Grünes Utopia - Etepetete!

Im deutschen Pavillon auf der Architekturbiennale in Venedig lässt sich besichtigen, wie die Grünen sich unsere Welt vorstellen. Für kreatives Chaos bleibt in dieser Welt kein Platz mehr.

/innenpolitik/grunes-utopia-etepetete/plus
Bereit machen für das grüne Utopia / dpa

Autoreninfo

Frank A. Meyer ist Journalist und Kolumnist des Magazins Cicero. Er arbeitet seit vielen Jahren für den Ringier-Verlag und lebt in Berlin.

So erreichen Sie Frank A. Meyer:

Ein unvorteilhafter Schnappschuss veranlasste sie zu der mürrischen Bemerkung: „Bei Partys ist man eben meistens nicht perfekt frisiert.“ Die Kanzlerkandidatin ist also gern „perfekt frisiert“ – und beweist dies seit Monaten, unterstützt von Deutschlands grüngewogenen Fotoredaktionen. 

Man stelle sich vor, der CDU-Kanzlerkandidat beklagte sich über ein unvorteilhaftes Bild. Überhaupt: Armin Laschet – perfekt frisiert. Was für ein Gelächter in Gender-Germany!
Annalena Baerbock hat’s mit dem perfekten Bild von Annalena Baerbock – bis in die einzelne Haarsträhne, die ihre grünweibliche Keckheit signalisiert. 

Cicero Plus weiterlesen

  • i
    Alle Artikel und das E-Paper lesen
    • 4 Wochen gratis
    • danach 9,80 €
    • E-Paper, App
    • alle Plus-Inhalte
    • mtl. kündbar
Karl-Heinz Weiß | Mo, 5. Juli 2021 - 16:54

Der deutsche Pavillon in Venedig zeigt die Zukunft im Jahr 2038-in dieser einst blühenden, nun langsam untergehenden Handelsmetropole, die nur durch die Corona-Zeit einen Aufschub vor dem finalen Kreuzfahrt-Tsunami bekommen hat. Ein sinnmächtiges Bild, nur getoppt vom Erscheinungsbild der GRÜNEN im Jahr 2021.

Michael Bahr | Mo, 5. Juli 2021 - 17:08

Prüderie, Puritanismus, moralinsauer erhobene Zeigefinger ... all das hat doch schon längst in Deutschland wieder Einzug gehalten. Erinnert sich noch jemand an die Spaßgesellschaft der 90er? Man schaue sich mal die Comedy-Sendungen dieser Zeit an - das, was damals an Sprüchen rausgehauen wurde, würde heute die Wächter der politisch-korrekten Moral auf den Plan rufen. Witze machen? Erst nach Genehmigung durch den Anti-Diskrimierungszensor! Rauchen - bis in die 80er/90er Jahre auch ein Symbol weiblicher Emanzipation (man erinnere sich - in noch früheren Zeiten hieß es streng: die deutsche Frau raucht nicht!) - vom Rauchen, diesem gefährlichen Freiheitssymbol, redet schon niemand mehr. Sex und die dazugehörigen Fantasien? Werden heute den prüden Vorstellungen höherer - und grüner - Bildungsbürgertöchter angepasst ... sind also vollkommen öde, als ob sexuelle Fantasie entlang grün-deutscher Gleichstellungsrichtlinien exerzieren würde. Ihre liberalste Zeit hat die BRD hinter sich gelassen.

Rainer Mrochen | Mo, 5. Juli 2021 - 17:12

Analytisch durchaus erhellend und angebracht. Es geht aber auch einfacher: "Wenn es dem Esel zu gut geht, geht er auf`s Eis tanzen" sagt man. Ich denke ein gesellschaftlich kleiner Teil von Leuten bewegt sich schon lange auf sehr dünnem Eis. Leider lassen sich sehr viele Menschen verführen. "Das Deutschland des libertären Lebens in gefestigter Freiheit" steht nicht erst im September zur Wahl. In der gegebenen Wirklichkeit, auf vielen gesellschaftlichen Ebenen, ist es bereits verloren. Das Projekt einer linken, vermeintlich intellektuellen Elite eine konforme Gesellschaft zu schaffen, zeigt ja bereits Wirkung und wenn es nur um die Stigmatisierung selbstständig denkender und handelnder geht. Kann das gut gehen? Ich hoffe sehr, daß sich die Vernunft Bahn brechen wird. Das von ihnen beschriebene Deutschland liegt noch nicht ganz hinter uns. Insofern haben sie recht, daß es im September zu Wahl steht.

Ich teile Ihre Analyse. Ich verfolge seit über 30 Jahren intensiv Politik und Gesellschaft in diesem Land und ja, die besten Zeiten hat dieses Land eindeutig hinter sich. Nicht nur wirtschaftlich, sondern vor allem auch gesellschaftlich. Es ist eine unerträgliche Gesellschaft, in der Menschen merken es geht schief, sich dazu aber wegen der eng gesetzten Grenzen der Rede-/Meinungsfreiheit nicht äußern können. Dies führt zu Frust, zu Wut, zu Aggression, die Deutschen werden immer unerträglicher.

Ich sehe hier auch keine Besserung. Das herrschende linke Minderheitssystem merkt, daß es immer mehr Widerstand gibt. Aus diesem Grund werden die „Maßnahmen“ gegen Andersdenkende immer intensiver. Es wird schön verkauft, was in ehrlichen Staaten wie China, Propaganda und Zensur genannt wird, ist bei uns „Aufklärung“. Das System macht immer weiter, bis das Pendel in die andere Richtung ausschlägt, die Vergangenheit wird sich weiderholen, leider, denn der Druck im Kessel steigt täglich!

Norbert Heyer | Mo, 5. Juli 2021 - 17:33

in einem muss Herrn Meyer in seinem fulminanten Artikel aber widersprechen: Wir Deutschen wurden weder in Europa, noch in Amerika, Asien und Afrika jemals „gemocht“. Man akzeptierte uns, wir zahlten fleißig Reparationen, Entwicklungshilfe, gaben Kredite, finanzierten Multi-Kulti Projekte und erkauften uns damit Stillschweigen, aber niemals Anerkennung oder gar Zuneigung. Jetzt ist in Deutschland auch noch der linksgrüne Wahn eingeschlagen, alles wird grün, Investitionen nur für entsprechende Projekte, Energie wird noch teurer, Autos mit Dieselmotor und dann noch SUV - weg damit oder so verteuern, das es nur noch weniger Straßenverkehr gibt. Alle fahren Bahn, nachdem jahrzehntelang alles abgebaut wurde, jetzt die große Wende, Windmühlen bis in den Vorgarten, Strom nach Angebot, Fleisch wird Luxus, bedingungsloses Grundeinkommen, so entsteht langsam aber sicher das grüne Paradies auf Erden, bis zu dem Tag, an dem alle Deutschen erkennen, wieder einmal einen Irrweg gewählt zu haben.

Ernst-Günther Konrad | Mo, 5. Juli 2021 - 17:47

Woran erinnert mich ihr herrlich formulierter Artikel nur?
Gab es nicht schon mal eine Zeit, da schickten sich Utopisten in verbrecherischer Absicht an, erst Europa und dann die ganze Welt mit ihrer Ideologie zu vereinnahmen und alle gleich zu machen und diejenigen, die störten und nicht zu den "Auserwählten" gehörten auszusortieren und zu vernichten? Sollte sich diese damals braun gefärbte Utopia nicht auch mit den Mitteln der Ordnung und des blinden Gehorsam gegenüber dem großen Ganzen durch ein sediertes und ferngesteuertes Volk in seinem Glanz weltweit manifestieren und sich in Gebäuden, Säulen und Baudenkmälern unvergessen machen? Sie vermissen "Das Deutschland des libertären Lebens in gefestigter Freiheit?" Ich vermisse es auch. Es besteht ernsthaft die Gefahr lieber Herr Meyer, wenn grüne gefärbte Utopisten, mit den Mitteln des braunen Utopias im September mit in die Regierung kommen und eine CDU sich in merkelischem Eifer diesen Utopisten weiter unterwerfen werden wird.

Christa Wallau | Mo, 5. Juli 2021 - 18:09

ein Mann des Geistes und Wortes.
Seine Beschreibung der Deutschen als "Erfinder einer Ethik der selbstlosen Zudringlichkeit" ist genial. S o kann man den abgedroschenen, immer noch zutreffenden Spruch vom "deutschen Wesen" an dem "die Welt genesen" soll, literarisch überhöhen.
Ja, lieber Herr Meyer, wir Deutschen - ob wir wollen oder nicht - erleben in unserem schönen Vaterland die x-te Wiederholung einer Euphorie des Aufbruchs in eine neue Zeit (vgl. 1871, 1914,1933), die uns das Heil bringen soll - mit entsprechendem Jubel, radikalem Einsatz und tödlicher Sicherheit, was den Ausgang anbelangt.

Doch diesmal ist es nicht eine Adelschicht, ein
neureiches Bürgertum oder eine abgehängte, bitterarme Arbeiter- u. Angestelltenschicht, die den Heilsbringern zujubelt, sondern es sind überwiegend wohlstandsverwöhnte u. -verblödete junge Leute.

Das "Deutschland des libertären Lebens in gefestigter Freiheit" ist längst passé. Daran wird die Wahl im September nichts mehr ändern. Leider.

Verehrte Frau Wallau, ich will nicht 'schmuskatern', aber Ihre Kommentare lese ich immer sehr gern. Meinen Sie nicht, der Cicero hätte da einen Honorarvertrag in petto, mit dem er Sie als Artikelschreiberin an sich binden könnte?

Christa Wallau | Di, 6. Juli 2021 - 21:58

In reply to by Frank Bodenstedt

herzlichen Dank für Ihre lobenden Worte.
Sie sind nicht der erste, der mir vorschlägt, Kapital aus meinen Kommentaren zu schlagen, indem ich sie dem CICERO als bezahlte Artikel anbiete.

"Hmm..., hört sich gar nicht schlecht an.
Da hätte ich dann einen feinen, kleinen Nebenverdienst zum "Verbraten"..."

Nein, ernsthaft:
Ich schreibe, weil es mir Freude macht! Und dem CICERO, dessen honorige Chefredakteure (Schwennicke /jetzt leider ausgeschieden / u. Marguier) ich 2009 in Berlin persönlich kennenlernen durfte, überlasse ich meine Beiträge gern umsonst, so lange sie dort akzeptiert werden. Ich bin dankbar, daß man mich als jemand, der aus seiner AfD-Mitgliedschaft nie einen Hehl gemacht hat, nicht des Forums verwiesen hat - trotz Interventionen erboster andersdenkender Leser, von denen ich sicher weiß.

So kommentiere ich also weiter als unabhängige Bürgerin mit gesundem Menschenverstand, bis ich keine Lust o. Kraft mehr dazu habe.
Mal schauen, wieviel Zeit mir noch bleibt ...
LG

Gerhard Lenz | Mo, 5. Juli 2021 - 18:17

Denn wenn es um Frisuren und ums Frisieren geht, kann Herr Meyer nicht mehr wirklich mitreden...

Im Übrigen ist Friedhofsruhe eher ein Zeichen autoritärer Gesellschaften.
Man erinnere sich z.B. an Pussy Riots - da war die Empörung groß, da wurde sofort durchgegriffen.

Ähnlich die Situation in anderen Ländern. Und in Deutschland fordern die Rechtsextremisten endlich mehr deutsche Kultur!

"wenn es um Frisuren und ums Frisieren geht, kann Herr Meyer nicht mehr wirklich mitreden" ... Da habe ich doch ein Dejavue:
Zeigt sich auch hier die Herkunft des Allwissenden? Bei SED-Ulbricht und Co. galten seinerzeit lange haare bei Männern als Outfit-Import vom bösen Klassenfeind. Allein 1968 hatte mich die Volks-Polizei zwei Mal von der Straße weg aufs VP-Revier zum Haareschneiden gebracht: Karl-Marx als Friseur? Naja, musste wohl sein wegen dem politisch-korrekten Haarschnitt ... !

Dr. Pal Francz | Mo, 5. Juli 2021 - 18:28

ist heute im Grunde überflüssig. Diese Partei versucht im 21. Jh. zu punkten, in dem diese alle Schreckszenarien den Bürgern verkaufen will.
Nicht gerade Originell.
Grün muss man sich halt heutzutage leisten können. Seit wann haben die Grünen eigentlich dass Wort "Soziale" in ihrem Parteiprogramm aufgenommen? Vor wenigen Jahren erst.
Diese ganze "Soziale" bei dem Grünen-Programm richtet nicht an die wirchliche Arme in D. Nur an die Stammwähler:
Die neue Welt, die wir wollen,berücksichen wir: Mit diesem obskurem Energiegeld etwa Erstattung. 10 Euro per Kopf, gar mit 100 Euro?
Al dies bleibt offen.
Ja, die Grünen muss man sich leisten können.

Eine Baerbock schmerzt die Verdoppling von Energiekosten gewiss nicht. Strom, Sprit usw.
Mit ihren Diäten und Pensionsansprüche kann man fröhlich in die Zukunft schauen.

Die arme Menschen, deren Strom abgeschaltet wird, die nicht wissen, wie sie am Ende des Monats ihre Kinder noch ernähren können.
Die Grüne kümmert dies offenbar nicht.

Bitter!

Gunther Freiherr von Künsberg | Mo, 5. Juli 2021 - 18:39

Die hellseelischen Fähigkeiten von Huxley (schöne neue Welt) und Orwell (Farm der Tiere, 1984) sind schon bemerkenswert. Sie unterscheiden sich von den hellseerischen Fähigkeiten gewisser deutscher Sternchen-Politiker*innen dadurch, dass Letztere die Zukunft zwar nicht selbst vorausgesagt haben, dafür aber das Wissen anderer gebündelt ex cathedra, d. h. aufgrund unfehlbare höherer Entscheidungsgewalt verkündet haben. Auch im Ergebnis unterscheiden sich die Hellseher gewaltig. Während Huxley und Orwell eine politische Diktatur voraus sagten freue ich mich schon auf die insbesondere grüne Zukunft die mir endlich selbstständiges Denken verbietet, damit meine intellektuelle Bequemlichkeit fördert und nicht politische, sondern moralische Diktatur ausübt und damit keine politische Diktatur wegen des Rückkopplungseffekts mehr benötigt. Vor allem wird die 1984er durch die Gedankenpolizei auszuübende Geschichtskorrektur dann nicht mehr benötigt, weil die Korrektur bereits stattgefunden hat.

Ingofrank | Mo, 5. Juli 2021 - 18:41

im September steht Deutschland zur Wahl.
Und diese Wahl ist ein Richtungswahl.
Es gibt nur die zwei Möglichkeiten:
Entweder wird die vergangene 40 jährige rote Diktatur des Osten Deutschlands, nach gut 30 Jahren Unterbrechung, in eine Grün/Roten Diktatur dann auf ganz Deutschland ausgedehnt oder man besinnt sich auf die Werte, die dieses Land einst groß gemacht haben. Fleiß und Innovation. Da habe ich aber die Hoffnung bereits aufgegeben.

Mit freundlichen Grüßen aus der Erfurter Republik

Rob Schuberth | Mo, 5. Juli 2021 - 20:31

In reply to by Ingofrank

...und zwar durch die Massen an Goldstücken, die erkannt haben wie easy es sich hier - ohne jede Arbeit, aber mit möglichst vielen Kids - super leben lässt.

Und wer nicht von selbst darauf kam dem wurde das von div. NGOs beigebracht, samt Ausfüllhilfe bei den nötigen Anträgen.

Wir haben also noch über viele Jahrzehnte viele Mrd - zusätzlich - zu bezahlen...für nichts (wenn man mal von den Kollateralschäden (wie in Würzburg) absieht.

Ich schätze, das mit der Richtung hat sich schon erledigt...leider.

Fritz Elvers | Di, 6. Juli 2021 - 01:45

In reply to by Ingofrank

es gibt noch eine dritte Möglichkeit: Thüringen tritt aus dem Bund aus und Bernd gründet ein Kleindeutsches Reich. Es gibt einen kleinen Sezessionskrieg, den Höcke mit dem Thüringer Heimatschutz bei Auerstedt gewinnt. Danach werden Deutsche Tugenden wieder verteidigt und von Tugendwächtern öberwacht. Jena wird Hauptstadt.

Thüringen wird erblühen und andere deutsche Landen werden sich anschließen, auch das heutige NRW, wie schon 1806.

Ich freue mich schon.

Ingofrank | Di, 6. Juli 2021 - 17:56

In reply to by Fritz Elvers

bei meiner Wahlentscheidung.
Nach der Möglichkeit frei zu wählen, ohne das dass Ergebnis mit 99,xx% zu Gunsten der Parteien der nationalen Front fest stand, habe ich immer nach
m e i n e r konservativen Lebensauffassung (z.B. Familie, Vater,Mutter, Kinder, Ehrlichkeit, Fleiß,Studium, arbeitsam, sparsam usw.= konservativ?) CDU bis 2015 gewählt.
(Meine Frau geb.1953 wuchs bei ihren Großeltern in Baracken bis weit in die 60 Jahre auf. Aus Breslau geflüchtet, Opa erst Anfang 50 aus russischer Gefangenschaft = keine „Flüchtlingsdiskussion“! ...auch kein Lastenausgleich in der DDR!)
Links / Grün geht für mich gar nicht. Die Sorte träumt immer noch von Sozialismus. Nein danke i c h habe ihn erlebt mit seiner Unfreiheit und Mangel an allem
SPD diese abartigen Vorsitzenden und Klein Kevin der auch von Enteignung träumt?
Die Merlelsche CDU die uns bei der Flüchtlingskriese eingelullt hat. Alternativlos ???
FDP = wie ein Fähnchen auf dem Turme .....
Höcke AfD??
Was nun?

Wolfram Fischer | Mo, 5. Juli 2021 - 19:01

Treffend, nein: perfekt! beschrieben - wie immer, wenn Herr Meyer "zur Feder" greift! Mittlerweile müsste eigentlich jeder selbständig denkende Mensch - trotz der perfekten medialen Inszenierung - mitbekommen haben, in welches totalitäre Utopia einer klima-, gender-, sozial- (sowieso!) und sonstwas-gerechten "neuen Gesellschaft" uns die Grünen führen wollen.
Und trotzdem wollen noch immer 20% der Wählerschaft Grün wählen!?
Mir völlig unerklärlich... aber es ist wohl so: nur die dümmsten Kälber wählen sich den Schlächter selber...

Günter Johannsen | Mo, 5. Juli 2021 - 19:03

Was sich da als Etepetete darstellt, ist doch nur die unduldsame Knute der grün-linken Ideologen, die von Natur aus gar nicht anders können. Man spielt Oberlehrer, in Wirklichkeit aber Wegweiser, der den Weg zwar streng weist, ihn aber selbst nicht mitgeht, denn: "Wir sind wichtig für die Welt und brauchen alle Freiheiten für uns, um die Welt endlich nach unseren Vorstellungen perfekt zu machen ... ?! Wir tun das doch ganz selbstlos nur für euch .... "
Spießbürger waren tatsächlich nie selbstlos, egal ob SED-Links, APO-Rot-Grün (RAF), oder Radikal-Islamist. Scheinheilig: der Zweck heiligt nie die üblen Mittel und die Ziele der Zwangs-Weltverbesserer erst recht nocht!

Walter Bühler | Mo, 5. Juli 2021 - 19:48

..., als Bewohner des Bezirks Mitte sehne ich mich nach Ordnung, Sauberkeit und Sinn fürs Schöne in der Stadt.

Die Grünen - das sind hier aber auch die Freunde der Clubs und der Bordelle, die Bewunderer der Kämpfer aus der Rigaer Straße, und die rauschgiftbeseelten Tänzer des CSD.

Wegen des großen politischen Einflusses freue ich mich daher (gerade als Nicht-Parteimitglied), wenn sich unter den Grünen mehr Leute wie Kretschmann, Palmer, Jarasch, Habeck, Baerbock finden. Diese Bilderbuch-Deutschen, die von der wilden globalen Diversität - Gott sei Dank - NUR TRÄUMEN, sie sind mir lieber als die Schreckgestalten derselben Partei, welche Stadt und Land nicht nur optisch in ein höchst aggressives und hässliches Chaos verwandeln wollen.

Ich hoffe, dass die ehrlich bemühten grünen Mütter und Väter, so spießig sie sein mögen, uns doch vor den schlimmsten Auswüchsen der Idealogie bewahren werden. Denn sie haben Kinder, deren Zukunft sie gestalten oder verhunzen können.

Rob Schuberth | Mo, 5. Juli 2021 - 20:16

...mit lustig?

Will sagen, wie viele gute Artike,l wie diesen hier von Herrn Meyer, bedarf es noch damit die Wähler endlich die Tragik, die fatalen Konsequenzen einer grünen Regierung erkennen?

Ach wär' doch schon September.
Der Wähler hat ja ein so schrecklich kurzes Gedächtnis.

Fritz Elvers | Di, 6. Juli 2021 - 01:58

Aber was genau hat nun die Architekturbiennale mit Annalenas Frisur und Habecks Tischsitten zu tun?

Ich dachte immer, die Baerbocks wohnen auf einem Bauernhof in Brandenburg, mit Pferden und Hühnern.