Ost-Berliner Demonstranten versammeln sich an der Sektorengrenze / dpa

70 Jahre Volksaufstand vom 17. Juni - Mielkes Trauma

Am 17. Juni 1953 stand die sozialistische Diktatur in der DDR zum ersten Mal vor dem Zusammenbruch. Nur ein gigantischer sowjetischer Truppeneinsatz sicherte ihr vor 70 Jahren das Überleben. Als Konsequenz ließen die Machthaber den Sicherheitsapparat massiv ausbauen.

Autoreninfo

Hubertus Knabe arbeitet als Historiker an der Universität Würzburg, wo er über Mordanschläge des DDR-Staatssicherheitsdienstes forscht. Von 2000 bis 2018 war er wissenschaftlicher Direktor der Gedenkstätte im ehemaligen Stasi-Gefängnis Berlin-Hohenschönhausen.

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Für Stunden hatte die SED die Macht verloren: Rund eine Million Menschen gingen am 17. Juni 1953 in der ganzen DDR auf die Straße und forderten den Rücktritt der Regierung. Um die Funktionäre vor dem Zorn der Bevölkerung zu schützen, sahen sich die Sowjets gezwungen, die Parteispitze in ihr Hauptquartier nach Berlin-Karlshorst zu evakuieren. Als Walter Ulbricht von dort am Mittag im Gebäude des Zentralkomitees anrief, bekam er zur Auskunft, dass Demonstranten gerade dabei seien, dieses zu erstürmen. Mit bleichem Gesicht brachte der Chef der SED nur noch ein einziges Wort hervor: „Aus“.

Die Volkserhebung am 17. Juni 1953 wurde zum Trauma der SED-Führung. Wütende DDR-Bürger hatten binnen weniger Stunden 140 Partei- und Verwaltungsgebäude besetzt. Auch Polizeidienststellen und Gefängnisse waren vielerorts in ihre Hände gefallen. Die Sicherheitskräfte hatten auf ganzer Linie versagt, vor allem die schlecht ausgerüsteten Polizisten hatten häufig einfach die Flucht ergriffen. Hätten die sowjetischen Truppen den Aufstand nicht mit 16 Divisionen niedergeschlagen, wäre das Regime der SED schon vier Jahre nach Gründung der DDR gestürzt worden.

Angst vor einer Wiederholung des Aufstands

Nach der Niederschlagung des Volksaufstands setzte die SED alles daran, eine Wiederholung für alle Zeiten auszuschließen. Die Parteispitze sorgte deshalb dafür, dass der Sicherheitsapparat systematisch ausgebaut wurde. Bei der Verteilung der knappen Ressourcen genossen Polizei, Armee und Staatssicherheitsdienst hinfort höchste Priorität.

Schon wenige Tage nach der Erhebung verlangte der Chef der Deutschen Volkspolizei, Karl Maron, knapp 16.000 zusätzliche Polizisten. Der spätere Innenminister und Stiefvater der Schriftstellerin Monika Maron forderte außerdem 4800 Maschinenpistolen, 10.000 Karabiner, 144 Panzerspähwagen und 30 Wasserwerfer – Ausrüstungen, die ihm während des Aufstands gefehlt hatten.

Den Wunsch der SED nach mehr Waffen hatten die Sowjets zuvor immer abgelehnt. Noch in den ersten Stunden des Aufstands hatten sie den Gebrauch der Schusswaffe untersagt. Doch nachdem ihre Statthalter in der DDR beinahe die Macht verloren hätten, änderten sie ihre Meinung. Der sowjetische Krisenstab in Karlshorst schrieb nach Moskau über den künftigen Bedarf der Volkspolizei: „Sie ist mit modernen Waffen auszurüsten, einschließlich Schützenpanzerwagen, Panzerspähwagen und Kommunikationsmitteln.“ Am Ende erhielt die Volkspolizei 14.000 neue Planstellen.

„Arbeiterwehren“ und „Kampfgruppen“

Auch die DDR-Armee, damals noch als „Kasernierte Volkspolizei“ kaschiert, sollte in Zukunft bei Unruhen eingesetzt werden. „Aus den derzeitigen kasernierten Polizeieinheiten“, so der Krisenstab, „sind ausreichend starke mobile Bereitschaftstruppen der Volkspolizei zu schaffen, die fähig sind, ohne Hilfe sowjetischer Truppen die Aufrechterhaltung von Ordnung und Ruhe in der Republik zu gewährleisten.“ Die mehr als 100.000 Soldaten bekamen dafür Wasserwerfer und eigene Munition. Zudem wurden sie vorrangig in Gebieten stationiert, in denen die Unruhen am größten gewesen waren.

Um Proteste wie im Juni 1953 schon bei der Entstehung zu ersticken, beschloss die SED im Juli darüber hinaus, die bis dahin nur in einigen Werken existierenden „Arbeiterwehren“ zu straff organisierten „Kampfgruppen“ auszubauen. Die Einheiten wurden von Offizieren ausgebildet und konnten vom Parteisekretär des Betriebs jederzeit zum Einsatz befohlen werden. 1957 standen bereits 150.000 mit Karabinern bewaffnete Kämpfer bereit, um Unruhen in den DDR-Betrieben niederzuschlagen. 

Proteste sollten im Vorfeld zerschlagen werden

Als es 1956 auch in Ungarn zu einem Aufstand kam, wurde der SED noch einmal bewusst, wie fragil ihr Regime war. Auf der nächsten Sitzung des Zentralkomitees schärfte Erich Honecker deshalb den Mitgliedern ein: „Wir tragen eine große Verantwortung dafür, daß die bewaffneten Kräfte unserer Arbeiter-und-Bauern-Macht, die Nationale Volksarmee, die Deutsche Volkspolizei und die Kampfgruppen der Arbeiterklasse, zu jeder Zeit in der Lage sind, mit den ihnen zur Verfügung stehenden Kräften die Ruhe und Ordnung sicherzustellen und eventuelle Provokationen im Keime zu ersticken, zu unterdrücken und zu zerschlagen.“

Soweit sollte es allerdings möglichst gar nicht erst kommen. Geplante Proteste sollte die Geheimpolizei der DDR vielmehr schon im Vorfeld erkennen und verhindern. Im Juli 1953 hatte Ulbricht dem Ministerium für Staatssicherheit vorgeworfen, „im Kampf gegen die feindlichen Agenturen völlig versagt“ zu haben. Es habe über keinerlei Anhaltspunkte verfügt, die „auf die groß angelegte feindliche Provokation hingewiesen“ hätten.

 

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Auch die Sowjets monierten, dass die Stasi nicht über die angespannte Lage in der DDR informiert habe. Sie ordneten deshalb an, dass die ostdeutsche Geheimpolizei bereits ab dem 17. Juni täglich Lageberichte erstellte. Im August 1953 wurden zudem sogenannte Informationsgruppen gebildet, die alles einlaufende Material zusammenführen und auswerten sollten. Die daraus hervorgegangene Zentrale Auswertungs- und Informationsgruppe (ZAIG) wuchs bis 1989 auf mehr als 450 Mitarbeiter.

Systematischer als vorher suchte die Stasi auch nach verdächtigen Personen. Eine Dienstanweisung ordnete im Dezember 1953 an, sämtliche Aktenvorgänge zu überprüfen und neu zu registrieren. Zur Begründung hieß es: „Vor Beginn der Provokation sowie auch in den Tagen der aktiven Auftritte des Feindes kannten die Organe für Staatssicherheit die Orte der Konzentrierung feindlicher Elemente nicht und konnten deshalb auch die von Feinden am meisten verunreinigten Abschnitte nicht rechtzeitig feststellen.“

Erweiterung des geheimen Informantennetzes

Am 17. Juni hatten Demonstranten in Bitterfeld, Görlitz und weiteren Orten auch mehrere Kreisdienststellen der Stasi gestürmt. In Jena musste ein Stasi-Mitarbeiter anschließend auf dem Marktplatz öffentlich Rede und Antwort stehen, in Niesky wurden mehrere MfS-Angehörige in den Hundezwinger der Dienststelle gesperrt. Die SED-Spitze beschloss deshalb, die Kreisdienststellen personell besser auszurüsten. Im September 1953 verfügte sie, dass 1500 zuverlässige und geschulte SED- und FDJ-Mitglieder zusätzlich beim Staatssicherheitsdienst eingestellt würden.

Und dabei blieb es nicht. Nach der Niederschlagung des Aufstands erhielt die Stasi durchschnittlich jedes Jahr 2000 neue Mitarbeiter. Am Ende erreichte sie auf diese Weise Armeestärke. Hatte sie 1953 noch knapp 13.000 hauptamtliche Mitarbeiter, waren es im Herbst 1989 rund 91.000.

Erweitert wurde auch das geheime Informantennetz. Insbesondere frühere leitende Angestellte der Großbetriebe sowie ehemalige Sozialdemokraten und Mitglieder der Blockparteien sollten damit stärker überwacht werden. In Versammlungen schärfte die SED den Stasi-Mitarbeitern ein, gegen Kritiker entschlossen vorzugehen. „Wir müssen hart und rücksichtslos zuschlagen. Für knieweiche Pazifisten oder Mondgucker ist in unseren Reihen kein Platz“, schurigelte sie ein hoher Parteifunktionär.

Codewort „Bollwerk“

Aus Angst vor neuen Unruhen galt hinfort jedes Jahr am 17. Juni höchste Alarmbereitschaft beim Staatssicherheitsdienst. 1954 bildete der spätere Stasi-Minister Erich Mielke erstmals einen zentralen Einsatzstab. Unter dem Codewort „Bollwerk“ hatten ihm alle Stasi-Dienststellen im Vorfeld des Jahrestages zweimal täglich über Hinweise auf mögliche Aufstandsvorbereitungen zu berichten.

„Es ist besonders darauf zu achten, dass an diesem Tage alle arbeiten“, hieß es in seinem Befehl. Darüber hinaus wies Mielke an: „Besondere Beachtung ist auch den Massenorganisationen und solchen gesellschaftlichen Organisationen wie Hundezüchtern, Kleingartenhilfe, Wandergruppen usw. sowohl in der Stadt als auch auf dem Lande zu schenken, dass nicht durch getarnte Versammlungen am 17.6. diese zur Tribüne für Provokateure gemacht werden können.“

Als Reaktion auf den Aufstand baute die SED den Sicherheitsapparat aber nicht nur zahlenmäßig massiv aus. Sie änderte auch die Befehlsstrukturen. Am 17. Juni hatten die Verantwortlichen vor Ort nämlich vielerorts vergeblich auf Befehle aus Ost-Berlin gewartet, während selbständige Entscheidungen im stalinistischen System nicht vorgesehen waren. Die SED zog daraus die Lehre, dass die Sicherheitskräfte in der Lage sein müssten, im Krisenfall auch ohne Anweisungen von oben zu reagieren.

Im Juli 1953 ordnete die Parteispitze deshalb an, in allen Kreisen und Bezirken sogenannte Einsatzleitungen zu bilden. Mitglieder waren die örtlichen Leiter von SED, Polizei, Armee, Staatssicherheitsdienst und Regierung. Die Einsatzleitungen blieben bis 1990 DDR-weit für die „Sicherheit im Territorium“ verantwortlich.

Volksaufstand blieb für die SED ein Trauma

Bis zum Untergang der DDR blieb der 17. Juni für die SED ein Trauma. Als im Sommer 1989 Tausende Ostdeutsche über die Tschechoslowakei und Ungarn aus der DDR flüchteten, fragte Stasi-Minister Mielke seinen Bezirkschef in Gera: „Ist es so, dass morgen der 17. Juni ausbricht?“ Dessen beruhigende Antwort lautete darauf: „Der ist morgen nicht, der wird nicht stattfinden, dafür sind wir ja auch noch da.“

Dass die Diktatur der SED nur wenige Wochen später wie ein Kartenhaus zusammenbrach, erscheint vor dem Hintergrund der gigantischen Sicherheitsvorkehrungen immer noch wie ein Wunder.

Der Autor leitete 18 Jahre lang die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen. Sein Buch „17. Juni 1953. Ein deutscher Aufstand“ ist im Langen Müller Verlag erschienen.

 

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Heidrun Schuppan | Sa., 17. Juni 2023 - 12:22

für die DDR-Führung. Bei Grenzkontrollen bei der Einreise in die DDR wurde ein Taschenkalender konfisziert – der 17. Juni war dort in rot als Feiertag vermerkt.

Tomas Poth | Sa., 17. Juni 2023 - 13:10

Der Zorn der Bevölkerung war nicht nur Mielkes Trauma.
Es zeigt die Kraft des Volkes, wie auch 1989, das bereit ist sich seiner Despoten zu entledigen.
Seit der Alternativlosigkeiten, eingeführt durch Merkel und fortgeführt durch die jetzige Regierung, mit neuen Totalitarismen, wie den geplanten "Hitzelockdown", brodelt es immer stärker in Deutschland.
Die Zeit naht wo wir wieder massiv auf die Straße gehen werden, um den despotischen Anwandlungen der Regierungen die Stirn zu bieten.

Christa Wallau | Sa., 17. Juni 2023 - 13:54

haben die Deutschen vor allem einem Manne zu verdanken, dem (und seinem Land) gegenüber sie sich "zum Dank" mehr als schäbig verhalten haben:
Michail Sergejewitsch Gorbatschow.

Es herrschte Ende der 90er Jahre eben ein anderer Geist in der Sowjetunion als zu Zeiten Stalins und seines Nachfolgers Chruschtschow.
Das brach etwas auf, das der Westen hätte unterstützen müssen. Stattdessen nutzte er die
Schwäche der zerfallenden Sowjetunion für seine Ziele und Zwecke aus.
Man glaubte und sprach es laut aus: Rußland ist eine zu vernachlässigende Größe.

Es gehört zu den großen Versäumnissen der Weltgeschichte, daß nach dem Ende des "kalten Krieges" nicht neue Wege der Verständigung mit der Russischen Föderation beschritten wurden.
Der Krieg, der jetzt in der Ukraine tobt und auch uns Deutsche massiv bedroht, ist unter anderem auf dieses Versäumnis der Europäer zurückzuführen, die sich weiter vor den Karren der USA spannen ließen.

Wie vergeßlich doch die meisten Menschen sind!

ganz aufrichtig und ehrlich gesagt - Ungeschicktheit schlägt unter allem das starke und lebendige Herz Russlands, welches für eine vollwertige Zusammenarbeit und Partnerschaft geöffnet ist.
Ich bedanke mich. „

So endete, Liebe Frau Wallau, die Ihnen sicherlich bekannte Rede Putins vor dem BT am 25.09.01.

„Vollwertige Zusammenarbeit“ Russlands mit Deutschland. Der Alptraum für die Amerikaner.
Und was danach kam, wissen Sie auch und haben es hier angesprochen.
Ich stimme Ihnen zu, dass der Ukraine – Krieg die langfristige Folge dessen ist, was unter der Führung der USA in Sachen Russland – Politik nach dieser Rede entfacht wurde.
Was den Angriff Putins nicht entschuldigen soll (dies nur für die üblichen Schwätzer hier im Forum, deren beschränkter Horizont nicht über Putin = Hitler hinausreicht). Aber es erklärt ihn.
Und erst ab dem Tag, wo hierauf aufbauend mit Russland geredet wird, besteht die Chance, diesen Krieg zu beenden.
Vorher „müssen“ leider noch viele Tausende sterben.

Liebe Frau Wallau & Foristen. Vor 30 Jahren hätte ich ihnen Recht gegeben, aber nicht mehr heutzutage.

Das wir D. Gorbatschow zu verdanken haben, dass wir keine chinesische Lösung erlebten -JA & nochmals ja.

Aber
erkämpft hat es die Opposition der DDR nicht, weil sie viel zu klein (ca. 1/4-1/3 der Demonstrierenden in DD/L waren Stasi)& viel zu viel überwacht/unterwandert wie wieder, jedoch durch Technik-Gewinn noch perfider

Hätte die Stasi gewollt, wir hätten alle samt gesiebte Luft für viele Jahre ertragen müssen

Es gab mehrere Gründe für den Plan B, der KEIN VERSPRECHER von Schalck war!

1. der Finanzielle & der Bestands-Bankrott der DDR
2. Die eigenen Genossen hatten von den Betonköpfen Berlin die Schnauze voll
3. Durch die Grenzöffnung Ungarn wurde die DDR Arbeitskräftemäßig ausgeblutet
4. Kohl sah in der kurzen Türöffnung seine Chance, was die Eliten Ost-West & die Siegermächte in Bredouille brachte!

DER GRÖSTE TEIL DER ELITEN WAR AN EINE WIEDERVEREINIGUNG NICHT INTERESSIERT

Gerhard Fiedler | Sa., 17. Juni 2023 - 16:04

war für mich von großer Bedeutung. 2 Wochen später erhielt ich das Abschlusszeugnis mit Note Gut und mit diesem die Absage zu meinem Antrag, in Erfurt ein Gymnasium besuchen zu dürfen. Selbst mehrere Beschwerden an den DDR-Präsidenten W. Pieck halfen nicht weiter. Begründung: Kein "Junger Pionier", gesellschaftlich nicht tragfähig. Nach einem Jahr mit priv. Lateinunterricht begann ich eine Maurerlehre mit der Zusage, danach eine Ingenieurschule besuchen zu dürfen. Doch trotz bester Noten hielt man sich nicht daran. Grund: "Kein Mitglied der FDJ". Meinem Antrag, am Katholikentag 1956 in Köln teilnehmen zu dürfen, wurde glücklicherweise entsprochen. Von diesem kehrte ich nicht in die DDR zurück, stattdessen ging es ins Flüchtlingslager nach Gießen.
Ach was hofften wir damals, US-Panzer würden unseren Aufstand unterstützen. Doch es war vergebens und die Enttäuschung groß. Dass es aber damals so kam, darüber bin ich heute noch froh, denn Eltern, Geschwister und ich blieben so am Leben.

Wilfried Düring | Sa., 17. Juni 2023 - 19:01

Mit der Erinnerung ist das so eine Sache. In 'unserer Demokratie' kann nicht jeder öffentlich erinnern, an wen oder was er gerade will! Und das ist auch gut so, denn am Ende würden Rechtspopulisten und Demokratiefeinde an die falschen Figuren erinnern und frech peinliche Fragen stellen. Die würden glatt erinnern, an die junge Lyrikerin Edeltraud Eckert (eine Art dunkeldeutsche Sophie Scholl), die 1955 als politischer Häftling des SED-Unrechts-Regimes einen furchtbaren Unfall-Tod starb. Die würden erinnern, an die von MfS-Verbrechern in den Tod getriebene Schweriner Ärztin Karin Ritter oder an die Hoheneckerin Karin Kersten, die es nicht verkraftete, daß man ihr das Erziehungsrecht für ihre Kinder absprach und aus diesem Grund Suizid beging. An dieser Stelle grüßen wir die Trägerin des bunten Verdienstordens Frau Caroline Emcke, die öffentlich anregte, die bewährte Stasi-Praxis der Zwangsadoptionen wiederaufzunehmen und beim damals 10jährigen Sohn des Herrn Trump damit beginnen wollte!

Wilfried Düring | Sa., 17. Juni 2023 - 19:04

Und dann gäbe es sozusagen Erinnerungsnazis, die das ganze große Rad wieder ausgraben würden. Die Opfer der RAF und ihrer Pali-Genossen und die 'klammheimliche Freude' (Forderung nach: 'Tag des deutschen Herbstes'). Die Millionen vergewaltigten Frauen als Kollateralschaden der 'Befreiung'. Wer googlet der findet! Googlen Sie mal nach 'Frauen, Kollaboration' und wählen dann aus: 'Bilder'. Tolle Erinnerungen; oder? So eine Menschheitsbefreiung muß eben auch Spaß machen - und wenn man sich unter zustimmenden Gejohle eines Mobs an Wehrlosen vergreifen kann, dann macht das nicht nur SpaSS - sondern GEIL! Einmal auf den Geschmack gekommen, würden sich die nächsten Strolche melden, und der vielen Millionen bedauerlichen Einzelfälle in und nach den großen Menschheitrevolutionen gedenken: den Opfern des Völkermords in der Vendee, den Opfern des Holodomors, den nach Sibieren Deportieren Frauen und Jugendlichen. Den Opfern der Massenhinrichtungen in Kambodscha, Äthiopien, Kuba, dem Iran.

Wilfried Düring | Sa., 17. Juni 2023 - 19:08

Und am Ende kämen irgendwelche Geschichts-Revisionisten, die Menschheitsbeglücker wie Robespierre, Stalin, Mao, Che Guevara oder gar die Genossen Baader und Meinhof (die sooo viel geleistet und nur das Gute gewollt haben), einfach als Massenmörder bezeichnen würden. Das geht doch nicht! Darum Leute: Vergesst alles wieder, das bisschen Erinnerung hier würde den - falschen - Opfern ja auch nicht mehr helfen. In Deutsch-Wokistan haben eben auch Opfer - noch über den Tod hinaus - eine Aufgabe. Gedenkt darum den - richtigen - Opfern! Den Opfern einen Sinn geben! Also: Vertraut Haltungsjournalisten, Grünen, dem Reschke-Fernsehen, der Klima-Camorra und dem bunten Präsidenten. Seid würdige Mitgestalter des unseres Sozialis, äh 'unserer Demokratie' (ich kann meine dunkel-deutsche Herkunft immer so schlecht verleugnen) und k(r)ämpft unbedingt jeden Tag gegen Rächtzs. Rättet das Klima. Und lasst Euch boostern. Im diesem Sinne - Genossen, Brüder-Innen: Seid Bereit! Seid IMMER Bereit!

Ernst-Günther Konrad | So., 18. Juni 2023 - 08:22

Wenn man das alles liest und auch die vielen Kommentare unserer Ostdeutschen Mitforisten in den letzten Jahren in Erinnerung ruft, die immer wieder an die kommunistische Diktatur erinnern und deshalb im besonderen Maße Antennen dafür haben zu hören, zu sehen und zu erkennen, wenn sich wieder eine Regierung anschickt, gegen das eigene Volk zu agieren, dann ergreift einem Beklommenheit. Wir im Westen haben darüber in der Schule kaum etwas gehört, wenn überhaupt. Wenn nicht jemand Verwandte dort hatte und von zu Hause erzählte, wie man Pakete schickte usw., war DDR in unserer Jugend kein Thema.
Und der Gedenktag im BT offenbarte die Denke eines Robert Habeck, die er zu Deutschland in seinem Buch bereits offenbarte. Angeblich aufgrund "persönlicher Betroffenheit" sang er unsere Hymne nicht mit. Nun, wer mit D nichts anfangen kann und zum kotzen findet, der unternimmt alles, dieses Land zu zerstören. Der Anfang ist gemacht und dafür gingen unsere Landsleute in der DDR nicht auf die Straße