Der Milliardär und seine Stiftung - Hat Bill Gates zu viel Macht?

Nicht erst seit der Corona-Pandemie ist die Stiftung des amerikanischen Software-Milliardärs ins Gerede gekommen. Die Bill & Melinda Gates Foundation gibt Anlass für zahlreiche Verschwörungstheorien. Aber inzwischen melden sich auch seriöse Kritiker zu Wort. Worum geht es?

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Traditionelle Hilfswerke warnen vor privaten Akteuren: Bill und Melinda Gates / picture alliance

Autoreninfo

Rainer Balcerowiak ist Journalist und Autor und wohnt in Berlin. Im Februar 2017 erschien von ihm „Die Heuchelei von der Reform: Wie die Politik Meinungen macht, desinformiert und falsche Hoffnungen weckt (edition berolina). Er betreibt den Blog „Genuss ist Notwehr“.

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Es waren mitunter skurrile Bilder, die sich dem Beobachter bei den zahlreichen „Hygienedemos“ gegen Restriktionen im Zuge der Corona-Pandemie boten. Von „Nur Jesus kann uns retten“ über „Kapitalismus ist die Krankheit – nicht Cov19“ bis „Weg mit dem Merkel-­Regime“ war auf engstem Raum, etwa am Rosa-­Luxemburg-Platz im Herzen Berlins, all das zu lesen und zu hören, was sonst kaum zusammenfindet. Neben zahlreichen Teilnehmern, die einfach gegen die Einschränkung von Bürgerrechten protestieren wollten, suchten und fanden dort auch links- und rechtsradikale Aktivisten, Corona-Leugner, Impfgegner, Esoteriker und Weltverschwörungstheoretiker ihr Podium. Was diese äußerst heterogenen Versammlungen allerdings offensichtlich als Klammer in Form eines Feindbilds zusammenhält, wurde ebenfalls deutlich. Es ist der US-amerikanische Informatiker, Unternehmer und Stiftungsgründer William Henry Gates III, bekannt unter dem Namen Bill Gates.

Für diese Rolle bringt Gates beste Voraussetzungen mit. Er gehört seit Jahrzehnten zu den reichsten Menschen auf diesem Planeten, sein Vermögen wird auf 108 Milliarden US-Dollar geschätzt. Die von ihm, dem damals 19-Jährigen, 1975 zusammen mit Paul Allen gegründete Firma Microsoft entwickelte sich zum weltweit führenden Softwareunternehmen und somit zum Motor der digitalen Revolution. Vor allem die ab 1985 eingeführten Betriebssysteme für Computer revolutionierten die digitale Technik und machten sie für jedermann anwendbar. Es war diese eine, geniale Vision vom PC als global verbreiteten Massengut, die Microsoft zum wertvollsten Unternehmen der Welt machte und Gates als größten Anteilseigner zum reichsten Mann.

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Christa Wallau | Mi, 24. Juni 2020 - 17:59

Ja, genau darum geht es.
Die Kernfrage lautet seit langem, ob bei der EU oder anderswo: Was wird aus der Demokratie?
Wo bleiben Freiheit u. Selbstbestimmung des Individuums, die über viele Jahrhunderte mit großem Engagement u. unter Einsatz unzähliger Leben in der westlichen Welt erkämpft wurden? Treten wir jetzt in eine Phase ein, in der die Uhr zurückgedreht wird?
Soll die Menschheit "auf Linie" gebracht werden?

M. E. gibt es nur zwei Optionen:
Wir bewahren uns Freiheit und Autonomie (Selbstbestimmung) in relativ kleinen Einheiten o. wir folgen der UNO-Richtlinie, die augenfällig auf eine weltweite Bevölkerungsvermischung ausgerichtet ist, wobei die Länder den Direktiven der UNO-Organisationen folgen sollen.
Bei dieser zweiten Option würden die Kulturen im Vorteil sein, in denen die Großfamilien (Clans) immer schon eine entscheidende Rolle spielten. In ihnen könnte ein Stück Eigenständigkeit überleben.
Individualisierte Gesellschaften wie die deutsche haben dazu keine Chance.

Bill Gates ist in meinen Augen durch und durch Unternehmer und Machtmensch mit einem guten Riecher für zukunftsträchtige Investitionen. In der westlichen Welt stagniert der Konsum, da muss mehr Wirtschaftskraft in die 3. Welt, vor allem nach Afrika mit demnächst 2,5 Milliarden Menschen. Der Einfluss und der Druck von Privatiers auf Regierungen und WHO ist mir persönlich nicht geheuer. Ich habe diesen Mann nicht gewählt, aber er nimmt massiv Einfluss auf das Weltgeschehen und damit auch auf mein Leben. Das will ich mir nicht von einem reichen Mann diktieren lassen. "Der Milliardär und sein Minister" titelt dazu das Handelsblatt.
https://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/bill-gates-trifft-ge….

warum die AfD (angeblich) anonyme und andere Großspenden (kürzlich sieben Millionen, davor offensichtlich ebenfalls erhebliche Zuwendungen von einem in der Schweiz ansässigen deutschen Millionär) nicht ebenso Forschungszwecken zum Wohle der Allgemeinheit zur Verfügung stellt.

Ansonsten frage ich mich, was Ihre abenteuerlichen Behauptungen über Bevölkerungsvermischung und dem Einfluss von Clans mit dem Wirken der Gates-Stiftung zu tun haben.

warum die Roten sich durch Beteiligungen an Medienunternehmen die Säcke füllen können und wo da noch eine unabhängige demokratische Berichterstattung möglich ist.

Die Blauen hatten ihre Spendenaffäre, ja, aber die der Schwarzen würde ich ein wenig gravierender einstufen.
Und die Gelben und Roten hatten diese Affären auch, wobei ich den Einfluss der Roten auf die Medien als deutlich gravierender einschätze.

Also erst mal vor der eignen Tür kehren.
Oder ist es bei den Blauen besonders schlimm, dass sie ihre Einnahmen nicht wohltätigen Zwecken spenden und alle ehrenamtlich arbeiten?

Ich vermute mal, aus Ihrer „völlig unabhängigen Sichtweise“, ja

dass die Roten - damit meinen Sie wahrscheinlich alle links von Braun-Blau - Gates und seine Stiftung so attackieren, wie man es im Umfeld von Braun-Blau macht. Gut, es gibt auch bei den ganz Linken ein paar Spinner....

Derjenige, der kritisiert, dass eine zugegeben manchmal umstrittene Persönlichkeit einen Großteil seines Vermögens gemeinnützigen Zwecken spendet, sollte es also zunächst mal besser machen, und nicht einfach nur meckern.

Aber bei den Braun-Blauen hält man sich ja bekanntermaßen lieber bedeckt, kassiert von - angeblich - unbekannten Spendern, gerne auch am Finanzamt vorbei.

Man wusste es halt nicht besser, sagte angeblich ein Professor, der u.a. Finanzwissenschaft lehrte: Jörg Meuthen.

die Frage, ob Sie Beiträge, die Sie kommentieren, überhaupt lesen.
War schon öfters der Fall...

Keine Ihrer Aussagen hier trifft auf irgendetwas zu, was ich in meinem Kommentar geschrieben habe.
Wen ich mit den Roten meinte, sollte Ihnen klar geworden sein, als ich auch von Schwarzen und Gelben sprach.
Nun denn.
Dass ich hier Gates' Spendenpraxis kritisierte, kann ich nicht erkennen, klären Sie mich auf.

Oder lassen Sie es.
Macht wohl wenig Sinn.

Zum wiederholten Male die Bitte: justieren Sie Ihre Scheuklappen neu.
Kritisieren Sie das, was auch zu lesen ist und hören Sie auf, sich Ihre Welt zusammen zu dichten.

Illegale Spenden dem Finanzamt melden? Klingt ulkig.
Hat die CDU das damals gemacht?
Vielleicht wussten die Blauen es nicht besser (halte ich auch für Unsinn), aber auf jeden Fall sollte ein alter Parlamentarier gewusst haben, dass man das Parlament nicht belügt.
Schadete aber nicht, er präsidiert dort heute.

kann das der AfD erst recht Schnuppe sein. Schöne Argumentation, passend. Was andere sich erlauben, steht der AfD schon lange zu.

Wenn nicht, wird ordentlich gejammert, falls notwendig vor Gericht. Partei der Wutbürger und Empörten, weiss man ja.

Sie haben den Überblick verloren? Dann empfehle ich Ihnen, noch mal von vorne zu lesen. Im Eingangsbeitrag zu unserer anregenden Diskussion ging es nämlich sehr wohl um Gates.
Lange bevor Sie sich bemüssigt sahen, mir zu antworten - und nicht andersherum.

Aber vermutlich ist Ihnen das vor lauter Erregung tatsächlich entgangen.

Oh Herr Lenz, immer und immer wieder, ob es passt oder nicht, die AfD und nochmals die AfD. Kein Kommentar von Ihnen, ohne AfD.

Gerhard Lenz | Do, 25. Juni 2020 - 22:54

In reply to by Gast

dass sich wenigstens Ihr Beitrag mit dem Thema befasst.

Einfach nur einen anderen Foristen zu kritisieren, ohne was zum Thema beizutragen, würde Ihnen sicherlich niemals einfallen.

Mit vorzüglicher Hochachtung.

gabriele bondzio | Mi, 24. Juni 2020 - 20:14

„Geld darf man nicht nachlaufen, man muss ihm entgegengehen“, was ja gut auf Ihren Bericht hinsichtlich der Interessen der Gates-Stiftung an der Verbreitung bestimmter Impfstoffe hat.Und wo sie was investieren. Sehr interessant!
Die WHO ist ja schon öfters in Kritik geraten, wegen finanzielle Abhängigkeit von privaten Spendern. Auch die Lobeshymnen, mit denen Ghebreyesus (WHO-Generaldirektor) auf China sang, sind nicht gut bei anderen Mitgliedsländern (in Bezug auf Neutralität) angekommen.Wenn die 453 Millionen US-Dollar (mehr als GB und DE zusammen) aus den USA wegfallen, käme ihnen mehr Gates gerade recht. Und wer einmal seine Neutralitätspflichten verletzt, ist nicht gefreit es wieder zu tun. Wenn viel Geld ins Spiel kommt.

Michaela 29 Diederichs | Mi, 24. Juni 2020 - 21:04

"Aggressives Marketing von zucker-, fett- und salzreichem Junkfood hat dazu geführt, dass heute zwei Milliarden Menschen übergewichtig sind; 2016 starben alleine in China 1,3 Millionen Menschen an Diabetes. Vom Einfluss der Nahrungsmittelindustrie auf die WHO und der weltweiten Pandemien Fettleibigkeit und Diabetes profitiert derweil auch Big Pharma. Besonders gewinnträchtig sind, unter anderem, Medikamente gegen Folgeerkrankungen falscher Ernährung. Der weltweite Umsatz mit Diabetes-Medikamenten lag 2017 bei rund 55 Milliarden US-Dollar.

Gesundheitsexperte Thomas Gebauer spricht von einer fast schon perversen Arbeitsteilung: Die Konzerne verdienen doppelt: zum einen mit der Verursachung und zum zweitens mit der Behandlung des Problems." Und Bill Gates hält Anteile an diesen Unternehmen. Sorry, diese Doppelmoral finde ich krank. Hier zur Ergänzung:
https://www.swr.de/swr2/wissen/who-am-bettelstab-was-gesund-ist-bestimm…
Danke für Ihren Artikel!

Ergänzend zu Ihrem lesenswerten Kommentar, liebe Frau Diederichs, möchte ich auf ein Interview hinweisen, dass Gates dem US-Sender CNBC am 23.1.2019 in Davos gegeben hat. Er erklärte dort, weshalb er sich so sehr im Bereich der Impfungen engagiere und führte aus, dass die sogn. Return-of-Investment - Rate hier 20 : 1 betrage, sprich: mit jedem investierten Dollar könne man 20 verdienen. So denkt ein wahrer Philanthrop!
Ich würde das Interview gerne verlinken, allerdings weiß ich nicht, inwieweit dieser Kommentar dann von der CICERO-Redaktion freigeschaltet wird. Googeln Sie einfach mal nach "Bill Gates and the return of investment in vaccinations", dann sollten Sie es finden.

Wenn Sie schon beim googeln sind, suchen Sie doch auch nach "event 201". Dies ist der Name eines Planspiels, das vergangenen Herbst von der Gates-Stiftung, dem Weltwirtschaftsforum und der Johns-Hopkins-University durchgeführt wurde betr. einer weltweiten Coronavirusepidemie. Da kommt man schon ins Grübeln...

Michaela 29 Diederichs | Do, 25. Juni 2020 - 19:03

In reply to by Gast

Herzlichen Dank. Ich werde mit Sicherheit fündig.

Alexander Nöthlich | Do, 25. Juni 2020 - 02:17

Vielen Dank für diesen Artikel. Ich möchte, dass Sie weiter unabhängig bleiben und haben Cicero daher abonniert. Sie hätten den Finger ruhig noch etwas mehr in die Wunde legen können. Meine Sorge ist nicht, dass Gates die Weltherrschaft anstrebt oder Böses im Schilde führt. Vielmehr glaube ich, dass der Mann von Jasagern umgeben ist und das Potenzial hat, mit guten Vorsätzen einen gewaltigen Schaden anzurichten. Der letzte Satz des Artikels bringt es auf den Punkt. Es geht zwar aktuell vordergründig um Gesundheitsfragen, aber das eigentliche Problem geht viel tiefer. Bleiben Sie dran! Verteidigen Sie die demokratischen Werte! Zu viele Redaktionen haben die Waffen gestreckt.

Das schlimme ist: Der EuGH gibt allen mit viel Geld (ganz gleich ob Personen oder Staaten) mit dem Urteil zu NGOs in Ungarn, das Recht unkontrolliert zu manipulieren. Man muss nur, wie Soros oder Gates, eine internationale Organisation gründen.

Urban Will | Do, 25. Juni 2020 - 09:59

würde ich nach der Lektüre dieses Artikels ganz klar mit „Ja“ beantworten.

Und da geht es nicht darum, ob der gute Bill ungute Absichten hat.
Er hat einfach sehr viel Macht wegen seines Geldes (und nur deshalb) und manchmal merkt man vielleicht gar nicht, was man anrichten kann oder angerichtet hat. Wer weiß, auf welcher Wolke der Mann schon schwebt...

Auch der gute Bill ist ein Mensch mit vielleicht guten Absichten, aber merkt man irgendwann noch, ob man auf dem „richtigen“ Weg ist?
Als „Mensch“ kann man sich schnell mal verrennen. Sein Satz „Wir werden einen Impfstoff entwickeln und diesen sieben Milliarden Menschen verabreichen“ gefällt mir gar nicht.

Das klingt nach Zwang und sich impfen lassen ist eine freiwillige Sache.

Sehe ich auch so, Herr Will. Ich glaube nicht, daß Gates der Menschheit Böses will. Und wenn sein Interesse rein wirtschaftlich wäre, hätte er einfach Hauptaktionär bei MS bleiben können. Aber Gates ist gewohnt, das Sagen zu haben und Märkte zu beherrschen. Und 7 Milliarden Leute zu zwingen, sich mit einem von ihm geförderten Stoff impfen zu lassen: Das ist nicht Philantrophie, das ist Gott spielen. Und das steht ihm nicht zu.

Ernst-Günther Konrad | Do, 25. Juni 2020 - 13:42

Danke Herr Balcerowiak. Ihrem sehr informativen Artikel entnehme ich für mich, letztlich, alles ist möglich, ob es passiert fraglich?
Natürlich werden solche Milliardäre angefeindet. Selbst wenn er viel spendet und soziale Projekte finanziert. Auch dieses Geld, neben seinen Investitionen in nicht immer erfolgversprechende Forschungen muss verdient werden. Aus der Ferne, ohne den Mann zu kennen und dann noch hier in DE, nicht mal in den USA lebend, ist schnell der Stab über jemanden gebrochen. Wenn besonders viele auf einem herum hacken, stellt sich bei mir immer die Vorsichtsantenne auf. Auch Sie konnten keine Beweise dafür erbringen, ob Gates die sog. Weltmacht ergreifen will oder einfach nur ein cleverer Geschäftsmann ist und ein Menschenfreund. Eines macht mich sehr skeptisch. Er will die Menschheit impfen. Ob jetzt mit einem ominösen Chip oder nicht. Ich bin Impfgegner. Ich gestehe aber anderen zu, die davon überzeugt sind, sich eben impfen zu lassen. Ich bin aber gegen Zwang.

Susanne Dorn | Do, 25. Juni 2020 - 15:17

…die weder politisch noch sozial legitimiert ist plant, die gesamte Weltbevölkerung von 7,6 Mrd. Menschen impfen zu wollen, grenzt das für mich an überheblichen Wahnsinn, der irrationale Züge annimmt.

Das weltweite Finanzsystem muss auf den Prüfstand, denn genau diese Fehlentwicklung führt zur Ungleichverteilung von Vermögen weltweit.

Der normale Bürger zahlt Steuern, Milliardäre vermeiden Steuern. Gerade Stiftungen dienen als hervorragende Steuersparmodelle…

Dorothee Sehrt-Irrek | Do, 25. Juni 2020 - 16:10

Ich denke nicht, dass er über politische Macht verfügt und seine Macht in Form von Reichtum stellt er wahrscheinlich in den Dienst seiner Überzeugungen.
Solange er nur bei den Regierungen dafür wirbt und sich ansonsten den Gepflogenheiten der Regierungen unterstellt, sehe ich kein Problem.
Transparenz seiner Aktivitäten versteht sich von selbst.
Regierungen bedienen sich der Arbeit von NGOs weltweit?
Nun, dann wird man sicher Wege finden, mit der Gates-Stiftung akzeptabel umzugehen.
Der Unterschied ist doch nicht, ob Bertelsmann nur über ein Zehntel an Kapital verfügt ... vielleicht gibt es eben keinen, den man nicht auf die unterschiedlichen Gepflogenheiten der Länder in Bezug auf GEMEINNÜTZIGE Stiftungen zurückführen könnte?
Es steht Ländern sicher frei, zu welchen Bedingungen, mit welchen Auflagen sie mit Gates zusammenarbeiten wollen? Er ist evtl. nicht für alle Länder gemeinnützig? -> Auflagen
Kurz und gut, ich verstehe die Probleme nicht wirklich.
Auch nicht nach dem Text.

Alexander Mazurek | Fr, 26. Juni 2020 - 09:47

... auch 2500 Jahre später kein bisschen weiser, im Gegenteil. Plato hat damals in Nomoi/Gesetze schon treffend gesagt: "Hieran möchte ich nun aber wieder folgenden Gesetzesentwurf als zunächst hiermit zusammenhängend anschließen. Es muss nämlich, wie ich meine, in einem Staate, welcher von der größten aller Krankheiten frei bleiben soll, welche man Aufruhr oder noch richtiger Spaltung nennt, weder der eine Teil der Bürger in drückender Armut, noch der andere in Reichtum leben, da jedes davon beides erzeugt, und so muss denn der Gesetzgeber nunmehr jedem von beiden eine Grenze setzen."
Wer das nicht berücksichtigt, privatisiert irgendwann den Staat, bzw. in unserer globalistischen Unordnung werden Staaten zu Handlangern der Plutokraten, die sich dem staatlichen Einfluss entziehen können. Meinung, Sicherheit, Freiheit und Macht kann man ja kaufen, damals wie heute.

Tomas Poth | Fr, 26. Juni 2020 - 13:56

Vielleicht auch zu viel Sendungsbewusstsein, kombiniert mit Geschäftssinn?
Reich wurde er mit seinen Software-Produkten, die wir alle gekauft haben. Offensichtlich zu überteuerten Preisen, wie kann man sonst so reich werden?