Weltwirtschaft - Ein Frontalangriff auf den deutschen Wohlstand

Weder gegen Donald Trump, noch gegen Autokraten in Peking oder Moskau helfen Vernuftsappelle. Nun zeigt auch Italien den Euro-Ländern den Stinkefinger. Deutschland glaubt weiter an die Kraft des Guten und an die „Eine Welt“. Wie naiv

Bundeskanzlerin Angela Merkel unterhält sich bei der Plenarsitzung des Deutschen Bundestages im Reichstagsgebäude mit Peter Altmaier (beide CDU), Bundesminister für Wirtschaft und Energie.
Der deutsche Wohlstand gerät unter Druck / picture alliance

Autoreninfo

Wolfgang Bok war Chefredakteur und Ressortleiter in Stuttgart und Heilbronn sowie Direktor bei der Berliner Agentur Scholz & Friends. Der promovierte Politologe lehrt an der Hochschule Heilbronn Strategische Kommunikation. Regelmäßig schreibt er für verschiedene Medien Kolumnen zu gesellschaftspolitischen Themen und ist Buchautor.

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Donald Trump ist nicht unberechenbar. Im Gegenteil: Er macht genau das, was er angekündigt hat. Nicht nur an dieser Stelle wurde bereits früh vor dem Handelskrieger gewarnt. Schon lange ist absehbar, was die „America first“-Strategie des US-Präsidenten für Deutschland bedeutet: 1. Am besten keine neue Gaspipeline Nord Stream 2 von Russland nach Deutschland, damit die USA selber mehr durch Fracking gewonnenes, teureres Flüssiggas (LNG) nach Europa liefern können. 2. Hohe Zölle, um die amerikanische Stahlindustrie zu schützen und deutsche Autobauer zu Produktionsverlagerungen in die USA zu zwingen. Und 3. dient der nun vom Zaun gebrochene Konflikt mit dem Iran vornehmlich dazu, mit willkürlichen Sanktionsdrohungen konkurrierende Branchen in der EU einzuschüchtern.

Ökonomisch betrachtet steckt der Cowboy im Weißen Haus fest im Wild-West-Denken. Für ihn gibt es nur Gewinner und Verlierer. Kompromisse sind in dieser simplen Weltsicht Ausdruck von Schwäche. Dass der globale Handelsaustausch in der Summe den Wohlstand für alle mehrt, geht ihm einfach nicht unter die Fönwelle. Vorbei sind die Zeiten, als Washington großmütig über die moralisch aufgeladene Amerika-Verachtung der Deutschen hinwegsah und die transatlantische Partnerschaft als unerschütterlich galt. Auf dieser trampelt Donald Trump nun lustvoll herum. Gerade so, als gehörte Deutschland in eine Reihe mit „ökonomischen Schurkenstaaten“ wie Mexiko oder China.

Als ob er eine Kolonie verwaltet

Anstatt anzuerkennen, dass die führenden deutschen Autobauer hunderttausende, meist hochbezahlte Jobs  in den USA geschaffen haben, wirft er ihnen nun vor, sein Land „mit Mercedes- und BMW-Fahrzeugen zuzuschütten“. Unheilvoll folgt die Drohung an die maßgeblichen Garanten des deutschen Wohlstandes: „Das wird nicht so weitergehen.“ Der neue US-Botschafter in Berlin, Richard Grenell, verteilt via Twitter den Befehl, „deutsche Firmen, die im Iran tätig sind, sollten ihre Geschäfte herunterzufahren“. Und zwar „sofort“. Als ob er eine Kolonie verwaltet.

 

Wer nicht pariert, bekommt den Bannstrahl einer weit gespannten Sanktionspolitik zu spüren, für die es sogar eine eigene Behörde (OAFC) gibt, die auf Geheimdienstinformationen zurückgreifen kann, um das Erpressungspotenzial voll auszuschöpfen. Sie kann selbst Unternehmen in die Knie zwingen, die in den USA gar nicht aktiv sind.

Der Strategie der USA und China ausgeliefert

Die FAZ zitiert eine Beobachtung von Stefan Heißner von der Beratungsfirma EY (früher Ernst & Young): „Die Amerikaner gehen im Augenblick sehr aggressiv gegen ausländische Unternehmen vor, die sich nicht an die Regeln halten. Und China fängt auch an, diese Politik nachzuahmen.“ Welche Regeln wann wo gelten – und wann selbst internationale Verträge plötzlich Makulatur sind, legen selbstverständlich die beiden Supermächte fest. Wie es eben gerade in die außenpolitische Strategie passt.

Der chinesische Staatspräsident Xi Jinging drückt sich dabei nur etwas gewählter aus: „Moderne Technik ist die schärfste Waffe eines modernen Staates.“ Der kapitalistische Kommunist gibt sich nach außen hin zwar als Verfechter des freien Handels. Doch in Wahrheit verbindet Xi mit Trump dieselbe Denkweise, die eine nationalistische Industriepolitik zur Staatsdoktrin erhebt: Für sie zählen einzig Marktmacht und Gewinn für die eigenen Unternehmen. Die deutschen Autokonzerne werden im roten Reich der Mitte sogar noch stärker gegängelt als in den USA. Um ihre Umsätze zu retten, sind sich Konzernlenker wie Daimler-Chef Zetsche bereits heute für keinen Kotau zu fein.

Vor allem aber expandiert China aggressiv – gerne auch nach Deutschland. Staatlich gelenkte Holdings kaufen strategisch wichtige Firmen auf, spionieren Technologien aus und dringen auf der neuen Seidenstraße bis nach Duisburg und Hamburg vor.

In Europa macht jeder, was er will

Für Europa wäre es also höchste Zeit, geschlossen den eigenen Wertekanon durchzusetzen und auf der Einhaltung internationaler Handelsregeln zu bestehen. Doch wie will man von anderen Vertragstreue einfordern, wenn im europäischen Haus selbst jeder macht, was er will? Polen und Ungarn pfeifen auf Ermahnungen aus Brüssel; ebenso folgenlos verhallen die Forderungen, endlich die grassierende Korruption in Südosteuropa wirksam zu bekämpfen.

Die anstehende Regierung aus unerfahrenen Links- und Rechtspopulisten in Italien nimmt sich nun ausgerechnet Griechenland zum Vorbild und fühlt sich an Stabilitätsregeln nicht mehr gebunden. Obwohl Roms Verschuldung mit 2263 Milliarden Euro um ein Vielfaches über der von Athen (367 Milliarden Euro) liegt und damit die Wirtschaftskraft um über 130 Prozent übersteigt (erlaubt sind 60 Prozent), schalten die künftigen Koalitionäre auf Konfrontation: Mit milliardenschweren Wohltaten (bedingungsloses Grundeinkommen von 780 Euro, wieder früher in Rente, drastische Steuersenkung auf 20 bis 15 Prozent etc.) treibt die drittgrößte Volkswirtschaft der EU noch tiefer in die roten Zahlen.

Frech wird auf einen Schuldenschnitt von 250 Milliarden Euro spekuliert und insgeheim damit gedroht, auch die 900 Milliarden Euro, mit denen Rom bei der EZB in der Kreide steht, nicht fristgerecht zu begleichen. In beiden Fällen ist Deutschland der Hauptgläubiger. Damit droht, wovor Ökonomen wie Hans Werner Sinn stets gewarnt haben: Die Rückkehr der Eurokrise – nur viel gewaltiger. Um diese abzuwenden, bereitet die EU-Kommission offenbar Eurobonds vor, die nun „Esbies“ heißen sollen.

Visionen auf Kosten von Deutschland

Es wäre ein weiterer Schritt zur einer Schuldenunion, die bislang eben keine rechtliche Grundlage hat. Diese schwebt  auch dem französischen Präsidenten Macron vor, wenn er von einer „Revitalisierung Europas“ schwärmt. Auch der charismatische Reformer baut letztlich auf deutsches Geld – und wird dafür hier sogar als Visionär gefeiert.

Der deutsche Wohlstand gerät also gleich von drei Seiten unter Druck: Die Marktmacht Chinas macht abhängig und erpressbar; das amerikanische Sanktions-Arsenal untergräbt Deutschlands Exportstärke; und eine von Italien provozierte Euro-Krise II dürfte auf das Konto der deutschen Sparer und Arbeitnehmer gehen.

Doch in Berlin sieht man diese Risiken nicht oder schaut dem Lauf der Dinge ergeben zu. Die deutsche Kanzlerin bringt nicht einmal den Mut auf, mit Jens Weidmann einen Deutschen als EZB-Präsidenten durchzusetzen. Dabei würde der Bundesbankpräsident wenigstens versuchen, den europäischen Finanzregeln wieder Gehör zu verschaffen. Von ihrer China-Reise wird Angela Merkel ebenso mit leeren Händen zurückkommen wie zuvor schon aus Moskau und Washington. Der „Friedenskanzlerin“ gelingt es nicht einmal, die hohen Kosten für Flüchtlinge und Hilfsprojekte in aller Welt auf das deutsche Leistungskonto zu verbuchen.

Das Recht des Stärkeren war nie weg

Als Krisenbewältigerin muss sich jedoch nicht nur Merkel, sondern das ganze Land beweisen. Denn das rufen Trump und die anderen Mächtigen drastisch in Erinnerung: Selbst unter „Freunden“ ist sich jeder selbst der Nächste. Es gilt – war es je anders? – wieder die Macht des Stärkeren. Nationale Interessen zu vertreten ist in diesem Umfeld kein Nationalismus, sondern schlicht politische Pflicht. Darauf schwören selbst deutsche Politiker ihren Amtseid.

Dass selbst der Nationalist Trump nicht gegen Druck immun ist, beweist nun China. Pekings Drohungen mit entsprechenden Gegen-Sanktionen lassen nun beide Seiten erklären, vom Handelskrieg vorerst abzublasen. Daraus sollte Europa lernen, will es nicht ganz unter die Räder kommen.

Peter Lieser | Di, 22. Mai 2018 - 08:12

Eine Konfrontation mit den USA, wird die EU wirtschaftlich, grandios verlieren. Gegen-Sanktionen von China kann ich nicht erkennen, wie Herr Bok meint. China ist zuerst eingeknickt, auch bezüglich Kim. Trump macht alles richtig- für die USA, für's Merkel-Land nicht.

Petra Horn | Di, 22. Mai 2018 - 08:12

Exemplarisch vorgeführt von Merkel, wenn sie wie ein Hascherl neben Erdogan unter türkischer Fahne sitzt, ist Deutschlands Problem.
In den Köpfen aller Verantwortlichen klingelt von morgens bei abends:"Nie wieder Deutschland!"
Dafür gibt man alles auf, was man hat, was man sich erarbeitet hat, und sich selbst.
Und die "Politik" klopft sich dabei auf die Schulter, schwelgt im Gefühl der Selbsterhöhung und der moralischen Dominanz, die mit dem Geld der geknechteten Steuerzahler erkauft wurde.
Wenn in die Knochen der Deutschen nicht endlich wieder Stolz einzieht, wird das bis zum Ende so weitergehen.
Verstehen würde ich allerdings noch gerne, warum sie den Machos Erdogan und Macron die Füße küßt, aber gegen die Machos Putin und Trump stänkert.

Marie Werner | Di, 22. Mai 2018 - 12:07

In reply to by Petra Horn

Zitat: "Verstehen würde ich allerdings noch gerne, warum sie den Machos Erdogan und Macron die Füße küßt, aber gegen die Machos Putin und Trump stänkert."

die ersten Beiden wollen was von Deutschland=Geld und die anderen Beiden brauchen uns nicht und haben vollste Verachtung für Merkel und ihre lausige/erbärmliche Politik.

Gerdi Franke | Di, 22. Mai 2018 - 08:21

Man muss einfach daran glauben. Täte man das nicht müsste man ja etwas verändern. Und das würde Mühe und Arbeit bedeuten! Und da kuschen dann eben Altmaier und Merkel lieber vor Trump. Aber das muss nicht unbedingt der Weg Europas sein! Da haben sich inzwischen bessere Politiker herausgebildet!

Bernhard K. Kopp | Di, 22. Mai 2018 - 08:41

Gegen die Wild-West Attitude von Trump und seine Politik der Beleidigung, Einschüchterung und Erpressung können wir kurzfristig nichts machen. Wir können die Versäumnisse der letzten 25 Jahre nicht in 1-2 Jahren ungeschehen machen. Die EU ist ein anderes Kapitel. Hier haben wir, seit 2010 die Macht den Schuldnern übergeben und die Täter wurden, jedenfalls im grösten Gläubigerland, wieder- und wiedergewählt. Da eine wirksame Opposition weder damals noch heute stattfindet, haben wir auch das parlamentarische Prinzip des Machtwechsels aufgegeben. Wir haben es nicht anders verdient. Rette sich wer kann. Freude schöner Götterfunken.

Klaus Funke | Di, 22. Mai 2018 - 09:00

... werden unter die Räder kommen. Danke Cicero für den hervorragenden Artikel. Merkel und ihre Getreuen haben nicht begriffen, dass es ein Weiterso nicht geben darf. Aber sie pfeifen im Walde als "könne am deutschen Wesen die Welt genesen". Die Flüchtlingskrise, gepaart mit amerikanischer Machtpolitik und einer völlig veralteten Strategie wird unseren Wohlstand auffressen. Vielleicht werden dann die schläfrigen Deutschen munter. Das Ganze kann, wenn so weiter gewurschtelt wird, nur in der Katastrophe enden: Irgendeine Enthüllung wird Merkel & Co. hinwegfegen - die AfD ist nicht in der Lage die Lücke zu füllen, denn ihre Politik ist trotz allem Getöse nicht konstruktiv - FDP und Grüne ohne praktische Fähigkeiten - Linke in sich zerstritten und ohne konsensfähiges Programm - CDU/CSU nach entspr. Enthüllungen diskreditiert bis in alle Ewigkeit - SPD komplett unfähig. Also, keiner weiß, wie es weitergehen soll, aber alle machen mit... und das mit ganzer Kraft wie immer... Schluss - Aus.

Danke Herr Funke für diese zutreffende Beschreibung.
Meine Meinung ist zwar nicht mehrheitsfähig, dennoch bleibe ich dabei: Diese Kanzlerschaft stützt sich hauptsächlich auf ein jahrelang verbreitetes politisches Desinteresse breiter Bevölkerungsschichten.
Auch wenn es viele immer noch nicht realisieren oder nicht wahrhaben wollen, weil der eine neuerdings den Rosenkavalier gibt und der andere verbesserte Manieren zeigt: Die deutsche Kanzlerin ist weltpolitisch isoliert. Und mit ihr das ganze Land.

Die deutsche Kanzlerin ist weltpolitisch isoliert und - ich möchte ergänzen - unbedeutend geworden. Schwach, unentschlossen, zaudernd, planlos und überdies moralisierend und sich über andere Menschen erhebend lässt sie die Dinge laufen. Majestät wirkt vollkommen überfordert. Majestät wird weltpolitisch einfach nicht mehr ernst genommen. Die Probleme im eigenen Land, die sie selbst erst geschaffen hat, sind ihr schlicht und ergreifend über den Kopf gewachsen und alle können es sehen und wissen es. Nur sie nicht. Sie will es auch nicht wissen.

Genau so lief es in Italien ab, und dann kam Berlusconi und jetzt die Chaoten. Buon appetito.

Seit 2013 sind fast alle Prognosen der AfD eingetroffen. Es ist sogar noch schlimmer gekommen. Die Partei vertritt zwar alles was Sie Herr Funke schreiben, aber mit
Schmuddelkindern gemein machen und vom CDU-Nachbarn schief angeschaut
werden geht gar nicht. Lieber mit Pauken und Trompeten untergehen und schön
die aktuelle Kamera, ach so Tagesschau sehen. Lieber Gott backe mir eine
konservative Partei, die nicht von der linken Presse als Nazis fertig gemacht wird. Die Wähle ich dann und bin glücklich. Die DDR Gehirnwäsche war ein Kindergeburtstag was in einigen Köpfen so abgeht. Tut mir für diesen harten Ton leid, aber für Ihre Befindlichkeiten ist die Zeit zum Handeln leider zu knapp.

ich glaube schon, dass es ein paar fähige Leute gibt, die wüssten, was zu tun ist.
Nur, sie haben keine Macht und keinen Einfluss in diesem Land.
Es ist nicht schwer die Schwachpunkte zu erkennen. Denn seit langem schon zeichnen sich in D Entwicklungen ab, die, wenn man sie zu Ende denkt und wenn nichts geändert wird, die (noch) gegenwärtig günstige Lage ins Gegenteil verkehren müssen. Stichworte sind demographischer Wandel, mangelnde Investitionen in Bildung und Infrastruktur, Überfremdung durch unkontrollierte Zuwanderung und gleichzeitige Unfähigkeit zur Integration und noch einiges mehr...
Aber nichts geschieht, wir sind erstarrt im "weiter so" und "ein Land, in dem wir gerne und gut leben".

Ralph Lewenhardt | Di, 22. Mai 2018 - 09:00

Sie entsteht, wenn die Kanzlerin trotzig ihren jahrelang verfestigten, naiven humanistischen Prizipien mehr huldigt, als der Realität in Europa und der Welt. Wenn sie sich durch angenabelte huldigende Barden hofieren lässt, die ohne sie, längst von der Bühne verschwunden wären. Wenn sie schwurbelig taktieren aber nicht gestalten will, weil sie immer wieder Fehler machte, legte sie sich einmal fest.

sind so ziemlich das Letzte, was Frau Merkel antreibt. Sie befolgt gehorsam die Migrationsagenda von UN und EU und geht dabei über die Interessen derjenigen kalt hinweg, deren Nutzen zu mehren sie in ihrem Amtseid versprochen hat. Wie einst gelernt: die Partei hat immer recht, und dabei kann auf individuelle humanistische Interessen natürlich keine Rücksicht genommen werden.

Herr Lewenhardt, haben wir nicht alle bitter erfahren müssen, dass diese Frau keine Prinzipien hat und auf gar keinen Fall humanistische? Festlegen auch nur dann, wenn der Wind günstig scheint....

Wer der Kanzlerin "humanistische Prinzipien" zuschreibt, ist Opfer des genialen Desinformationsbuches von Robin Alexander. Nein, das ganze humanistische Gerede dient nur zur Ablenkung von ihrem wirklichen Ziel: möglichst schnelle und umfassende Umsetzung der Migrations-Agenden von UN und EU. Was das für "die Menschen, die schon länger hier leben", in ihrem täglichen Leben bedeutet, interessiert sie nicht, denn Empathie war noch nie ihr Ding.
Vermutlich wissen Trump, Putin und der Oberchinese über ihre Geheimdienste längst, wie Frau Merkel tickt. Und deshalb nehmen sie keinerlei Rücksicht auf sie und das Land, das unglücklicherweise mit ihr geschlagen ist.

Dr. Florian Bode | Di, 22. Mai 2018 - 09:08

Es ist schon länger hohe Zeit, dass ihre Anhänger und Jubelperser in der CDU erkennen, was für eine schwache Figur die Geschicke von Partei und Staat in den Händen hält. Aber wieder wird sie ihr hingelispeltes Gesäusel an der Macht halten. Bis in Bälde das Kartenhaus der Illusionen krachend zusammenbricht.

Ist die Kanzlerin schlicht unfähig oder ist das alles Teil eines großen Plans den keiner kennt außer ihr?

Maria Bohm | Di, 22. Mai 2018 - 21:50

In reply to by Hans Page

Wenn es einen großen Plan geben sollte, dann ist es nicht ihrer. Sie ist eine Marionettenkönigin. Sind ihre Förderer und Bewunderer weg, was bleibt? Geld ist auch nicht mehr zu verteilen. Hoffe ich jedenfalls.

Alfred Kastner | Di, 22. Mai 2018 - 09:11

Leider ist die schützende Hand Amerikas über Europa unter Präsident Trump zum ausgestreckten Mittelfinger verkümmert.
Wie naiv waren insbesondere deutsche Politiker um anzunehmen, dass er seine Handelspartner Knigge-gerecht behandeln würde?
Während Trump die Weltwirtschaft auf den Kopf stellt, schläft man in Deutschland den Schlaf der Gerechten.
Ich fürchte, dass es schon bald ein böses Erwachen geben wird.
Strukturell geht es in Deutschland schon lange bergab.
Auf Seiten der EU findet sich die feine hypermoralische Rhetorik von Politikern, die teilweise ihre Ämter nur dem Glück des Parteien- und Polit-Proporzes zu verdanken haben.
Trumps rüder Art sind sie nicht gewachsen. Da spielt man lieber die beleidigte Leberwurst.
Trump aber verachtet Schwächlinge, die ihm nichts entgegen setzen können.
Europa bräuchte endlich eine starke politische Führung.
Denn die seit Jahren anhaltende eklatante Führungsschwäche ist Europas Kernproblem.

August Klose | Di, 22. Mai 2018 - 09:33

Sorry, aber bei " Cowboy im Weißen Haus" habe ich aufgehört zu lesen. Niveau BILD.

Ich stimme Ihnen zu Herr Klose. Man muss Trump wahrlich nicht ins Herz schließen, sollte jedoch, wenn man im Glashaus sitzt, die Steine nicht in die Hand nehmen. Darüberhinaus fehlt dem Beitrag völlig der andere Blickwinkel. Deutsche Zölle in den USA und umgekehrt, beispielsweise. Chinas Politik gegenüber deutschen Firmen ist seit langem restriktiv und bestimmend. Sich am Trump bashing zu ergötzen ist verführerisch, jedoch äußerst wohlfeil, wir kennen es zur Genüge. Die übrige Kritik ist, mangels Herstellung von Zusammenhängen, ebenfalls nicht wegweisend.....

Michael Sander | Di, 22. Mai 2018 - 09:33

Gähn - er wievielte Versuch ist das jetzt eigentlich, den amerikanischen Präsidenten zu delegitimisieren?
Diesmal Cowboy (nicht sehr originell) und Föhnwelle (na ja). Das können Sie doch besser, Herr Bok!
Vielleicht greifen die "Vernunftappelle" der Bundesregierung ja deshalb nicht, weil sie nicht besonders vernünftig sind.
Man nennt das auch Geisterfahrersyndrom ("oh mein Gott, die fahren ja alle falsch").
Aber solche Überlegungen kommen bei Scholz & Friends der Bundesregierung ja nicht in die Tüte.

Armin Latell | Di, 22. Mai 2018 - 09:49

geht ihm ja vielleicht doch unter die Föhnwelle, er will aber vermehrt Wohlstand für die USA und ihre Bürger, für „in Summe“ ist er nicht gewählt worden. Trump trampelt auf der
transatlantischen Partnerschaft herum? Entschuldigung, aber seit seiner Wahl und schon lange vorher haben deutsche Politik und Medien in überheblicher, belehrender Arroganz kein gutes Haar an ihm gelassen, Partnerschaft, Diplomatie sieht so was von anders aus. Das rächt sich jetzt. Trump zeigt den deutschen Politfunktionären, wie lächerlich deren unproduktives Gehabe ihm gegenüber war und ist. Leider geht das jetzt
alles zu Lasten unseres sowieso immer schwächer werdenden Wohlstandes. Das alles hätte man früher in Betracht ziehen können. Jetzt ist „zu Kreuze kriechen“ angesagt. Dass die EU nicht gemeinsam an einem Strang zieht, kommt
doch auch nicht von ungefähr.

Armin Latell | Di, 22. Mai 2018 - 09:50

Auch hier haben sich unsere Politschauspieler durch arrogante, überhebliche Bevormundung jeglicher Verbündeter beraubt. Die Wahlergebnisse in Italien, Österreich, die Brexitentscheidung, der Ruck zurück zum Konservativen ist nicht zuletzt der Verdienst unsensibler, brachialer Entscheidungen
unserer grenzenlosen Kanzlerin und ihrer Einflüsterer, den Entscheidern in den EU Intitutionen, die sich immer mehr Rechte und Macht anmaßen, Selbstdarsteller wie Macron, die noch nichts geleistet haben, aber wie der größte Heilsbringer auftreten, sein Ansinnen auf eine besserer EU mit Hilfe deutschen Steuergeldes, unaufgefordert und freiwillig angeboten von unseren Traumtänzern in der Regierung, trotzdem aber seine Forderung nach noch mehr Geld, beifallheischend von der Merkeltruppe noch unterstützt. Es galt und gilt: am deutschen Wesen soll die Welt genesen. Aktuell bekommt De gerade gezeigt, an welcher Stelle es tatsächlich steht.
Sorry, kürzer habe ich es nicht hingekriegt.

Marie Werner | Di, 22. Mai 2018 - 09:54

Angela Merkel und ihre linken Gesinnungsgenossen mit deren Flüchtlingspolitik und die ständige Neudefinition der Rechtsstaatlichkeit. Sie ist die Ursache für die Destabilisierung Europas. Damit ist das Wahlverhalten in ganz Europa verändert worden. Die nationalen Interessen rücken zusammen. Man will die Überfremdung nicht. Die ganzen wirtschaftlichen Probleme und der innere Zusammenhalt sind die Folge dieser Politik. Dazu kommt die moralische regelmäßige Schelte aus Deutschland gegen Herrn Trump. Schlimm, dass unseren Politikern sämtliches Diplomatieverständnis im Umgang mit anderen Menschen fehlt. Merkel ist mit ihrer starrsinnigen Politik am Ende. Sie wurde zu Unrecht von all den Medien die Jahre positiv bewertet. Nur mit einem Personenwechsel werden sich Auslandsbeziehungen bessern.

Susanne antalic | Di, 22. Mai 2018 - 12:59

In reply to by Marie Werner

Gegen wen kommt keine moralische Schälte aus Deutschland? Im Moment nur nicht gegen Iran, sonst sind alle unfähig, nur Iran ist moralisch überlegen. Fast alle Länder der EU und ihre Wähler werden ständig diffamieret und für unfähig erklärt. Das Trump bashing hätte sich der Autor dieses Artikel auch verkneifen können, langsam wird es peinlich. Er ist ein fähige President, der macht was er verspricht und hat in USA immer mehr Anhänger. Das dem Autor seine Frisur nicht gefällt ist wirklich tragisch.

Eduard Milke | Di, 22. Mai 2018 - 10:03

hat ja mittlerweile für uns Deutsche so ziemlich alles in den Sand gesetzt was nur so geht:
- Russland/Putin ist sauer auf D
- USA/Trump ist sauer auf D
- aus Europa haben sich die meisten Länder von uns abgewendet. Andere Länder Europas tanzen uns mittlerweile auf der Nase rum und lachen noch.
AM lässt unser Land volllaufen mit sog. Schutzsuchenden, die lt. Bundesrechnungshof ca. 43 Milliarden (!!) Euro im Jahr veranschlagen.
In Wirklichkeit wird es noch weitaus mehr sein.
Die Kriminalität schießt durch die Decke.

Aber bei der letzten BTW haben über 80% ein "Weiter so" gewählt. Naja: Immerhin leben wir ja in einer Demokratie ...

Wolfgang Schneider | Di, 22. Mai 2018 - 10:14

"Nationale Interessen zu vertreten ..... sondern politische Pflicht". Genau das ist das zentrale Problem in der deutschen Politik, dass unsere Kanzlerin mit ihrer Regierung seit drei Jahren diesen Punkt in ihrem Bemühen, ihre eklatanten Fehler zu vertuschen, durch irrationale und irrwitzige Wir- müssen- die -Welt- retten- Propaganda ersetzt. Nationale Interessen sind einfach verboten!

Klaus Dittrich | Di, 22. Mai 2018 - 10:15

„ . . . wenn im europäischen Haus selbst jeder macht, was er will?“

Hat nicht Angela Merkel dafür selbst den Einstieg gewählt? Ihre Einladung zur „Asylbewerberschwemme“ hatte ja nicht nur unabsehbare nationale, sondern auch europäische Konsequenzen. Und Merkel hat diese bekanntlich im Alleingang provoziert.

Michael Ludwig | Di, 22. Mai 2018 - 10:16

Sehr geehrter Herr Bok, Sie beschreiben die Realität recht genau aber in Anbetracht der drohenden Risiken für uns alle hier in Deutschland eigentlich viel zu harmlos. Die Einführung von Esbies sind nichts anderes als SUP Primes an denen Lehmann 2008 explodiert ist. Die Tragweite ist dem Michel hier in D nicht bewusst. Wenn die führenden Ökonomen und die noch ihres Verstandes mächtigen Journalisten sich nicht bald massiv gegen die Zerstörung unserer Gesellschaft auflehnen wir bald nicht mehr viel zu retten sein.
Eine Beschreibung der Krankheit reicht leider nicht
mehr aus.

Helmut Bachmann | Di, 22. Mai 2018 - 10:21

Der Artikel zeugt von eben jener kindischen europäischen Selbstgewissheit, die uns in die Krise geführt hat und in ihrer Naivität schwer zu toppen ist. Das Recht des Stärkeren war selbstverständlich nie abgeschafft. Ist das für den Autor echt überraschend? Er selbst legt den Europäern nah, gegen die "Quertreiber" aus Polen und Ungarn zu handeln und den Bundesbankpräsidenten in der EZB durchzusetzen. Merkels Gutsbesitzermentalität gegenüber Europa in Fragen der Migration wird nicht einmal bemerkt, ebensowenig die autokratische Abschaffung der deutschen Grenze, die illegal war. Gejammer über unfaires, oder arrogantes Verhalten kommt nur dann, wenn dies aus der konservativem Ecke kommt.

Markus Michaelis | Di, 22. Mai 2018 - 10:25

Der freie multilaterale Welthandel sollte im Artikel auch kritischer betrachtet werden. Er hat in Asien für viel Aufschwung gesorgt. Das ist ihm hoch anzurechnen. Aber er hat auch für Verlierer gesorgt, besonders in Europa. Die haben zwar Mitschuld, aber am Ende zählt das Ergebnis, nicht einen Schuldigen präsentieren zu können. Auch die Exzessive US-Defizitpolitik wurde dadurch ermöglicht. Einfach das alte System weiterzuführen scheint für mich auch keine Option.

Dana Meier | Di, 22. Mai 2018 - 10:44

Ich kann Artikel zu diesem Thema erst wirklich ernst nehmen, wenn sie auch Folgendes darstellen: Die EU ist protektionistischer als die USA, wie Daten der Welthandelsorganisation (WTO) zeigen. So lässt die EU nur 26% ihrer Nicht-Agrar-Importe zollfrei ins Land, während die USA das für 48% ihrer Importe zulassen. Außerdem erhebt die EU durchschnittlich höhere Zollsätze als die USA. Die EU erhebt z.B. auf Autos 10%, die USA dagegen nur 2,5 % Einfuhrzoll. Das gehört zwingend zur ganzen Wahrheit dazu und macht Einiges verständlich. Bei solchen Zahlen frage ich mich, wer hier eigentlich gegen wen einen „Handelskrieg“ führt.

Wolfgang Brauns | Di, 22. Mai 2018 - 15:54

In reply to by Dana Meier

Sie sind ein ausgemachter Schelm. Hoffe, dass Sie nicht den Begriff Schelm*in bevorzugen.
Mit Zahlen die schönen "Weisheiten" zu torpedieren ist aber auch nicht fein!

Constantin Bögner | Di, 22. Mai 2018 - 10:46

dann wird 2021 die neue Bundeskanzlerin Alice Weidel genug zu tun haben, um das Desaster, das Merkel und deren EU-, Euro- und Flüchtlingspolitik hinterlassen hat, wieder zurecht zu rücken. Wenn es so weiter geht, dass Deutschland (d.h. wir Bürger) innerhalb der EU und des Euro nur als Zahlmeister gesehen wird und Merkel dies im Namen ihrer "die EU (der Euro) ist ein Friedensprojekt"-Politik akzeptiert....ja dann wird die BTW21 eine reine Protestwahl werden und der erste Satz meines Kommentars zur Realität. Die AfD braucht dazu nicht einmal den politischen Gegner bekämpfen, sondern muss nur abwarten und bis 2021 an der Entwicklung des Parteiprogrammes arbeiten. Den Rest macht Merkel mit ihrer unglaublich schlechten Politik für die deutschen Bürger, bzw. Brüssel und die EZB mit deren unverschämten Forderungen an den deutschen Finanzsäckel.

...wird Frau Weidel 2021 Bundeskanzlerin. Da eher stürzt sich Hofreiter in einen Castorbehölter und Kardinal Marx vom Kölner Dom.

Aber schön wär's schon.

Im Übrigen bin ich der Meinung, daß Merkel weg muß.

Sie haben völlig recht! Unser Staat wird an die Wand gefahren und der Bundesmichel merkt es leider erst dann, wenn es zu spät ist und er direkt von den Folgen betroffen wird. Das gilt sowohl für eine kommende Wirtschaftskrise als auch für unkontrollierte Migration.
Frau Weidel hat in der kürzlichen BT-Debatte treffend gesagt: zu Versorgende überschwemmen unser Land und die Leistungsträger verlassen es! Statt eine solche Aussage zu verinnerlichen, hängt man sich an den "Kopftuchmädchen" auf um von der eigentlichen Problematik und dem Versagen von Parlament und der Merkel-Regierung abzulenken.
Bei unseren Politikern scheint wohl (a)die nötige Intelligenz zur Erkennung von Sachzusammenhängen (= Folge-Entwicklungen) zu fehlen oder (b) wegen Mandatserhalt unterdrückt zu werden.
Und dann wundern sich diese Alt-Parteien noch, dass die Zustimmung zu ihrer Politik zurückgeht und dass sie selbst es sind, die die Etablierung neuer Parteien zu verantworten haben!

Robert Müller | Di, 22. Mai 2018 - 10:47

Warum sollten denn die Europäer Deutschland dabei helfen weiterhin Exportweltmeister bleiben zu können? Im übrigen ist es keine Katastrophe für VW, Daimler und BMW Fabriken in die USA zu verlagern, wenn die Konkurrenz (Japaner, Koreaner und US-Hersteller) das auch machen müssen. Ist im übrigen die selbe Situation in China. Die Situation bei Stahl und Aluminium ist hingegen so, dass nicht der verhinderte Export das Problem ist, sondern das zusätzliche Angebot aus Asien in Europa. Und da ist das Problem, dass man sich nicht traut den Chinesen den Zugang zu Europa zu erschweren, denn die könnten das bei anderen Produkten dann auch so machen. Was ja auch das Problem bei den chinesischen Investitionen in hiesigen Hightech-Unternehmen ist. Als Export-Wirtschaft lebt man halt in ständiger Angst vor Zöllen und anderen Handelshindernissen. Jedenfalls wenn der Export nach USA und China alternativlos geworden ist.

Fritz Richter | Di, 22. Mai 2018 - 10:54

Wir sollten zur Kenntnis nehmen, dass die US schon immer ein Gegner jedes Engagements waren, das Europa hätte einigen können. Und jetzt wenn nicht irgendwann, wäre der optimale Zeitpunkt, Europa wirklich zusammenzuführen. Nach: Wenn nicht jetzt, dann nie! Und es wird beim "nie" bleiben, weil wir Nationalisten zu dumm dazu sind. Es würde mich nicht wundern, wenn etliche derartige nationalistischen Experimenten mit Entwicklungs- "Hilfe aus Übersee" gestützt wurden, um in Europa dutzende Keile gegen eine Vereinigung zu treiben. Die Geschichte der letzten 50 Jahre jedenfalls zeigt auf, dass das nicht unmöglich war...

Die Antwort wäre die Konzentration auf das Wesentliche. Eine starke und auch abwehrfähige EWG wäre "schnell" zu erreichen. Durch das Überfrachten dieses ursprünglichen Kerngedankens mit Weltverbesserungs- und Zentralismusphantasien verpasst die EU den Anschluss an das Weltgeschehen. Es wird schlicht nicht die Zeit bleiben, Europa zu einer politischen Einheit zusammenwachsen zu lassen. Dazu bräuchte es wohl einzwei Generationen und viel Durchhaltevermögen zur Bewältigung interner Reibereien und Krisen. Diese Zeit werden uns weder China noch die USA einräumen. Warum auch: Es wäre zu deren Schaden.

die Nationalisten sind zu dumm, Europa wirklich zusammenzuführen? Was genau verstehen Sie denn unter "zusammenführen"? Glauben Sie im Ernst daran, dass Macron nicht sein Frankreich im Sinn hat, ALLE die anderen nicht gerne wiedergewählt werden wollen und deshalb auch nationale Interessen haben? Die Geschichte der letzten 12 Jahre zeigt (täglich mehr), dass es so nicht funktioniert. So gespalten wie heute war die EU noch nie, ich bin kein Prophet, aber es wird mit dieser Art EU und diesen Funktionären nicht besser werden. Möglicherweise ist es eine Frage der Dummheit, aber wer ist in Wirklichkeit deren Vertreter?

Johann Kowalski | Di, 22. Mai 2018 - 11:08

Merkel hat Europa islamische Einwanderungstsunami-Krise eingebrockt, die kaum zu bewältigen ist. Trump ist ein Geschäftsmann und danach handelt er. EU regiert eine Clique Politclowns, die Effekte liest man täglich in der Presse. Die können Trump nicht verstehen, wie denn, wenn "zuständige" Leute wichtige Politikpositionen halten, wie vdL, statt im Arzt-Kabinett fährt virtuell Panzer und spielt Spielkriege am PC.

Justin Theim | Di, 22. Mai 2018 - 11:12

ist keinesfalls die richtige Besetzung für heute und die Zukunft, um Deutschland vor den Folgen der Kräfteneuverteilung in der Welt zu schützen.

So leid es mir tut (ich weiß auch, dass dieser Begriff negativ besetzt ist), wir brauchen wieder einen starken Politiker, der unsere deutschen Interessen in der Welt und in der EU mit Nachdruck und Geschick vertritt. Trump macht da fast alles richtig!

Grünlinke Physikerinnen im Tarnanzug angeblichen Konservativismus sind Gift für Deutschland, ein Gift, das leider auch noch in kürzester Zeit wirkt!

Wir wissen aus der jüngeren Geschichte, dass 12 Jahre reichen, um eine Nation, ein Volk, ja die ganze Welt an den Rand des Abgrunds und darüber hinaus zu bringen! Brauchen wir solch eine Katastrophe etwa wieder, um zu kapieren?

Michael Sander | Di, 22. Mai 2018 - 11:17

Würde der Artikel nicht so von billigem Trump Bashing triefen, könnte man durchaus ein paar vernünftige Überlegungen darin erkennen. Ja, Trump ist ein wirtschaftlicher Nationalist. Dies muss man jedoch in erster Linie als eine Reaktion auf den wirtschaftlichen Nationalismus Chinas verstehen. Gerade der Schutz geistigen Eigentums war daher auch ein wichtiger Punkt im US Handelsstreit mit China. Deutschland/Europa wäre gut beraten, es den Amerikanern in dieser Hinsicht gleichzutun.
Deutschland und Europa wäre allerdings auch gut beraten, mit der amerikanischen Regierung zu verhandeln. Die europäischen Handelsüberschüsse gehen hauptsächlich auf Deutschland zurück und sind zu einem großen Teil auf den unterbewerteten Euro zurückzuführen. Durch Rüstungskäufe in den USA könnte Deutschland ein in mehrfacher Hinsicht positives Signal senden.

Beate Maier | Di, 22. Mai 2018 - 11:28

Sehr gute Analysen von Wolfgang Bok - wie immer und wie schon seit Jahren. Ich schließe mich dem Kommentar von Michael Ludwig an: es muss deutlich mehr passieren, um das deutsche Wahlvolk endlich aufzuwecken. Es wird halt wohl erst zu irgendeinem Crash kommen müssen - leider!

Heinrich Niklaus | Di, 22. Mai 2018 - 11:53

Dieses Trump-Bashing regt niemanden mehr auf. Es ist einfach nur noch peinlich, Herr Bok. Trump hat die verlogenen Verkrustungen der westlichen Polit-und Wirtschaftseliten aufgebrochen und zahlreiche Politikfelder in Bewegung gebracht.

Das alles gegen einen „tiefen amerikanischen Staat“, gegen eine zutiefst feindlich gesonnene Medienwelt und gegen ein abweisendes und vor moralischer Überlegenheit triefendes Europa.

Ein Europa, das durch eine usurpatorisch wirkende und daher tief gespaltene „Europäische Union“ mehr und mehr gegen die Wand gefahren wird. Und, Herr Bok, Frau Merkel vertritt keine nationalen Interessen. Zumindest nicht die der Deutschen!

Jürgen Althoff | Di, 22. Mai 2018 - 11:58

Hat der Verfasser immer noch nicht begriffen, dass Frau Merkel deutsche Interessen am Allerwertesten vorbei gehen? Sie will, unterstützt von allen Parteien außer der AfD und in Übereinstimmung mit nahezu allen deutschen Medien einen EU-Einheitsstaat und die UN- und EU-konforme Einwanderung möglichst vieler Kulturfremder in möglichst kurzer Zeit. Je schneller und je weiter sie auf diesem Wege ohne hemmende bürgerkriegsähnliche Zustände kommt, desto weniger wirtschaftlichen Erfolg wird das Land haben, womit sich das Problem von Überschüssen quasi von selbst erledigt.

Martin Lederer | Di, 22. Mai 2018 - 12:39

"Deutschland glaubt weiter an die Kraft des Guten und an die „Eine Welt“. Wie naiv":
Alle, die politisch oder geschäftlich aktiv sind, glauben erst mal an den eigenen Geldbeutel. Jeder sucht seinen eigenen Geldbeutel mit den riesen Steuergeldersummen aus der Asylindustrie, der "Energiewende" oder dergleichen zu füllen. Keiner macht den Mund auf, weil es ihm schaden würde. Jeder versucht im Mainstream ans Licht der Subventionen zu kommen.
Mag sein, dass Lieschen Müller und Otto Normal-Medienkonsument noch das Medien-Einheits-Blabla glauben, die Mächten an der Spitze sicher nicht.

Klaus Schmid Dr. | Di, 22. Mai 2018 - 12:54

Ganz christlich will Merkel immer nur auch die andere Backe hinhalten um ja in den Himmel zu kommen. Und für SPD-Linke und Grüne ist schon der Himmel auf Erden wenn Deutschland verschwunden ist.

Dorothee Sehrt-Irrek | Di, 22. Mai 2018 - 12:59

weil es Hebel hat gegenüber den USA, militärisch nicht abhängig ist von diesen und jedenfalls geschickt immer seine Interessen im Auge haben wird.
Ein chinesischer Kommunist mag ein Kommunist sein, aber vor allem ein chinesischer.
Hingegen bin ich bei deutschen Politikern nicht mehr unbedingt der Meinung, dass es so etwas wie ein deutsches Interesse überhaupt noch geben darf.
Ich halte das für überdimensional "schwachsinnig".
Ich bin gegen niemanden, der mir keinen Grund dafür gibt und dann auch immer für friedliche Lösungen, aber ich formuliere noch Interessen für Deutschland, nicht von einem Punkt einer Welt aus für Deutschland.
Deutschland ist mein Standort und ich habe nicht die Absicht, diesen infrage zu stellen.

Marc Walther | Di, 22. Mai 2018 - 13:08

Links-grüne Illusionisten, Frau Merkel und Umfeld rechne ich ausdrücklich dazu, werden mit der Realität konfrontiert: Donald Trump tut genau das, wofür er gewählt wurde und woraus er nie ein Geheimnis machte, America First! Das tun übrigens auch alle anderen seit Jahren, nur die o.g. Macht"elite" will es nicht wahrhaben und redet und erweitert die EU und redet und...

Christoph Friedrich | Di, 22. Mai 2018 - 13:10

oder andere wollen ...

Tatsache ist: Es war Merkel, die sowohl in Sachen Euro, Energie-"Wende" und Migration Verträge, Gesetze und auch das Grundgesetz wiederholt brach. Sie ist es, die macht, was sie will (oder was andere im Hintergrund wollen).

Daß die Visegradstaaten sich vor der Migrantenflut wehren, kann diesen Staaten nicht verübelt werden. Diese Staaten haben wenigstens noch Regierungen, die dem eigenen Land nützen und Schaden von ihrem Land abhalten wollen.

Max Meier | Di, 22. Mai 2018 - 13:16

Solange der deutsche Steuerzahler und Wähler Solande der deutsche Michel Merkel einfach weiter machen läßt zum Schaden Deutschlands, solange werden die anderen Länder USA, China, Italien, Frankreich uns für ihre Politik bezahlen lassen.
Leider merkt der Michel das nicht oder kann es nicht merken, weil er ja von Morgends bis Abends arbeiten muss und dann müde ins Bett fällt.

martin kleber | Di, 22. Mai 2018 - 13:53

Der Kanzlerstuhl verkommt allmählich zum Theatersessel.Politik und Medien und Kultur(?),zischeln ihr seit Jahren etwas zu von Gewinnsten,gepaart mit einer skurrilen Moralapotheose.Alles um diese schwache Führung herum,ist böse.Rotkäppchen und ihre Rotlackierten im grünen,grünen Wald.Das Reh grast friedlich auf der Lichtung und plötzlich brechen Tausend Teufel aus dem Dickicht hervor.Politische Trinkgelder muß man vor dem Kladerradatsch einfordern und nicht nachher...Das Ganze könnte in eine innenpolitische Katastrophe führen.Da man hier allein steht,wird es auch keinerlei Auswirkungen auf die Außenwelt haben.Eine törichte,in manchen Fällen angeberische,in jedem Fall hochmütige Politik,hat uns dorthin gebracht.Krank.

Norbert Heyer | Di, 22. Mai 2018 - 13:56

Eigentlich ist die derzeitige Politik einfach erklärbar: Die Herren Trump, Macron und die chinesische Führung handeln für ihr Volk, Frau Merkel gegen ihr Volk. Moralische Belehrungen und Beleidigungen gegenüber Verbündeten und unterwürfiges Verhalten gegenüber Herr Erdogan runden das Bild ab.

Dimitri Gales | Di, 22. Mai 2018 - 14:18

Verwöhnt durch eine lange Friedens-und Wohlstandphase, immer schön im Windschatten der Weltkonflikte seinen Reichtum vermehrt, hält sich die Wohlstands-Republik wohl für eine Ausnahmeerscheinung, die zudem noch anderen moralische Lektionen erteilen möchte.
Trump hat die Zahlen studiert und ist zu dem Schluss gekommen, dass infolge der wilden Wirtschaftsglobalisierung Amerika langsam aber sicher die Felle davon schwimmen. Trump hat den Vorteil, das er tut, was er sagt. Und er scheint Erfolg zu haben, trotz Häme und Feindseligkeit insbesondere seitens der Presse, hierzulande und woanders. Das Weltgefüge ist bereits verändert worden. Europa ist eingezwängt zwischen zwei Supermächten, mit einem nicht ganz einfachen Partner Russland vor der Haustür.

wolfgang spremberg | Di, 22. Mai 2018 - 14:23

kann ich gut verstehen. Als ehemaliger Konzernchef weiß er wie man seine Marktmacht nutzt um eigene Interessen durchzusetzen.
Die pseudomoralische Scheckbuchpolitik unserer Regierung kann ich nicht nachvollziehen.
Angeblich stehen wir an der Seite Israels. Der Iran bedroht Israel mit Raketen, Hamas, Hisbollah und möglicherweise auch mit Atomwaffen. Trump will das mit Sanktionen stoppen. Und unsere Regierung stellt sich gegen Israel ? Die USA ? Riskiert Zerwürfnisse ? Handelskriege ? Es ist nicht unwahrscheinlich das die iranische Bevölkerung die Ajatollahs bald vom Hof jagt. Wie .....ist unsere Regierung eigentlich ?
Wo liegt unser Problem mit Italien ? Italien will mehr Geld. Wir (unsere Regierung) will mehr bezahlen....passt doch perfekt. Sorry, aber soviel Spott muss sein....

Hans Herzberger | Di, 22. Mai 2018 - 14:37

Damit wäre das Ende der EU eingeläutet ! Die Uneinigkeit und Uneinsichtigkeit vieler Staaten versetzt der EU den Todesstoß. Der einzige Zusammenhalt sind noch die lockenden deutschen Milliarden, doch diese fallen bei der nächsten Finanz- und Wirtschaftskrise aus ( und diese wird kommen). So passiert es eben, wenn man das Volk nicht mit nimmt und es nicht fragt und nicht mit entscheiden lässt. EU RUHE IN FRIEDEN!

Peter Huber | Di, 22. Mai 2018 - 14:40

Das es bei euch in Deutschland so ruhig bleibt ? Dabei hat der Abstieg bereits begonnen, witschaftlich, politisch und gesellschaftlich. Oder gibt es noch ein paar Bio- Deutsche in einem geschützten Gebiet, wo man euch noch in "freier Wildbahn" besichtigen kann". Gruss aus der Schweiz.

Auch wenn es sich unsere Nachbarn, die Franzosen, die Schweizer, die Polen, etc, jetzt vielleicht noch nicht vorstellen können, wird man uns "Bio-Deutsche" in Zukunft noch vermissen. Am Ende wird von Deutschland nicht mehr viel übrig sein, nachdem sich alle bedient haben. Eine Menge Forschung, Ausbildung von ausländischen Studenten und sozialer Friede in der Mitte Europas wird es dann nicht mehr geben, um nur einige Beispiele zu nennen. Das schreibe ich als fast 50jähriger und restlos bedient von der Entwicklung der letzen Jahre. Und in meinem Umfeld hat man noch nicht einmal eine ungefähre Ahnung, was da auf uns Bürger zukommt und ist mehr damit beschäftigt, all die als Nazis zu brandmarken, die die Probleme auch nur ansprechen.

Reinhard Zeiss | Di, 22. Mai 2018 - 18:53

In reply to by Carsten Bruns

Herr Bruns , ich als 75 jähriger muss Ihnen völlig recht geben !
Unsere jungen Menschen haben sich zu Tanz auf dem Vulkan versammelt !
Party ist wichtiger wie Zukunft !

Udo Dreisörner | Mi, 23. Mai 2018 - 12:54

In reply to by Carsten Bruns

Wenn der Bio-Deutsche endlich ausgerottet ist und das Geld nicht mehr fließt, dann wird der gehasste Deutsche vermisst. Der Deutsche der so blöd war alle zu unterstützen und sich selbst vergaß, der freiwillig zum Henker ging. Aber man wird sich nach kurzer Trauen zurücklehnen, sich die Sonne auf den Bauch scheinen lassen und denken "naja, dann ist es halt so". Mehr nicht.

mich schon lange nicht mehr.Es muß erst bedeutend schlimmer werden in diesen Land, damit auch der letzte aufwacht aus seinen Dauerschlaf.
Für mich hat der Abstieg schon begonnen und mit Merkel wird der noch beschleunigt.
Noch sprudeln die Steuereinnahmen. Aber lasse die einmal schwächer werden.
Dann gute Nacht.
Im Normalfall können dann die Altparteien einpacken und zuschließen.

Ulrich Epple | Di, 22. Mai 2018 - 17:14

Ich gehe davon aus, dass die USA nur das von DE importieren, was die Amerikaner WOLLEN. Wenn dem so ist, wer sind dann die Dummen, wenn die USA nichts mehr von DE bekommen darf?! Was für eine "hübsche" lose-lose-Situation!!!

Ulrich Epple | Di, 22. Mai 2018 - 17:23

Machen Sie sich mal keine Sorgen um DE. Prof. Hawking gab der Menschheit insgesamt noch 100 Jahre. Weiss zufällig jd. wann er das gesagt hat? Vielleicht war er ja auch etwas zu optimistisch/pessimistisch - je nach Sichtweise. Es gilt deshalb: Wer Kinder liebt bekommt keine!!

Brigitte Simon | Di, 22. Mai 2018 - 18:21

Sehr viel mehr kann ich zu Merkels Politik nicht sagen:

"Wer sich zum Wurm macht,
darf nicht klagen,
wenn er getreten wird"

Imanuel Kant

Peter Wagner | Di, 22. Mai 2018 - 20:20

Herr Wolfgang Bok hat den Frontalangriff auf unseren Wohlstand treffend beschrieben! Aber er hat die größeren Probleme für unsere Wirtschaft, schlicht ignoriert!
Die da wären:
Das Fass ohne Boden, die Griechenland-Rettung.
Die Energiewende, durch die der Strompreis ständig weiter steigt und dadurch die Wettbewerbsfähigkeit in D. zusätzlich gefährdet und geschwächt wird!
Die Flüchtlingskrise, die in ihren negativen langfristigen Auswirkungen noch gar nicht zu überschauen ist.
Diese unverantwortlichen Fehlleistungen von Merkel, die langfristig Schäden in einer Höhe von mehreren Billionen verursacht, werden Deutschland überfordern und unseren Wohlstand zusätzlich ernsthaft gefährden!
Aber wer weiß, vielleicht ist die Schwächung der Deutschen Wirtschaft von Merkel ja gewollt, um den Handelsüberschuss zu reduzieren und einen wirtschaftlichen Anpassungsprozess gegenüber schwächeren EURO-Ländern, zu erreichen! Ihre Einwanderungspolitik würde so auch Sinn machen!

Dennis Staudmann | Di, 22. Mai 2018 - 21:20

"Frech wird auf einen Schuldenschnitt von 250 Milliarden Euro spekuliert und insgeheim damit gedroht, auch die 900 Milliarden Euro, mit denen Rom bei der EZB in der Kreide steht, nicht fristgerecht zu begleichen." Zweifelt jemand daran, dass dieser Plan aufgehen wird? Deutschland als Krake, die sich auf Kosten der anderen EU-Mitglieder bereichert. Das ist das Bild, welches in jedem Mitgliedsstaat gezeichnet wird und Deutschland ist dabei keine Ausnahme. Was wäre wohl, wenn wir kein EU-Mitglied wären? Würden wir weniger exportieren? Vielleicht, aber niemand weiss es so genau. Was aber sicher ist, wir würden viele Milliarden einsparen, um die man uns nicht bittet, sondern die man von uns fordert. Das Dilemma an der Entwicklung in Italien ist wohl, dass diese als abschreckendes Beispiel genannt werden wird. Ab jetzt wird man fordern, wir müssen Frankreich finanziell massiv unterstützen, um die nächste Wahl Macrons zu sichern und italienische Verhältnisse zu verhindern.

Sebastian Rommer | Mi, 23. Mai 2018 - 08:19

Sehr geehrter Herr Bok,
Ein sehr guter Kommentar. Das die Globalisierung jedoch zu mehr Wohlstand für alle führt, kann so nicht stehen bleiben. Dem ist leider nicht so. Gerade die USA sind gerade zu emplarisch dafür - wenn man sich etliche Landstriche, bzw. Countys ansieht.

Das Europa, inkl. Deutschland nicht ernst genommen wird liegt daran das man sich hier daran gewöhnt hat, das die USA einen „beschützen“, anstatt selbst für seine eigenen Interessen einzustehen.

Zu Europa und Italien - ja da haben sie Recht. Aber der Ausverkauf des Wohlstandes wird ja durch SPD, Grüne, Linke und zum großen Teil auch der CDU massiv gefördert. Der Bürger hat sich mach dieser Lesart ruhig zu Verhalten und zuzustimmen. Was die Regierungsbildung in Italien bedeuten kann, so sie denn so kommt, scheinen die meisten gar nicht begriffen zu haben. Aber ich gehe davon is das die großen Medien „informieren“ werden.

Ekkehard Möller | Mi, 23. Mai 2018 - 08:27

Der Artikel von Wolfgang Bok trifft wieder mal ins Schwarze. Seit Angela Merkel und ihre Vasallen in Berlin am Werke sind, werden Deutschland und sein Wohlstand immer weniger. Jetzt scheint sich auch ihr Gutmenschentum nach Gutsherrenart ins Gegenteil zu drehen, und kaiserliche Zeiten sind wieder angebrochen: viel Feind, viel Ehr'! Wenn man mittlerweile die Gesamtschäden, die sie für unser Land angerichtet hat, in einer volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung zusammenzählt, kommt man locker summa summarum auf weit über eine Billion Euro, und jetzt drohen weitere exorbitante Belastungen. Dagegen kann sich Deutschland eigentlich nur noch mit einem Rundumschlag wehren: den Dexit!

Frank Burgdörfer | Mi, 23. Mai 2018 - 10:07

Vielleicht hätte der Autor vor dem Veröffentlichen noch ein bisschen über seinen letzten Absatz sinnieren sollen, um zu erkennen, dass Selbstmitleid und Selbstkasteiung nicht weiterhelfen.
Aber dieser Grundtenor kommt halt gut an, bei den die selbstgewählte Opferrolle maximal auskostenden, untergangsverliebten Heulsusen im Umfeld der AfD - und verkauft sich deshalb gut an die von ihnen bevorzugten Medien.

Christoph Kuhlmann | Mi, 23. Mai 2018 - 10:16

Wenn die neue Regierung ihrePläne wirklich indieTat umsetzt,wird Italien bald wieder Zinsen um die 10-15% bezahlen müssen. Ob es einen Haircutt gibt bleibt abzuwarten. Offenbar verleitet die europäische Solidarität einige Länder dazu, sich bewusst in Not zu begeben.

Jacqueline Gafner | Do, 24. Mai 2018 - 10:13

mit nicht genehmen Meinungsäusserungen umzugehen, allerdings keine besonders souveräne. ...
[PS: Schade, hat aber auch sein Gutes, indem sich das eigene Leseverhalten anhand einer einschlägigen Strichliste von Autorennamen pro futuro gezielt optimieren lässt.]