B. in Regierungen eingebunden und damit „entzaubert“ wurden. Es wurde auch festgestellt, dass Ausgrenzung und Brandmauer nicht funktionieren.

Nur wie kann Politik die aufgeheizte Masse für einen Politikwechsel wieder beruhigen?

Allerdings kam man nicht darauf, dass die Ausgrenzung der AfD in den Medien zur Radikalisierung beiträgt.

Gerhard Lenz | Mo., 29. Januar 2024 - 15:27

Antwort auf von Hans Jürgen Wienroth

Einer der "Remigrations-Fetischisten", der Herr Voßgerau, durfte bei Schwurbel-TV seine ganz persönliche Version der "Potsdamer Gespräche" liefern, und das ist für Sie irgendein Beweis?

Das ist selbst für jemanden, von dem man dank seiner weitgehenden AfD-Folgsamkeit Einiges gewöhnt ist, eine neue "Bestleistung".

Ich würde Ihnen ganz persönlich den "Goldenen Reichs-Hoecke" verleihen.

Aber auch Ihre Aufforderung, man solle die "Übeltäter" (AfD-Sprech: DAS ist keine Geheimnis) nicht länger "ausgrenzen", um das Volk zu beruhigen, ist nicht "schlecht".

Wolfgang Borchardt | So., 28. Januar 2024 - 12:21

elegantes Mittel, einen politischen Gegner loszuwerden, vor dem man sich hinter Brandmauern verstecken muss. Aner man braucht sie noch als Sündenbock für eine Politik, an der sie garnicht beteiligt ist. Anstelle gegen ein Phantom zu demonstrieren, sollte man gegen die demonstrieren, die die AfD groß gemacht haben. Die AfD selbst war das nicht. Eine wichtige Frage: Wer demonsriert? Sind es die, die hier kein Bleiberecht und Angst vor Remigration haben? Sind es die, die von den erwartungslosen Sozialleistungen der Regierung profitieren? Sind es die, die sowohl die AfD als auch die Regierungspolitik ablehnen? Sind es die "Weltoffenen" und "Anständigen" die die unkontrollierte Einwanderung solange gutheißen, wie sie nicht selbst dafür aufkommen müssen? Da kommen in einem Ballungsraum schnell 100.000 zusammen. Aber noch viel mehr bleiben zuhause und gelassen. Ist dieser Staat wirklich so schwach, dass er den Hereinbruch des "4. Reichs" fürchten muss?? Wer glaubt denn sowas?

Christa Wallau | So., 28. Januar 2024 - 12:26

W I E diese Partei allerdings konkret in Deutschland bereits gewirkt hat und noch wirken wird, das geht e n t s c h e i d e n d auf die Reaktionen der ALTPARTEIEN zurück, die mit der Konkurrenz, die plötzlich vor ihnen stand, zurechtkommen mußten u. weiterhin müssen.

Herr Brodkorb schreibt zutreffend, daß sie am besten von Anfang an den Weg der Beteiligung der AfD an der Verantwortung hätten wählen sollen. Das wäre der normalste Vorgang in einer Demokratie gewesen. Stattdessen entschieden sie sich jedoch aus Egoismus u. politischer Dummheit für die Diffamierung der neuen Partei. Dazu diente ihnen die stets bereitliegende, bewährte Nazi-Keule, was sich sowohl für die Gesellschaft als auch für die AfD sehr negativ auswirkte.
Kurz: Niemandem hat dieses undemokratische Vorgehen genutzt, aber a l l e n Altbürgern in Deutschland schwer geschadet!
Und nun?
Wie kommen die Deutschen aus den völlig verzerrten und verminten Frontlinien wieder heraus? Auf keinen Fall mehr ohne Schmerzen.

Aber sicher können Sie besser erklären, was Sie meinen, wenn Sie schreiben:

Niemandem hat dieses undemokratische Vorgehen genutzt, aber a l l e n Altbürgern in Deutschland schwer geschadet. Altbürgern?
Wieso heben Sie diese "Altbürger" hervor?

Weiter:

Auf keinen Fall (kommem wir aus diesen "Frontlinien" ????? nicht) mehr ohne Schmerzen (heraus).

Meinten Sie es im Sinne von Björn Hoecke: Man wird „so fürchte ich, nicht um eine Politik der ‚wohltemperierten Grausamkeit‘ herumkommen.“?

Bernd Windisch | So., 28. Januar 2024 - 13:20

Einhegen und ausgrenzen sind zwei sehr verschiedene Dinge. Hätte die CDU, ähnlich der SPD in Bezug auf die PDS, die AFD beteiligt und einbezogen, wären die schlimmsten Auswüchse der ungesteuerten Masseneinwanderung bereits zusammen mit der AFD, als Partei, eingehegt. Die etablierten Parteien sind aber Getriebene des ÖR und der Medien. Das ist das Problem!
Man versucht mit Verdrehungen und Lügen den politischen Gegner (Feind) politisch und menschlich zu vernichten. Die Menschen merken so etwas.

Ich glaube nicht, dass die von den Medien eingekeilten Parteien ihre Hausaufgaben machen und die von den Wählern als die am wichtigsten benannten Probleme, gegen die veröffentlichte Meinung, werden lösen können. Das auf diesen Gebieten überhaupt etwas passiert ist allein der Angst vor der AFD zu danken.

Bernd Windisch | So., 28. Januar 2024 - 13:32

Den skandalisierten Satz: "Wir Deutschen, also unser Volk, sind das einzige Volk der Welt, das sich ein Denkmal der Schande in das Herz seiner Hauptstadt gepflanzt hat." hat Höcke lediglich abgekupfert. Dennoch jeder, der halbwegs der deutschen Sprache mächtig ist kann diesen Satz eigentlich nicht falsch verstehen. Dazu braucht es schon massive Unterstützung durch die Medien.
Bereits 2014 schreibt Neil Mac Gregor in seinem Buch Deutschland Erinnerungen einer Nation:
"Jedenfalls kenne ich kein anderes Land, das in der Mitte seiner Hauptstadt ein Mahnmal der eigenen Schande errichtet hätte." https://www.vivat.de/media/_pdf/131369/131369.pdf
Als Ausländer hat Neil Mac Gregor einen ruhigeren Blick auf die deutsche Geschichte als die linke deutsche Medienlandschaft. Man hätte Höcke also leicht als Plagiator oder wegen des intellektuell kümmerlichen Restes seiner Rede angreifen können. Das hätte aber nicht zu gerumst. Die Berufsempörten in Deutschland wissen wenig können aber alles erklä

Volker Huber | So., 28. Januar 2024 - 14:02

und Analyse von Mathias Brodkorb stimme ich hundertprozentig zu. Wenn man einen Blick auch einmal auf die europäische Situation insgesamt wirft, wird man feststellen, dass zunehmend lange beherrschende Narrative über Bord geworfen werden. Etwa in Schweden. In diesem einst ursozialdemokratischen Land regiert heute eine bürgerliche Koalition, die mit einer Rechtspartei kooperiert und eine Kehrtwende bei der Migrations-, Energie- sowie bei der Geopolitik vollzogen hat. Also auf jenen Gebieten, die auch bei uns für Krisenerscheinungen sorgen. Es wäre wünschenswert, wenn das politische System auch hierzulande zu einer Anpassung in der Lage wäre.

Urban Will | So., 28. Januar 2024 - 14:25

Artikel für den politisch interessierten, sich nicht um die billigen Parolen aus den Altparteien, den Medien und den AfD – Gegnern scherenden Leser nicht viel neues.
Ein Lob an Herrn Brodkorb, der gleich zu Beginn dieses Beitrages viel Fairness zeigt.
In der Tat fangen so langsam alle an, die Blauen zu kopieren, bzw. kopieren zu wollen, was sich am immer aggressiveren Ton in Richtung dieser Partei zeigt.
Politischer Kindergarten, Esken steht hierfür wie keine andere.
Ich hatte heute bei einem Spaziergang ein sehr interessantes Gespräch mit einem alten Freund und Schulkollegen, er lebt seit Jahrzehnten im Ausland, derzeit in Japan. Also weit weg von der deutschen Politik. Er ist hoch gebildet (wer wird als Deutscher schon Professor Dr. in Japan) und war immer sehr politisch. Und ein Linker.
Seine Einschätzung der AfD war genau die, die auch dem Artikel entnehmbar ist. Für Weidel hatte er nur Lob.
Ein wohltuendes Gespräch, ohne Plattitüden.
Leider war der Fuji in Wolken.

Reinhold Schramm | So., 28. Januar 2024 - 14:26

Die bürgerliche „Alternative für Deutschland“ (AfD) und das bürgerliche „Bündnis Sahra Wagenknecht“ (BSW), sie sind zurzeit noch die einzigen nennenswerten Parteien auf Lands- und Bundesebene für eine diplomatische Bemühung und Friedenspolitik mit der Russischen Föderation.

Sie sind bemüht um die Erhaltung und Sicherung der wirtschaftlichen und sozialen Interessen der Mehrheit der deutschen Bevölkerung. Damit im wirtschafts- und sozialpolitischen Gegensatz zu den Rüstungs- und Kriegsparteien im Bundestag: Unchristliche-CDU, liberal kapital-FDP, Olivbraun-Bündnisgrün und Spezial-SPD (letztere wie 1914).

AfD und BSW, sie haben trotz ihrer klassenmäßigen, sozialpolitischen Gegensätze erkannt: Es braucht für die weitere gesicherte Zukunft und wirtschaftliche Entwicklung und sozialen Interessen der großen Mehrheit der Deutschen stabile und zuverlässige Wirtschaftsbeziehungen mit der Russischen Föderation.

Wer eine populistische Forderung stellt, d. h. die Forderung nach Frieden sollte allerdings nicht nur die Konsequenzen seiner Forderung im Auge haben sondern sich auch mit der Frage befassen, ob es überhaupt und wenn ja mit wem es möglich ist Friedensverhandlungen zu führen. Wer seine Friedensforderung glaubt damit glaubhafter zu machen und unterstreichen zu können, indem er Waffenlieferungen an die Ukraine ablehnt, der tritt für einen Diktatfrieden ein, der schlimmer ausfallen wird als Versailles, denn wer würde Putin im Diktat bremsen/beeinflussen? Ob ein fairer Frieden nach Putin möglich ist hängt davon ab wer ihm nachfolgt. Wenn halbwegs intelligente Menschen fordern Waffenlieferungen an die Ukraine einzustellen denen muss ich unterstellen, dass diese Personen bereit sind eine Ausdehnung des russischen diktatorischen Systems auf die Ukraine mit den bekannten Folgen für Frauen und Kinder billigend in Kauf zu nehmen.

Ich empfeh,le Ihnen den Film: "Als Amerika schlief", da wird über die Kubakrise berichtet. Due USA wollten keine Raketen auf Kuba (1062), da diese ihr Land bedrohten. Wir standen kurz vor einem Weltkrieg!
Genschers mündliche Aussage, im Rahmen der 2+4-Gespräche, die NATO werde nicht näher an Russlands Grenzen rücken, wurde leider nicht in Verträgen untergebracht, was sicher auf Weisung der USA geschah. Russland hat auch ein legitimes Interesse an sicheren Grenzen und möchte nicht Waffen aller Art vor seiner Haustür. Das treibt der Westen jetzt immer weiter und "umzingelt" Russland regelrecht. Neutrale Zonen hätte es auch geben können, unter Internationaler Aufsicht! Von halbgebildeten BRD-Politikern und USA-Vasallen kann man nichts erwarten und schon gar keine Friedenspolitik. Pistolius schwurbelt schon kampfbesessen etwas von Krieg in 3 . 5 Jahren mit Russland. Dann voran und Arm in Arm mit Strack.ZZ und allen, die Spaß am Töten haben.

sind alleine schon deshalb nicht vergleichbar, weil die Waffentechnik sich soweit entwickelt hat, dass eine grenznahe Stationierung von Angriffswaffen nicht erforderlich ist um ein Land zu zerstören. Ihre Argumentation muss ich entnehmen, dass sie den Angriffskrieg Russlands als Ausfluss eines russischen Bedürfnisses nach Frieden akzeptieren. Die logische Konsequenz wäre auch die, Joe Biden als einen kriegslüsternen Aggressor und Putin als lupenreinen Demokraten (laut Ex Kanzler Schröder) geschichtlich einordnen, der nur Frieden für seine russisches Reich herbeiführen will.
Die einzige Aggression die von der Ukraine ausgeht ist aus kommunistischer Sicht ein Demokratieeinfluss auf die russische Gesellschaft, die das System infrage stellen kann. Das versucht Putin mit Waffen zu verhindern. Was die NATO betrifft ist diese durch demokratisch gewählte Regierungen bestimmt und ein Verteidigungs-und kein Angriffsbündnis. Das weiß Putin auch.

Karl-Heinz Weiß | So., 28. Januar 2024 - 15:17

Der sehr gute Beitrag behandelt leider die Zeit zwischen den Bundestagswahlen 2013 (AfD unter 5%) und 2017 (AfD knapp 13%) nur marginal. Genau das ist aber der Zeitraum, in dem viele konservative Wähler am deutschen Parteiensystem zu zweifeln begannen, vor allem in den neuen Bundesländern. Warum konnte Angela Merkel die CDU bis 2018 derart beherrschen ? Die einzige Antwort danach war die Reaktivierung des Politik-Rentners Friedrich Merz. Und bei den Demonstrationen gegen "Rechts" tappt die Union aktuell in das nächste Dilemma, dank Inanspruchnahme für das Memoirenschreiben diesmal ohne Angela Merkel.

Markus Michaelis | So., 28. Januar 2024 - 15:26

An Megatrends kommt niemand vorbei, egal wie fest er an bestimmte Wahrheiten glaubt. Auch eine rechte Partei kann letztlich keine Politik gegen "Ausländer" machen, dazu sind die demografischen Entwicklungen in D, EU und der Welt zu groß. Wer sollte dann übrig bleiben für diese Politik? Auch eine Marine LePen muss in diesem Punkt eine realistische Politik machen. Andererseits können die etablierten Parteien keine Politik der universellen (Menschheits)Werte machen, schlicht weil es diese Werte so nicht gibt oder sie nicht die Bedeutung haben, die man ihnen gerne zuschreiben würde. Rechte Parteien sind oft gerade für die Menschen attraktiv, die die nicht-rechten Parteien vorgeben vertreten zu wollen. Mann kann nicht gleichzeitig weltoffen sein wollen und seine eigene Weltsicht als universell setzen. Auch hier kann man soviel reden und kämpfen, wie man will - das ist eine Nummer zu groß.

Wie es dann konkret läuft, zB welche Seite zuerst in Extreme abgleitet, kann man nicht wissen.

Gisela Hachenberg | So., 28. Januar 2024 - 15:27

Eigentlich ein sehr guter Artikel von Ihnen, lieber Herr Brodkorb. Nach der Vorankündigung des Artikels durch Herrn Marguier, hatten bestimmt einige von uns gemutmaßt, dass er etwas anders ausfallen würde… Sie haben sich mit der Recherche sehr viel Mühe gegeben. Aber in Gänze wohlwollend durfte der Artikel ja nicht werden. Der Satz „vielleicht muss ein Bundesland zumindest zeitweise im politischen Chaos versinken, um das ganze Land vor einem solchen Szenario zu bewahren“, macht mich fassungslos! Unser ganzes Land geht doch den Bach runter, ohne dass die AfD einen Anteil daran hat. Das schaffen unsere Ampelmänner ganz alleine. Wahrscheinlich sehen Sie das anders, oder? Gut, dass ein großer Teil der Menschen im Land sich von der negativen Berichterstattung fast aller Medien und besonders ÖRR nicht mehr beeinflussen lassen. Und die zumeist linken und oberlinken, die momentan demonstrieren… was soll‘s. Die Hauptsache ist, unsere überwiegend linke Presse hat ihre Freude.

Ernst-Günther Konrad | So., 28. Januar 2024 - 15:36

ihren durchaus fairen und informativen Artikel zu lesen. Sie sind SPDler, dass sie per se auch die AFD als Partei nicht mögen kann ich verstehen und wird akzeptiert. Wie weit "rechts" die AFD wirklich ist dürfte tatsächlich eine Regierungsbeteiligung oder gar eine Alleinregierung in einem Bundesland zeigen. Und ja natürlich, in der Opposition lässt sich immer einfach, kurz und knapp kritisieren. Für Lösungen braucht man mehr. Was Höcke anbetrifft, auch nicht mein Sympathieträger, haben sie ehrlicherweise mal klar gestellt, wie man das Mahnmal-Zitat auch anders verstehen kann, wenn man denn will. Das er mindestens immer mal wieder provoziert und in braunem Vokabular fischt ist unbestritten. Ob er wirklich eine braune Socke ist? Es kann sein, es muss nicht sein. Als beurlaubter Lehrer wundert es mich schon, dass man ihn bislang dienstrechtlich nicht verfolgt hat. Ist er am Ende doch vom Verfassungsschutz? Bei der NPD hatten die auch führende Parteiköpfe gestellt und waren aufgeflogen.

@Herr Konrad, Sie stellen die 100-Punkte-Frage. Der beurlaubte hessische Gymnasiallehrer lebt nach aktuellem Informationsstand weiterhin dienstrechtlich unbehelligt. Wie viele Redeflüsse müssen bei Frau Faeser und beim Koalitionspartner noch den Rhein runterfließen?

Dietmar Philipp | So., 28. Januar 2024 - 16:07

In der Entwicklungsgeschichte wird auch der Kapitalismus als Epoche der Wirtschaftsgeschichte bezeichnet. Gegenwärtig haben wir einen Stand der Epoche erreicht, wo nur noch ein geringes Wachstum der Wirtschaft erfolgt wenn überhaupt. Somit ist eine Veränderung und der Beginn einer Neuordnung erforderlich. Bereits die enormen Aufgaben eines weltweiten funktionierenden Umweltschutzes zielen darauf, das Wachstum so zu gestalten und zu minimieren, dass die Menschheit auf dem Planeten Erde noch eine gesicherte Lebensexistenz hat. In der Gesellschaft ist also ein starkes Umdenken erforderlich. Somit sind besonders die in Verantwortung stehenden Politiker gefordert, diese großen Problemlösungen zu bearbeiten und den Menschen passend zu vermitteln. Altes Streben nach Macht, private Kapitalanhäufung, Eigennutz gehört dann der Vergangenheit an. Es gelten völlig neue Maßstäbe und Bedingungen!
Aktuell werden in Deutschland neue Parteien (bsw-vg, WerteUnion, ?Dava- Demokratische Allianz für Viel

Armin Bayersdorfer | So., 28. Januar 2024 - 16:21

Und wieder ein wohltuend ehrlicher (objektiver) Artikel von Herrn Brodkorb.
Was die Regierungsfähigkeit von führenden AfD-Politikern angeht sind diese bestimmt nicht schlechter als die von manchen Ministern der Ampelkoalition. Was mich aber schon seit langer Zeit beschäftigt ist die Frage, wie sich die Mitarbeiter in den Ministerien (Abteilungsleiter usw.) verhalten wenn diesen ein AfD-Minister vor die Nase gesetzt wird. Schließlich sind diese Leute ja politische Beamte und zum Teil von den Parteien dort installiert. Ich ahne nichts Gutes.

Sehr geehrter Herr Bayersdorfer, Ihren Optimismus in Ehren. Den Niedergang dieses Landes kann die AFD nicht abwehren, höchstens mit viel Unterstützung abbremsen. Die demografischen Zahlen sind eindeutig. Die Altparteien von CDU bis Linke fahren einen Angriff gegen die Bürger der sogenannten Mittelschicht. Es ist die Gruppe die noch eigene Immobilien besitzt und in der Regel noch Wertschöpfung betreibt. Deren Vermögen wird umverteilt nach Unten und ganz Oben. Wer nichts hat rebelliert nicht gegen den Staat, denn er wird vom Staat gefüttert. Denken Sie an das Heizungsgesetz und die gestiegenen Energiekosten und den inflationstreibenden Klimaschwindel oder auch die weitere Gängelung der Bauern. Während die Bauern protestieren, hält die Regierung Demonstrationen gegen die Opposition ab und Baerbock holt neue „Fachkräfte“ aus Kenia. Man sollte dazu wissen, dass in Kenia das größte Flüchtlingslager Afrikas beheimatet ist. Vorwiegend Somalier. Warum da wohl alle Altparteien mitmachen ??? VWT?

Kurt Janecek | Mo., 29. Januar 2024 - 13:37

Antwort auf von A.W.Mann

....aber auf ganzer Linie
Werter Herr Mann, wenn ich mir ansehe wie die Medienwelt zurzeit reagiert und wie sie noch vor wenigen Wochen reagiert hat so kann ich erkennen wie ernst die Situation genommen wird um aus der BRD eine neue Deutsche Demokratische Republik zu gestalten.
Es wird aber auch alles bemüht was denkbar ist und wir eigentlich bisher nur aus den USA und der ehemaligen DDR her kennen.

Selbst die Online-Medien (ausgenommen z. B. Cicero) verweigern die Kommentarfunktion um Falschaussagen richtig stellen zu können.

Mit dem Argument gemeinsam gegen Rechts, gegen die AfD, ist eigentlich gemeint: "Gemeinsam in Richtung neue "Deutsche Demokratische Republik"!

Nensi hat doch auch einen ihr nicht genehmen hohen Beamten in einer ihr nachgeordneten Behörde mit gütiger Hilfe des ÖRR in die Wüste geschickt.
Da werden eben einige Beamte mit 40 in Rente geschickt und gut ist’s! Wo ist das Problem ?
Mit freundlichen Gruß aus der Erfurter Republik

Ingofrank | So., 28. Januar 2024 - 17:52

ADR Presseclub wurde die für mich entscheidende Frage wieder einmal umschifft & ausgewichen !
Die Frage nach dem „Warum“?
Weil, der größte Teil derer, die für die hohen Zahlen verantwortlich sind, den so genannten etablierten Parteien die Lösung der offenkundigsten Probleme dieses Landes (ich erspare mir die Ellen langen Aufzählungen….)
einfach nicht mehr zu trauen. Und die absolute Krönung des ganzen, dass dem Bürger von der Politik & seitens des ÖRR vorgegaukelt wird, dass es doch keine Probleme gibt und wenn, an den Lösungen doch gearbeitet wird. Und von einer Opposition, die den Namen verdient, war doch
das deutsche Parlament ein gutes Jahrzehnt verschont geblieben. Auch deshalb ist gerade in Ampelzeiten die CDU als die „Opposition mit Substanz“ bei rd, 30% am Ende. Und so lange sich von Union bis Linkspartei keine Erkenntnisse der eigenen Fehler einstellt sondern die eigenen Fehlentscheidungen insgesamt gegenseitig beweihräuchert werden, ist keine Änderung in Sicht.
M f G

Gunther Freiherr von Künsberg | So., 28. Januar 2024 - 18:01

Die CDU hat sich nur scheinbar durch die Brandmauer-Diskussion in die linke Zwangsjacke begeben.
Wenn bei der nächsten Bundestagswahl eine klare Mehrheit von konservativen Parteien, d. h. CDU, FDP und AFD aufgrund einer Meinungsumfrage zu erwarten ist, hat die CDU 2 Möglichkeiten aus diesem Dilemma rauszukommen. Die einfachste Lösung wäre eine Mitgliederbefragung. Ich bin sicher, dass die Mitglieder eher einer Zusammenarbeit mit der AFD als mit den Grünen oder Linken den Vorzug geben werden. Das wäre die beste Entschuldigung des Vorstands die Brandmauer ohne Gesichtsverlust zu vergessen. Wenn Merz es nicht übers Herz bringt, dann wären mindestens Söder oder Wüst noch da um halbwegs ohne Gesichtsverlust mit der AFD konservative Regierungspolitik im Bund zu betreiben. Vielleicht ist dann auch Höcke und Co. mit Landespolitik beschäftigt, was die Sache erleichtern würde.

Christoph Kuhlmann | So., 28. Januar 2024 - 19:02

Sie meinen, noch ungeeigneter als große Teile der Bundesregierung? Im Übrigen gibt der Artikel meine Meinung wieder. Auch was den Pessimismus bezüglich der Änderung der Ampelpolitik durch die CDU betrifft, insbesondere solange SPD oder Grüne an der Regierung beteiligt wären. Das kommt jetzt alles viel zu spät. So 20-30 Jahre.

Tomas Poth | So., 28. Januar 2024 - 20:33

... Politik zu machen, fixieren sich die Altparteien mit Verleumdungsaktionen gegen einen politischen Gegner, um ja nichts an ihrer falschen Politik ändern zu müssen!!
Mit anderen Worten, der Gegner macht die richtigen Vorschläge zur Änderung der Politik, die von den Altparteien aus ideologischen Gründen abgelehnt werden!
Abwählen ist die Devise für alle kommenden Wahlen!!!

Kurt Janecek | Mo., 29. Januar 2024 - 07:26

Wir sind mittlerweile so sehr eingeschüchtert, dass man beim hervorholen und wedeln mit der Deutschlandfahne ein schlechtes Gewissen bekommt.

Fritz Elvers | Mo., 29. Januar 2024 - 17:47

Antwort auf von Kurt Janecek

Nur im Gegensatz zu desem Clown in der vorderen Reihe meine ich das gegen einen hohen Blutzoll von den Westmächten erkämpfte demokratische Deutschland und nicht das der NPD.

Gerhard Hellriegel | Mo., 29. Januar 2024 - 13:52

Eines jedenfalls haben die jüngsten Demos klargemacht: die ganz-Rechten können nicht mehr behaupten, sie würden den Willen der schweigenden Mehrheit vertreten. Natürlich wird das die Unentwegten nicht beeindrucken.
Vermutlich werden sie behaupten, die so Verführten würden nicht den wahren Willen des Volkes wiedergeben. Die gleiche Argumentation habe ich anno-dazumal von Seiten der ganz-Linken, der RAF gehört.