Hauptquartier der RAND Corporation in Santa Monica
Hauptquartier der RAND Corporation in Santa Monica / dpa

Analyse der RAND Corporation - Einen langen Krieg vermeiden

Eine Studie der einflussreichen RAND Corporation kommt zu dem Schluss, dass die Vermeidung eines langen Krieges für die USA eine höhere Priorität haben muss als die territoriale Integrität der Ukraine. Auf die Gesprächsbereitschaft beider Seiten sei entsprechend einzuwirken. Zeit, dass man auch in Deutschland realistisch wird.

Alexander Grau

Autoreninfo

Alexander Grau ist promovierter Philosoph und arbeitet als freier Kultur- und Wissenschaftsjournalist. Er veröffentlichte u.a. „Hypermoral. Die neue Lust an der Empörung“. Im Januar erschien von ihm „Entfremdet. Zwischen Realitätsverlust und Identitätsfalle“ bei zu Klampen.

So erreichen Sie Alexander Grau:

Die RAND Corporation ist ein amerikanischer Thinktank. Gegründet wurde sie 1946. Ihr ursprüngliches Ziel: die bessere Koordination von Rüstungs- und Forschungsprojekten mit der militärischen Planung. Seit Jahrzehnten beschäftigt man sich jedoch vor allem mit allgemeinen Sicherheitsfragen, militärischen Strategien und Möglichkeiten internationaler Einflussnahme mit militärischen und nichtmilitärischen Mitteln.

Das Hauptquartier von RAND ist in Santa Monica. Insgesamt arbeiten für die Denkfabrik weltweit über 1800 Mitarbeiter. Ein Großteil des 350 Millionen Dollar schweren Etats stammt vom amerikanischen Verteidigungsministerium und von den Streifkräften der USA. Kurz: Bei RAND sitzen weder Friedenstauben noch Engel, sondern illusionsbefreite Analysten mit großer Nähe zum Pentagon. Manche würden von Falken reden. Andere von Realisten.

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Karl-Heinz Weiß | Sa., 4. Februar 2023 - 12:18

Interessanter als die Studie von 2022 ist die von 2019: das langfristige Potential von Russland wurde unterschätzt. Das führte offenbar zur Fehleinschätzung des US-Verteidigungsministers. Wie soll in der aktuellen Situation ein langfristiger Waffenstillstand ohne UN-Mandat möglich sein ? Andernfalls könnte die Russische Föderation die Feuerpause dazu nutzen, ihre zahlenmäßige Überlegenheit längerfristig auszuspielen.

Christa Wallau | Sa., 4. Februar 2023 - 12:22

Es ist das alte Problem mit den Deutschen: REALISMUS ist nicht ihr Ding!
Heine hat es zu seiner Zeit so auf den Punkt gebracht:
"Franzosen und Russen gehört das Land,
Das Meer gehört den Briten,
Wir aber besitzen im Luftreich des Traums
Die Herrschaft unbestritten."
Also werden in Deutschland vernünftige Überlegungen, wie Sie uns diese hier von einem US-amerikanischen Thinktank berichten, überhaupt nicht erst angestellt. Gefühle u. wohlfeiler Moralismus beherrschen bei uns die Szene. Man braucht sich nur einen Herrn Hofreiter u. eine Frau Strack-Zimmermann anzuschauen, um zu wissen, was ich damit meine. Dabei können nur sorgfältige Interessensabwägung u. realistische Lagebeurteilung zu sinnvollen Lösungen in jedem politischen Konflikt führen - auch und gerade im Krieg, der das Schlimmste darstellt, was Menschen erleben müssen.

Ich wünsche von ganzem Herzen, daß bei der US-Regierung tatsächlich über eine nicht-militärische Beendigung des Ukraine-Kriegs intensiv nachgedacht wird

dieses Heine-Zitat geht auch mir seit Jahren nicht mehr aus dem Kopf. Aus jeweils immer neu gegebenen Anlässen. Ob das Verhältnis zu Rußland- mit dessen Fremdeln mit den sog. "Westlichen Werten" die deutsche Geistesgeschichte im Grunde mehr gemein hat, als unsere Studienabbrecher- "Elite" wahrhaben will , ob Buntland "Eur-arab-ika", ob Weltklima-Rettung entgegen sämtlicher Haupsätze der Physik ob Bundesstaat EU, den außer Deutschland keiner will oder der von Beginn an als Weichwährung angelegte Euro - Augen immer feste zu und durch. Was uns auf diesen verhängnisvollen Trip gebracht hat- schon Schopenhauers "Die Welt als Wille und Vorstellung" oder Merkels berüchtigtes "Vom Ende her denken", einerDiskursmethode , die alle Hinweise auf Unmöglichkeiten und Hindernisse auf dem Weg zum vorgestellten Wunsch-Ende rigoros ignoriert oder als "rechts" verteufelt hat, ist egal. Der treudeutsch -idealistische Ansatz wird auch diesmal wieder böse enden

Die USA können gerne über eine "nicht-militärische Beendigung des Ukraine-Kriegs" nachdenken - glauben Sie im Ernst, dass Putin jetzt, wo er dabei ist, sein militärisches Potential erst hochzufahren, in Verhandlungen eintritt, bei denen um Donezk und/oder Luhansk gefeilscht wird? Dazu noch mit einem Nato-Westen, dem man in keiner Weise, nicht einmal bei hellichtem Tag, über den Weg trauen kann! Die Russen wissen, dass Verträge mit uns das Papier nicht wert sind, auf denen sie geschrieben sind (so wie übrigens in Deutschland das Grundgesetz auch nur noch ein Fetzen Klopapier ist). Nein, die russische Kriegsmaschine läuft und sie wird erst Halt machen, wenn diese Bandera-Brut sich abgemacht hat in den Westen - zu uns natürlich. Und wir haben den Russen 80 Jahre nach Stalingrad wieder unsere Panzer auf den Hals geschickt! Das wird man sich merken in Russland und es wird keinen Gorbatschow mehr geben. Dieser Krieg endet mit dem Diktat-Frieden der Russen. So verfährt man mit Leuten wie uns!

Christa Wallau | So., 5. Februar 2023 - 11:35

Antwort auf von Albert Schultheis

an diesem Sonntag, den ich ausgeruht u. mit friedlichen Gefühlen
begrüßt habe, lese ich Ihre Antwort auf meinen Kommentar, und pure ANGST kriecht in mir hoch!
Was Sie prognostizieren, habe ich mir bisher nie vorgestellt - wohl deshalb, weil ich von militiärischen Dingen viel weniger Ahnung habe als Sie.
Wenn das einträte, was Sie beschreiben (Eroberung der Ukraine d. Rußland u. Flucht großer Teile der dortigen Bevölkerung), dann stehen uns
derart schlimme Zustände ins Haus, daß ich mir auf der Stelle wünsche, sie nicht mehr erleben zu müssen.
Weil ich Sie für einen hellsichtigen Realisten halte, kann ich Ihre Besorgnis nicht einfach als "Spinnerei" eines Überängstlichen abtun (was ich verständlicherweise gern täte), sondern ich muß nun mit der schrecklichen Vorstellung leben, daß es so kommen könnte, wie Sie es darstelllen.

Mein Gott! Und das alles für die Interessen des Großkapitals i. aller Welt und korrupter Oligarchen in einem Land mit einem mißbrauchten, geschundenen Volk!

Stefan Forbrig | So., 5. Februar 2023 - 12:11

Antwort auf von Albert Schultheis

Das ist zwar sehr krass ausgedrückt und mir schaudert vor dem Gedanken, aber da ist durchaus was dran. Das könnte so passieren.

Edit Szegedi | So., 5. Februar 2023 - 13:10

Antwort auf von Albert Schultheis

So so, Sie sind also ein Bewohner Nazideutschlands und Russland gab es auch vor 80 Jahren. Nazideutschland hat seine Panzer in die Sowjetunion gesandt, nicht nach Russland. Inzwischen hat sich vieles veraendert, nur haben Sie es nicht wahrgenommen.

Tomas Poth | Sa., 4. Februar 2023 - 12:29

Strategie Papier 2019
"...um Russlands Wirtschaft und Streitkräfte zu überfordern und aus dem Gleichgewicht zu bringen..."
Das ist die Ukraine-Politik die vor und seit Euromaidan verstärkt von den USA gegenüber Rußland durchgezogen wird.
Selenskyi läßt dafür sein Volk zum Opfergang antreten!
Spielt es da noch eine wesentliche Rolle das Rußland der Kriegsagressor ist? Diese russische Gegeneskalation war ja von RAND in Aussicht gestellt, eingepreist! Rußland hat also den Erwartungen der Provokation entsprochen!
Es ist die typische Interventions- und Regimechange Politik der USA.
Und nun die zynische Kehrtwende, der Preis wird für die USA zu hoch!
Mögen die Waffen ab morgen schweigen.
Der Ukraine gehen die jungen Männer aus. Der Blutzoll bringt de Demografie völlig aus dem Lot.
Die Ukraine als Trümmerhaufen würde zu einer riesigen Belastung der EU.
Liebe Ukrainer, scheucht Selenskyi und seine Bandera-Kamarilla vom Hof!

Urban Will | Sa., 4. Februar 2023 - 12:36

2019 der NATO – Beitritt in die ukr. Verfassung kam.
Der Shitstorm, Herr Grau, seitens der Moral – Abteilung wird nicht ausbleiben.
Und es wird auch dort nichts ändern, man wird weiter die Auffassung vertreten, die einzige Ursache dieses Krieges war Putins expansionistische Machtpolitik.

Wie hießt es doch immer: „wer hat den angegriffen?“... Ja, das lässt sich leicht beantworten aber beim „warum“ hört es dort dann auf mit dem Denken.
Dass in D zu Beginn des Krieges eine dümmliche, naive, rein moralistisch agierende Ampel regierte, war im Nachhinein für die RAND – Vordenker wohl ein „Glücksfall“, man denke nur wieder an den an Dummheit nicht zu überbietenden Ausspruch Baerbocks: „wir werden Russland ruinieren“.

Mehr robusten Realismus. Wie richtig.
D USA werden d UK fallen lassen, wenn es ihnen zu teuer wird, das ist klar. UK wird Terrain verlieren, das ist auch klar.
Das sagen die als „Putinversteher“ verspotteten schon lange.
Zeit, dass die Moralisten mal zu denken beginnen.

Es empfiehlt sich, solche Texte im Original zu lesen. Was die moralische Einordnung des russischen Angriffskrieges angeht, äußern sich die Autoren der RAND-Studie wie folgt (S. 2, Hervorhebung von mir): „We acknowledge that Ukrainians have been the ones fighting and dying to protect their country against an UNPROVOKED, illegal, and MORALLY REPUGNANT Russian invasion.“

Auch interessant: Die Einschätzung hinsichtlich der politischen und ökonomischen Auswirkungen des Krieges auf Russland (S. 9): „But the war has already been so devastating to Russian power that further incremental weakening is arguably no longer as significant a benefit for U.S. interests as in the earlier phases of the conflict. It will take years, perhaps even decades, for the Russian military and economy to recover from the damage already incurred.“

Immer wieder erstaunlich, dass Sie und andere den Aggressor immer wieder aus der Pflicht nehmen, wenn es um die Herstellung von Frieden geht.

Urban Will | Sa., 4. Februar 2023 - 18:25

Antwort auf von Kai Hügle

gelesen haben, doch Ihre Replik hat so gut wie nichts mit meinem Kommentar zu tun.
Ich habe mich zur „moralischen Einordnung“ dieses Krieges gar nicht geäußert. Die hier zitierten Sätze stelle ich überhaupt nicht in Frage, wobei „unprovoked“ ein Wort ist, über das man diskutieren kann. Wobei auch hier der Schwerpunkt nicht unbedingt bei der Ukraine lag.
Dass ich Putin aus der Pflicht nehme, ist ebenfalls Unsinn. Immer wieder werfen Sie und Ihr Genosse Lenz anderen vor, sie würden Putin von der Schuld freisprechen.
Allerdings sehe ich bei der „Herstellung von Frieden“ in der Tat den Westen a u c h in der Pflicht, denn nur durch Gespräche wird es diesen geben.
Es bringt nichts, die Moralkeule zu schwingen und zu sagen „Der da hat angefangen und der da muss sich jetzt erst mal komplett zurückziehen, bevor wir mit dem reden“
Das ist so aussichtsreich wie der große Wende, die man sich jetzt von ein paar Panzern, die wohl erst in Monaten geliefert werden, verspricht.

Sie sprachen von der „Abteilung Moral“ und der Überzeugung, „die einzige Ursache dieses Krieges war Putins expansionistische Machtpolitik“. Ich habe zitiert, wie die Autoren der Studie das sehen (Schlüsselwort: „unprovoked“) und verstehe nicht, warum es Ihnen so schwerfällt, hier einen Zusammenhang herzustellen. Im Übrigen wird die Ukraine nicht nur nur aus moralischen Gründen unterstützt, sondern auch aus Sicherheitsinteressen.
Die wirtschaftlichen Auswirkungen habe ich nur deshalb erwähnt, weil das ja auch zu den naiven Grundüberzeugungen der Ciceronen gehört, dass Russland weder der Krieg noch die westlichen Sanktionen etwas anhaben können.
Herr Grau hat seinen Lesern diese u.a. Aspekte vorenthalten. Die Studie definiert z. B. nicht, welche zeitliche Dimension „protracted“ haben könnte.
Ich kann mich nicht erinnern, dass Sie oder einer Ihrer Mitstreiter hier jemals das Ende der russischen Aggression gefordert hätten. Die wird einfach als gegeben, z. T. als gerechtfertigt hingenommen

Urban Will | So., 5. Februar 2023 - 11:56

Antwort auf von Kai Hügle

den deutschen Links – Grünen Salon, der diesen Krieg einzig und allein aus moralischen Gesichtspunkten wertet und hieraus das fordert, was ich mehrfach geschrieben habe und für unsinnig, da unmöglich halte (z.B. Putin solle sich erst komplett zurückziehen, etc.)
Nicht gemeint habe ich die moralische Bewertung dieses Krieges, dessen Verursacher ich mehrfach klar definierte. Probleme habe ich mit der seitens Ihrer Seite herrschenden Meinung über Hintergründe, etc, aber da werden wir nie zueinander kommen.
Es ist kindisch Putins „Rückzug“ zu fordern, in etwa so, wie wenn man Kim Yong-un „auffordert“, sein Land zur parlamentarischen Demokratie umzuwandeln.
Ist ist selbstverständlich, dass ein Rückzug Putins die beste Lösung für Frieden wäre.
Zur russ. Wirtschaft:
https://www.n-tv.de/wirtschaft/IWF-Russlands-Wirtschaft-waechst-staerke…
Ich denke, die Sanktionen werden Russland auf lange Sicht sogar stärken. Aber das ist meine private Meinung.

Es gibt wirklich niemanden in verantwortlicher Position, der die Unterstützung für die Ukraine rein moralisch begründet. Das ist eine Ihrer Erfindungen.
Was die russische Wirtschaft angeht, selbst wenn das von Ihnen verlinkte optimistische Szenario eintreten sollte: eine Volkswirtschaft, die wie die russische 2022 signifikant geschrumpft ist, wird statistisch gesehen auch dann wieder „wachsen“, wenn sie weniger schrumpft als im Vorjahr.
Und wenn wir über Prognosen reden, dann muss ich Sie daran erinnern, dass auch Sie noch unmittelbar vor dem Beginn des russischen Überfalls völlig daneben lagen und dieser dumm-dreisten Kreml-Propaganda aufsaßen, der zufolge Putin „kein Interesse an der Ukraine“ habe. Ich bitte also um Verständnis, wenn ich Ihren Prognosen und Einschätzungen mit einer gewissen Skepsis begegne, zumal Sie ja buchstäblich die Augen verschließen vor vielen Dingen, die sich in der Ukraine abspielen oder diese relativieren - warum auch immer…

Bernd Windisch | So., 5. Februar 2023 - 12:38

Antwort auf von Kai Hügle

Die Ukraine ist längst nicht mehr souverän, so sie es denn je war. Der halbe Staatshaushalt kommt aus dem Ausland und militärisch pfeift Kiew aus dem letzten Loch. Die Ukraine wird nicht unterstützt, sondern aus geopolitischen Gründen von den USA instrumentalisiert. Ich habe Ihr Zitat aus der Analyse einmal für sie übersetzt: „Aber der Krieg war für die russische Macht bereits so verheerend, dass eine weitere schrittweise Schwächung wohl keinen so großen Vorteil mehr für die Interessen der USA darstellt wie in den früheren Phasen des Konflikts. Es wird Jahre, vielleicht sogar Jahrzehnte dauern, bis sich das russische Militär und die russische Wirtschaft von den bereits erlittenen Schäden erholt haben.“ Wer ist den nun naiv? Die Meinung, dass die USA in der Ukraine die freie Welt verteidigen, haben Sie und Herr Lenz wohl exklusiv. So bald die USA in ihrem Engagement keinen Vorteil für ihre geopolitischen Interessen mehr sehen ziehen sie sich zurück. Siehe Afghanistan etc.

Bernd Windisch | Sa., 4. Februar 2023 - 20:44

Antwort auf von Kai Hügle

Lieber Herr Hügle, es empfiehlt sich nicht nur die Texte im Original zu lesen sondern es ist genauso wichtig sie im Kontext zu verstehen.
Sie dürfen selbstverständlich den Aggressor weiterhin in die Pflicht nehmen. Herr Will darf weiterhin auf eine möglichst baldige Beendigung des Konfliktes hinarbeiten. Hat aber beides nichts mit der von Herrn Grau referierten Studie zu tun.
Die von Ihnen herauskopierten Zitate sind Allgemeinplätze, die mit Ausnahme von Putin wohl jeder unterschreiben kann. A: Der angerichtete Schaden ist bereits riesengroß und kann mit vertretbaren Aufwand nicht vergrößert werden. (Also Krieg beenden) B: Die Ukraine handelt in Notwehr. (Auch kein Grund den Krieg zu verlängern.

dahin zu bekommen wo man es haben will und es hat ja auch geklappt. Wer heute oder zur Zeit das Wort Frieden oder Verhandlungen oder Diplomatie ausspricht ist des Teufels und muss mit der Moralkeule gestraft werden so sieht Moral heute aus. Von "keine Waffen in Kriegsgebiete" zu "viel mehr Waffen und schneller in Kriegsgebiete" so sieht die Moral der Grünen aus. 2. Dass Frau Baerbock wie ein Phönix aus der Asche vor den Wahlen als Kanzlerkandidatin massiv gehypt wurde war kein Zufall. Sie ist die Person die sich das Pentagon gewünscht hat nun ist sie Aussenministerin und mithin genauso nützlich wie gewünscht genaugenommen ist sie das Sprachrohr von Mister Blinken. Ich meine, alles hängt mit allem zusammen und das ist kein Zufall. Es fing mit dem Missachten der Zusage "keine Natoosterweiterung" an und setzt sich bis zum jetzigen Desaster fort. Die Dümmsten bei dem ganzen Desaster sind die Europäer.

Christoph Kuhlmann | Sa., 4. Februar 2023 - 12:39

Ich gehe davon aus, dass die Gesprächsbereitschaft Putins mit steigenden russischen Verlusten signifikant steigen wird. Die Maximalforderung nach der Zerstörung der Ukraine und Schaffung eines Satellitenstaates ist keine Basis für den Beginn von Gesprächen. Es hängt vieles vom Ausgang der russischen Offensive ab, die bevorsteht. Solche Papiere lassen jede Menge Spielraum für Interpretationen. Ich gehe davon aus, dass sich bis zum Beginn der Wahlen in den USA nicht viel ändern wird. Dann wird die Unterstützung aus den USA nachlassen. Entscheidend ist dann, wer die Wahlen gewinnt. Bei einem Wahlsieg der Republikaner wird schnell ein fauler Kompromiss zulasten der Ukraine gefunden werden. Damit geht Russlands Salamitaktik auf. 2014, 2022 und 2030 wird es weiter gehen. Laut Putin, ist nach der Ukraine Moldau und das Baltikum dran. Dann wären alle Natopartner im direkten Krieg mit Russland.

Gerhard Lenz | Sa., 4. Februar 2023 - 12:41

Eine einflussreiche Organisation, dass klingt doch nach fachlicher Autorität.
Stattdessen ist RAND ein stinkkonservativer Laden, der die US-Streitkräfte berät.

Mit anderen Worten: Was den Menschen in der Ukraine passiert, ist nicht so wichtig wie irgendwelche strategischen Leitlinien für die nächsten Jahre. Oder, klarer geht es kaum:
„Die Kontrolle über das Territorium ist zwar für die Ukraine immens wichtig, für die Vereinigten Staaten jedoch nicht die wichtigste Dimension der Zukunft des Krieges."

Nicht die wichtigste Dimension. Alles klar.

Und Europa, so meint Herr Grau, soll doch bitte so einsichtig sein, und mitziehen.

Im Klartext: Solches Gerede hat nur ein Ergebnis - vor Putin einknicken, die Ukraine dem Kriegsverbecher und seinem Wahn ausliefern. , Verhandlungen stehen für Putin nicht zur Debatte.

RAND hat in seinen "Strategie-Spielen" offensichtlich gerade keinen Platz für eine aktivere Rolle der USA im Ukraine-Konflikt.

Nachher will's wieder keiner gewusst haben.

Karl Kuhn | Sa., 4. Februar 2023 - 15:35

Antwort auf von Gerhard Lenz

Volle Zustimmung, aber eins sollte man noch in aller Deutlichkeit hinzufügen: natürlich ist es für die USA nicht entscheidend, ob die Ukraine nun die Krim und den Donbas enthält oder nicht. Es ist aber für die ganze Welt entscheidend, ob man Russland erlaubt, Land gewaltsam zu rauben. Die Ursünde war, den Russen in feiger Weise die Annexion der Krim und den Krieg im Donbas 2014 durchgehen zu lassen. Wer war da noch US-Präsident? Wer deutsche Bundeskanzlerin? Genau, diese beiden opportunistischen Hasenfüße ... Merkel hat stets so getan, als würde sie Putin Nukleardrohungen ernst nehmen, und davon alle anderen überzeugt. Ich glaube nicht, dass sie dabei ehrlich war, denn im Ergebnis hat sie sich durch die Bank, bei allen Entscheidungensich Putins Interessen befördert. Das sollten sich die ganzen AfD-affinen Merkelkritiker hier mal klarmachen. Putin ist nicht auf eurer Seite!

"… Das sollten sich die ganzen AfD-affinen Merkelkritiker hier mal klarmachen. Putin ist nicht auf eurer Seite!.."

…Sie eignen sich ja langsam Lenz-Vokabular an.
Mir und anderen "AfD-affinen" ist es völlig egal, auf welcher Seite Putin steht. Fest steht jedoch, ohne Russland (ob mit oder ohne Putin) wird es auf der Welt, und in Europa erst recht, kein Gleichgewicht und keinen Frieden geben. Und wir können und dürfen uns nicht die zweitgrößte Atommacht der Welt zum Feind machen. Das heißt NICHT, daß wir uns von Russland alles gefallen lassen müssen. Immer nur mit Diplomatie, Gespür und Verstand. Und das ist eben nur sporadisch bei den Regierungsgestalten zu erwarten. Stattdessen von der Außenministernden ein: "Wir werden Russland ruinieren" und "Wir sind mit Russland im Krieg". Das kann übrigens offiziell als Kriegserklärung angesehen werden, wenn Putin schief denkt. Und das hatten wir '41 schon mal und auch da rollten Panzer nach Russland. Und den haben wir dann zum 2. Mal verloren.

Vielleicht für die ganze Ihnen bekannte Welt. Der weit größere Teil hält sich mit der Unterstützung der Ukraine eher zurück. https://www.faz.net/aktuell/politik/der-kanzler-in-suedamerika-scholz-e…
In Indien , China oder Brasilien liegt niemand Abends wach und überlegt wie er die territoriale Unversehrtheit der Ukraine sichern oder wieder herstellen kann. Wir haben es nach wie vor mit einem regionalen Konflikt zweier ehemalige Sowjetrepubliken zu tun und sind gut beraten ebenfalls nicht als Kriegspartei in Erscheinung zu treten.

„Wer sich nicht selbst verleugnen will, muss in allem was er sagt, mit dem Respekt vor dem Realen beginnen (ich sage nicht: mit der Unterwerfung unter es).“ Jacques Decour

"ob man Russland erlaubt, Land gewaltsam zu rauben" Dumm nur, dass sich Putin weder von den AFD - Affinen Mekelkritikern noch vom gerechten Furor des Herrn Kuhn beindrucken lässt. Bis heute jedenfalls.

Wie können Sie nur der Argumentation des Herrn Lenz beispringen? Glauben Sie im Ernst, die USA wären auf unserer Seite? Schauen Sie sich doch den Zustand des Landes als Folge des Krieges (und natürlich der Stümperei der Grünen Khmer) an, das war doch genau so von denen gewollt: Exportweltmeister Deutschland für immer kaputt! Aber wahrscheinlich glauben Sie auch, dass Putin Nordstream zerstört hätte. Und hören Sie auf mit "Es ist aber für die ganze Welt entscheidend, ob man Russland erlaubt, Land gewaltsam zu rauben." - Wo fand denn in den letzten 75 Jahren internationales Recht tatsächlich Beachtung? Doch niemals dann, wenn die USA angegriffen haben (evtl Ausnahme 1. Golfkrieg). Und dass Merkel die Interessen Putins befördert hätte, ist absolut lächerlich. - Sie hat gerade zusammen mit Hollande und Johnson eingestanden, dass man mit Minsk II die Russen mit voller Ansicht in die Pfanne gehauen hätte.

gehören Sarah Wagenknecht und Oskar Lafontaine auch zu den AfD affinen Merkelkritikern? Hat Merkel nicht gerade erklärt, die Minsker Verträge sollten Zeit zum Aufrüsten der Ukr bringen? Was hat es mit der AfD zu tun, einen Krieg nicht zu wollen? Typisch mainstream "brainwashed" Geschwätz. Und merken Sie sich eines: Amerika ist keinesfalls auf der Seite Deutschlands, auch nicht auf ihrer, Herr Kuhn. Wer das glaubt ist nur eines: naiv. John Kornblum: Staaten haben keine Freunde. Staaten haben Interessen.

Manfred Bühring | Sa., 4. Februar 2023 - 16:41

Antwort auf von Gerhard Lenz

In der Politik gibt es keine moralischen Kategorien, sondern nur Interessen. Das wusste schon de Gaulle; und auch Egon Bahr betonte das in seinen Vorträgen. Diese Erkenntnis bzw. Empfehlung nun als Spinnerei eines "stinkkonservativen" Think Tank abzuqualifizeren, zeugt von Realitätsverweigerung. Wenn das Ukraine-Engagement aus dem Ruder läuft, und die Anzeichen mehren sich, und den Interessen der USA zuwider läuft, werden die Europäer, speziell die kriegstreibenden deutschen Politiker, ganz schnell wie die begossenen Pudel dastehen und nur noch eine Fußnote in der Weltgeschichte sein.

da kann man nicht wie im Fall Afghanistan einfach die Füße in die Hand nehmen und verschwinden. Ortskräfte werden dann wieder das Thema sein, aber in ganz anderem Sinne.

Bernd Windisch | Sa., 4. Februar 2023 - 16:58

Antwort auf von Gerhard Lenz

brillant wie immer! Jetzt legen wir erst einmal die Ukraine endgültig in Schutt und Asche. Den Rest regeln wir dann später. Hauptsache dem Pudolf verhagelt es die Petersilie. Den Krieg in Afghanistan haben wir auf diese Weise schließlich auch gewonnen.

Strategie, wer braucht denn sowas?

Albert Schultheis | Sa., 4. Februar 2023 - 12:46

Der abgrundtiefe mörderische Zynismus, der aus den "Denk-Anstrengungen" des Denk-Panzers Rand Corporation kündet, ist kaum noch zu unterbieten! Er legt die wahren, aber verdeckten Interessen unserer besten amerikanischen "Freunde", die ansonsten mit dem üblichen Firlefanz von "Freiheit und Demokratie" über dem Tisch gehandelt werden, in ihrer ganzen menschenverachtenden Perfidie offen. Darüber schreibe ich seit Monaten und muss mir dafür die Invektiven der Genossen Hügle und Lenz reinziehen, die uns mit den anal-phabetischen Hausgötzen der GrünRoten Khmer den Marsch blasen von der Verteidigung UNSERER "Freiheit und Demagogie" durch die Bandera-Nazis. Es ist das, was ich immer wieder angeklagt habe: Die Geostrategen im Weißen Haus haben wohlwissentlich und mit voller Absicht die Menschen in der Ukraine in die blutige Menschenmühle des Krieges gegen Russland getrieben, um sich und die Russen zu zermahlen, ohne auch nur 1 GI zu opfern. Die Antwort muss sein: Stopp aller Waffenlieferungen!

Unser Herr Schultheiss, wie er keift, schimpft und schäumt...

"Firlefanz von "Freiheit und Demokratie" - genau Sch...drauf!
"anal-phabetischen Hausgötzen der GrünRoten Khmer.... wow, was für eine argumentativ-überzeugende Wortwahl
Bandera-Nazis - klar doch, mit einem überragenden Wahlergebnis von 2% bei den letzten Wahlen....

und, last but not least, Sie haben es wohl vergessen:

Die Alliierten sind noch immer unser Feinde! (Originalton Schultheiss)

Dafür: Stopp aller Waffenlieferungen - richtig: Damit Putin die Ukraine so richtig schön plattmachen kann - nur so trifft man die (verhassten) USA!

Fehlt nur noch: Putin verteidigt unsere Werte!

Geschenkt, wie immer mit weniger als "null" Argumentation - geschweige denn Fakten - dafür mit um so mehr Lärm.

Albert Schultheis | Sa., 4. Februar 2023 - 22:15

Antwort auf von Gerhard Lenz

Wenn Ihnen nach der Lektüre der Rand-Publikationen noch immer nicht klar geworden sein sollte, was für ein gigantisches Verbrechen, dieser Putsch von Kiew, dieser Bürgerkrieg gegen den Osten des Landes und dieser mit voller Absicht provozierte Krieg waren und sind, und zwar uvorderst von unseren Verbündeten in USA, der NATO und deren kriegslüsternen Vasallen in Berlin, dann ist Ihnen einfach nicht mehr zu helfen, Lenz! Mehr Verblödung - zumal von Seiten eines Deutschen (das unterstelle ich jetzt mal) - geht nicht mehr. Jegliche weitere Diskussion mit Ihnen und Ihresgleichen ist nur vergeudet Zeit. Count me out!

Herr Schäfer hat doch recht.
Unser Genosse muß wirklich heißen: Waffel-Frühling. Anders ist es nicht mehr zu erklären.

Gerhard Lenz | So., 5. Februar 2023 - 17:15

Antwort auf von Stefan Forbrig

Ich kann also davon ausgehen, dass mein Urteil über "Herrn Schäfer" auch auf Sie zutrifft! Wundert mich jetzt nicht. Wo Sie doch ähnlich "argumentieren"

Was auch sonst. Denn nicht wie Sie denkt, der muss ja beklopt sein.

Herr Schultheis, wie sehen es die einfachen antikommunistischen Menschen der westlichen Grenze zu RUSS die Problematik der Hilfe, wie z.B. Finnland, selbst die Schweden, die oft Eroberer waren, die ganzen Baltischen Völker, Polen, Ungarn bis hin zu den Georgiern &&&?

Natürlich -die allermeisten Treue-Kameraden der deutsch-sowjetischen Freundschaft aus DDR-Zeiten sind noch heute mit RUSS im Geist verbunden.
Bei mir sind es eher die Grautöne der Logik. Klare Ansagen & Meinung haben & dies freundlich, aber auch klar ohne "Wenn & Aber"
Deshalb beziehen wir auch ein ganz klare Stellung wie z.B. bei Herr Johannsen seinen K.. Wir haben uns damals nicht verbogen aus irgend welchen Vorteilen & haben es auch nicht in der BRD so weiter gehalten, wie z.B. sein SPD-Austritt & bei mir der Kirchenaustritt

Das die westlichen Bürger vieles nicht sehen woll(t)en, liegt auch daran, dass sie bisher keine Diktatur erlebt hatten

Jedenfalls fmp.: Waffen zur Verteidigung der UA ihres Territoriums, No Krim

Herr Schultheis, wie sehen es die einfachen antikommunistischen Menschen der westlichen Grenze zu RUSS die Problematik der Hilfe, wie z.B. Finnland, selbst die Schweden, die oft Eroberer waren, die ganzen Baltischen Völker, Polen, Ungarn bis hin zu den Georgiern &&&?

Natürlich -die allermeisten Treue-Kameraden der deutsch-sowjetischen Freundschaft aus DDR-Zeiten sind noch heute mit RUSS im Geist verbunden.
Bei mir sind es eher die Grautöne der Logik. Klare Ansagen & Meinung haben & dies freundlich, aber auch klar ohne "Wenn & Aber"
Deshalb beziehen wir auch ein ganz klare Stellung wie z.B. bei Herr Johannsen seinen K.. Wir haben uns damals nicht verbogen aus irgend welchen Vorteilen & haben es auch nicht in der BRD so weiter gehalten, wie z.B. sein SPD-Austritt & bei mir der Kirchenaustritt

Das die westlichen Bürger vieles nicht sehen woll(t)en, liegt auch daran, dass sie bisher keine Diktatur erlebt hatten

Jedenfalls fmp.: Waffen zur Verteidigung der UA ihres Territoriums, No Krim

machen Sie sich eindeutig mit schuldig am größten Verbrechen des ersten Quartals dieses noch jungen Jahrhunderts (vergessen wir mal den verbrecherischen Irak-Krieg, der ebenso auf das Konto Ihrer Freunde geht!). Das ist ein Verbrechen nicht nur gegen Russland, sondern auch besonders gegen die Ukraine. Wie die Rand-Denkspiele belegen, hat man diese nur benutzt, um die eigenen hinterfotzigsten Interessen zu bedienen - egal wie viele dabei draufgehen, sind ja diesmal keine GIs. Nur wir leben hier in Europa, die UA und Russland sind unsere Nachnarn und Deutschland geht dabei vor die Hunde, Lehmann. Es wird etwas ungemütlich werden, verlassen Sie sich drauf.

Sorry Herr Schultheis, bitte immer alle zwei Seiten einer Medaille betrachten.
Und das hier mehr wie Fehler & ich glaube nicht an Fehler/ Zufall, sondern wie bei anderen Themen - ALLES PLAN, egal welcher Schachspieler

Und der größte Garant für Frieden sind klare Ansagen, Abmachungen, Vereinbarungen &&&

UND DIES FÜR ALLE BEVÖLKERUNGSGRUPPEN hör & lesbar - nachvollziehbar

UND WO EIN JEDER MENSCHENBÜRGER WEISS, DORT VERLÄUFT DIE ROTE LINIE
(egal welche Flagge oben am Mast weht)

Und so wie Europa mit ihrer Nato (in meinen Augen wegen einzelner, großer USA-Cliquen) komplett nach 1990 versagt hat, RUSS ins EU-Boot zu nehmen, so hat man auch bewusst KEINE Absprachen über die Krim mit RUSS geführt.

Die Kehrseite & was alle hier nicht möglich gehalten haben, der militärische Überfall RUSS auf die UA, wo Putin die rote Linie überschritten hat.
Wenn er unter Androhung eine Sicherheits-Zone im Donbass-Becken verlangt hätte, i.O. - ABER NICHT SO, das ist Stalin:-Geist, wo wir EU/ICH sagen NET

Hans Jürgen Wienroth | Sa., 4. Februar 2023 - 12:57

Für mich stellt sich bei Ihrem Bericht die Frage: Inwieweit hat die RAND daran mitgewirkt, zunächst den Konflikt durch die Studienergebnisse anzuheizen und jetzt, nach Ausbruch des Krieges, einen Rückzieher gemacht, um die Situation nicht weiter eskalieren zu lassen? Von einer Analyse zur friedlichen Koexistenz habe ich im ersten Teil nichts gelesen, war ggf. auch nicht Ziel der Auftraggeber. Am Ende gibt es neben vielen Verlierern nur einen Gewinner: RAND.
Mehr gibt es dazu nicht zu schreiben.

Albert Schultheis | Sa., 4. Februar 2023 - 12:59

Es müsste jetzt Verhandlungen geben sofort! - Nur, nach den Enthüllungen Merkels, Hollands und Johnsons, dass man die Minsk II Unterhandlungen mit Russland nur geführt hat mit der Absicht, die Russen hinzuhalten, Zeit zu gewinnen, damit man die Bandera-Soldateska des Selenskyj NATO-mäßig aufrüsten kann - nach dieser Erfahrung wird sich wohl in den nächsten Hundert Jahren kein Potentat der Russen mehr dazu hergeben, mit diesem moralisch völlig verkommenen und hinterhältigen Westen auch nur noch ein offenes Wort zu reden. Allein dafür hat der dreckige Westen - und insbesondere Deutschland - eine richtig nachhaltige Lektion verdient! Aber die Russen wissen, dass sie diesen Krieg gewinnen werden, weil sie ihn nicht verlieren DÜRFEN. Es ist wahrlich ihr Großer Vaterländische Krieg 2.0. Sie werden ihn bis zum bitteren Ende führen, weil wir ihnen keine andere Wahl gelassen haben. Danach werden sie ihre Bedingungen der Ukraine und uns diktieren. Mit vollem moralischem Recht des Siegers!

Ronald Lehmann | So., 5. Februar 2023 - 11:50

Antwort auf von Albert Schultheis

Und das Tag wie Nacht & wo der Europäer erfährt, wie die einfachen Menschen in der UA wie Soldaten denken. Und dies vor allen Öffentlich über die Medien!
Das Grundsätzlich ALLE Forderungen beider Seiten über die Medien öffentlich erfolgen. Der Krieg ist auch Öffentlich & kein Schachspiel. Es geht um Menschenleben & da Herr Lenz, bei Corona ging es ihnen doch auch um Menschenleben. Oder
Und Frieden - Handel ist keine Einbahnstraße, sondern leben & leben lassen, für ALLE SEITEN!

Manchmal habe ich persönlich den Eindruck, dass ALLE STAATSHÄUPTER mit gezinkten Karten spielen & dies untereinander wohl wissentlich & einvernehmlich
Ansonsten kann ich mir diese Logik des Krieges nicht erklären wie z.B.

Unter/ Zu welchen Bedingungen würden sich die Truppen RUSS zurück ziehen & einen Friedenvertrag mit der UA & einen Sicherheitsvertrag mit der Nato unterschreiben?

Welche Bedingungen würde das UA Volk & nicht Selenskyj oder die USA akzeptieren, damit wieder Frieden & Handel erfolgen kann?

Martin Beckmann | Sa., 4. Februar 2023 - 13:16

Wenn ich sehe, was Baerbock, Strack-Z., Habeck, Hofreiter u.a. vom Stapel gelassen haben mit ihrer kriegslüsternden Propaganda, den sinnlosen Waffenlieferungen und Sanktionen, haben die sich in eine Situation gebracht, aus der sie ohne Gesichtsverlust nicht mehr rauskommen. Die Sanktionen haben unserem Land und Volk enormen Schaden zugefügt und ich sehe keine Änderungen Richtung Friedenspolitik. Den Interessen der USA so auf den Leim zu gehen, zeigt eine Politik der Naivität und Dummheit.

Bernd Windisch | Sa., 4. Februar 2023 - 13:26

Die Interessen der USA sind nicht identisch mit denen der Ukraine.

Sie Interessen Deutschlands sind nicht identisch mit denen der USA und der Ukraine.

Nur die Besten unter den Klugen glauben, dass es den USA tatsächlich um die territoriale Unversehrtheit der Ukraine geht.

Wie hier schon oft zu lesen war hat sich Deutschland von der Realpolitik entkoppelt und läuft irgendwelchen Träumereien hinterher. Es kann halt nicht sein was nicht sein darf.

Allein der Wiederaufbau auf das schwache Vorkriegsniveau der Ukraine ist eine Generationenaufgabe. Außerdem wird die Ukraine den menschlichen Aderlass durch Auswanderung nur schwer verkraften. Das Land steckt in einer Sackgasse und wir mit ihm. Möglich, dass die westlichen Unterstützer Russland zu einem Waffenstillstand zwingen. Die in der Ukraine verbleibenden Menschen stehen so oder so vor einem schweren Gang.

Keppelen Juliana | Sa., 4. Februar 2023 - 16:04

Antwort auf von Bernd Windisch

Schauen sie sich doch die Kommödie an die die EU Vertreter und ihre Entourage gestern in Kiew abgezogen haben. Klein Napoleon hat geladen und die EU Hofnarren sind angetanzt. Überhaupt muss man sich dieses Schauspiel mal genauer betrachten, da reist eine hochrangige oder die hochrangige Vertretung der EU in die Hauptstadt (zum Teil mit der Bahn) eines Landes in dem lt. Presse und Aussagen eben dieser Hochrangigen ein brutaler, völkerrechtswidriger, ohne Rücksicht auf die zivile Bevölkerung nehmender Krieg herrscht um einen Gipfel abzuhalten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass in zeiten des amerikanischen Überfalls auf den Irak jemals eine Delegation der EU (oder eine andere x-beliebige) gewagt hätte in Bagdad einen Gipfel abzuhalten um sich solidarisch mit den Angegriffenen zu zeigen und über Waffen und andere Wohltaten zu konferieren. Entweder ist es Propaganda, dass der Krieg so brutal ist, oder der Krieg der Ami war um einiges brutaler und rüchsichtsloser.

Na bravo. Nicht nur Panzervorschrift, nun auch Kleidungsvorschrift.
Ein stilloser Brandstifter zeigt Stil. Angetanzt ohne entsprechender
Klamotten? Ich bitte Sie liebe Frau Keppeln. Ganz normale Büro-
kleidung aber nicht in olivgrün forderte Melnyk. Das kommt Ursula
von der Leyen gerade recht. Sie trägt und denkt nur noch in gelb-
blau oder blau-gelb. Ihre Busenfreundin Frau Selenskyj kennt sich
aus. Sie weiß was Männer wollen. Noch Fragen?

Ernst-Günther Konrad | Sa., 4. Februar 2023 - 13:31

Niemand bestreitet die territoriale Integrität der UA. Niemand bestreitet, dass Russland völkerrechtswidrig bereits 2014 und erneut seit 24.2.22 in die UA eingefallen ist. Niemand bestreitet, das UA das natürliche Recht hat, sein Staatsgebiet und seine Bürger vor Fremdherrschaft zu schützen. Dennoch muss man immer die Hintergründe der handelnden Personen und Staaten und ihre nationalen Ziele hinterfragen und diskutieren. Diese Diskussion darf derzeit nicht geführt werden, ohne als Unterstützer der Kriegshandlungen Russlands betrachtet zu werden. Wer aber die Hintergründe nicht aufdeckt, die vielfältigen Verflechtungen beiden Staaten, ihrer Geschichte und ihrem gegenwärtigen politischen handeln, wird niemals eine Lösung finden, diesen Krieg zu beenden. Die RAND Lageanalyse betrachtet diesen Krieg rein aus nationaler Sicht der USA, wägt also Vor- und Nachteile für sich selbst ab. Ich lese aber nichts davon was die Menschen in UA und Russland tatsächlich wollen. Nämlich vor allem Frieden.

Hartmut Damerow | Sa., 4. Februar 2023 - 14:02

Danke Herr Grau, es war wieder mal eine gute Arbeit von Ihnen. Sie sind tiefgründig und schreiben realistische Beiträge zu verschiedenen Themen. In der Kolumne vom 4.2.2023 behandeln Sie einige der versteckten Hintergründe des Ukraine-Konflikts
(wie bereits am 2.4. 2022, Machtpoker zwischen Russland und den USA: „And the Winner is …“).
Machen Sie weiter so. Vielleicht wacht ja noch der eine oder andere auf und beendet bzw. minimiert eines Tages die moralische Außenpolitik. Das trifft natürlich auch auf die Innenpolitik zu, doch kann diese nicht den zer-
störerischen Effekt hervorrufen: siehe Ihren Artikel "Atomwaffen und die Logik der Abschreckung", 26.3.2022).

ursula keuck | Sa., 4. Februar 2023 - 14:31

Solange der scheinheilige Ukrainische Napoleon – Wolodymyr der ERSTE - von der ganzen Welt hofiert/bejubelt und fast zu Lebzeiten heiliggesprochen wird, müssen wir mit einem Weltkrieg täglich rechnen.

Dominik Roth | Sa., 4. Februar 2023 - 14:54

Es ist mir ein Rätsel, dass Sie die Wichtigkeit des ukrainischen Freiheitskampfes für die langfristige Stellung des Westens in dieser mehrheitlich unfreien Welt nicht erkennen. Irgendwelche Thinkttanks die ihre Auffassung untermauern werden Sie immer finden...

Georg Chiste | Sa., 4. Februar 2023 - 15:01

Auf der einen Seite sagen viele: es kann keinen Kompromiss zwischen einem Hausbesitzer und einem Einbrecher geben.
Aber will man in diesem Krieg mehr Gewalt oder mehr Verhandlungen? Das große Risiko ist, dass sich der Konflikt ausweitet bzw. weiter eskaliert. Das Ziel Russlands Wirtschaft und Streitkräfte zu überfordern und aus dem Gleichgewicht zu bringen, wird wohl nicht funktionieren. Auch wenn sich das viele wünschen.
Es spricht also alles dafür, eine politische Lösung des Ukrainekriegs anzustreben.

Gabriele Bondzio | Sa., 4. Februar 2023 - 15:28

Ich halte zwar nicht viel von solchen Analysten,
Weil hier die Opfer, welche mit solchen Planungen einhergehen, keine Rolle spielen.
Hier herrscht eiskaltes Kalkühl.

Aber sie haben teils recht Herr Grau... "In Deutschland hinkt man der Entwicklung wieder einmal hinterher und verliert sich in der eigenen süßlich-blumigen Rhetorik von Werten und Völkerrecht."

Wobei ich hier auch anmerken muss, es sind in der Regel viele Worthülsen und Machtgehabe dabei.
Der Spruch den sich viele Politiker, voran
die Grünen (besonders Baerbock, Hoffreiter) befleißigen...
Mit immer mehr Waffen Frieden schaffen geht in Bezug mit Russland nicht auf.
Geht eigentlich nie auf...

Ronald Lehmann | Sa., 4. Februar 2023 - 16:04

& dieser Frieden sollte nicht bedinungslos, sondern mit EINER Sprache, die westliche Sprache der FREIHEIT & DES RECHTS-STAATES (keine Fasaden-Demokratie) sein
& einer ganz klarer Ansage an alle Diktaturen

Das westliche Verteitungsbündnis dulte keine Okkupation & wir lassen uns von niemanden drohen oder Angst machen, weil Fundament der christliche Zivilisation Freiheit, Gerechtigkeit, Demokratie sind wie Gottes Vertrauen!

Wenn auch der Kommunismus & seine Bluts-Freunde den christlichen Glauben & deren Demokratie vertäufeln, bekämpfen, verunglimpfem wie geistig unterwandern

Deshalb
Durch den Fehler der nicht klaren Absprache wird die Krim RUSS zugestanden,

ABER KEINEN MILIMETER MEHR

Und wenn der Kampf für die Freiheit statt des Sklaventums mit den Tod meinerseits enden sollte, dann ist es fmp. Gotte Wille

Aber es wird alles getan, dass Sklaverei (& das sind ISMUS-Formen) wir als KOMPLETT_WESTEN nicht akzeptieren,
ohne Wenn & Aber.

Und denen es nicht gefällt, ab in ISMUS-Staaten!

Ronald Lehmann | Sa., 4. Februar 2023 - 16:30

WARUM MICH DIE WESTLICHE POLITIK AUFREGT:

Wenn es um Unterstützung von schwächeren Staaten durch Aggresoren geht, wird nicht mit einer Stimme geredet, weil UNO wie NATO ein Quassel-Verein der Möchtegerne & Darsteller ist

Es giibt so viel andere & selbst FRA als größter Waffenexpondeur in EU ist - ich höre nichts von denen

Zumal sollte nicht die BRD Panzer liefern, sondern die NATO nach der Devise,

ALLE 30 für einen, einer für alle 30

Und wenn jetzt irgend einer behauptet, die UA gehört nicht zu Europa, dann lebt dieser in einer falschen Welt & es dies wäre in meinen Augen mehr als schöflich, weil

wir Nicht-Gleichschritt-Ostdeutsche (die Opposition zur sozialischen Diktatur des Proletariat) dem Westen wie den Amerikanern (& die Westberliner haben leider schon die Zeit & Hilfe der Amis von 1948/49 vergessen) mehr als dankbar waren, dass all die Politiker (bis auf links gesinnte)

UNS IM OSTEN NICHT AUFGEGEBEN HABEN,
sondern für unsere Freiheit wie H.Schmidt oder
H.Kohl kämpften!

Hans Süßenguth-Großmann | Sa., 4. Februar 2023 - 17:07

Ich weiß nicht , wieso Herr Lenz so erschüttert ist. Es läuft doch alles so gut, jetzt werden noch ein paar Panzer in den Krieg geschickt, der ist realer als jedes Manöver. Die Ukrainer testen die Waffen unter realen Bedingungen ggf. überleben sie den Test auch nicht. Die Militärs können hinterher alles auswerten.
Irgendwann wird Selenski gesagt, dass es nicht mehr weiter geht und er sich mit den Russen einigen muss.
Ich bin froh, wenn es nicht zum Einsatz russischer A-Waffen kommt und als ganz schlimmer Defätist, wenn wir wieder Russengas hätten.

Thorwald Franke | Sa., 4. Februar 2023 - 19:33

Genau dieselbe RAND-Studie wird aktuell auf dem Youtube-Kanal von Prof. Christian Rieck ausführlich besprochen. Und dort ist die Empfehlung diese: Man solle einerseits Verhandlungsangebote an Russland machen (wie hier dargestellt), andererseits aber gleichzeitig deutlich machen, dass man die Ukraine dauerhaft unterstützen werde (das fehlt hier).

Es ist gerade diese Kombination von Zuckerbrot und Peitsche, die nach Meinung der RAND-Analysten zum Ende des Krieges führen wird.

Insofern ist die aktuelle Panzerlieferung also durchaus zielführend. Es müsste sogar deutlich gemacht werden, dass der Westen auch die nächsten 5 oder 10 Jahre Panzer liefern wird, falls das nötig sein sollte.

"… Es müsste sogar deutlich gemacht werden, dass der Westen auch die nächsten 5 oder 10 Jahre Panzer liefern wird, falls das nötig sein sollte..."

… und den Krieg und das Töten damit bis zum St.- Nimmerleinstag ausdehnt und fortsetzt. Klasse. Super Strategie.

Thorwald Franke | So., 5. Februar 2023 - 15:53

Antwort auf von Stefan Forbrig

Stefan Forbrig, Sie haben da etwas gründlich missverstanden. Gerade dadurch, dass man deutlich macht, auch noch 5-10 Jahre weiterzumachen, bringt man die Gegenseite dazu, über ein Aufhören nachzudenken. Denn auch die Gegenseite hat keine Lust, 5-10 Jahre weiterzumachen.

Es ist derselbe Kniff wie "Si vis pacem para bellum", wenn Du Frieden willst, rüste zum Krieg. Wer auf massive, fahrlässige Abrüstung setzt, lädt andere ja gerade dazu ein, anzugreifen. Wer dagegen gut gerüstet ist, hat gute Chancen, dauerhaft in Frieden zu leben.

Als Ergänzung sage ich nur Helmut Schmidt & Nato-Doppelbeschluss, wo auch die BRD mehr als gespalten war oder Kuba-Krise (& dies hat nichts fmp. mit den Unrühmlichkeiten der USA nichts zu tun. Wie bei Gericht - jeder Fall für sich)

Fmp. war Helmut Schmidt ein Macher des Friedens ohne Angst seiner Zeit in noch schwierigeren Zeiten

Edwin Gaza | Sa., 4. Februar 2023 - 21:09

Sehr geehrter Herr Grau,
Sie zitieren ein Strategiepapier aus 2019, also zur Zeit Trumps. Was da drin steht ist amerikanische Politik. Ich kann mich erinnern, Biden war als Vizepräsident 2 mal in der Ukraine , 2009 und 2015. Das Strategiepapier muss eine Vorgeschichte haben.
Was hat die Obama Regierung den Politikern in der Ukraine versprochen?

Armin Latell | So., 5. Februar 2023 - 07:30

irgendwann, in einem besseren Deutschland mit eigenen Interessen, hat Putin am 25.09.2001 im Bundestag gesagt: „Heute müssen wir mit Bestimmtheit und endgültig erklären: Der Kalte Krieg ist vorbei.“ Für die amerik. Falken die Gelegenheit, im Verborgenen diesen kalten Krieg weiterzuführen. Nicht nur gegen Russland, sondern gegen alle Länder und Staaten, an denen sie Interesse hatten und haben, also Machtansprüche auf begehrte Rohstoffe. Die Dividende für den Sieg in WKII hat dieses System längst verbraucht, heute sind die vsa die größten Unruhestifter weltweit. Gibt es irgend einen Unruheherd, an dem sie nicht beteiligt sind? Deren Milliardäre kriegen den Hals nicht voll, wollen nichts Geringeres als einfach alles, jedes Mittel ist Recht, der Zweck heiligt die Mittel. In den Startlöchern der Konflikt mit China. Da sollten sie sich mehr und Besseres als Krieg zu schüren einfallen lassen. Ich befürchte, dagegen ist der Krieg gegen Ru nur ein laues Lüftchen.

Brigitte Simon | So., 5. Februar 2023 - 18:29

Parallel zu Ihrem hervorragenden Artikel "Einen langen Krieg zu vermeiden" lieber Herr Dr. Grau, las ich Ihren Artikel "In der Sackgasse" vom 05.03.2022. Genau wie von Ihnen prognostiziert, steckt die Welt weiterhin in einer verhängnisvollen Sackgasse. Die Ukrainekrise. Der ukrainische gefährliche größenwahnsinnige Kriegspräsident Selenskyj sieht sich, unterstützt von der EU und einer noch demokratischen USA, bestätigt. Sein Ziel, die Rückeroberung aller velorenen Gebiete ist illusorisch, nicht aber ein Abkommen, das die Würde der U intakt läßt. Die Alternative wäre ein ewiger Krieg und Autoritarismus. Oder entstehen aus diese Krise Sicherheits-
strukturen? Wie sich das geopolitische Umfeld weiterhin entwickelt, hat enorme Auswirkungen auf Wirtschaft, Politik, unserem Wohlstand...
Entweder gelingt es uns gemeinsam mit den westlichen! und anderen westlich! geprägten Ländern, ohne einer Scheindemokratie wie die Ukraine, liberale Werte international abzusichern.

Oder wir bewegen uns auf eine regellose Phase der Weltpolitik zu.

Vor einem Jahr warnte Biden in seiner Rede in Warschau: "Diese Schlacht wird nicht in Tagen geschlagen werden. Wir müssen uns für einen langen Kampf stählen". Nein, wir müssen einen langen Krieg vermeiden sehen
Dr. Grau, wie auch die RAND Corporation, ganz richtig.

Hat S eine Strategie für den weiteren Krieg?
Er benötigt positive Resultate für den inneren Frieden. Die Toleranz der Bevölkerung gegen die Selbstherrlichkeit S und seiner Elite sinkt angesichts der Opfer rapide. Doch sein politisches System macht ein hartes Durchgreifen fast unmöglich. Es beginnt seine telegene Entzauberung.
Aber nicht in der EU. Hier bleiben die Blinden die Königinnen.
Öffentlichkeitswirksam, zwei Tage vor dem Kiew-Meeting, die Entlassung
oligarchistischer Mitarbeiter aus seinem engsten Kreis. Eine Farce. Wann wird
S sich selber entlassen? Was wird aus ihm, sollten die Republikaner Biden
ablösen?

Brigitte Simon | So., 5. Februar 2023 - 18:55

Oder wir bewegen uns auf eine regellose Phase de Weltpolitik zu.

Vor einem Jahr warnte Biden in seiner Rede in Warschau: "Diese Schlacht wird nicht in Tagen geschlagen werden. Wir müssen uns für einen langen Krieg stählen". Das müssen wir nicht.
Wir müssen einen langen Krieg vermeiden .
So schreibt Dr. Grau, so schreibt die RAND Corporation.

Doch Realismus in D ist ein Begriff ohne Zukunft.