Durchhalteparolen ersetzen oft die nüchterne Analyse – aber inzwischen ist die Luft raus / picture alliance

Rolle der Militärexperten im Ukraine-Krieg - Das Versagen der deutschen Lehnstuhlstrategen

Bislang haben sich nahezu alle Voraussagen deutscher Experten über den Kriegsverlauf als falsch herausgestellt. Das wird die Denkfabriken jedoch nicht davon abhalten, weiterhin das zu tun, was sie bereits seit Monaten tun: mit wenig Analyse und viel Empörung Unterstützung für die Ukraine einfordern.

Autoreninfo

Michael Rühle war über 30 Jahre im Internationalen Stab der Nato in Brüssel tätig.

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Der Angriff Russlands auf die Ukraine hat die Sicherheitspolitik wieder in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses gerückt. Seit der Nachrüstungsdebatte der frühen 1980er Jahre wurde in Deutschland nicht mehr so ausgiebig über sicherheits- und militärpolitische Fragen diskutiert. Entsprechend groß ist der Bedarf an sicherheitspolitischer Expertise – ein Bedarf, der von zahlreichen Wissenschaftlern aus den einschlägigen deutschen Forschungsinstituten und Universitäten gedeckt wird. 

Das altbewährte „Lodenmantelgeschwader“ aus pensionierten Generälen kommt immer seltener zu Wort. An ihrer Stelle erklären nun selbstbewusste junge Frauen und Männer aus den „Denkfabriken“ einem breiteren Publikum den Verlauf des Krieges oder spekulieren über die militärischen Optionen der Kriegsparteien. Die „Zeitenwende“, so scheint es, war der dringend nötige Adrenalinschub, der die deutsche „strategic community“ aus ihrem Schattendasein heraus- und in die Talkshows hineinkatapultiert hat.

Doch wie steht es um die Qualität der feilgebotenen Expertise? Von militärischen Dingen versteht die Zunft jedenfalls nicht allzu viel. Und warum sollte sie auch? Bis zum Februar 2022 wurde sie schließlich nie gefragt. Man gibt folglich das wieder, was man sich vermutlich kurz vor seinem Fernsehinterview aus den Beiträgen amerikanischer und britischer Experten auf dem Internet zusammengegoogelt hat. So ist man dem Publikum immer eine Twitter-Länge voraus, bleibt aber analytisch auf sicherem Boden.

Begrenzter militärischer Sachverstand

Lässt man sich dennoch einmal zu einer Voraussage hinreißen, wird die Luft hingegen dünn. Bislang haben sich nämlich nahezu alle Voraussagen deutscher oder in Deutschland ansässiger Experten über den wahrscheinlichen Kriegsverlauf als falsch herausgestellt. Die ukrainische Offensive hat nicht die prognostizierte Wende des Kriegsverlaufs herbeigeführt, die Krim ist nach wie vor in russischer Hand, und Russland sind bislang weder die Soldaten noch das Kriegsgerät ausgegangen. 

Der Hinweis, die prekäre Lage sei vor allem die Schuld des Bundeskanzlers, der aufgrund seiner unbegründeten Angst vor einer Eskalation nicht den Mut aufbringe, der Ukraine das Waffensystem X oder Y zu liefern, wirkt vor diesem Hintergrund nur noch wie eine weitere Bestätigung des begrenzen militärischen Sachverstandes. Diese Waffen mögen neue militärische Möglichkeiten eröffnen; einen ukrainischen Sieg führen sie nicht herbei.

Mehr noch. Je länger der Krieg dauert, umso stärker vermischen sich Analysen mit Durchhalteparolen. Die hartgesottenen Experten verzieren ihre Twitter-Einlassungen inzwischen gerne mit der ukrainischen Flagge oder enden ihre Ausführungen mit einem trotzigen „Slava Ukraini“ (Ruhm der Ukraine). Die ukrainischen Soldaten werden zu „Helden“ – ein Begriff, dessen Verwendung trotz aller Bewunderung für die Leistung dieser Menschen jeden Wissenschaftler eigentlich desavouieren müsste. Und da es schließlich um Fragen von Leben und Tod geht, darf der Mitarbeiter einer deutschen Denkfabrik die zögerlichen europäischen Politiker auch mal als „Hosenscheißer“ titulieren.

Kompromissfrieden als tabuisierter Begriff

Umgekehrt werden Russland immer häufiger imperiale Ambitionen zugeschrieben, die weit jenseits der gegenwärtigen oder absehbar künftigen Fähigkeiten dieses Landes liegen. Nur ein Sieg der Ukraine, nämlich die Wiederherstellung der ukrainischen Souveränität in den Grenzen vor 2014, so wird suggeriert, könne Putin noch davon abhalten, in Richtung Berlin zu marschieren oder sich zumindest einen Teil des Baltikums einzuverleiben. Dass ein Angriff Russlands auf die Nato, anders als auf die Ukraine, einen Krieg mit 30 Staaten, einschließlich den USA, zur Folge hätte, scheint in diesen Analysen keine Rolle mehr zu spielen. 
 

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Wo solche Szenarien das Denken bestimmen, ist auch keine intelligente Auseinandersetzung über die Konturen einer Nachkriegsordnung mehr möglich. Da bereits die bloße Andeutung eines Kompromissfriedens dem russischen Narrativ in die Hände spielen könnte, weigert man sich, eine solche Diskussion überhaupt erst zuzulassen.

„15 Minuten des Ruhms“ neigen sich dem Ende zu

Noch genießt die deutsche „strategic community“ ihren neu gewonnen Einfluss und ihre mediale Omnipräsenz. Doch der immer rauer werdende Ton deutet an, dass sich ihre „15 Minuten des Ruhms“ (Andy Warhol) dem Ende zuneigen. Die „Zeitenwende“ stockt – nicht nur in Deutschland, sondern auch anderswo. Die deutsche „strategic community“, die sich richtigerweise mehrheitlich hinter den ukrainischen Überlebenskampf gestellt hat, muss inzwischen fürchten, dass Kiew trotz der zahlreichen Probleme in den russischen Streitkräften am Ende unterliegen könnte – und dass damit auch sie selbst scheitert. 

In immer dramatischeren Worten warnt man deshalb vor den Konsequenzen eines Nachlassens der westlichen Unterstützung für die Ukraine und fordert die Regierung auf, entschlossener zu handeln. Die nüchtern-distanzierte Analyse weicht endgültig dem politischen Werben um die bessere Sache; die wissenschaftliche Studie ist nur noch ein notdürftig getarnter moralischer Appell.

Wenig Analyse, aber viel Empörung

Jetzt wäre eigentlich die Zeit für abgewogene Analysen über die Optionen, die Deutschland und dem Westen in dieser schwierigen Lage zur Verfügung stehen. Und natürlich gibt es solide Experten, die solche Papiere zu schreiben vermögen. Doch der Großteil von ihnen kommt aus den USA oder Großbritannien, deren „strategic communities“ eine wesentlich größere militärische Sachkenntnis besitzen. Auch in diesen Ländern geht die Sorge um, die westliche Hilfe für die Ukraine könnte nachlassen und Russlands brachiale Politik dadurch belohnt werden. Und natürlich sind auch dort die Experten nicht frei von Emotionen oder einer politischen Agenda. Dennoch gelingt es ihnen zumeist besser als ihren deutschen Kollegen, Fakten und persönliche Meinung voneinander zu trennen.

Viele deutsche Denkfabriken werden dagegen weiterhin das tun, was sie bereits seit Monaten getan haben: mit wenig Analyse aber viel Empörung Unterstützung für die Ukraine einfordern, den real weiter sinkenden deutschen Verteidigungshaushalt beklagen und über russische Welteroberungspläne spekulieren. Dieses Repertoire ist allerdings zu schlicht, um die „Zeitenwende“ – und damit zugleich die eigene Popularität – retten zu können. Bald wird es daher wieder heißen: Studierstube statt Talkshow. Die Zeit der Lehnstuhlstrategen könnte ebenso schnell vorbei sein, wie sie gekommen ist. 

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Wilfried Düring | Fr., 29. Dezember 2023 - 15:09

Frau Gaub, Vizedirektorin eines EU-Institutes in Paris und zugleich Lehrbeauftragte der Universität Potsdam äußerte sich am 12. April 2022 im ZDF-Talk des Herrn Lanz - in Anwesenheit von Frau Bundesministerin Geywitz (SPD) und der dauerpräsenten FAZ-'Journalistin' Bobrowski - wie folgt: '... Wir dürfen nicht vergessen, auch wenn Russen europäisch aussehen, dass es keine Europäer sind – jetzt im kulturellen Sinne – die einen anderen Bezug zu Gewalt haben, die einen anderen Bezug zu Tod haben ...' (wörtliches Zitat, ich verweise auch auf die 'Nachdenkseiten'). 'Russen' sind also 'keine Europäer, auch wenn sie so aussehen'! Das muß man auch als rächte, dunkeldeutsche Sau und gelegentlicher AfD-Wähler erstmal sacken lassen!
Die rassistische Anti-Russen-Hetze kennt im besten Ger-Money aller Zeiten offenbar weder Maß noch Grenzen. Man kann es nicht anders sagen: Gaub hat bei Herrn Lanz anti-russische Stereotype der NS-Untermenschentheorie offen vertreten - ohne das es sofort Widerspruch gab!

Er wird nur dort als kritikwürdig festgestellt, wo jemand Aussagen über Ethnien bzw. Völker macht, den man auf Grund seiner konservativen (= nicht korrekten) Grundeinstellung sowieso auf dem Kicker hat, wie dies z. B. bei meiner Person der Fall ist.

Mehrfach wurde ich hier auf diesem Forum von Herrn Lenz und besonders Herrn Hügle als "üble Rassistin" bezeichnet, weil ich einen grundsätzlich unterschiedlichen Umgang mit der Wahrheit bei unterschiedlichen Ethnien anmerkte.

Wenn eine a priori als moderne und zuverlässig politisch korrekt angesehene Person wie Frau Gaub (Dazu Vizedirektorin eines EU-Instituts!) den Russen als solchen Gewaltaffinität nachsagt und sie damit als Nicht-Europa-Zugehörige kennzeichnet, dann ist das natürlich kein Rassismus, sondern lediglich eine ganz normale Feststellung.

Nun ja, das alles kennen wir ja längst!
Das Messen mit zweierlei Maßstäben gehört inzwischen zum festen Bestandteil der Diskurse, die in Deutschland überhaupt noch stattfinden.

Und sowas schreibt ein ehemaligen Lehrkörper: "Einen unterschiedlichen Umgang mit der Wahrheit bei unterschiedliche Ethnien.."

Einfach köstlich. Passt zu "alternativen Fakten in alternativen Nachrichten."

Übersetzt: Sie schaffen sich Ihre eigenen Realitäten. Einzige Voraussetzung: So müssen zu Ihren bestens bekannten AfD-Flügel-Ansichten passen. Da wird andererseits ein Faschist und Rechtsextremist wie Hoecke zum Nationalromantiker geadelt.

Ständiges Selbstmitleid ist in dem Zusammenhang übrigens eher unpassend und könnte als extreme Verbitterung missverstanden werden.

Walter Bühler | Sa., 30. Dezember 2023 - 16:37

Antwort auf von Gerhard Lenz

Die Regierungsparteien und ihre Realiät: Herr Lenz, Sie formulieren es wieder einmal glänzend, wenn auch nur im Spiegel:
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Sie schaffen sich Ihre eigenen Realitäten. Einzige Voraussetzung: diese müssen zu den bestens bekannten 'Tagesschau-' Ansichten passen.

... Da wird andererseits ein 'Möchtegern-Philosoph wie Habeck zum Wirtschaftsminister' geadelt.

Ständiges Selbstmitleid 'der Ampelregierung und ihres Gefolges' im Zusammenhang 'mit ihrem rapiden Vertrauensverslust beim Wahlvolk' ist übrigens eher unpassend und könnte als extreme Verbitterung missverstanden werden.

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Ja, wirklich köstlich, Herr Lenz, diese kindliche Einfalt! Man lese nur den komplementären Artikel "Lächelnd am Abgrund" von Herrn Marguier vom 29.12.2023!

Guten & köstlichen Rutsch nach 2024!

Tomas Poth | Fr., 29. Dezember 2023 - 15:25

Das ist das was uns der Kartell-Mainstream, einschließlich der Kartell-Parteien, tagtäglich verkauft, bzw. verkaufen will!
Das geht hin bis zum Ukraine-Soli, den man uns gerne aufzwingen möchte.
Man fragt sich, was steckt hinter all den Falsch- und Wunschdarstellungen, mit denen wir systematisch überzogen werden?
Ich erkenne nur Schaden auf allen Seiten!
Mit Ausnahme der Rüstungsindustrie und den daran hängenden Arbeitsplätzen, als auch der Flüchtlings-Sozial-Industrie und ihren Arbeitsplätzen, die sich darüber auch ein gesichertes Einkommen ermöglichen.
Liegt darin der Nutzen, die Sicherung von Arbeitsplätzen im Westen, auf Kosten der Zerstörung in der Ukraine.
Ihr Toten und Verwundeten auf den Schlachtfeldern der Ukraine, ihr sorgt hier für Umsätze und Einkommen! Bitte ihr Helden, macht weiter, ihr wollt doch sicher lieber sterben als aufgeben, möchte man da zynisch rufen.
Es ist doch blanker Zynismus diesen Krieg vom warmen Sofa aus anzuheizen.

"Ihr Toten und Verwundeten auf den Schlachtfeldern der Ukraine, ihr sorgt hier für Umsätze und Einkommen!"

Herr Poth, Sie verstehen wie immer Ursache und Wirkung nicht! Es sind nicht die "Sofahelden" oder irgendwelche "Arbeitsplatzsicherungen im Westen", die Schuld an Zerstörung, Leid und Tod in der Ukraine sind. Es ist Ihr Idol Putin der das alles verursacht hat und alleine dafür verantwortlich ist. Alles andere sind für jeden halbwegs intelligenten Menschen offensichtliche Lügen des Kremls und sonstiger russischer Propagandisten. Und ehrlich gesagt, Ihre vorgetäuschte Anteilnahme für das Leid der Ukrainer nehme ich Ihnen nicht ab.

.... soll ich mich über ihre Worte wundern?
Sie zählen ja zu jenen, die gerne andere den Blutzoll für ihre eigenen "hehren" Vorstellungen zahlen lassen wollen.
Machen Sie sich glaubwürdig, sprung auf, marsch, marsch und ab an die Front.

Sie kennen meinen Standpunkt!

"Sie zählen ja zu jenen, die gerne andere den Blutzoll für ihre eigenen "hehren" Vorstellungen zahlen lassen wollen."

Das ist Unsinn und immer wieder der gleiche defätistische Sermon, aus der Putin-treuen Ecke. Die Mehrzahl der Ukrainer ist anderer Meinung als Sie, Herr Poth!
Und diese Leute wollen einfach nur, dass man ihnen mit ausreichend Kriegsgerät unterstützt, damit sie sich gegen einen äußeren Aggressor wehren können. Das hat mit Ihrem doch recht substanzlosen Argument der "hehren Vorstellungen" nichts zu tun.

Ich wette, Sie würden ganz anders reden, wenn z.B. China Russland angegriffen hätte, um alte von Russland im 19ten Jahrhundert eroberte chinesische Territorien zurückzuerobern.
Ich habe Ihnen das bereits geschrieben: Ich nehme Ihnen ihre friedensbewegte Attitüde nicht ab.

Ingofrank | Fr., 29. Dezember 2023 - 15:26

auch der Ukraine Krieg.
War es nicht so, dass mit der Zustimmung Russlands beim Betritt der DDR zur BRD vereinbart wurde, dass das vereinte Deutschland weiterhin NATO & EU Mitglied bleiben konnte unter der Bedingung, dass die NATO Osrerweiterung an der ehemaligen Oder Neiße Grenze beendet ist & damit die Einflusssphäre des Westens genau da endet.
Was passierte im laufe der Zeit? Polen, das ganze Baltikum, Ungarn, Tschechen & Slowakei, Teile des zerfallenden Jugoslawien kroatien Slowenien u.a. Bulgarien, Rumänien …. Sind alle der NATO & der EU beigetreten bzw. Sind „Beitrittskandidaten“ wie auch die Ukraine, die den NATO & EU Beitritt vor Kiegsbeginn mit Russland in ihre Verfassung geschrieben hat.
Und dies alles geschah „freiwillig“ ? Oder unter dem Aspekt, dass nach dem Niedergang des Sozialismus u d Auflösung des Ostblocks (wie auch in der DDR) die Hoffnung auf ein schnelleres Überwinden des wirtschaftlichen Zusammenbruchs Vater der Gedanken war.
& nun Russland ?
M f G a D E Rep.

"War es nicht so, dass mit der Zustimmung Russlands beim Betritt der DDR zur BRD vereinbart wurde, dass das vereinte Deutschland weiterhin NATO & EU Mitglied bleiben konnte unter der Bedingung, dass die NATO Osrerweiterung an der ehemaligen Oder Neiße Grenze beendet ist & damit die Einflusssphäre des Westens genau da endet."

Nein, Sie haben in Ihrem Statement einen Denkfehler! Als es um die Wiedervereinigung Deutschlands ging, war die Nato Osterweiterung, wie Sie sie verstehen und beschreiben absolut kein Thema. Auch deshalb nicht, da der Warschauer Pakt und seine Mitglieder ja noch bestanden.
Was Sie meinen, bezog sich auf die Stationierung von Nato auf dem ehemaligen Gebiet der DDR. Diese Verträge wurden bis heute eingehalten.
Der Beitritt der sog. Kandidaten war freiwillig und erfolgte mit der Zustimmung Russlands (s. Nato/Russland-Akte). Es gibt also keine sog. Vorgeschichte und Sonstiges für diesen Krieg. Russland hat sich nicht an die Abmachungen gehalten und diese gebrochen.

... Hr. laporta, an der Vielzahl Ihrer Widersprüche hier im Forum erkennt man glasklar, Sie sind der einzige Experte und Lordsiegelbewahrer des rechten Denkens.
Vermute ich richtig, Sie sind in einflußreicher Position und haben schon die Pläne für den Sieg der Ukraine und die Aufteilung Russlands auf dem Tisch liegen.
Wir alle können es gar nicht abwarten, bis Sie uns ins Vertrauen ziehen. :-))

alessandro laporta | Sa., 30. Dezember 2023 - 10:55

Antwort auf von Django Reinhardt

"an der Vielzahl Ihrer Widersprüche hier im Forum erkennt man glasklar".

Die da wären??

"Sie sind der einzige Experte und Lordsiegelbewahrer des rechten Denkens."

Wenn Sie mit Fakten nicht klar kommen, ist das leider Ihr Problem!!

"Vermute ich richtig, Sie sind in einflußreicher Position und haben schon die Pläne für den Sieg der Ukraine und die Aufteilung Russlands auf dem Tisch liegen."

Lenken Sie bitte nicht ab! Das ist und war nie das Thema.

Ein Tipp an Sie: Wenn Sie hier schon Kritik üben, dann bitte inhaltlich auf den von mir geschriebenen Text!!

zur „Freiwilligkeit“ ….
Letztendlich nichts anderes als die „Freiwilligen Ströme unserer Goldstücke“ in die deutschen Sozialkassen welches selbstverständlich 24 fortgesetzt werden darf. Freiwillig ? ? ?
Mit besten Grüßen und einem anderen Blickwinkel aus der Erfurter Republik

Sie es hier darstellen. Es gab durchaus vor dem 3.10.90 Aussagen in Bezug auf eine Ausdehnung des NATO–Gebietes in Richtung Osten. Und es gab Aussagen, dies nicht zu tun. Können Sie alles leicht nachlesen.
Ja, es gab dann die NATO/Russland–Akte, wo Jelzin (mit wieviel Promille weiß ich nicht) zustimmte,dass jedes Land frei entscheiden könnte.
Aber dann kam Putin und der sah das ein wenig anders. Und dann kam 2001, seine Rede vor dem BT und danach die forcierte Erweiterung (klar, alle „freiwillig“). Immer wieder hat Putin seinem Ärger über die Entwicklung Luft gemacht.
Der eigentliche Auslöser und Anlass für den Krieg–so meine Meinung–waren dann die Entwicklungen in der Ukraine, die selbstverständlich, wie jedes souveräne Land, das „Recht“ hatte, über seine Zukunft zu bestimmen.
Aber wer Entscheidungen trifft, muss die Konsequenzen tragen. Klingt zynisch, ist aber so.
Ich bin mir sicher: gute Politik hätte den Sicherheitsinteressen d UKr. dienen u n d einen Krieg verhindern können.

Wilfried Düring | Fr., 29. Dezember 2023 - 15:35

Es ist offensichtlich: Frau Gaub ist eine charakterlich deformierte Berufslügnerin und -hetzerin! Denn Russen sind eben Europäer - als ganze Menschen.
Und GERADE auf den Gebieten Wissenschaft und Kultur haben sie einen unschätzbaren Beitrag zur europäischen Wissenschaft/Kultur geleistet. Wenn Menschen wie Puschkin, Tolstoi, Tschaikowski, Schostakowitsch, Kopelew, Pasternak, Solschenizyn, Gorbatschow, Sacharow, Netrebko, Schaljapin, Repin, Lomonossow, Mendelejew, Zamenhof, Ziolkowski 'keine Europäer sind/waren, obwohl sie so aussehen', was sind/waren sie dann?
Quiz in NS-Diktion:
(a) Slawen!? (b) Asiaten!?
(c) 'UnterMenschen'!? (d) halbe Tiere!?
Bitte wählen Sie!
Der NS-Vernichtungskrieg BEGANN NICHT mit Progromen, Lagern und Massakern (vgl. Baby Jar). Er begann, als eine alltägliche gewissenlose Propaganda den Menschen einzureden begann, daß bestimmte Bevölkerungsgruppen 'ihr Mensch-Sein verwirkt' hätten.
Und was DAMALS VERBECHERISCH war, kann heute nicht gut und richtig sein!

"Es ist offensichtlich: Frau Gaub ist eine charakterlich deformierte Berufslügnerin und -hetzerin! Denn Russen sind eben Europäer - als ganze Menschen."

Das war ein Statement von Helene Bubrowski und nicht von Gaub!!

Im Übrigen, wenn die Russen wirklich Europäer des 21ten Jahrhunderts sein wollen, dann sollen sie sich auch gefälligst wie zivilisierte und aufgeklärte Europäer benehmen. Das kann ich momentan leider nicht sehen.

Und wenn Sie, Herr Düring eine Florence Gaub vor ein Tribunal stellen wollen (weswegen eigentlich?) und diesen Kriegstreiber und Kriegsverbrecher im Kreml offensichtlich nicht, dann haben Sie wie einige Andere hier im Forum ebenfalls, ein ziemlich angeknackstes und ausgeprägt problematisches Rechtsverständnis und ein Problem mit Rechtsstaatlichkeit im Allgemeinen. Und das Herr Düring, ist auch nicht sehr europäisch.

Sie sprechen tatsächlich von aufgeklärten zivilisierten Europäern, die wohl besser seien als die Russen. Reden Sie von den Europäern, die 1999 ein UNO Mitgliedsland 79 Tage bombardiert haben ohne UN-Mandat (Jugoslavien)? Sprechen Sie von den Europäern, die 2011 ein anderes UN-Mitgliedsland wieder ohne UN - Mandat (dieses Mal ohne deutsche Beteiligung) in die Steinzeit zurück bombardiert haben (Libyen)? Sie sprechen von der Rechtsstaatlichkeit, in der ein Bundespräsident durch eine Zeitung zu Fall gebracht werden konnte (von allen Vorwürfen der Bestechlichkeit blieb nur ein “Bobbycar” übrig und zwei zerstörte Leben), wo aber andere wegen “Vergesslichkeit” beim größten Finanzskandal des Landes außen vor gelassen werden, ein Land, in dem Frau Außenministerin werden kann mit einer gefälschten Biografie- reden Sie nie wieder von Rechtsstaatlichkeit in diesem Europa- zu dem übrigens auch die Ukraine gehört, ein Land, in dem der NAZI Bandera als Held mit Statuen gefeiert wird…

Die Gemetzel der Herren Milosevic & Co. und die Versuche, ganz Jugoslawien durch ein Groß-Serbien zu ersetzen, waren sicher ganz im Interesse der UNO. Weswegen der Schlächter ja auch in Den Haag verurteilt wurde. Ich fasse es nicht..

So wie übrigens auch Putin der Kriegsverbrechen für schuldig gesprochen wurde.

Und überhaupt: Glauben Sie Ihr reflexartiges Ausweichen auf ausschließlich in Ihren Augen schändliche Geschehnisse der Vergangenheit würde Putins Massenmord relativieren?

Das glauben wohl nur die üblichen Gulag-Freunde und Putin-Versteher, die im Westen nur Dekadenz sehen und sich für den russischen Faschismus und das von Putin anvisierte gross-russische Eurasien begeistern, mit DE als Teilrepublik.

Na dann gehen Sie doch "rüber!"

Herr Laportra, IHR Beitrag hat mich überrascht und macht etwas ratlos.
(1) Die Äußerung (ich verkürze etwas; vgl. meinen ersten Beitrag) 'Russen sind keine Europäer, auch wenn sie so aussehen' stammt von Florence Gaub und NICHT von Frau Bobrowski. Ich habe die Lanzsche Sendung in der Mediathek damals selbst nach-gesehen; die Nachdenken-Seiten haben entsprechend berichtet, auch Wikipedia schreibt über die 'Kontroverse'. Bitte behaupten Sie also keine OFFENSICHTLICHEN Unwahrheiten und informieren sich nochmal. Es geht zweifelsfrei um eine (böse) Äußerung von Frau Gaub, die ich wort-wörtlich zitiert habe!
(2) Bzgl. Ihrer Tribunal-Frage verweise ich auf den Volksverhetzungs-Paragrafen 130 StGB. Frau Gaub hat den öffentlichen Frieden dadurch gestört, daß sie NICHT nur einen einzelnen Menschen 'böswillig verächtlich macht(e) oder verleumdet(e) - sondern das GANZE Volk der Russen - also 150 Millionen Menschen herabwürdigte!
Dies ist in meinen Augen BEWUSSTE Aufstachelung zum Völker-Haß!

'Russen sind keine Europäer, auch wenn sie so aussehen.' Was heisst denn das in logischer Konsequenz? Das soll doch heißen: Russen SIND KEINE Menschen wir, sondern bestenfalls ganz andere Menschen. Russen sind zurückgeblieben und rückständig. Der ganze Duktus der Diskussion soll doch bewußt der zu der EINEN Erkenntnis führen:
'RUSSEN SIND irgendwie MINDERWERTIG!' -
Und zwar Nicht EIN Russe, nicht Herr Putin und seine Kamarilla - nein
ALLE Russen, JEDER Russe, das GANZE russische Volk !!!
Für mich ist das die Wiederkehr der NS-Untermenschentheorie verbrämt durch wort-reiche Anti-Putin-Rhetorik. Sowas hat es im deutschen demokratischen Fernsehen seit Herstellung der deutschen Einheit noch nie gegeben!
Von Stalin ist folgendes Bonmot überliefert:
'Die Hitlers kommen und gehen - das deutsche Volk aber bleibt!'
Wenn ein Stalin (rhetorisch) zwischen einer Regierung und den Regierten unterscheiden konnte, sollte das im besten Deutschland aller Tage und Zeiten doch auch möglich sein!

Ich habe noch eine Anmerkung zu unseren öffentlich-redlichen Medien. MIR werden hier kritische Fragen gestellt, denn ich argumentiere emotional und mit 'großer Keule'. Auf Rückfragen eines Mitforisten versuche ich zu antworten. Alles in Ordnung - im Cicero-Forum soll das so sein; dazu ist es da.
Aber ich vermisse etwas: Der Genossin GAUB stellt seltsamerweise offenbar niemand kritische Rückfragen! Die 'Dame' ist durch ihre Anti-Russen-Hetze in die erste Liga der Talk-Show-Gäste aufgestiegen und tingelt und tourt durch die Sender: Lanz, Will, Maischberger usw. . Dort ist sie aber nicht Paria wie ein Herr Gauland ('Vogelschiß') sondern hochdekorierte 'Expertin'. Es ist als wenn ein freundlich dreinblickender Julius Streicher unter allgemeiner Zustimmung ein paar 'mahnende Worte' über die Politik der Israelis im Gaza-Streifen verlieren würde ... .
Ist denn wirklich alles vergessen? Die 50 Millionen Kriegstoten, die Ostpolitik Brandts, die Friedensbewegung, das 'NIE WIEDER!' ?

Fazit, es steckt viel braunes Gedankengut in den Köpfen der "Edeldemokraten" die gerne mit dem Finger auf andere zeigen und versuchen mit allen erdenklichen Mitteln andere als "Demokratiefeinde" zu verhindern.

"Aber ich vermisse etwas: Der Genossin GAUB stellt seltsamerweise offenbar niemand kritische Rückfragen! Die 'Dame' ist durch ihre Anti-Russen-Hetze in die erste Liga der Talk-Show-Gäste aufgestiegen"

Wenn Sie Frau Gaub "Anti-Russen-Hetze" unterstellen, dann sollten Sie inhaltliche Beispiele bringen, die dies belegen, Herr Düring!

Die Aussage, dass "Russen keine Europäer sind" ist mir da eindeutig zu wenig und wird mir von Ihnen etwas zu aufgebauscht.

"Ist denn wirklich alles vergessen? Die 50 Millionen Kriegstoten, die Ostpolitik Brandts, die Friedensbewegung, das 'NIE WIEDER!' ?"

Richten Sie dies bitte doch an den Kriegsverursacher- u. Verbrecher im Kreml. Er ist derjenige dies "wirklich alles vergessen" hat.

Warum kritisieren Sie nicht mit gleicher Schärfe die russische Aggression? Dass Putin seine eigenen Leute skrupellos zu 100000den für seine imperialen Phantasien opfert, Zivilisten bombardiert werden, stört Sie nicht? Wohl aber eine etwas überspitzte Aussage einer jungen Frau?

Henri Lassalle | Fr., 29. Dezember 2023 - 15:42

nicht allzu ernst nehmen. Auch ich beklage die subjektiven "Analysen" des Kriegsgeschehens in der Ukraine. Von Sieg der Ukraine keine Spur und auch keine Aussicht. Aber in den Medien, wie unter anderem im Deutschlandradio (dlf) wird dauernd, täglich über die Ukraine berichtet und die Tragödien, die sich dort abspielen. So, als sollte die deutsche Öffentlichkeit konditioniert werden. Dazu kommen noch Intermezzi wie der Vorschlag den NATO-Chefs, die noch freien Teile der Ukraine zu NATO-Gebiet zu machen; wo bleibt da der gesunde Menschenverstand dieses Herren?
Alles sieht nach Ratlosigkeit aus. Putin hat dieser Region den längeren Arm, wohl auch den längeren Atem. Man hat Russland in der Vergangenheit immer unterschätzt - wann kommt hierzulande die Zeit der Realisten?

Karl-Heinz Weiß | Fr., 29. Dezember 2023 - 15:54

Ob die USA oder GB über bessere Analytiker verfügen, sei dahingestellt. Vietnam, Kambodscha, Somalia, Libyen, Irak, Syrien, Afghanistan usw. sprechen eher dagegen. Was aber auffällt: die Damenriege (ungedient) ist sehr stark vertreten, angeführt von der früheren Kommunalpolitikerin Strack-Zimmermann. Auch die (unvollendete) Völkerrechtlerin versteht sich auf "Kriegs"-Beurteilung. Und die frühere politische Einordnung der Bundeswehr wird.mit dem Trio vdLeyen, AKK und Lambrecht in nachhaltiger Erinnerung bleiben.

Fritz Elvers | Fr., 29. Dezember 2023 - 19:53

Antwort auf von Karl-Heinz Weiß

Frau Strack-Zimmermann wurde in der Erbfeindschaft zwischen Köln und Düsseldorf gestählt.

Karl-Heinz Weiß | Sa., 30. Dezember 2023 - 12:22

Antwort auf von Fritz Elvers

Das würde sie immerhin als Mediatorin nach dem Waffenstillstand zwischen den neuen Erbfeinden Russland und Ukraine prädestinieren.

Manfred Bühring | Fr., 29. Dezember 2023 - 15:56

Lehnstuhlstrategen - eine wunderbare Charakterisierung unserer von viel Moral und wenig bis keinem Sachverstand getriebene woke "Analystenschar". Sie ignorieren den Elefanten im Raum, der da heißt, die Ukraine hat militärisch keine Chance, diesen Abnutzungskrieg zu gewinnen. Allein die Begrifflichkeit "Gewinnen" verharmlost das Kriegsgeschehen in Richtung eines Videospiels. Wenn die Ukraine sich nicht in Richtung einer Teilautonomie des Donbass bewegt, was man schon kurz nach Kriegsbeginn hätte haben können, wird das Land in die Steinzeit zurückgebombt. Selensky wird dann schon nicht mehr im Land sein, sondern sich der in Steueroasen gehorteten Milliarden erfreuen können.

Keppelen Juliana | Fr., 29. Dezember 2023 - 17:18

Antwort auf von Manfred Bühring

nur eine kleine Anmerkung: Teilautonomie des Donbas bewegt kurz nach dem Kriegbeginn......, das man hätte man schon vor dem Krieg machen und haben können dazu gab es ja Minsk2 (das ja wie man inzwischen weiß vom Westen gar nicht ernst gemeint war und nur dazu genutzt wurde die Ukraine aufzurüsten) und Selenskyi wird dann in einer Steueroase ........., habe mich letztens gewundert als Herr Selenskyi auf reisen ging zuerst die Kap Verden besuchte bevor er weiterreiste zu seiner Betteltour.

Edwin Gaza | Fr., 29. Dezember 2023 - 16:14

My Fair Lady, Florence und
Roderich, Der Vetter aus Dingsda.
Expert*innen können heute die sein, die im Mainstream schwimmen.
Feministische Ukrainekriegsstrategie geht so:
Ach ist der Wolodymyr ein schöner Oberbefehlshaber, wir müssen zur Rückeroberung von Krim und Donez das Material liefern das er zu brauchen glaubt.
Nato- und EU- Beitritt müssen sein.
Weil der böse Russ sonst bis zum Atlantik marschiert.
Aber auch Roderich, weil Oberst a.D. Experte, der so schön die notwendige Hilfe für diese und jene Strategie der Ukraine erklärt, kann viel Schmarrn erzählen zu Waffen, Taktik und Natomitgliedschaft.
Expert*innen für Krieg.
Wo bleibt Diplomatie?
Es geht doch irgendwie um das danach. Für Alle.

Urban Will | Fr., 29. Dezember 2023 - 16:26

sein, der Artikel ist sehr gut und der Autor hat nur indirekt zitiert), Russland „würde“ im Falle eines Sieges für seine „brachiale Politik belohnt“ würde sofort im Sande verlaufen, wenn man endlich zu dem bereit wäre, was Voraussetzung jeglichen vernünftigen Handelns ist.
Dem Zugeben eigener Fehler in den letzten 20 Jahren vor Beginn des Krieges.
Man könnte dies tun, ohne diesen indiskutabel völkerrechtswidrigen Angriff zu „rechtfertigen“, aber man hätte eine offizielle Erklärung dafür, dass Putin diesen Schritt gegangen ist. Und somit einen Ansatz für Gespräche.
Das Geschwafel in Richtung: nach d Ukraine geht es weiter mit dem Baltikum, etc. sollte endlich zurück in die Mottenkiste.
Kriege gehören leider zur Geschichte und jeder Krieg hat seine Ursachen. Wären Putins Motive blinde Eroberungswut, dann hätte er bereits – und viel leichter – 2014 die Ukraine überrennen können. Die Krim bekam er quasi ohne Gegenwehr.
Es ist an der Zeit, dass kluge Menschen reden u d Schreier schweigen

Ich denke, das wäre zu kurz gedacht. Für Europa war es ein Fehler, ob es einer für die USA war- das wird erst die Geschichte zeigen. Bis jetzt haben die immer ihre Ziele (teile und herrsche) durchgesetzt. Und jetzt wird gerade Europa geopfert, damit die USA gewinnen können (nicht den Krieg, nur ihre wirtschaftliche Souveränität).

Wenn nächsten Sonntag Wahlen wären, für wen
würden Sie stimmen? “ (Angaben in Prozent)
Politiker. Februar 2020 Januar 2022
Volodymyr Zelenskyj. 44,2. 23,5
Petro Poroschenko. 11,6. 20,9
Politische Partei
Diener des Volkes (Zelenskyj) 39,1. 13,7
Europäische Solidarität (Poroschenko) 10,8. 18,9
Ich frage mich, was ist in der Ukraine unter Selenskyi passiert?
In der Außenpolitik musste Selenskyj rasch lernen, dass der Schlüssel für Frieden im Donbas nicht in seinen Hän­den lag. So war der Zauber des kometen­haf­ten Aufstiegs schnell verflogen. Es gab die These vom populistischen Autoritarismus Selen­skyjs. Was ist wirklich passiert? Warum schlug der Russ zu.

Werner Peters | Fr., 29. Dezember 2023 - 16:48

Ich schalte meist ab, wenn in den Nachrichtensendungen sog. Experten zum Krieg befragt werden. Besonders bizarr, wenn studierte blutjunge Frauen uns was über Krieg erzählen wollen.

alessandro laporta | Fr., 29. Dezember 2023 - 21:37

Antwort auf von Werner Peters

Nein Herr Peters, es ist eher ziemlich bizarr, wenn offensichtliche Amateure wie Sie meinen, mehr Ahnung von der Materie zu haben als "diese studierte blutjunge Frauen". Das ist der klassische Dunning-Kruger Effekt, dem sie hier unterliegen.
Wissen Sie überhaupt, was im Einzelnen Florence Gaub gesagt hat? Wohl kaum, wenn Sie vorzeitig abschalten.

Übrigens, ist "diese studierte blutjunge Frau", Reserveoffizierin der französischen Armee mit dem Rang eines Majors. Da können Sie sicher sein, dass diese Frau ein Vielfaches mehr an militärischer Expertise hat als Sie.

Wilfried Düring | Sa., 30. Dezember 2023 - 12:03

Antwort auf von alessandro laporta

Sie werden albern. Was haben Kostüm-Dienstgrade von OPERETTEN-Offizieren mit der Fähigkeit zur Expertise zu tun? Frau Gaub steht damit aber nicht allein. Der frühere DRÜCKEBERGER und heutige BundesHanfBauern-Minister Özdemir brachte es als Ungedienter nach Teilnahme nach einem EINWÖCHIGEN Lehrgang für 'zivile Führungskräfte' zum (Operetten-) Oberleutnnt der bunten Wehr (2019). Früher, als es noch 'richtige' deutsche Armeen gab, galt außerdem der Grundsatz, daß Vorbestrafte von der Beförderung zum Offizier ausgeschlossen waren. (Operetten-Offizier Özdemir ist da ein 'Grenzfall'. Krimineller Drogendelikte überführt, wurde das Verfahren wegen 'Geringfügigkeit' 2015 eingestellt).
Aber zurück zur Genossin Gaub'.
Man kann nur hoffen, daß Frau Gaub da nicht die 'Expertisen' früherer ECHTER Fachkräfte der deutschen Ostfront genauso ungeprüft übernimmt wie die Untermenschen-Theorie! Die wegen Kriegsverbrechen hingerichteten deutschen Wehrmachts-Generale liste ich Ihnen bei Interesse gerne auf!

Thorwald Franke | Fr., 29. Dezember 2023 - 17:25

Mich erinnert der Ukraine-Krieg immer mehr an die Corona-Maßnahmen: Am Anfang wusste man wenig, war vorsichtig, und alles zog an einem Strang. Man hätte erwartet, dass im Laufe der Zeit dann eine Änderung der Strategie erfolgt, gemäß dem Zuwachs an Wissen. Doch das geschah nie. Bis zuletzt ging es immer um Lockdown ja oder nein. Und Daten wurden offensichtlich mit Absicht nicht erhoben. - Ähnlich nun beim Ukraine-Krieg: Es ist ja richtig, dass Putin den Krieg nicht gewinnen sollte. Es ist richtig, Waffen zu liefern und Sanktionen zu verhängen. Aber es mangelt eklatant an Überlegungen, worauf es hinauslaufen soll. Welcher Kompromiss soll am Ende stehen? Reicht es z.B., die Grenzen von 2022 wiederherzustellen? Oder ein Tausch der Krim gegen Land im Osten? Evtl. könnte man auch mit neuerlichem Gasbezug locken. Und: Wie sollte man die Sanktionen intelligent anpassen, dass sie besser wirken? Welche Waffen werden den Sieg bringen? Lauter Fragen, doch nirgends Antworten. Wie bei Corona.

Rainer Mrochen | Fr., 29. Dezember 2023 - 17:26

Deutschland auf der falschen Seite der Geschichte, wieder einmal.
Die Kartellmedien, als willfährige Erfüllungsgehilfen, tun ein Übriges für die Selbstgewissheit politischen Handelns.
Es ist ja beinahe notwendig nachsichtig zu sein, mit einem Vasallenstaat der nur noch "untertänigst, führend" als Zahlmeister tätig ist.
Respekt verbal propagieren und respektiert sein sind halt zwei verschiedene Dinge.
Die Ukraine ist am Ende! Ein Milliardengrab für den Wertewesten? Nein, als Protektorat, ausgeliefert der Sklaverei von Weltbank und geopolitischen Interessen internationaler Geldgeber, ein skelettiertes Gebilde. Interessant ist, daß exakt dieses Szenario, zur Verblendung der Massen, genutzt wird um politische Ziele durchzusetzen. Folgt man historischer Erkenntnis, so ist zu konstatieren: Es kam wie es kommen musste. Ich denke, daß eine Bilanzierung auch diesmal nicht stattfinden wird. Es ist halt Lauf der Geschichte. Im Westen wie im Osten, im Süden wie im Norden nichts Neues.

Reinhold Schramm | Fr., 29. Dezember 2023 - 17:31

Für Deutschland gibt es nur eine wirtschaftliche und soziale Zukunft in der friedlichen Zusammenarbeit mit der Russischen Föderation.

Der europäische, der geopolitische und militärische Konflikt dient ausschließlich den ökonomischen Interessen multinationaler, nordamerikanischer Wirtschaftsmonopole und den britischen und westeuropäischen Aktiengesellschaften der Energiekonzerne und Rüstungsindustrien.

Der große Verlierer ist die Mehrheit der ukrainischen Bevölkerung, der russischen und deutschen Bevölkerung. Mit Ausnahme deren jeweiligen Oligarchen und Hauptaktionäre, der Multimillionäre und Milliardäre, bezahlen die werktätigen Völker alle physischen Rechnungen in der Gegenwart und für die Zukunft.

Die Beseitigung der russischen Administration, auch ohne Putin, liegt nicht im Interesse der Mehrheit der deutschen Bevölkerung.

►Wirtschafts- und Rohstoff-Interessen an der Russischen Föderation
Lesen: Rohstoff–Interessen an der Russischen Föderation (infopartisan.net)

Jens Böhme | Sa., 30. Dezember 2023 - 07:46

Die Entscheidung, wie es weitergeht, wird in der ukrainischen Öffentlichkeit und Gesellschaft gefällt. Einen jahrzehntelangen Krieg wird sich kein modernes Volk wünschen. Zudem steht man seit Monaten auf der Stelle.

Keppelen Juliana | Sa., 30. Dezember 2023 - 09:40

sie legen den Finger in die Wunde. Die "Experten" die im deutschen Blätterwald und in den ÖR zu Wort kommen dienen eher der Volksverdummung was wahrscheinlich ihre eigentliche Aufgabe ist. Die Realität und Fakten spielen nur eine Rolle wenn sie in das vorgegebene Narrativ passen. Andersdenkende und Experten die alle Sichtweisen und Fakten berücksichtigen werden mit mehr oder weniger subtilen Mitteln kaltgestellt oder mundtot gemacht. Wer kritisch hinterfragt wird vor Russenpropaganda gewarnt. Fazit wenn es um Russland geht hat der Verstand pause und man denkt an dunkle Zeiten zurück und man ist entsetzt, dass es wieder funktioniert.

Hans Süßenguth-Großmann | Sa., 30. Dezember 2023 - 13:18

Die "Experten" die Herren Professoren Marsala, Neitzel u.a. und mehrere Damen (Titel leider nicht geläufig Frau Gaub, Frau Jordan u.a. haben die Worte, Waffenstillstand, Frieden, Verhandlungen,
Koexistenz nicht im Sprachschatz.
Wie dieser Krieg beendet werden soll habe ich aus diesem erlauchten Kreis nicht vernehmen können. Das Einzige wir machen demnächst mal notgedrungen Schluss ( der Russe bleibt wo er ist) und wir fangen in 8 Jahre wieder an. Bis dahin sind unsere Waffensysteme klimaneutral und die BW muss massenhaft Freiwillige ablehnen.