Religiöse Ikonographie: Bekanntgabe der Gewinner des World Press Photo Award in der Nieuwe Kerk in Amsterdam / dpa

Pressefoto des Jahres - Krieg der Bilder

Ein Bild aus dem Gazastreifen wird zum Pressefoto des Jahres gekürt. Diese Entscheidung macht sich das palästinensische Narrativ zu eigen, lediglich unschuldiges Opfer der Israelis zu sein.

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Ingo Way ist Chef vom Dienst bei Cicero Online.

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Eine weinende palästinensische Frau hält ein totes Kind im Arm: Das ist das Foto, das die Jury der niederländischen Stiftung „World Press Photo“ zum „Pressefoto des Jahres 2024“ gekürt hat – einer der renommiertesten Preise im Fotojournalismus. Dass gerade dieses Bild den ersten Platz errungen hat, ist natürlich kein Zufall. Die Entscheidung der Jury reiht sich ein in die Propagierung eines palästinensischen Opfernarrativs durch westliche Journalisten, Künstler und Akademiker – auf Kosten Israels und der israelischen Opfer des Hamas-Pogroms vom 7. Oktober 2023.

Man hätte zum Beispiel auch ein Foto trauernder Angehöriger der von palästinensischen Terroristen gefolterten, verstümmelten, vergewaltigten und auf jede nur vorstellbare (oder nicht mehr vorstellbare) Art und Weise geschändeten Israelis prämieren können. Darauf wurde allerdings offenbar ganz bewusst verzichtet. Die Fotos, die die drei übrigen Preise der Stiftung gewonnen haben, stammen aus Madagaskar, Venezuela und der Ukraine. Israel kommt nicht vor, und damit auch keine israelischen Opfer. 

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Markus Michaelis | Fr., 19. April 2024 - 16:57

Bei WorldPressPhoto geht es viel um Leid und damit das Eintreten für eine höhere Gerechtigkeit. Das ist ok, und für viele Menschen wichtig. Trotzdem ist das auch eine Auswahl - es gibt viele andere Themen, die Menschen beschäftigen. Auch ist es oft mit der Anklage gegen andere Menschen verbunden. Die Herausstellung des Leids der Palästinenser erzählt glaube ich auch die Geschichte, dass es einen übermächtigen "Westen" (Kapitalismus etc.) gibt, dem Millionen Menschen vollkommen hilflos ausgeliefert und auf Beistand durch allerhöchste Werte angewiesen sind. Auch das ist ok, auch nicht ganz falsch, aber auch eine Auswahl. In jedem Fall scheint es mir in einer anderen Facette auch ein Versuch durch absolute Bewertungen eine Kontrolle über andere Menschen und das Geschehen zu gewinnen. Was nicht per se zu verurteilen ist.

Die Hamas selber stellt sich ambivalent dar: einerseits hilfloses Opfer, andererseits so stark, dass am letztlich vollständigen Sieg kein Zweifel herrschen kann.

Selbst in der toleranteren Türkei, Istanbul habe ich diese Doppel-Moral wie bei der d. Regierung zu Israel erlebt

verbunden mit unsagbaren HASS auf das jüdische Volk
& andere Religionen

Solange wir Deutschen uns nicht als ISRAEL-Freund zu erkennen geben
ist die Welt für diese in Ordnung
weil die meisten Juden-Hasser-Muslime uns Deutschen als Kinder von Nazi-Deutschland sehen

Aber Wehe, man autet sich als Juden-Freund

Bei den Termilen in Sri lLanka nicht anders & ein Inder erzählte, dass die Hindus eben so mit den UNTOLERANTEN sich als OPFER darstellenden Muslimen auch Probleme in Indien haben

& hier ist in meiner Wahrnehmung die komplette Weltgemeinschaft gefordert

Nicht eine Aburteilung des Islam, aber der Einforderung von Toleranz zu anderen Religionen & Werten

Herr Johannsen hat es auf den Punkt gebracht 👍

> LANDNAHME durch BEVÖLKERUNGS-WACHSTUM islamischen Glaubens 🌛

& hier wird auch die BRD zukünftlich zum BRENNPUNKT werden 💥

wie in Gaza, Türkei, Jordanien, Äthiopien, Kosovo &&

Herr Lehmann, Sie sagen es.
Überall wo die Mohammedaner hingehen, findet über kurz oder lang eine Landnahme/Eroberung statt. Im Moment geschieht das im Westen Europas und versucht wird es auch in den USA und Kanada. Einzig Israel und in Teilen die USA stemmen sich dagegen.
Darum gehört meine ganze Sympathie und meine ganze Unterstützung den Juden und Israel.
"Ein Hamas-Befehlshaber sagt, es gehe nicht um Land, nicht nur um Palästina. "Der gesamte Planet wird unter unserem Gesetz stehen, es wird keine Juden oder christlichen Verräter mehr geben." Nur dann, wenn alle sein Gesetz annehmen, wird es Frieden geben."
Ähnlich verkündet von einem Taliban, als die Amerikaner Afghanistan fluchtartig verließen:
"Taliban-Botschaft an die Amerikaner: "Wir glauben, dass eines Tages ... das islamische Recht nicht nur in Afghanistan, sondern in der ganzen Welt Einzug halten wird ... Der Dschihad wird bis zum jüngsten Tag nicht enden."
Un der Westen unterwirft sich weiter.

Albert Schultheis | Fr., 19. April 2024 - 19:08

Dieser ganze linksgrün-woke "Kultur"-Dünnschiss - man kann es kaum noch ertragen! "Unwort des Jahres", "Bild des Jahres", "Film des Jahres" - die Adepten der linksgrünen Mischpoke klopfen sich permanent gegenseitig auf die Schultern, signalisieren sich permanent gegenseitig die Woke Virtus, hängen sich gegenseitig billiges Lametta um ... mit dem Ziel sich selber permanent gegenseitig zu vergewissern, den rotgelbgrünen Korridor immer weiter zu verbarrikadieren und jeden, der auch nur einen Mucks von sich gibt, zu markieren und der Sonderbehandlung zuzuführen.
Wenn das alles so neu, so aufregend wäre, wie es damals 1933 war, dann hätte ich sogar dafür noch Verständnis - denn die damals konnten mit Begriffen wie Totalitarismus noch nichts anfangen. Aber nachdem wir Totalitarismen in mind. 2 berauschenden Versuchen real oder im wiedergekäuten Unterricht erleben durften, sollte man annehmen, der Lack wär ab von den Totalitarismen! Isser aber nicht! Verblödung - in der völkischen DNA!

Henri Lassalle | Fr., 19. April 2024 - 20:35

mentale Dissoziation: Man blendet eine Sache völlig aus und stellt nur die andere ins Rampenlicht, Einsicht ist nicht zu erwarten. Sicher geht es den Palästinensern schlecht, die Ursache aber liegt bei der möderischen Terrororganisation Hamas und die davon ausgehende Gefahr für den Staat Israel.

Im Westen gibt es so etwas wie eine Opferkultur - man glaubt für "das Gute und Gerechte" einzutreten. Protagonisten der Opferkultur können sich so narzisstische Aufwertung und mediale Beachtung verschaffen. Darum geht es vielen, wohl meistens dem linken und grünen politischen Spektrum angehörend.

Dr. Armin Schmid | Fr., 19. April 2024 - 21:32

Die unschuldigen Palästinenser tanzten nach den Morden, Vergewaltigungen, Folterungen und Verschleppungen vom 7.10.2023 auf den Straßen und verteilten Süßigkeiten genau wie nach dem Massenmord vom 11.9.2001. Bis heute quälen die "Gastfamilien" die entführten Juden und Jüdinnen jeden Alters. Unschuldig?

Chris Groll | Sa., 20. April 2024 - 09:34

Hallo Herr Way, ich wollte mich eigentlich nicht äußern, aber es müßte auch Ihnen mittlerweile klar geworden sein, daß Israel und die Juden/Christen wenig Freunde haben. Die Welt ist dabei, im Islamismus und linkswoken Kommunismus zu versinken. Da spielen Realitäten keine Rolle. Leid spielt nur noch eine Rolle, wenn es mohammedanisches Leid ist. Ansonsten herrscht Funkstille. Juden und Christen können und dürfen weltweit verfolgt werden und niemand meldet sich zu Wort. Auch die unchristlichen Kirchen nicht. Meinen Sie denn, da wäre es noch von Bedeutung, wenn ein Bild aus dem Gazastreifen zum Pressefoto des Jahres gekürt wird. Ich hätte nichts anderes erwartet.

Bernhard Jasper | Sa., 20. April 2024 - 09:44

Die alltäglichen Bildwelten des Journalismus, der Illustrieren, des Fernsehens, der Zeitungen und der Werbung sagen uns ja inzwischen nichts mehr. Durch Bildmanipulationen können sie selbst zu Botschaften des Betrugs werden (besonders in der Kriegsberichterstattung und Propaganda des üblichen Fotojournalismus).

Wenn es sich hierbei nicht um eine Auftragsarbeit des Fotografen handelt, also die Inhalte der Fotografie nicht vorformuliert waren und nicht einem zielgruppenorientierten Konzept folgten, kann man von „subjektiver Fotografie“ sprechen, ein mit individuell fotografischer Ästhetik gestaltetes Bild. Eine Frau mit totem Kind in pietätvoller Darstellung. Es lässt dem Betrachter die Freiheit durch die Verhüllung. Hier wird die Fotografie zur Kunst.

Albert Schultheis | So., 21. April 2024 - 11:13

Antwort auf von Bernhard Jasper

Schauen Sie doch hin! Fällt Ihnen nicht auf, dass die Gesichter der angeblichen Mutter und des angeblichen Kindes verpuppt sind, vermummt, zu unkenntlichen Puppen! Kunst macht immer Menschliches sichtbar, hörbar, erfahrbar! Hier wird das Menschlichste, das Gesicht und sein Ausdruck verpuppt, zunichte gemacht! Und es ist der "Künstler", danke Herr Jasper, der das mit voller Absicht so darstellt! Aus diesem Bild spricht nur Eines: Der frauenverachtende, menschenverachtende Islam der Hamas! Er wollte sich mit seiner neuen Ikonographie der Anklage, einer Islamischen Piëtá gegen den christlichen Westen, gegen Israel anbiedern, aber das ist offenbar furchtbar misslungen. Diese Piëtá steht nur für Eines: Die Barbarei des Islam selber.

Keppelen Juliana | Sa., 20. April 2024 - 10:41

Botschaft und in dem Fall objektiv betrachtet berechtigt. Wer denkt nicht an den toten Jungen am Meeresufer mit dem man an uns eine Botschaft senden wollte und wer denkt noch an Omran in Syrien der von den Weishelmen mediengerecht hergerichtet wurde und im Rettungswagen fotografiert wurde um auf die "Greueltaten" von Assad hinzuweisen. Nun der Junge am Meeresufer war wirklich tot während Omran von Mehl und Farbe befreit wieder putzmunter mit seinen Geschwistern spielte. Fazit, Bilder mit und von Kindern sind immer mit einer Botschaft verbunden.

Ernst-Günther Konrad | Sa., 20. April 2024 - 10:50

Wenn man sieht, wer die Weltpresse inzwischen beherrscht kann sich über die Auswahl des Bildes und die textliche Einordnung nicht wundern. Aber mal ehrlich. Ein Bild eines jüd. entführten Opfers entsprechend aufgemacht, wäre dann wahrscheinlich ebenso einseitig dargeboten worden, oder? Nein, das entschuldigt nichts, sondern soll nur erklären. Israel hat derzeit wieder einmal einen schweren Stand in der Welt. Viele behaupten Solidarität, viele wollen angeblich helfen und nicht wenige beteiligen sich an Resolutionen gegen Israel und vermengen berechtigte Kritik mit parteinehmenden Vorhaltungen und Forderungen. Bislang wenige sind bereit, halbwegs neutral und nüchtern über die Vorgänge in Nahost zu sprechen. Wie inzwischen bei allen Themen. Mal ist derjenige, der für etwas ist, der Gute und mal der Böse. Und der politische Diskurs wird ausgeschlossen und damit die Diplomatie verhindert. Und ja, mit Bildern erzeugt man gelenkte Emotionen. Mal in die eine und mal in die andere Richtung.

Jens Böhme | Sa., 20. April 2024 - 11:56

Das jährlich gekürte Weltfoto war und ist immer ein politisch motiviertes Foto. Wer Muße und Laune hat, kann sich an solchen Fotos abarbeiten.

Albert Schultheis | Sa., 20. April 2024 - 13:15

Die Fotographie selber ist höchst interessant - äußerst komplex in der Ikonographie. Da ist ein Bild im Bild. Im Vordergrund der uniformiert im existenziell-schwarzen Intellektuellen-Kostüm gekleidete "WDR-Kunst-Experte" in einer Kathedrale, die gesalbte Laudatio zum Bild im Hintergrund haltend. Das Bild im Hintergrund - etwas im Islam völlig Untypisches, ja fremdes: eine islamische Piëtá, eine Mutter Allahs mit totem Kind! So etwas dürfte es im Islam gar nicht geben - Bilderverbot!, aber es gibt es das trotzdem, denn offenbar ist man auf die Wirkung in der westlichen Kultur aus - in der christlichen! Es geht um den Verkauf der Hamas-Opferkultur auf den Märkten westlich-woken Kultur-Ramsches. Auffallend: die Gesichter des Gottessohnes und der Mutter sind verhüllt! Das ist fremd - denn das ist der Islam! Der frauenfeindliche, kindfeindliche, menschenfeindliche unterjochende Islam! Und genau an der Stelle kehrt sich die Anklage gegen den Satan Israel unbemerkt um - gegen den Satan Hamas!