„In Vielfalt vereint“? Wahlsieg des Mitte-Rechts-Bündnisses in Italien bringt Berlin und Brüssel auf die Palme / dpa

Parlamentswahl in Italien - In Vielfalt vereint - auch mit Rechtsaußen?

Italien wird künftig aller Voraussicht nach von einem Mitte-Rechts-Bündnis aus Fratelli d‘Italia, Matteo Salvinis Lega und der Forza Italia von Ex-Premier Silvio Berlusconi regiert. Bleibt es bei den Ankündigungen im Wahlkampf, würde Giorgia Meloni damit Italiens erste Regierungschefin werden. Doch statt respektvoll mit der demokratischen Entscheidung der Italiener umzugehen, wird eine Zusammenarbeit durch Teile Berlins und Brüssel bereits von vornherein erschwert. Mit Äußerungen in Oberlehrermanier rettet man die EU aber ganz sicher nicht.

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Ben Krischke ist Leiter Debatte bei Cicero Online und lebt in München. 

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Giorgia Meloni von den Fratelli d'Italia (Brüder Italiens) scheint am nächsten Ziel ihrer politischen Reise angekommen zu sein. Alles deutet darauf hin, dass sie die nächste und damit erste Regierungschefin Italiens wird. Bei den Parlamentswahlen am Sonntag hat sich ihr Mitte-Rechts-Bündnis mit Matteo Salvinis Lega und der Forza Italia von Ex-Premier Silvio Berlusconi klar durchgesetzt.

Zwar kam das Bündnis nicht auf eine absolute Mehrheit, gleichwohl dürften die drei Parteien aufgrund einer Besonderheit im italienischen Wahlrecht die meisten Sitze im Parlament erhalten. Es ist ein historischer Sieg, den die drei Parteien damit errungen haben. Denn erstmals seit Ende des Zweiten Weltkrieg wird Italien künftig wohl von einer rechtsnationalen Regierung geführt. Es ist ein politischer Erdrutsch mit Ansage

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Gerhard Lenz | Mo., 26. September 2022 - 10:42

als ob das eine ganz normale Wahl gewesen wäre. Die Italiener haben eben so entschieden. Das sollte man respektieren, und zur Tagesordnung übergehen.

Fragt sich, ob die neue italienische Regierung auch nur so zur Tagesordnung übergeht. Oder ob sie das zu vermutende Zerstörungswerk umgehend angeht. Ob Salvini wieder ungehindert seine pathologische Jagd auf Flüchtlinge ausleben kann. Ob Melonie Orban und Kaczynski bei der Zerstörung des politischen Europas zu Hilfe kommt. Berlosconi als Regierungsmitglied öffentlich mit dem Schlächter Putin kungelt.

Da kann man dann, ganz lässig, mit den Schultern zucken, auf "gleicher Augenhöhe". Man kann aber auch warnen vor denen, die da jetzt das Sagen haben. Man muss die Wahl der Italiener zweifellos respektieren, aber man muss das Ergebnis nicht gut finden. Die Demokratie kann sich - Italien zeigt das gerade, Deutschland in der Vergangenheit - auch abwählen.
Dem begegnet man dann wohl auch mit einem "lässigen" Schulterzucken - auf Augenhöhe.

S.g. H. Lenz, für rechte Regierungen ist es in Italien die 2. Runde nach Salvini! Brüssel reagiert mit der gleichen Rhetorik auf das neue Wahlergebnis. An der Ursachen für den Unmut der Menschen hat sich nichts geändert und das ist schlicht das Versagen von Brüssel. Diesen Politikstil können Sie auf Deutschland projizieren. In Sachsen, 2019 haben 24,7 % der Wähler AFD gewählt! Was ist in der Zeit passiert? Nichts! Der ländliche Raum ist hinsichtlich ÖPNV nicht besser angeschlossen, im Gegenteil, wenn ich vom Umland nach Dresden pendel, bekomme ich die Ansätze des neuen Mobilitätskonzept zu spüren. Die AFD und ihre Wähler werden nicht politisch gestellt, sondern beschimpft, Sachsen sind die Rechten, solche Stereotyp. machen sich gut, da kann man vom eigenen Versagen ablenken. Das Ergebnis: wir haben eine noch rechter Partei. Hat gut geklappt. AFD unmöglich gemacht, die Besten dort sind weg, dafür die Fr. Sachsen bekommen. Läuft. Siehe Beteiligung BM-Wahl in DD. V.G. noch kein AFD Wähler

Dass Populisten und Extremisten mit einer europäischen Gemeinschaft, in der die Staaten Europas freiwillig und friedlich zusammenarbeiten, nichts anfangen können, ist nun wirklich nicht neu.
Das eigene Volk zuerst, in welcher Sprache auch immer, immer der gleiche Käse. Und Brüssel ist immer an allem Schuld, klar doch. So kann man sich die Welt zurechtbiegen. Dass in Brüssel nur ausgeführt wird, was die Staatschefs zusammen beschließen - das wird gerne verschwiegen. Brüssel war es. Als wenn es sich bei Brüssel um eine dunkle, anonyme Masse und beim Funktionär dort um einen europäischen Alleinherrscher handeln würde. Was für ein Unsinn.
Dass der ÖPNV in miesem Zustand ist, haben die Grünen schon festgestellt, als AfDler noch am rechten Rand der Union verkümmerten. Und wie wollen Sie eine Partei stellen, die sich entweder hinter Populismus versteckt, oder überhaupt keine politischen Inhalte bietet?
Herr Frank: Richten Sie Ihre Brandrede doch an dein richtigen Empfänger: Vladimir Putin

„Frage sich, ob die neue d e u t s c h e Regierung auch nur so zur Tagesordnung übergeht. Oder ob sie das vermutete Zerstörungswerk sofort angeht“

Es möge sich niemand über hohe Energiepreise beschweren. Die Richtlinienkometenz der rd. 1/6 der erhaltenen Wählerstimmen erhaltenden Partei haben genau das angekündigt. 1998 5 DM f. Sprit gefordert. 2022 mit 2,50 € Ziel erreicht. Sage n i e m a n d, er habe es nicht gewußt. Und, lange vor dem Todschlagargument „Ukraine- Krieg“ haben die rot grünen einen noch früheren Ausstieg aus fossilen Energieträgern gefordert und letztlich zur Enteignung großer Teile der hiesigen Bevölkerung durch eine „energiegetriebene Inflation“ ihr Zerstörungswerk befeuert. Soviel dazu!

Das „schwarz sehende Dunkeldeutschland“ .. sieht l e i d e r nicht mer schwarz
sondern Blau. Die AFD mit derzeit 30 % nach der CDU mit 34% v. 20.09.22 in Sachsen auf Platz 2 und mit 26,8% v.21.09.22 vor den Linken und der CDU mit 20,2%. auf Platz 1. Aber ich weiß es, die paar „Irren“ aus Dunkeldeutschland fallen in der Gesamtheit der Bevölkerung nicht ins Gewicht
NRW ist größer als der Osten, ich weiß es. Im übrigen habe ich fast meine gesamte Nachwende Arbeitszeit im Schwarzen katholisch geprägten Paderborner Land verbracht. Und ich kannte auch deren Meinung zur damaligen SPD Landesregierung. Nicht berauschend um es vorsichtig zu umschreiben.

H.v.Weissensand, eine kleine Ergänzung: Die AfD kam bei der Landtagswahl in Sachsen 2019 sogar auf 27,5 Prozent! Gewonnen hatte die CDU mit 32 Prozent, Grüne und SPD lagen weit abgeschlagen im einstelligen Bereich, die Grünen bei 8,6, die SPD bei 7,7 Prozent – und wer regiert in Sachsen? Die CDU mit Grünen und SPD. Warum also noch wählen gehen, wenn, egal, was man wählt, letztlich immer das Gleiche dabei herauskommt?

Übrigens: Was ihr Vorredner Lenz „Salvinis pathologische Jagd auf Flüchtlinge“ nennt, wäre ganz im Sinne vernunftbegabter Europäer: Die selbsternannten „Seenotretter“ daran zu hindern, weiter Hunderte von afrikanischen Jungmännern auf dem Mittelmeer einzusammeln und vor allem an Italiens Küsten abzuladen.

Jutta Albert | Mo., 26. September 2022 - 10:45

Wären mehr Menschen zur Wahl gegangen würde das Ergebnis bestimmt anders aussehen. Ich bin gestern aus Italien nach Hause gekommen. Die Menschen sind entspannt und dann kommt man nach DE und die Welt geht unter wegen den Wahlergebnissen. Macht euch locker in ein paar Monaten wählen die wieder und dann sind andere am Ruder. Uns würde etwas mehr südeuropäische Gelassenheit gut tun.

Ja, die täte wirklich gut.
Noch etwas wäre sehr vorteilhaft für uns Deutsche:
Ein Funken von dem Patriotismus, den die Italiener haben! Europäische Union hin oder her - für die Italiener galt schon immer das Prinzip "Italia prima!"
Und sie sind bisher gut damit gefahren. Die Gelder aus dem EU-Topf flossen jahrzehntelang zuverlässig. Deshalb wird auch die neue Regierung nicht aus dem "Verein " austreten.
Daß sie verstärkt gegen die Massenimmigration vorgehen wollen, kann uns nur recht sein; denn die meisten Immigranten wurden von Italien über Östereich nach Deutschland durchgewunken.
Allmählich setzt sich in fast allen europ. Staaten der gesunde Menschenverstand wieder durch, indem links-ideologische Wahn-Vorstellungen, die viel zu lange wirken konnten, endlich als solche erkannt u. abgelehnt werden.

Entweder kehrt die EU zu einer lockeren Wirtschaftsunion zurück o. sie wird zerbrechen; denn eine bürokratischen Zentralmacht lassen sich am Ende nur noch die Deutschen gefallen.

64% der Berechtigten in Italien ihre Stimme abgeben. Das sind weniger als bei der BT-Wahl, aber dank Ihrer jüngst vorgeführten Rechenkünste werden Sie sicher eine Zustimmung von 90% aller Italiener für die Faschisten attestieren.

Sicherlich hat die rechtsextreme AfD mit den italienischen Faschisten gemein, dass sie mit einer freiwillig zusammengefundenen Gemeinschaft europäischer Staaten nichts anfangen kann. Nationalismus und der Versuch, gemeinschaftlich Herausforderungen anzugehen, die allesamt keinen nationalen Charakter aufweisen, sondern Handeln über Grenzen hinweg erfordern, vertragen sich nicht. Ihr Hoecke bekämpft Klimakrise oder Corona-Pandemie ja durchaus national - indem er auf Parteitagen (erfolgreich) Resolutionen einbringt, wonach diese gar nicht existieren.

Schon wieder typisch: Ein paar lobenswerte Worte aus dem Mund einer eigentlich strammen Nationalistin, die ansonsten nur allzu gerne das Laisse-Faire der Südeuropäer abkanzelt. Immer wie es passt!

Dorothee Sehrt-Irrek | Mo., 26. September 2022 - 10:56

Ich hatte mal einen schlechten Dreiklang(Terz?), Imperialismus, Faschismus und Totalitarismus, bedacht.
Imperialismus als evtl. Spätform der Monarchie, Faschismus als evtl. Spätform bürgerlicher Herrschaft und Totalitarismus als evtl. Spätform des Kommunismus.
Vor allen Dreien würde ich mich hüten und also entsprechend aufmerksam sein und bleiben.
Machtübernahmen können sehr schnell vonstatten gehen.
Aber jeweils 2 Segmente können je gegenhalten?
Ich bin nicht bereit, je eine Art Drittel der Bevölkerung in politische "U-Haft" zu setzen.
Dazu sollte man auch keine Verfassung nutzen, also nicht negativ.
Verfassungen können bekanntlich geändert werden durch diejenigen, die die Voraussetzung einer Verfassung bilden sollten, politische Subjekte und Übereinkünfte.
Aber so wie es Rechte und Pflichten gibt, gibt es die Garantie der Freiheit und den Schutz der Übereinkünfte bzw. den , solche treffen zu können.
Konkrete Politik einer/s Gemeinschaft/Gesellschaft/Staates kann das nicht ersetzen?

Der Dreiklang Christentum/Eliten/Konservatismus ist in Italien empfindlich gestört worden durch den Untergang der DC.
Entsprechend gerät die bürgerliche Politik mehr zum National-Populistischen, näher zum Faschismus, erodierte Links evtl. teils zum "Terrorismus", das Freischaffen/gesetzt-künstlerische evtl. zum persönlichen Aktivismus und die Sozialdemokratie zu einer Randnotiz?
Dieser politische "Niedergang" betrifft also ALLE, auch "Freie" waren früher einmal politisch und nicht nur persönlich aktiv.
Wenn Herr Wüst/Laschet also evtl. nur noch das Christlich-Soziale kennen, dann heisst das vlt., dass sie zu den beiden anderen, m.E. grundlegenden Säulen der CDU keinen Zugang mehr haben?
Das Christlich-Soziale betrifft die Wurzel des Sozialen bei den Konservativen, das Christentum, dessen Werte.
Christentum und Konservatismus waren in der CDU eins.
Das Konservative ist auch in den Spielarten anderer Parteien im Niedergang. Wäre es notwendig?
Wo sind Politiker/Inhalte/Wähler? Vergangen?

christoph ernst | Mo., 26. September 2022 - 10:57

Meloni wird zum Transgender-Mussolini aufgebaut. Was, bitte schön, ist aber dann Ursula von der Leyen? Ein miserabler Merkel-Klon? Die Reinkarnation von Erich Honecker? Könnte es nicht sein, dass die Mehrheit der Wähler schlicht die Nase voll hat von menschenfeindlicher Ideologie und eurokratischem Größenwahn?
Die EU ist nicht am Ende, weil sie so großartige Politik macht, sondern weil sie systematisch gegen die Interessen der Europäer vorgeht. Das geht auf die Dauer nur als Diktatur, und die wenigsten wollen das.

Martin Falter | Mo., 26. September 2022 - 10:59

haben sicher ihren Beitrag zu diesem Wahlergebnis geleistet.
Trotzdem ist das Ergebnis eine Schande für Italien.

Es wird sich auch zeigen wie selbstbewusst Meloni auftreten kann, denn Italien hängt am Tropf der EU.

Die Italiener können sich überhaupt keinen Exit leisten.
England hat doch schön gezeigt das dies keine Lösung ist sondern ein riesen Problem.

Genausogut könnte man die Wahlentscheidung der Deutschen deuten, dass ein gewählter Energieausstieg bzw. Energienotstand Deutschland sich nicht leisten kann.

H.v.Weissensand | Mo., 26. September 2022 - 11:17

Hallo Herr Krischke,
alles richtig eingeordnet, gleichwohl was hilft es. Sie gehören zu den wenigen Journalisten, die in der Lage sind, ein differenziertes Bild zu zeichnen. Die RRG-Truppen (einschließlich FDP und große Teile der CDU) interessiert das nicht.
Wählerwille egal, rechts unmöglich machen, niedrige Wahlbeteiligung, das alles spielt keine Rolle im woken Absolutismus, wo nicht sein kann, was nicht sein darf und man schlicht zu faul, zu borniert oder ideologisch verblendet ist, sich mit der Realität auseinander zusetzen. Derweil bilden sich in Osteuropa andere Bündnisse. Es gibt auf der Welt genug Player, denen kommt ein schwaches Europa zurecht.
Nur was tun?

Gabriele Bondzio | Mo., 26. September 2022 - 11:40

Da können sie auch bleiben, werter Herr Kirschke.
Eintopfen und auf eine Insel verfrachten.
Vorallem die "die von der Leyens dieser Welt" sind verzichtbar an den Schalthebeln.

Der europäische Grüne Deal für EU und ihre Bürgerinnen und Bürger versprach 2019.
Eine faire und wohlhabenden Gesellschaft
mit einer modernen, ressourceneffizienten und wettbewerbsfähigen Wirtschaft.

Sie hätten aber kleingedruckt vermerken müssen, dass das vorgestellte Paket, nur eine kleine Gruppe Wirtschaft und Menschen umreißt

Jetzt wollen sie sogar „Medien, die ein Risiko für die öffentliche Sicherheit darstellen"...die Luft abschnüren.
Damit nur noch glorreiche Nachrichten über ihre Taten, Augen und Ohren des Bürgers erreichen.

Peter Sommerhalder | Mo., 26. September 2022 - 11:42

Äußerungen in Oberlehrermanier rettet man die EU aber ganz sicher nicht."

Richtig!
Es ist doch toll, dass jedes Land verschieden ist und deshalb sollte man nicht von sich auf andere schliessen. Z.B. ist Italien nicht gleich wie Schweden obwohl in beiden Ländern ein Rechtsruck stattfindet...

Thomas Hechinger | Mo., 26. September 2022 - 11:45

Europas Linke wird alles tun, diese Wahl „rückgängig zu machen“. Was die italienische Seite angeht, ist das grundsätzlich nichts Verwerfliches. Selbstverständlich hat Italiens Linke das Recht, die neue Regierung zu bekämpfen, solange sie sich nicht unlauterer Mittel bedient. Die italienische Justiz ist ein geschlossenes, sich selbst erhaltendes System, das keiner demokratischen Kontrolle unterliegt und stark links geprägt ist. Es steht zu befürchten, daß man sich der Justiz bedienen wird, um politische Entscheidungen per Gerichtsbeschluß zu unterlaufen. Das war schon unter Berlusconi so, den die Justiz von Anfang an aus dem Amt drängen wollte. Er bot mit seinem liederlichen Lebenswandel und den mafiösen Strukturen auch allerhand Angriffsflächen. Frau Meloni wirkt da viel seriöser. Mal sehen, ob sie standhalten kann oder die Rechtsregierung eine kurze Episode wird. Nur eine Partei hat kein Recht, die Ablösung der Regierung anzustreben: Brüssel. Hinterzimmer-Uschi schon gar nicht.

Robert Hans Stein | Mo., 26. September 2022 - 11:49

alles Notwendige zum Thema gesagt. Man kann nur hoffen, dass in D endlichgenug Leute begreifen, wie unsinnig Formulierungen der von der Leyen, von Notz u.a. sind. Italien bekommt eine rechts-konservative Regierung - ja und? Was ist das Problem? Unsere Grünlinge agieren auch zum Teil faschistoid, sie merken es nur nicht (immer dann, wenn sie ihre Vorstellungen einer Mehrheit aufnötigen, die diese nicht will, ergo Ideologie das Primat vor dem Volkswillen hat).
Man muss sich nicht mehr wundern, dass D immer häufiger Sonderwege beschreitet. Nirgends sonst haben Grüne eine solche Macht, wie bei uns. Noch einmal, man kann nur hoffen, dass bald ausreichen Wähler erkennen, wie verhängnisvoll diese Partei für D wirkt.

Heidemarie Heim | Mo., 26. September 2022 - 11:59

Come osi? Verkaufen nun alle Grünen und andersfarbige ihre Urlaubslauben in der Toscana? Nicht nur haben die Italiener erstmalig eine "Ducin"? an die Spitze des Staates gewählt, sondern lassen einen Bunga-Bunga-Politgreis wieder auferstehen, sowie einen sicherlich auf Rache sinnenden Exminister, seines Zeichens oberster Schutzpatron aller italienischer Häfen ans Ruder kommen. Und das trotz ausdrücklicher Warnungen seitens Brüssel und anderer schlechter Beispiele wie Schweden, Polen, Ungarn usw. "Die spinnen, die Römer!"
Da muss sofort eine Tonne Zaubertrank her für die Wiederherstellung der Demokratie sowie von (Wahl)Recht und Ordnung!;) Von wegen alea iacta est. Nicht mit uns Demokraten, und schon gar nicht auf Augenhöhe. Sofortige Sperrung aller Zuwendungen seitens Brüssel und der EZB, denn Strafe muss sein, capisce?
Ja wahrhaftig geehrter Herr Krischke, ob mit oder ohne Ansage, es geht doch nix über Vielfalt, Einfalt und Völkerverständigung. MfG

Brigitte Simon | Mo., 26. September 2022 - 18:46

Antwort auf von Heidemarie Heim

...Signore Berlusconi liebe Frau Heim? Er ist ein Mann mit politischer Erfahrung, das bewies er als viermaliger italienischer Ministerpräsident. Immer wieder für Späße und Betrügereien aufgelegt. Ein Fall für die EU nach der Devise "solche Männer und Frauen braucht die Europäische Union".

Ursula von der Leyen spitzt bereits ihre noch spitzeren Lippen. Die Augen glänzen, sie sitzt bequem auf ihrer türkischen Couch.

Kennen Sie den Film "Der Tod steht ihr gut" liebe Frau Simon;)? Handelt von Schönheitschirurgie, Thanatologie (Tod, Bestattung, Leichen konservieren, "Hübsch machen") und einem Elixir, welches ewige Jugend verspricht und konservieren soll. Im Zuge einer Einladung zur Party begegnen einem dann auch die als lang verstorben geltenden in sozusagen "alter Frische";) wie z.B. Elvis Presley und andere Prominente. So oder ähnlich ergeht es mir, wenn ich wiederaufgetauchte, sorgfältig aufgefrischte Altpolitiker heutiger Zeit erblicke. Was Signore Berlusconi betrifft, hat er es sogar ohne sein Zutun geschafft "Terz" in der CSU und in Brüssel zu machen, weil er ausgerechnet von EU-Weber im Wahlkampf unterstützt wurde, welcher wiederum sofort darob einen Anschiss aus München und Brüssel bekam, woraufhin er muss ich gestehen, gar nicht so ungeschickt zurück feuerte von wegen die Forza Italia wäre so was wie unsere FDP im Ampel-Linksbündnis;-) und wichtiger EU-Vermittler. Genial, oder? Alles Gute!

H.Altmeyer | Mo., 26. September 2022 - 12:21

Gratuliere Ben Krischke zu diesem
mutigen Artikel. Konträr zu den
linksgerechten MSM .
Die EU und unsere Frau v.d.L. haben
so viel verkehrt gemacht, da reisst
irgendwann der stark gespannte
Strick in den anderen Ländern..Schweden, Dänemark, Le Pen auch stark und jetzt Italien. Die gewaltige Rezession dazu und es wird sich viel ändern in kürzester Zeit.

Helmut Bachmann | Mo., 26. September 2022 - 12:38

Wenn man den ersten Kommentar liest, sieht man, wohin die Propaganda schon geführt hat. Ich frage mich: wenn etwas aussieht wie Sozialismus, sich anhört wie Sozialismus, kann man dann noch von Demokratie reden? Die niemals gewählte UvdL maßt sich an, den Italienern zu sagen, dass man "Instrumente"hat. Geht es noch? Und dafür soll man diese EU lieben? Was für ein Heuchlerverein. Es wird Zeit diesen Undemokraten die Macht in Europa wieder wegzunehmen. Und das geht nur über Wahlen. Lasst uns die freie Wahl verteidigen, dann wird das schon.

Urban Will | Mo., 26. September 2022 - 12:50

auch hier im Forum, waren erwartbar.
Demokratie, das haben doch schon einige andere Fälle (z.B. einst Österreich mit Haider) gezeigt, heißt bei denen schon immer: „Der Wähler hat zu wählen, wie wir das für gut finden, sonst...“
Das ist Demokratie auf lächerlichem Niveau.
An Italien wird Europa nicht untergehen, eher an den Schlafwandlern in Brüssel und anderswo, ganz vorne dabei: die Berliner.
Es ist den Italienern Respekt auszusprechen, dass sie so entschieden haben. Und es ist erbärmlich, wie die hier Zitierten reagierten.
Gerade vdL sollte ganz ruhig sein, ist sie doch die am undemokratischsten ins Amt geklüngelte Erfüllungsgehilfin irgendwelcher Hinterzimmer – Akteure.
Ich empfinde zusehends weniger Respekt (und das ist noch gelinde ausgedrückt) für diese Euro - Scheindemokraten.
Man darf gespannt sein, wie lange die neue Regierung in I halten wird. Es wäre sehr begrüßenswert, wenn die Links -Grünen mal für länger ordentlich Gegenwind bekommen. Es wäre ein Ende der Willkür.

Markus Michaelis | Mo., 26. September 2022 - 12:52

Wenn von Notz recht hat und die neue Regierung nicht nur Gefahren nach rechts hat, sondern ganz faschistisch ist, müsste Deutschland sofort Zahlungen in Richtung Italien (bzw. andere Finanzmaßnahmen) einstellen und auch von sich aus aus der EU austreten, wobei die Zahlungseinstellungen ohnehin einen Zerfall des Euros und dann auch eine vollständige Umgruppierung (bis zur Auflösung) der EU bewirken können.

Eine andere Schwierigkeit ist, dass wenn diese Regierung ganz faschistisch ist, aber keine Erschießungen und Lager organisiert, die Menschen denken könnten, dass Faschismus ja doch nicht ganz so schlimm ist.

Ich denke es ist ehrlicher zu sagen, dass es faschistische Gefahren gibt (wie andere Gefahren), dass aber im Moment das Hauptproblem ist, dass die Menschen nicht die Einigkeit und gleichen Sichtweisen haben, die wir für unser politisches System bräuchten.

Wie wir damit umgehen, müssen wir noch herausbekommen.

Hans Jürgen Wienroth | Mo., 26. September 2022 - 17:23

Antwort auf von Markus Michaelis

Wie definieren Sie "Faschismus"? Ich habe keine Definition gefunden, die eine richtige Beschreibung dafür liefert. Es gibt nur populistische Schlagworte.
Letztendlich hat die untergegangene DDR auch die dt. Sozialdemokratie als "faschistisch" bezeichnet (Wikipedia).

Alexander Brand | Mo., 26. September 2022 - 12:55

ist eine in linken Kreisen gerne verwendete Floskel die von der Bedeutung ähnlich inhaltsleer/falsch ist wie die linke Floskel „Toleranz“!

Linke sind so lange tolerant, wie das Gegenüber die selbe Meinung vertritt wie der Linke selbst. Linke haben so lange nichts gegen Vielfalt, wie das Vielfältige in den linken Rahmen paßt.

In diesem Zusammenhang fällt mir immer wieder ein Zitat aus Asterix ein: Ich habe nichts gegen Ausländer, so lange sie von hier kommen.

Ich freue mich für Italien und auch für Europa, denn es ist längst überfällig, daß die Vormacht der Linken in Europa gebrochen wird denn es sind die Linken die Europa zerstören.

WD Hohe | Mo., 26. September 2022 - 12:58

für Erinnerungs- und Denkschwache.
Amt.,Amt,Amt -
Eins des Anderen Trutzburg.
An der Front nichts Neues.
Oberste Heeresführung beim... (Denken?)

Menzel Matthias | Mo., 26. September 2022 - 13:15

Könnte es sein, dass der Wähler von der aktuellen Politik genug hat?
Es ist immer schön auf die anderen zu verweisen, aber nie vor der eigenen Tür zu kehren! Im schlimmsten Falle sind alles Rechtsradikale.
Wodurch wurde die AfD in Deutschland eigentlich gestärkt? Sie ist aus dem Nichts entstanden.

Armin Latell | Mo., 26. September 2022 - 13:17

in Italien anders oder besser machen wird? Wer weiß das schon? Entscheidend ist doch zunächst einmal, dass die Italiener den richtigen Schritt getan und diejenigen, die die aktuelle Situation zu verantworten haben, mit Bausch und Bogen abgewählt haben. Sie haben explizit kein "weiter so" gewählt. Wer vielleicht noch unentschlossen war: vdL hat, bösartig, hinterhältig aber ungewollt, beste Wahlkampfunterstützung für die Sieger geleistet. Ja, Meloni muss liefern, aber niemand kann erwarten, dass sie aus einem jahrzehntelang zum Schrottplatz entwickelten Land in kurzer Zeit einen Garten Eden herstellt. Hier gilt mit Sicherheit: Gut Ding will Weile haben.
Ich wünsche den Italienern vollen Erfolg, auch wenn ich weiß, dass es, so oder so, weiterhin teuer für den deutschen Steuerzahler bleibt.

Jochen Rollwagen | Mo., 26. September 2022 - 14:26

In der Spüle steht das Post-Mittagessen, draußen ist Post-Sonne. Aber bald ist auch wieder Post-Regen, weil so ist das mit dem Wetter. Zeitmäßig ist Post-Morgen, fast schon Post-Mittag. Saisonal ist Post-Sommer. Politisch ist in Deutschland Post-alles, mit anderen Worten, längst zu spät und Ende Gelände bzw. Schicht im Schacht. Demnächst hat Deutschland eine Post-Wirtschaft mit einer Post-Währung, in logischer Konsequenz dann eine Post-Gesellschaft. Ist aber egal, das Land ist schon längst im post-intellektuellen Stadium angekommen. M.a.W., auch wurscht. "Wie war Dein Tag, Schatz? Ich sag nur: Gut daß Post iss".

Und in Iralien regiert eine "Post-Faschistin". Auf so einen Blödsinn muß man erst mal kommen. Aber wahrscheinlich ist sie ja durch eine Schein-Wahl in's Amt gekommen. So wie jetzt die "Schein-Referenden" im Donbass. Das gildet ja nicht. So wie in Thüringen. Unverzeihlich. Aber Mutti ist in Rente, also bleibt die Georgia.

Wenn's nicht so blöd wär könnt' man drüber ladhen.

Rainer Mrochen | Mo., 26. September 2022 - 14:35

Wie heisst es so schön:" Schöner Worte sind nicht wahr und wahre Worte sind nicht schön."
Mit der Realität verhält es sich kongruent.
Verweigerer Selbiger bestraft das Leben.
Das ausgerechnet Berlin und Brüssel, in ihrer Oberlehrermanier, sich echauffieren ist bezeichnend aber völlig belanglos. Hoffentlich werden die deutschen (Wähler) Schlafmützen rechtzeitig wach, so rechtzeitig, dass sie dem potentiellen Sklavensystem einer Brüssel gelenkten EU entfliehen können. Vielleicht bedarf es tatsächlich des totalen Absturzes der kranken Nation Deutschland und ihres überbordenden Einflusses auf Brüssel, um Besserung im Sinne gewonnener Rationalität gegenüber der Wirklichkeit zu erreichen.
Bravo Schweden, bravo Italien, die Lebenswirklichkeit bricht sich Bahn. Ich befürchte allerdings das Deutschland, Politische und und Wahlvolk, bis zur totalen Niederlage weitermachen. Typisch Deutsch eben. Also absehbar und keinesfalls eine Überraschung.

Andreas Michaelis | Mo., 26. September 2022 - 14:44

Im Stil gerne mal zum Ordinären und Gebrülle neigend, inhaltlich wie üblich bei den Rechtsaußen-Parteien fast nichts außer Ressentiment nach innen und außen. Realistische Lösungen oder politischer Anstand, Fehlanzeige. Also wenig Unterschied zu den politischen Verwandten in anderen europäischen Ländern, Deutschland ist ja, was ordinäre Rechtsradikale im Parlament angeht, leider ein unschönes Beispiel.
Man kann für Italien nur hoffen, dass die Ministerpräsidentin Meloni über die rechtsradikale Parteichefin hinauswächst. Ob das Bündnis 4 Jahre Bestand hat? Könnte gut sein. Nochmal kann Wahlverlierer Salvini eine Koalition nicht platzen lassen.

Gisela Fimiani | Mo., 26. September 2022 - 14:59

Die Aussage von Frau v.d. Leyen ist nicht nur in höchstem Maße skandalös, sondern sie entlarvt wieder einmal, für den, der es sehen will, wes despotischen Geistes die Frau in Wahrheit ist. Ein Geist, der sich offenbar in einer EU breit machte, die ich als despotische Technokraten-Clique bezeichne. Frau v.d. Leyen tut sich lautstark als Gralshüterin der Demokratie hervor, die sie in Wahrheit verachtet. Vehemenz und Pathos zeichnen Despoten zu allen Zeiten aus. So tragen sie ihren Furor ins gläubige Volk.

Klaus Funke | Mo., 26. September 2022 - 15:37

So konnte man einen Teil der Kommentare hier bewerten. Nicht: So geht Faschismus - sondern so geht Demokratie. Auch, wenn es einem nicht gefällt, muss man es respektieren. Es wird weiter in diese Richtung gehen, die europäischen Völker haben die Nase voll von linken Heilsversprechen und Lügen. Es geht so wie es immer war: wenn der Niedergang durch die Sozen im Verein mit den Grünen groß ist, wird die vermeintliche Alternative gewählt. "Ja mach nur einen Plan, sei nur ein großes Licht, dann machst du einen zweiten Plan - doch gehn tun sie beide nicht!" so Brecht in der Drehgroschenoper. Freilich Salvini wird jetzt Rache nehmen an denen, die ihn einst abserviert haben. Ja, es ist Aufwind für Europas Rechte. Und das ist gut so. Allzusehr haben sich die Linken an den Trögen voll gefressen. Auch hier bei den Kommentatoren sollte sich etwas ändern. Leute wie Lenz, Falter & Co. sollten enen Gang zurückschalten. Ihre große Zeit ist vorbei...

Da hat in Italien eine faschistische Partei mit 25% der Stimmen eine Wahl gewonnnen und manche Foristen führen sich auf, als würde jetzt in Deutschland das Vierte Reich entstehen.

In dem Foristen, die nicht am rechten Rand jubelnd am rechten Rand mitmarschieren, nicht mehr geduldet würden.: Auch hier bei den Kommentatoren sollte sich etwas ändern. "Leute wie Lenz, Falter & Co. sollten enen Gang zurückschalten."

Jawohl, alle auf Linie bringen!

Kurt Walther | Mo., 26. September 2022 - 15:44

Kürzlich Schweden im Norden, jetzt Italien im Süden.
Wird nun das linksgrün verseuchte DE von konservativen äußeren Kräften in die Zange genommen? Ist wohl schwer zu sagen, da in beiden genannten Ländern knappe Mehrheitsverhältnisse.
In DE ist von einem konservativen Trend noch nichts zu spüren. Ein paar Prozentpunkte weniger für SPD und 1-2 Punkte mehr für AfD in den Umfragen reichen da nicht. Aber warten wir es ab. Die schwierigen Zeiten kommen erst noch.
Eines freut mich als alter Mann, nämlich dass es in Rom eine junge Frau an die Spitze einer konservativen Regierung geschafft hat. Ich vermute doch ohne Frauen-Ouote. Glückwunsch für Giorgia Meloni. Also es geht doch ... Möge Frau Meloni auch dazu beitragen, den Asylstrom über das Mittelmeer endlich unter Kontrolle zu bringen.

Gerhard Fiedler | Mo., 26. September 2022 - 15:56

sind es schwere Zeiten, für Europa keineswegs, sondern Zeiten von aufkeimender Hoffnung angesichts eines nicht funktionierenden Vielvölkerstaats. Eine EU, wie sie von den Brüsseler Bürokraten, den deutschen grün-rot-schwarzen Politikern und den Verrätern der vierten Gewalt angestrebt wird, die wird nicht gewünscht. Schließlich geht es nicht an, dass eine EU u. a. nach den Vorstellungen einer nicht demokratisch legitimierten „von der Leyen“, einem grünen „von Notz“ oder einer linken „Barley“ entsteht, sondern eine, mit der 500 Millionen Bürger etwas zu ihrem Vorteil anfangen können. Vielfalt, die in Wirklichkeit das Überschwemmen ihrer Heimat mit Migranten meint, Demokratie, die Unterordnung und Gehorsam verlangt und eine Nation, die als Faschismus deklariert, gefälligst unterzugehen hat, diesen Definitionen folgen die Bürger endlich nicht mehr. Eine EU, die nicht reformfähig und -willig ist, kann untergehen.

Gisela Hachenberg | Mo., 26. September 2022 - 20:56

Antwort auf von Gerhard Fiedler

Sehr geehrter Herr Fiedler, Ihr Kommentar gefällt mir von all den anderen guten und positiven noch mit am besten. Die „üblich Verdächtigen“ natürlich ausgenommen! Aber sie sind ja gottlob in der Minderzahl…
Wenn man heute die Presseartikel zur Wahl in Italien liest, wähnt man sich im falschen Film. Daran erkennt man, wie links die meisten Journalisten ticken. Sogar in der NZZ, die ich ansonsten sehr schätze, überschlägt man sich und unkt, dass Meloni nicht lange bleiben wird. Unfassbar. Aber „unser“ Ben Krischke rückt es gerade. Ein erfrischender und unaufgeregter Artikel. Ich weiß nicht, was sich diese linksgrüne Journaille einbildet. Die Italiener haben gewählt. Basta! Ich hoffe sehr, dass sie diese Mischpoke in Brüssel aufmischen. Nach Schweden, Frankreich, z. T. auch Holland, nun Italien werden hoffentlich weitere Länder diesen Weg gehen. Für Deutschland habe ich ob der Stärke der Grünen keine Hoffnung. Mal sehen, wie es demnächst in Niedersachsen ausgeht.
Herr Krischke: toll!!!

Albert Schultheis | Mo., 26. September 2022 - 16:14

Deutschland steht das Wasser Unterkante Oberlippe - aber rotzig-frech La Paloma pfeifen und sich als die Großen Checker aufspielen. "Postfaschisten", das kann angesichts der Lage Italiens - sowie Deutschlands und der EU - nur ein Ehrentitel sein mit besten Wünschen für ein zupackendes, herzhaftes Ausmisten des von den Grünen Traumtänzern bis CDU-Lackaffen hinterlassenen Augiasstalls. Wer sich über angebliche "Rechtsaußen" aufregt, sollte lieber vor der eigenen Haustüre kehren: Faeser, eine Innenministerin aus dem roten Sumpf, die sich öffentlich zum Terror der AntiFa bekennt, dem gewaltbereiten linken Arm der roten Baroness, Esken - dito, Harbarth, Vorsitzender des 1. Senats, der sich in seiner von den Lobhudlern mit Lorbeerblatt überhäuften Rede in Hamburg - ob absichtlich oder aus schierer Dummheit bleibt zu klären - für eine Demokratie des Totalitarismus bekennt, Haldewang, der sich rüstet als Mann für's Grobe innerhalb des neuen "verfassungsschutzrelevanten Phänomenbereichs", etc.

Rainhard Sticherling | Mo., 26. September 2022 - 17:01

Na bitte, Demokratie funktioniert ja noch, leider nur im Ausland.
Hoffentlich kommt da keine Frau Merkel oder eine von der Leyen , die die Wahl ganz demokratisch für ungültig
erklären. Wie kann man es nur wagen , als drittgrößtes Land in der EU, sich eine eigene Meinung zu bilden, das geht doch nun wirklich zu weit ! ! !

Chris Groll | Mo., 26. September 2022 - 17:11

Ich gratuliere Frau Giorgia Meloni zu Ihrem Wahlsieg. Ich liebe Europa , verabscheue aber die EU. Die EU ist ein totalitärer kommunistisch unterwanderter politische Moloch. Frau v. d. Leyen wurde nicht einmal gewählt, sondern wurde von Frankreich und Deutschland durch Hinterzimmerabsprachen eingesetzt. Trotzdem erdreisten sich diese Politiker allen, die nicht auf der linksgrünen Spur wandeln, zu drohen, ihnen Gelder zu kürzen usw.
Ich hoffe, daß auch in anderen Ländern eine Rückbesinnung auf konservative Werte stattfindet.

Brigitte Simon | Di., 27. September 2022 - 01:49

Italien hat nach vielen Jahren eine konservative Mehrheit. Vom arktischen Norden über Mittel-europa durchzieht ein konservativer Block die gesamte Union. Für die Brüsseler Eurokraten um vdL ist es ein Grund, die Flinte in Anschlag zu bringen. Schließlich gehört Kritik an die Demokratie bei vielen EU-Intellektuellen zum guten Ton.

Dennoch bin ich mir nicht sicher was Frau Melo-ni betrifft. Möglich, daß Salvini die Migranten-thematik ändert und geopolitisch denkt. Daß in Italien ankommende Migranten viel schneller nach D abgeschoben werden, da I selbst keine mehr aufnimmt. Abzuwarten ist auch, wie konservativ Italien bleibt, sollte die EU den Milliarden-Geldhahn zudrehen.

In I die Regierungsführung innezuhaben ist nicht leicht. M hat die Chance, vieles zu ändern und das Volk zu regieren. Als Warnung sollte ihr Deutschland sein. Selten mußte eine Koalition die Hoffnung auf große Würfe derart beiseite schieben, um ihre Versprechungen zu erfüllen.
Die Nichterfüllung ist Betrug am Volk.

Sabine Lehmann | Di., 27. September 2022 - 16:39

Was ist der Unterschied zwischen Italien und Deutschland?
Einfach mal die Fotos von Meloni und Ricarda Lang gegeneinander legen;-) Bilder sagen mehr als tausend Worte.