Greta Thunberg
Schwer besorgt um das Klima im Gazastreifen: Greta Thunberg / dpa

Fridays for Future und Antisemitismus - Intersektionaler Klimaschutz

Die Klima-Aktivisten von Fridays for Future rufen zum Kampf gegen den „israelischen Neokolonialismus“ auf. Und die Distanzierungen der deutschen FFF-Sektion haben wohl noch nicht sämtliche Ortsgruppen mitbekommen. Was hat das alles eigentlich mit Klimaschutz zu tun?

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Wer weiß schon, dass der 29. November „Free Palestine Day“ ist? Die Anhänger und Twitter-Follower von „Fridays for Future International“ wissen es jedenfalls, denn sie wurden gestern auf deren Twitter-Account daran erinnert. „Heute ist ,Free Palestine Day‘. Heute gedenken wir aller palästinensischen Opfer des israelischen Neokolonialismus und der Apartheid. Heute denken wir auch an all die Heuchler, die das Leiden der Palästinenser seit Jahrzehnten ignoriert haben. Wir sind traurig und wütend. Der Kampf geht weiter. ¡viva Palestine libre!“, schrieb die internationale Klimajugend in zwei Tweets.

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Tomas Poth | Do., 1. Dezember 2022 - 16:48

Nur mal so eine Spekulation.
Verbinden sich hier der latente, linksgrüne Antisemitismus mit der gesteuerten Zuwanderung aus den muslimischen Gebieten Arabiens und Nordafrikas?
Ist das vielleicht sogar von RotGrün so gewollt, um an vergangene Zeiten anzuknüpfen?
Eine gewagte Spekulation, aber was wirklich in deren Köpfen vorgeht weiß man nicht. Da wird ganz fleißig links totalitär geblinkt, aber heimlich ist man schon auf einer ganz anderen Abbiegespur?
Nicht vergessen, das letzte Pogrom gegen Juden fand 1946 in Polen statt unter der sozialistischen Flagge.
Man wird es beobachten müssen!

Karl-Heinz Weiß | Do., 1. Dezember 2022 - 17:10

Nachdem sich die Lichtgestalt Greta Thunberg für den Weiterbetrieb von AKWs als Übergangslösung ausgesprochen hat, suchen die Aktivisten wohl neue Themen. Israel-Bashing ist in einer solchen Situation immer geeignet. Dass sich die gesamte arabische Welt seit Jahrzehnten keinen Deut um das Palästinenserproblem kümmert, interessiert offenbar niemand.

Günter Johannsen | Fr., 2. Dezember 2022 - 16:32

Antwort auf von Karl-Heinz Weiß

Thunberg und Neubauer (Reemstma-Millioenerbin): Ja, der Weltfrieden und der (Anti)Rassismus, die haben es den LinXen angetan: weil sie immer wieder ihren imaginären Klassenfeinden alles zuschieben müssen, was sie selbst verka .. t haben. Der Marxsche Rassismus (z.B. Juden-Hass) ist Ursprung allen Übels. Seither müssen sie, um von der kommunistischen Ikone Schaden abzuwenden, ständig die linXe Methode "Haltet den Dieb" spielen! Nur dass es eben irgendwann, wenn´s zu oft gespielt wurde, erkannt und der Täter als Mitspieler nicht mehr akzeptiert wird, wie man an den Wahlergebnissen ablesen kann 4,6 % ... und Grüne und die linX-unterwanderte SPD werden rasch folgen!
Rassisten sind immer die anderen, weil man als Elitärer*innen mit den rotlackierten Fingern auf sie zeigt! Elitäre Arroganz bringt immer öfter schäbige Früchtchen hervor!

Romuald Veselic | Do., 1. Dezember 2022 - 17:17

nach LGBTIQ, Gendern, MeToo anfragt, wie die Hamas-Typen dazu stehen. Wie wird in Palästina Müll getrennt u wie wird mit Haus-/Nutztieren umgegangen.

Enka Hein | Do., 1. Dezember 2022 - 17:21

....gehören vom VS beobachtet.
Die echten Antisemiten sind hauptsächlich im linksgrünen Spektrum zu verorten.
Die pöse Partei, die natürlich von den Blockparteien initiiert und gesteuert, beobachtet wird, soll dabei nur ablenken.
Das gerade die linken in diesem Sinne nur Heuchler sind zeigt die fast verhinderte Doku in den ÖRR.
Titel: "Auserwählt und ausgegrenzt - Der Hass auf Juden in Europa".
Mehr Beweis braucht es nicht.

Liebe Frau Hein, wie soll ein VS sich selbst beobachten? Unter Haldenzwang ist diese Truppe längst in eine merkwürdige Richtung mutiert und wird dem bekannt-berüchtigten noch existierenden "Schild und Schwert" der SED-Linksextremisten immer ähnlicher (https://www.mfs-insider.de/)!
Der Hass auf Juden in Deutschland hat seinen Ursprung im Juden-Hass der Linken-Ikone Karl Marx. Passagen von Marx über Juden lesen sich wie Texte von hitlergetreuen Nazis: "Welches ist der weltliche Grund des Judenthums? Das praktische Bedürfnis, der Eigennutz. Welches ist der weltliche Kultus der Juden? Der Schacher.“ Das Judentum ist "ein allgemeines gegenwärtiges antisociales Element. In der jüdischen Religion liege die Verachtung der Theorie, der Kunst, der Geschichte, des Menschen als Selbstzweck". Selbst "das Weib wird verschachert". Das hätte Hitler und seine "Getreuen" nicht "besser" formulieren können! Die sogenannten Aktivisten sind von linksfaschistischen Vereinen verführte Kids ohne eigenes Hirn!

Enka Hein | Sa., 3. Dezember 2022 - 10:07

Antwort auf von Günter Johannsen

...werter Herr Johannsen.
Das bedarf keiner weiteren Anmerkung.
Schönes Wochenende.

Günter Johannsen | Mo., 5. Dezember 2022 - 20:05

Antwort auf von Enka Hein

Danke! Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche.
Liebe Grüße

Ingo frank | Do., 1. Dezember 2022 - 17:21

Jugend, macht Tür & Tot für die muslimischen Einwanderer auf. Die werden’s Euch dann später mit Erhalt der doppelten Staatsbürgerschaft an der Wahlurne danken.
Mit freundlichen Grüßen aus der Erfurter Republik

Simon Max Jost | Do., 1. Dezember 2022 - 23:31

Alwin Siegfried Fürchtegott Reemtsma wäre sicher darauf stolz, in welcher Organisation Luisa Fürchtegreta Neubauer Mitglied ist.

Urban Will | Fr., 2. Dezember 2022 - 10:46

Hype und Antisemitismus, Hass auf Israel... alles bekannt als Teil der linken Ideologie.
Die RAF trainierte in Palestina.
Längst geduldet und chronisch verharmlost, indem immer und immer wieder die Leier von der „Bedrohung von Rechts“ gespielt wird. (die niemand leugnet, aber was hier so neu „aufblüht“ von links und ohne nennenswerter Gegenwehr, mit teilweiser Unterstützung aus d Politik, siehe FfF, ist von anderem Kaliber)
Haldenwang wird auch hier selbstverständlich „keine Bedrohung“ sehen.
Faeser wird ihm brav das Köpfchen tätscheln und ihm ein Leckerli hinhalten.

Die Klimakrise wird zum Götzen dieser Bewegung. Man braucht sie als Monstranz..
Man hat – eifrig unterstützt von Medien und Kultur, Links – Grün sowieso – die Mehrheit d Menschen derart verblödet, dass sie all den Mist glauben, der da verzapft wird.
In D gilt es als gesetzt, dass „wir“ Einfluss auf d Weltklima haben...
Es ist widerlich, wie Antisemitismus durch die Hintertür v d politisch „Guten“ geduldet wird.

Ernst-Günther Konrad | Fr., 2. Dezember 2022 - 14:18

Solange die Ampel und ein Haldenwang am Ruder sind sicherlich nicht. Links-grüner Antisemitismus gibt es für die nicht, nur den sog. "Rechter", obwohl eigentlich nur die Nachfolger national-sozialistischer Organisationen und die NPD gemeint sein müsste.
@ Tomas Poth-Ein durchaus überlegenswerter Erklärungsansatz, den man diskutieren sollte. Wobei? Allein das aussprechen und die Forderung von Diskussion dürfte bei den beiden Herren hier im Forum die typischen Reflexe auslösen.
@ Karl-Heinz-Weiß-da haben Sie völlig recht. Das Problem müsste eigentlich in der Region gelöst werden, aber das passiert nicht. Liegt es nur an den islamischen Staaten oder gibt es da jemand, der eine wirkliche Lösung gar nicht will?
@ Romuald Veselic-die Fragen sind völlig richtig und berechtigt, nur wollen das die "woken" Genderisten nicht hören, geschweige diskutieren. Das ist alles dann "rechts".
@ Urban Will-wie immer volle Zustimmung. Mal sehen was GRÜNE sagen, wenn sie selbst von Gewalt betroffen sind.

Lieber Herr Konrad, sicher geht es Ihnen so wie mir:
Ich kann heute nachempfinden, wie sich die Deutschen gefühlt haben, die keine Nazis waren, aber den Wahnsinn ertragen mußten, dem sie in den Jahren 1930-1939 ausgesetzt waren: Sie sahen ganz klar, was auf sie zukam. Aber sie konnten es nicht aufhalten! Sie mußten sogar achtgeben, daß sie nicht verhaftet wurden.
Unheil kommen sehen u. es nicht verhindern können - das gehört zum Schlimmsten, was einem widerfahren kann.
Sie u. ich, Herr Will, Herr Johannsen, Herr Funke u. viele, viele andere, die hier schreiben - wir fühlen uns mit unserer Meinung in D allmählich ähnlich mißverstanden, hilflos, ja, fast schon verzweifelt. Immer bitterer, zynischer wird unser Ton ...
Deshalb meine Bitte: Nutzen Sie die Zeit des Advents u. das Weihnachtsfest, um viel mehr Ihre Gedanken auf Schönes zu richten: menschliche Beziehungen, Musik, Kunst, Spiel und - wenn Sie es können - auf Gottes unermeßliche Liebe zu uns.
Ich grüße Sie alle ganz herzlich!

Günter Johannsen | Fr., 2. Dezember 2022 - 14:20

Hier beweist sich deutlich, dass meine These stimmt: hinter diesen vermeintlichen Umwelt- und Klima-Vereinen stecken linksextreme Revanchisten-Cliquen, die leider immer noch unbeachtet im Background ihre Fäden roten ziehen! Da kann ein gewisser Frühling weiter vertuschend "kommentieren" und hetzen, aber Tatsachen lassen sich nicht weg-blubbern (https://www.mfs-insider.de/): Die Klima-Aktivisten von Fridays for Future rufen zum Kampf gegen den „israelischen Neokolonialismus“ auf - Judenhass in begriffen?
An welche Truppen erinnert mich das nur?!
Kurt Schumacher: "Kommunisten sind nur rotlackierte Nazis!"

Klaus Funke | Fr., 2. Dezember 2022 - 16:54

...der wird sich an die Anfänge der RAF erinnern, auch damals hatten sich ihre Aktivisten den Staat Israel als Feind auserkoren, die PLO trainerte sie in ihren Lagern. Nun wiederholt sich das Ganze, entsprechend aufgepeppt mit dem ganzen Klimaschwachsinn, um sich ein modernes Antlitz zu geben. The lost generation gehört in dieses Muster. Ebenso wie Friday for Future. Wenn unsere Polizei und der (neuerdings) linksgepolte und ausgehöhlte Verfassungsschutz nicht aufpassen, wird es bald die ersten Entführungen, Todesdrohungen jund Morde geben. Vielleicht auch an konservativen Politikern, die ins Feindbild dieser "new RAF" passen. Und insgesamt ist es doch eine herrliche Ablenkung, um von der verfehlten Politik der derzeit in Europa herrschenden Sozis (inklusive der Linken) und Grünen abzulenken, welche solche Auswüchse insgeheim, aber doch auch schon offiziell unterstützen. Aber unsere Politik ist lernunwillig. Es ist so schön in den weichen Sesseln der Macht. Da will man vorerst bleiben..

Brigitte Simon | Sa., 3. Dezember 2022 - 18:13

Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden, beklagte den "linken, fantatischen Antise-mitismus im Nahostkonflikt und Israelhass. Viele sind Angehörige des grünen Antisemitismus.
Insbesondere für die deutsche Linke hat der Nahost- und Antisemitismusstreit eine immen-
se Bedeutung und Spengkraft...

Zwei Tage vor der Bundestagswahl 2021 orga-nisierten Baerbock und Habeck eine Demon-stration ungeheueren Ausmaßes für Thunberg, die ihre Wutrede vor dem Reichstag hielt. Die politische Prominenz wie Scholz, Laschet... gra-tulierten ihr.

Das war den Linken und Grünen nicht unbe-kannt. Thunberg mißbraucht nunmehr Promi-nenz als Klima-Aktivistin, um Israel-Hass zu verbreiten. Wer auf Fridays-Demonstrationen künftig Thunberg und ihren deutschen grün/roten Statthaltern zujubelt muß wissen:
Er unterstützt damit die Bestrebungen terror-istischer Pälestinenser, Israel auszulöschen"
schreibt Müller-Vogg. Und Neubauer mit Reemtsma-Gene schweigt. Endlich einmal wahrheitsgemäß die Linke