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Rettet sie das Klima, oder vergiftet sie es? Greta Thunberg / picture alliance

Greta Thunbergs Wutrede - Ihre Panik-Attacken sind keine Privatsache mehr

Meistgelesener Text im September: Mit ihrer „Wutrede” beim UN-Klimagipfel hat Greta Thunberg eine Kontroverse darüber ausgelöst, ob sie den Bezug zur Realität verloren hat. Rettet sie noch das Klima? Oder vergiftet sie es schon?

Antje Hildebrandt

Autoreninfo

Antje Hildebrandt hat Publizistik und Politikwissenschaften studiert. Sie ist Reporterin und Online-Redakteurin bei Cicero.

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„How dare you?“ Ich weiß nicht, ob es an diesen drei Worten lag. An dem kindlichen Gesicht, das vor Wut ganz rot und verzerrt war. An den Augen, die sich zu Schlitzen verengten. An der Stimme, die vor Wut bebte. Oder an dem Applaus, den erwachsene Menschen diesem Auftritt einer 16-jährigen spendeten, die, gehyped von Politikern und Journalisten, offenbar nicht mehr weiß, wer sie ist, ein Mädchen, das von der Angst vor der Klima-Katastrophe besessen ist und sich dazu berufen fühlt, die Welt zu retten – oder der liebe Gott, pardon, die liebe Göttin selbst? Aber es lief mir kalt den Rücken herunter. Es ging mir mit der Wutrede, die Greta Thunberg beim Klimagipfel der Vereinten Nationen hielt, wie mit einem jener Horrorfilme von Stephen King, in denen Kinder die Hauptrolle spielten: Ich bekam Angst. 

Da stand Thunberg also vor Politikern aus der ganzen Welt, in einem magenta-farbenen Kleid, das sich wunderbar von dem leuchtenden Azur der Wand im Hintergrund abhob. Und man musste zweimal hinhören, weil man nicht glauben wollte, was sie da sagte. Die 16-jährige rastete aus. Eine Schimpfkanonade ging auf die Politiker nieder. „Ihr habt mir meine Träume gestohlen und meine Kindheit mit euren leeren Worten.“ „Menschen leiden und sterben.“ „Ökosysteme brechen zusammen.“ „Wir stehen am Beginn eines Massensterbens, und alles, worüber Ihr redet, ist Geld und grenzenloses Wirtschaftswachstum.“

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Helmut Bachmann | Di., 24. September 2019 - 08:56

scheinen unheimlich verantwortlungslose Menschen zu sein, denen man das Sorgerecht entziehen müsste. Das ist Missbrauch, was da passiert und ich kann mir nicht vorstellen, dass das gut ausgeht, wenn niemand bremst.

Gerhard Lenz | Di., 24. September 2019 - 11:40

Antwort auf von Helmut Bachmann

..in der Tat. Eine Schande, dass die kleine Greta und Jugendliche überall auf der Welt für das kämpfen (müssen) was eigentlich Aufgabe der Politik ist - vernünftiger Klimaschutz. Eine Schande ist es, mit welcher verbalen Gewalt verblendete Leugner des Klimawandels voll selbstgerechter Arroganz Häme, Spott und Verachtung über Greta ausschütten, selbst ihre psychische Situation ausnutzen. Greta, ein 16jähriges Feindbild, der man die Fähigkeit zum eigenen Urteil abspricht - voller Heuchelei. Denn den Rechten stinkt es, dass Klimadiskussionen das Thema Migration aus den Schlagzeilen vertrieben hat, andere fürchten finanzielle oder sonstige Eindchränkungen, und das Klima interessiert sie nicht die Bohne. Und da kommt so ein 16jähriges Mädchen daher und macht den ach so lebenserfahrenen Satten und Selbstzufriedenen das Leben schwer...

Sie irren, wenn Sie meinen, dass die "Rechten" (Wer ist das überhaupt? Ein Popanz?) schäumen, dass das Thema Migration aus den Schlagzeilen verdrängt wurde. Es ist im Gegenzug "unseren" Regierenden und Leuten wie Ihnen ganz Recht, dass Migration und die fehlgeschlagene Integration jetzt aus den Schlagzeilen verschwunden ist, denn endlich ist ein Thema wie eine Religion eingeläutet, wo jeder A.... mitschwafeln kann, ohne etwas davon zu verstehen. Illegale Migration, Gelbwesten, Ausländerkriminalität - alles rutscht hinter das Klima-Thema. Ein willkommener Verschiebebahnhof. Und natürlich, Frau Merkel als die ambitionierteste Mainstream-Surferin, greift das Thema sofort auf und setzt es auf ihre Agenda, so wie sie es immer mit den Themen der anderen gemacht hat, die ihr günstig und erfolgversprechend erschienen. Und nun ist sie wieder die Klimakanzlerin. Oh verdammt, wie erbärmlich und verlogen ist das alles. Und dann gibt es noch vehemente Verteidiger der Merkel-Politik wie Sie. Damned!

Gerhard Lenz | Di., 24. September 2019 - 14:41

Antwort auf von Klaus Funke

Die Klimakrise wurde also nur erfunden, um das Thema Migration aus den Schlagzeilen zu vertreiben - und damit der AfD zu schaden. Und das nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Und selbst 99% aller Klimawissenschaftler spielen da mit.
Merken Sie überhaupt, wie lächerlich das ist?

Der Klimawandel hat doch nichts mit politisch links, rechts oder was auch immer zu tun. Die jetzige Generation und damit auch die Jugend hat doch mit Nachhaltigkeit nichts am Hut. Es ist eine Wegwerfgesellschaft und die Alten gehoeren garantiert nicht dazu. Es ist die Jugend, die das neueste Handy haben muss, die sogn. in-Klamotten, 24h am Tag im Internet, der Strom kommt ja aus der Steckdose. Klimaaktivisten reisen durch die Welt und wenn sie mit 25 Jahren alles gesehen haben sagen sie stop, ihr duerft nicht reisen, das schadet der Umwelt. Ich habe jeglichen Respekt vor Habeck, Baerbock und Klimaaktivisten verloren, Wasser predigen und Wein trinken ist das Motto.

Gerhard Lenz | Mi., 25. September 2019 - 11:10

Antwort auf von Helmut Sandmann

...unserer Jugend. Dass diese durchaus anfällig ist für die Verlockungen einer Konsum- und Wegwerfgesellschaft, die, nur nebenbei, nicht von den Jungen, sondern von den "Lebenserfahrenen" geschaffen wurde, streite ich gar nicht ab. Und jetzt erwarten Sie ausgerechnet von diesen Jungen ein besseres, vorbildlicheres Verhalten - ein Verhalten,dass sie den Älteren offensichtlich gar nicht mehr zutrauen?

Nur sehe ich, dass die Bewegung zur Rettung des Klimas nun mal von den Jungen ausgeht, und nicht von denen, die die ganze Misere verursacht haben und sich selbstgefällig zurücklehnen und den gleichen Jungen unredliche Motive oder Naivität vorwerfen.
Aber Alter schützt vor Klugheit nicht! Vielleicht lernen selbst die selbsternannt Lebensklugen noch dazu, und beteiligen sich ja, wenn sie dazu gelernt haben, an der weltweiten Bewegung zur Rettung des Klimas!

im gewollten Missverstehen, Umdeuten, Worte im Mund verdrehen, Beschimpfen, in Unsachlichkeit und noch einiges mehr. Man könnte sich schon fragen, ob Sie überhaupt noch mitbekommen, um was es geht; Sie wollen scheinbar nichts als Unruhe stiften. Vertreten Sie gern eine Gegenmeinung, aber fangen Sie mal mit dem Begründen für die anderen an, anstatt immer nur erkennen zu wollen, wie schrecklich doch eine gewisse Partei und ihre Unterstützer sind. Zum Nachdenken jedenfalls regen Ihre "Kommentare" leider nicht an.

Gerhard Lenz | Mi., 25. September 2019 - 11:04

Antwort auf von Petra Führmann

dieses Mal von Frau Führmann. Beschimpfungen finde ich übrigens jetzt erstmal bei Ihnen, nicht in den vorherigen Kommentaren. Manchmal hilft Selbstreflektion.

Natürlich muss ich nicht beweisen, dass 99% aller Klimaforscher irren. Was weder ich, noch vermutlich irgendjemand anders in diesem Forum überhaupt mit der entsprechenden Autorität könnte - wenn es denn notwendig wäre, was es nicht ist.
Sie und Leute die ähnlich denken müssen aber sehr wohl beweisen, dass eine Theorie, für die es überhaupt keine Fakten gibt, stimmt: Nämlich dass Greta bzw. die FfF instrumentalisiert sind um irgendwelchen dahinter liegenden, versteckten Zielen oder politischen Gruppen oder Individuen zu dienen.
So lange Sie das nicht können - und ich wage zu behaupten, dass das auch so bleibt - sehe ich mich bestätigt: Darin, dass absurde Verschwörungstheorien helfen sollen, eine Agenda, die überfällig ist, aber manchem nicht in den Kram passt, zu diskreditieren. Greta einbegriffen.

was Ihre Aussage mit meinem Kommentar zu tun hat. Wie ich schon sagte, Sie wollen nicht verstehen, auf nichts eingehen. Von dem, was Sie erwähnen, habe ich nichts gesagt. Und im übrigen habe ich nichts gegen Greta, zweifle auch die Wissenschaft nicht an, dazu bin ich nicht in der Lage. Was ich aber nicht mag, ist dieses Absolute und der Glaube, dass es damit, die Leute finanziell weiter zu belasten, getan sein soll. Deutschland ist winzig.....

OMG, wo leben wir denn?
Eine durchgestylte 16-jährige wird als "kleines Mädchen" von der größten schwedischen PR-Agentur vorgeführt. Politiker sonnen sich in der vermeintlichen Hoch-Zeit und grinsen neben schulschwänzenden Kindern. Gesetze werden außer Kraft gesetzt (Schule-Schwänzen ist ein Fall des OwiG), Geld (55 Mrd. €) für unnütze, linksPOPULISTISCHE Maßnahmen zum "Klimaschutz" rausgeworfen.
Und dann kommt ein (hoffentlich) erwachsener Mensch und schwafelt von "alle Klimaforscher" daher und hat nichts kapiert. Schoon mal daran gedacht, dass in Paris nur diejenigen eingeladen waren, die dem zustimmen, was zu beschließen war? Und dann auch noch schlecht gemacht, da "nur" 97% der geladenen dann auch zustimmten. Tja. Realisten, die feststellen, dass 99% der Arten im Laufe der Zeit ausgestorben sind und die 200 töglich verschwindenden Species (lt. Greta) pillepalle im Lauf der Geschichte sind, sind Außenseiter und werden gemobbt, wo es dem linksgrünen Mainstream paßt. Gute Nacht, BRD!

...dass unabhängig von dem was Sie schreiben, 99% aller ernstzunehmenden Klimaforscher sehr wohl den menschengemachten Klimawandel als Fakt ansehen?

Was das jetzt mit dem grünen Mainstream zu tun hat, ist mir nicht ganz klar. Oder wollen Sie mich (und andere) jetzt mal wieder darüber aufklären, dass dieser Klimawandel nur eine Erfindung dieses Mainstreams ist?

Christine Lamine | Mi., 25. September 2019 - 01:01

Antwort auf von Klaus Funke

Die kleine Greta hat mich mit ihrer Rede vor der UN an den Film Carrie, die jüngste Tochter des Satans erinnert. Ihr Hass und Wut verzerrtes Gesicht sprach Bände.
Aber ich habe in dieser schweren Zeit einen schönen und zutreffenden Spruch von Ronald Ragen gelesen „ Die Regierung ist nicht die Lösung unserer Probleme. Sie ist das Problem!“

In 100 Jahren - falls wir das noch schaffen - wird man sich an Greta erinnern und sie in einen anderen Licht sehen. Vielen Menschen mit Weitblick ist es so ergangen - letztlich sind auch viele Menschen für Ihre Überzeugung verspottet und misshandelt worden. Ich habe größten Respekt vor diesem kleinen Mädchen - konsequent, ehrlich und fokussiert - ein kleiner großer Riese - ich wünschte ich könnte mehr wie sie sein.

wenn das was sie hier vorbringen, vorallem der letzte satz, ironie ist, dann bin ich voll bei ihnen!

Sie wollen sein wie sie?
Und auch so einen unbändigen Schwachsinn wie von sich geben?
Panik wegen brennender Häuser?
Weltuntergang verkünden?
KINDHEIT GEKLAUT?
Der so einen Unfug schwätzt ist echt arm dran...
Aber die, die sie derart vegöttern sind nicht ganz dicht.

Was Greta Thunberg von sich gibt, ist das Gedankengut von Zeugen Jehovas beispielsweise. Diese verkünden seit 100 Jahren den Weltuntergang.
Was bei Greta Thunberg auffällt ist der grenzenlose Hass, Hass auf alle welche
"Erwachsen" sind.
Ich habe eine Menge Freunde, welche auf das Fahrrad umgestiegen sind.
Öffentliche Verkehrsmittel benutzen, Müll akribisch trennen. Still und leise tun sie das, im Glauben etwas für die Umwelt zu tun.
Die "Rede" war Hass, Hass, Hass!!! Destruktiv und wie Herr Derks sagt dumm.
Wer soll ihr die Kindheit geklaut haben?
Solche irren Dinge, gepaart mit Hass, daraus kann unheimliches entstehen.
Mir macht diese Greta grosse Angst!

Liebe Kommentatoren. Greta Thunberg ist eine Ausnahmepersönlichkeit, ähnlich wie Jeanne d‘ Arc viele Jahrhunderte zuvor. In unserer hyperaktiven Mediengesellschaft können wir uns ja trefflich über Stil und Auftreten oder die üblichen Verschwörungstheorien von einer „ferngesteuerten Greta“ streiten.
Tatsache ist: wir Menschen müssen Wege finden die Folgen des Klimawandels zu begrenzen um unser Überleben zu sichern. Greta Thunberg hat mit dem Recht der Jugend auf Polemik die richtigen Punkte und die Halbherzigkeit der Politik angesprochen. Leider tun viele immer noch so, als wäre das alles übertrieben, von „linksgrünen Medien“ gesteuert etc.
Aber unabhängig von politischer Ausrichtung gilt: Es gibt keine „Erde B“

Eins und eins macht zwei! Daran ist nichts zu deuteln. Ja, es schein ein Klimawandel auf der Erde sein Unwesen zu treiben. Aber, ist er von Menschen gemacht oder von der Natur gegeben? Ja, wir sollten unser Konsumverhalten ändern. Aber, wer daran verdient, wird uns immer wieder verleiten. Der Kapitalismus ist eine Gesellschaft, die selbst am eigenen Untergang noch verdienen will. Die Geschichte der Erde ist reich an Klimaveränderungen. Der Mensch hatte bisher daran keinen Anteil. Auch nicht am Aussterben Tausender Arten. Dies wird wohl so bleiben. Wir sind einfach zu unbedeutend. Die sogenannte CO²-Spirale ist eine Mär. Die Klima-Debatte muss wissenschaftlicher werden und ehrlicher. Unser Überleben steht und stand nicht zur Debatte, außer wir führen Atomkriege. Greta eine Ausnahmepersönlichkeit? Ist sie allein? Brecht sagte: "Cäsar eroberte ganz Gallien. Hatte er nicht wenigstens einen Koch dabei?" Wer steht hinter Greta? Wer verdient an ihr? Wer hat sie gemacht? Sie allein???

Hans Schäfer | Mi., 25. September 2019 - 12:56

Antwort auf von Klaus Funke

Die Umweltverschmutzung ist menschengemacht. Da liegt das größte Problem.
Wer nächtelang über CO2 diskutiert, den Bürgern Zwänge auferlegt und dann am nächsten Tag instinktlos mit 4 Fliegern übern Teig fliegt, dokumentiert dass sie selbst nicht an den durch CO2 verursachten Wandel glauben und geben den sogen. "Klimaleugnern", recht.

Great leidet leider an einer wahnhaften Verarbeitung des Klima Themas und hat damit in Deutschland und anderswo gepusht durch die Medien eine Art Massenpsychose ausgelöst das ist aus fachpsychiatrischer Sicht leider die Realität

Danke für diesen Beitrag.
Er geht leider etwas unter in der Masse hier.
Warum ließt man nicht mehr Fachartikel über dieses Phänomen Greta?
Wieso spielt die halbe Welt verrückt?

Lieber Herr Lenz, ich kann damit leider nicht viel anfangen. Vor allem fehlt mir komplett der Bezug zur AfD. Herzlichst Ulf Müller

Da denke ich jetzt noch mal vertieft nach. Sicher gibt es da einen. Vielleicht ist es die Art, wie AfDler eine 16-jährige verhöhnen oder verspotten, hören Sie sich mal den Herrn Professor (meuthen) an?
Das ist sicher eine Erwähnung wert.

Sehr geehrter Herr Lenz,

ich gebe Ihnen weitgehend Recht, was Greta angeht, möchte allerdings gerne auch anmerken, daß es wichtig wäre, das ideologische Korsett aufzubrechen, das den allgemeinen Diskurs so geistesfern einschnürt. Hier die Rechten: Klimaleugner & Migrationskritiker, dort die Linken: Klimaschützer & Flüchtlingsfreunde. So wird das nichts. Man kann leidenschaftlicher Klimaschützer sein & in Greta eine Art Katalysator sehen & die illegale Masseneinwanderung, auch durch sog. „Seenotrettung“ aus zahlreichen Gründen ablehnen. Was bin ich denn dann: Finks oder Lechts, & kann man das velwechsern?
Beste Grüße
Klaus Scholz

Olli Land | Di., 24. September 2019 - 13:35

Antwort auf von Helmut Bachmann

Mit 16 Jahren weiss ein Teenager sehr gut was er will. Das hat mit Sorgerecht rein gar nichts zu tun. In der Regel hat man aber gerade in dieser Zeit noch Lebensideale und ist nicht satt von der Konsumgesellschaft eingelullt. Für uns meiste Erwachsenen geht es doch im Wesentlichen nur noch darum, ob uns auch ja niemand anderes was wegnimmt oder wir übervorteilt werden. Diese Angst treibt uns doch so stark um! Nur keine Fremden hier, die meine Arbeit und unsere Steuergelder wegnehmen, nur nicht auf meinen fetten SUV verzichten, den ich für das tiefe Matschgelände in der Großstadt als Statussymbol doch so sehr brauche.
Ok, der ein oder andere hat nun kapiert, dass man nicht auf eine Jugendliche einhackt, also dann doch besser hintenrum auf die Eltern, und damit indirekt das Mädchen als nicht Herr ihres Geistes darstellen.
Ich wäre unglaublich stolz auf mein Kind, wenn es so starke Ideale hätte und sich dafür engagieren würde und nicht aus Angst vor Überfremdung rumschreien würde.

Lieber Olli Land, ich stimme Ihnen zu: je älter leut wird, desto mehr glaubt leut zu verlieren. Und fast alle Massenmedien gaukeln vor, dass leut _alles_ verlieren werden. -
Hätte ich Kinder, würde ich sie auch gen an der Site von Greta sehen :-)

Als "älter Leut" bezeichne ich Ihr Argument als das, was es ist, unsinnig!
Zu "verlieren" haben, wenn überhaupt, die jungen Leute. Schreiben die ja auch als ihr Argument auf die Spruchtafeln. Wir "älter Leut" haben jedoch eines den Jungen voraus: wir waren auch mal jung. Und daher wissen wir das, was wir haben, zu schätzen.
Als wichtigstes die freiheitlich demokratische Grundordnung in unserem Land.
Und wer sich einen Systemwechsel herbeiwünscht, will nicht weniger, als diese abschaffen. Das wäre eigentlich ein Fall für den Verfassungsschutz und nicht eine "Hasenjagd" in Chemnitz.

Barbara Nack | Di., 24. September 2019 - 17:56

Antwort auf von Helmut Bachmann

Diese Rede war anmaßend und unverschämt. Rein emotional und hysterisch. Und Politik und Medien zollen noch Beifall! Wie konnte man es nur so weit kommen lassen? Von Anfang an hätten hier Schranken gezogen werden müssen. Jeder vernünftige Bürger ist für Klimaschutz. Die Meinungen "wie" gehen auseinander und sollten mit Wissenschaftlern - auch kontrovers - diskutiert werden. Aber diese "Hau-Ruck-Verfahren" unter dem Druck der Straße bringen gar nichts und bewirken im Ergebnis eher das Gegenteil.

Siegrid Jensen | Mi., 25. September 2019 - 12:10

Antwort auf von Helmut Bachmann

Es sind die globalen Eliten dieser Welt, siehe dazu:
berlinertageszeitung.de/component/yendifvideoshare/video/3650-fff-hass-geldgier-und-macht-wer-steckt-hinter-greta-thunberg.html

Stefan Jurisch | Di., 24. September 2019 - 09:09

Mann MUSS thematisieren, dass dieses Mädchen (junge Frau, wie sie in den meisten Medien genannt wird, was ich aber bezweifle) eine Krankheit bzw. Behinderung hat. Grundsätzlich ist das nichts schlimmes, aber das, was inzwischen passiert, macht auch mir Angst. Leute, die ich kenne, feinden mich an, weil ich es wage, diese Behinderung anzusprechen. Und dazu sollte man wissen, dass ich mit gehandicapten Menschen - alles ganz tolle Persönlichkeiten - Musik in einer Band mache. Es geht nicht mehr um das Thema, es geht in einer Weise um Moral, die einfach nur noch gefährlich für den Frieden ist. Diese Mädchen muss weg aus der Öffentlichkeit und in eine Klinik.
Friedensnobelpreis? Falls es noch keinem aufgefallen sein sollte: dieses KIND bringt keinen Frieden, sondern es sät Hass und Zwietracht zwischen den Generationen!

Danke, Frau Hildebrandt für Ihren Bericht und danke Herr Jurisch für Ihren Kommentar. Ferndiagnosen sind immer schwierig. Mein Eindruck ist: Greta Thunberg ist ein kranker und gestörter bzw. verstörter Mensch. Sie gehört - für eine gewisse Zeit - in eine (geschlossene) Klinik, in welcher sich Ärzte und Pfleger und Psychater um sie kümmern können.
Die Bewegung der 'Klima-Jacobiner' wird zum Fall für Sicherheitsstreitkräfte und den Verfassungsschutz. Die Schwelle der 'zwingenden Selbstradikalisierung' ist längst erreicht. Weil die 'Bewegung' 'leben' will, muß man die Maßnahmen JEDER Regierung als 'zu spät', 'zu wenig', ''zu langsam' diskretieren - unabhängig davon, was eine Regierung macht und vorschlägt. Proteste werden weiter angeheizt! Falls die 'Bewegung' zugeben würde, die Maßnahmen einer Regierung wären 'vernünftig und ausreichend' - wäre die 'Bewegung' selber tot. Deshalb müssen die Aktivisten das mit 'allen Mitteln' unbedingt verhindern.
Diese Entwicklung kann nicht gutgehen!

Die Sache wird mit einem Riesenskandal enden. Gretel wird so aufgeputscht werden, dass sie nicht mehr weiß, was sie tut. Sie will und wird als Klima-Märtyrerin enden. Den Rest will ich nicht beschreiben. Es gibt in der Geschichte der Menschheit genügend Beispiele wie von ihrer eigenen Mission und Größe Verblendete endeten...

In meinem Kommentar meinte ich nicht Greta, sondern unser Land und unsere Bürger. WIR sind schon dabei, einen furchtbaren Preis zu zahlen.
Bsp.: die gezielten Brandanschläge auf die Berliner S-Bahn vom Montag. Die Brandanschläge legten den S-Bahn Verkehr in Ost-Berlin (Ostkreuz, Erkner, Köpenick, Wulheide, Karlshorst etc.) einen Tag lahm. Die Täter wollten durch ihre 'feurigen Sabotageaktionen' aktiv 'die Zerstörung des Planeten stoppen' und 'das Steuer weltweit herumreißen'. Damit sind millionenschwere Sachschäden und Arbeitsausfälle natürlich gerechtfertigt! Von den - unausbleiblichen - 'Kollateralschäden', die Menschen erlitten, werden wir nie etwas erfahren.
Ich formuliere es so: Skrupel- und hemmungslose Gewaltverbrecher bringen dem (angeblichen) 'Klima-Gott' die ersten 'Menschen-Opfer'!
Abschließend zitiere ich den Medienwissenschaftler Norbert Bolz: 'Erkenne die Lage: Es herrscht kultureller Bürgerkrieg.' (Twitter; 30.08.2019)
Und dieser 'kulturelle' Krieg wird noch heiss!

Es ist interessant und traurig sogleich, was hier geschrieben wird. Nur mal zum Nachdenken, bevor hier über Krankheit, Kindesmissbrauch etc. geschieben wird, ein paar Menschen die wahrscheinlich oder nachgewiesenebenfalls ein Asperger Syndrom hatten/haben:
charles Darwin, Albert Einstein, Charles Darwin, Steven Spielberg, Isaac Newton, Nikola Tesla, Andy Warhol.
Hätte man doch die kranken und nicht ernstzunehmenden Gedankengänge auch vorher erkannt.....
Was hier die Autorin von sich gibt und in welches Horn sie stosst stimmt nachdenklich und traurig zugleich. Ggf. lohnt für die Autorin einmal ein persönliches Gespräch?
Und klar, da spricht man lieber über das Volk, wenn insg. in ganz Deutschland 50.000 für Pegida demonstrieren, wenn aber alleine in Berlin 100.000 und deutschlandweit sehr viel mehr für das Thema Klima auf die Strasse gehen, dann ist hier dringend eine Gegenbewegung notwendig, denn die laufen alle in ihrer Verblendung einer 16 Jährigen hinterher. Ernsthaft?

Hallo Herr Jurisch,

ja, man muß Angst haben. Die Welt spielt verrückt und glorifiziert un-
kritisch Greta Thunberg. Was oder wer steckt dahinter außer den
skrupellosen Eltern. Ein weit gespanntes Netzwerk mit dem Gespür
für Geld.

Wir leben seit Jahren umweltbewußt, verkauften unser Auto vor Jahren.
In München haben wir die öffentlichen Verkehrsmittel und die Bahn ver-
lät uns nicht! Unser gleichgesinnter Freundes- und Bekanntenkreis be-
sitzt ebenso ein Faible für Umwelt.

Es geht nicht um persönliche Abneigungen/Zuwendungen bez. Greta Thunbergs. Es geht darum, dass ein Mensch mit einer psychischen Erkrankung, die dazu führt, dass sie die Welt nur noch als schwarz/weiß empfindet, zu einer Führungs-, ja einer Autoritätsfigur erhoben wird. Es ist vollkommen ausgeschlossen, dass daraus etwas gutes, befriedendes oder gar umweltschonendes erwächst. Es hebt die Spaltung der Menschen auf einen neuen Level und mit wunderbarer Regelmäßigkeit wirken Kräfte in dieser Welt welche diese Spirale immer weiter drehen. kein Monat vergeht ohne ein neues Ereignis, welches die Spaltung vertieft, noch mehr Angst säät und noch mehr Hass. Die gesellschaftliche Zerstörung und Bürgerkriege sind für mich einfach unvermeidbare Folgen. Sie werden ganz sicher kommen!

Warten wir mal ab. Ich habe da so einen Verdacht, einen hässlich dazu ... Sollte die Göre den Preis tatsächlich bekommen, wollen wir mal sehen, wie ambitioniert sie weiterhin uns auf die Nerven geht. Vielleicht nimmt sie das Geld und verschwindet von der Bildfläche. Eine politisch korrekte Erklärung findet sich doch immer.

Sie werden mit Sicherheit enttäuscht sein, lieber Herr Stein.
Ihre oder unsere Greta erhält n u r neben 3 weiteren Preis-
träger in der schwedischen Hauptstadt Stockholm den
"Alternativen Nobelpreis" (Klimaschutz).
Herzlichen Glückwunsch Greta! Soweit brachte es nicht ein-
mal die deutsche Bundes-Klima-Kanzlerin Angela Merkel.

Karsten Paulsen | Di., 24. September 2019 - 09:10

Ich bin seit über 40 Jahren als Sozialpädagoge in der Kinder und Júgendhilfe tätig, u.a auch mit autistischen Kindern. Das hier ist für mich ein klarer Fall von Kindesmißbrauch. Niemand hilft dem Mädchen aus seiner Einbahnstraße auszubrechen, ihre tunnelartige Zielrichtung wird von allen ausgenutzt, auch von ihren Eltern.

Gerhard Lenz | Di., 24. September 2019 - 14:52

Antwort auf von Karsten Paulsen

daß Sie in Ihrer beruflichen Tätigkeit sorgfältiger gearbeitet haben - und nicht oberflächlich und vor allen Dingen nicht politisch-insuiniert geurteilt haben. Würden Sie zum gleichen Ergebnis kommen, wenn Greta eine Bewegung gegen Migration anführen würde? Wohl kaum.

Tunnelblick und Einbahnstraße sind keine sozialpädagogische Fachterminologie, eine sozialpädagogische Intervention ist notwendig, wenn das Verhalten des Klienten bzw. Patienten Anlaß dazu gibt, um Eigenverantwortung zu stärken oder soziales Verhalten zu korrigieren. Ein solcher Anlass ist zweifellos nicht gegeben, wenn ein Jugendlicher, wie Greta, mit Engagement ein bestimmtes - durchaus sozial akzeptables - Ziel verfolgt. Psychiatrisch könne man evtl. von einem Zwang ausgehen - aber dazu muss man - auch das sollten Sie wissen - das Umfeld des Betroffenen aus nächster Nähe beobachten, nicht mittels eines politischen Forums wie diesem hier.

Urban Will | Mi., 25. September 2019 - 09:51

Antwort auf von Gerhard Lenz

Herr Lenz, dass Sie kein „Maßstab“ in Sachen Meinungsäußerung werden.

Tunnelblick und tunnelartige Zielrichtung sind übrigens zwei völlig verschiedene Dinge, bevor Sie also einem Mit – Kommentator – mal wieder – mangelnde Fachkenntnis (indirekt) vorwerfen, lesen Sie erst mal genauer.
(Jetzt werd sogar ich zum „Oberlehrer, aber Sie schaffen es immer wieder...)

Ihre völlig unpassende Anspielung "Greta – Migration", könnte man Ihnen als Retour – Kutsche zurückschicken.
Wie würden Sie denn über Greta urteilen, hätte sie eine Bewegung „Fridays for less migration“ oder was auch immer ins Leben gerufen (hätte sie gar nicht geschafft, sie wäre ignoriert worden seitens der Massenmedien)?

Mein Urteil über sie ist hiervon unabhängig.

Zusammengegoogeltes Halbwissen macht Beiträge nicht immer gut.

Ich denke, 40 Jahre Erfahrung mit Autisten sprechen für sich.

Sollten Sie in der gleichen Branche tätig sein, dann wäre Ihre Antwort auf Herrn Paulsen noch fragwürdiger.

Klaus Funke | Mi., 25. September 2019 - 11:01

Antwort auf von Urban Will

Ihre Antwort auf die Kommentare eines gewissen Herrn tun gut. Danke!

Gerhard Lenz | Mi., 25. September 2019 - 11:27

Antwort auf von Klaus Funke

ist's halt immer schöner! Geht doch nichts über Schützenhilfe!

Gerhard Lenz | Mi., 25. September 2019 - 11:18

Antwort auf von Urban Will

da hat mich jetzt aber jemand erwischt, ein richtig Wissender. Jemand mit sozialpädagogischer Erfahrung.
Oder genauer: Einer, der jemanden kennt, der sagt, er habe 40jährige Erfahrung. Immerhin: Es ist ja schön, dass Sie meine Argumentation aufnehmen. Was wäre wohl das Echo auf eine Bewegung für "less migration"?
Kein Tunnelblick mehr?
Womit Sie sich auf die gleiche Ebene begeben wie Herr Paulsen, nämlich die politische, nicht aber die psycho-soziale. Greta leidet also an einem "Tunnelblick" - plump gesprochen, sie hat "Scheuklappen" auf - ich nehme nicht an, sie nehmen Bezug auf die Augenheilkunde, der dieser Blick entstammt.
Das hat mit Autismus ungefähr so viel zu tun wie Schneewitchen und der Mann im Mond.
Kann man übrigens auch googeln. Und manchmal lernt man dort sogar Richtiges. Trotz 40jähriger Erfahrung.

Urban Will | Mi., 25. September 2019 - 11:45

Antwort auf von Gerhard Lenz

Hat Sie jemand erwischt

Günter Johannsen | Di., 24. September 2019 - 19:13

Antwort auf von Karsten Paulsen

Auch ich bin Sozialpädagoge (und evang. Diakon - jetzt im Ruhestand)und hatte in meiner Arbeit als Sozialpädagogischer Familienhelfer (AEH)in einer meiner Familien mit einem Jugendlichen mit Asperger Syndrom zu tun. Ein toller Junge, aber sehr einseitig begabt, wie viele Autisten: Tunnelblick, Verzerrte Wahrnehmung und mangelhafte Impulskontrolle zeichnen diese Störung aus. Verhaltenstherapeuten können da gut helfen, aber die Therapie zieht sich über Jahre hin, will man Erfolge erreichen! Ja, Greta wird missbraucht von einer skrupelloser Horde PR-Akteure. Leider spielen die Eltern das ungute Spiel mit: Warum? Lässt sich damit viel Geld verdienen? Ich will niemanden was unterstellen, aber hier sieht es danach aus …. ?!

..ihr verhaltenstherapeutisch geholfen werden könnte, was gar nicht sicher ist - bedeutet das ja nicht, dass Gretas Einsatz für den Klimaschutz bedenklich ist.

Bedenklich wird dieser Einsatz höchstens dann, wenn er für sie selbst oder ihre Umwelt zur Belastung wird.

Verhaltenstherapeutische Therapie hat ja nichts mit politischen Zielen zu tun, sondern mit krankmachendem Verhalten aufgrund spezifischer Kognitionen. Dass das Klima leidet, wird ihre aber von 99% der Wissenschaft bescheinigt.

Paul Steigner | Mi., 25. September 2019 - 13:24

Antwort auf von Gerhard Lenz

Herr Lenz, jetzt sind es schon 99% Wissenschaftler. 97 % der Wissenschaftler sind es die sich eingebracht haben, nicht Wissenschaftler 97 % weltweit. Das wird immer so gerne hinausposaunt. und soll den Eindruck erwecken, das die komplette Wissenschaft weltweit dahinter steht. Der IPCC veröffentlicht nicht, bzw. reagiert nicht auf wissenschaftliche Beweise und Forschungen, die gegen den menschengemachten Klimawandel erforscht wurden Der IPCC ist nicht mehr besetzt aus Wissenschaftlern, die sind nach dem Schwindel freiwillig ausgeschieden, sondern der IPCC besteht nur noch aus Vermarktern und Vertreter dieser höchst umstrittenen Theorie. Nur gut, dass Sie auch den Irrsinn der hier veranstaltet wird, mitbezahlen müssen. Einfach mal seriös informieren und erst dann kommentieren hier im Forum, und nicht immer andere Kommentare verdrehen wollen, nach Beweise fordern oder einfach als unkompetent auseinanderpflücken, oder wie oben Fachleuten Kompetenz absprechen wollen.

Hans Schäfer | Mi., 25. September 2019 - 12:49

Antwort auf von Karsten Paulsen

Sie wurde in eine Ecke getrieben und da kommt sie so schnell nicht mehr raus. Sicher ist es richtig für eine Sache einzutreten und sie zu verteidigen, aber bitte mit Argumenten, die wissenschaftlich belegt sind, aber nicht nicht mit Halbwahrheiten (97%, 99%) Histerie erzeugen. Die Gefahr liegt doch darin, dass Greta von allen möglichen Seiten im negativenSinne instrumentalisiert wird. Sie wird über kurz oder lang an diese HYPE zerbrechen. Dann will es keiner gewesen und sie werden behaupten: Wir haben es kommen sehen und eine andere Sau durch `s Dorf treiben.
THE SHOW MUST GO ON!

Dieter Hegger | Di., 24. September 2019 - 09:11

Scheinbar hat Gretel recht ! Ich dachte ich finde hier beim Cicero vor diesem seltsamen Wesen meine Ruhe. Irrtum !!! Schlicht gesagt, es nervt ! Überlassen sie doch bitte Bild, Focus, Stern, Spiegel & Co. das Thema Greta Thunberg, die dürften die richtige Zielgruppe für dieses kranke , bedauerswerte, mißbrauchte Geschöpf haben.

Genau das sollte der Cicero nicht tun. Die Staatsmedien und grüngefärbten Medien finden immer noch einen Weg alles umzudeuten und diesen Kind/Jugendliche zu hypen. Sie hat nämlich etwas ganz entscheidendes gesagt:
" Vielen geht es schon lange nicht mehr ums Klima. Sie wollen – das ist die bittere Pointe dieser Greta-Show – einen Systemwechsel."
Soe fordert im Grunde das, was Schnatterinchen und Blabeck auch sagen. Sie wollen einen Systemwechsel. Ich versteh das so, als wollen sie unser Deutschland abschaffen und in einen ökofaschistischen Staat umwandeln. Das geht es inzwischen ans Eingemachte. Die Klima-Gretel wird nicht nur von den Eltern und dem Managern missbraucht, wie Herr Paulsen oben zurecht schreibt, sie dient jetzt auch dazu, das Antifa, Attac und die ganzen Aktivisten ggfls. mal das Recht brechen werden, weil es ihnen schnell und radikal genug geht. Deshalb Herr Hegger, das dürfen Sie gern anders sehen, halte ich diesen und weitere Artikel für wichtig.

.....so geht es jetzt täglich seit Monaten, Greta mit Heiligenschein und beklatscht von den MSM und nebenbei von Frau Merkel. Auch der letzte Bürger im tiefen Wald dürfte kapiert haben worum es dabei geht. Sie ist ein Kind und ich denke es ist jetzt genug !
Ich halte Gretel für unwichtig - zumindest in meinem Leben !

ENDLICH!!! "wagt" es jemand, kritische Gedanken zu dieser kleinen Brandstifterin zu äußern. Wie kontrovers über Gretel diskutiert wird, merke ich bereits zwischen meinem Mann und mir. Mir geht diese Plärr- bzw. Wut-Suse auf den Wecker. Mein Mann findet sie gut.

Klaus Funke | Di., 24. September 2019 - 09:25

Möglicherweise ist ihr innere Zustand so wie er in der Rede zum Ausdruck kam, möglicherweise ist es mit den PR-Managern Wort für Wort und Mimik für Mimik abgesprochen. Viel spricht für die eine, viel für die andere Variante. Ob alles echt ist, bezweifle ich. Man weiß von sogenannten "Wunderkindern" wie sie sich in ihren von Erwachsenen konzipierten Auftritt hineinsteigern können, schließlich selber daran glauben und süchtig nach Erfolg werden. Mozart war so ein Beispiel, auch Clara Wieck. Mir erschien Gretas Auftritt vor der UNO als eine Art Verselbstständigung, als ein Akt von "Kunst um der Kunst willen". Ja, es könnte sein, wie Frau Hildebrandt vermutet, das Kind hat die Realität aus den Augen verloren, es lebt in seiner Rolle "als neue Heilige der Klimaretter-Szene". Aber, es wird tragisch für sie enden, dessen bin ich mir gewiss. Leider weiß sie es noch nicht. Und die Gewissenlosen um sie herum, inklusive ihrer Eltern, wollen es nicht wissen. Noch funktioniert es doch!

Bernd Windisch | Di., 24. September 2019 - 09:27

Nicht mehr lange und mit Greta muss halb Deutschland zur Behandlung auf die Couch.

Susanne Wolf | Di., 24. September 2019 - 09:35

Ein junges Mädchen, das mehr über die Klimakrise weiß als so mancher Politiker, hält eine emotionale Rede und Sie verurteilen es dafür? Ja, ihre Kindheit wurde ihr gestohlen, da sie um die Welt reist, um Politiker aufzurütteln. Ja, wir stehen am Anfang eines Massenaussterbens und mitten in einer schweren ökologischen Krise. Ja, es braucht einen Systemwandel. Verwundert es da, dass sie den Tränen nahe ist, dass sie sich hilflos fühlt und verärgert? Mir geht es genauso - und ich bin froh über jedes Wort, das Greta Thunberg sagt, und über ihren Einfluss. Auch ich mache mir Sorgen um unsere Zukunft und vor allem um die meiner Kinder. Und ja, Greta Thunberg hat den Friedensnobelpreis verdient.

haben sie, es reicht. Zumal die wissenschaftliche Grundlage fraglich und nicht als erwiesen gilt.

Wolfgang Schneider | Di., 24. September 2019 - 10:47

Antwort auf von Susanne Wolf

Sehr geehrte Frau Wolf! Es ist erstaunlich, dass Sie aus dem Vortragen von Zetteln auf profunde Kenntnisse über die "Klimakrise" bei Greta Thunberg schließen, und dabei gleichzeitig Politiker angreifen. Das Klima hat keine Krise, die hat Deutschland, aber aus anderen als klimatischen Gründen. "Wir stehen am Anfang eines Massenaussterbens". Das erzähle doch Greta einmal den Afrikanern, deren Bevölkerung sich in den nächsten 30 Jahren etwa auf zwei Milliarden Menschen verdoppeln wird! Dort sehe ich kein Massenaussterben. Ich bin mir auch nicht sicher, ob Ihnen wirklich klar ist, was die FfF-Bewegung unter System-Change versteht. Es geht nicht nur um etwas weniger Reisen!

Armin Latell | Di., 24. September 2019 - 12:45

Antwort auf von Susanne Wolf

Afrika und Asien platzen mit ihrer Bevölkerung aus allen Nähten, und sie fabulieren von einem Massenaussterben? Wenn es stattfindet, dann genau aus diesem Grund. Ich hoffe doch, dass Sie für sich und Ihre Kinder schon mit Ihrem eigenen Systemwechsel angefangen haben? Wie sieht das bei Ihnen aus? Habe sehr großes Interesse daran. Wenn Greta bzw. die vielen hinter ihr stehenden NGOs ihre Ziele erreichen, genau dann sollten Sie sich Sorgen um Ihre Kinder machen. Ich versichere Ihnen: dann ist es allerdings viel zu spät. Ich bekomme tatsächlich Tränen in die Augen, wenn ich erkenne, wie infantil Eltern sind, Eltern, deren Aufgabe es ist, ihren Kindern Halt und Rüstzeug für die Zukunft mitzugeben. Stattdessen singen sie mit ihren Kindern im Chor was Unbekannte dirigieren. Ach ja: auch ein Obama hat den Friedensnobelpreis bekommen.

Roland Völkel | Di., 24. September 2019 - 14:07

Antwort auf von Susanne Wolf

kann man nicht stehlen, sondern nur Gestalten, Frau Wolf!
Und falls doch jemand ihre "Kindheit gestohlen" hat dann doch ihre publikumssüchtigen Eltern!
Das "Kind" bedarf fürsorgliche & nicht um sich "vorsorgende" Eltern!
Das Kindeswohl steht ja wohl "eigentlich" an erster Stelle, scheint den Eltern aber herzlichst wenig zu intressieren?
Bei der Rede & Auftritt von GT würde man bei einem Erwachsenden von Choleriker sprechen.
Das Mädel tut mir irgendwie leid!

Chris Groll | Di., 24. September 2019 - 16:26

Antwort auf von Susanne Wolf

Lesen Sie sich bitte einmal die Lektüre der Biographie der Eltern durch, dann verstehen Sie vielleicht, wie Greta so wurde, wie Sie ist. Ihre "Träume und ihre Kindheit" wurden ihr schon sehr früh genommen. Sie werden dies alles dort lesen können.

Ulf Müller | Di., 24. September 2019 - 16:31

Antwort auf von Susanne Wolf

Sie ist mit sechzehn kein Kind mehr. Und als Kind ist sie noch nicht um die Welt gereist. Und bis sie auf diesen Trip kam, hatte sie laut eigener Aussage Essstörungen und keine Freunde. Ich mache mir auch Sorgen um die Zukunft meiner beiden Töchter, allerdings mehr darüber was sie in Deutschland noch erwarten wird. Das erinnert mich langsam an die DDR bzw. an die Kulturrevolution in China. Und ich bin weiß Gott für eine gesunde Umwelt. Unsere Familie besitzt schon lange kein Auto mehr und Fernflüge waren und sind kein Thema. Meine beiden Töchter, beides Akademikerinnen, besitzen nicht mal einen Führerschein.

Aber bei diesem Hype ist man Grüner durch Einstellung und nicht durch konkludentes Handel, somit gern mit SUV und Fernflügen.

Der Begriff der Klimajakobiner der geschätzt Miforisten trifft es auf den Punkt. Mit freundlichen Grüßen Ulf Müller

Alfred Zielinski | Di., 24. September 2019 - 17:40

Antwort auf von Susanne Wolf

Was ein Schwachsinn! Allenfalls könnte das Kind sagen, dass es seine Zukunft bedroht sieht. Es ist unglaublich, welche Hysterie hier in D erzeugt wird. 80 Mio Opfer suchen 80 Mio Täter! Wir werden in D an den klimatischen Verschiebungen des Planeten Erde überhaupt nicht, rein gar nichts ändern und sollten auch nicht so tun als hätten wir gottgleich über Sein oder Nichtsein, über den Rest der Welt zu entscheiden. Wie heißt es noch: Der Mensch dachte und Gott lachte! Die Welt wird nicht untergehen, höchstens am eigenen Wahnsinn.

Armin Biermann | Di., 24. September 2019 - 18:04

Antwort auf von Susanne Wolf

...und Erstaunen bis Entsetzen darüber, was hier alles so geäussert wird. Immer schön die Thematik im Blick halten, um die es hier geht... und das ist nicht Greta Thunberg... Sie hat eine Vision, sie hat von mir aus auch eine Mission, und wer würde an ihrer Stelle nicht überreagieren angesichts der Tatsache, dass so wenig passiert in Sachen Klimaschutz. Hier sehe ich doch sehr verbreitet die typischen und üblichen Umgangsformen mit unliebsamer Kritik... Wir befinden uns offenbar in der Phase der Diskreditierung (mit dem Aufhänger 'Krankheit' und Bezweiflung von Gretas Handlungsfähigkeit)... Darauf folgt normalerweise als Phase 2 die Kriminalisierung... und erst wenn die auch nicht gelingt, wird man die Bewegung wohl ernstnehmen und sich damit auseinandersetzen... Genauso erging es den Grünen am Anfang... Und natürlich läuft es auf einen Systemwechsel hinaus, hat da ernsthaft noch jemand Zweifel? Dann wäre es doppelt ratsam, sich mit dem _eigentlichen_ Thema näher zu befassen...

was genau geschieht denn hier mit 'unliebsamer' Kritik? Es werden sachliche Argumente dagegen gestellt, mithin eine demokratisch legitimierte Diskussion geführt. Hier und von den Foristen werden mit allergrößter Wahrscheinlichkeit keine Stellwerke und elektrischen Verteiler der Bahn oder 'unliebsame' Autos zerstört,
kein Landfriedensbruch, Nötigung und ähnliche Straftaten begangen. Wenn Sie das mit Reaktion auf unliebsame Kritik meinen, dann muss ich Ihnen zustimmen.

Brigitte Miller | Di., 24. September 2019 - 18:06

Antwort auf von Susanne Wolf

dem sei die Buchrezension von Ulrike Stockmann "Die Thunberg-Ernmans: Eine unendlich traurige Familiengeschichte" empfohlen.
Greta selbst hat sinngemäss gesagt, dass das Thema "Klima" ihr geholfen hat aus Depression und Einsamkeit auszubrechen, dass ihr das Engagement gut tut.
Und das soll nun Gradmesser sein für die Bewältigung von Umweltfragen und Anlass für erwachsene Politiker, sich ihr zu unterwerfen ? Absurd.

Inge Högerl | Di., 24. September 2019 - 18:41

Antwort auf von Susanne Wolf

wurde ihr denn gestohlen, der 16jährigen, die aussieht wie eine 10jährige?? Sie hat ihre Worte brav vom Zettel abgelesen in dieser erbärmlichen Show. Sie und ihre Schwester haben ihre Eltern bis aufs Blut tyrannisiert, wenn etwas nicht so lief, wie die zwei es wollten (sagt die Mutter lt. 'Welt' selbst im Buch). Das Kind hat neben Asperger mehrere psychische Erkrankungen, beide Kinder waren verhaltensauffällig. Und halb Deutschland entblödet sich nicht, in G. Thunberg fast schon eine Heilige zu sehen. Es tut mir leid, ich habe für diese infantile Hysterie keinerlei Verständnis.

Brigitte Simon | Mi., 25. September 2019 - 16:35

Antwort auf von Susanne Wolf

Liebe Frau Wolf,

auch uns , Millionen, wurde nicht nur die Kindheit gestohlen.
Wir Kriegs- und NachkriegsKinder wurden bestohlen. Wir, un-
sere Eltern, meistens Frauen und Mütter, ohne Männer und Vä-
ter, diese waren im Krieg oder lagen auf den Schlachtfeldern,
setzten ihre Kraft, ihr Herzblut ein. Als Folge dessen wurden wir
zu Kindern ohne K i n d h e i t ohne Zukunftsperspektiven.
Wir bäumten uns dagegen auf und packten zu. Ohne wenn und
aber. Randalierende Demonstrationen hätten uns nicht geholfen.

Nie hätte ich gedacht, darüber zu schreiben oder zu kreischen.

Nein, diese von geldgierigen Managern, arbeitslosen und skanda-
lösen Eltern inszenierte Hype, ist menschenverachtend. Greta Thun-
berg und ihr Entdecker, der in Schweden erfolgreichster PR-
Manager und Börsenspezialist installierte auf Facebook ein gewaltiges,
dubioses Netzwerk.

Benno Pluder | Di., 24. September 2019 - 09:49

"Gestohlene Kindheit? Zerstörte Träume? Massensterben? Waren das noch normale Ängste eines pubertierenden Teenagers, der in einem der reichsten Sozialstaaten der Welt aufgewachsen ist? Oder war das schon paranoid? "
Für mich Ausdruck beider hier angesprochener Aspekte.
Überspitzungen als Normalität in der Pubertät. Und gehypte Übersteigerung bis hin zu paranoidem Empfinden.
Niemand ist offensichtlich willens oder in der Lage, dieser jungen Frau glaubhaft darzustellen, dass die Zukunft wesentlich in den Händen der Zukünftigen, also ihrer Generation liegt. Sie können ihr nicht ausweichen. Doch gestalten schon. Dazu bedarf es hoher Bildung und eines festen, von mir auch aus Wut gestützten Willens, genau diese Gestaltung der Zukunft in die jungen, festen Hände zu nehmen. Anklagen gegen die, als alleinige Verursacher eigener, aus überfallartigen Einsichten gespeister Zukunftsangst empfundenen Alten helfen da wenig, befreien höchsten emotional.
Ziel: Einigkeit. Folge: Polarisation.

gabriele bondzio | Di., 24. September 2019 - 10:00

Massensterben?"...diese Worte haben mich auch beschäftigt. In Europa, besonders DE hatte sie die "gewünschte Aufmerksamkeit." In Amerika (New York) ist die VerGötterung ausgeblieben. Ruhm bringt Anerkennung, erhöht den Selbstwert und beschert Glücksgefühle.Es bedeutet aber auch immensen Druck, ständig im Fokus der Öffentlichkeit zu stehen und an einem Ideal gemessen zu werden.
Das ist gewiss keine Aufgabe für ein halbes Kind, das jetzt mit der Enttäuschung und Wut kämpfen muss.Das nicht gelernt hat, dass jeder Weg auch Stolpersteine hat.
Unverantwortlich von Eltern, so eine Hype auf ihr Kind loszulassen. Und die anhimmelnden
Erwachsenen (vor allen Politiker), die sie vor ihren Karren spannen. Sind nicht viel besser.

Liebe Frau Bondzio,

Frau Hildebrands Arikel trifft ebenso den Nagel auf den Kopf wie die Suche Herrn
Graus nach der Gegendemonstration. Greta Thunberg ist das Opfer ihrer Eltern
und dem Aufbau einer erkannten Marktlücke, die "Klimakatastrophe". Meinen
dementsprechenden Kommentar schrieb ich zu Herrn Graus kristallklaren Artikel.
Um mich kurz zu halten, empfehle ich Ihnen, "The European " Die erstaunlichen
Geschäfte der Greta Thunberg-Lobby" von Herrn Weimer, erschienen am 25.08.2019
zu lesen. Übrigens: "Blackrock, die unbekannte Finanzmacht in New York, entdeckte
auch Greta Thunberg. Diese Macht hat ein Gespür für Marktlücken.
Greta Thunberg wird von der weltweit bekannten Rechtsanwaltskanzlei in New York,
Hausfeld LLP vertreten.

Ernst-Günther Konrad | Di., 24. September 2019 - 10:12

so "verärgert" habe ich Sie noch nie in einem Artikel lesen können. Spricht da auch die Mutter aus Ihnen heraus? Und diesmal ohne ein AFD-Bashing. Sie beschreiben exakt eins zu eins auch meinen Eindruck von dieser Rede und dem Auftritt insgesamt. Soll ich Mitgefühl haben mit der 16jährigen, die vom Alter her Jugendliche ist, vom Aussehen her Kind, die das Asperger Syndrom hat und damit als irgendwie krank gilt, dann auch wieder nicht. Ich bezweifle, dass sie wirklich weis, wie sie wirkt und was sie da jetzt auch für ihre Sache angerichtet hat. Ich bezweifle, dass sie weis, welchen Gruppen sie Nahrung für ihre Systemkritik gibt. Sie meint es wahrscheinlich ehrlich, ihre Eltern und die Manager meinen es "gut" und verdienen sich dabei dumm und dämlich. Und unsere Politker? Ein schwedisches Mädchen will D nicht davon kommen lassen? Warum nur uns? Warum nicht alle Klimasünder der Welt? Sie sollte keinen Nobelpreis bekommen, sondern den Oskar in Hollywood. Ihr Tränenauftritt war lächerlich.

Herr Konrad, von Tränen habe ich bei Greta nichts gesehen. Für mich hatte es eindeutig Züge einer Show, die sie abgezogen hat. Schmerzverzerrtes Gesicht, -Stimme entsprechend. Das war eindeutig ein Showauftritt nach Hollywood Art.

Ernst-Günther Konrad | Di., 24. September 2019 - 14:42

Antwort auf von Eva Berg

Sie haben recht. Habe mir das Video noch mehrmals angesehen. Tränen sind da keine gekullert. Habe da unbewusst die Headline von Focus übernommen.
Ihre Einschätzung ist auch die meine. Danke für den Hinweis.

herbert binder | Di., 24. September 2019 - 17:34

Antwort auf von Eva Berg

An Hollywood muß man spontan denken, das sehe ich auch
so, liebe Frau Berg. Nur, eine so üble Performance haben
selbst die nie hingekriegt. Aber machen wir uns nichts vor,
dieses Phänomen können wir letztlich nicht erklären. Da
helfen auch alle Versuche nicht viel weiter, das wenigstens
zu versuchen - sowohl hier wie auch in anderen Medien:
"Kind", "krank","mißbraucht", uvam. sind für mich lediglich
Hilfs- und Ersatzkonstrukte. Mit Unbegriffenem (Leerstellen)
lebt es sich halt nicht so gut. Streng genommen begeben wir
uns damit aber in eine Art "fürsorgliche Elternrolle". Ist aber
nicht gerade die heftigster Kritik ausgesetzt? Für mich ist
diese junge Frau längst kein Kind mehr, die weiß ganz genau
ihre Wirkung abzuschätzen. Deshalb ist sie auch voll in der
Verantwortung.

Carina Mathis | Mi., 25. September 2019 - 11:14

Antwort auf von herbert binder

Greta hat Asperger, sie kann ihre Wirkung nicht abschätzen, die sie auf andere hat. Das ist ein Bestandteil ihrer Krankheit. Deshalb ist es einfach schrecklich, ihr dabei zu zuschauen, wie im Moment des Auftritts eines ihrer Krankheitsymptome entfesselt wird und alle klatschen. Das ist eine ebenfalls kranke Gesellschaft.

Ohne Medien keine Stars und Idole. Sie gehören zu den ökonomischen Bedingungen der Massen-Mediensysteme. Es geht um Profitmaximierung, fremdgenutzt und ausgebeutet.

Zum Star gehören das Publikum, die Fans, der Markt bzw. die Medien (Industrie) und das Produkt des Stars- also seine Rolle. Man verehrt sie und benutzt sie als Leit- und Vorbilder. Sie dienen als Werbeträger. Am Ende geht es um Stars als Helden, deren Funktion es ist Bedeutung herzustellen.

Als Vater zweier erwachsener Kinder (ebenso erzogen zu kritischen Medienrezipienten), würde ich sofort dafür Sorge tragen, dass mein Kind diese mediale Um-Welt („Öffentlichkeit“) verlässt. An dieser Stelle bin ich sehr konservativ- zum Wohle des Kindes.

Jürgen Frohwein | Di., 24. September 2019 - 10:38

Dieses vor Wut und Haß verzerrte Gesicht und die böse Rede weckt unangenehme Assoziationen, so treten normalerweise Diktatoren und Menschenschlächter auf, aber ein 16 jähriges Mädchen nach Art Fidel Castro oder Adolf Schicklgruber? Gnade uns Gott wenn diese Person oder besser die Strippenzieher im Hintergrund tatsächlich die Tagespolitik bestimmen sollten.

vermute ich eher Kränkung, Wut, die Erkenntnis, dass doch nicht alles so geht, wie sie es sich wünscht, Desillusionierung, Drohgebärden und Beschimpfungen, um den Willen durchzusetzen (sonst nur bei Kindern zu beobachten, das sie vielleicht auch noch ist).
Mir ist das alles zu monothematisch, die Leute springen dauernd auf ein neues Pferd und haben zum Glück jetzt dieses, damit die Migration in den Hintergrund rückt. Und dabei gibt es noch so viel anderes, auch die Umwelt betreffend... es ist nicht nur das Klima, vielleicht sollte man ihr das mal sagen.
Schlimm genug, dass wir jetzt wieder mehr bezahlen dürfen. Insofern hat sie zu viel Macht und unsere Politik zu wenig Rückgrat und Plan. Die Politik und die Wirtschaft wollen wirklich nur ein Weiter so und "Wachstum" um jeden Preis, natürlich nur für sich selbst. Da hat Greta absolut recht.

Gabriele Graunke | Di., 24. September 2019 - 11:05

... eine kritische Stimme zu diesem unsäglichen Auftritt von Greta Thunberg. Angst machen mir auch die Menschen, die ihr da in New York während und nach ihrer "Rede" zugejubelt haben. Wer saß da eigentlich im Publikum? Weiß das jemand? Angeblich doch nur Staatslenker? Oder habe ich da etwas falsch verstanden? Die haben ihrer Beschimpfung also zugejubelt!?

Bezüglich des Nobelpreises für Greta schwant mir böses.

Wilhelm Maier | Di., 24. September 2019 - 18:08

Antwort auf von Gabriele Graunke

Die Frage ist nur: wann die Greta Heilig gesprochen wird...
Was mir wirklich auch Angst macht , ist das Klatschen
von Staats- und Regierungschefs, Wirtschaftsführern, hochrangigen Vertretern der Zivilgesellschaft aus der ganzen Welt, von allen Delegierten UN-Klimagipfel, oder wie die auch alle heißen sollte-sollen... Verhaltensstörungen (F60–F69)?. War doch schon gestern und auch vorgestern bekannt, und das alles genau jetzt passiert!, macht mir Angst. Bald kommen wieder Die Dinosaurier. Nach uns...

Urban Will | Di., 24. September 2019 - 11:07

nimmt endlich jemand Greta bei der Hand und erlöst sie von all dem Irrsinn?

Von den Raubtieren eines Klima – Hypes, den Promotern, ihren willfährigen FfF – Bodentruppen, all dem Wahnsinn?

Ihre verachtenswerten Eltern anscheinend nicht, was sind das für Menschen?

Es ist vorhersehbar, wie die Sache enden wird...

Kein Autist ist wie der andere, das tägliche Zusammenleben mit ihnen(mein Sohn ist Autist) gibt einem zumindest eine Vorstellung, wie emotional sie sind, auch wie irrational sie sein können und handeln.
Aber von einem bin ich fest überzeugt, sie handeln aus unserer Sicht irrational, nicht aber aus ihrer eigenen. Sie können das überhaupt nicht abschätzen.

Wie ich an anderen Stellen schon geschrieben habe: ich nehme Greta ihre Ängste zu einhundert Prozent ab.
Und somit auch ihre Wut. Ihre Welt stirbt.

Sie hierfür zu kritisieren, Frau Hildebrandt, ist das gleiche, als würde man einen Querschnittsgelähmten kritisieren, weil er nicht laufen kann.

Urban Will | Di., 24. September 2019 - 11:09

Es ist der völlig falsche Ansatz, die offensichtlichen Auswüchse dieses Klima – Irrsins, die Intoleranz der Protagonisten, die Gewaltbereitschaft, etc. diesem Mädchen anzulasten.

Sie wird in großem Stil missbraucht, es stimmt, wenn sie sagt, man habe ihr ihre Kindheit gestohlen.
Sie würde mit Sicherheit heute noch mit ihrem Pappschild in Stockholm stehen und wäre „zufrieden“, wenn man sie nicht hervorgeholt und als Zugpferd für die eigenen Ambitionen aufgebaut hätte. Pfui Teufel.

So aber steht sie nun vor der Weltöffentlichkeit und merkt wohl schon lange, lange bevor die schlafwandlerischen Regierungen es tun, dass sie nichts bewirken wird, ihre rigorosen Forderungen nie erfüllt werden, man sich im Aktionismus verheddert.
Brot und Spiele für den Wähler.

Hier erkenne ich Parallelen zu meinem Sohn, der deutlich stärker beeinträchtigt ist als Greta.
Er hat ein Gespür für Dinge, das dem unseren um Längen überlegen ist.

Klaus Funke | Di., 24. September 2019 - 15:27

Antwort auf von Urban Will

Sie haben recht, lieber Herr Will, dieses alte Volksverdummungsprinzip "ludis et circensis" (Brot und Spiele) ist in neuem Gewande auferstanden. Das Thema Klima wird ins Uferlose gehypt und so werden die anderen, mindestens gleich oder noch wichtigeren Themen nach hinten verschoben. Redet noch jemand über den Migrationspakt? Über die Überbevölkerung in Afrika? Oder über die heraufziehende Kriegsgefahr in Nahost? Oder...? Warum sind Putin und XI nicht zum Klimagipfel erschienen und warum hat sich Trump einen Spaß daraus gemacht? Natürlich, unsere Kanzlerin, die auf alles springt, was Aufmerksamkeit erheischt und die damit wieder für sich Punkte sammeln will, die ist dabei und tritt als "Klimakanzlerin" auf. Fleißig, mit einem Paket unterm Arm. Wo sind aber die Osteuropäer oder die vom Westen gehätschelte Ukraine? Die Karawane wird irgendwann weiterziehen und vom Gretelkind wird kein Hahn mehr krähen. Dann gibt es ein neues Thema. Brot und Spiele!

Klaus Funke | Di., 24. September 2019 - 15:54

Antwort auf von Urban Will

Natürlich muss es heißen "panem et circenses" - Brot und Spiele (siehe meine vorherige Antwort zu Ihrem Kommentar). Ich schrieb "ludis et circensis" - das ist natürlich Quatsch, denn es hieße "Spiele und Spiele". Pardon!

helmut armbruster | Di., 24. September 2019 - 11:20

denn für mich ist Greta Thunberg - behindert oder nicht - nur das Aushängeschild.
Es ist nämlich so gut wie unmöglich, dass ein völlig unbekanntes 16-jähriges Mädchen aus eigener Kraft eine solche Medienwirksamkeit erreichen kann.
Die Geschichte mit dem einsamen Mädchen und ihrem Plakat vor dem Parlament ist einfach zu billig. Das alleine hätte niemals eine solche Wirkung entfalten können.
Wenn Sie anderer Meinung sind, dann empfehle ich Ihnen es einfach mal selbst auszuprobieren. Setzen Sie sich alleine mit einem Plakat vor den Deutschen Bundestag... und warten Sie auf eine Wirkung. Aber bitte nicht zu lange, denn sonst sitzen Sie für den Rest Ihres Lebens noch dort.

Wer steckt dahinter? Wem nützt das? Das ist die entscheidende Frage. Ich habe da so meine Vermutungen, weiß es aber nicht genau. Auf jeden Fall gibt es Strippenzieher und auf jeden Fall sind die gefährlich.

Ernst-Günther Konrad | Di., 24. September 2019 - 11:25

Wer zahlt mir die Überfahrt nach Amerika und besorgt mir einen Termin bei der UNO? Lese gerade auf Focus, das sich Gretel dort über D, Brasilien, Argentinien, Frankreich und die Türkei beschwert hat. Sie würden nicht die Kinderrechte wahren, weil sie zu wenig für das Klima machen.
Ich möchte auch zur UNO, um mich über Greta zu beschweren. Mal sehen ob AM mich demnächst mitnimmt. Obwohl die fliegt lieber allein, selbst AKK durfte nicht mit. Vielleicht finanziert mich Rentzhog?
Naja, ob Greta nach den USA in die Türkei geht und dort mit Erdogan über sein "Klimaversagen" redet? Kopfschütteln.

Anna Solat | Di., 24. September 2019 - 11:26

Gut finde ich, dass sich junge Menschen - angeführt von Greta Tumberg und ihrer Initiative FFF - aktiv für den Schutz der Umwelt und des Klimas und damit für den Schutz ihrer Zukunft einsetzen.
Ich finde es auch ok, dass sie sich vom Unterricht frei sprechen zu lassen können, um zu demonstrieren, denn es erhöht die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit .

Erschrocken war ich aber schon, wie unglaublich devot unsere Bundeskanzlerin gegenüber diesem jungen Mädchen aufgetreten ist und wie kopflos und unüberlegt vor lauter Angst (ja, ich meine Angst vor der Jugend) jetzt ein Klimaschutzpaket zusammen gestümpert wurde.

Und nochmal erschrocken war ich über die Rede dieses jungen Mädchens vor der UN. Wenngleich sie auch hier vor Erwachsenen gesprochen hat, so wird FFF ihren Auftritt verfolgt haben. Und der rüttelt nicht auf, sondern wiegelt Jugendliche auf. Die Androhungen von FFF demnächst Flughäfen blockieren zu wollen, dürfte nur der Anfang sein.

Klaus Funke | Di., 24. September 2019 - 12:53

Antwort auf von Anna Solat

Hongkong lässt grüßen!!

Wolfgang Schneider | Di., 24. September 2019 - 14:20

Antwort auf von Anna Solat

Das Klimapaket mag "zusammengeschustert" wirken. Es ging unserer Regierung doch nur darum, diese Steilvorlage der "Umweltbewegung" aufzunehmen und zur Erschließung neuer Einnahmequellen für den Staat zu nutzen. Die jährliche Überprüfung der Kosten wird uns das Fürchten lehren.

Wolfgang Tröbner | Di., 24. September 2019 - 11:27

Zunächst vielen Dank für den Artikel, der das, was ich beim Anschauen der Bilder Gretas gedacht habe, auf den Punkt bringt. Allerdings habe ich keine Angst vor ihr, sondern Angst um sie. Wie kann man sich erdreisten, ein derart empfindsames Mädchen (ich nehme ihr ab, dass sie das, was sie sagt, auch so empfindet und denkt) in dieser Art und Weise zu instrumentalisieren und auch vorzuführen. Ohne Rücksicht auf sie, auf ihre Gesundheit. Ohne Rücksicht darauf, was aus diesem Mädchen wird, wenn sie ihren bisherigen Weg weitergeht. Wenn ich Angst habe, dann vor den Menschen, die Greta schamlos ausnutzen, nur um ihrer eigenen Agenda willen. Was diese Menschen wollen, tritt immer deutlicher zutage, nämlich ein Systemwechsel. Und davor habe ich dann doch Angst. Denn alles, was man aus der Geschichte kennt, wo Kinder und Jugendliche für politische Zwecke missbraucht wurden (chinesische Kulturrevolution, Kinderkreuzzüge), deutet an, was aus Greta und ihren jugendlichen Jüngern werden wird.

Massenbewegungen sind immer gefährlich, weil sie die Massen blind machen, für das Unheil, dass sie immer im Schlepptau mit sich führen. Und Kinder sind immer die besten Protagonisten, weil sie so unschuldig wirken.

Gisela Fimiani | Di., 24. September 2019 - 11:30

Menschen, welche noch über ein, selbst kleinstes Maß an Verstand und Vernunft verfügen, erfüllt dieses absurde Theater mit Entsetzen. Mir graut es vor allem vor Erwachsenen, die sich offenbar jeglicher Verantwortung entledigt haben. Erwachsene, die aus Feigheit, Opportunismus, ihre eklatante Denkschwäche entlarvend, derartigen Wahn unterstützen. Eine Tragödie, die uns den Zusammenbruch freiheitlich demokratischer Errungenschaften vor Augen führt, weil die (vorgeblichen) „Demokraten“ versagen. Hier muss sich die Frage aufdrängen: Welches politische System wird angestrebt? Es wird ein Totalitäres sein.

Stefan Forbrig | Di., 24. September 2019 - 11:39

Da kann einem ja der Kragen platzen. Eine Nummer kleiner geht's wohl nicht?
Die letzten 2 Generationen sind in einen nie dagewesenen Wohlstand aufgewachsen, den die jeweilige Elterngeneration vor ihnen mit harter Arbeit und guter Bildung und genialen Wirtschaftsinnovationen aufgebaut hat. Sie haben nie Kriege hautnah erlebt, seit über 70 Jahren herrscht Frieden in Deutschland. Meine Großmutter hat noch Hunger erlebt. Ich habe als junger Mann 1985 in Ost Berlin in meiner Wohnung mit 14 Briketts täglich meinen Kachelofen geheizt, wenn ich meine Tochter baden wollte, gab es noch den Badeofen.
Heute gibt's Bildung zum Nulltarif, jeder darf studieren, es gibt ein großzügiges Gesundheits- und Sozialsystem.
Und jetzt klagen Kinder und Jugendliche die vorherigen Generationen an und fordern eine "lebenswerte Zukunft"??
Was erlaubt sich diese Klima-Jugend überhaupt, so respektlos und undankbar über die Generationen zu schimpfen, die ihr dieses Aufwachsen im Wohlstand ermöglicht haben.

Kinder und Jugendliche wachsen gegenwärtig in einer Umgebung auf, die von Medien in einem Ausmaß geprägt wird, wie die heutigen Erwachsenen es noch nicht gekannt haben. Sie werden hineingezogen in die grellen und rasanten Bilderfluten- in die Katastrophen der Erwachsenenwelt, überwältigt von Eindrücken, die sie nicht bewältigen können. Auch eine Medienschelte führt zu nichts. Eine kurzfristige Empörung, sonst nichts, denn es gibt eine Beziehung zwischen Medienentwicklung und Gesellschaftsentwicklung. Eine mediale Schutzzone für Kinder- und Jugendliche aufzubauen ist auch zwecklos, sondern nur die Einübung in den vernünftigen Gebrauch und Bildung ist da hilfreich.

Und ich begrüße es sehr, dass inzwischen über „Digitale Ethik“ diskutiert wird, auch an Hochschulen der Medien.

Die machen das nicht von sich aus. Das ist inszenierter Budenzauber. Da stecken Strippenzieher dahinter, die den sozialen Unfrieden wollen und auf etwas abzielen, was uns allen nicht gefallen wird.

Romuald Veselic | Di., 24. September 2019 - 11:53

das Spektakel um diese Teenagerin zu ende gehen. Sie ist zum Medium gewisser Interessengruppen geworden, und wenn ihre Träume/Zukunft + X zerstört wurden, dann wäre sie überhaupt nicht dort (UNO) gelandet.
Schön, dass sie für sich sprach, und deshalb subjektiv, wozu sie Anrecht hat. Nur das Forum dafür und die Publicity finde ich maßlos übertrieben u. widerlich. Es sind keine konstruktive Ideen, sondern egoistischer Fanatismus. Warten wir ab, was sie nach weiteren 16 Jahren erzählen wird. Falls sich jemand an sie, in diesem globalen Sinne erinnern wird.
Was Greta T. angeht, ist alles nur inszenierte Hysterie; für mich ohne Bedeutung. Was mich erschreckt, ist die Verlust der Vernunft.

Ich war auch ein Kind in einem Sozi-Staat (CSSR), der ökologisches Verdrecken auf seinem Gebiet, streng unter Verschluss hielt.

Im Grunde aber, interessiert mich ihr Anliegen nicht. Ich habe meine Probleme und nur ganz wenige Leute wissen davon. Und es geht auch um meine Zukunft u. meine Sorgen.

Oldies | Di., 24. September 2019 - 12:11

Greta Thunberg hat recht, wir haben nur die Welt von unseren Kindern geliehen. Wer Heute durch den Reinhardswald wandert sieht abgestorbene Bäume, wo vor Jahren noch alles grün war.
Der Borkenkäfer fällt nur geschwächtes Holz an und der Wald ist gestresst. Deutschland hat schon richtig reagiert und mit Augenmaß wird versucht umzusteuern. Der Klimawandel ist im vollen Gange, demonstrieren reicht nicht, um das größtmögliche Opfer von anderen abzufordern. Fangen wir im Kleinen an, jeder Einzelne bei sich selbst.
Denn Fanatismus und Wut haben der Welt noch Nie nach vorn gebracht.

dort werden ab 2020 zunächst mal 20 Windräder mit jeweils einer Höhe von 240 m(!), 150 m(!) Rotordurchmesser aufgestellt werden. Jedes dieser Ungetüme muss mit tausenden Tonnen Beton im Waldboden befestigt werden, riesige, breite Schneisen müssen in den Wald geschlagen werden, um die Materialien und Baumaschinen dorthin zu bringen, mehrere Fußballfelder große Flächen werden gerodet für jeweils 1 Windrad. Ja, liebe(r) Oldies, ich bin nicht sicher, ob der Borkenkäfer dieses Ausmaß an Waldzerstörung, die jetzt als Umweltschutzmaßnahme begründet wird, erreicht hätte. Umwelt und Klimaschutz nach Politikerdenke (oder eher doch Lobby?). Denken sie doch mal darüber nach!

Sehe ich auch so, ich finde z.b. die Müllsammelaktionen gut. Mir ist das tätige Vorbild tausend mal lieber, wie der erhobene Zeigefinger. Der erhobene Zeigefinger triggert meinen Widerstand an;)

Armin Latell | Mi., 25. September 2019 - 08:28

Antwort auf von Ellen Wolff

Müllsammelaktionen oder Mülltrennung? Einerlei. Beides zweifellos sinnvoll und nötig. Aber wie geht es danach weiter? Wir alle wissen es mittlerweile. Damit unser grünes, aber heuchlerisches Gewissen ruhig schlafen kann, wird unser Müll in 'Wertstoff' umbenannt und exportiert, weit weg. In Zeiten der Globalisierung allerdings nicht weit genug. Und weil die Zielländer unseren Müll einfach ins Meer kippen, schlägt bei uns die grüne Verbotsmaschinerie zu. Eine Farce, wie alles, was aus der grünen ideologisierten Ecke kommt.

"Oldies", man muss Ihre Argumente schon ein wenig sortieren. Ganz so kann man das nicht stehen lassen. Wir haben die Welt nicht von unseren Kindern geliehen, sondern wir werden sie ihnen vererben. So wie wir sie von unseren Eltern geerbt haben. Sie schreiben, der "Wald" ist gestresst. Vielleicht wissen Sie, dass das nicht auf jeden "Wald" zutrifft, sondern hauptsächlich auf die Monokulturen/Holzplantagen, die wir geerbt haben. Natürlich gewachsener Wald sieht deutlich besser aus. Zum Stress des Waldes tragen übrigens auch die vielen Windkraftanlagen mit ihren tiefen Fundamenten bei, die den Grundwasserspiegel absenken und so die Bäume verdorren lassen. Ich gebe Ihnen dennoch recht, dass wir etwas tun müssen, jeder einzelne, und dass Fanatismus die Welt noch nie nach vorn gebracht hat. Deshalb habe ich auch meine Probleme mit FfF. Warum beteiligen sich z.B. die vielen Aktivisten nicht an Aufforstungsaktionen? Am Müllsammeln? Zu faul? Ich selbst mache das übrigens schon seit Jahren

ist direkt passend. Man könnte auch sagen "olle Kamellen". Das ist sogar noch sehr zurückhaltend ausgedrückt, bezüglich Ihres biologischen "Fachwissens". Gehen Sie mal in den Gelben Brink im Harz und schauen Sie sich die zigtausend gesunden Bäume an, die dort dem Borkenkäfer "zum Fraß vorgeworfen worden sind". Nicht kranke Bäume waren das, sondern kranke Gehirne, denen der Fichtenbewuchs dort nicht passte.
Und auf dem gleichen Level sind leider inzwischen auch die meisten, die der Greta "folgen". Keine Ahnung, aber lautes Kreischen.
Wenn schon eine "besorgte Jugend" beim Schutz des Klimas etwas fordern könnte, dann müsste es zunächst die Reduzierung des Ausstoßes von Wasserdampf sein, denn die sogenannte klimasensitive Wirkung ist zigfach höher als die von CO2. Übrigens selbst beim Methan ist diese auch noch um den Faktor 33!! höher.

Wilfried Düring | Di., 24. September 2019 - 23:17

Antwort auf von Wolfgang Brauns

Bäume, Borkenkäfer und Photosynthese, Methan und Kohlendioxid, Di-Hydrogen-Monoxid und Wasserdampf. Woher soll man das alles wissen?
Biologie und Chemie stehen doch am Freitag auf dem Stundenplan!

'Und freitags rätten wir das Klima - und morgen die GANZE Welt.'
(vgl. Kabarettist Andras Rebers; Song: 'Wir reiten auf Kamelen durch Berlin')

Armin Latell | Di., 24. September 2019 - 12:21

das nicht nur von ihren eigenen Eltern instrumentalisiert wird, treiben diverse
Organisationen ihr eigenes Spiel mit eigenen Zielen, haben die ‚Bewegung‘ infiltriert und begründen Straftaten mit nichts weniger als dem Schutz des Planeten. Als ob das nicht schon schlimm genug wäre, folgen erwachsene Menschen, Politiker, Journalisten, Kirchen diesem Kind wie die Lemminge, dabei wäre das ein Fall für den Psychiater. Schule schwänzen, Rechtsbrüche, nach dem Motto der Zweck heiligt die Mittel, werden von der dünkeldeutschen Elite gelobt. Diese hat gemeinsam: keine eigenen Kinder, deswegen konnte Merkel auch mit dem Flüchtlingskind Reem nichts anfangen. Kinder brauchen Grenzen, erst recht eine Greta. In den UN Institutionen sitzen die gleichen pädagogischen Analphabeten. Dekadente und Infantile feiern fröhliche Urständ. Warum sollen ich deswegen mein Leben, meinen hart erarbeiteten Wohlstand, von missbrauchten, verbildeten Kinderheeren zerstören lassen?

Markus Michaelis | Di., 24. September 2019 - 12:53

Große Dinge werden ziemlich oft von Leuten vorangetrieben, die 150%, ohne jeden Zweifel und felsenfest von ihrer Sache als der wichtigsten überhaupt überzeugt sind - begleitet von vielen Menschen, die auch gerne an eine gute und richtige Mission unter Gleichgesinnten glauben.

Das war glaube ich schon immer so und bringt öfters auch etwas voran. In der Natur der Sache liegend führt es auch zu Übertreibungen und Abstürzen.

Hans Schäfer | Di., 24. September 2019 - 12:56

Helmut Bachmanns Kommentar (ganz oben) ist nichts hinzu zu fügen, Greta hat sich und wurde in eine Ecke gedrängt aus der sie meiner Meinung nach nicht mehr rauskommt. Meine Befürchtung, die Instrumentalisierung ihrer Person ist soweit fortgeschritten, dass die Gefahr besteht, dass sie daran zu Grunde geht. Wie soll ein so junger Mensch diese Hype verkraften.

Ulrich Jarzina | Di., 24. September 2019 - 13:35

Unabhängig von ihrer Erkrankung stimmt es doch nachdenklich, dass ein Mädchen innerhalb kürzester Zeit derartige Prominenz erlangt. Laut wikipedia verweigerte Greta erstmals am 20.08.2018 den Unterrichtsbesuch. Im folgenden Jahr trifft sie den Papst, spricht vor den UN und kann in New York zu politischen Demonstrationen aufrufen, ohne rechtlich dafür belangt zu werden.
Man muss kein Verschwörungstheoretiker sein, um zu erkennen, dass die Person Gretas medial massiv gehypt wird. Vor allem westliche Politiker und Prominente unterstützen diesen Hype auch noch.

Die Frage ist, wem dieses ganze Medienspektakel nützt. Unterm Strich wird es weder dem Klima noch der Umwelt dienen, sondern vielmehr der Aushebelung der gesellschaftlichen Ordnung und der Umverteilung von unten nach oben. Mit dem Klimaargument werden derzeit Steuern und Abgaben durchgedrückt, die anders nie eine Chance hätten, die Parlamente zu passieren und deren Auswirkungen aufs Klima bestenfalls dürftig sind.
Ein Wahnsinn.

Brigitte Simon | Mi., 25. September 2019 - 10:13

Antwort auf von Ulrich Jarzina

Lieber Herr Jarzina,

wie Recht haben Sie. Alles mysteriös.
Gerne möchte ich Ihrer Aufzählung Thunbergs erstes Auftreten hinzufügen.
Sie war nichtso alleine, wie der Öffentlichkeit suggeriert wird. Hinter ihr
standen Youtube, Journalisten, Fernsehsender, ihr Entdecker und PR-Mana-
ger Ingmar Rentzhog, der arbeitslose Vater ... am 28.08.2018.
6 Monate später, am 25.01.2019, wurde sie nach Davos zur Jahrestagung des
Weltwirtschaftsforum eingeladen. Madame Lagarde, die geschäftsführende
Direktorin des IWF begrüßte sie begeistert mit Handschlag.

Heute erfuhr ich, Greta Thunberg erhält den Alternativen Nobelpreis.

Ernst-Günther Konrad | Di., 24. September 2019 - 13:59

Etliche Mainstreammedien zeigen ein Bild von Trump mit Greta im Hintergrund, die scheinbar einen "bösen" Blick, so interpretieren dies die Medien, D. Trump hinterher schickt, weil dieser sie nicht beachtet hat.
Ihr Blick wirkt böse. Nur, dieser Blick wirkt auch eingeübt, in Szene gesetzt, geradezu für die nächste Story via Drehbuch vorgegeben.
Viele Medien feiern sie, insbesondere die grünen und linken Klimagläubigen haben sie zur Göttin erhoben. Jetzt wird es für Merkel eng. Da macht ihr jemand die Stellung streitig. Das geht gar nicht. Also AM, fang an zu beißen, dass machen sie doch immer, wenn Ungemach durch Konkurrenten droht.
Trump ist da eigentlich cleverer. Er beachtet sie nicht und findet "warme" Worte für sie. Auch eine Art die eigene Ablehnung zu zeigen.
Jeder wie er kann.

By the way: Medienethische und medienökologische Konzepte werden für die Sozialisationstheorie dringend benötigt (Schlagwort Digitalisierung an Schulen).

Das Thema Ökologie und Ökonomie wird jedoch kommen, anthropologisch betrachtet als Dreiklang Mensch, Natur, Technik. Ein neues Denken, auch ein gewaltiger Transformationsprozess. Wir stehen erst am Anfang. Das wird alle gesellschaftlichen Bereiche betreffen. Die gegenwärtige politische Diskussion ist noch moderat- aus Angst vor dem Wähler. Der Wandel wird kommen, jedoch bitte keine Panik auf der Titanic.

Dr. Ulrich Bohnen | Di., 24. September 2019 - 15:23

"For more than thirty years, the science has been cristalclear, how dare you, to continue to look away!"
Wir Menschen verfallen gerne in Wunschdenken, je größer die Probleme, desto stärker ausgeprägt, wie auch hier dokumentiert. Pardon an die lieben Mit-Foristen, aber Ihr werdet die Wirkung einfacher Naturgesetze nun mal erleben, ob ihr es wollt oder nicht.

Danke an Greta für die klare Ansage!

Manfred Sonntag | Di., 24. September 2019 - 15:41

Ein prima Artikel von Frau Hildebrandt. Die Kommentare dazu sind auch sehr aufschlussreich. Diese Gretology erinnert mich immer wieder an Orwell und seinen Roman "1984". Die Symptome sind bedenklich. Das "Neusprech" wird ja mittels pc und Gender schon getestet. Der Rest ist auch schon in Arbeit ([Diesel-, Flug-] Verbote, Kürzungen aller Art, Enteignungen etc.).

Andreas Zimmermann | Di., 24. September 2019 - 16:05

Sorry, aber ich kann die ganze CO² Problem nicht ernst nehmen. Warum? Es gibt keinen Klimawandel auf der Basis von CO². Die ganze Theorie basiert auf einer falschen Annahme einer CO²-Schicht in 6000m Höhe - diese existiert aber nicht.
Alle anderen Ursachen für einen Klimawandel, Wasserdampf, Methan und Schwankungen der Sonnenaktivität finden keine Beachtung. Warum nur, weil man das so schwer besteuern kann?

Ebenso ist die Festlegung des globalen mittleren Temperaturwertes von 1870 absolut sinnlos, es gab nicht genug und auch nicht entsprechend exakte Messungen um für heute als Richtwert zu dienen.

Getürkte Computermodelle, Klimagate, handfeste Interessen von Politik und Wirtschaft, Greta und ihre in Panik geratenen Anhänger und wie uns Politik und Medien für dumm verkaufen wollen, das ist der eigentliche Skandal!

CO² ist ein Spurengas welches nur 0,04% der Luft ausmacht - wichtig für Pflanzenwachstum. Und das war´s auch schon zu dem Thema. Der Rest ist Hysterie um NICHTS.

lieber Herr Zimmermann. Ich bin zwar "nur " ein Maschinenbauingenieur, als solcher aber zwangsläufig schon beruflich sehr oft auf der Suche "dem Haken an der Sache".
Der "Haupthaken" bei dem ganzen CO2-Hype ist ganz einfach die Tatsache, daß bei einem Unterschreiten des Gehalts von knapp 300 ppm das Pflanzenwachstum der Erde zum Stillstand käme. Übrigens das im Wasser auch. So, und nun haben wir rund 420 ppm, so what? Die Erde hatte nach unbestrittenen Aussagen aber schon mal 10 Prozent davon in ihrer Atmosphäre und ist auch nicht den "Hitzetod" gestorben.

Ulf Müller | Di., 24. September 2019 - 16:07

Liebe Frau Hildebrandt,
Respekt und Dank für diesen Artikel. Bei Frau Merkel hat es leider nicht zu so einer sachlichen Bewertung gereicht. Sie hat sich anbiedernd mit diesem armen kranken Kind fotografiere lassen und gehorsam bestätigt, dass die Botschaft bei ihr angekommen ist. Man stelle sich Helmut Schmidt oder Helmut Kohl in einer ähnlichen Konstellation vor bzw. wäre das unvorstellbar. Man kann nur fassungslos den Kopf schütteln. Geht Politik noch unintellktueller? Merkel und Habeck könnten ihr noch die Füße waschen und sie salben. Mit freundlichen Grüßen Ulf Müller

Bernd Muhlack | Di., 24. September 2019 - 17:04

Vor einem deutschen Strafgericht würde Greta niemals in einem etwaigen, hypothetischen Prozess verurteilt. "Das Gericht folgt den Ausführungen der Sachverständigen und hält die Angeklagte folglich für schuldunfähig. Die Angeklagte wird in eine psychiatrische Klinik eingewiesen."

Es ist mir unbegreiflich, dass man dem "Unternehmen Greta" soviel Raum und Aufmerksamkeit widmet.
Eine jugendliche Schwedin mit Pappschild im Sabbatical. Na und? Wen kümmert das?

Susanne Dorn | Di., 24. September 2019 - 18:24

…auch die „heilige“ Greta legt keine FAKTEN auf den Tisch! Es ist eine Schande, wie dieses kranke Mädchen von den Global Playern instrumentalisiert wird und sich weltweit agierende Regierungschefs beschimpfen lassen und diesem einstudierten Vortrag auch noch frenetisch applaudieren. Ein einziger Kotau!

Wie wäre es, endlich Konsumverzicht zu üben? Meine Recherchen im Internet legten eine Verflechtung der Global Player offen, die ich nicht für möglich gehalten hätte.

Global Player sind eben genau die „Akteure“, die uns zur „Neuen Weltordnung“ zwingen wollen. Zur „neuen Kulturrevolution“ (Quelle: Louisa Neubauer - GRÜNE)! Nein, das hat in der Tat nichts mit Umwelt und Klima zu tun!

Mit Ausnahme meines Computers, boykottiere ich schon seit vielen Jahren Produkte der Global Player…

…und wissen Sie was? Ich habe ein wahnsinnig gutes Gefühl dabei, und ich vermisse nichts!!!

Hermann Schmidt | Di., 24. September 2019 - 18:41

Ich weiß es schon - ich habe Angst vor den Leuten, die Greta steuern und benutzen. Ich kann nur ahnen, was ihre Agenda ist, und das beunruhigt mich sehr.

Klaus Peitzmeier | Di., 24. September 2019 - 18:50

Greta kommt mir vor wie eine Domina für Waschlappen-Politiker. Die können gar nicht genug gedemütigt werden von einer frechen, durchgeknallten Göre. Statt ihr mal zu sagen, daß es reicht, klatschen die Politiker auch bei Gretas dümmsten Äusserungen peinlich Beifall.
Ich erinnere mich noch an die Frage eines Reporters in Davos: Greta, was würdest du anders machen, wenn du könntest? Antwort: Alles!! Großartige Antwort. Geht`s blöder? Politiker die sich von Greta tagtäglich so lächerlich durchpeitschen lassen, gehören wirklich nicht an die Macht. Und Journalisten, die jeden Blödsinn völlig unreflektiert schreiben, gehören nicht in die Redaktionen. Das Kind ist krank u gehört auf die Couch aber nicht in die Öffentlichkeit.

Günter Johannsen | Di., 24. September 2019 - 19:19

"Greta Thunberg: Rettet sie das Klima, oder vergiftet sie es?" Ich glaube eher Letzteres, weil sie ihre Impulse nicht mehr steuern kann. Das war zu erwarten, denn neben anderen Symptomen zeichnet die Störung ´Asperger Syndrom´ auch mangelnde Impulskontrolle aus! Danke für diesen guten Artikel, Frau Hildebrandt!

Karla Vetter | Di., 24. September 2019 - 20:18

panischer Teenager eine einstudierte Show ab und die Politik liegt ihm zu Füßen. Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte in welchem Zustand unsere Welt sich befindet-ich meine nicht klimatisch - dann wäre er mit diesem Hype abgeliefert .Einem Mädchen das vollkommen unfähig ist zu differenzieren, Umweltschutz und Klima in einen Topf wirft und vor dem man Angst bekommen könnte, wird gehuldigt. Weiß sie wie die von ihr beschimpfte Generation aufgewachsen ist? Kann sie sich das Leben vor über 70 Jahren eigentlich überhaupt vorstellen. Kann sich die Gepamperte ein Badezimmer mit Eisblumen am Fenster vorstellen, Familien die Schuhe und Kleider von Kind zu Kind reichten ? Die Hosen verlängerte und Kleider ebenso. Hat sie eine Ahnung wie lange man damals auch in wohlhabenderen Kreisen auf das erste Auto wartete? Aufs erste eigene Telefon ? Den Fernseher? Nun wird es bei mir eine Wutrede .Den Friedensnobelpreis? Lieber an ihren Landsmann Strindberg den Literaturnobelpreis-posthum!

Wolfgang Fengler | Di., 24. September 2019 - 20:35

Da sicher ist, dass diese Jugendliche irgendwie fremdbestimmt ist, sollten die Influencer dafür sorgen, dass sie nach China reist. Da Segeln zu lange dauert, darf sie gerne mit ihrer Entourage fliegen. Dort sind Kernkraftwerke in zweistelliger Anzahl und noch mehr Kohlekraftwerke geplant, gegen die sie unbedingt angehen sollte und hoffentlich noch viel wütender wird als bei der UN. Ich bin sicher, das Politbüro freut sich über den Besuch und das Echo wird in China und weltweit groß sein. Allerdings bin ich mir nicht ganz sicher , ob und wie es dann mit ihr weitergeht...Ach ja, nach Brasilien sollte sie auch noch und die Feuer bekämpfen. Von dort nach Chile und zu den Trockenseen mit Lithium, da ja Batterien so ungeheuer umweltfreundlich hergestellt werden.
Es gibt viel zu tun, Greta.

Es steht ausser Frage dass für den Klimaschutz etwas getan werden muss,es ist aber auch ersichtlich dass Politiker in unserem Land mit diesem Thema ( und anderen) überfordert sind. In Deutschland wird immer nur diskutiert anstatt zu Handeln oder auch mal durchzugreifen. Nein, es wird nicht die Auto und Bankenbranche in Deutschland in die Pflicht genommen für Ihren Beschiss innerhalb Deutschlands, so wie es in anderen Ländern geschieht, nein hier verschließen Politiker die Augen. Nein, hier werden Pflegekräfte, Polizisten,Feuerwehrleute nicht gerecht entlohnt obwohl sie Tagtäglich dafür sorgen dass es uns gutgeht. Nein hier gehen Menschen zu den Tafeln um zu überleben. - Im Jahre 2019 - ........Wir Deutschen sollten uns schämen dass wir all dieses zulassen!!

Absolut richtig. China, Brasilien etc. - Asien überhaupt und auch Afrika sorgen für die Zerstörung unserer Umwelt und die Anheizung des Klimas in allererster Linie. Warum nur reden die angeblichen Klimaaktivisten (Friday for Future und Exctinction) darüber nicht.

Katharina Lang | Mi., 25. September 2019 - 11:52

Antwort auf von Cecilia Mohn

Liebe Frau Mohn, das Klima wird von uns Menschen seit über 100 Jahren aufgeheizt. Die wirtschaftliche Entwicklung und unser heutiger Lebensstandard in den reicheren Ländern beruht auch auf dem massiven Verbrennen fossiler Energieressourcen. Dass es uns heute wirtschaftlich wesentlich besser geht als in den meisten Ecken dieser Welt liegt ja eben nicht nur an Unternehmergeist. Und jetzt kriegen wir die Gesamtrechnung. Nun fordern wir, dass die Schwellenländer mit ihrer "nachholenden Entwicklung" uns vorangehen? Und bei den Pro-Kopf CO2 Emissionen liegen wir in Deutschland immer noch ganz gut vor China und sehr weit vor Brasilien. Hier bin ich noch nicht mal sicher, ob unser Fleischkonsum und die entsprechenden CO2 Emissionen, die dieser z.B. in Lateinamerika verursacht, bei unserem Wert schon eingerechnet sind. Hier können Sie die Werte sehen: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/167877/umfrage/co-emissi…. Viele Grüße, Katharina Lang

Katharina Lang | Di., 24. September 2019 - 21:32

Als jemand, der die Wissenschaft bislang für eine große menschliche Errungenschaft hielt, war ich langsam in Sorge. Die bereits steigende Durchschnittstemperatur, nicht enden wollende CO2 Emissionen, schmelzende Gletscher, aus Permafrost entweichendes Methangas. Nun bin ich unheimlich froh hier gelandet zu sein. Ich kann jetzt meinen Kindern sagen: macht Euch keine Sorgen vor Kipppunkten in globalen Ökosystemen, die Prozesse in Gang setzen, jenseits menschlicher Vorstellungskraft (ja selbst jenseits der Vorstellungskraft in einem Cicero-Forum). Nein, am meisten Angst haben wir also vor einem Teenager, dessen Behinderung hauptsächlich im Fehlen des uns so eigenen Zynismus besteht. Na, wie beruhigend, mit der Göre kommen wir klar. Denn die war ja unser eigentliches Problem. Nicht die Erwachsenen, die sich von ihr angegriffen fühlen und vor Häme kaum wiederzuerkennen sind. Da steckt also eine Lobby hinter dem Kind? Etwa die, die seit 30 Jahren ein rechtzeitiges Umsteuern verhindert hat?

Besser hätten Sie Ihre Wahrnehmung nicht beschreiben können. Ganz abgesehen von der "Göre". Allein der erste Begriff "Durchschnittstemperatur" zeigt schon genau die selektive Wahrnehmung. Schon mal nur diesen einen Begriff hinterfragt???
Was ist das?
Wie waren die "Durchschnittstemperaturen" in den vergangenen Zeiten?
Warum waren die so?
Wer hat die mit welchen Methoden gemessen und noch wichtiger dokumentiert?
Würden Sie auch nur eine dieser Fragen wissenschaftlich beantworten können, würde ich diese Argumente "wahrnehmen" wollen. Nicht einmal selektiv kann ich Ihnen versprechen. Solange aber diese und solche Fragen nicht wirklich wissenschaftlich, d.h. kontrovers diskutiert werden, habe ich vor etwas ganz anderem Angst, als vor Ihrer selektiven Wahrnehmung!

Sehr geehrter Herr Brauns, und was ist das genau, wovor Sie Angst haben? Und was genau stört sie an dem Begriff "Durchschnittstemperatur"? Und warum glauben Sie, dass in der Wissenschaft nicht kontrovers diskutiert wurde, bevor man sich dann mehrheitlich auf ein paar große Erkenntnisse einigte? Die "Göre" sollte nichts anderes karikieren als die Häme, die über Greta Thunberg ausgekippt wird, nicht nur in diesem Forum. Hätte ich wohl auch in Anführungszeichen setzen sollen. Mit freundlichen Grüßen, Katharina Lang

Martin Schürmann | Di., 24. September 2019 - 22:03

Wie anders sind diese völlig anmaßenden Worte über "gestohlene Träume und Kindheit " zu verstehen? Ein Tritt ins Gesicht aller Kinder in Kriegsgebieten, die oftmals die ganze Kindheit und Jugend im Krieg oder auf der Flucht leben müssen. Diese Rhetorik ist genauso furchtbar wie die von Populisten jeder anderer Coleur. Ohne jegliche realen Aussagen - von Handlungsansätzen ganz zu schweigen. Panikmache ist halt alles und den Job hat Frau Thunberg zu erfüllen! Nur noch niveaulos...

Petra Führmann | Mi., 25. September 2019 - 09:25

möchte dazu etwas loswerden. Ich bin einigermaßen entsetzt über den Tenor vieler Ansichten hier; das entspricht so gar nicht der Meinung, die ich bisher von den Kommentatoren im Cicero hatte.
Greta sei krank, gestört etc. Nein, ist sie nicht, sie hat noch Ideale und jugendlichen Elan, auch Naivität, dennoch auch Wissen um die Welt. Sie hat wahrscheinlich auch wirklich Wut und Angst. Haben denn alle anderen Leute, die etwas zu sagen haben in Wirtschaft und Politik, keine "Mängel"? Diese halte ich sogar für sehr viel gravierender. Greta vertritt nur ihre Meinung, und wenn alle ihr hinterher laufen... Hätte sie nicht diese Presse, gäbe es diesen Hype gar nicht. Auch ich kenne Leidenschaft, Verzweiflung, aber eben auch die Reaktionen anderer auf so eine Haltung, bin weder jung noch niedlich, hätte keine Presse und möchte mich solchen Anfeindungen nie aussetzen.
Was ich nicht goutiere, sind die "Haltung" der Linken und unserer Politik und was jetzt abgeht hier im Land.

Thomas Neumann | Mi., 25. September 2019 - 14:05

... zumindest die meisten Leser. Die, die nicht dem linksgrünen Mailstream-Siff folgen und KRITISCH bleiben. Die sog. "Lügenpresse" stellt sich ja immer als Opfer dar, obwohl sie selbst vor nichts zurückschreckt um Schlagzeilen zu produzieren.
Eine 16-jährige Schulschwänzerin wird von PR-Agenturen gehypt und reist medienwirksam mit einer 15 Mio€ teuren Carbonyacht von England nach NY und die, die die Yacht zurückbringen, fliegen - es fehlt doch nur die 16-Jährige und ihr umtirebigier Vater. Und wie kommen die Herrschaften Thunberg wieder heim? Schwimmen? Nach B. Obama vor seinem Amtsantritt scheint nun "Jemand" den Friedensnobelpreis zu bekommen, dessen offensichtliches Anliegen alles Andere ist, als Frieden auf dieser Welt. Und ohne Stromfresser Nummer ZWEI (nach Heizung/Energiegewinnung) ist das Hauptverbreitungsmedium der Klimajünger das Internet wäre dem Klima geholfen. Aber wir brauchen 5G an jeder Milchkanne, um Videos in 3 Sek zu laden, die 90 dauern! Gut erkannt, Ignoranten! Nö

Ernst-Günther Konrad | Mi., 25. September 2019 - 15:36

bislang 138 Kommentare zu diesem Artikel. Auch wenn es an anderen Tagen mal schleppender bei Euch vonstatten geht, dennoch Lob, das eine so kleine Redaktion, die Flut der Kommentaere abarbeitet und auch mal ein Späßchen unter den Foristen zulässt.
Auch ein Lob an den Karikaturisten. Wieder einmal ein Volltreffer. Das musste mal gesagt werden.