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Ein vorhersehbares Desaster - Dieser Sozialstaat ist weder solidarisch noch nachhaltig

Die ausufernde Sozial- und Zuwanderungspolitik hat für einen so grundlegenden Schiefstand gesorgt, dass der Zusammenbruch des deutschen Sozialstaates bei einem Weiter-so absehbar ist. Das zeigen nicht nur Studien, sondern auch die Alltagsevidenz.

Ferdinand Knauß

Autoreninfo

Ferdinand Knauß ist Cicero-Redakteur. Sein Buch „Merkel am Ende. Warum die Methode Angela Merkels nicht mehr in unsere Zeit passt“ ist 2018 im FinanzBuch Verlag erschienen.

 

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In diesen Tagen sorgte ein Deutscher nigerianischer Herkunft für ein klein wenig mediale Aufmerksamkeit. In den Berichten wird er Jonathan genannt. Er selbst nennt sich in sozialen Netzwerken stolz „Mr. Cash Money“. Und das durchaus zu Recht. Denn er hat ein Einkommen von rund 1,5 Millionen Euro im Jahr. Jonathan hat schließlich mindestens 24 Kinder – zumindest akzeptierte er gegenüber den deutschen Behörden deren Vaterschaft – mit insgesamt rund 95 engeren Familienangehörigen, und damit er nun Unterhalt für diese zahlen kann (was er laut Bild-Recherchen nicht tut – ganz im Gegenteil verlangt er von ihnen Geld dafür, dass sie durch ihn in Deutschland leben können), müssen nun die deutschen Steuer- und Abgabenzahler auf dem Umweg über den deutschen Sozialstaat ihn entsprechend ausstatten.

Das ist natürlich ein besonders krasser Fall, aber Jonathan ist längst nicht der einzige, der die Gesetzeslücke mit den Vaterschaften ausschöpft. Man kann darüber schon seit längerem hier, hier, hier und in vielen weiteren leicht auffindbaren Berichten lesen. Laut Bild soll schon 2017 der jährliche Schaden durch missbräuchlich anerkannte Vaterschaften über 150 Millionen Euro betragen haben und der Gesamtschaden durch Sozialbetrug rund 113 Milliarden Euro – pro Jahr. 

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Hans Jürgen Wienroth | Do., 29. Februar 2024 - 13:54

Wir brauchen dringend Zuwanderung. Es wird noch nicht genug in Vollzeit gearbeitet, die „Care-Arbeit“ nicht gerecht geteilt, so die Erzählung.

Nur welche Frau (und welcher Mann) will Kinder für einen Staat auf die Welt bringen, dafür Freizeit und Geld opfern, während die schönen Seiten mit dem Nachwuchs in den Händen prof. Organisationen liegt (ich weiß, dass wird den dort Tätigen nicht gerecht!). Das Kind ist mögl. schnell in die staatl. Obhut zu geben (so denn dort genug Personal vorh. ist – sonst sind die Eltern zuständig). Für diesen Staat als Erbringer der Dienstleistung, die man lieber selbst ausfüllte, ist mögl. viel Geld zu verdienen.

Familie ist für diese „sozialistische“ Regierung nur ein überholtes Relikt. Man arbeitet an der Abschaffung. Nur die Werktätigen sind gute sozialistische Bürger. Der Mensch wird in diesem System zur Ware, das Geld ist zur staatl. Verteilung da. Sozialisten können nur Geld verteilen, woher es kommt, ist egal.

Im Gegensatz zu heute, für die persönlich leistungslosen Erben von großen Vermögen und Aktionäre der Großunternehmen und DAX-Konzerne, gab es im unvollkommenen und infolge implodierten „Sozialismus“ für alle Erwerbsfähigen die Pflicht zur Erwerbsarbeit; so auch für die Kinder und Familienangehörigen der Funktionäre.

PS: Sozialismus hat es bisher noch nirgends gegeben!

Gerhard Lenz | Do., 29. Februar 2024 - 14:13

auf das politisch passende Beispiel stößt. Anzunehmen, der Cicero würde das Schicksal eines ohne Schuld in Armut geratenen Deutschen porträtieren, der trotz Arbeitswilligkeit und Sozialsystem mehr schlecht als recht überlebt, wäre wohl so wahrscheinlich, wie ein Weihnachtsmann, der ab sofort zu Ostern erschiene.
Herr Knauss, wie man mittlerweile weiß eher ein Libertärer (trotz eines wachstumskritischen Buches - aber so mancher Cicero-Redakteur hat stehenden Fußes die Seiten gewechselt), bedient sich eines Extrembeispieles, um ein ganzes System infrage zu stellen. Denn natürlich hat sich das Sozialsystem bewährt - dass Mißbrauch immer wieder mal passieren wird, lässt sich nicht vermeiden.
Dass eine Studie des "Verbandes junger Unternehmer" schwerlich nach einem Erhalt oder einer besseren Ausgestaltung unseres Sozialsystemes rufen würde, ist so überraschend wie das Amen in der Kirche. Und, was "Zuwanderung" angeht, sollte man doch zwischen Flüchtlingen u. Einwanderern differenzieren.

@GLenz Stimmt, anekdotisch belegt und mit Beispielen, die man selber kennt, kann man alles begründen und das gegenteil auch. Es geht um soviele Menschen und Besispiele, dass sich immer Begründungen für und gegen alles finden lassen. Was würden Sie schätzen, um wieviele Menschen es jeweils in welcher "Kategorie" geht und bei welchen Schwellen Kippunkte liegen könnten.

und werden so gut wie nie aufgedeckt, weil das System einfach überlastet ist, und zwar in zunehmenden Maße. Sachbearbeiter winken unzählige zu bearbeitende Fälle einfach durch, weil die Akten sich stapeln und nicht weniger werden. Im Gegenteil.

Es ist notwendig Systeme zu hinterfragen und zu analysieren, denn was auch immer ein System sich für einen Namen gibt, es kann auch ganz anders, verschleiert, handeln, als es sich für die Öffentlichkeit darstellt.
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser, denn sonst heißt es irgendwann angeblich legitim : Der Staat hat sich über den Willen des Souverän hinweg gesetzt um diesen zu schützen, dabei schützt er in Wirklichkeit nur den eigenen Machterhalt.

Ein Weiter so ist anzustreben?

Entschuldigung, aber wer die Schieflage nicht erkennt, wohnt hinter hohen Zäunen, hat keine Kinder (oder schon lange aus dem Haus) und ist allegmein gut situiert.
das trifft aber nur auf max 15% der Bevölkerung zu.

Ich glaub mich tritt ein Pferd. Wieviel Beispiele wollen sie. Schon vor 15 Jahren gab es massiven Sozialbetrug durch Sinti und Roma aus Südeuropa. 350 Personen in 2 Häusern in Kassel , Duisburg u.a. . Kindergeld das mir schwindelig wurde. Die Städte und Kreise wollten es nicht hören. Jetzt wieder nur ein Einzelfall. Sie sind ein Schwätzer, Lügner und und und. Sogar der öffentliche Rundfunk berichtet, nach langem Zögern. Herr Lenz setzen 6

Heidrun Schuppan | Do., 29. Februar 2024 - 14:32

bei den Renten gefordert werden, denn das wäre die einfachste "Lösung" des geschilderten und auch längst bekannten Problems. Alles andere würde für die Politik richtig Arbeit bedeuten. Meine Steuerschuld fürs vergangene Jahr habe ich gerade überwiesen, fürs nächste Jahr werden Monat für Monat Rücklagen gebildet, damit die Summe nicht auf einmal schockt. Aber ich weiß natürlich, dass Rentner in D für die Politik nur eine Nebenrolle spielen – Pensionen sind unantastbar, hier darf nichts eingespart werden. Ich weiß auch, dass Rentner sich solidarisch zeigen müssen, schließlich könnten sie ja arbeiten, Nur: Sie konkurrieren nicht nur auf dem Wohnungsmarkt, sondern auch auf dem Arbeitsmarkt mit Jüngeren, die sich demnächst, nach weiteren Abgabenerhöhungen, vom Full-Time-Job verabschieden werden und sich mit Mini-Jobs durchs Leben schlagen wollen. Da haben Rentner das Nachsehen. Geht nicht anders.

Klaus Kleister | Do., 29. Februar 2024 - 14:39

Laut ARD Bericht sind es 24 Kinder, die 1,5 Millionen sind Folgekosten, nicht Einkommen! Schlamperei oder habe ich etwas falsch verstanden?

Markus Michaelis | Do., 29. Februar 2024 - 14:42

sicher auch, aber wie bei vielem würde ich es nicht nur auf Gier, Unvermögen etc. schieben. Auch hier kommt, denke ich, der größte Antrieb aus der Verteidigung von Werten. Ich kann natürlich nur raten und es wird keine einheitlichen Meinungen geben, aber viele Menschen werden es so sehen, dass Mr Cash zwar 1,5 Mio bekommt und die von ihm ins Land geholten zusammen noch mehr, aber was ist das gegen CumEx und andere "wirkliche Sozialschmarotzer". Mr Cash bekommt zwar ungerechtfertigt viel Geld, bewirkt aber immerhin etwas Gutes, weil er Menschen ins Land hilft, die es verdient haben - jedenfalls mehr als Kritiker von Rechts, die immer nur an sich selber denken. Ich denke so in etwa und in vielen Varianten wären andere Standpunkte dazu.

Da diese Sichtweisen von viele, engagierte und überzeugte Menschen vertreten, wird auch kein Politiker leichtfertig am StatusQuo rütteln, da für ihn unkalkulierbar ist, wohin die Kraftpendel schwingen.

Beschreibt das zumindest Teile der Situation?

A.W.Mann | Do., 29. Februar 2024 - 14:51

Es ist bezeichnend für einen totaltären Staat: Verbrecher nur bedingt zu verfolgen, aber Kritiker des Staates mit ganzer Härte zu bestrafen. Frei nach A. Solschenizyn
Doch ist Mister "Cash Money" der Täter ? In meinen Augen nur begrenzt, der wahre Schuldige ist die tätige oder besser untätige Administration. Konsequenzen keine, denn der Fisch stinkt immer vom Kopf. Nichts neues unter der Sonne, wußte ein Nietzsche schon vor über 150 Jahren und er hat bezüglich dem Staat zu 100 Prozent recht behalten. Ich delegetimiere diesen Staat nicht, nein ich verachte ihn nur. Noch können die Leistungswilligen das Land verlassen, die Frage bleibt wie lange noch ? Eine Reichsfluchtsteuer liegt bestimmt schon in der Ablage.

Bernd Windisch | Do., 29. Februar 2024 - 15:00

Weil wir heut beim Glase Bier
doch so manches singen,
will ich, liebe Dummheit, dir
auch ein Liedchen bringen.

Wohl dem, der für Dummheit glüht
dem der Kopf vernagelt,
der den Himmel schief ansieht
wie die Gans, wenn’s hagelt.

Aus diesem Grunde geht Deutschland aktuell auf die Straße und schafft sich SELBST ab. Unser sind zu viele!

Frei nach: Wilhelm Weitling , in “ Volks-Klänge “ (Paris, 1841)

Stefan Jarzombek | Do., 29. Februar 2024 - 15:01

Wenn der Schaden, den diese Leute anrichten und die der Steuerzahler aufbringen muß, groß genug wäre, hätte man solche Zustände schon längst behoben oder Parteien gewählt, die solche Machenschaften verhindern.
Allerdings würde das verhindern solcher Zustände vielleicht auch schon als Rechts gewertet, wer weiß.
Wahrscheinlich ist das auch nicht der einzigste Missbrauch in unserem Sozialsystem, da hilft meiner Meinung nach nur konsequentes Handeln zum Wohle des deutschen Volkes, wie es oben am Reichstag in großen Lettern geschrieben steht. Das sollte Staatsdoktrin sein und nichts anderes.
Sonst, liebe Freunde, ist das hier lediglich für so ein Klientel das Land in dem sie gut und gerne leben.
Wundert man sich über den Zulauf der AfD, ob solcher Meldungen?

"Wenn der Schaden, den diese Leute anrichten und die der Steuerzahler aufbringen muß, groß genug wäre, hätte man solche Zustände schon längst behoben oder Parteien gewählt, die solche Machenschaften verhindern."

Wenn es sich um ein AFD - Mitglied handeln würde wäre die Sache längst geregelt. Einschlilich entsprechender Massendemonstrationen.

Das Wort "Dummes Volk" wurde augenscheinlich in Deutschland erfunden.

"Wenn der Schaden, den diese Leute anrichten und die der Steuerzahler aufbringen muss, groß genug wäre, hätte man solche Zustände schon längst behoben oder Parteien gewählt, die solche Machenschaften verhindern."

Die Kosten für Asyl belaufen sich in Deutschland auf 50.000.000.000 € . Einmal Bundeswehr. Tendenz steigend. Wird irgendetwas behoben?

Wenn es sich bei dem "Vater" um ein AFD - Mitglied handeln würde wäre die Sache längst geregelt. Einschließlich entsprechender Massendemonstrationen.

Der Sachverhalt "Dummes Volk" wurde augenscheinlich in Deutschland erfunden.

"Wenn der Schaden, den diese Leute anrichten und die der Steuerzahler aufbringen muß, groß genug wäre, hätte man solche Zustände schon längst behoben oder Parteien gewählt, die solche Machenschaften verhindern."

Wie bitte soll das gehen. AfD Wähler oder nicht. Eine Menge Menschen wollen diese Regierung so nicht mehr. Aber was kann das Soverän jetzt tun?
Wir müssen die Zeit bis zur nächsten Wahl abwarten.
Eine Alternative wird es nicht geben, bevor die AfD mit an die Macht bzw. in Regierungsverantwortung kommt, werden lieber alle anderen sich zusammenschließen um eine Mehrheit zu bilden und das gleiche Spiel fängt von vorne an, bzw. wird weitergeführt.

Wo ist das unsere Demokratie?

Heidemarie Heim | Do., 29. Februar 2024 - 15:38

Mit was man alles Geld verdienen kann hierzulande. Oder sollte man fragen mit wie viel Potenz;)? Tja liebe Herren Mitkommentatoren, da haben Sie wohl was falsch gemacht was Ihre Zeugungsfreudigkeit betrifft🤔. Und vielleicht hätte ich meinem besten aller Ehemänner vielleicht doch ein paar Nebenfrauen gönnen sollen in den vergangenen 45 Jährchen. Den habe ich nämlich gerade fast wiederbeleben dürfen nach dem ich ihm Ihren Artikel unter die Nase gerieben habe lieber Herr Knauß! Jedenfalls scheint Mr. Kindergeld nicht dumm wie es bei uns hieß "Saubohnenstroh" zu sein. Was das Schließen von Gesetzeslücken betrifft hatten es unsere Regierungen ja nie sonderlich eilig. Wenn ich mich recht erinnere brauchte es einige Legislaturperioden u. Bundes-Finanzminister um die Finanzämter dieser Republik auf Mehrfachrückerstattungen unser aller Steuergelder an ebenso gewiefte Finanzakrobaten
der cum ex und cum cum ex-Wirtschaft aufmerksam zu machen um Milliarden später einen Riegel vorzuschieben? LG

Ich glaube der Mann muss nicht Erzeuger sein. Das Gesetz für zwingenden Gentest bei Nachzug ist erst im werden.
Unsere Gesetze weisen starke Lücken auf, besonders wenn es um Humanität geht.

Reinhold Schramm | Do., 29. Februar 2024 - 15:59

Frankfurts Sozialwohnungen, die um 1950 fertiggestellt, zwischenzeitig saniert wurden, dienten einst der Erwerbsbevölkerung und ihren Familien als Unterkunft. In den 1960er und 1970er Jahren waren alle dort wohnenden Familien erwerbstätig oder im verdienten Ruhestand.
Heute wohnt dort kaum noch eine erwerbstätige Familie und die Wohnungen und Gebäude sind verdreckt. Es ist schwierig und kaum den Neubewohnern beizubringen, dass man auch die Wohnungen, das Treppenhaus, den Dachboden und die Keller- und Hofanlagen pflegen und sich persönlich daran beteiligen muss.

Eine Mentalität der offenen Hand, wie es sie ursprünglich bei den deutschen erwerbstätigen Bewohnern – in deren einstigen Sozialwohnungen – kaum oder nicht existierte.

PS: Für unsere evangelikalen „Seenotretterinnen“ und Gutmenschen wie gut situierten Erben und Beamtenkinder und die davon profitierende privaten Sozialverwalterinnen, alles nur Unterstellungen und Verleumdungen, eben biodeutscher weißer Rassismus.

passt ebenso zu Ihrer Beschreibung von Wohnblocks. Es fehlt einfach so etwas wie Gemeinsinn. Dabei propagierten die Grünen einst die "solidarische Gesellschaft", was aber niemals funktioniert, wenn sich niemand, fast niemand für irgendetwas verantwortlich fühlt. Und ich befürchte, dass es nicht besser wird in unserer "Gemeinschaft" oder Stadt. K. Geywitz' Plan der neu zu errichtenden Wohnblocks an den Städträndern für HInzugezogene, ob Bleiberecht oder nicht, wird die Situation eher noch verschlimmern.

Henri Lassalle | Do., 29. Februar 2024 - 16:42

Deutsches Helfersyndrom, für aussereuropäische "Flüchtlinge" (nicht alle, sondern nur ein kleiner Teil sind wirklich FLüchtlinge) bekanntlich äusserst günstige Sozialgesetze für diese Leute......Ich befürworte seit langem eine Beschränkung der gesetzl. Sozialleistungen auf Einheimische, diesem Fall Deutsche und EU-Ausländer. Aber eine Realisierung erwarte ich nicht, das würde rot-grün zusammen mit anderen weltanschaulichen Spinnergruppen verhindern.

Gunther Freiherr von Künsberg | Do., 29. Februar 2024 - 17:34

Als Adjektiv bedeutet sozial “die Gesellschaft und besonders ihre ökonomische und politische Struktur betreffend“. Diese Definition ist wertungsneutral und wird trotzdem als politischer Begriff ständig missbraucht, indem die positiv besetzten Begriffe Sozial und Gerechtigkeit kombiniert und quasi wie ein Adjektiv zur Begründung für jedes obskure politische Vorhaben herhalten müssen. Dabei werden wirtschaftliche- wie auch Gerechtigkeitsgesichtspunkte (vorsätzlich?) ausgeklammert nur um das politische Überleben bei den nächsten Wahlen wahrscheinlicher werden zu lassen, aber in positiver Kenntnis des Umstands, dass das Gemeinwesen/der Staat auf diese Weise erheblich geschädigt wird. Damit mutiert sich der Begriff “Sozial“ in sein Gegenteil wobei sich die Frage stellt, ob “unsozial“ oder “asozial“ das Gegenteil darstellt.

Ingofrank | Do., 29. Februar 2024 - 19:04

Da bleibt einem nur die Hoffnung, das bei den Ergebnissen der Europawahl, der anstehenden Kommunalwahlen und vor allen bei den Landtagswahlen im Osten eventuell doch der „Denkprozess“ aller etablierten links grün gelagerten Parteien, von der Union bis zur Linkspartei, langsam einsetzt.
Sonnst wird der uns von Ihnen beschriebenen Zusammenbruch ehr ereilen , als wir ahnen.
Aber, ich persönlich glaube, es wird weiter ungebremst in den Untergang regiert.
Da helfen auch keine faulen Kompromisse bei der „Einführung“ der Bezahlkarte. Das wird an der Reduzierung der Einwanderung ohne Folgen bleiben, da der Wille nicht vorhanden ist, vor allem die Leistungen, rapide zu kürzen.
Also bleibt nur das Prinzip Hoffnung ….oder die nächste Bundestagswahl, wann immer die stattfinden wird. Obwohl, mit der Union wechselt nur möglicherweise der Kanzler. Die links grüne Ausrichtung wird bleiben …. Frize hat ja schon Signale Richtung Grün gesendet ….
Mir freundlichen Gruß aus der Erfurter Republik

Urban Wil | Do., 29. Februar 2024 - 22:16

Bei dem Fall „Mr Cash Money“ muss man schnell drüber lesen und gleich an etwas anderes denken, um den Blutdruck in geregelten Bahnen zu halten. Ich denke, der wird, obwohl sein Fall nun bekannt ist, einfach weiter machen. Niemand wird ihn belangen. Vielleicht meldet er morgen nochmal 125 Kinder an und wird bald der bestbezahlte „Deutsche“.
Nichts ist unmöglich auf dem Narrenschiff, doch eines ist klar:
„Man“, also der Wähler, hat das so gewollt und will es immer noch.
Es gibt nur eine Partei (bald zwei), die bspw. den Irrsinn Migration sofort beenden würden. Aber die will man halt nicht dran haben, rennt lieber auf die Straße und demonstriert gegen sie.

Und die CDU baut Brandmauern. Der Tod des Staates, sollte er am Sozialsystem krepieren, geht auf die CDU. Die sind es, die Rot und Grün an der Macht halten.
Das muss immer und immer wieder gesagt werden.
Und da helfen auch stramme Programme nichts, denn die werden nicht in Ansätzen umgesetzt.
Wer CDU wählt, wählt Grün und die Lüge.

Chris Groll | Fr., 1. März 2024 - 08:55

Das Menschen aus aller Herren Länder und Menschen die nicht arbeiten wollen in Deutschland leben können wie die Made im Speck ist mir fast schon egal. Die Deutschen sind mit allem einverstanden. Ich sehe nur, daß Millionen für den Kampf gegen rechts auf die Straße gehen. Also gibt es nur ein weiter so und das in jeder Beziehung.

Joachim Stock | Fr., 1. März 2024 - 09:06

Sehr geehrter Herr Knaus!
Das Problem beginnt im Groben. Die vier Staatsprinzipien als da sind Rechtsstaats-., Subsidiaritäts-, Leistungs- und das Äquivalenzprinzip hängen klar seit der Schröder-Agenda 2010 vollkommen schief nach links zu mehr leistungslosem Einkommen für alles mögliche -selbst wenn der kleine Finger weh tut. Die Sozialstandards von heute sind so gewählt, weil sie so versprochen wurden und werden weiter mehr so gewählt weil sie weiter mehr so versprochen werden. Die Welt werde ich hier nicht retten können. Mein Patriotismus zu diesem Land ist nur noch winzig vorhanden. Ich werde aber gehen und mein erarbeitetes Leistungsvermögen und die Erträge mitnehmen. Dem deutschen Fiskus entziehen. Hier gebe ich nichts mehr für einen faulen Staat!

Ernst-Günther Konrad | Fr., 1. März 2024 - 10:24

"Die Bekämpfung von Sozialbetrug und die radikale Absenkung der Versorgungsleistungen für Menschen, die sich angesichts allgegenwärtiger Arbeitsmöglichkeiten selbst helfen könnten, müsste eigentlich erste Priorität jedes ernsthaften Sozialpolitikers sein." Einer die vielen richtigen Sätze in Ihrem Artikel Herr Knauss. Erkennt man das? Will man das? Nein, man will es nicht, also tut man es auch nicht.
Wir haben offenbar noch immer Geld im Überfluss bzw. genug "Sondervermögen". So recht sie haben Herr Knauss. Diese Regierung macht für die Lösungen unserer Probleme nichts.

Ronald Lehmann | Fr., 1. März 2024 - 15:20

Tünnes besucht Schäl in der DDR & Tünnes wundert sich, dass Schäl trotz der acht Kinder ein Eigenheim hat & ein Auto davor stehen hat.

Schäl erzählt voller Begeisterung, wie viel er vom Staat Kindergeld bekommt & durch seine vielen Kinder es ihm & der Familie gut geht

Beim Abschied sagt Tünnes zu Schäl: "Tschüss Herr Biber"

Schäl kann mit dem Wort Biber nichts anfangen & schaut ins Lexikon

& liest: "..., baut sein Haus mit dem Schwanz" 😉😂🤣