Eine Aktivistin auf einer queeren Kundgebung / picture alliance

Psychologe über Empfehlung des Familienministeriums - „Pubertätsblocker für Kinder dürfen nicht verharmlost werden"

Auf der Internetseite des Bundesfamilienministeriums sorgte ein Beitrag für große Aufregung. Darin wird geschlechtlich verunsicherten Kindern wärmstens empfohlen, sogenannte Pubertätsblocker einzunehmen. Mit dem Psychologen Bernd Ahrbeck spricht Cicero über die Gefahren dieser Medikamente, den massiven Hype um Transsexuelle und die Macht ihrer Lobby.

Clemens Traub

Autoreninfo

Clemens Traub ist Buchautor und Politik-Student. Zuletzt erschien sein Buch „Future for Fridays?“ im Quadriga-Verlag.

So erreichen Sie Clemens Traub:

Bernd Ahrbeck ist Psychoanalytiker und Professor für psychoanalytische Pädagogik an der International Psychoanalytic Universtiy (IPU) in Berlin. Zuvor unterrichtete er als Professor für Rehabilitationswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich der psychoanalytischen Pädagogik, schulischen Inklusion und Transsexualität.

Herr Ahrbeck, das Familienministerium empfiehlt jungen Menschen, die sich in ihrer Geschlechtsidentität unsicher sind, die Einnahme sogenannter Pubertätsblocker. Können Sie uns erklären, was das ist?

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Dominik Roth | Fr., 14. Oktober 2022 - 16:13

deren genaue Funktionsweise die Medizin nicht richtig versteht. Mediziner, die solches Jugendlichen in deren (auch sexuellen) Lebenfindungsphase antun gehören ins Gefängnis!

Abgesehen davon ist 'Identität' Resultat aus dem was zwischen dem Individuum und der Gesellschaft verhandelt wird und kann nicht einfach mit einem Kreuzchen beim Einwohnermeldeamt festgelegt werden.

Walter Bühler | Fr., 14. Oktober 2022 - 16:19

... dass sich menschliche Gemeinschaften selbst abschaffen, indem sie sich endgültig aus der kulturellen, sozialen und biologischen Realität katapultieren.

Kinder aufzuziehen wird als lästige und schwierige Aufgabe abgelehnt., Verantwortung als Mutter und Vater will kaum einer mehr übernehmen; die "Kinderproduktion" wird den Underdogs oder irgendwelchen Kinderimporten überlassen, erzogen wird das Kind vom Staat. In diesem Paradies können sich die "Erwachsenen" im ewigen Chillen ihren jeweiligen Lüsten und Neigungen hingeben - ohne jede Verantwortung für die Zukunft.

Schöne neue Welt!

Allerdings: Wenn die "Queeren" und die "Normalos" sich von der Zukunft verabschieden, dann müssen sich halt Menschen wie Orban, Kaczinski, Erdogan, Selinski, Putin, Xi um die Zukunft der Menschheit kümmern. Die anderen sind ja viel zu faul.

Was solls?

Karl-Heinz Weiß | Fr., 14. Oktober 2022 - 16:20

Verharmlosung pädophiler Verhaltensweisen als Zeichen angeblich antiautoritärer Gesinnung: diese Form des Kindesmissbrauchs wähnte man einige Jahre als überwunden. Nun kommt die negative Beeinflussung Heranwachsender in Gestalt der Vergötterung trans-und intersexueller Personen daher, die nur eine verschwindende Minderheit repräsentieren. Die politischen Förderer weisen erneut zahlreiche Übereinstimmungen auf.

Ernst-Günther Konrad | Fr., 14. Oktober 2022 - 17:07

Bereits bei der Isolation von Kindern durch die Coronamaßnahmen, das Zersetzen der Familien, die Quarantänebestimmungen für Kitas und Schulen wurden zum Teil mit Einwilligung hysterischer Eltern erhebliche Schäden den Kindern zugefügt. Jetzt wird mit diesem ganzen Transsexuellen Wahnsinn und durch diese Pubertätsblocker den Kindern der Rest gegeben. Es reicht nicht, das Kinder Selbsttötung begehen, massenhaft in Psychologischer Behandlung sich befinden bzw. keine Therapieplätze finden, nein jetzt muss auch noch in die Entwicklung der Menschen, vom Kindsein bis zum Erwachsenwerden eingegriffen werden. Und man läßt diese Spinner und Verbrecher an Kinderseelen auch noch gewähren bzw. "Scheinexperten" und links-grüne "Beratern" werden kaum widersprochen, die Bühnen in der Öffentlichkeit bereitgestellt.
Es ist ein Verbrechen an diesen Kindern, sie am Erwachsenenwerden, am sich selbst finden und ausprobieren mittels Medikamenten zu hindern. Wer sein Kind liebt sollte endlich aufbegehren.

Fritz Elvers | Fr., 14. Oktober 2022 - 17:19

Die Einnahme von IQ-Blockern sollte zumindest im Ministerium für Familie und Gedöns verboten werden. Mit Kontrollen bei Schichtbeginn und -ende.

Django Reinhardt | Fr., 14. Oktober 2022 - 22:30

Antwort auf von Fritz Elvers

Die brauchen die alle gar nicht, da ist ja leider nichts vorhanden was in der Birne sich blocken ließe.

michael büchner | Fr., 14. Oktober 2022 - 17:40

dass diese indoktrination unserer kinder das thema kindesmißbrauch nicht nur streift, sondern viel mehr vollumfänglich trifft!

unerträglich & widerlich!

Günter Johannsen | Fr., 14. Oktober 2022 - 17:42

Es ist das alte Problem der Grünen:
"Sexuelle Befreiung" der Kinder. Es ist unverantwortlich von einer Ministerin, eine solche Medikation zu empfehlen!
Die grünen Urheber des Gender-Diktats irrten sich schon einmal in den 70ern mit ihrer „sexuellen Befreiung“ für Kinder in Berliner KiTas für Betroffene folgenschwer. Die meisten der
damaligen Kinder leiden heute noch unter dieser "Befreiung".
Familienministerin Lisa Paus (Grüne) ist nicht nur inkompetent, sondern eine Gefahr für unsere Kinder, denn Pubertätsblocker sind sehr umstritten, weil gefährlich. Diese Dame sollte zurücktreten!
Ja, wir erleben zurzeit mit dieser Ampel eine sehr beunruhigende Entwicklung!

Hans Jürgen Wienroth | Fr., 14. Oktober 2022 - 19:25

Der Einfluss von Aktivisten ist in den Wohlstandsländern weit verbreitet. Sie werden oft von staatl. Stellen großzügig finanziert. Hinzu kommt eine dem „modernen“ Gesellschaftsbild zugewandte Medienlandschaft, die konventionelles als überholt ansieht. Dazu gehört z. B. die christl. Religion, konv. Landwirtschaft und die fossile Energie.
Dieses Gesellschaftsbild findet sich bevorzugt in sozialen politischen Kreisen, die Minderheiten als generell ausgegrenzt ansehen, die bei uns von Linken über SPD bis zu den Grünen vertreten werden. Über die üppig finanzierten sog. Zivilgesellschaften und deren herausgehobene Stellung als wissenschaftl. fundiert vollzieht sich ein Wandel, auf den auch die ursprünglich davon profitierenden Parteien keinen Einfluss mehr haben.
Es ist gut, dass sich an dieser Stelle der Widerstand aus der Medizin formiert. Leider sind bereits zu viele Kinder durch die Diskussion zwischen Biologie und Gender verunsichert und bereit für Therapien als Lösung der Probleme.

Wolfgang Benker | Fr., 14. Oktober 2022 - 21:38

Diese Ministerin und dieser sog. Gleichstellungsbeauftragte gehören sofort! ihres Amtes enthoben und dem Staatsanwalt vorgeführt.
Entscheiden müssen dann ordentliche Gerichte.
Zuvor natürlich die Aufhebung der Immunität
dieser Regierungsmitglieder, sofern vereidigt.
Punkt.

Gisela Fimiani | Fr., 14. Oktober 2022 - 22:53

Nicht „grob fahrlässig“ , es ist verbrecherisch, was im Namen einer irrsinnigen Ideologie in diesem Land inzwischen möglich ist. Demnächst wird auch die von Grünen ehemals angestrebte Pädophilie legitimiert werden. Ein Kindergarten in Berlin deutet den Weg. Schlimm genug, wenn sich erwachsene Menschen in D vollends abseitigen Ideologen unterwerfen, deren Menschenbild überaus fragwürdig ist. Wie aber steht es um eine Gesellschaft, die die aus Gleichgültigkeit, Feigheit und Verantwortungslosigkeit nicht mehr gewillt ist ihre eigene Kinder zu schützen? Eine derartige Gesellschaft ist zutiefst verkommen, gewissenlos und menschenverachtend. Die abgründige, grauenvolle Seite unserer verlogenen Moralverkäufer löst keinen Aufschrei aus……..

K. Busch | Fr., 14. Oktober 2022 - 23:53

Das Problem in unserem Land ist die derzeitige Regierung. Die Grünen treiben mit Ihrer krankhaften Phantasien unsere Gesellschaft von Tag zu Tag mehr in den Ruin. Wie kann ein Kanzler solch eine Ministerin dulden, die Jugendliche ermutigt, solche Schritte zu tun? Es ist ein Verbrechen an unseren Kindern! Blogger mit eigenartigen Aussagen haben Hochkonjunktur in den sozialen Medien und nichts geschieht! Journalisten, anstatt neutral zu berichten, huldigen die Grünen mit ihrer Ideologie, dass man sich nur noch beschämt abwenden kann. Es kann einem Angst + Bange vor der Zukunft werden. Keine Politiker, die sich dagegen wenden. Selbst die CDU biedert sich dieser Partei an. Sie duldet, Beispiel Wahl Niedersachsen, dass der Moderator verkündet, die 14%Partei kann mit der SPD die Regierung bilden. Ich glaubte immer , zuerst sprechen die Parteien mit den meisten Wählerstimmen miteinander über eine Koalition. Nein, SPD+Grüne sollen es sein! Welch ein Irrsinn oder gar gekaufte Journalisten?

Ingo frank | Sa., 15. Oktober 2022 - 08:46

die sich heute in „Kampf um sexuelle Befreiung“ umbenannt hat ist immer noch aktiv. Ein Fall für Polizei & Staatsanwaltschaft ….. zumindest in jedem anderen halbwegs zivilisierten Land.
Der Umbau des Staates geht unvermindert weiter und alle sehen zu. Mich wundert 1933 schon lange nicht mehr! Danach wurde u. a. auch mit Kindern experimentiert. …….
Mit freundlichen Grüßen aus der Erfurter Republik

Dorothee Sehrt-Irrek | Sa., 15. Oktober 2022 - 12:28

kann anderen doch geholfen werden, wenn auch evtl. in eine andere Richtung.
Mein Brustwachstum begann, als ich 6-7 Jahre alt war.
Mein Vater hat mich nie genau angesehen, weshalb ich noch eine Weile nur Badehosen trug.
Die Jungen haben es aber gemerkt und also blieb ich im Wasser, bis ich "sicher" war.
Meine Tage bekam ich zwischen 10 und 11 Jahren. Meine Tante soll sie erst mit ca. 18 Jahren bekommen haben.
ich führe das auf diese elenden 30 000 Einheiten Vitamin D zurück, die man früher nach dem Krieg Babys spritzte aus Angst vor Rachitis, die aber m.E. evtl. einen enormen Wachstumsschub auslösen und Hyperaktivität.
Ich könnte jetzt noch anfangen zu weinen, wenn ich bedenke, dass ich sehr viel später sexuell erkennbar bzw. empfindsam hätte werden können.
Ist Herr Ahrbeck auch Mediziner?
Solange die angewandte Methode Kindern, Jungen wie Mädchen keinen Schaden zufügt, auch nicht langfristig, schenkt ihnen FRIEDEN und INDIFFERENZ.
Was das mit Kunst zu tun haben soll, wüßte ich nicht...

Heidemarie Heim | Sa., 15. Oktober 2022 - 16:58

Sie nehmen sich aber diese Woche die dicksten Brocken vor geehrter Herr Traub;)! Hätte ich noch den ständig niedrigen Blutdruck meiner Jugendzeit wäre es wesentlich gesundheitsfördernder für mich Ihre Artikel und Interviews zu genießen;). Also reicht es unserer Jugend nicht mehr aus, sich von oben bis unten sowie von vorne und hinten mit bunter, inzwischen verbotener Tinte verzieren zu lassen, mehr Edelstahl am Körper zu tragen als man für das schicke neue Kaminrohr am Haus der Eltern gebraucht hat, sich auf von you tube vorgegebene Maße tot zu hungern, seinen Namen und Identität nach Gusto zu wechseln um zu irgend einer bedauernswerten, von der Mehrheit angegriffenen, diskriminierten Minderheit zu gehören. Nun greift man zur Optimierung in die alte Trickkiste des Doping, um wie bei den angeblich 16jährigen Kinderturnerinnen der 70er die Entwicklung zu verzögern oder heutzutage wahlweise mit Männerkörper bei den Frauen mitzulaufen bei Olympia. Aber hinterher beschweren u. verklagen.