- Narr in Verzweiflung
Ernstes mit Humor zu verbinden, ist eine Spezialität des Regisseurs Markus Goller. In „Die Ironie des Lebens“ entschärft er den Stimmungskiller Tod. Corinna Harfouch und Uwe Ochsenknecht beeindrucken auf dieser bewegenden letzten Reise.
Der Tod scheint die deutschen Filmemacher in diesem Kinojahr besonders zu beschäftigen. Nach „Sterben“ von Mathias Glasner und „Ivo“ von Eva Trobisch erscheint diese Woche erneut eine Produktion, die vom menschlichen Ableben handelt. Mit ihren unterschiedlichen Umsetzungen spiegeln alle drei Werke die Vielseitigkeit unseres Umgangs mit diesem Tabuthema. Vor allem aber bieten sie darauf neue Sichtweisen. Solche, die den Ernst der Lage nicht unter den Teppich kehren und einen gewissen Pragmatismus gepaart mit Humor zulassen. Die befreiende Wirkung dieses Ansatzes tut gut – dem Zuschauer wie dem deutschen Film.
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