Klimapolitik in Deutschland - Schaffen wir das Jahrhundertziel?

Die Aktivisten von „Fridays for Future“ demonstrieren heute wieder in vielen deutschen Städten. Sie werfen der Bundesregierung vor, die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu verfehlen. Doch tatsächlich sind wir auf einem viel besseren Weg, als oftmals behauptet wird.

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Immer mehr Erneuerbare: Steigender Strombedarf durch Elektrifizierung / dpa

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Hans-Wilhelm Schiffer ist Mitglied im Studies Committee des World Energy Council, London.

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Hans-Wilhelm Schiffer

Deutschland erfüllt seine Verpflichtungen gemäß dem Pariser Klima­abkommen von 2015 nicht, so lautet ein immer wieder lautstark vorgetragener Vorwurf. Aber stimmt das?

Gemeinsam mit mehr als 190 Staaten hat sich Deutschland als Ziel gesetzt, die Erderwärmung im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter auf „deutlich unter“ zwei Grad Celsius, möglichst sogar auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Der weltweite Scheitelpunkt der Treibhausgasemissionen soll sobald wie möglich erreicht werden. Für die zweite Hälfte des Jahrhunderts wird ein Gleichgewicht zwischen Treibhausgasemissionen und deren Abbau durch Senken (Treibhausgasneutralität) angestrebt.

Darum wird die den Vorhaben gerecht

Die EU und deren Mitgliedstaaten haben gegenüber dem Weltklimarat die Zusage gemeldet, gemeinsam die Emissionen an Treibhausgasen bis 2030 gegenüber 1990 um 40 Prozent zu senken. Diese Zusage ist – ebenso wie die bereits zuvor gemäß Kyoto-Protokoll von der EU übernommene Verpflichtung zur Reduktion der Treibhausgasemissionen um 20 Prozent bis 2020 – rechtlich verbindlich. Fakt ist: Das letztgenannte Ziel hatte die EU bereits 2017 mit einer Minderung von 23 Prozent übererfüllt. Alle wichtigen Rechtsvorschriften zur Umsetzung des 2030er Emissionsziels waren bereits bis Ende 2018 verabschiedet worden.
Tatsächlich werden die EU und deren Mitgliedstaaten den Anforderungen durch ein differenziertes Vorgehen gerecht.

• Sektoren, die dem 2005 eingeführten Emissions Trading System (ETS) unterliegen – das sind Energiewirtschaft und Industrie –, müssen die Treibhausgasemissionen bis 2020 um 21 und bis 2030 um 43 Prozent im Vergleich zum Jahr 2005 reduzieren. Diese Vorgabe auf die Mitgliedstaaten herunterzubrechen, geschieht deshalb nicht, weil so eine kosteneffiziente Emissionsreduktion innerhalb des Binnenmarkts gesichert wird. Der Emissionshandel sorgt verlässlich dafür, dass die erfassten Industrieanlagen europaweit nicht mehr CO2 emittieren können, als an Zertifikaten ausgegeben wird.

• Die Treibhausgasemissionen in den Sektoren Verkehr, Gebäude und Landwirtschaft sind EU-weit bis 2020 um 10 und bis 2030 um 30 Prozent (ebenfalls gegenüber dem Bezugsjahr 2005) zu verringern. Um diese Vorgabe zu erfüllen, wurden per Vereinbarung die Lasten auf die Mitgliedstaaten aufgeteilt (Effort Sharing). Denn ein EU-weiter Mechanismus existiert bislang nicht. Deutschland hat sich dabei rechtlich verbindlich verpflichtet, die Treibhausgasemissionen dieser Sektoren bis 2030 um 38 Prozent im Vergleich zu 2005 zu reduzieren. Dieses Ziel wird für 2020 aufgrund der verzeichneten Rückgänge im Energieverbrauch, ausgelöst durch die Corona-Pandemie, eingehalten. Um das 2030er Ziel zu erfüllen, sind zusätzliche Maßnahmen im Gebäude- und im Verkehrssektor unverzichtbar. Ein vorgezogener Ausstieg aus der Kohleverstromung würde nicht helfen, da die Vorgaben in den Nicht-ETS-Sektoren einzuhalten sind.

So steht es um die nationalen Ziele

Neben den durch EU-Recht begründeten Vorgaben existieren nationale Treibhausgasminderungsziele. So hatte sich die Bundesregierung verpflichtet, die Treibhausgasemissionen bis 2020 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu verringern. Bis 2019 konnte ein Rückgang um 35,7 Prozent erreicht werden. Aufgrund der Verbrauchssenkungen als Folge der Corona-Pandemie wird das für 2020 geltende 40-Prozent-Ziel – entgegen vorheriger Erwartungen – mit 42 Prozent sicher erreicht werden.

Bis 2030 will Deutschland den Treibhausgasausstoß um mindestens 55 Prozent im Vergleich zu 1990 verringern. Dafür hat die Bundesregierung als erste Regierung weltweit in einem Klimaschutzgesetz ihr nationales Klimaschutzziel verbindlich festgeschrieben. Das Gesetz trat am 18. Dezember 2019 in Kraft. Es zeigt auf, wie viele Treibhausgasemissionen jeder Sektor, also Energiewirtschaft, Industrie, Gebäude, Verkehr, Land- und Forstwirtschaft sowie Abfallwirtschaft, noch emittieren darf.

Am 11./12. Dezember 2020 hat der Europäische Rat beschlossen, das gegenwärtig für die Gemeinschaft der Mitgliedstaaten bestehende 2030er Ziel zur Reduktion der Emissionen an Treibhausgasen von 40 auf mindestens 55 Prozent im Vergleich zu 1990 zu verschärfen, wobei natürliche CO2-Speicher wie Wälder und Moore auf das Ziel angerechnet werden sollen. Dieser ehrgeizige Zwischenschritt wird als erforderlich angesehen, um die im Rahmen des Green New Deal beschlossene Treibhausgasneutralität der EU bis 2050 zu gewährleisten. Damit das gelingt, beabsichtigt die EU-Kommission, bis Juni 2021 Gesetzgebungsvorschläge unter anderem zur Erweiterung und Modifizierung des Emissionshandelssystems, zur Reform der Energiebesteuerung und der Energieeffizienz- sowie der Erneuerbare-Energien-Richtlinien und der Verordnung zu den CO2-Flottengrenzwerten für Fahrzeuge vorzulegen.

Emissionshandel seit 1. Januar

Weil das Treibhausgasminderungsziel der EU für 2030 angehoben wurde, wird die Menge an Emissionsrechten, die jährlich über freie Zuteilung und Auktionen auf den Markt gelangen, weiter abgesenkt werden. Einbezogen werden soll zudem der innereuropäische Schiffsverkehr. Die freie Zuteilung von Zertifikaten für innereuropäische Flüge soll zurückgeführt werden. Eventuell werden auch internationale Flüge in den Anwendungsbereich fallen. Ferner wird geprüft, weitere bisher nicht von diesem System erfasste Sektoren, wie Gebäude und Verkehr, einzubeziehen. Seit 1. Januar 2021 ist in Deutschland ein nationales Handelssystem für genau diese Sektoren etabliert worden. Vorstellbar wäre, solche nationalen Systeme auf europäischer Ebene zu verknüpfen und damit zumindest vorläufig ein zweites ETS zu schaffen, um die Systeme schließlich zusammenzuführen.

Weitere Konsequenz der Verschärfung des EU-Zieles für 2030 ist eine Erhöhung des Ambitionsniveaus in den Sektoren, die den Effort-Sharing-Regularien und damit national ausgerichteten Verpflichtungen unterliegen. Das sind vor allem der Gebäude- und der Verkehrssektor sowie die Landwirtschaft. Als ein wichtiger Schritt wurde in Deutschland mit Wirkung zum 10. November 2020 das Gesetz zur Änderung des Brennstoffemissionshandelsgesetzes in Kraft gesetzt: Unternehmen, die Heizöl, Erdgas, Benzin und Diesel in den Markt bringen, zahlen seit 1. Januar 2021 dafür einen CO2-Preis. Sie sind verpflichtet, für den Treibhausgasausstoß, den diese Brennstoffe verursachen, Emissionsrechte zu erwerben.

Dies geschieht über den bereits erwähnten neuen nationalen Emissionshandel. Für 2021 gilt ein fester Preis von 25 Euro pro Tonne CO2, der bis 2025 schrittweise auf 55 Euro pro Tonne CO2 angehoben wird. Für 2026 gilt ein Preiskorridor von mindestens 55 bis höchstens 65 Euro pro Tonne CO2. Nach der Einführungsphase müssen die Emissionsrechte per Auktion ersteigert werden. Die Gesamtmenge der Zertifikate für den CO2-Ausstoß wird entsprechend den Zielen gemäß Klimaschutzgesetz begrenzt. Der Preis bildet sich durch Angebot und Nachfrage.

Notwendige Zuwachs in der Stromerzeugung

Die Einnahmen werden vor allem zur Entlastung der Umlage gemäß Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) genutzt, deren Höhe für 2021 durch Gewährung eines Bundeszuschusses auf 6,5 Cent pro Kilowattstunde begrenzt wird. Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Deckung des inländischen Bruttostromverbrauchs hat sich seit dem Jahr 2000 von 6,3 Prozent um 40 Prozentpunkte auf 46,3 Prozent im Jahr 2020 erhöht. Damit wurde die von der Bundesregierung für 2020 formulierte Zielvorgabe von mindestens 35 Prozent deutlich übertroffen.

Bis 2030 soll der Anteil auf 65 Prozent erhöht werden. Die Strom­erzeugung aus erneuerbaren Energien muss von 255 Terawattstunden im Jahr 2020 auf etwa 400 Terawattstunden im Jahr 2030 ansteigen, um dieser Vorgabe unter Berücksichtigung des erwarteten Anstiegs des Bruttostromverbrauchs von 543,5 Terawattstunden im Jahr 2020 auf mehr als 600 Terawattstunden im Jahr 2030 gerecht zu werden.

Der notwendige Zuwachs in der Stromerzeugung erneuerbarer Energien innerhalb des bevorstehenden Zehnjahreszeitraums entspricht ziemlich genau dem Anstieg, der von 2010 bis 2020 mit insgesamt 150 Terawattstunden realisiert worden war. Die Einhaltung auch dieses Zieles ist somit bei fortgesetztem Ausbau von Anlagen auf Basis von Fotovoltaik und Wind, Wind insbesondere auch offshore, möglich. Dazu braucht es aber einen Kapazitätszubau von 130 Gigawatt im Jahr 2020 auf rund 200 Gigawatt im Jahr 2030.

Diese Entwicklung trägt maßgeblich dazu bei, die im Klimaschutzgesetz für die Energiewirtschaft formulierten Ziele zur Treibhausgasemissionsminderung zu erreichen – und dies obwohl die Nutzung der Kernenergie zum Jahresende 2022 ausläuft. Die schrittweise reduzierte Nutzung der Kohle zur Stromerzeugung, die im Kohleausstiegsgesetz von 2020 geregelt ist, steht in Einklang mit den im Klimaschutzgesetz verankerten Zielvorgaben für die Energiewirtschaft.

Die Nationale Wasserstoffstrategie

Herausfordernd bleibt der Gebäude- und Verkehrssektor. Der Anteil erneuerbarer Energien am Energieverbrauch ist in diesen Sektoren mit 15 Prozent im Gebäude- und mit 6 Prozent im Verkehrssektor noch sehr begrenzt. Ein wichtiger Hebel ist, wie in der Industrie, die Elektrifizierung, also fossile Energien durch erneuerbar erzeugten Strom zu ersetzen. Im Gebäudebereich kann dies insbesondere durch vermehrten Einsatz elektrischer Wärmepumpen geschehen. Im Verkehrssektor gehören – neben der Elektromobilität – die Nutzung von Wasserstoff und synthetischen Brennstoffen zu den zentralen Bausteinen der angestrebten Dekarbonisierung. Dies gilt vor allem in Bereichen, in denen für eine direkte Elektrifizierung technische oder wirtschaftliche Hemmnisse bestehen, wie etwa beim Gütertransport mit Lastkraftwagen und im Luftverkehr.

Wasserstoff kann in Brennstoffzellen und als Basis für synthetische Kraft- und Brennstoffe genutzt werden. Auch in der Industrie lassen sich Produktionsprozesse auf Wasserstoff umstellen. Die Internationale Energieagentur hält einen Anstieg der weltweiten Produktion von Wasserstoff um den Faktor 100 bis zum Jahr 2030 als Beitrag zur Einhaltung der Klimaziele von Paris für notwendig.

Die Bundesregierung hat passend dazu im Juni 2020 die Nationale Wasserstoffstrategie vorgestellt. Im Zeitraum 2020 bis 2023 werden Technologien in der Industrie, die Wasserstoff zur Dekarbonisierung von Herstellungsverfahren einsetzen, mit über einer Milliarde Euro gefördert. Zusätzlich werden sieben Milliarden Euro für den Markthochlauf von Wasserstofftechnologien hierzulande und weitere zwei Milliarden Euro für internationale Partnerschaften bereitgestellt.

Mit der Nationalen Wasserstoffstrategie wird auch das Ziel verfolgt, die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Firmen zu stärken und damit die mit dieser Technologie verbundenen volkswirtschaftlichen Chancen zu nutzen. Die EU und viele andere EU-Staaten haben ebenfalls derartige Strategien vorgelegt – Wasserstoff erfährt gerade einen Hype, und das zu Recht. Klar ist aber auch: Eine Wasserstoffwirtschaft – vor allem eine grüne – gibt es nicht ohne Förderung. Denn Wasserstofftechnologien sind teurer als konventionelle Prozesse.

Wasserstoff, sogenannter „grauer“ Wasserstoff, lässt sich auch aus Erdgas erzeugen. Dies führt aber nur dann zu signifikanten Minderungen an CO2-Emissionen, wenn das CO2 in dem Prozess abgeschieden und entweder einer Nutzung zugeführt oder gespeichert und damit „blauer“ Wasserstoff produziert wird. Um diesen Pfad zu ermöglichen, müsste aber die Gesetzgebung so geändert werden, dass die breite Umsetzung dieser – insbesondere in der Stromerzeugung und für Produktionsprozesse – unverzichtbaren Technologie auch in Deutschland zur Anwendung kommen kann.

Effizienzziel beim Primärenergieverbrauch nur knapp verfehlt

Um die Pariser Klimaziele zu erreichen, muss außerdem die Energieeffizienz weiter verbessert werden. Deutschland kann hier bereits große Erfolge vorweisen: So erreichte der Primärenergieverbrauch in Deutschland 2020 den niedrigsten Stand seit 1968. In Deutschland wurde also 2020 weniger Energie verbraucht als noch vor 50 Jahren, obwohl sich die Bevölkerungszahl um rund 5,5 Millionen vergrößert und die Wirtschaftsleistung mehr als verdoppelt hat. Das von der Bundesregierung für 2020 angestrebte Effizienzziel, nach dem der Primärenergieverbrauch gegenüber dem Jahr 2008 um 20 Prozent zu vermindern ist, wurde mit einem Rückgang von 19 Prozent nur knapp verfehlt.

Fazit: Deutschland kann also mit Offenheit für alle dazu geeigneten Technologien die bis 2050 angestrebte Klimaneutralität erreichen und damit einen angemessenen Beitrag zur Einhaltung der Pariser Klimaziele leisten.

Annette Seliger | Fr, 22. Januar 2021 - 11:05

wissenschaftlichen Beweis.

Um Menschen zu manipulieren braucht man irgendwelche Werte und Bilder. Wenn es um das Klima geht, dann sind es Bilder rauchender Schornsteine (obwohl C0² nicht sichtbar und geruchsneutral ist) und natürlich der C0² Gehalt in der Atmosphäre. Der schwankt, abhängig von Temperaturen und Aktivität der Fauna und liegt bei ca. 440ppm -davon sind etwa 3-4% verursacht durch den Menschen = 14-17ppm und diese 17ppm sollen für einen Temperaturanstieg verantwortlich sein, der im Maximum ungefähr da liegen wird wo unsere Vorfahren in der Römerzeit schon einmal waren. Schlaue Gemüter werden zu Recht feststellen, das es damals noch gar keine Industrie gab - geschenkt! Die Klimamodellierer haben das exakt ausgerechnet und jetzt müssen wir schnell überall Windräder aufstellen, damit wir nicht wie die alten Römer verbrennen. Es stört uns auch nicht weltweit die höchsten Strompreise zu zahlen. Wir sind nun mal die Weltenretter, die Fluchtursachenbekämpfer - wir schaffen das!

Frau Seliger. Anzumerken noch das vor ca. 10000 Jahren England und das Festland verbunden war. Eiszeit. Man könnte trockenen Fußes hin und her. Und dann? Klimawandel. Warum?
Stahlindustrie, SUV, Millionen offene Feuerstellen weltweit?
Nix davon. Es gibt Einflüsse der Sonne, Magnetfeld der Erde. Darf aber nicht diskutiert werden. Stört das Narrativ der FFF.
Apropo FFF. Die werden im jährlichen Intelligenzranking immer weiter nach hinten durchgereicht. Asiaten sind auf dem Vormarsch. Chinesen sowieso. Da hüpft aber keiner.
Die Schiffe auf den Weltmeeren verursachen in Summe mehr CO2 als DE. Nur am Rande.

Dorothee Sehrt-Irrek | Sa, 23. Januar 2021 - 10:38

In reply to by Inka Hein

wissenschaftliches Leben HOFFENTLICH noch vor sich.
Gegensteuern kann man trotzdem, aber vielleicht nicht mit "Kontiki" über den Atlantik.
Das Magnetfeld der Erde, des Kosmos überhaupt, ja die Zusammenhänge interessieren mich.
Wenn der Kosmos begänne zu ergrünen, hätten wir allen Grund zur Hoffnung.
So aber schätze ich Renaturalisierung hier auf Erden im Sinne von "Homöopathie", ein Tropfen auf den heissen Stein, aber eben in die richtige Richtung.
Da sind doch auch die "Phantastischen Vier" aktiv, in der Begrünung?
Die Vermüllung der Weltmeere etc, es gibt so viel, wo man tätig werden kann, aber mit FfF evtl. in die grüne "Diktatur" der Naivität, ohne mich.

von irgendwelchen Leugnern des menschengemachten Klimawandels.

Und während Sie, wie schon bei Corona oder dem Fall Nowotny oder der Frage der Migration oder dem ÖR mal wieder Manipulation erkennen, schmelzen die Polkappen und steigt der Meeresspiegel.

In einigen Jahrzehnten wird man die Konsequenz sehr nah erleben, auch bei uns. Und sollte es die AfD noch geben, und sollte diese so ideologisch-verbohrt-realitätsfern sein wie heute, wird sie noch immer den Klimawandel leugnen, während das Wasser hier und da schon im Wohnzimmer steht.

Aber nein, wir sind doch nicht räächts...

Bernhard Derks | Fr, 22. Januar 2021 - 11:15

Derlei Artikel mögen zwar rechnerisch auf Reduktion von "Treibhausgasen" richtig sein - allerdings wird dabei immer noch suggeriert, daß die sogenannten "Klimaziele" - hier gerade das 1,5/2/4/x-Grad Ziel- Luftnummern sind.
Der scheinbar immer noch tiefsitzende Glaube, daß man in der Lage ist, Klima zu beeinflussen, ist der Generator solcher Artikel.

Bernhard Derks | Fr, 22. Januar 2021 - 12:04

In reply to by Bernhard Derks

sollte heißen:
...daß die sogenannten "Klimaziele" - hier gerade das 1,5/2/4/x-Grad Ziel- unabdingbare, zwingende Notwendigkeiten und keine Luftnummern sind.

Milan Chudaske | Fr, 22. Januar 2021 - 11:29

Da passt der, vom Wirtschaftsminister wieder eingefangene, Gesetzentwurf zur Regelung von Steuerbaren Verbrauchseinrichtungen(Neusprech für Staatlich gewollte Energiearmut) ja wie die Faust aufs Auge. Auch die (zweit)höchsten Strompreise in Europa sind letztlich ein nur geringer Kollateralschaden im Kampf für das Wohlergehen von Elter 1 Natur.

Romuald Veselic | Fr, 22. Januar 2021 - 11:49

Ich hoffe, dass diese Interessengemeinschaft ebenso zerstreut wird, wie das illegale Haareschneiden, mit leicht orgiastischen Zügen vor einigen Tagen irgendwo in D.
Abgesehen davon, ist mir nicht bekannt, dass die FfF mit irgendwas zufrieden wäre, außer sich selbst.
Dass sie jedem und allen, der nicht ihrem FfF-Verein anhört, etwas vorwerfen, gehört dem tragenden Folklore dieser selbstgefälligen Leute, die keiner selbstkritischen Reflexion fähig sind. Nach meinem Empfinden: Nicht der rede wert. Deshalb ließ ich das Artikellesen aus.

Die Klima-Hüpfer demonstrieren wieder? Versteh ich nicht! Schulen, Freiseure, der Einzelhandel, Restaurants und Kneipen sind geschlossen. Firmen sterben. Arbeitsnehmer verlieren auf Dauer ihren Arbeitsplatz; Selbstständige ihre Existenz. Aber die Klima-Hüpfer demonstrieren! Was wollen sie denn noch?
Eine Dummheit , Rücksichtslosigkeit und Impertinenz sondergleichen.
'Sterben für das Klima' - wer geht voran?

'Die uns vorleben wollen
wie leicht das Sterben ist -
Wenn sie uns vorsterben wollten
wie leicht wäre das Leben !'
(Erich Fried)

Ines Schulte | Sa, 23. Januar 2021 - 16:35

In reply to by wilfried Düring

Diese Ankündigung kommt nur in der Schlagzeile vor. Der Artikel selbst ist eine gute Recherche, solides Zahlenwerk und Prognose. Vielen Dank. Dass FFF wieder demonstrieren wollte, hatte mich anhand deren Facebookseite neugierig gemacht, wo die einzelnen Orte und Uhrzeit angegeben waren. Dass die üblichen Medien nicht über das Ergebnis der gestern angedachten Veranstaltungen berichtete, machte mich stutzig und es blieb nur die eigene Recherche. Dies mit dem enttäuschenden Fazit, dass sich überall nur eine Handvoll bis Kleinstgruppe an Teilnehmern zusammenfand. Der RBB Berlin hatte einen Kamerawagen aufgefahren, bekam aber wohl nur ein paar Mädels mit Anti-Gas-Transparent vor die Linse? Ist denn die Bewegung schon unattraktiv oder liegt es am Homescooling, dass das Interesse vieler Jugendlicher erlahmt? Oder gibt es journalistische Hinweise auf eine größere Beteiligung?

Hanno Woitek | Fr, 22. Januar 2021 - 12:28

wie Sie sie beschreiben, werden Sie und wir den albernen Friydays for future Kids und ihren Unwahrheiten verbreitenden Gretas und Luisas nicht beikommen können. Die Kids müßten zurück in den Schulunterricht gezwungen werden, den sie wahrnehmen sollten, um wieder sinnvolles Wissen vermittelt zu kriegen. Jeder weiss, dass mit Windenergie und Solarzellen kein notwendiger Energiebedarf gedeckt werden kann. Dafür bräuchte man in jedem Fall soviel Fläche, dass der Wald in Deutschland fast abgeschafft würde. Wie atmen wir dann?

Stefan Bauer | Fr, 22. Januar 2021 - 12:40

... werden heruntergefahren, aber diese verwöhnten Gören dürfen demonstrieren?

Haben die denn angesichts einer echten Krise GAR nichts begriffen - und unsere Gesetzgebung dreht völlig am Rad, aber erlaubt derlei Unfug?

Man kann nur noch den Kopf schütteln.

Hans Jürgen Wienroth | Fr, 22. Januar 2021 - 12:56

Das Fazit dieses Artikels: Die Klimaziele sind erreichbar. Ist das realistisch? Wir wollen nur noch Strom aus Wind, Sonne und Wasserstoff. Mit letztem können wir die Lücke füllen, wenn Wind und Sonne gerade nicht da sind. Außerdem benötigen wir diesen Stoff für unsere Industrie. Wollen wir (ökologisch einwandfreien) grünen Wasserstoff, dann benötigen wir Strom und Wasser. Ich kenne keine Abschätzung, wieviel wir von allem brauchen, um nicht im Dunkeln zu stehen. Nach meiner Kenntnis sind beide, Strom und Wasser, Mangelware, letzteres sogar immer stärker.
Noch bekommen wir bei Mangel Strom aus Kohle- oder Atomkraftwerken der EU-Nachbarn. Wie lange noch, zumal wir die gerade zum Kohleausstieg drängen.
Hinzu kommt ein mögl. Einfluss von großen Windrädern und Solarparks auf den Klimawandel, für den ich keine Untersuchungen kenne. Windräder beeinflussen die Luftströmungen und damit auch Regen, Solaranlagen werfen Wärme zurück. Ist das Klimaneutral?
Hoffen wir für FfF, dass es gut geht.

Markus Michaelis | Fr, 22. Januar 2021 - 13:01

Die Menschheit hat es immerhin geschafft innerhalb recht kurzer Zeit alternative Energien zu entwickeln, die Kohlenwasserstoffe bald ablösen können und werden. In Deutschland bzw. den Industrienationen geht/ging die Kohlenwasserstoffverbrennung zurück, auch schon solange es noch die billigere Variante war, wo alle immer davon ausgingen, dass alles nur steigt, solange es billiger ist ... was im Übrigen im "Kapitalismus" erreicht wurde.

Ich würde nicht immer nur das Negative hervorheben. Das hat etwas von zu zwanghaften Bußpredigten. Menschen lassen sich auf Dauer mehr durch positive Dinge motivieren. Das hält dann auch den Kopf frei sich ausgewogener auf die vielen wichtigen Dinge zu konzentrieren, anstatt aus einer Aufgabe ein "Heiligtum" zu machen.

Bei Probebohrungen in der Arktis wurden in den Bohrkernen die Gasbläschen analysiert. Sie enthielten je nach Zeitraum
vor 10 000 - 30 000 einen 7 - 11 mal höheren CO2 Gehalt als den, den wir heute haben. Wir hatten zu der Zeit eine Eiszeit wie bekannt sein dürfte. Nach heutiger Doktrin hätte es aber knalle heiß sein müssen. Vielleicht können sie mir helfen, eine Erklärung für diese Diskrepanz zu finden?

ursula keuck | Fr, 22. Januar 2021 - 14:10

Kernenergie ist die umweltfreundlchste dazu noch preisgünstigste Stromerzeugung weltweit und somit volkswirtschaftlich und einer sauberen Umwelt zu Liebe, unverzichtbar. Aus der sauberen Kernkraft auszusteigen, wie es von unserer Klimakanzlerin befohlen, ist eine einzige Katastrophe.
In der Energie-Politik den Zeigefinger zu erheben, in Wahrheit aber durch den Ausstieg aus der CO²-freien Kerntechnologie den Klimawandel zu befördern, das ist an Perversheit nicht mehr zu überbieten. Eine einmaliges „Horrorszenario“.
Die deutsche Selbstverstümmelung bei der Energieversorgung ändert jedoch nichts daran, dass fossile Energieträger den Großteil des Energiebedarfs auf dem Planeten noch Jahrzehnte befriedigen und Atomkraftwerke auch in Europa weiter gebaut werden
Die deutschen Kernkraftwerke waren die sichersten der Welt, aber eine anhaltende Desinformationskampagne von Fortschrittsfeinden und ideologisch motivierten „grünen“ Politikern hat es geschafft, ein ganzes Volk zu verunsichern.

Die bisherigen Druck- und Siedewasser-Reaktoren haben selbst bei störungsfreiem Betrieb eine Hinterlassenschaft, die sowohl strahlungstechnisch, als auch toxisch eine gigantische Gefahr darstellen.
Allerdings wird weltweit, nur nicht bei uns, an viel verträglicheren Reaktoren geforscht, die sogar aus dem radioakiven Müll noch Energie gewinnen können (z.B. Thorium Salz Reaktoren, Dual-Fluid-Reaktor). In der wüsten Gaby befinden sich bereits zwei davon im Bau.

Die ganze Diskussion, da gebe ich Ihnen recht, leidet furchtbar unter ideologischen Tunnelblicken. also unterkomplexem Geschwafel.

Liebe Frau Keuck, dazu kommt noch, dass die Weiterentwicklung der Kernkraft von anderen Ländern betrieben wird und unser Ingenieurwissen auf der Strecke bleibt.

Allein dafür gehört unserer Regierung (Frau Merkel) die dunkelrote Karte.

Aber das Geschäft mit der Angst floriert prächtig, und obwohl Fukushima eine Erdbeben/Tsunami Katastrophe war, wird es immer noch als Atomunfall kolportiert, nur um die fragwürdige Energiewende zu begründen, die uns neben einer Verdoppelung der Strompreise eine höchst unsichere Energieversorgung mit bereits mehreren Fast-Blackouts beschert hat. Prof. Werner Sinn hat das im Internet rechnerisch nachgewiesen, nur unsere Physikerin A.M. will es nicht wahrhaben. Allerdings müsste die technische Entwicklung des Fusionsreaktors (Tokamak und Stellarator) finanziell stärker gefördert werden, denn da liegt die Zukunft, dann müssen auch keine Kobolde mehr den Strom im Netz speichern.

Christoph Kuhlmann | Fr, 22. Januar 2021 - 15:34

Wer nur die Polemiken von politischen Akteuren liest, erhält entweder den Eindruck des unabwendbaren ökologischen Horrorszenarios oder des geplanten wirtschaftlichen Niedergangs. Es tut gut einen sachlichen Artikel zu dem Thema zu lesen, der sich an die Fakten hält und nicht die neuesten Hypothesen einer Wissenschaft in den Kinderschuhen für das Maß aller DInge hält oder diese komplett ignoriert. Hierbei ist die Politik mit ihrer Fokussierung auf das technisch machbare sicher gut beraten.

Josef Olbrich | Fr, 22. Januar 2021 - 15:35

Wer erinnert sich noch an den amerikanischen Finanzminister Henry Morgenthau, der Deutschland nachdem 2.Weltkrieg in ein Agrarland umwandeln wollte, damit von deutschem Boden kein Krieg mehr ausgehen könnte. Nun die Politik von Frau Merkel kommt diesem Ziel, Ausstieg aus Atom- und Kohlekraftwerken, dafür Gaskraftwerke, somit Nord Stream 2 erforderlich, um uns in dieser Form abhängiger von Russland zu machen, schon näher. Putin kassiert dafür Devisen für seine Rüstung etc., - nur wir haben es noch nicht begriffen und sonnen uns in den Klimazielen. Die Welt um uns herum versteht unser Handeln nicht und ist erstaunt, dass zum X mal am deutschen Wesen die Welt genesen soll.

Armin Latell | Fr, 22. Januar 2021 - 16:35

mich würde viel mehr interessieren, zu welchen Zielen sich China, Brasilien und andere Staaten verbindlich verpflichtet haben! Wenn die Bundesregierung sich verpflichtet hat, heißt das, wie wir alle wissen, sie nimmt wie immer nur den
machtlosen Bürger in die Pflicht. In meinen Augen ist der Green New Deal der deutschen Beratungsministerin und ihrer Höflinge ein Verbrechen an den Menschen in der EU. Heiße Luft von gefährlichen Karrieristen, an der wir uns alle gewaltig verbrennen werden. Die deutsche Großmannssucht und ihr ideologischer Schwachsinn wird uns Kopf und Kragen kosten. Davon abgesehen: dieses Konstrukt EU hat keinerlei demokratische Legitimation für diese geplanten, gewaltigen Existenzzerstörungen.
Die Chinesen stehen schon in den Startlöchern.
Sie können doch selbst unmöglich diesen Nonsens glauben, den Sie hier vorgelegt haben.

seit dieser Woche dem ´ Klimaabkommen ´ wieder bei getreten.Er will ´seinem Volk´ jetzt auch die dicken SUV noch wegnehmen damit sie damit nicht mehr zur Essensausgabe fahren können.Dann bricht das Ölgeschäft zusammen der Schmiermotor des Dollar.Habe übrigens noch nie ein Kraftwerk im Staatsfernsehen gesehen in den USA. Na dann kann ja jeder mit 120.000 Dollar verschuldete Ami ne Solarzelle aus dem Fenster hängen, vielleicht sollte Steinmeier dazu animieren (wie die übee Aktion mit der Kerze Gestern-durch dumme CoronaPolitik die Leute sterben lassen und dann Mitleid heucheln)! In Bayern hat der Kanzlerkandidat auch verordnet in jeden Garten ne Bienenwiese an zu legen, aber gleichzeitig verboten zu Gießen. Nun ja einen Tod muß man wohl sterben durch dämliche Politiker.Schade daß gerade kein großes Sportereignis in Deutschland ist wo man die bitteren Gesetze wie 2006 in der Nacht machen kann wenn das deutsche Volk siegestaumelnd schläft. Aber da ist man schon drann die EM kommt nach Deut

Stefan Dietrich | Fr, 22. Januar 2021 - 17:06

Aber nur, wenn sich die Realität nach dem politischen Willen richtet. Da sind Zweifel angebracht. Gewollt ist, wie Herr Schiffer schreibt, dass der Bruttostromverbrauch in Deutschland bis 2030 nur um etwa 10 Prozent auf rund 600 Terawattstunden steigt. Dann würden wir mit einem Kapazitätsausbau der Erneuerbaren auf rund 400 Terawattstunden das Ziel erreichen, 65 Prozent des Stroms CO2-frei zu produzieren. Die Elektrifizierung des Verkehrs, die Umstellung auf Wasserstoffwirtschaft und die Digitalisierung – man denke an Kryptowährungen – wird den Stromverbrauch nach Einschätzung verschiedener Experten aber sehr viel steiler ansteigen lassen. Wenn er 2030 bei 700 Terawattstunden oder mehr landet, sind 400 grün produzierte Terawattstunden nicht mehr 65 sondern vielleicht nur 50 Prozent des Bruttostromverbrauchs. Und woher nimmt Herr Schiffer den Optimismus, dass wir die schon errichteten 30.000 Windräder locker noch mal verdoppeln könnten?

Ingrid Gathmann | Fr, 22. Januar 2021 - 17:25

Es ist vollkommen illusorisch mit weiteren Windrädern und Solaranlagen den nötigen Strom zu produzieren. Wenn kein Wind weht, drehen sich auch 100.000 Windräder nicht, das gleiche gilt für die Sonne. Ein Black-out ist unvermeidlich. Knapp davor waren wir kürzlich. Da kann man nur noch sagen:"Gute Nacht, Deutschland".

Oliver Ribak | Fr, 22. Januar 2021 - 19:56

Wie so oft wird vom Kapazitätsausbau gesprochen und hierbei wird oft verschwiegen das es sich um die Nennleistung der entsprechenden Anlagen handelt.
Für jede Windkraftanlage gibt es die entsprechende Nennleistungskennline.
Ein Windkraftanlage braucht eine Mindestwindstärke, um betrieben zu werden. Die Nennleistungswindstärke ist in der Regel um die 6BFT erreicht.
Wenn der Wind stärker ist bleibt es trotzdem bei der Nennleistungsabgabe. Bei noch höheren Windstärken schaltet die Anlage ab.
Nimmt der Wind nun ab sinkt die abgegebene Leistung rapide ab.
Bei einer Halbierung der Windstärke um das 8 fache, da die Windstärke in der Formel in der 3 Potenz steht. In BW betrug die abgegebene Leistung 2014 nur 4,6% der Nennleistung.
Windkraft macht im Binnenland keinen Sinn.
Weitere Nachteile die nicht genannt werden sind Eiswurf und Infraschall, der im Erdboden weitergeleitet wird und sich beim auftreffen auf Gebäude in Vibration oder Köperschall umwandelt.

Thorwald Franke | Fr, 22. Januar 2021 - 21:38

Der Artikel redet vom Zubau von Stromerzeugung durch erneuerbare Energien, also Sonne und Wind. Davon, woher der Strom kommen soll, wenn Sonne und Wind gerade nicht verfügbar sind, redet er kein Wort. Der ganze Artikel ist eine einzige Luftnummer. Der Bruttoendenergieverbrauch lag in Wahrheit bei ca. 17%. Es wurden zwar 42% produziert, aber zur falschen Zeit ...... und dass der Artikel das verschweigt ist sträflich. Ich möchte von diesem Autor nur noch dann etwas lesen, wenn er das alles klarstellt.

Fritz Elvers | Fr, 22. Januar 2021 - 23:41

es nicht, sondern müssen gleichzeitig CO2 einsparen und uns auf den Klimawandel einstellen.

Die weitere Erwärmung kostet noch mehr Energie für Kühl- und Klimaanlagen. Es muss alles neu gedacht werden, insbesondere fortschrittliche Kraftwerkstechnik, nuklear, CO2 Rückführung, CO2-ärmere Gas-Wärme-Kraft-Kopplung, H2-Technologie auf Erdgasbasis, Supraleitung.
Die Herausforderungen des Klimawandels lassen sich jedenfalls nicht durch Deindustralisierung und Verarmung bewältigen, sondern nur durch Forschung und Entwicklung.

Allerdings muss auch niemand mit Personen-Lastwagen (SUVs) zur Arbeit fahren, peinlich.

hermann klein | Sa, 23. Januar 2021 - 11:59

Deutschland nimmt eine Voreiterrolle beim Klimawandel ein. Wenn die „Deutschen“ nicht Endlich mehr Energie (CO²) sparen, dann geht angeblich die ganze Menschheit in siedend heißer Luft unter.
.Ein neuer Umweltextremismus ist längst im Anmarsch. Der Kampf gegen den angeblichen Klimakollaps wird von den Ökofaschisten zur Weltreligion erhoben. Im Zentrum steht eine zu Ende gehende Weltvorstellung in dem der Einzelne oder die ganze Gesellschaft zum Sünder deklariert wird. Da kommt die Corona-Pandemie gerade recht – Lauterbach hatte es bereits angedeutet.
Schon heute muss die Umweltverschmutzung wie eine Lüge gebeichtet und mit Formen behandelt werden, die an den Ablasshandel im Mittelalter erinnern.
Jedoch CO² ist eine unabdingbare Lebensgrundlage für die Pflanzen und damit für das gesamte Leben auf der Erde. Diese Tatsache sollte Schulwissen sein, ist heute aber wohl durch die Verunglimpfung von CO² als „Schadstoff“ oder „Klimakiller“ weitgehend verdrängt worden.