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Angela Merkel widerspricht sich in ihren Aussagen zur Corona-Pandemie selbst / dpa

Kanzlerin in der Corona-Krise - Merkels undurchdachte Aussagen verschlimmern die Situation

Mit ihren teils sich selbst widersprechenden Aussagen verfehlt Kanzlerin Merkel ihr Ziel, die Bürger zu verantwortungsvoller Mitarbeit zu motivieren. Stattdessen verursacht sie in der Bevölkerung fatalistische Resignation und Egoismus.

Autoreninfo

Rudolf Adam war von 2001 bis 2004 Vizepräsident des Bundesnachrichtendienstes. Von 2004 bis 2008 leitete er als Präsident die Bundesakademie für Sicherheitspolitik. Er ist Senior Advisor bei Berlin Global Advisors. Foto: Bundesakademie für Sicherheitspolitik

So erreichen Sie Rudolf Adam:

Bundeskanzlerin Merkel ist nicht bekannt für rhetorische Glanzleistungen. Ihre Pressekonferenzen zur Coronavirus-Pandemie erschöpften sich weitgehend in Allgemeinplätzen: „Wir werden das Notwendige, das Menschenmögliche tun. Wir haben seit Januar darüber geredet. Wir müssen Prioritäten setzen.“ Zuhörer hätten natürlich gerne gewusst, was bei den Gespräche herausgekommen ist oder welche Prioritäten wo von wem gesetzt werden.

Weshalb emphatisch fordern, wir dürften uns in Europa nicht abschotten, wenn Italien und Österreich dies gerade tun und selbst Deutschland dies drei Tage später tun wird? Vor fünf Jahren hieß es, Grenzen ließen sich nicht wegen ankommender Flüchtlinge schließen. Heute werden sie trotz EU-Freizügigkeit hermetisch abgeriegelt - nur Berufspendler und Waren dürfen passieren. Der Sprecherin kam es nicht in den Sinn, in einer Pandemie-Krise könnten das Notwendige und das Menschenmögliche auseinander klaffen. Was tun im Dilemma, zu wenige Ressourcen auf zu viele Bedürftige zu verteilen? Wer soll dann gerettet werden, wer ohne Hilfe gelassen bleiben? Wer trifft diese Entscheidung - und nach welchen Kriterien?

Pro Monat fünf Millionen Erkrankte

Merkel ist an zwei Stellen konkret geworden. Sie kündigte an, 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung werde an dem Virus erkranken. Und sie wiederholte, das Gesundheitssystem dürfe nicht überlastet werden.

Brechen wir diese Aussagen herunter: 60 bis 70 Prozent von 83 Millionen bedeuten 50 bis 58 Millionen Infektionen. Die Bundeskanzlerin hat keinen Zeitraum für ihre Vorhersage angegeben. Die meisten Virologen rechnen mit dem Höhepunkt der Infektionen im Sommer. So muss der Zuhörer annehmen, dass sich die Zahlen auf diesen Zeitraum beziehen. Bis August wäre demnach mit über 25 Millionen Erkrankungen zu rechnen, und danach bis zum Jahresende nochmals mit weiteren 25 Millionen. Das bedeutet, dass pro Monat fünf Millionen erkranken, auf dem Höhepunkt der Ausbreitung vermutlich bis zu 15 Millionen.

Frühe und rigide Maßnahmen

Bisherige statistische Erfahrungen belegen, dass etwa 20 Prozent der Erkrankten stationär behandelt werden, fünf Prozent auf die Intensivstation müssen und ein Prozent beatmet werden müssen. Die Sterblichkeitsrate schwankt zwischen 0,2 Prozent (bisher in Deutschland) und über 6 Prozent (Italien). Erfahrungen aus China belegen, dass die Infektionsrate und damit die Sterblichkeit davon abhängt, wie früh und rigide Maßnahmen zur strikter Isolation getroffen werden. Taiwan, Hongkong und Singapur sind engstens mit China verflochten, haben aber bisher am erfolgreichsten die Ausbreitung der Ansteckungen begrenzt. Taiwan zählt bei über 23 Millionen Einwohnern nur 53 nachgewiesen Fälle. Auf Deutschland übertragen entspräche das 200 Fällen. Tatsächlich haben wir weit über 5.000.

Die Zahl von fünf Millionen Erkrankten pro Monat in Deutschland bedeutet, dass mindestens 10.000 Menschen sterben werden (0,2 Prozent); bei 25 Millionen sind es 50.000. Legt man italienische sechs Prozent zugrunde, wären es 300.000 beziehungsweise 1,5 Millionen. Das bedeutet, dass selbst im besten Fall jeden Monat mindestens eine Million Betten benötigt werden. 250.000 müssten intensiv behandelt werden, 5.000 benötigten Beatmung. In Deutschland sind etwa 500.000 Krankenhausbetten und 30.000 Plätze auf Intensivstationen vorhanden. Dies macht klar: Das Gesundheitssystem in seinen heutigen Dimensionen wird überfordert, sollten die Zahlen stimmen, die Frau Merkel so nonchalant genannt hat. Wenn die Zahlen der Kanzlerin stimmten, müsste China mit einer Milliarde Kranken rechnen. Gegenwärtig sind es knapp 100.000 - und die Zahl der Neuinfektionen sinkt.

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Klaus Funke | Di., 17. März 2020 - 11:50

Sie kann es nicht, hat Schröder gesagt, und hat Recht damit. Alle bisherigen Krisen bestätigen, Merkel kann nicht führen. Ihre sogenannte wissenschaftliche Attitüde ist bloße Rederei. Sie bleibt das Mädchen aus der Uckermarck, das sich eingebildet hat, etwas ganz Großes wie die Zarin Katharina II. zu werden. Sie bleibt indes kleinteilig und unbedarft. So Jemand kann kein Land wie Deutschland führen. Wir werden es alle mehr oder weniger schmerzvoll erfahren. Das Virus macht auch um Politiker und Medienschaffende keinen Bogen, auch wenn erstere gut geschützt sein sollten. Das Virus arbeitet nach der Rasenmähermethode. Gut war im Artikel der Vergleich mit China und den 60 - 70% Erkrankten. Daran sieht man, wie verantwortungslos unsere Kanzlerin daheredet. Ja, es wird viele Tote geben, auch politische Tote - Frau Merkel wird nicht unter ihnen sein. Sie sitzt die Krise aus, wie sie alle Krisen ausgesessen hat - auf Kosten des ihr anvertrauten Volkes.

Merkel würde am liebsten so lange warten, bis sich abzeichnet welche Meinung die Hauptmedien einnehmen. Dann nutzt sie geschickt die Richtung der Medienmeinung für ihre Zwecke aus und verkauft dem Volk diese Richtung als ihre Richtung. Nur so sind die bisherigen plötzlichen Kehrtwenden erklärbar. Es geht um ihre Beliebtheit bei den Medien und nur darum geht es ihr und ihren Beratern. Das Wohlergehen der Bevölkerung ist ihr dabei egal. Wer die Medien in der Tasche hat, hat die Macht.

Stimmt, Georg. Berüchtigt ist das Girlscamp aus Angela Merkel, Liz Mohn, Friede Springer und Maria Furtwängler-Burda. Manche sagen, Anne Will und ihre Lebensgefährtin Miriam Meckel (Herausgeberin der „Wirtschaftswoche“) gehören noch dazu. Sie alle trommeln in ihren Zeitungen und Fernsehsendern seit Jahren für Merkel. Ab und zu mal laue Kritik, aber die große Linie ist sakrosant: Die Partei, die Partei...... sorry, Frau Merkel und ihre Entourage aus ergebenen Claqueuren haben immer recht. Ich habe nie verstanden, was diese Verlegerdamen - durchweg Milliardärinnen bzw. (Furtwängler) verheiratet mit einem Milliardär - bewegt, eine Kanzlerin, die von Jahr zu Jahr weiter nach links gerückt ist, der alles bürgerliche fremd ist und der Wirtschaftsfragen sch... egal sind, zu unterstützen. Und es stimmt: Bevor BILD, ntv, RTL usw. sich nicht aus der Nibelungentreue mit Angela Merkel befreien, wird sie sich mithilfe machtg...Scholzens und Habecks bis zum Ende ihrer Amtszeit durchwursteln.

Sehr geehrter Herr Czech !
Sie haben es wunderbar auf den Punkt gebracht. Frau Merkel kann einfach nicht führen - statt dessen moderiert sie; und das schon seit vielen Jahren. Deshalb ist mir schleierhaft, worauf ihre große Popularität beruht !!
In einer Demokratie hat jedes Volk die Führung, die es verdient.
Horst Sulz

Wolfgang Tröbner | Di., 17. März 2020 - 11:58

Im Falle Merkel zeigt sich auch jetzt, dass sie nicht gut regiert. Im Gegenteil. Man muss Gerhard Schröder recht geben: Sie kann es nicht. Eigentlich müsste sie sich dem Wohl ihres Volkes verpflichtet fühlen. Stattdessen stellt sie immer wieder unter Beweis, dass ihr dieses Volk vollkommen egal ist. Wir haben es zwar mit einer neuartigen Virus-Erkrankung zu tun, aber man hätte von China und Italien und ihren bitteren Erfahrungen lernen können. Wenn man denn gewollt hätte. So hat man 2 Monate ungenutzt verstreichen lassen und hat den Gesundheitsminister noch vor wenigen Tagen schwätzen lassen, dass bei normaler Grippe mehr Opfer zu beklagen wären. Noch vor reichlich einer Woche durfte man ohne Gesundheitskontrollen in Deutschland einreisen, während Länder wie Bahrain Einreisende schon mit Wärmebildkamera kontrollierten. Das Ausmaß der bisherigen Untätigkeit von Merkel und ihrer Regierung in dieser Krise ist mindestens fahrlässig. Aber eigentlich durch nichts zu entschuldigen.

Ihr Kommentar verwundert mich. Vor kurzem war der allgemeine Tenor in diesem Forum noch, es handele sich um überwiegende Panikmache, ähnlich der Klimakrise: Greta out, Corona in - Sie wissen ja. Die, die jetzt plötzlich am lautesten klagen, kamen ausgesprochen überheblich und borniert daher. Denn es handelte sich doch wohl bei Corona um nicht mehr als ein politisch aufgeblasenes Spektakel, um von eigenen Versäumnissen abzulenken! Jetzt stehen die, die vorher so klug taten, natürlich unendlich blöd da. Was also hätte Merkel anders machen können? Hätte Sie - in der Tat - notwendige Maßnahmen früher getroffen, wären die üblichen Brüller mit ihrem "Ermächtigungsgesetz-Gekreische" über die Marktplätze gezogen. Hat sie mir ihren Schätzungen Panik verbreitet? Also Untätigkeit, gepaart mit Schreckenszenarien, für die es bislang keine Beweise geben kann? Ganz egal: Hier zumindest geht Anti-Merkel-Stimmung immer. Auch in Zeiten von Corona. Und jeder hat seine(n) Schuldige(n). Wie bequem.

Der Krankenpfleger Jorde hatte Frau Merkel (2017?) eindringlich geschildert, wie krass durchoptimiert bei uns die Pflege ist. Ist seitdem etwas geschehen? War das Chefinnensache? Was helfen 28.000 Intensivbetten oder gar eine Verdoppelung, wenn es an Pflegekräften fehlt, die diese betreuen können oder diese Pflegekräfte ausfallen, weil sie sich selbst infiziert haben? Natürlich kann man an jedes Bett einen Medizinstudenten setzen, der nach entsprechender Einweisung (wer soll das machen?) aufpasst, dass alle Geräte ordnungsgemäß laufen. In kritischen Momenten werden diese aber in jedem Fall Pflegekräfte und fertig ausgebildete Ärzte zur Hilfe rufen. Und davon haben wir nicht genug!

Es gibt aber Gründe, warum wir zu wenig Personal in den von Ihnen bekannten Bereichen haben.
Zum einen sind diese Jobs schwer, aber dafür schlecht bezahlt. So lange sich daran nichts ändert, wird es auch weiterhin an Personal mangeln. Miese Entlohnung - verantwortlich sind sowohl der öffentliche wie auch der private Sektor, gab es auch früher, nicht nur unter Merkel.
An wirklicher Abhilfe besteht wenig Interesse. Stattdessen senkt man die Steuersätze für Hotelbetriebe....Die einzigen Parteien, die sich wirklich für bessere Arbeitsbedingungen und Entlohnung einsetzen, sind heute die SPD (endlich), Grüne und Linke. Von den anderen Parteien können Sie weniger als nichts erwarten.
Einen Teil des Personalmangels hätte man durch Einstellung von ausländischen - qualifizierten - Personen beheben können, durch bessere Anerkennungsverfahren bei der Feststellung von Qualifikationen. Aber da sind Union und FDP vor den Populisten und Rechtsextremisten eingeknickt..

Michaela 29 Diederichs | Di., 17. März 2020 - 16:27

Antwort auf von Gerhard Lenz

Unbefriedigend und unterbezahlt - korrekt. Im Rahmen der EU-Wahl wurde eine spanische Krankenschwester vorgestellt, die DE trotz bester Bedingungen wieder in Richtung Spanien verlassen hat. Obwohl sie fantastisch aufgenommen wurde, in München eine Wohnung fand!!! und sich auch gut bezahlt fühlte, hat sie es vorgezogen in ihre Heimat zurückzukehren. Begründung: sie durfte in DE bei weitem nicht so viel machen, wie es ihrer Qualifikation, ihren Kenntnissen und Fähigkeiten entspricht. Die Finanzen sind das eine. Anerkennung ist die andere und nicht unerhebliche Seite. Auch daran hapert es gewaltig in DE. In anderen Ländern haben Pflegekräfte einen viel höheren Status als bei uns. Da fühlt sich dann auch der Mexikaner (als Beispiel) schnell unmuggelig bei uns. Hier muss DE an vielen Stellschrauben was drehen.

"In der aktuellen Situation müssen pragmatische Regelungen getroffen werden. Nicht alles, was normalerweise formal vorgegeben wird, ist derzeit erforderlich.
Die Gesundheitsämter müssen Ad-hoc-Genehmigungen für ausländische Pflegekräfte erteilen. Diese können dann hinterher immer noch geprüft werden und das formale Verfahren nachgeholt werden. Das ist mein dringender Appell an alle Gesundheitsbehörden."
How long sing this song?
Ich lebe bereits länger hier, bin seit 2017 des Öfteren stationär in Krankenhäusern.
In 2019 war ich gar etwa 25 sec tot; Herzkatheter und Kammerflimmern; PUH!

Es gibt sehr gutes "ausländisches" Personal, aus aller Herren Länder.
Natürlich benötigen WIR diese kompetenten Zeitgenossen!
Kein/e einzige Person nannte mich einen Rassisten, wenn ich nach der Herkunft fragte!
Der junge Mann aus Gambia sagte, er stamme aus Bottrop; beiderseits ein Grinsen!

Herr Lenz, es geht hier nicht um Parteien, sondern um Eigeninteressen, Lobbyismus!
Wes Brot ich es, des Lied ich

das mag ja alles stimmen, Herr Muhlack. Nur hat die Sache aber auch einen entscheidenen Haken. Wir "klauen" damit diese gut ausgebildeten Pflegekräfte den Herkunftsländern, die dann dort fehlen. Diese Länder haben (was D. versäumt hat!)viel Geld & Zeit investiert und Deutschland "kauft" die einfach ab. Ist moralisch für mich verwerflich.
Und zu ihrer Forderung: "Die Gesundheitsämter müssen Ad-hoc-Genehmigungen für ausländische Pflegekräfte erteilen...
Sind das wirklich "Pflegekräfte" ? Die entsprechenden "Bescheinigungen" bekommen sie in bestimmten Staaten gegen einen kleinen Obolus. Wäre eine "Eintrittskarte" in gelobte Land und dann...?
In der SZ war darüber ein sehr interessanter Artikel erschienen: "Sicher, die werden hier fehlen" vom 29.02. Da geht es um systematische Abwerbung von Pflegekräften aus Serbien. Ist das Solidarisch? Schreiben wir uns doch immer auf der EU Fahne!
Serbien und auch andere Länder bluten aus, weil wir es versäumt haben, Fachkräfte auszubilden!
Salute

Hätte, hätte Fahrradkette.
<< verantwortlich sind sowohl der öffentliche wie auch der private Sektor, gab es auch früher, nicht nur unter Merkel.>>
Wer hat "früher" die Regierungen gestellt? Wer hat versäumt, gesetzl. Voraussetzungen zu schaffen, um den "Gründen" zu begegnen? Was nützen Partei(Reg.)programme, wenn sie nicht umgesetzt werden.
Eingeknickt ist man vor den Lobbiysten! Um dieses einknicken zu kaschieren bedurfte es Feindbilder, um von diesen Fehlern abzulenken. Hätte man keine Feindbilder aufgebaut, würde sich auch die CDU zwischen 10 - 20% Wählerzustimmung bewegnen.

Vor ca. 30 Jahren gab es eine Studenten Schwemme in der Medizin. Folge: Die Pflege musste Tätigkeiten an die Ärzte-Praktikanten abgeben. Einige Jahre später kam Mc. Kinsey in die Kliniken, um die Abläufe zu analysieren und optimieren. Danach begannen in großem Stil Privatisierungen, gepaart mit der Einführung von niedrigeren Haustarifen. Personal wurde zu Humankapital. In Hamburg verließen 2000 Krankenhaus Mitarbeiter die ehemals staatlichen Kliniken, nachdem die Gewerkschaft vor Gericht erreicht hatte, dass die Verträge mit der Stadt nach wie
vor Gültigkeit hatten. Was auch zu Nachzahlungen in erheblicher Höhe führte.
Alles war eine zielgerichtete Strategie, die ich hautnah miterlebte.

Ich jedenfalls kann mich nicht erinnern, dass Corona hier im Forum mit Panikmache abgetan wurde. Vielleicht bilden Sie sich das nur ein? Wie dem auch sei. Merkel und die Regierung haben jedenfalls lange nicht das getan, was in anderen Ländern bereits gang und gäbe war. Stichwort: Kontrollen an Flughäfen. Die Schreckenszenarien, für die es bislang angeblich keine Beweise gegeben habe, waren übrigens schon aus China und Italien bekannt. Eine sich verantwortlich fühlende Regierung hätte das wissen müssen und kommunizieren können, wenn sie es gewollt hätte. Aber andere Themen waren wohl wichtiger.

..die Herren, und die eine oder andere Dame, die "natürlich" auch den Klimawandel als "einzigen Schwindel" abtun, waren sehr schnell mit ihrer Beurteilung.
Einer der größten Verharmloser stellte gar wieder mal einen Link zu dem am rechten Rand besonders beliebten T.E. ein - zu einem Artikel, in dem - Achtung! - man davon ausging, der Höhepunkt der Viruskrise sei wohl schon vorbei.
Es gab etliche Beispiele für Ignoranz, Arroganz und Verharmlosung, aber da die entsprechenden Kommentatoren ja in der Regel politisch auf Ihrer Linie liegen, haben Sie die natürlich nicht bemerkt.
Diese "Ignoranten" hätten bei durchgreifenden Massnahmen noch ganz andere Begriffe als den vom "Ermächtigungsgesetz" vom Stapel gelassen.

. . . ich werde den Eindruck nicht los, daß Sie den Artikel von Herrn Adam entweder nicht gelesen haben oder aber Sie haben ihn nicht verstanden? Hätten Sie ihn so verstanden, wie es Herr Adam darstellte, hätten Sie hier Ihre Fragen nicht stellen brauchen - und ja, ich behaupte auch, daß Merkel schlichtweg nicht nur geschlafen, sondern auch abgewartet hat, wie sich gewisse Leute äußern, um sich dann denen anzuschließen. - Haben Sie, verehrter Herr Lenz, den Artikel von Herrn Schwennicke " Was macht die Bundesregierung eigentlich beruflich? " eigentlich gelesen? Das würde Ihnen die meisten Ihrer Fragen beantworten.- Davon mal ganz abgesehen, habe ich den Eindruck, daß Sie es sich zu Ihrer Aufgabe gemacht haben, hier im Forum stetig den Gegenpol abgeben zu müssen - sozusagen befinden Sie sich stetig in Opposition zu 99 % der anderen Kommentatoren. - Ist Ihnen das bewußt, oder bedienen Sie damit Ihre sicherlich unbewußten Refelexe? Ich würde da mal darüber nachdenken . . .

Gerhard Lenz | Di., 17. März 2020 - 16:24

Antwort auf von Tonicek Schwamberger

...ich muss nicht darüber nachdenken. Ich vertrete hier nur meine Meinung. Und da ist es mir übrigens ziemlich egal, ob 99% oder wie viele auch immer anders denken.

Im Übrigen handelt es sich bei dem Beitrag von Herrn Schwennicke um einen Kommentar, nicht um einen Artikel. Es geht also keinesweg ausschliesslich um Fakten, sondern um Meinung. Was übrigens das Wesen eines Kommentars ist.

Dem kann man zustimmen, oder auch nicht.

Aber in dem Beitrag von Herrn Adam, den Sie ja dann hoffentlich gelesen haben, finden Sie keinerlei Beweise für Ihre, in meinen Augen abenteuerliche, These. Ich behaupte dann mal, Sie sind gar nicht gewillt, sich mit Merkels Handlungen auseinanderzusetzen.

Sondern lehnen diese einfach ab - weil sie von Merkel kommen. Reicht wahrscheinlich schon.

Ein Mensch erblickt das Licht der Welt -
doch oft hat sich herausgestellt
nach manchem trüb verbrachten Jahr,
dass dies der einzige Lichtblick war.
Eugen Roth

Merkel interessiert nur eines, mit dem Geld der Bevölkerung das sie überall verschenkt, sich selbst Status zu erkaufen. Lindner hat das schon vor Jahren erkannt und ich fühle mich beklaut. Unsere Sozialsysteme dazu gehört die Krankenversicherung wird geplündert für alle und jeden.

Tomas Poth | Di., 17. März 2020 - 17:17

Antwort auf von dieter schimanek

Zustimmung, wurde auch schon oft erwähnt, sie versucht mit Geld alles zuzuschmeißen.

Ja, der übliche Quark. Diesmal noch wortreicher, dafür aber noch magerer. "Schluckimpfung ist süß, Kinderlähmung ist bitter" - ein Werbespot aus meiner Kinderzeit - hat gewirkt und ist mir bis heute unvergessen. Und so etwas soll bei Corona nicht möglich sein? Da dürfen die Leitmedien dann gerne mal die Einpeitscher geben, die immer wieder einhämmern, dass Corona allgegenwärtig ist und wir uns davor schützen müssen, bis es auch der Letzte kapiert hat. Aber wir üben uns in Fatalismus und nehmen dies als Prüfung. Die Pastorentochter lässt grüßen.

Joachim Kopic | Di., 17. März 2020 - 15:02

Antwort auf von Michaela 29 Di…

... von Bedford-Strohm über diese für sie sicherlich auch nicht leichten Tage - all ihr Bemühen scheint zu zerfallen: Erst das Zögern "ihres Volkes", neue Flüchtlinge ins Land zu lassen, dann die Wahl in Thüringen, Anschläge, die nicht in ihr Bild passen (Volksmarsen) und nun auch noch das Schließen der Grenzen ... da hatte sie sich sicherlich ein ruhigeres Ende ihrer Amtszeit gewünscht.

Karl Kuhn | Di., 17. März 2020 - 12:21

... ist die Wahrscheinlichkeit groß, nie aus dieser Nummer rauszukommen, weil man (so lange es keinen Impfstoff gibt) so keine Herdenimmunität erreicht. Selbst wenn die Verantwortlichen in China davon ausgehen, den Erreger im Land fast ausgerottet zu haben, so ist immer noch nur ein verschwindend kleiner Teil der Bevölkerung mit dem Virus konfrontiert gewesen. Damit ist das Land insgesamt immer noch genauso vulnerabel wie vor Ausbruch der Epidemie, denn auch die neuen Krankenhäuser wurden ja nicht überall gebaut. Man löst mit Quarantäne das grundlegende Problem nicht, sondern nur mit kontrollierter Durchseuchung. Die Folgen eines jahrelangen Shutdowns wären viel Schlimmer als selbst eine unkontrollierte Ausbreitung. Schon jetzt haben Millionen Freiberufler kaum noch Einkommen, um nur mal ein Beispiel zu nennen. Wir mögen auf diese relativ mittel-letale Pandemie schlecht vorbereitet sein - aber unsere Wirtschaft zu ruinieren oder unsere Kinder jahrelang nicht zur Schule zu schicken?

Heidemarie Heim | Di., 17. März 2020 - 12:52

Oder Ellbogen ausfahren beim Kampf bei ALDI um die letzte Großpackung Klopapier dreilagig? Denn nach heutiger Erfahrung hakt es trotz gegensätzlicher Versicherungen durch Politik und Handel mit dem Nachschub. In unseren Drogeriemärkten und Apotheken herrscht jedenfalls noch genau die gähnende Leere was Desinfektionsmittel usw. betrifft wie vor 2 Wochen. Nur ein Beispiel von wahrscheinlich etlichen "Engpässen" die sich auftun, weil man aus Gewinngier vor allem im Gesundheitsbereich und der Pharmaproduktion alles auslagerte bzw.
das Problem mangelnden Pflegepersonals und Einsparungen im Klinikbereich immer mehr eskalieren ließ vonseiten der Gesundheitspolitik.
Da ist es wohl nur allzu logisch und verständlich, das man seine politischen Versäumnisse, die uns allen nun knallhart auf die Füße fallen,nicht gerade gern klar und offen kommuniziert. Aber wenn sogar der Spiegel vorlieb nimmt mit den Ungereimtheiten, geht bei mir Sorry! der bullshit-Alarm auf rot! Bleiben Sie alle gesund!!!

Dana Winter | Di., 17. März 2020 - 12:52

... ich erwarte von dieser Kanzlerin nichts mehr. Weder klare Worte, noch klare Botschaften, noch klare Entscheidungen. Ich kann auch das in unberührtem Gleichmut einlullend vorgetragene, vom Blatt Gelesene nicht mehr hören. Ich wollte das 2005 nicht glauben - aber Schröder hatte Recht.

Gesagt hat er es aber wohl, ich meine es auch gehört und gesehen zu haben.
Ich weiss noch, wie ich meinte, dass er das doch nicht einfach so sagen könne.
Ausserdem unerheblich, denn die CDU/CSU und die Wähler* befanden, dass sie es könne.
Dann gilt das für mich!
Ich bin weder ein Fan von "Ermächtigungen" noch von "Putschen".
Es gefiel mir nicht, wie Frau Merkel mit Kohl "umsprang", obwohl ich Kohl für eine wirkliche Belastung hielt, nicht aber für eine Bedrohung.
Aber eventuell wollte man von Seiten der CDU Kohl juristisch aus dem Verkehr ziehen?
Es hatte etwas Überhobenes von Frau Merkel.
Egal, sie ist die Kanzlerin und möge ihres Amtes walten.
Und ich bin sicher, dass das ohne "Ermächtigungsgesetze" möglich ist -> Katastrophenfall.
Bin beunruhigt, weil Herr Habeck evtl. vor so einer Entwicklung warnte.
Er würde stark in meiner Achtung steigen und sich als guter Demokrat damit zeigen.
Überhaupt war sein "Interview" - zu sehen bei n-tv - von angenehmer Eloquenz und Vielschichtigkeit.

Es hilft die BTW-Stimmen für die CDU (!) seit 2005 genauer anzusehen. 2017 war dann das schlechteste Ergebnis seit 1949. Die Wähler haben nicht Frau Merkel mit fliegenden Fahnen wiedergewählt. Es ist nur möglich, weil auch Wahlverlierer, hier Union und SPD, eben wieder eine GroKo machen dürfen - was auch irgendwie beschränkt sein sollte - und noch schlimmer, weil es für das Bundeskanzleramt keine Amtszeitbeschränkung gibt. Wenn Frau Merkel wollte, könnte sie so lange weitermachen, solange die Union die stärkste Fraktion ist. Es sollte aber ein zentraler Wert von Demokratie sein, dass man ein ungeliebtes Regime abwählen kann. Unsere parlamentarische Demokratie ist krank.

Richtig! Man hat den Souverän die Deutungshoheit über den Ausgang von Wahlen genommen. Man kann wählen was will, man bekommt immer hinzu, was man nicht gewählt hat.

die Kinnlade runtergeklappt, als ich das Ergebnis der BT-Wahl vernahm. Ich war zu der Zeit mit meiner Frau auf einen Campingplatz am Gardasee. In einer Bar lief ein Fernseher mit deutschen Programm. Es wurden die Ergebnisse durchgegeben.
Der Tag war für mich gelaufen. Das das Dilemma weitere 15 Jahre andauern würde, hätte ich nicht gedacht. Bin seit dem Sonntag im Herbst 2005 Traumatisiert!

Jan Kreppel | Di., 17. März 2020 - 13:02

Lieber Herr Adam,
sie verwechseln den Fall-Verstorbenen-Anteil mit der Letalität. Ersterer ist der Quotient aus der Zahl der gemeldeten verstorbenen Fälle und der Zahl der gemeldeten Fälle. Die Letalität bezeichnet die Zahl der Verstorbenen geteilt durch die Zahl der Infizierten. Die Letalität von COVID-19 kann nur geschätzt werden. Von den Experten werden Zahlen von 0,2-0,7 Prozent genannt. Die Unterschiede des Fall-Verstorbenen-Anteils zwischen Deutschland und Italien erklären sich vermutlich aus der Anzahl der Tests: in Deutschland wird wohl mehr getestet und dadurch mehr leichte Fälle erfasst, während in Italien hauptsächlich die klinischen Fälle erfasst werden.
Die Letalität ist vermutlich in allen europäischen Ländern dieselbe.
Jan Kreppel

helmut armbruster | Di., 17. März 2020 - 13:46

was die Politiker nicht wollen oder nicht können, das haben Sie mit diesem Artikel gemacht.
Nüchtern und emotionslos die denkbaren Szenarien geschildert, wobei offen bleibt, welches Szenario am wahrscheinlichsten ist, weil ja gerade das z.Zt. noch niemand sagen kann.
Wie kläglich dagegen das Bild , das die Politik abgibt.
Es ist ein Jammer von was für Leuten wir regiert werden! Und Merkel könnte eine wirkliche Gefahr für Deutschland werden.

Sie ist es schon, lieber Herr Armbruster, sie ist die größte Gefahr, die wir an der Spitze des Staates haben können. Das wird sich womöglich jetzt in dieser lebensbedrohlichen Krise explizit zeigen.

Günter Johannsen | Mi., 18. März 2020 - 18:06

Antwort auf von Klaus Funke

Dem ist nichts hinzuzufügen! Seit Amtsantritt dieser Dame im roten Hosenanzug ging unsere freiheitliche Demokratie in den Sinkflug!

Reinhard Benditte | Di., 17. März 2020 - 13:48

Das einzige bedauerliche ist, daß Cicero nicht die Verbreitung wie die Bild hat und somit ein Großteil der Bevölkerung diesen Artikel nicht lesen wird.

Frau Merkel hat Unverantwortliches von sich gegeben. Sie hat damit nicht nur die Bevölkerung in Panik versetzt, Sie hat auch demonstriert, daß Sie eine Schönwetterpilotin ist.

Noch viel schlimmer ist aber, daß der Bundesregierung all dieses mit den jetzt real existierenden Auswirkungen bereits 2012 bekannt war und man nichts gemacht hat.

Ich kann nur jedem Interessenten empfehlen, den dem Bundestag seit 2012 vorliegenden Bericht zur Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz, Seite 5, Punkt 2.3 zu lesen (http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/120/1712051.pdf ) und dann die Frage zu stellen, was haben Sie gemacht, welche Vorsorgen haben Sie getroffen und wie sollte die Bevölkerung geschützt werden.

Ich befürchte, man hat nichts gemacht, den Vorgang zu den Akten gelegt und gehofft, das es nicht so schlimm werden wird.

Dorothee Sehrt-Irrek | Di., 17. März 2020 - 13:52

Jetzt reicht es mir aber.
Ich werde den Spiegel in meinem Leben nie wieder anfassen.
Was für eine Unverfrorenheit, jetzt eine ""schweigsame"" Kanzlerin zu pushen.
Frau Merkels Aussagen bewerte ich in Hinblick auf deren Kraft und eigentlich auch Gehalt in Richtung "Minus Unendlich".
Wichtig ist aber in der Tat, dass sie sichtbar ist und genau wie das Herr Adam vorschlägt, statt Werbung, aber dann bitte auch nicht als Kanzler*-Werbung.
Sie ist Bundeskanzlerin und hat bestimmte Aufgaben zu erfüllen PUNKT
Alarmierend finde ich jedoch, dass man auf China zeigt, weil eine "Diktatur" nun mal besser handeln könne und evtl. zum obersten Problem macht, wie eine Frau Merkel noch alleine Gesetze durchbekommen könnte?
Wenn es nach mir geht, NIE.
Ich hoffe, dass unser GG da klar in der Aussage ist.
Wenn Frau Merkel in Krisen politisch nur handeln könnte, wenn sie die alleinige Verfügungsgewalt hätte, am liebsten dann noch ablesend - überspitzt gesagt -, dann wäre die DDR ein Klacks gewesen?
NEIN!

Der Artikel von Herrn Adam und Ihr Beitrag, Frau Sehrt-Irrek, sind sehr gut. 100% Zustimmung. Wenn man nun die Vorsilbe "An" löscht, bleibt das was sich die Spiegel-Redakteure insgeheim wünschen. Das linke & linksliberale Lager hat immer noch nicht mit dem Führerkult und der Ideologie von Stalin, Mao u.a.m. gebrochen.

Sie gehen schon wieder den falschen Leuten auf den Leim, bzw. holen Sie sich an falscher Stelle Beifall.

Ich nehme an, folgender Spiegel-Beitrag ist gemeint. Ich finde da nix von wegen "Anführerin" oder ähnlichem Nonsens.

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/coronavirus-und-die-bundeska…

Man muss Merkel weder mögen noch wählen - ich tue beides nicht. Aber man sollte sich nicht vor den Karren derer spannen lassen, die Merkel als Symbol für unsere "degenerierte" Demokratie ablehnen.

Herr Lenz, da habe ich mich nun auf Herrn Adam und den Cicero verlassen.
Den Cicero lese ich auch, damit ich nicht erst ein Dossier über die Autoren anlegen muss oder alle zugrundeliegenden Artikel lesen muss.
Sie verstehen, in Richtung Komprimat?
Bedauerlich, wenn ein ehemaliger Diplomat nicht in der Lage wäre, belastbare Artikel zu schreiben.
Herr Adam sollte sogar stärker auf seine Aussagen achten als andere, denn von Diplomaten nimmt man an, dass sie sich sehr gewählt auszudrücken wissen.
Über Herrn Adam steht nicht viel bei Wiki.
Was können SIE hier beisteuern an Informationen über ihn, die Menschen wie mir zu denken geben könnten?
Ich sage es mal so, bei meinem "Glück" wählen Sie SPD und da liegen SIE mir dann schon näher am Herzen als andere im Forum.
PEACE

Norbert Heyer | Di., 17. März 2020 - 16:12

Als Frau Merkel etwas von einer Ansteckungsquote von 60 - 70 % erzählte, war ich ziemlich geschockt. Sie hat diese Werte einfach so in den Raum gestellt, ohne auf Zeitraum und Verlauf einzugehen. Viele Menschen werden in diesem Moment sich von einer Kanzlerin abgewendet haben, die derartig ohne Empathie und menschliches Mitgefühl eine solche Aussage tätigt. Jetzt gehen in allen Bereichen die Probleme los und an der Spitze steht eine Frau, die „es nicht kann.“ Unverantwortlich sind die Medien, die diese Frau noch positiv beurteilen. Es ist höchste Zeit, dieser Frau das Heft des Handelns aus der Hand zu nehmen, das wäre nicht undemokratisch, sondern lebenswichtig. Sie trägt bis jetzt die Verantwortung für verspätete Maßnahmen und Versäumnisse. Nach wie vor zählt einzig und allein ihr Machterhalt, ansonsten wartet sie ab, wie der Wind sich dreht. Das ist aber in dieser Situation zu wenig, die Krise wird sich sonst zum noch Schlimmerem entwickeln, das wäre für alle mehr als fatal.

Tomas Poth | Di., 17. März 2020 - 17:08

... die Grenzen ließen sich nicht schließen!
Heute erleben wir das Gegenteil, nämlich daß es geht.
Merkels Aussagen passen zu ihrem Regierungsstil, heute Hü morgen Hott.

Hubert Sieweke | Di., 17. März 2020 - 19:12

völlig überfordert ist und nur nachplappert, was ihr "gebrieft" wurde, wissen wir seit langem. An ihr rhetorisches Kauderwelsch haben wir uns gewöhnt. Nur die meisten Medien - die, die jeweils im Kanzlerjet Platz nehmen dürfen und öfters zum Kaffee ins Kanzleramt geladen werden - finden Merkel toll, in allen Lagen. Man schnauzt lieber über Trump, der sich täglich der internationalen Presse stellt, mit seiner Task Force.
Merkel dagegen macht Gespräche mit ausgesuchten Zuschauern und ausgesuchten Fragen. Und alle finden das toll.

Ich habe noch immer ein Problem mit der Grippe/Influenza. Seit Okt 2019 3,3 Fälle in deutschen Arztpraxen, 130.000 Krankenhausaufenthalte und 2.600 Tote.
Noch sind wir nicht in der gleichen Sphäre

Dr. Kai Wonneberger | Mi., 18. März 2020 - 07:18

Kann eine Kanzlerin, der die Fähigkeit abgeht, frühzeitig ein exponentielles Wachstum (hier die Fallzahlentwicklung der Coronavirus-Infizierten) zu erkennen, zu verstehen und frühzeitig die notwendige Vorsorge zu veranlassen, eine Physikerin sein?

Armin Latell | Mi., 18. März 2020 - 11:43

so hatte man den Eindruck, musste Merkel zum Statement getragen werden. Erinnert mich irgendwie an die Situation nach dem Breitscheidplatz. Wenn sie eine Stärke hat, dann ist es doch die der nichtssagenden Phrasendrescherei. Jeder kann hineininterpre-tieren, was er gerne hören möchte. Habe mir ein Interview mit S.Kurz angehört, da kann man nur sagen: so geht Kanzler. Wann hat Merkel in irgendeiner Krise geführt? Höchstens IN irgendeine hinein. Sie hat immer nur ein von linker Seite erwartetes freundliches Gesicht gemacht, stets opportunistisch das Fähnlein in den Wind gehalten. Corona bringt es wieder einmal offen ans Licht: Dieser Mensch hat keinerlei Charisma, ist niemand, der Andere mit sich reißen kann, kein Macher. Nirgendwo auch nur ansatzweise Fachwissen. Hat noch niemand ihre Diss überprüft? Physikerin mit so wenig Sachverstand. Ihre besondere Fachkompetenz ist, De maximal zu schaden. Unterstützt von den msm.

Romuald Veselic | Mi., 18. März 2020 - 16:02

hat das Recht, medial verbreitet zu werden. Sie besitzt den richtigen Posten dafür.

Mein Recht ist, ihre Stimme nicht mehr zu hören (über ihr Aussehen schweige mich aus). Angela M. Aussagen, sind für mich akute Warnung, um aus der Hörweite zu gehen. Ich kann von ihr kein Wort mehr hören. Mindestens s. 2015.

Bernhard Weber | Mi., 18. März 2020 - 21:52

Der Worte sind genug gewechselt, so daß ich mich kurz fasse..
AM redete in einem einschläfernden, teilnahmslosen Tonfall. Mitgefühl - nicht erkennbar.