Kanzlerkandidatin Baerbock (2. v. li.) bei einer Demonstration von Fridays for Future in Hamburg / dpa

Die Grünen und die Macht - Heute Stars, morgen Getriebene

Nach fünfzehn Jahren Opposition bieten die Grünen ein Bild der Geschlossenheit. Die Aussicht auf Macht schweißt zusammen. Doch nach der Bundestagswahl werden nicht nur alte Gräben aufbrechen. Um eine Spaltung zu verhindern, wird die Partei nach links rücken.

Alexander Grau

Autoreninfo

Alexander Grau ist promovierter Philosoph und arbeitet als freier Kultur- und Wissenschaftsjournalist. Er veröffentlichte u.a. „Hypermoral. Die neue Lust an der Empörung“. Im Januar erschien von ihm „Entfremdet. Zwischen Realitätsverlust und Identitätsfalle“ bei zu Klampen.

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Glaubt man der aktuellen Berichterstattung, heißt die zukünftige Bundeskanzlerin Annalena Baerbock. Aber selbst dort, wo etwas mehr Realismus waltet und man sich nicht von der aktuellen Stimmung mitreißen lässt, schwingt häufig ein „schön wär’s schon“ zwischen den Zeilen mit.

Das kann man natürlich auch anders sehen. Aber so oder so werden die Grünen in der zukünftigen Bundesregierung sitzen. Nicht unbedingt als stärkste Partei, das ist nüchtern betrachtet eher unwahrscheinlich. Aber immerhin als starker Juniorpartner der Union. Oder – auch das ist nicht auszuschließen – als stärkste Partei innerhalb eines grün-rot-roten Bündnisses. Nach einigen aktuellen Umfragen hätte diese Konstellation durchaus eine absolute Mehrheit gegenüber CDU/CSU, FDP und AfD.

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Ernst-Günther Konrad | Sa, 15. Mai 2021 - 09:23

Ich stimme Ihnen vollständig zu. Die ersten Auseinandersetzungen haben bereits begonnen. Die Grünen waren schon immer gespalten. Nur konnte man das bundespolitisch gut kaschieren, war man dort ja nicht selbst in Veranwortung. Ich bin mir sehr sicher, dass der grüne Hype von den linksgrün gelenkten Medien herbei geschrieben, sich bis zu den Wahlen, wenn sie denn nicht wegen des indischen Virus verschoben werden müssen, deutlich nachlassen wird. Sie haben die Themen bereits benannt. Insbesondere der Umgang mit Palmer wird noch Zündstoff freilegen. Auch die GRÜNEN werden den Weg gehen, den fast alle Parteien gehen und schon gegangen sind. Sie müssen sich kurz über lang den Flügeln stellen.
"Kaum eine Partei, die FDP vielleicht ausgenommen, die derzeit nicht unter starken Flügelkämpfen zu leiden hat."
Da stimme ich Ihnen zu. Bei der FDP liegt es einfach daran, dass sie keine Flügel hat. Die FDP hält sich selbst in der Bodenhaltung und flattert mit dem lichten Gefieder Lindner/Kubicki.

Mit nur einem linken Flügel kann man auch nicht fliegen und fällt vom Himmel Der Aufschlag wird un so härter sein. Die Grünen waren schon immervergleichbar mit einer Melone: Außen grün, innen rot! Es wird ihnen auf Dauer nicht gelingen, das denkende Volk hinters rote Licht zu führen!

Es sind nicht nur die Flügelkämpfe, sondern es ist die fehlende Professionalität. Krtschmann in BaWü und Boris Palmer in Tübingen, das sind Politiker, die etwas können. Aber die Grünen im allgemeinen (Ausnahmen bestätigen die Regel) sind ohne jede Professionalität und ohne Sachverstand. Sie sind normativ-übersteuert, das ist alles, was sie zu bieten haben.

Man muß nur in die begeisterten, geradezu religiös verklärten Gesichter blicken, um die 'Bewegung' impulsiv abzulehnen.
Diese Gesichter kennen wir schon aus der Geschichte: Es sind die Gesichter der Kinder-Kreuzzügler, der Kindergarden Savanarolas, der 'kleinen roten Soldaten' Maos, der 16-jährigen HJ-Pimpfe, die im Frühjahr 45 die Rote Armee stoppen sollten. Guter Wille, fanatische - ins religiöse übersteigerte - Begeisterung und ein diffuses Feindbild (Rächte, Nathzies, alte weiße Männer, Reiche) bilden ein gefährliches Amalgam.
Immer auf der Seite der 'Guten' im Kampf gegen den Weltuntergang!
Unmündige 'Bauern' im gruenen Spiel! Politischer Kindes-Mißbrauch.
Die Grünen sind Getriebene ihrer eigenen Jugend-'Bewegung', welche sie selbst radikalisiert haben!
Wenn man diesen Kindern das Handy sowie das Geld von Mami und Papi wegnehmen würde, und sie dann zwingen würde hart zu arbeiten -
die Kleinen würden anfangen zu heulen!
Man nennt das auch: Realitäts-Schock!

Das „Getümmel“ in der sog. politischen Mitte führt zu einer unheilvollen Profillosigkeit der Parteien. Nicht mehr der Markenkern einer Partei bestimmt die Richtung, sondern der mediale Mainstream. Aber wie sagte es Fleischhauer letztens sinngemäß: „Wer nach Umfragen regiert, dem fehlen bald wesentliche Optionen“. Gesellschaftspolitik, also Politik für die Gesellschaft, hat immer etwas mit sachlicher Diskussion und Kompromissen zu tun. Dazu passt weder Zero carbon noch no borders oder no nations als unverhandelbares Sofortziel. Alle Parteien wollen als politische Mitte wahrgenommen werden. Das schürt die Flügelkämpfe mit den Mitgliedern, die den ehemaligen Markenkern der Parteien zurückhaben wollen, die jetzt als „Rand“ wahrgenommen und tw. ausgegrenzt werden. Leider zeigt keine Partei glaubwürdig auf, wie die langfristigen Ziele und Perspektiven sind. Visionen einer grünen Industrie ohne konkrete Vorstellungen helfen nicht die Zukunft verlässlich zu planen.

bis zu den Wahlen deutlich nachlassen wird, weiss ich nicht, wäre dem Teil der deutschen Bevölkerung, der nicht an einer politischen "Rot-Grün-Sehschwäche" leidet, indessen sowohl zu wünschen wie zu gönnen. Wen das Wahlprogramm der "Grünen" noch nicht wirklich aus der Ruhe bringt, dem sei empfohlen, in einer beliebigen Suchmaschine gelegentlich folgendes einzugeben: "Grüne Basis fordert 3000 Verschärfungen am Wahlprogramm". Gut möglich, dass es mit der Gelassenheit dann endgültig vorbei ist. Selbst dann, wenn man mit in Rechnung stellt, dass sich da vorab der einschlägige Nachwuchs ebenso offenherzig wie unmissverständlich um eine weitere Profilschärfung der Partei bemüht haben dürfte, die "Alles ist drin-Land" in eine Zukunft führen soll, die für viele in gleich mehrfacher Hinsicht ein "Déjà-vu-Erlebnis" des Typs "Albtraum" sein dürfte. Bleibt zu hoffen, dass die darüber im Kreis der Familie, von Freunden, Arbeits- und Vereinskollegen etc. auch rechtzeitig und laut sprechen.

Bettina Jung | Sa, 15. Mai 2021 - 09:43

Keine schwarz - grüne Regierung. Schon gar nicht unter Laschet. Das wäre ein Weiterso. Lieber ein Ende mit Schrecken...

Dirk Jäackel | Sa, 15. Mai 2021 - 10:59

In reply to by Bettina Jung

Schwarzgrüne Regierungen können ganz vernünftig sein, siehe Österreich. Aber ich gebe Ihnen Recht. Unter dem Klausurnotenerfinder wird das nichts. Der wird von der Privilegiertebamtenpartei zum Frühstück verspeist werden, zumal dieser durchmerkelte Verein sich bisher jeglichen Wahlkampfes gegen den Privilegiertenclub verweigert. Und deutsche Grüne sind auch ideologisch weit verantwortungsloser als ihre österreichischen Pendants (zumindest seit deren Wahlschock von 2017): Siehe etwa das groteske Ansinnen, mehr niedrigqualifizierte regulär einwandern zu lassen, was letztlich nur grün wählenden Loftbewohnern billigere Reinigungskräfte beschert.

Monika Frommel | Sa, 15. Mai 2021 - 14:42

In reply to by Bettina Jung

Wer Angst vor schwarz-Grün hat, muss eben liberale Werte verteidigen und ggf. FDP wählen

Maria Arenz | Sa, 15. Mai 2021 - 09:45

aber noch viel verhängnisvoller wird sich das völlig fehlende Fachpersonal der Grünen auf der zweiten und dritten Ebene auswirken. Das Wahlprogramm ist ja schon zum Fürchten, aber mir wird angst und bang, wenn ich daran denke, was für Dilettanten sich dranmachen werden, dieses wirre, in sich schon so widersprüchliche Manifest von "zero carbon, no borders, no nation" umzusetzen. Heißt nämlich: Zero Wirtschaftswachstum bzw. sogar saftige Rezession bei schnellstens maximalem Bevölkerungszuwachs. Und den- wie Baerbock schon versprach- sehr gerne aus dem schier unerschöpflichen Reservoir gering-und niedrig-Qualifizierter und Analphabeten aus all den dysfunktionalen Staaten Afrikas und des Morgenlandes, die schon auf gepackten Koffern sitzen. Es ist noch keine 100 Jahre her, daß die Deutschen einer "Lichtgestalt" samt Ideologie und unerfüllbaren Versprechungen ins vorhersehbare Unglück hinterherliefen. Ich fasse es nicht, daß sie jetzt schon wieder so weit sind.

... Frau Ahrenz. Wer das grüne Wahlprogramm gelesen hat, kann sich nur mit Grauen abwenden. Wie kann man bei solchen Alternativen noch Angst vor der AfD haben. Lächerlich.

Maria Fischer | Sa, 15. Mai 2021 - 09:55

Herr Dr.Grau,
ich befürchte, dass Sie als Dr.phil. die "Völkerrechtlerin" A.Baerbock nicht verstehen.
Sie ist "anders, vom Hause her" sie "kommt aus ganz anderen Welten" .
Herr Dr.Grau, Sie kommen nicht zufällig auch "von Hühner, Schweine, weißnich, was haste, Kühe melken“?
Nicht (ver) "zweifeln", ist so.

Walter Bühler | Sa, 15. Mai 2021 - 10:00

Herr Grau, ich lese aus meinem Kaffeesatz heraus, dass die Grünen stärkste Partei werden können, weil die Funktionäre von CD(S)U, SPD und Linken sich längst dem grünen Denken unterworfen haben. In allen drei Parteien sind die gleichen Netzwerke wie bei den Grünen an der Macht, obwohl diese Netzwerke meistens grünen Ursprungs sind. Da CD(S)U und SPD in der Regierung deutliche Schwächen gezeigt haben, und da unter ihren Funktionären keine oder wenig charismatische (oder wenigstens halbwegs originelle) Persönlichkeiten zu finden sind, gibt es einfach keinen einleuchtenden Grund mehr, CD(S)U oder SPD zu wählen. Daher tippe ich auf Grün-Schwarz nach dem Modell BW.

Der deutsche Wald, der Bio-Boom, der exotische Urlaub, die Wölfe ...: Davon träumt ein großer Teil unseres Volkes, meist in schönen Eigenheimen. In meinem Kaffeesatz sehe ich, dass diese Mehrheit sich in ihren schönen Träumen nicht stören lassen will.

Außerdem: Auch Radikale sind korrumpierbar. Man muss es nur richtig machen.

Tonicek Schwamberger | Sa, 15. Mai 2021 - 10:02

... und vielen Dank für diesen sinnreichen Beitrag. Eigentlich wollte ich ein gedanklich-ruhiges Wochenende verbringen - Sie haben es mit Ihrem Artikel geschafft, daß ich mich in Gedanken wälze.-

Herr Konrad, auch Ihnen gebührt wie immer mein Dank für Ihren Kommentar.
Selbstkritisch gebe ich zu, daß ich mich auch zu dem von Ihnen so schön genannten "lichten Gefieder" zähle . . .

Werner Peters | Sa, 15. Mai 2021 - 10:08

Ihr Eindruck, Herr Grau, wird ja bestätigt durch die Vorgänge in Hessen, insbesondere in den Städten Frankfurt und Wiesbaden. Man lese dazu den Bericht in der FAZ heute.

Urban Will | Sa, 15. Mai 2021 - 10:17

No future? Ich zumindest möchte in einem Land, das nach diesen Parolen regiert wird, nicht leben...

Für mich immer noch unverständlich, wie diese Sekte so erfolgreich sein kann. Der Ablasshandel in Sachen gutes Gewissen für die Umwelt per Wahlzettel scheint die Sinne vieler Menschen zu vernebeln. Kaum jemand scheint verstehen zu wollen, was da auf uns zukommt.
Ich glaube nämlich immer noch, dass Baerbock von dem ihr zu Füßen liegenden ÖR ins Kanzleramt getragen wird.
Den Spagat zwischen „realistischer Politik“ und sektiererischen Träumereien wird für sie deshalb kein Problem, weil große Teile dieser Träumereien schon lange dem verschlafenen Volk als "alternativlos" verkauft werden. Man akzeptiert in D offensichtlich zu ziemlich alles, was einem von oben aufoktroyiert wird, ja man ist schon soweit, dass man die Gegner und Kritiker stigmatisiert.

Eine wirkliche Gegnerschaft zu dieser verkappten Ökosekte stellt nur die AfD dar und wie die behandelt wird, ist allenthalben bekannt.

kann Verführte (Verbohrte) aus ihren verrückten Träumen reißen, lieber Herr Will.
Die heutigen Anhänger der Grünen u. Linken sind vergleichbar mit den Menschen, die an das "Dritte Reich" glaubten. Deren überzeugteste Vertreter mußten erst am katastrophalen Ende des Krieges mit der Nase darauf gestoßen werden, wie falsch sie mit ihrem Vertrauen in die Politiker gelegen hatten.
Manche glaubten noch zu Beginn des Jahres 1945 an die Wunderwaffe.
Ich fürchte, unser deutscher Weg in die falsche Richtung ist noch lange nicht zu Ende.
Das Schlimmste ist:
Im Gegensatz zu 1945, als unser Volk in einer gewaltigen Anstrengung
Aufräum- und Aufbauarbeit zu leisten begann (orientiert an christlichen Werten) wird sich diese Gemeinschaftsleistung nicht wiederholen lassen, da unser Volk inzwischen ein anderes geworden ist: Zerfallen in Parallelgesellschaften, in Reiche und Arme (viel krasser als dies 1945 der Fall war) und Hunderten von egozentrischen Kleingruppen, die auf ihre Rechte pochen.

und dermassen besch...t, dass höchstens ein K., J., F. und ein paar andere Hardcore-Rechte hier im Forum zustimmen werden.

Grünen-Wähler mit Nazi-Anhängern zu vergleichen...ein neuer Tiefpunkt in diesem "Forum".
Aber selbstverständlich darf solch wirres Zeug hier erscheinen, während wohl auch dieser Kommentar im digitalen Mülleimer verschwinden wird.

... in diesem Forum bringt fast ausschliesslich jemand den man auch Frühling nennen könnte.

Klimakatastrophenszenarios, Corona-Todesängste, Abschaffung der Grund- und Freiheitsrechte, Antirassismus als höchste Weltanschauung, lustvolle Unterwerfung unter den Staat - das sind alles Kennzeichen einer Ideologie.

Und daher ist der Vergleich einer Partei, die solches in den Vordergrund stellt, mit einer früheren Ideologie nicht so ganz weit hergeholt.
Aber vielleicht könnte man die Grünen eher als Spiegelbild jener Zeit wahrnehmen.
Bei den Nazis hiess es Deutschland über alles;
Die Grünen dagegen hassen Deutschland

meine ich als "Hardcore"-Realist * (was Lenz für Kategorien für uns bereithält, sieht man in seinem "Beitrag"), dass Sie, liebe Frau Wallau in ihrer unnachahmlichen Treffsicherheit der Beschreibung genau gesagt haben, wie man die heutige Realität sehen muss. Richtig, "höchstens ein paar Leute" mit Lebenserfahrung und Geschichtskenntnis sehen dies richtig, Leute wie Frau Stange, Herr Konrad, Herr Will, wie Sie, liebe Frau Wallau u.v.a. - von den Hardcore-Linken, Zement-SPD´lern oder Anarcho-Grünen ist nichts zu erwarten. Inzwischen weiß ich auch warum: sie sind wirklich einfach zu halb- oder ungebildet, zu verbohrt wie alle geistigen Tiefflieger. Ja, in der Tat, wenn wir nicht die Kurve kriegen, biegt Deutschland wieder in den falschen Weg ein und ein paar Blindwütige reißen ein ganzes Volk in eine neue Katastrophe. Heute wie damals gab es Wegbereiter und Steigbügelhalter, ich zähle Politiker*innen wie Merkel, vdL, Steinmeier u.a. dazu so wie es damals Brüning und von Papen waren.

da tun sich die Grünen und Roten schwer , denn sie helfen und finanzieren indirekt die Hamas . Unbedenklich wird Entwicklungshilfe an Antisemiten verteilt , was nicht nur fahrlässig ist , es ist Geld für die Waffen , die jetzt als Raketen in Israel einschlagen ! Hoffentlich wissen die Deutschen Wähler im Herbst , wer mit verantwortlich dafür ist , dass Israel wieder einmal um die Sicherheit seiner Bürger und um seine Existenz als selbständiger Staat bangen und kämpfen muss .
Unser ÖRR hilft da den Grünen ins Kanzleramt , vergessen sind die Sorgen um die Menschen in Israel , denen wir uns doch angeblich verpflichtet fühlen . Ein klares Bekenntnis zu Israel und das Versprechen , der Hamas den Deutschen Geldhahn ab zu drehen , dies fehlt mir von Annalena Baerbock als Kanzlerkandidatin !

Hallo Herr Will,
Ich schrieb schon einmal:
"Deutschland ist eine Lüge. Im Deutschen schlummert tief der Knecht. Er tut was man ihm sagt und denkt was er soll".
Kurt Tucholski
Stimmt immer noch.

Klaus Damert | Sa, 15. Mai 2021 - 10:24

Jung, unbedarft, meistens weiblich und haben bisher entweder auf Kosten ihrer Eltern oder des Staates gelebt. Eigene Leistung - keine. Vom wirklichen Leben keine Vorstellung. In der DDR hätten wir gesagt: erst einmal ein Jahr in die Produktion schicken. Wie kann man sich solchen Leuten anvertrauen?

Wolfgang Jäger | Sa, 15. Mai 2021 - 10:24

"Aber malen wir nicht den Teufel an die Wand. Alles in allem ist eine schwarz-grüne Regierung unter einem Bundeskanzler Laschet sehr viel wahrscheinlicher." Ist das in der Tat wünschenswert? Ist das wirklich ein "spannendes Zukunftsteam" (Söder)? Genau das muss verhindert werden!
"Spätestens nach der Bundestagswahl werden sich die deutlich radikaleren Landesverbände zu Wort melden und auf eine noch striktere Klimapolitik und eine noch linkere Gesellschaftspolitik drängen." Unsere Gesellschaft ist bereits jetzt großflächig von dieser links-grünen und sozialistischen Ökodiktatur-Ideologie durchseucht, dass diese Tendenzen unter einer Annalena als Kanzlerin/Vizek. noch mehr Auftrieb bekommen würden. Die Medien würden natürlich weiter Druck machen. Es ist Systemwandel und Transformation, den diese Leute wollen. Und das gilt es zu verhindern. Indem man sich mit den links-grünen Systemveränderern ins Bett legt, wird dies nicht gelingen. Im Gegenteil. Man würde sie umso stärker machen.

Karl-Heinz Weiß | Sa, 15. Mai 2021 - 11:36

Schon die bisherige Rhetorik der Völkerrechtlerin Baerbock zwingt zum Luftanhalten-überall Deutschland als Lehrmeister, ob bei offenen Grenzen, Klimaschutz oder Gendern. Die alleinige Triebkraft von 8% auf 25% ist die momentane Wechselstimmung, ähnlich wie 1998. Nach der Wahl wird die jugendliche GRÜNFRONT ähnlich agieren wie jüngst in BW. Dort konnte Kretschmann nur mit allergrößter Mühe eine Rebellion verhindern. Eine derartige Autorität hat Frau Baerbock nicht. Frau Neubauer hat neulich bei ihrer Geistesverwandten Will schon geübt.

Markus Michaelis | Sa, 15. Mai 2021 - 12:05

für die Grünen nach meiner Wahrnehmung. Da kann man die realpolitischen Zugeständnisse auf die Schwarzen schieben und die Gruppen und Weltbilder können halbwegs unangetastet bleiben.

Eine Grüne GRR-Bundeskanzlerin wird es nicht schaffen alles auf die Linke zu schieben. Die Bruchlinien laufen hier auch nicht nur in der Grünen Partei sondern durch die Gesellschaft. In meiner Wahrnehmung ist in weiten Teile des "Bürgertums" die Zustimmung für Grün so groß und die Ablehnung vieler "Gegen/Anderen-Kräfte" so tief, dass manche Korrekturen nur unter großen Schmerzen möglich wären.

Ich denke, die Zeit ist reif, dass GRR probiert werden muss, weil die damit verbundenen Fragen nicht länger an die Seite geschoben werden sollten. Klar könnten große Veränderungen kommen - aber die laufen ohnehin.

Vielleicht (in Teilen sicher) gibt es dann für Leute wie mich neue Erkenntnisse/Vertrauen und ein Umdenken in manchem. Vielleicht bei anderen - aber ausweichen sollte man relevanten Fragen nicht ewig.

Herr Michaelis , eine durchaus differenzierte Ansicht.
Es gab in der Vergangenheit schon viele, bei denen man mit großer Skepsis eine Regierungsverantwortung gesehen hat. Nicht nur in diesem Land. Manchmal hat sich die Skepsis bewahrheitet, manchmal auch nicht.
Man kann inhaltlich mit den Grünen hadern, genauso mit der CDU, FDP oder SPD. Wesentlich ist aber der faire Austausch in der Sache.
Und ja, es gibt nicht wenige, die leben beruflich und im Freundeskreis nur noch sehr wenig in einer nationalen Welt und vermissen nichts.
Eine Koalition aus so unterschiedlichen Partnern wir der XDU und den Grünen wird zudem eine Menge Kompromisse hervorbringen. In jedem gefühlten Risiko liegt auch eine Chance.

Jörg Stetter | Sa, 15. Mai 2021 - 12:37

Ich oute mich mal und gestehe,dass für mich weder die Grünen,noch SPD,Linke und AFD wählbar sind.Allerdings meine ich auch,dass keine Regierung der nächsten vier Jahre zu beneiden ist.Ein Scheitern und ein Absturz bei der nächsten Wahl sind m.E.vorprogrammiert.Es sind einfach zu viele Probleme auf einmal.Die wirtschaftlichen und psychosozialen Schäden der Pandemie,die viel zu ehrgeizigen und teuren Klimaschutzuiele,die ungelösten Integrationsprobleme ,die Bildungsmisere,die exzessive Flutung mit Geld,die Fliehkräfte in der EU u.s.w. Vielleicht sollte man sich wirklich Grün/Rot/Tiefrot wünschen.Dann dürfte der Traum vom Ökosozialismus für längere Zeit ausgeträumt sein.

...da bleibt ja von den Etablierten nur noch die FDP übrig. Wenn Sie sich da mal nicht in die Nesseln setzen bei den ganzen Fähnchen im Wind. Lindner und Kubicki haben schon mehrfach rechts geblinkt und sind dann links abgebogen...

Grüße aus dem Reichshauptslum...

Gunther Freiherr von Künsberg | Sa, 15. Mai 2021 - 13:03

Bei B 90/Grüne denke ich immer an einen Begriff aus dem Lebensmittelrecht, der begrifflich beinhaltet, dass die Verpackung etwas anderes verspricht als der Inhalt tatsächlich ist.
B 90/Grüne ist eine Mogelpackung. Kretschmann, Al-Wazir oder Özdemir und letztendlich auch Palmer prägen nicht unwesentlich das Gesicht der Grünen in der Öffentlichkeit bundesweit. Mit diesen Politikern wären Machenschaften, wie sie in Berlin von den Grünen mitgetragen werden nicht machbar. Spätestens nach der Wahl werden die internen Machtverhältnisse, die bis dahin verheimlicht werden, offenbar werden. Das grüne Programm, das in vielen Positionen schwammige Punkte beinhaltet wird dann auf eine Weise konkretisiert, die vor der Wahl tunlichst nicht dargestellt werden darf, weil damit der Eindruck der bürgerlichen Partei gefährdet wird und mit Pozentpunkteverlusten zu rechnen ist. Hier hilft nur eine konsequente sachliche Auseinandersetzung mit dem kürzlich veröffentlichten Parteiprogramm der Grünen.

Harald Lieder | Sa, 15. Mai 2021 - 13:17

Fortschritt / Fortbestand menschlicher Gesellschaften ist zunehmend abhängig von ihren Technologiekompetenzen. Das weiß heute jeder. Ohne Grundlagenkenntnis in den MINT-Fächern sind zuverlässig vernünftige politische Entscheidungen nicht mehr zu erwarten.
Auch die Grünen geben das nicht nur zu, sondern sie berufen sich auf "die Wissenschaft", etwa beim Thema Klimawandel.
Das grüne Führungsduo, und besonders die Kanzlerinkandidatin und "Völkerrechtlerin", weisen hier aber Bildungslücken auf, die irgendwo zwischen grotesk und erschreckend liegen.
Als i-Tüpfelchen sagt Baerbock dann auch noch, sie fühle sich "dennoch" in der Lage, auf diesen Gebieten "fundierte Entscheidungen" treffen zu können. Wieso denn bloß?
Das mögen manche ja sogar charmant finden: Der Mottenfraß in ihrer Bildung erstreckt sich aber auch auf die ureigenen politischen Felder, wenn etwa die soziale Marktwirtschaft der SPD gutgeschrieben wird.
Und solche Leute sollen Deutschland regieren können? Nicht im Ernst!

FJS , gegen den ich mich 1980 habe aus der Westfalenhalle werfen lassen, hätte der Kanzlerkandidatin wahrscheinlich geraten, erstmal Abitur zu machen. Hat sie aber, was noch witziger ist, sogar einen Master in Völkerrecht.

Helmut Kohl hatte wahrscheinlich auch nicht viel MINT-Bildung, außer natürlich in Addition von Bimbes. Merkel kennt wohl alle Isotope von Kobalt und deren Zerfallsreihen. Aber wann braucht man das schon.
Über 50% der Wahlbevölkerung können keine Dreisatzrechnung (OECD), egal. das meiste ist sowieso nichtlinear. Je weniger man weiß, um so selbstbewußter geht man an's Werk.
Bildung wird überschätzt (Oliver Welke).

Peter Heinitz | Sa, 15. Mai 2021 - 13:37

sind die grünen Traumtänzer. Es ist schon sonderbar, dass bei den Grünen Maulhelden wie einst Joschka Fischer und jetzt das Mädel Baerbock bei vielen Wählern ankommen, selbst bei den Medien - denn grün ist die Baerbock nur hinter den Ohren. Das diesen verbalen Baerbock Müll Menschen noch glauben, die dann auch noch wählen, das gibt es nur in diesem Tollhaus Deutschland.

Wer dazu mit Verstand das Technologie Programm der Grünen liest (Windkraft, PV Solar, E-Mobil), wie ich als Dipl. Ing., erkennt das da fast nur warme Luft ist - volksverdummend, träumerisch, unrealistisch..

Wie Jutta Ditfurth vor Jahren schon sagte, gibt die grüne Nachfolgeneration etwas vor, was die Grünen längstes nicht mehr sind, nämlich Friedenspartei und wirklich grün. Ähnlich äusserte sich Oskar Lafontaine, und Herr Dobrindt will die Grünen demaskieren. Letzteres dürfte ihm nicht schwerfallen wenn er das richtig anpackt.

Heidemarie Heim | Sa, 15. Mai 2021 - 14:05

Beim Geld sagt man, "sch.... er gern auf den schon vorhandenen größten Haufen";)? Oder so ähnlich. Eben schrieb ich noch zur "gedämmten Prosa" und all den Widersprüchlichkeiten in den grünen Ansinnen und schon sind wir zack einen Schritt näher an der Macht dank des momentan stattfindenden Personenkults. Hätte ich mir angesichts vergangener Zeiten ja eigentlich selbst denken können. Bei uns wählt man keine Parteien aufgrund ihrer Programmatik, wen interessieren außer politischen Magazine wie der Cicero und seine Leser schon Programme?, sondern von begeisterten Medien gehypte Persönlichkeiten. Wie man in aktuellen Talkrunden sehen kann, funktioniert das in beide Richtungen wenn nötig. Waren es bis vor kurzem die Unaussprechlichen, die man als Gefährder etablierter Politik gemeinsam alle gegen einen auseinandernahm, teerte und federte, ereilt dieses Schicksal nun Leute wie MP Laschet und andere, die diesem Hype entgegenstehen. Möchte ich wirklich an die Macht als Grünin, nur über GRR! MfG

Ingo Kampf | Sa, 15. Mai 2021 - 14:10

Alle Aussagen von Baerbock und Habeck kommen jetzt sofort auf den Prüfstand. Dann kommt noch einen „Programm-Basis“ dazu, die ihre besonderen linken Anliegen verwirklicht haben will. Schon eine eindeutige Haltung pro Israel fällt den Grünen schwer. Die prekär beschäftigten, anstudierten Basisgrünen werden sich mit den etablierten Vorstadtgrünen nicht einig sein! Oh ja - und dann noch die mangelhafte naturwissenschaftliche Bildung der beiden Vorsitzenden. Da wartet manche Fallgrube!

Norbert Heyer | Sa, 15. Mai 2021 - 14:10

Ich bin nicht davon überzeugt, dass die verbrauchte und ausgelaugte Union wieder einmal die BTW gewinnt. Falls die Grünen grobe handwerkliche Fehler vermeiden, werden sie stärkste Partei. Da die Union alles mittragen wird, was die Grünen beschließen, ist es auch völlig egal, wer die Nase am Ende vorne hat. Frau Baerbock hat ja ihre fachliche Qualifikation offengelegt und ich gestehe offen: Mit dieser -doch recht schmalen - Ausbildung muss man schon sehr selbstbewusst sein, die politische Spitzenposition zu beanspruchen. Natürlich geht es direkt nach einer -vielleicht- erfolgreichen Wahl los, dann werden die ihre Stimme erheben, die jetzt die Füße still halten, um nicht noch den Wahlerfolg zu vermasseln. Für echte Konservative mit den Wertvorstellungen dieser Menschen gibt es nur die verschmähte Partei und solange die AfD nicht einen ähnlichen Höhenflug erlebt wie die Grünen, bleiben sie uninteressant. Sollte sich das mal ändern, ändert auch die Union ihre anpassungsfähige Gesinnung.

Günter Johannsen | Sa, 15. Mai 2021 - 14:14

"Die momentane Stärke der Grünen ist zugleich ihre Achillesferse." Was sie jetzt verschweigen: "Hier will man eine ganz andere Gesellschaft."
Will man eine falsche Spur legen? Auch zum neuen Antisemitismus von den Zugereisten aus dem Islam kein Wort? Na, die benötigen sie ja als Vehikel, um unser Land zu destabilisieren ... ? Der Name des neuen bzw. importierten Antisemitismus heißt Islamismus! Haben die alten Seilschaften wieder zusammengefunden? PLO und RAF (und Grüne-Sympathisanten) waren Kampfgenossen und wurden von der finanziellen und strukturellen Unterstützung des DDR-MfS zum Töten befähigt. Hat die alte "Liebe" bis heute überlebt? Der Linke Antisemitismus lebt auf und wächst, getarnt als Kampf gegen Unterdrückung der Palästinenser. Aber die eigentlichen Absichten teilen die Kampfgenossen auch noch heute : "Hamas, Hamas, Juden ins Gas" skandierten die Palästinenser in Köln und Frankfurt ungehindert ... ungestraft! Und tun es wieder ... ungestraft! Was soll man da denken?

Und hatten internationale Gönner. Hier in D. passiert nichts ohne die großen Schachspieler auf dieser Welt. Dazu sind wir immer noch wirtschaftlich & strategisch noch zu wichtig.
Ach, & meiner Meinung nach waren die alten Seilschaften nie zerschlagen worden. In Deckung gegangen & wie ein Salamander sich der Umgebung angepasst. Und wer Freund oder nicht Freund dieser Clique ist, weiß nicht einmal....
Aber die alten Seilschaften sind wie Viruszellen, wo jedes wichtiges Detail wie jedes ausschlaggebendes Werkzeug für den gesellschaftlichen Auftrag dieser Ideologie infiziert wurde.
Und wunderschön ersichtlich: "Wer damals ideologisch zur Clique gehörte, ist heutzutage auch wieder im inneren Kreis."
Der einzige Unterschied von heute zu gestern. Die Kinder des Günter Guillaume sind heutzutage an allen wichtigen Schaltstellen der Macht installiert & wirklich, hier auf Erden passiert nichts aus Zufall, alles ist Plan & wenn wir auch Menschenkinder vieles nicht verstehen.
Alles Gute 🤗

Bernd Muhlack | Sa, 15. Mai 2021 - 15:06

"Hier will man eine ganz andere Gesellschaft."

Dies ist mMn der zentrale und wichtigste Satz Ihres sehr guten Artikels.

Man gibt offen zu, dass man einen system-change will und auf den Straßen hüpfen dazu jubelnd die Kiddies mit ihren Helikoptereltern - unglaublich!

Nein, ich rege mich nicht auf ... nein, ich ....

helmut armbruster | Sa, 15. Mai 2021 - 16:46

Ideologie als die "einzig richtige Wahrheit" aufzuzwingen, ist noch jedes Mal schief gegangen.
Egal ob es das Christentum, der leninistische Kommunismus, die Faschisten oder die Münsteraner Wiedertäufer usw. waren, sie alle kamen an die Macht, konnten sich aber dort nicht halten.
Denn die Welt und der Lauf der Geschichte folgen anderen Gesetzmäßigkeit als Ideologien.
Daher werden auch die Grünen scheitern und - wenn Sie mich fragen - je eher desto besser.

Günter Johannsen | Sa, 15. Mai 2021 - 17:29

Rot-Rot-Grün, NEIN danke! DIE LINKE Einheitsfront ("wenn wir erst die Reichen erschossen haben …") ist überhaupt nicht nach meinem Geschmack. Eine Partei, zu deren Strukturkonferenz sowas öffentlich gesagt werden darf, sollte meiner Meinung nach verboten werden. Zumal die Vorläufer dieser Partei schon genug Mauertote und Stasi-Verbrechen auf dem Gewissen haben: und nun gehören „alle AfDler in die Gaskammer“! Die Grünen allerdings hatten sich auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert: Ich denken an die 68er, wo die „Sexuelle Befreiung“ (auch für Kinder) proklamiert wurde. Viele der damaligen Kinder leiden heute als Erwachsene noch an dieser "Befreiung". Die Pädophilen wurden dadurch salonfähig gemacht! Die Grünen sind auch heute einer Melone sehr ähnlich: außen grün, innen rot. Wenn man bei den Grünen den Lack abkratzt, schimmert die rote Grundfarbe der 68er durch! Es bleibt eigentlich nur FDP, oder CDU/CSU, will man DDR 2.0 nicht haben ... weil mit der AfD wieder keiner koalieren wird.

Fritz Elvers | Sa, 15. Mai 2021 - 20:52

muss nunmal leider Laschet, also CDU wählen. Keine Klimapolitik gab es jetzt 16 verlorene Jahre lang. Deshalb hat sich eine Sekte um dieses Thema gebildet, null Ahnung, aber die Schöpfung retten. Darunter geht es nicht mehr.

Brigitte Simon | So, 16. Mai 2021 - 09:41

... sich so antinational wie die Grünen. Wohin wird sich Deutschland entwickeln, wenn diese an die Macht kommen?

Am 20. Mai 2017 vor der Bundestagswahl schreibt Alexander Grau "Vor lauter Hype die Realität nicht gesehen". "Vor dieser Wahl präsentierte Gabriel Martin Schulz zum Kanzlerkanditat. Gabriel fädel-te eine überragende Medienhype ein. Vom "Gottva-ter" war bald die Rede. "Es entstand eine Hype, wie sie Deutschland je erlebte" schreibt Alexander Grau weiterhin. Schulz´s Ende bestätigt, daß sich die "Medienrealität von der wirklichen Realität unter-sscheidet". Erleben wir 2021 in Baerbock einen zweiten Schulz?

Wir leben bereits heute in keiner Demokratie. Was die Grünen erreichen wollen ist ein grünlinker Tota-litarilismus. Das ist die Basis ihres Wahlprogramms. Die Grünen sahen sich immer elitär. Als leonistische Avantgarde. Jede basisdemokratische Idee wurde sofort zunichte gemacht. Wieviel davon erträgt der blinde Bürger? Anscheinen sehr viel.
Weiter mit Teil 2.

Brigitte Simon | So, 16. Mai 2021 - 10:01

Anscheinend sehr viel. Die guten Umfragewerte sprechen dafür. Doch die Bundestagswahl ist alles andere als hausgemacht. Wie die marxistische grüne taz schreibt, sind bei den staatstragenden Grünen bereits Streitigkeiten in der Verteilung der Ministerposten erkennbar.

Die verordnete strikte Linie der Geschlossenheit bröckelt. Einen ersten Fehler räumt die Partei be-reits ein. Beim Thema Macht könnten die Fundis und die Realos nicht komprolismusbereit wie der-
zeit sein.
Und wie nachtragend zeigt sich Habeck und viele seiner Co´s? Es wird spannend.