„Die Vorkommnisse beim RBB waren sicherlich extrem“, sagt Nathanael Liminski/ dpa

Rundfunkbeitrag - „Ich kämpfe dafür, dass wir den Beitrag stabil halten"

Soll man den öffentlich-rechtlichen Rundfunk abschaffen: NRW-Medienminister Nathanael Liminski ist dagegen. Im Cicero-Interview erklärt er, wie wahrscheinlich es ist, dass der Rundfunkbeitrag steigt und was vom neu geschaffenen „Zukunftsrat“ zu erwarten ist.

Autoreninfo

Volker Resing leitet das Ressort Berliner Republik bei Cicero. Er ist Spezialist für Kirchenfragen und für die Unionsparteien. Von ihm erschien im Herder-Verlag „Die Kanzlermaschine – Wie die CDU funktioniert“.

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Nathanael Liminski (CDU) ist Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien des Landes Nordrhein-Westfalen.

Herr Liminski, wann haben Sie zuletzt öffentlich-rechtliches Fernsehen geschaut? Und was haben Sie gesehen?

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Ronald Lehmann | Mo., 27. Februar 2023 - 13:29

Alles andere ist nach Diktatur-ART - weiter machen

Lösungsweg:

DURCH LIZENZVERGABE & STEUERVERGÜNSTIGUNG
ALLER VERTRETENEN PARTEIEN IM BUNDESTAG

weil Berichte (!) nicht über Fernsehen möglich ist, weil Fernsehen immer emotional Einfluss nimmt

Damit der Mensch/Bürger/Wähler/Politiker wieder lernt, andere Meinungen auszuhalten

Aber vor allem den anderen, der anderen Meinung zu zuhören & zu zusehen (deshalb hat Gott auch 2 Ohren, 2 Augen & nur einen Mund den Menschen gegeben, damit er eben besser hören & sehen kann, um sich eine EIGENE MEINUNG zu bilden.

Weiterer Vorteil, keine Gebühren für Souverän & Steuergeschenke gehen direkt an den Wähler zurück & werden nicht als Kampf-Mittel für Orwell & Propaganda wie bei der Amadeu Antonio Stiftung Zweckentfremdet.

Tomas Poth | Mo., 27. Februar 2023 - 13:48

Die Zwangsgebühren gehören abgeschafft und die Gesinnungs-Propaganda ebenfalls.
Zerlegt den ÖRR, stampft ihn in seiner jetzigen Form ein!

Keppelen Juliana | Mo., 27. Februar 2023 - 13:52

denn ich bin geladen wie nie. Dass der ÖR eher Staatsfunk sind ist ja nichts neues was aber in den letzten Woche auf die Nutzer niederprasselte war Hirnwäsche der gröbsten Art. Es scheint als hätte unser "Staatsfunk" fusioniert mit dem "Selenski-Staatsfunk" in Dauerschleife rund um die Uhr auf allen Kanälen Ukraine-Selenski-Klitschko-Melnyk dazwischen aus PR Gründen ein paar Soldaten an der Front oder Verwundete dann wieder Selenski-Klitschko-Melnik fodern. Ich behaupte diesen Herrschaften samt unserer "noch mehr Waffen" Herrschaften geht das Leid ihrer Bevölkerung am A......... vorbei. Das Leid dient höchstens als PR um nach mehr Waffen zu schreien und unser Staatsfunk rund um die Uhr immer vorne mit dabei. Nebenbei bemerkt im englische Gefängnis vegetiert ein Mann dahin der es gewagt hat die Greueltaten und Verbrechen der Nation anzuprangern, die sich heute als Verteidiger des Völkerrechts aufblustert. Ich bereue jeden Euro den dieser Staatsfunk kassiert.

Christa Wallau | Mo., 27. Februar 2023 - 14:13

wird sich - außer ein paar Einsparungen finzanzieller u. formatmäßiger Art - g a r nichts zum Besseren wenden!

Der dick gemästete Fisch ÖRR stinkt doch vom Kopf her. Einige Schlankheitskuren werden da keinerlei Änderungen i n h a l t l i c h e r Art bei allen wichtigen Themen bringen.
Nein - selbstverständlich geht es mit den zu 90% rot-grünen Redakteuren u. Journalisten einseitig weiter wie bisher - was denn sonst?
Nathanael Liminski mag es gut vorhaben, aber es braucht mehr als das, was ihm vorschwebt. Sein Vater, der leider bereits verstorbene Jürgen Liminski, hat dies erkannt. Er war viele Jahre beim DF tätig u. erzählte bei einer Podiums-Diskussion, der ich beiwohnte, von der wachsenden Schieflage, die er dort erlebt hatte. Es wurden nur junge Leute mit "grünem" o. "rotem" Hintergrund neu eingestellt.

Wenn nicht viel mehr Menschen sich beschweren, lautstark nach neutraler, ausgewogener Berichterstattung verlangen u. ihre Gebühren nicht mehr zahlen, bleibt alles beim Alten.

Maik Harms | Mo., 27. Februar 2023 - 14:20

Zwei Aussagen Liminskis, die bezeichnend sind:

"Redaktionen, Marken und Profilen, zu denen die Menschen im Einzelnen auch Vertrauen haben"

DIE Menschen? Immer weniger, würde ich sagen. Zumal diese "Menschen" derzeit ihr Ver- oder Misstrauen nicht wirklich in Handlung übersetzen können.

"hier die Sender mit Bedarfen, dort die Länder mit ihrer ewigen Kritik"
Wer fehlt da? Eben, die Kunden, Zuschauer, "Menschen". Mag sein, dass "vielen Menschen" das ÖRR-Programm so gefällt, aber wenn nicht, muss man nicht dafür zahlen müssen, dafür gibt es heute viel zu viele technische und inhaltlichen Alternativen.

Der ÖRR gehört daher mitsamt der Zwangsgebühren abgeschafft.

Ich stimme Ihnen, Herr Harms, vollkommen zu. Insbesondere, dass bei dem Herrn aus NRW die Menschen (also die Kunden) vollständig ausgeblendet werden. Eigentlich müssten diese im Zentrum der gesamten Diskussion stehen, weil der ÖRR ja angeblich seine Programme nur für die Menschen macht und weil die es sind, die das Ganze auch finanzieren müssen. Aber Fehlanzeige! Auch das ein deutlicher Fingerzeig, weshalb die Politik den ÖRR tatsächlich braucht, nämlich ausschließlich zur Manipulation und Kontrolle der Menschen. Was, nebenbei bemerkt, nur zeigt, dass die Politik, die Regierenden, den Regierten grundsätzlich misstraut. Und dies wiederum ein Hinweis auf die Art der Demokratie in diesem Lande. Der ÖRR gehört mitsamt der Zwangsgebühren abgeschafft.

Ernst-Günther Konrad | Mo., 27. Februar 2023 - 16:32

Nein, ich habe den Artikel nicht gelesen. Warum? Gerade auch unter der UNION unter Merkel wurde der ÖRR zum Staatsfunk ausgebaut und zugelassen, das links-grüne Polit Moralisierer sich zum medialen Lehrer und Vormund der Zwangszahler entpuppt haben. Hören Sie mir auf den "Helden" zu geben, weil Sie höhere Gebühren verhindern wollen. Herr Lehmann und Herr Poth schreiben es bereits. Nur so geht es. Wer die sehen und hören will soll entsprechend bezahlen und wer dort z. B. Beiträge durch politischen Talk von Vereinen oder Parteien platzieren will auch. Ihr habt lange genug Zeit gehabt, zu verschlanken und zu reformieren. Der ÖRR hat fertig. Er schmiert ab und das bei bester Bezahlung der dort beschäftigten Meinungsgehilfen. Wie viele werden noch in Beugehaft genommen werden, wenn sie nicht zahlen? Für Straftäter keinen Platz, für Nichtzahler schon. Ihr wollt den ÖRR beibehalten. Warum? Weil ihr ihn gerne für Euch nutzen wollt, so wie Merkel und Seifert mit vorgefertigten Interviewfragen.

Ingo Frank | Mo., 27. Februar 2023 - 20:05

die die ehemalige Chefin des rbb derzeit einklagt, kann ich nur sagen, weg mit dem zwangsfinanzierten Staatsfunk.
Mit freundlichen Grüßen aus der Erfurter Republik

Norbert Heyer | Di., 28. Februar 2023 - 07:25

Es ist schon weit hergeholt, wenn Herr Liminski Unterschiede in der Berichterstattung zwischen ARD und ZDF erkennt. Wir Zahlkunden erfahren regierungstreue Aussagen. Viele Krimis, ständig mit moralischem Zeigefinger, der Täter ist immer ein Nazi, der farbige Mensch ist immer unschuldig, die Lesbe ist herzensgut, der Homosexuelle ein Stütze der Gesellschaft, der Migrant klärt die Tat auf und der AWM und Oma Umweltsau pöbeln nur rum. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk wurde gemästet bis zur Verfettung: Intendanten mit 4-fachen Kanzler-Gehalt, Pensionsfonds in Millionen-Höhe, Luxusbauten und Büros mit Massage-Sessel. Dafür grottenschlechtes Erziehungsprogramm, wer Sport sehen möchte, muss zusätzlich andere Sender buchen, während unsere Kinder eine gefährliche Frühaufklärung mit unabsehbaren Folgen erfahren. Objektive Berichterstattung ist tot: „5 Stühle, 1 Meinung“ - so ist der Ablauf quälend langer Diskussion, wo Einheitsmeinung zelebriert wird. So hat das Fernsehen keine Zukunft.