Innenministerin Nancy Faeser will Deutschland als Reaktion auf die Umfragen noch aufgeschlossener, toleranter und vielfältiger machen. Ob man so die AfD bekämpft? / dpa

AfD im Umfragen mit der SPD zweitstärkste Partei - Sahnetorten für die Populisten

Gegenseitige Schuldzuweisungen dominieren die Debatten nach den jüngsten Umfrageerfolgen der AfD. Doch wenn Parteien und Regierung mit paternalistischer Rhetorik auf den wachsenden Zuspruch für die Rechtspopulisten reagieren, stärken sie die AfD noch weiter.

Autoreninfo

Volker Resing leitet das Ressort Berliner Republik bei Cicero. Er ist Spezialist für Kirchenfragen und für die Unionsparteien. Von ihm erschien im Herder-Verlag „Die Kanzlermaschine – Wie die CDU funktioniert“.

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Ausgerechnet die 18. Rechtsradikale Zahlenmystiker werden darin verquere Zeichen erkennen wollen, und der Publizist Jens Bisky weist auf eine verstörende Parallele hin. Im aktuellen „Deutschlandtrend“ der ARD kommt die AfD auf sage und schreibe 18 Prozent und landet damit zusammen mit der SPD auf Platz zwei der Sonntagsfrage. Die Aufregung ist groß, jeder hat entsprechend seines eigenen Standorts die passende Erklärung für diese zugegeben dramatische Umfragelage parat. Doch greift das gegenseitige Blaming meist zu kurz und ist zu einseitig.

Sind die Grünen schuld, weil sie beim Klima, bei Flüchtlingen und in der Gleichstellungspolitik an einem Großteil der Wähler vorbei regieren? Offenkundig hat der wachsende Zuspruch für die AfD mit der katastrophalen Performance der Ampel-Regierung zu tun. Besonders das Debakel um die sogenannte Wärmewende offenbart, wie abgehoben derzeit vor allem das grün-geführte Wirtschaftsministerium Politik betreibt. Doch reicht das an Analyse? Die Grünen sind zum Hassobjekt im rechten Spektrum geworden, doch das erklärt den Aufschwung der AfD höchstens halb.

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Jens Böhme | Fr., 2. Juni 2023 - 18:18

Parteien müssen eigene Politik analysieren und nicht die Wähler, die was anderes wählen. Fehleranalyse beginnt bei sich selbst. Dabei spielt es keine Rolle, wen anderes Wähler wählen. Inhaltlich müssen sich die klassischen Parteien drehen, also keine Untergangshysterie á la Klimawandelangst und irgendwas "nachfolgenden Generationen hinterlassen". Seit 50000 Jahren hinterlassen Generationen nachfolgenden Generationen was, was diese als Herausforderungen meistern. Auch heutig zukünftige Generationen werden nicht saudumm sein und hilflos herumstehen oder auf der Straße klebend den Weltschmerz jammern.

Aber das Bild oben sagt mir, dass die Regierenden nichts verstanden haben. Vielleicht wollen die Wähler wieder mehr Deutschlandfahnen anstatt Regenbogenfahnen (und ukrainische Fahnen). Vielleicht wollen die Wähler, dass die Regierenden ihren Eid "zum Wohle Deutschlands und zum Wohle des deutschen Volkes" endlich ernst nehmen und danach handeln.. Wir Deutschen sind eigentlich sehr gduldig mit unseren "Oberen" und lassen uns viel gefallen (anders als die Franzosen) aber offensichtlich ist der Bogen jetzt überspannt.

H. Stellbrink | Fr., 2. Juni 2023 - 18:47

Das Problem mit dem Opferstatus der AfD ist, dass dieser den Tatsachen entspricht. Die Titulierung als Nazis ist ahistorisch und dumm und wird auch durch ständige Wiederholung nicht wahrer. Wer weder die grün-rote Transformation in ein anderes Deutschland will noch die nach der Merkel-Zeit vollkommen diskreditierte Union will, die sich den Grünen nahezu untertänig anbietet, der sieht keine Alternative zur Wahlenthaltung oder zur Alternative (für Deutschland) mehr. Die FDP hat die in sie gesetzten Erwartungen als Bremser nicht erfüllt. Was bleibt? Frustierte Wähler, die sich durch die Diffamierung als rechtsextrem, gar als Nazis beleidigt sehen. Es folgt das "Jetzt erst recht", mit dem die Protestpartei AfD bei geschickterem Auftreten zur Volkspartei werden könnte. Also, wer übernimmt den Staffelstab der seriösen Konservativen? Die Union ist nicht vertrauenswürdig und scheidet für Viele aus.

Ja, es gibt die Alternative zur AfD. Gerade gegründet und in Bremen erfolgreich: Bündnis Deutschland. Die deutschen Leitmedien haben kein Interesse auf Alternativen zu CDU und AfD aufmerksam zu machen, denn solange der nicht-koalitionsfähige Paria AfD stark ist, hat die CDU keine Chance ohne linken Partner zu regieren. Also nichts ändert sich.

W. Hutmann | Fr., 2. Juni 2023 - 18:52

Man liest jetzt überall "Unzufriedenheit mit der Regierung" = AfD. Tatsächlich greift diese Floskel zu kurz: Die Leute haben Angst vor dieser Regierung, sprich: vor den Grünen. Die AfD wird dabei langsam zur letzten - traurigen - Hoffnung für viele. Sie ist es schließlich nicht, die die Marktwirtschaft ruiniert, indem sie Preise manipuliert und den Privaten immer mehr nimmt, um sie dann mit Subventionen zu beglücken, die Bürgerräte neben dem Parlament einführen will, die immer mehr kaum integrierbare Menschen ins Land holt, die Bürgern die Entscheidungsfreiheit nimmt und die Naturwissenschaften leugnet. Entscheidungen fallen nicht im Parlament, sondern im Koalitionsausschuss, der nirgendwo in Verfassung oder Gesetz vorgesehen ist, Experten glänzen nicht durch Fachwissen, sondern durch Regierungsnähe, Institute mit dubioser Finanzierung steuern Ministerien, der Dschungel aus EU, NGOs und Regierung ist undurchschaubar, und die CDU will grün an die Macht. Deutschland muss zurück auf Los!

Enka Hein | Fr., 2. Juni 2023 - 18:52

....vor Lina's linken Schlägertruppen.
Anders ist es nicht zu erklären warum die AFD immer wieder gerne als populistische rechte Partei verschrieben und beschrieben wird.
Sie ist eher mit liberal konservativ zu beschreiben.
Rechts der Mitte gibt es zur Zeit nichts anderes zu wählen.
Die CDU ist ein vergrünter Haufen ohne Standing. Merz ist ein Totalausfall.
Die SPD ist sich nicht zu Schade mit grünlakierten KBWlern, alten RAF Sympathisanten und einer linksextremistischen Mauermörderpartei ins Bett zu steigen.
Was bleibt da für den normal arbeitenden und denkenden Wähler übrig?
Hinzu kommt das der Wähler es satt hat von ungelernten und abgebrochenen Irgendwas Studenten und Klimahysteriker bevormundet zu werden.
Und beim Thema Migration kriegt der Normalo die Auswirkungen zu spüren. Sei es die Messerjungs oder die Wohnungsnot. Nur 2 v. vielen Punkten.
Beides verursacht durch die Blockparteien.
Es gibt einen Rum der heißt 1888. Und nu? Welcher Kaffeesatz wird jetzt gelesen?
Nxxx Rum? Klar

Ferdinand Schulze | Fr., 2. Juni 2023 - 19:11

Könnte es nicht sein, dass manch einer auch die Nase voll hat von Berufspolitikern, die in ihrer gesamten Karriere keiner anderen Tätogkeit nachgegangen sind und damit eine "Bodenhaftung" nicht einmal entwickeln konnten? Könnte es vielleicht auch sein, dass manch ein naturwissenschaftlich Gebildeter es satt hat, ständig Phantasien und "technische" Ankündigungen dieser Kaste anhören zu müssen, die in seinen Augen nur grotesk sind? Ich frage für einen Freund...

Norbert Heyer | Fr., 2. Juni 2023 - 19:18

Wenn Bürger von der Ampel-Politik enttäuscht sind, bleibt ihnen als einzige Reaktion die Protestwahl. Habeck will mit Gewalt eine Heizorgie durchsetzen, die einer Enteignung gleicht. Für unseren verschwindet geringen Anteil am Klima sollen hier in allen Bereichen Entbehrungen auf die Bürger zukommen. Neue Heizungen, Dämmung der Häuser und Fußbodenheizung, Umstellung Ernährung, Änderungen am Wahlrecht und dass alles ohne Sinn und Verstand so schnell wie möglich umsetzen. Was soll der eigentlich parteientreue Deutsche dann wählen? Das ist der Hintergrund des Höhenfluges der AfD. Schade nur, dass die Union mit ihrer Festlegung auf Ausschluss der AfD damit verhindert, dass konservative Politik möglich wird. Die SPD hat sich alle Koalitionen mit den Linken freigehalten. Je weiter diese Ampel ihre bürgerfeindliche Politik fortführt, wird die AfD punkten. Nutzt ihr aber wenig, weil die Linksgrünen immer die Mehrheit erringen werden. Deshalb ist auch die Union auf der Schleimspur der Grünen.

Karl-Heinz Weiß | Fr., 2. Juni 2023 - 19:24

Das Hauptproblem wird im Beitrag leider nicht beleuchtet: in den neuen Bundesländern bekennen sich ein Drittel der Wähler zur AfD. Ein Drittel der Wähler fühlt sich dort von den etablierten Parteien nicht repräsentiert. Hier muss die CDU endlich ein Zeichen setzen: "Sorry, unsere Ex-Vorsitzende war seit 2015 auf dem Holzweg. Wir haben verstanden und halten Euch nicht für Rechtsextremisten". Herr Merz, Sie haben einen Knochenjob übernommen. Aber es gilt unverändert: In der Not ist der Mittelweg der Tod.

Stefan Jarzombek | Fr., 2. Juni 2023 - 19:48

... mit dem genöle vom Rechtsradikalismus der AfD aufzuhören.
Die Menschen entscheiden sich ja aus gutem Grund für diese Partei. Was ausser Querelen und Streit, habe ich zum Beispiel, als gute Aktivitäten und Maßnahmen von dieser Ampel gehört? Alles, nur nichts Gutes.Jetzt kommt zuguterletzt noch die CDU daher, mit Philipp Amthor als Analyst für das Versagen der Ampelparteien, wobei er und die CDU es ja einst schon hätten besser machen können als sie noch am Ruder waren, dann gäbe es heute garantiert keine Ampel.
Die Stunde der AfD scheint gekommen und die miesen Taschenspielertricks gegen diese Leute ziehen einfach nicht mehr.
Der Wähler hat das Spiel durchschaut. Scholz Habeck, Baerbock, und wie sie alle heißen, die alles tun um an der Macht zu bleiben, auch wenn die ganze Mannschaft in Berlin überhaupt nicht zueinander passt.
Hier, das Resultat ist eindeutig. Das Volk möchte sie nicht mehr und wahrscheinlich auch am liebsten davonjagen. Warum nur? Vielleicht weiß das nur Herr Lenz.

Ingo frank | Fr., 2. Juni 2023 - 19:50

Ein Sahnestück ist beispielsweise von der SPD Bauministerin die Förderung beim EFH- Bau für „junger Familien“ mit einem hälftigem zinsgünstigen Dahrlen, die andere Hälfte marktüblicher Zinssatz z Zt 4 ….5%..
1.Familien Bruttoeinkommen
69 T € mit einem Kind
2. Hoher Energiestanddart = höchste Baukosten gegenüber Standart = mehr als 400 T € Baukosten
3. geht eigentlich nur, wenn der Bauwillige das Grundstück als Eigenleistung mit einbringt(geschenkt od geerbt)
3. KFW gibt das zinsgünstige Darlehen an die Hausbank, die die Bonität überprüft und wird in den allermeisten Fällen negativ entscheiden.
So zumindest lautete der „Befund“ eines Finanzexperten auf mdr Hörfunk dieser Tage.
Also eine 95% tige Luftnummer unserer Bauministern der SPD das sage ich! Oder anders, wieder ein Stück Sahnetorte ….
Mit freundlichen Grüßen aus der Erfurter Republik

Hans Jürgen Wienroth | Fr., 2. Juni 2023 - 19:52

Dieser Artikel ist glücklicherweise nicht so populistisch wie der Heftartikel zur AfD, der wie von den ÖRR ab- und von der politischen Konkurrenz geschrieben scheint. Diese Analyse ist begründet. Es hilft nicht, dem Wähler Politik, die er nicht will, besser zu erklären. Da ist es auch nicht hilfreich, wenn man ihm die Alternativen nehmen will, indem alle außer der AfD das gleiche Ziel verfolgen. Zudem gibt es in der ehem. „Professorenpartei“ viele bodenständige Politiker, die mit (u. a. naturw.) Kenntnissen und Argumenten statt Ideologie eine andere Politik begründen.

Der Autor schreibt im vorletzten Absatz, die heutige Demokratie sei stabiler als die von 1930. Ist dem so? Kann das noch glauben, wer über die Verflechtungen und die Macht der Agora in sämtlichen „demokratischen Parteien“ (außer AfD?) liest? Was ist mit den führenden Politikern aus dem Bund der „Young-Global-Leaders“, die, so Schwab, uns arm, aber glücklich machen wollen? Ist das noch Demokratie oder Autokratie oder ….?

Wolfgang Borchardt | Fr., 2. Juni 2023 - 19:57

Die Entscheidung, die Wehrpflicht abzuschaffen, war genauso populistisch, wie der "ad hoc" - Beschluss zur Abschaltung der Kernkrafte unter dem unmittelbaren, sachlich ungefilterten Eindruck von Fukushima. Das kontinuierliche Stopfen von Geldlöchern ist auch populistisch. Stimmt es doch das Volk milde gegen politisches Versagen anderswo.

Henri Lassalle | Fr., 2. Juni 2023 - 20:10

Neulich hörte ich eine Bach-Kantate "Es ist genug". Dieses Gefühl habe ich angesichts der Politszene auch. Die Kluft der Politiker, die nur alles aus Vogelperspektive wahrnehmen und nur Theorie paraktizieren ist immens. Und dann die erschreckende Naivität des Politpersonals, das ist geradezu beängstegend. Als Doppelstaatler D/F höre in Frankreich immer wieder, so oft wie niezuvor: Bei der nächsten Wahl, ganz sicher Le Pen.
Bon week-end!

hermann klein | Fr., 2. Juni 2023 - 20:17

Ich mache jede Wette, ohne die beständige Diffamierung und Denunzierung im Staatsfernsehen, sowie in fast allen Medien, läge die AFD - als derzeit einzige Opposition Partei im Bundestag - weit über 30%.

ursula keuck | Sa., 3. Juni 2023 - 11:26

Antwort auf von hermann klein

Falls wir weiterhin von gehirnamputierten Idioten in Berlin und in den Ländern, von der Diktatur der linken Betonköpfe, total vor die Wand gefahren werden, bin ich der festen Überzeugung, dass die AFD in einigen Jahren die Regierung stellt.

Hans Süßenguth-Großmann | Fr., 2. Juni 2023 - 20:24

,unbeabsichtigt zwar, aber deutlich: "...Regierung eine Daueraufgabe, dafür zu sorgen, dass Deutschland „aufgeschlossen, tolerant und vielfältig“ bleiben..." Für wen müht sich die Regierung so sehr? Ist es ein Herzensanliegen der Bürger für wen ( den lieben Gott) so aufgeschlossen, tolerant und vielfältig zu erscheinen, fast wie beim Casting. Die Belange der Bürger stehen nicht im Mittelpunkt der Berliner Blase, sondern ihre eigenen Vorstellungen , wie sie den Bürger gerne hätten.

Maria Arenz | Fr., 2. Juni 2023 - 20:50

"Zwei Dinge sind unendlich," hat der Einstein gesagt," das Universum und die menschliche Dummheit. Wobei ich mir beim Universum noch nicht ganz sicher bin". Oder frei nach Joachim Gauck: "Unser Herz ist groß.." aber ".....unser Hirn ist klein" ergänzt Nänzi. Wie dumm muß man sein, um das Unheil nicht zu sehen, was die Rot-Grüne Regierungsblase in ihrer ignoranz-basierten Fernstenliebe auch hier anrichtet? Allenfalls der sich jedem Sachargument verschließender Furor, mit dem sie gleichzeitig zwecks Rettung des Weltklimas unsere Wirtschaft zugrunde richten, könnte dem irren Treiben irgendwann ein Ende machen - weil angesichts der immer mehr an ihre eigenen gescheiterten Staaten erinnernden Zustände und definitiv leerer Kassen keiner mehr kommen mag... Wer ist schon scharf auf afrikanische Misere mit deutschem Sauwetter ...

Maria Fischer | Fr., 2. Juni 2023 - 21:34

Der Patient geht zur Apotheke. Sein Medikament ist wieder nicht lieferbar. Der Apotheker sagt: „Wir versuchen unser Bestes, aber die Regierung hilft uns nicht“.
Der Apotheker ruft bei der Pharmafirma an. Es läuft ein Band, das besagt, das kein telefonischer Kontakt mehr möglich ist, da kein Personal. Fax erhalten: Voraussichtliche Lieferzeit in 7 Wochen.
Der Bäcker in der Straße muss seine Öffnungszeiten auf 5 Stunden begrenzen, da kein Personal. Der Blumenhändler schließt auch.
Der Zug ist wieder ausgefallen. Die Steuerlast und die zusätzlichen Kosten für abstrakte Regierungsprojekte sind so hoch, dass Urlaube begrenzt werden. Schuhe kaufen ist auch nicht drin. Noch mehr arbeiten, um die Miete, Strom und Gasrechnungen bezahlen zu können, während Regierungspolitiker von der 4 Tage Woche reden, sich und Ihre Anhänger mit öffentlichen Geldern bereichern und Sozialabgaben verteilen. Schreiben Sie einen ganzen Artikel über die täglichen Sorgen der Menschen, dann erübrigen sich Spekulation.

Tomas Poth | Fr., 2. Juni 2023 - 21:57

Wir wollen eure Gouvernanten-Politik einfach nicht!
Sucht euch ein anderes Land mit einem Volk, daß euren Murks mitmacht!
Ein Land in dem ihr gut und gerne lebt, daß gerne auf sich selbst scheißen läßt, seine tausende Jahre währende Geschichte verachtet und sich allen untertan macht. Aber bitte auf Basis eigener Arbeitsleistung. Rotgrün, piss einfach off.

Albert Schultheis | Fr., 2. Juni 2023 - 22:31

Hallo, Herr Resing, das klingt ja so, als sei das Erstarken der AfD der schlimmste aller anzunehmenden Super-GAUs der Geschichte! Wie verquer ist das denn? Die AfD benennt seit 10 Jahren die eklatanten Probleme des Merkel-Murkses und der Absurditäten der GrünRoten Khmer. Sie zusammen haben unserem Land, dem Rechsstaat und Gemeinwesen in den vergangenen 18 Jahren einen nie zuvor erlebten Niedergang beschert - wohlgemerk: in Friedenszeiten (die marode ehemal. DDR konnte zumindest auf den Kalten Krieg verweisen)! Gleichzeitig haben Mitglieder der AfD immer wieder aufgezeigt, was zu tun gewesen wäre, um die gigantische Katastrophe des derzeitigen Absturzes abzuwenden. Dafür wurden sie gehetzt, diskreditiert und politisch gerufmordet. Mordbuben und -Mädchen der AntiFa, Halunken der ÖRR, die Blockwarte von taz bis FAZ taten sich zusammen, um es dieser Partei strukturell unmöglich zu machen, sich öffentlich zu artikulieren, und ihr Programm vorzustellen. Der Gau, das sind die Systemparteien!

Helmut Bachmann | Fr., 2. Juni 2023 - 22:34

da haben einige den Schuss nicht gehört. Das die Linken ihren üblichen Quark faseln muss nicht überraschen, dass es gegen die radikale Linke keine Opposition gibt, hingegen schon, das macht mir schon lange Angst. Ich werde das nächste Mal AfD wählen und wenn sie die absolute Mehrheit bekommen, schlimmer kann es nicht werden. Auch wenn wir außenpolitisch nicht besser dastünden als derzeit: Ich will, dass jemand etwas fundamental anderes macht, als die Ideologen, die unser Land gerade zerstören (wollen?). Ich will, dass jemand unsere Wirtschaft und auch unsere Kultur rettet. Ja, etwas, was man sich vor 20 Jahren auch noch in der SPD zu sagen traute und heute nichtmal mehr in der CDU. Immer mehr Leute wählen aus Verzweiflung AfD und lassen sich vom Nazietikett nicht mehr schrecken. Das Stigmatisieren zieht nicht mehr. Das Momentum wird sich schneeballartig entwickeln. Oder hört noch jemand den Schuss und schmeißt seine grünen Schlipse allesamt in den Müll?

Brigitte Simon | Fr., 2. Juni 2023 - 22:46

Antifa first, die grüne Sekte noch firster, rauben und zerstören die deutsche Demokratie.

Eine bürgerliche Koalition aus CDU/CSU, und FDP wird vom linksgrünen politmedialen Komplex verhindert, indem sie zur Paria-Partei erkärt wird.

In etlichen EU-Ländern verfängt diese Strategie nicht. Es gibt in diesen Ländern noch eine halbwegs ausgewogene Medienlandschaft. Während die Presse in Deutschland die Bürger mit links/grünen Lügen und Fanatismus in Asche zerfällt.

Der Tag wird kommen und uns die Augen öffnen. Dann ist es zu spät. Die von den Endzeitphantasten durchgedrückte Wirtschaft und unseren selbst erarbeiteten "Wohlstand" treibt uns in den Ruin. Deutschland wird wieder zum EU Sorgenkind. Wer hilft uns zum Wiederaufbau eines "smarten" Deutschlands? Doch die Ostblockländer fordern uns heraus.

Jens Böhme | Sa., 3. Juni 2023 - 12:16

Antwort auf von Brigitte Simon

"Antifa first, die grüne Sekte noch firster, rauben und zerstören die deutsche Demokratie." - Das wird von Mehrheiten gewählt. Es wird nichts von Komplexen verhindert.

Urban Will | Fr., 2. Juni 2023 - 23:36

Blauen nicht schon längst über 30%?
Angesichts der Realitäten, wenn man offenen Auges sich das Land anschaut, die Hauptthemen Migration, Klima, Energie und Europa. Wenn man sich genau anschaut,was da gerade in Berlin zusammen regiert wird, wenn man selbst das geringste Niveau an Verstand ansetzt, kann man nur zum Schluss kommen: Deutschland wird seit Jahren von den größten Idioten regiert.
Ich halte die AfD weder personell noch strukturell für in der Lage, das Land (alleine) zu regieren.
Aber erst wenn sie durch die 30% gehen, wird sich was ändern. Erst dann. Vielleicht wird sich noch eine Altparteien – Koalition bilden und den eh schon überstrapazierten Begriff „Demokratie“ für diese verkommene Bananenrepublik ad absurdum führen, aber diese wird den Narrenschiff – Status D's nur bestätigen und nicht lange halten. Der Zeitpunkt X, ab dem sich was ändern wird, wird am Wahltag mit AfD 30+x beginnen. Keinen Tag vorher.
Und je früher dieser Tag kommt, desto besser.

Gisela Hachenberg | Sa., 3. Juni 2023 - 00:58

Die deutsche Presse von heute, inklusive Cicero mit Herrn Resing, im Ausnahmezustand! Die AfD doch wahrhaftig gleichauf mit der Kanzlerpartei bei 18 Prozent. Dabei geht es nicht um ein Wahlergebnis, nein, schlicht nur um eine Umfrage! Man glaubt es nicht! Und Sie, werter Herr Resing, schreiben, dass die Menschen, die bei der Umfrage für die AfD gestimmt haben, „zunächst“ ernst zu nehmen sind. Was heißt das „zunächst“? Sie nennen die AfD eine „rechtsradikale“ Partei. Ja, für alle Linken natürlich! Frau Blaudszun, die ich wahrhaftig nicht schätze, sagt: „die meisten von ihnen wählen nicht AfD, weil sie rechts sind, sondern weil wir unseren Job nicht richtig machen“. Bravo! Sie hat es erkannt, im Gegensatz zu den ganzen linksgrünen Schreiberlingen und Schwätzern. Sollte es wirklich so sein, dass die Deutschen endlich aufwachen? Ja, wenn es an ihr Geld geht, hoffentlich! Dummes Geschwätz des BIM Sprechers von „Deutschland aufgeschlossen, tolerant und vielfältig“ braucht kein Mensch!

Markus Michaelis | Sa., 3. Juni 2023 - 01:29

Es gibt sicher Gründe, warum Leute die AfD wählen, sicher viele verschiedene, sicher auch etwas die Heizungswende.

Aber etwas mit Abstand betrachtet: ist das nicht eine natürliche Entwicklung für eine immer vielfältigere Gesellschaft im Wandel? Die "offizielle" Erzählung geht eher so, dass wir als Gesellschaft immer besser werden, in einem absoluten Sinne, hin zu universellen Werten, an denen letztlich alle Menschen teilhaben wollen.

Aber ist es nicht eher so, dass die Menschen eben bunt und verschieden sind, vieles nicht zusammenpasst, vieles unverstanden ist - das, was verstanden ist, oft nicht lange gilt, weil alles sich wandelt? Wäre es in einer so veränderlichen und bunten Welt nicht eher merkwürdig, wenn alle immer CDU (oder so) wählten, mit klaren Prinzipien, die alle gleich sehen, mit einem Rahmen und Werten, die immer gleich fest im Raum stehen?

Ich denke nicht, dass man das an einem oder wenigen Punkten festmachen kann - es ist der Wandel und die Vielfalt an sich.

Sabine Lehmann | Sa., 3. Juni 2023 - 02:35

Gönnerhaft wie sie sind, die Regenbogenfahnenträger und all die grünen Fan-Boys, Schwestern und Schwesterinnen selbstverständlich included, möchten sie die AfD-Wähler "ernst" nehmen....Wie großzügig von ihnen! Was sollten sie denn sonst tun? Comedy draus machen? Ich möchte als Wähler bitte schön immer ernst genommen werden, ein Unding überhaupt darüber zu debattieren, weil es eine Selbstverständlichkeit ist. Oder zumindest war. Heute gehen allerdings viele Dinge ab die eines zivilisierten Landes würdig wären. Aber das sind wir hier in Deutschland nicht mehr. Die Dysfunktion ist das neue Normal, der Standard quasi. Eine Liste zu beginnen, müßig, denn inzwischen füllte sie ein ganzes Buch. Weniger Platz bräuchte die Präsentation funktionierender Abläufe. Ganz vorne dabei die inflationäre Regenbogenschande, äh sorry, ich meine Flagge. Nie war etwas lächerlicher, infantiler und überflüssiger wie dieses Stückchen Stoff. Mir wird beim Anblick mittlerweile übel, bei Nancy F. aus B. noch mehr.

Christoph Kuhlmann | Sa., 3. Juni 2023 - 06:31

Baerbock lässt von NGOs jeden Monat tausende von Afghanen aussuchen, die dann ins Land geflogen werden. Da nützen auch keine Warnungen der Botschaft und offenbar gefälschte Ausweise. Faeser schaut bei massenweiser illegaler Grenzüberschreitung weitgehend zu und richtet auf dem Wege der Schleierfahndung Sammeltaxis ein. Wer aufgegriffen wird und Asyl sagt, kommt ins Aufnahmelager. Habeck schafft es, dem Migrationsthema noch das Heizungsthema hinzuzufügen. Soll einer mal sagen, die AfD ist eine ein Thema Partei. Nein, die Wählerwanderung wird jetzt auf eine breite Basis gestellt. Was macht die CDU? Sie lässt sich von Demoskopen vorgaukeln, die wäre links der Mitte besser aufgehoben als rechts. Spätestens wenn die AfD sie eingeholt hat, wird man erkennen, dass die Ergebnisse kurzfristiger Meinungsumfragen, das politisch-strategische Denken eintrüben. Armes Deutschland, die Verblendung der politischen Elite scheint umfassender zu sein, als Merkelkritiker es wahrhaben wollen.

Achim Koester | Sa., 3. Juni 2023 - 08:45

Falls tatsächlich gewählt würde, wäre der Anteil der AfD bestimmt noch höher, weil bei diesem Umfragen mit Sicherheit nicht jeder potentielle AfD-Wähler das zugibt.

Jürgen Rachow | Sa., 3. Juni 2023 - 10:00

Allmählich scheinen immer mehr Menschen zu verstehen, daß die große "Transformation", die die Ampel in unserem Land durchsetzen will, vor allem ein Kulturkampf ist - der Kulturkampf einer elitär auftretenden Minderheit gegen die Gewißheiten und Lebenserfahrungen der großen Mehrheit unseres Volkes.

Diesen destabilisierenden Bestrebungen gilt es, etwas entgegen zu setzen.

Bernd Windisch | Sa., 3. Juni 2023 - 13:21

"Die Menschen, die für die AfD stimmen, sind zunächst ernst zu nehmen" Das Demokratieverständnis des Autors scheint mehr als bedenklich. Der Autor ist mit dieser Aussage disqualifiziert für eine seriöse politische Auseinandersetzung und nicht ernst zu nehmen.

Autoren wie, Volker Resing, haben wir die aktuelle Misere mit zu verdanken. Die Ampel dilettiert auf ALLEN Politikfeldern und wer ist gefährlich? Richtig, die Opposition! Die Dilettanten müssen ihren Murks lediglich besser erklären.

Nehmt ihr uns unseren Wohlstand nehmen wir euch eure Ämter. So wird allmählich ein Schuh draus.