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Gold-gelbe hausgemachte Pommes aus dem Ofen. / dpa

Rezept für Pommes aus dem Ofen - Diese Fritten sind besser als in jeder Imbissbude

Corona hin, Lockdown her: An der Lust auf Pommes hat die Pandemie wenig verändert. Aber vielleicht sollte man mal was anderes als in Frittenfett ertränkte Kartoffelmehl-Formstäbchen probieren, meint unser Genusskolumnist.

Autoreninfo

Rainer Balcerowiak ist Journalist und Autor und wohnt in Berlin. Im Februar 2017 erschien von ihm „Die Heuchelei von der Reform: Wie die Politik Meinungen macht, desinformiert und falsche Hoffnungen weckt (edition berolina). Er betreibt den Blog „Genuss ist Notwehr“.

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Als diese Kolumne vor gut einem Jahr gestartet wurde, stand sie ganz im Zeichen der ersten Corona-Welle und den damit verbundenen Restriktionen. Wohl niemand hat damals ernsthaft befürchtet, dass wir auch ein Jahr später kein Restaurant besuchen dürfen und man sogar von Imbissbetreibern freundlich gebeten wird, die soeben erworbene Currywurst doch bitte nicht am Stehtresen, sondern ein paar Meter weiter zu verzehren.

Nicht nur das private, sondern auch das berufliche Leben hat sich seitdem zunehmend in die eigene Wohnung verlagert, die mittlerweile auch als Arbeitsplatz, Kinderbetreuungsstätte und Kleinkantine genutzt werden muss. Lieferdienste, To-Go-Angebote und Fertigprodukte aller Art erlebten einen sagenhaften Aufschwung, aber auch häusliche Speisezubereitung erfuhr eine gewisse Renaissance.

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Bernd Muhlack | Sa, 27. März 2021 - 15:18

Pommes sind Kult!
Ein oller Schimanski:
Schimanski und Thanner observieren ein Gebäude; jeder mit einem Schälchen Pommes inner Hand.
Schimi schlingt sie ruckzuck herunter, guckt dann zu Thanner rüber:
"Thanner krieg ich nochen paar?"
"Nein Horst, du hattest genauso viele wie ich.
Man muss lernen mit dem zufrieden zu sein, was man hat!"
"Mensch Thanner, ich war dochen Heimkind!"
"Hier Horst: nimm sie alle! Da, nimm sie!"
- und sie fallen alle innen Dreck!

In der Tat sind belgische Pommes das Maß aller Dinge. Das ist auch unserer Kanzlerin bekannt.
Es gibt schöne abendliche Aufnahmen bei einer Sitzungspause in Brüssel:
https://www.spiegel.de/politik/ausland/angela-merkel-kanzlerin-holt-sic…

Das Schlimmste was es gibt ist dieses so genannte "Pommes-Gewürz!"
Es ist eher zum Verfugen von Fliesen geeignet, so man den Geruch erträgt.

Jetzt suche ich mir "Asterix bei den Belgiern" heraus.
"Kartoffels fritiert? Dat muss ich unbedingt mit Kantine bereden."

Die wichtigste Zutat dazu sind natürlich die Kartoffeln selbst, Herr Muhlack.
Und da sollte man nicht undedingt die Massenware aus dem Supermarkt oder vom Discounter nehmen. Und Festkochend sollten sie sein.
Die Belgier verwenden für ihre dicke Pommes frites mehligkochende Sorten. Ist nicht mein Ding.
Ich bevorzuge Linda oder Bamberger Hörnchen.
Frittiert werden die bei mir in der Heißluftfriteuse mit Rührwerk. Sind nicht fettig, da nur minimal Öl zugesetzt wird und behalten ihre Vitamine. Das Öl sollte auch hier hochwertig sein.
Zu Pommes Rut-Wieß
"Auf die Pommes was drauf?"
"Was kostet das denn?
"30 Cent."
"Dann tun sie mir bitte
ein halbes Hähnchen drauf"
Bon Appetit

Philippe Schannes | Sa, 27. März 2021 - 16:29

Etwas simpel und auch etwas leichter gesagt als getan. Das Wenden im Ofen der Pommes ist nämlich immer so eine Sache. Es ist wichtig, damit sie gleichmäßig bräunen. Aber mit so dünnen Stiftchen, vor allem, wenn man viele hat, nicht so einfach. Aus diesem Grund empfehle ich den AirFryer, das ist ja nichts anderes als ein Mini-Ofen mit automatischer Drehung/Wendung.

Außerdem empfehle ich weitere Gewürze als Salz. Eine Prise Pfeffer und ein wenig Paprikapulver machen das Ganze noch besser.

Helmut Bachmann | Sa, 27. März 2021 - 16:51

Die Stärke fördert doch die Bräunung. Die ist in diesem Falle doch gewünscht? Wieso also abgeben?

Ich finde, der Cicero sollte seinen Schwerpunkt auf Essen und Kochrezepte legen.
Im Gegensatz zum politischen Teil ist dieser hier recht vielfältig.