- Donald wer?
Das sehenswerte Biopic „The Apprentice“ nähert sich dem jungen Donald Trump und rekonstruiert dessen skrupellosen Aufstieg in der New Yorker Immobilienbranche. Der Wandel vom naiven Jungspund zum größenwahnsinnigen und brutalen Player weckt sogar Empathie.
„Wie kann ich ein Rassist sein? Ich habe doch einen schwarzen Fahrer!“ Patriarch Fred C. Trump ist sichtlich aufgebracht, Gattin Mary Anne versucht, ihn zu beruhigen. Die Stimmung beim familiären Abendessen im bürgerlichen Anwesen im New Yorker Stadtteil Queens soll nicht kippen. Doch die Diskriminierungsklage, die der Bauunternehmer 1973 wegen rassistischer Vermietungspraxis am Hals hat, blockiert alle weiteren Geschäfte. Und vor allem den Ruf dieser schrecklich netten Familie. Die fünf erwachsenen Kinder kauen still und angespannt vor sich hin. Nur die Brüder Donald und Fred Junior lächeln sich diagonal über den Tisch amüsiert an. Sie durchschauen den Vater, sind jedoch von ihm abhängig – von seinem Geld, und noch mehr: von seiner Anerkennung.
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Herrscht beim Cicero neuerdings Angst verboten zu werden oder warum werden nun so oft linksgrüne Narrative kopiert?
Es ist nichts falsch daran, diese Filme anzuschauen und auch über die Probleme mit Trump zu reden. Aber diese Review ist 100% unkritisches Übernehmen des amerikanisch-demokratischen Framings.
präsentiert?
Donald ist zur Obsession der Donald-Gegner geworden. Wann werden die Woke-Germans endlich Voodoo Priester engagieren, um sich der Politgegnern u ihrer Spotter zu entledigen.
Je mehr Action, desto heftiger die Reaction. Schon vergessen? Physik pur. Wie bei Altgriechen.
Ich kann kaum erwarten, dass Donald eben deshalb gewinnt. Damit die selbsternannten "Guten" vor Wut platzen.
Die D-Wunschdenker solten's merken, dass Rest der Welt nicht Deutsch denkt u nicht dem Herbeiwünschen Kult frönt.
Was erlaube Cicero?! Sie zahlen doch kein Geld, um einen Artikel über einen Film zu lesen, in dem Trump - der sich kürzlich dafür aussprach, ABC zu sperren, weil die ihn in der TV-Debatte angeblich so hart angepackt haben, kritisch dargestellt wird!
Verlangen Sie doch eine "Gegendarstellung". Oder wie wäre es mit einem Artikel von Hanselle oder Grau über den "immer enger werdenden Meinungskorridor"? ;-)
Liebe Frau Kaehler, Sie erwähnen mit keinem Wort, wer den Film finanziert hat, welche Motive der Geldgeber hatte. und warum der Film gerade jetzt erscheint.
Sie gehen auch nicht darauf ein, auf welchem Wege Herr Abassi zur Erkenntnis der "Fakten" gekommen ist. War er etwa im Schlafzimmer des Ehepaars Trump persönlich dabei?. Kennt er jemand, der dabei war?
Der "demokratische" Wahlkampf gegen Trump, wird in den deutschen Medien (Ausnahme Cicero) praktisch 1:1 aus den USA übernommen.
Das und der Zeitpunkt des Erscheinens weckt in mir den Verdacht, dass es sich nur um einen primitiven Agit-Prop-Film am Ende des Wahlkampfes handelt.
Den Inhalten kann ich daher kein Vertrauen entgegenbringen.
Vielleicht werden wir ja erleben, wie alle die eifrigen Hexenjäger und Teufelsaustreiber, die heute auf Trump eindreschen, im November ihren Frieden mit ihm schließen werden. Vielleicht werden viele, die heute Gift und Galle speien, dann wieder mal seine Füße küssen.
Kunst als Hure der Politik??
