Die Linke - Seit an Seit mit Islamisten

In der Linken geben inzwischen Vertreter der radikalen Gruppierung Marx21 den Ton an, wenn es um das Thema Islam geht. Im Kampf gegen „antimuslimischen Rassismus“ übt die Partei den Schulterschluss mit Islamisten. Doch es regt sich Widerstand.

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Linke Politiker wie Christine Buchholz wollen den Gesprächsfaden mit dem fundamentalen Islam nicht abreißen lassen / picture alliance

Autoreninfo

Rainer Balcerowiak ist Journalist und Autor und wohnt in Berlin. Im Februar 2017 erschien von ihm „Die Heuchelei von der Reform: Wie die Politik Meinungen macht, desinformiert und falsche Hoffnungen weckt (edition berolina). Er betreibt den Blog „Genuss ist Notwehr“.

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In den heißen Phasen von Wahlkämpfen geben Parteien allerlei Merkwürdiges zum Besten. Vieles gerät schnell in Vergessenheit, wenn der Urnengang beendet ist. Meistens zu Recht, doch in einigen Fällen sollte man sich dezidierte Aussagen intensiv zu Gemüte führen.

Das gilt auch für eine Presseerklärung der Hamburger Linken zu einem Urteil des Oberverwaltungsgerichts, das eine Verfügung der Landesregierung zum Ausschluss einer vollverschleierten Schülerin vom Unterricht aus formalen Gründen für unwirksam erklärt hatte. Sabine Boeddinghaus, bildungspolitische Sprecherin der Partei in der Hamburger Bürgerschaft, begrüßte das Urteil und erklärte dazu am 13. Februar 2020, dass man die Vollverschleierung von jungen Frauen an Schulen unter allen Umständen in Kauf nehmen müsse. Denn „selbst bei Zweifeln an der Freiwilligkeit des Tragens muss das Argument ausschlaggebend sein, dass ein Verbot absolut kontraproduktiv ist, da man jeglichen Gesprächsfaden abreißen lässt“.

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Wolfgang Tröbner | Mi, 3. Juni 2020 - 10:34

Ein sehr erhellender Artikel über die Linke. Vielen Dank dem Autor hierfür. Wenn die Regierung uns stets erzählt, dass die größte Gefahr für den Staat von rechts droht und man hört dann, was die Linke (und seien es nur Teile) von sich gibt, muss man sich schon die Frage stellen, ob und warum man auf dem linklen Auge so blind ist. Und das betrifft nicht nur die SPD und die Grünen, sondern immer mehr auch CDU/CSU, die allesamt emsig an der Legende stricken, die Linken seien Demokraten. Warum hat man die Wahl der "Verfassungs"-Richterinnen in Mecklenburg und Hamburg unterstützt? Warum prangert man nicht die Unterstützung von Ditib seitens der Linken und deren Kampf gegen "antimuslimischen Rassismus" an? Es wird doch immer offensichtlicher, was die Linke letzten Endes will: Die Abschaffung unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Wäre es nicht an der Zeit, die Umtriebe der Linken vom Verfassungschutz beobachten zu lassen? Was ist eigentlich los hierzulande?

Es ist schon sehr verwegen, was Wolfgang Tröbner an dieser Stelle behauptet. Er behauptet, Die Linke betreibe angeblich die Abschaffung unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Wie bitte?
Beweise für diese Behauptung führt er nicht an.
An dieser Stelle sei nochmals darauf aufmerksam gemacht, daß auch die Artikel 14 (Eigentumsverpflichtung, Enteignung) und Artikel 15 (Sozialisierung/Vergesellschaftung) zum Kernbestand unserer Verfassung, zu unserem Grundgesetz gehören.
Davon sprechen diejenigen nicht so gerne, die sich vehement gegen eine Wirtschaftsdemokratie aussprechen. Denn so lange es Reiche und Superreiche einerseits und wirtschaftlich enorm Benachteiligte andererseits gibt, bleibt unsere formelle Demokratie unvollendet, weil sich die Reichen alles kaufen können, auch die Macht über Minderheiten.
Dies sollten diejenigen bedenken, die immer gegen Linke hetzen und dabei das Geschäft der Oberen Zehntausend besorgen. Das ist und bleibt ungerecht.

für den Marxismus geben? Lesen Sie doch mal die Schriften von Marx und Lenin. Lenin beschreibt z.B. in "Was tun" und "Staat und Revolution" detailliert, was die Kommunisten zu tun hätten, um die bürgerliche Demokratie von innen her auszuhöhlen, um der Revolution zum Siege zu verhelfen. Ich verweise auch auf die ehemalige Parteivorsitzende der Linken, Lötzsch, die 2011 im Rahmen der Rosa-Luxemburg-Konferenz "Wo bitte geht’s zum Kommunismus? Linker Reformismus oder revolutionäre Strategie – Wege aus dem Kapitalismus" befand: "Die Wege zum Kommunismus können wir nur finden, wenn wir uns auf den Weg machen und sie ausprobieren, ob in der Opposition oder in der Regierung." Und schließlich möchte ich noch an eine Strategiekonferenz der Linken Anfang 2020 in Kassel erinnern, wo Pläne für gesellschaftliche Veränderungen diskutiert wurden. Sie erinnern sich noch an den Beitrag einer Genossin, die von Erschiessungen der Reichen sprach. Reicht das für den Moment?

für den Marxismus geben? Lesen Sie doch mal die Schriften von Marx und Lenin. Lenin beschreibt z.B. in "Was tun" und "Staat und Revolution" detailliert, was die Kommunisten zu tun hätten, um die bürgerliche Demokratie von innen her auszuhöhlen, um der Revolution zum Siege zu verhelfen. Ich verweise auch auf die ehemalige Parteivorsitzende der Linken, Lötzsch, die 2011 im Rahmen der Rosa-Luxemburg-Konferenz "Wo bitte geht’s zum Kommunismus? Linker Reformismus oder revolutionäre Strategie – Wege aus dem Kapitalismus" befand: "Die Wege zum Kommunismus können wir nur finden, wenn wir uns auf den Weg machen und sie ausprobieren, ob in der Opposition oder in der Regierung." Und schließlich möchte ich noch an eine Strategiekonferenz der Linken Anfang 2020 in Kassel erinnern, wo Pläne für gesellschaftliche Veränderungen diskutiert wurden. Sie erinnern sich noch an den Beitrag einer Genossin, die von Erschiessungen der Reichen sprach. Reicht das für den Moment?

ist die Linke sicher geradezu eine demokratische Musterpartei. Sie hat sich in 30 Jahren demokratisiert, während sich die AfD in ein paar Jahren radikalisiert hat und klare rechtsextremististische Tendenzen - vom Personal ganz zu schweigen - aufweist.

Aber diese demokratische Läuterung ist eben eine relative, die zwar den größten Teil der Linken betreffen mag, aber eben nicht alle. Sicher gibt es in der Partei noch immer Nostalgiker, die an die Überlegenheit des Marxismus glauben. Die dürften aber das kleinere Problem darstellen. Viel hat sich die Linke im Westen der Republik ein paar schlimme Sektierer eingeladen - man denke nur an Leute wie Gehrcke oder Dehm.
Deutlich wird diealt-marxistische Duselei in der Affenliebe zu Russland, wo man noch immer das sozialistische Brudervolk und Gegner US-imperialistischer Expansionsgelüste sehen will.
Aber selbstverständlich hat die Linke mittlerweile viele akzeptable, gute Politiker: Ramelow, Kipling oder Bartsch um nur einige zu nennen.

Die Linke zutiefst demokratisch? Da ist der böse Wolf bei den sieben Geisslein eher der liebe Onkel.

In der Vergangenheit wurden große Teile der Linken - bis hin zu Bundestagsabgeordneten - vom Verfassungsschutz überwacht. Diese wurde aber dann eingestellt, weil im Ergebnis als unnötig empfunden.

Heute sind nur noch bestimmte Teile der Linken, die sich betont marxistisch bis radikal geben, Gegenstand von Beobachtung.

Die bürgerliche Linke, die parlamentarische Linkspartei in Deutschland ist eine humanistische Vereinigung für Gewaltfreiheit und für die Beibehaltung der Fassadenmalerei des bundesdeutschen Kapitalismus und Imperialismus.

Eine bürgerliche Truppe so ganz nach dem Geschmack der bundesdeutschen Finanz- und Monopolbourgeoisie. Sie beabsichtigt nicht die gewaltsame Beseitigung des Kapitalismus und auch nicht die Befreiung der deutschen Arbeiterklasse vom differenzierten Ausbeutungsregime der Erbschafts-MultimillionärInnen und persönlich leistungslosen Dividenden-MilliardärInnen.

Allenfalls wie der derzeitige Papst in Rom und Redakteure der Wochenzeitung »Freitag« und des »Spiegel« setzen sie auf die harmonische Gewaltlosigkeit von nichtssagender Sprache, bzw. Sprachlosigkeit.

Insofern sind sie auch eine Frucht der 2,4 Millionen SED-Mitglieder-innen, die mit ihrer Gewaltlosigkeit erst den Eintritt in das westdeutsche Konsumparadies ermöglichten.

Der Witz ist unübertroffen!
Tatsache ist: Die SED beteiligte sich an der Niederschlagung des „Prager Frühlings“ 1968. Sie nannte ihn eine „Konterrevolution“ – unterdessen phantasierte der Intellektuelle Jürgen Habermas im Westen über „Legitimationsprobleme des Spätkapitalismus“. Selbst während der Entspannungszeit ließ die SED unschuldige Menschen zersetzen, quälen, terrorisieren, foltern und ermorden.
Vorwärts und nicht vergessen: Die Linkspartei steht in Verantwortung für die Verbrechen der SED und des Unrechtsstaates DDR. Das muss auch 30 Jahre nach der Friedlichen Revolution in Erinnerung bleiben.

Dorothee Sehrt-Irrek | Mi, 3. Juni 2020 - 10:35

weinen soll.
Nur mal zum Vorspann.
in der Türkei konnten Linke überleben, solange Klerikale eher nicht an der Macht waren, im Iran wehrten sich die Linken m.E. zurecht gegen die Herrschaftsweise des Schah und wurden meines Wissens als erste inhaftiert, als die islamische "Revolution" sich dort vollzog.
Deshalb wundert mich ja auch nicht wenig die evtl. Begeisterung für evtl. Frau Merkels "religiöse Begründung", es sei denn, es liegt an etwas anderem.
Vielleicht an einem zu literarischen Verhältnis zur Realität frei nach "Don Camillo und Peppone"?
Entzückende Filme, keine Frage.
Von der AfD zu schweigen, aber Grüne und Linke sind für mich keine Alternativen zur Regierungsarbeit der beiden Parteien CDU/CSU und SPD, von sehr einzelnen Politikern zu schweigen...
Ja, es gibt Klimawandel, ja, es gibt noch viel Ungerechtigkeit, aber abgesehen von natürlicher politischer Teilhabe, sehe ich da - von einigen Ausnahmen abgesehen - weniger die Möglichkeiten, diese Zustände auch zu verändern.
Sorry

Hans Jürgen Wienroth | Mi, 3. Juni 2020 - 10:46

Ein Verbot der Vollverschleierung sei kontraproduktiv, weil man den Gesprächsfaden nicht abreißen lassen will. Bei anderen Themen ist man da in unserer Politik nicht so zögerlich, eine Diskussion zu verweigern. Da rät man im Zweifelsfall lieber schon länger hier Lebenden das Land zu verlassen, als mit ihnen in eine Diskussion einzutreten.
Was würden „die Linken“ dazu sagen, wenn eine Lehrkraft mit deutlich sichtbaren Kreuz (wir sind schließlich ein christliches Land!) in den Unterricht käme und die muslimischen Schüler würden den Unterricht verlassen? Würde man dann auch das Gespräch einfordern?

Urban Will | Mi, 3. Juni 2020 - 11:00

blind sein muss, um die so ziemlich alle Andersdenkenden diskriminierenden Haltungen des radikalen Islam zu übersehen, weiß ich nicht.
Was kann man nur im Kopf haben, Diskriminierung oder gar „religiösen Rassismus“ anzuprangern und gleichzeitig den radikalen Islam zu hofieren...

Was diese auf einer vollkommen falschen historischen Einschätzung – und das erfolgt aus bewusster Fehlinterpretation oder fahrlässig unterlassener Aneignung wenigstens rudimentärer Kenntnisse unserer jüngeren Geschichte – heraus betriebene Pauschal – Diffamierung jeglicher Kritik am unaufgeklärten Islam als "rechtsradikal" noch alles anrichten wird, mag ich nicht einzuschätzen.

Das alles ist reine Verblendung.

Und hochgefährlich.

Gerade auch, weil die größtenteils links – grünen Medien da mehr oder weniger kritiklos mitspielen und fast ausschließlich nur nach rechts schauen.

Und weiterer Treibstoff für die Entstehung von extremen Auswüchsen dort.

Was denn nur ist die Motivation für all diesen Irrsinn?

gabriele bondzio | Mi, 3. Juni 2020 - 11:52

Frau Buchholz macht sich zum Narren mit dem Satz:“Denn man trete „für die Selbstbestimmung von Frauen und gegen jeden Zwang“ ein.“
Vor allem wenn ich lese, dass Mazyek als Gastredner im "Club" eingebunden wird. Das was sie über ihn schreiben, Herr Balcerowiak, habe ich schon seit Jahren, in vielen Artikeln gelesen.
Ich finde es auch ausgesprochen skurril, dass Linke, die im allgemeinen wenig mit Religion am Hut haben. Marx, Atheist und Kritiker jeglicher Religion, sprach vom Opium des Volkes.
Aber vielleicht ist es ja, aus neuer Erkenntnis gar nicht so schlecht, Menschen samt ihren Verstand einzunebeln, um sie auf die gewünschte Seite zu ziehen.

F.Oldenburg | Mi, 3. Juni 2020 - 11:55

Lieber Herr Will, das frage ich mich auch permanent. Und komme immer wieder nur zu dem unbefriedigenden Ergebnis: Es mag daran liegen, dass wir (und insbesondere auch die Klientel der Linken) eine saturierte, eine satte Gesellschaft sind, dekadent. Die hier am lautesten schreien für Kopftücher, Schleier, sonstwas, haben die Unterdrückung und das Elend nie selbst erlebt. Und die Augen öffnen lassen von einem Insider wie z.B. Bassam Tibi oder Ahmad Mansour will man auch nicht.

Christoph Kuhlmann | Mi, 3. Juni 2020 - 13:21

An der konkreten Umsetzung im Alltag scheitert die Linke immer wieder. Als Internationalisten müssen sie natürlich für die Aufnahme jeder beliebigen Menge Flüchtlinge sein. Das hat sie einige Hochburgen in Mitteldeutschland gekostet. Dann befürworten sie die totale religiöse Toleranz, selbst wenn auf diese Weise viele Frauen um ihre Grundrechte gebracht werden. Zu allem Überfluss arbeiten sie dann temporär mit Verbänden zusammen, in denen Nationalisten, Chauvinisten und Rassisten eine bedeutende Rolle spielen. Das alles wird mit zwei Differenzen begründet Religion (Opium für das Volk/Marx) und Ethnizität. Damit verspielen Sie jede Glaubwürdigkeit. Denn man muss schon sehr rassistisch denken um gegenüber der deutschen Gesellschaft Toleranz, Emanzipation, Antifaschismus und Sozialismus zu fordern, gleichzeitig aber mit faschistischen Frauenfeinden zu kooperieren, wenn sie einen Migrationshintergrund und eine starke religiöse Prägung haben.

Christian van der Ploeg | Mi, 3. Juni 2020 - 13:22

Hervorragend recherchierter Artikel. Sowas gab es vor 20 Jahren beim Spiegel, der ja leider inzwischen ein Hofberichterstattungsblatt geworden ist.
Inhaltlich absolut schockierend und bestätigt einen nur in seiner Meinung zur Linke und auch Grünen. Wenn man. Da nicht schnellstmöglich etwas gegen unternimmt, haben wir bald französische Verhältnisse, wo sich die Polizei nur noch in Mannschaftsstärke in bestimmte Gegenden traut, wenn überhaupt. Man hat leider bei einigen Parteien wirklich das Gefühl, die Zerstörung Deutschlands ist das zentrale Element ihrer Ideologie.

Christa Wallau | Mi, 3. Juni 2020 - 13:30

Es ist unfaßbar, was sich Linke/Linksextremisten in Deutschland alles erlauben können/dürfen, weil ihre Positionen nicht angeprangert werden u. erst recht kein nennenswerter Widerstand von Seiten der meisten anderen Parteien u. der Medien gegen sie erfolgt. Schon der Begriff "antimuslimischer Rassismus" ist eine einzige Unverschämtheit.
"Rassismus" kann sich -am Wort erkennbar- nur auf eine Haltung beziehen, die Unterschiede bei Rassen macht. Der Islam hat jedoch damit gar nichts zu tun, da er eine Religion ist. Man spricht ja auch nicht von einem "antichristlichen Rassismus". Das wäre der gleiche Schwachsinn.

Wer den Islam in seinen theoretischen Grundlagen u. seine konkreten Erscheinungsformen kritisiert, hat alles Recht der Welt dazu. Daß eine Vollverschleierung der Frau mit unseren europäischen Werten nicht vereinbar ist, dürfte m. E. jedem Einsichtigen klar sein. Wieso also läßt man linke Ideologen in D ohne lauten Aufschrei das Gegenteil behaupten?Wo bleiben die Demos dagegen?

helmut armbruster | Mi, 3. Juni 2020 - 13:40

es würde mich nicht wundern, wenn die Marxisten demnächst von Karl Marx reden, als demjenigen, der für sie am Kreuz gestorben ist.
Und die islamistischen Fundamentalisten mutieren zu Aposteln und beten das kommunistische Manifest herunter.
Als Papst wird ein Nachfahre des Propheten fungieren und dieser wird die verstorbene Lady Di heiraten.
Bei so viel Gehirnerweichung um uns herum darf man sich eben über nichts mehr wundern.

Wenn man denkt, v e r r ü c k t e r könne es nun nicht mehr kommen, wird man
immer wieder eines besseren belehrt.
Lassen Sie uns aufpassen, lieber Herr Armbruster, daß wir bei so viel Schwachsinn
nicht noch selber den Verstand verlieren. In diesem Sinne: Alles Gute!
Ihre C. W.

Ernst-Günther Konrad | Mi, 3. Juni 2020 - 14:17

Ich dachte, so etwas gäbe es nur bei der AFD? Sehr erhellender Artikel Herr Balcerowiak. Ich muss gestehen, dass ich einen Teil der Namen von Linken, die irgendeine Position vertreten und irgendwie innerparteilich "wichtig" sein wollen, bislang nicht kannte. Ich bin gegen Vermummung jeglicher Art,ob aus religiösen Gründen oder weil man bei zu schnellen Fahren oder bei Demos nicht erkannt werden will. Religion findet in jedem selbst statt, Gläubigkeit ist ein tiefes inneres Bedürfnis, dass sich verbal äußern kann, dazu braucht es im alltäglichen Umgang keiner besonderen Kleidung. Marx 21 - Uih, was es nicht alles gibt. Scheint wohl der "härtere" linke Teil zu sein mit extremistischen Zügen, wenn ich das für mich so einordne. Ich will weder rechtsextreme, noch will ich linksextreme. Sie leiten den Artikel ein mit, " es regt sich Widerstand". Wo genau? Ein paar Linke zoffen sich. Wo ist eigentlich die Opposition zur linken Politik. Stimmt AFD wird nicht veröffentlicht und der Rest?

Brigitte Miller | Mi, 3. Juni 2020 - 14:57

ist so verdreht, dass man es kaum fassen kann.
Symbole des politischen Islam ( wobei der Islam eigentlich immer politisch ist , aber der Korrektheit halber so genannt) zu verteidigen , bedeutet, dem Islamismus ein Einfallstor zu öffnen, so herum wird ein Schuh draus.

Manfred Sonntag | Mi, 3. Juni 2020 - 15:02

Welches Thema soll dabei erörtert werden? Der Neubau von Gulags nach stalinistischen Vorbildern? Die Neubelebung der kaiserlich-deutsch islamistischen Verbrüderung gegen die Armenier (Nichtislamisten)? Oder sollen die vom Großmufti von Jerusalem, Amin al-Husseini, aufgestellten Kampfbrigaden zur Unterstützung des Gröfaz heute unter dem Banner von Hammer, Sichel und Halbmond reanimiert werden?
Das ist nicht mehr links, das ist erzreaktionär, was „Marx21“ hier abzieht. Während ihre sozialistischen und kommunistischen Glaubensgenossen in den islamistischen Staaten dieser Welt gefoltert, gesteinigt oder anderweitig getötet und misshandelt werden, wollen sie den Gesprächsfaden mit den Folterknechten nicht abreißen lassen! Wahrscheinlich zum Erfahrungsaustausch. Oder?

Ulrich Mende | Mi, 3. Juni 2020 - 15:07

Wir lesen hier im Cicero Einzelbeiträge zum Islam/Islamismus, über Genderisierung unserer Sprache, über die Bildungsmisere, über die Stornierung einer demokratischen Wahl, eine Linksextremistin in einem Verfassungsgericht, über Euro-Bonds, die jetzt „Wiederaufbauplan“ heißen.
Das alles – und noch viel mehr – gehört aber zusammen.

Gut beschrieben ist es mMn im Artikel von Peter Helmes, 60 Jahre CDU-Mitglied im Kreisverband Neuwied, vielfacher Buchautor: „Pfingsten – Christliches Abendland“.
http://www.freiburg-schwarzwald.de/blog/pfingsten-christl-abendland/

Katharine Schön | Mi, 3. Juni 2020 - 18:48

Muslim ist jemand, der Islam als Religion hat. Es ist keine Rasse! So Anti-Muslim kann auch keine Rassismus sein.
Aber der Grund ist ganz klar: die Linke wollen neue Wähler. Die Rechnung kann vielleicht aufgehen, aber nur so lange bis eine Muslimische Partei gegründet wird. Lange wird es nicht mehr dauern. Dann werden alle Parteien auf Stimmensuche, die die Muslime hofieren, blöd aus der Wäsche gucken. (Wahrscheinlich nicht nur sie...)

Hier werden mit Fleiß Äpfel mit Birnen zusammengezählt. Ziel: Rufmord Andersenkender! Das ist die kommunistische Methode.
Was hat Religionskritik mit Rassismus zu tun? Jeder denkende Mensch ab 4. Klasse weiß das zum unterscheiden, nur die Linken und die Grünen nicht? Naja, wer Cobalt mit Kobold verwechselt … ?!

Karla Vetter | Mi, 3. Juni 2020 - 20:14

gerade als Frau, dass Parteien wie Linke und SPD den Kotau vor dem Islam machen. Sie hatten sich einmal der Emanzipation verschrieben, jetzt verraten sie die Frauen die unter dieser Ideologie leiden. Religions- und Gesellschaftskritik, Kernthemen der sog. Fortschrittlichen, opfern sie auf dem Altar des Opportunismus. Nein, der Islam ist k e i n e Rasse, Kritik am politischen Islam mit all seinen Auswirkungen auf unsere Gesellschaft kein Rassismus.

Rainer Mrochen | Do, 4. Juni 2020 - 13:50

... diesen fragwürdigen Menschen in linker Abdrift empfehle ich sehr Michel Houellebecq Roman " UNTERWERFUNG ".
Hier finden sich diese schlichten Gemüter in ihrem Endstadium wieder.

Das Buch sollte tatsächlich gelesen werden, ist es doch sehr anschaulich.

Trotzdem vergeblich...

Manfred Sonntag | Do, 4. Juni 2020 - 14:36

Welche Themen sollen dabei von den "Marx21" Vertretern mit den islamistischen Gruppen und Vorfeldorganisationen staatsterroristischer islamischer Regimes erörtert werden? Der Neubau von Gulags nach stalinistischen Vorbildern? Die Neubelebung der kaiserlich-deutsch islamistischen Verbrüderung gegen die Armenier (Nichtislamisten)? Oder sollen die vom Großmufti von Jerusalem, Amin al-Husseini, aufgestellten Kampfbrigaden zur Unterstützung des Gröfaz heute unter dem Banner von Hammer, Sichel und Halbmond reanimiert werden?
Das ist nicht mehr links, das ist erzreaktionär, was „Marx21“ hier abzieht. Während ihre sozialistischen und kommunistischen Glaubensgenossen in den islamistischen Staaten dieser Welt gefoltert, gesteinigt oder anderweitig getötet und misshandelt werden, wollen sie den Gesprächsfaden mit den Folterknechten nicht abreißen lassen!
PS: Es geht hier um die innige Zusammenarbeit von Linken mit den Vertretern "staatsterroristischer islamischer Regimes"!