Der Staat soll laut Umweltrat von den Bürgern den Verzicht auf Flugreisen „einfordern“. Wie er das wohl machen soll? / dpa

Umweltrat-Gutachten „Politik in der Pflicht“ - Freiheit ist klimaschädlich

Der Sachverständigenrat für Umweltfragen fordert von der Regierung, mehr Druck auf die Bürger auszuüben, sich umweltfreundlich zu verhalten. Damit dürfte er bei der aktivistischen Ampel-Regierung offene Türen einrennen.

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Wenn die Bundesregierung mal wieder einen Anschlag auf die eigene Bevölkerung plant und eine Politik umsetzen will, die deren Wohlergehen und Interessen diametral entgegengesetzt ist, dann schlägt die Stunde der Experten. Lässt sich die jeweils jüngste Zumutung doch besser verkaufen, wenn sie als wissenschaftlich gedeckt und damit als alternativlos präsentiert werden kann – so wie es schon während der Corona-Pandemie passiert ist und sich nun im Namen des Klimaschutzes wiederholt. Und wenn sich jetzt der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU), meist schlicht Umweltrat genannt, mit einem gestern publizierten Gutachten namens „Politik in der Pflicht: Umweltfreundliches Verhalten erleichtern“ an die Öffentlichkeit wendet, dann gibt es Grund, dem mulmigen Gefühl zu trauen, dass da wieder mal was im Busche ist.  

Der Sachverständigenrat, 1971 durch Erlass der Bundesregierung ins Leben gerufen, besteht aus sieben Professoren und Professorinnen aus verschiedenen Fachbereichen, die laut Satzung über wissenschaftliche Expertise in Sachen Umweltschutz verfügen müssen und die Aufgabe haben, die Bundesregierung diesbezüglich zu beraten. Großen Wert legen die Mitglieder – darunter die notorische „Energie-Expertin“ Claudia Kemfert als stellvertretende Vorsitzende, die in den vergangenen Jahren mit abenteuerlichen Aussagen zum Thema Energiewende und Kernkraft aufgefallen ist – auf ihre wissenschaftliche Unabhängigkeit, die sie in ihrer begleitenden Pressemitteilung zum Gutachten auch noch einmal dezidiert betonen.  

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Achim Koester | Mi., 10. Mai 2023 - 08:31

Als Chefideologin der Grünen ist diese Frau total unqualifiziert, eine auch nur annähernd objektive Meinung zu vertreten. Ist der "Umweltrat" der Anfang der Leninistisch-/Stalinistischen Räterepublik auf deutschem Boden?

Karl-Heinz Weiß | Mi., 10. Mai 2023 - 08:51

Die Wähler haben bereits bei der Bundestagswahl 2021 abgestimmt: 14,8% für die GRÜNEN. Pech, dass in der Riege der Meinungsträger wie Frau Kemfert, Frau Will und Herrn Döpfner 85,2% dieser Wählerinnen und Wähler vertreten sind. Was folgert der gemeine Wähler daraus ? Ignoriert deren Aussagen so lange, bis sie mehrheitsfähige Positionen vertreten.

Gerhard Lenz | Mi., 10. Mai 2023 - 09:30

Jeder ist es, mal mehr, mal weniger. Ich möchte mal die Gesellschaft sehen, die ohne staatl. Aktivismus auskommt. Der Mensch handelt eben nur in Teilen vernunftbedingt, sonst lebten wir ja in einer nahezu perfekten Welt. Tatsächlich aber lassen sich ALLE Probleme auf menschliches Handeln zurückführen -gäbe es keine Menschen, gäbe es diese Problme nicht. Und da wir nun einmal nicht nur egoistisch alleine bestimme können, sondern auch Teil einer Gemeinschaft sind, lassen sich Regeln nicht vermeiden.
Nun kritisiert Herr Way als aktivistisch eben jene Regeln, die so absolut nicht nach seinem Gusto sind. Aber da Freiheit in einer Gesellschaft immer relativ ist, lassen sich Eingriffe gar nicht vermeiden. Selbst die Reduzierung des Wohnraumes pro Person oder der Schutz der Mieten kann - ebenso wie ein Mietdeckel - selbstverständlich demokratisch beschlossen oder abgelehnt werden.
Dass es immer Leute gibt, denen bestimmte Ansätze nicht "gefallen", wie Herrn Way - liegt in der Natur der Sache.

Demokratie wäre '33 „abgewählt“ worden, haben Sie hier in der Tat Recht.
Man kann demokratisch entscheiden, ob man eine Regierung möchte, die einem irgendwann dann den Wohnraum beschränkt oder einen gar enteignet, um dem selbstverschuldeten Irrsinn Herr zu werden. (nur als Bsp.)
Dass Sie aber „staatlichen Aktivismus“ (meinen Sie damit das, was im Artikel beschrieben wurde? Also dass der Staat immer mehr in unser Leben eingreift?) mit der Tatsache begründen, dass der Mensch nur in Teilen „vernunftbedingt“ handelt, ist bedenklich. Denn letzteres ist eine menschliche Grundeigenschaft wie z.B. unterschiedliche Begabungen für was auch immer.
Für Sie ist es also selbstverständlich, dass uns der Staat grundsätzlich vorschreibt, wie wir zu leben haben, was Sie als Sozialisten auszeichnet.

Aber andere, mich eingeschlossen, haben nun mal eine andere Grundhaltung, die sich an der Freiheit orientiert und unterschiedliches Verhalten als wesentlichen Teil des menschl. Zusammenlebens akzeptiert.

bestätigt meine Aussage.
Sie finden meine Behauptung bedenklich, der Mensch handele nur in Teilen „vernunftbedingt“, und deswegen sei staatllche Aktivität unerlässlich? Nun gut, Sie versuchen, das jetzt unverzüglich zu instrumentalisieren, notwendige Einschränkungen - die es in jeder Gemeinschaft gibt, ja geben muss - als Sozialismus zu diffamieren. Dabei ist selbst die 30km-Zone vor ihrem Haus "Aktivismus". Die der Staat (oder die Kommune) zum Schutz seiner Bürger eingerichtet hat. Sozialistische Bevormundung? Eine solche Einstellung zeugt nicht von vernunftgeprägtem Denken - eher von politischer Stimmungsmache um jeden Preis.

Nur nebenbei, speziell für Sie, ein Teil der Wahlergebnisse von 1933: NSDAP 43,9%, verbündete, offen anti-demokraische DNVP 8%, DVN 1,1%.
Das ergab bereits damals eine klare Mehrheit.

Nehmen Sie noch die Kommunisten dazu, die damals noch den Sowjetkommunismus bewunderten, haben 12,3% gleichfalls bekennende Anti-Demokraten gewählt.

Sie dürfen nachrechnen.

Sie denn an Unsinn aus meinen Aussagen?Dass ich jedwede Regeln, Gesetze, etc. ablehne? Daraus schließen Sie dann, dass Ihre Variante, die ich als sozialistisch bezeichne „bestätigt“ wird?
Es geht um den Artikel, der über zunehmenden staatlichen Dirigismus handelt. Und wenn Sie, da wiederhole ich mich gerne, diesen mit fehlender Vernunft bei den Menschen begründen, dann regelt in Ihrem Traumstaat die Obrigkeit demnächst auch, wann wir essen und aufs Klo gehen dürfen. Na Halleluja.
Und zu 33:Es mag stimmen, die Demokratie in D war 33 gewiss nicht hoch im Kurs.
Es geht aber um die Frage, ob Hitler bewusst zum Kanzler gewählt wurde. Das war nicht der Fall. Dass die NSDAP d 33er – Wahl in März gewann, war nach der aus allen Rohren geschossenen Euphorie nach dessen Ernennung keine große Überraschung mehr. Hitler wurde unterschätzt oder glauben Sie wirklich, man hat Gaskammern und Angriffskrieg gewählt?
Und wo Sie die 8% f d DNVP herhaben,bleibt Ihr Geheimnis, die traten da gar nicht mehr an.

Ich wiederhole: Jede Regel ist eine Einschränkung. Weil sie immer auch (zuvor unbegrenzte) Freiheit beschneidet. Was Sie daraus machen, ist mir jetzt egal, das wird mir zu albern.

Und da wir gerade bei "albern" sind: Wurde Hitler nun gewählt, oder nicht? Ach, unbewusst.....verstehe. Dann hat sich die Demokratie gar nicht abgewählt? Wird's jetzt esoterisch?

Noch was: Gegen Sie zu "Reichstagswahlergebnisse de". Da finden Sie die Ergebnisse der DNVP.

Mal wieder sehr schlecht informiert, werter Herr Will?

bekannt, dass sie 33 unter einem anderen Namen als KSWR im Verbund mit d Stahlhelm antraten.
Was aber nichts an meiner Meinung zur Frage ändert, die Deutschen hätten bewusst die Demokratie abgewählt. Ihre Mär von der „Wahl“ Hitlers können Sie für sich behalten.

Was das andere Thema angeht, da bin ich mir durchaus bewusst, dass ich Ihre sozialistische Grundhaltung nicht erschüttern kann. Dass Sie immer noch nicht den Unterschied erkennen, zwischen der Notwendigkeit von Regeln und Gesetzen (die ich keineswegs leugne) und der ausufernden Einmischung des Staates in alle Lebensangelegenheiten, ist zu akzeptieren.
Dass Sie diese Diskussion als „albern“ betrachten, spricht für Ihr Weltbild.
Bleiben Sie dabei und jubeln Sie weiter über all das, was diese Ampel uns überstülpt.
Es kommen auch wieder andere Zeiten.

Dass "der Staat" mit der Regierung gleichzusetzen ist, ist ja schon ihr erster Fehler. Dass die Regierung den Souverän erziehen will, ist eine sozialistische Idee, zumindest eine autoritäre, da kann ich keine Diffamierung durch Herrn Will erkennen. Wohl aber immer wieder wird deutlich, wie problematisch ihr Demokratieverständnis ist. Gut, so manche sind nach der Wende in sozialistischen Denkmustern hängen geblieben, im Osten wie im Westen. Deshalb gilt es nun, den roten Sumpf endlich trocken zulegen, bzw. den neuen Grünsozialismus zu beenden. Denn er ist demokratie- und freiheitsfeindlich. Und so ist es gut, dass man Leuten wie ihnen hier auch mutig entgegen tritt.

Und viele Menschen sahen keinen Ausweg mehr als die Flucht, anfangs einfaches über die Grenze reisen und später unter Lebensgefahr, in die BRD.

Die Frage ist ab welcher Freiheitseinschränkung dieser Fluchtgedanke hochkommt.

Wenn also in Deutschland die Freiheiten klimaschützend eingeschränkt werden dann werden es sich viele Bürger überlegen warum sie noch in einem derartig unfreiheitlichen Staat leben sollen und dorthin ziehen wo es weniger unfreiheitlich zugeht.

Aber es stimmt, ohne den Mensch gäbe es die ganze Umweltproblematik nicht, einfach weil es niemanden gäbe der sich darüber erregen würde.

Was staatliche (gemeinschaftliche) Aufgaben angeht so gibt es immer einen Mittelweg. Mit Ihrer Definition hätten auch Pol Pot, Stalin und Mao gut leben können und haben es ja auch so gemacht.

Und das ist was viele fürchten, dass am Ende der staatlichen Interventionen zum Wohle der Umwelt das Umerziehungslager steht.

Was für die eine Seite der Medaille das Positive ist, ist für den andere Seite das Negative. Es geht aber nichts verloren, sondern es wandelt sich durch Schöpfers Werk.
Wie beim Essen Herr Lenz, was für die eine Spezies existentiell ist um zu überleben, ist für das (eine) "Opfer" das "Schicksal/ Unausweichliche.
Fressen & Gefressen werden, im kleinen bei Einzeller angefangen & dies bis zum Universum. Alles hat eine Ende & Neubeginn.

Fmp. hat jedes Leben der über 100 Billionen Arten hier auf Erden Einfluss auf eine andere Spezies. Nicht nur der Mensch (deshalb Demut).

Und deshalb ändert sich auch das Klima hier auf Erden, egal ob es Menschen passt oder nicht & erst recht egal, ob der Mensch existiert oder nicht.

Viel mehr sollten wir eher zu der Frage kommen, wenn die Dinge sich wie bisher weiter so entwickeln, wie will die Gattung Mensch diese kommenden Probleme meistern (Hinzu, das Schöpfer/Gott & Gottes-Vertrauen über Bord geworfen wurde & eine neue Wahn-Hysterie, eine neue ANGST!

Herr Lenz, was ihre Sinnes-Genossen wünschen & fordern, wurde seit Menschen-Gedenken in jeder Gesellschaft mehr oder wenig umgesetzt & erst nach dem 2. WK konnte in breiter Masse vor allem in Deutschland sich trotz 3 Kinder & nur 1 Arbeitsnehmer einen Urlaub leisten bzw. ab 90-iger auch fliegen.

Das zweierlei(mehrfaches)Maß

Für das Fußvolk nur die Arbeit & das Entrichten der Abgaben an die Macht, damit sie ihren Todsünden frönen können

Für die Lakaien & Cleaner, die Stützpfeiler der Macht, Zugeständnisse, Posten-Beförderung mit unterschiedlichen Geldsäckel, Beweih-Räucherungen & Lobeer-Preisungen & anderen Huldigungen, Auszeichnungen & Vorteilen

Und für die oberen feinen Pinkel der Macht die uneingeschränkte Truhe "Sesam öffne dich", die ohne Rechenschaft, Kontrolle & Verantwortungs-Übernahme perfekt für den ausgewählten Kreis funktioniert, egal um welchen Wunsch es sich handelt bzw. handeln wird.
Und wenn es ein Ausflug zum Mond sein soll.

Nichts ist unmöglich ... sag niemals nie

Als "Aktivist" wurde schon im 3. Reich und in der DDR jemand bezeichnet, der sich über das vorgeschriebene Mindestmaß hinaus für die herrschende Ideologie einsetzte. Diese Definition gilt auch noch in der heutigen grün-roten Ideologie, wobei unter "überdurchschnittlichem" Einsatz auch die bewusste Gesetzesübertretung mit gemeint ist.

Sowohl in der NS-Zeit wie in der DDR sind solche "Aktivisten" aus der Regierung heraus gesteuert worden, und dasselbe beobachten wir heute. Gesetzesverstöße solcher "Aktivisten" werden vom Staat nicht geahndet, sondern öffentlich belobigt. Ihnen eröffnet sich oft die Karriere in Partei und Staat.

Das meint wohl Herr Way, wenn er vom "aktivistischen Staat" spricht: Die Regierung schickt (i.d.R. auf dem Umweg über eine Regierungspartei) die Aktivisten auf die Straße, um ihre ideologischen Ziele besser durchzusetzen.

Mit Aktivisten, die gegen eine herrschende Ideologie kämpfen, haben diese staatskonformen "Aktivisten" herzlich wenig zu tun.

Wie gesagt wird in vielen Ideologien eine mehr oder weniger große Gewaltbereitschaft bei den eigenen "Aktivisten" akzeptiert, besonders wenn sie verbal auf illegale "Gewalt gegen Sachen" beschränkt wird.

Aktivisten einer feindlichen Ideologie, die ebenfalls zu illegaler Gewalt bereit sind, werden dagegen sehr schnell als "Terroristen" empfunden und als solche bezeichnet. Sie werden staatlich verfolgt, wenn man an der Macht ist.

Kluge und vernünftige Menschen sollten daher gerade innerhalb ihrer eigenen Ideologie vorsichtig und skeptisch mit übereifrigen "Aktivisten" umgehen, auch wenn es schwer fällt. Die Erfahrung lehrt nämlich, dass sie sich oft schneller in "Terroristen" verwandeln, als einem lieb ist.

Wenn unsere Gesellschaft weiterhin existieren will, müssen Gesetz, Recht und Wissenschaft über den Ideologien und Glaubensrichtungen stehen, die in der Gesellschaft miteinander streiten. Das sollten alle politischen Parteien in ihrer Praxis beachten.

Christa Wallau | Mi., 10. Mai 2023 - 09:32

ein Klüg'rer in der Mitte,
und nur der Weise sieht das Ziel
beim ersten Schritte."
Diese Worte des deutschen Dichters u. Sprachgenies Friedrich Rückert (1788-1866), von dem die meisten Politiker noch nie gehört haben dürften, kommen mir jetzt immer wieder in den Sinn.
Vielen Deutschen, die sich auch in der Geschichte auskennen, ist seit langem klar, wohin die Reise unter Führung der GRÜNEN zwangsläufig gehen m u ß. Aber ihre Warnungen stießen in der Vergangenheit nicht nur auf taube Ohren, sondern sie wurden sogar diffamiert. In der Demokratie siegt nun mal stets die Mehrheit, und wenn sie durch Dauer-Propaganda interessierter Kreise in eine ganz bestimmte Richtung gelenkt wurde, dann setzt diese Meinung sich eben durch.
Jetzt sind wir "in der Mitte" angekommen, wo jeder "Klüg're" merkt: "Die Regierung will mir ja meine Selbstbestimmung u. meine Freiheit wegnehmen!" Es dürfte sich aber erst dann Entscheidendes ändern, wenn auch die Toren zu begreifen beginnen. Das kann noch dauern..

Naumanna | Mi., 10. Mai 2023 - 09:32

Natürlich müssen die Menschen lernen, umweltverträglich zu handeln. Aber gespart werden sollte nicht an der Heizung. Diese gehört zu den Grundbedürfnissen. Man kann alle Heizungen emissionsarm gestalten, die Technologien sind da. Dann sind auch Gasheizungen umweltfreundlich. Die Umgestaltung auf andere Heizsysteme nützt nur dem Profit der Hersteller.
Flugreisen allerdings sollte man wirklich einschränken. Das ist kein Grundbedürfnis, das ist Luxus. Niemand muss jedes Wochenende irgendwohin fliegen. Das ist absurder Luxus auf Kosten der Umwelt. Eine Flugreise pro Mensch und Jahr wäre eine Option. Mehr sollte nicht genehmigt werden. Kurzflüge bis zu 1500 km ganz abschaffen. Und natürlich endlich Privatjets verbieten.

Sabine Jung | Mi., 10. Mai 2023 - 14:38

Antwort auf von Naumanna

das sehe ich aber nicht so wie Sie. Man kann keinen Menschen vorschreiben, wie oft oder wie lange er zu fliegen hat. Das ist schitt-kram, kommt der DDR wieder nahe. Dort durfte man auch nicht in den Westen reisen, aus ideologischen Gründen, wie heute wieder. Wollen Sie das wirklich? Wer legt fest, ob einmal oder zweimal fliegen im Jahr gut ist? Wo bleibt die Freiheit der Menschen? Privatjets verbieten, vielleicht die Luxusvillen auch noch und vor allem die Yachten der Reichen? Das riecht sehr nach linken Patriotismus, mit Verlaub.
Ich sehe gerade meine Freiheiten schwinden.

Ist aber nur die 1/2 Wahrheit denn die DDR konnte es sich einfach ökonomisch nicht leisten, seine Reisewilligen mit Valuta, gleichzusetzen mit der D- Mark, auszustatten. Und diese Blöße wollten sich die SED und die Parteien der nationalen Front einfach nicht geben. Und ja, das süße Gift der Freiheit spielte natürlich auch eine Rolle, da man einfach Angst hatte, der sozialistische Bürger der DDR erkennt, das die Marktwirtschaft (der Kapitalismus) eben entgegen aller DDR Propaganda nicht das „Gespenst ist, das in Europa umhergeht“
Das wir allerdings den alten Zeiten wieder entgegeneilen, dank lins grüner Politik- Hasardeure in diesem Land, hätte ich nie im Leben geglaubt. Aber so kann man sich täuschen …..
mit freundlichen Gruß aus der Erfurter Republik

Freiheit ist nicht nur die Freiheit des Geistes, sondern auch die Möglichkeiten, wie & wo ich mein Leben gestalten will, ohne das ich am Gängelband des Staates hänge.
Viele DDR-Bürger wären nicht abgehauen, wenn sie die Möglichkeit des Reisens gehabt hätten.

Aber wie überall & zu jeder Zeit, der Staat will die Kontrolle über seine Untertanen, da ihm Souverän zu suspekt, zu kompliziert sind. Da muss man ja argumentieren & überzeugen, statt zu befehlen oder Angst einzuflößen, damit Untertan wie Schafe durch den Hund reagieren, statt zu agieren.

Aber wie in der Matrix. Der größte Teil der Menschen vor allem in D. hat mit Sklaventum kein Problem, solange für ihm mit Kost & Logie gesorgt wird.

Deshalb stirbt auch der linksgedrillte Geist trotz Elend & Mangelwirtschaft & wo nicht ein kommunistischen Land sein Volk in der Geschichte überzeugen konnte, nicht aus, selbst wenn die westliche Welt alles richtig machen würde.

Selbst-Disziplin/Wahrnehmung/Einschätzung ist wesentlich schwieriger

... also SO einfach isses m. E. nicht: in den 50er-Jahren hat Fliegen - ausser vielleicht in den USA - definitiv nicht zum Freiheitsbegriff aller Normalos gehört. Da wars - ausserhalb des "Ostblocks" - z. B. in D die Reise mit dem Käfer nach Rimini, um im Klischee zu bleiben. Und dass halt Kerosin im Gegensatz zu Benzin und Diesel garnicht oder nur minimal besteuert wird, gaukelt Menschen eine Freiheit vor, die staatlich so gewollt ist wie die Freiheit von Banken, zu spekulieren und im Notfall mit Steuergeld "gerettet" zu werden oder die Freiheit von Konzernen, ganze Weltgegenden auszusaugen und/oder zu verwüsten.
Und noch einmal: das Verbot von Kinderarbeit war vor etwa 140 Jahren auch sowohl "gegen die Freiheit" von Unternehmern gerichtet, sich daran überproportional zu bereichern, wie auch "gegen die Freiheit" von armen Familien, ihre Kinder zur Arbeit statt in die Schule zu schicken.
Will sagen: also SO einfach isses m. E. nicht!

Sabine Jung | Mi., 10. Mai 2023 - 09:37

für Ihren unaufgeregten Beitrag.
Leider ist es wirklich so, dass wir alle nur noch bevormundet werden, sei es wegen der Corona-Krise damals, Klimakrise jetzt und dem Kriegsgeschehen in der Ukraine. Nun wird an einer neuen Stellschraube gedreht, angeblich wegen des Klimaschutzes vielleicht das Reisen zu verbieten. Damit, liebe Regierung, glaube ich werden aber viele Menschen getroffen, die sonst noch nicht über den Staat klagen. Ich glaube da wird es Aufstände geben, wenn der Deutsche wieder einmal sein geliebtes Reisen aufgeben sollte, weil es extrem teuer geworden ist. Weil nur so kann ich mir vorstellen, wird da herangegangen, eine CO2 Abgabe auf Flüge, Hotel-Übernachtung u.s.w.
Man sollte wirklich über einen Wegzug nicht nur aus Deutschland, sondern aus der gesamten Eurozone nachdenken, das gibt alles hier keinen Sinn mehr!

Hans Jürgen Wienroth | Mi., 10. Mai 2023 - 09:45

Angekommen in der Räterepublik müsste die Überschrift zu diesem wahren Artikel lauten, denn diese Regierung bildet immer neue Räte, um die Freiheit der Bürger einzuschränken. Der erste „Bürgerrat“, der von Frau Baas initiiert wurde und sich um Ernährungsfragen kümmern soll, ist der Anfang.
Dem Bürger werden von Kindesbeinen an alle Gewissheiten und jedes Vertrauen genommen. Das fängt beim (sozialen) Geschlecht und der Familie an, die den Kindern jede Verlässlichkeit nehmen soll. Damit einher geht der Verlust an Selbstwertgefühl und -sicherheit, er wird besser steuerbar. Mit der zunehmenden Verunsicherung wird der Mensch psychisch krank.
Diese Verunsicherung (und die Spaltung der Gesellschaft) ist vermutl. das Ziel aller autoritären Regierungen. Sie kommen oft mit dem Argument der „Gemeinwohls“ (Sozialismus) und gehen in Diktaturen über. Der Klimaschutz und der „menschengemachte“ Klimawandel sind das ideale Argument für die widerstandslose Überführung in den neuen, „guten“ Staat.

Peter Sommerhalder | Mi., 10. Mai 2023 - 10:02

eine tolle/optimale Sache für die Regierung, dieses "Klima". Dank dem Vorwand "Klima" kann der Staat mit dem Bürger machen was er will.

Ganz toll für die Regierung ist, dass das Klima immer da ist. Man hat also unendlich* Zeit sich neue Sachen auszudenken um den Bürger einzuschränken...

(unendlich Zeit, weil es mit der CDU auch nicht besser wäre...)

Chris Groll | Mi., 10. Mai 2023 - 10:13

Hallo Herr Way, Sie haben absolut REcht und Ihrem Artikel kann ich nur zustimmen.

Hannah Arendt sagte in ihrer Rede anlässlich der Verleihung des Lessing-Preises 1959 in Hamburg: „Von allen spezifischen Freiheiten, die uns in den Sinn kommen mögen, wenn wir das Wort Freiheit hören, ist die Bewegungsfreiheit nicht nur die historisch älteste, sondern auch die elementarste; das Aufbrechen-Können, wohin man will, ist die ursprünglichste Gebärde des Freiseins, wie umgekehrt die Einschränkung der Bewegungsfreiheit seit eh und je die Vorbedingung der Versklavung war."

Die Deutschen sind Masochisten. Manchmal habe ich das Gefühl, sie genießen es , so behandelt zu werden.
Wer immer wieder das Gleiche wählt und ein anderes Ergebnis erwartet, dem ist nicht zu helfen.
Gibt es noch ein anderes Land, das die eigenen Bürger so gering schätzt und verachtet, wie es die deutschen Politiker tun. Gibt es noch ein anderes Land, in dem sich die Bürger so gerne dieser Verachtung hingeben.

@Chris Groll, danke für Ihren Hinweis auf Hannah Arendt. Das Sendungsbewusstsein wurde durch die Ex-Kanzlerin 2011 und 2015 den Deutschen eingeimpft und dadurch der Boden für die Ideologie der GRÜNEN geebnet. In den neuen Bundesländern und jenseits der deutschen Grenzen herrscht kollektives Kopfschütteln über diese Selbstgeißelungen.

Ingo frank | Mi., 10. Mai 2023 - 15:23

Antwort auf von Karl-Heinz Weiß

neuen Ländern nicht getan. Ob sich da etwas zusammenbraut weiß ich nicht. Ich weiß nur, das das angestrebte Ziel der Herrschenden ist, einer (Öko)
Diktatur zu errichte. Einige der noch Lebenden, die das System der (sozialistischen) Diktatur erlebt haben, und noch in grauenvoller Erinnerung ist. Und, genau das ist der „Fluch“ des Ostlers, er ist in der Lage die Zeit vor und nach 89 zu vergleichen und er weis wovon er redet im Gegensatz zu denen die nach 45|49 in einer Demokratie groß geworden sind.
Mit freundlichen Grüßen aus der Erfurter

Urban Will | Mi., 10. Mai 2023 - 10:30

Bürger kontinuierlich quält und mit ideologischem, jeglichem Verstand spottendem Irrsinn überzieht.
Es ist der Bürger der – noch – alle vier Jahre entscheiden kann, ob er eine solche Regierung haben möchte und der, wenn er nicht ganz der Dummheit verfallen ist, so langsam verstanden haben sollte, dass in fast jeder – nach derzeit gesinnugsverpflichtetem Sermon - „denkbaren“ Konstellation die dieses Land schrittweise nach ihrem totalitärem Verständnis des Bevormundens prägende Grün – Sekte mit regiert.
Solange diese Sekte nicht endlich in der Bedeutungslosigkeit verschwindet, sprich, solange sich die einst Bürgerlichen feige verweigern, den Tatsachen ins Auge zu sehen, wird es so bleiben.
Wenn Blau auf Dauer ausgeschlossen wird und Gelb verdient draußen ist, wird immer ein Links – Bündnis regieren, wenn es denen reicht oder Schwarz - Grün. Ansonsten halt Groko. Und der Irrsinn wird weitergehen.
Eine fulminante Wende ist überfällig, nur die Leute, die das zu tun bereit sind, fehlen.

Gerhard Fiedler | Mi., 10. Mai 2023 - 10:39

Wir haben in Deutschland Demokratie, bei dem alle Staatsgewalt vom Volke auszugehen hat. Seine von ihm gewählten Vertreter haben in einer Regierung der Mehrheit des Volkswillens zu entsprechen. Wer etwas anderes will, dem Volk etwas aufzwingen, es bevormunden, erziehen, ihm etwas verbieten oder ihm die Freiheit nehmen will, will Sozialismus und Kommunismus. Punkt! Ob ein Planet gerettet werden soll, Ölheizungen und Verbrenner-Autos verboten, Migranten aufgenommen werden sollen, etc., darüber hat das Volk zu entscheiden, keine Eliten, Wissenschaftler, Experten, Professoren, NGOs oder Ideologen. Außer einer ehrlichen Beratung zum Wohl des Volkes will es von ihnen nichts. Wenn sie hingegen Macht ausüben und unsere Verfassung aushebeln wollen, hat das Volk ein Recht auf Widerstand. Dann jagen wir sie davon, den SRU und zuerst die Frau Kemfert.

Norbert Heyer | Mi., 10. Mai 2023 - 11:02

Die Deutschen haben sich rigide Corona-Maßnahmen gefallen lassen, ja sie sogar frenetisch gefeiert, sie akzeptieren ihren abnehmenden Wohlstand, höchste Strompreise, Abwanderung von Industrie, Schuldenübernahme für Europa, funktionierende Heizungen durch unzureichende Wärmepumpen zu ersetzen, Hausdämmung und uneingeschränkte Migration. Ein Volk, dass solche Eingriffe in seine Rechte ohne Protest zulässt - die lassen sich doch auch ihr Auto wegnehmen, Zwangsräumung der eigenen Wohnung und ständig steigende Klimaabgaben stemmen. Dann kann man auch bestimmte Lebensmittel verbieten, Arbeiten bis 70 und Rentenkürzungen. Man sieht, die Möglichkeiten des Staates sind unbegrenzt und die uns jetzt Regierenden werden uns solange wie möglich bis an den Rand der Besitzlosigkeit treiben. Der Deutsche ist fleißig, aber er hat ein Faible für politische Blindgänger, die er immer und immer wieder wählt, obwohl er doch schon mehrmals feststellen musste, dass er gnadenlos vorgeführt und entrechtet wurde

Der Politiker tun es, weil sie es können/dürfen.

Weil wir sie lassen.

Habe ja in meinem Kommentar geschrieben, daß die Deutschen Masochisten sind und daß es sicherlich kein anderes Land gibt, in dem sich die Bürger so gerne der Verachtung und Gerigschätzung der Politiker hingeben.

Ernst-Günther Konrad | Mi., 10. Mai 2023 - 11:56

Unsere Atemluft besteht aus 78% Stickstoff, 21% sind Sauerstoff, 1% Edelgase und Spurengas, wie z.B. Kohlenmonoxid, der CO² Ausstoß in der Luft beträgt 0,04 %, der von der Natur selbst erzeugte Anteil von CO² beträgt 96% von 0,04% CO². Lediglich 4 % sind menschengemacht, das sind 0,0016 % menschengemachtes CO², der Anteil Deutschlands daran ist 1,76%, damit beeinflusst D die Luft mit 0,000028% mit CO² Ausstoß. Nachzuhören bei einem Redebeitrag im BT von einem AFD-Abgeordneten und in zahlreichen Lehrbüchern und wissenschaftlichen Studien und Aussagen "unbequemer echter Klimawissenschaftler", nicht der gekauften „Experten“ nachprüfbar zu recherchieren. Aber die GRÜNEN in D retten ja die Welt. Die sind einfach nur bekloppt und gefährliche Lobbyisten. Die GRÜNEN sind der Clan der Milliardäre, die sie mit ihrer Politik unterstützen und deren Handlanger sie sind. Folge dem Geld.

Osvaldo Pugliese | Mi., 10. Mai 2023 - 11:58

Wie die Regierung versucht uns zu manipulieren wird dann deutlich, wenn Voraussagen für die Zukunft zum Argument für in der Gegenwart eingeforderte Verhaltensweisen werden. So weiß die Ampel jetzt schon, dass fossile Energien in Zukunft unbezahlbar sein werden (gemacht werden?), obwohl es für viele Jahre noch Gas und Öl auf der Welt geben wird. So wurde mir von den europäischen Grünen mitgeteilt, dass die Kosten für Haussanierung und Heizung gar keine Kosten seien, sondern eine Investition und mich vor größeren Ausgaben schützten. Aktivismus at its best. Täuschen, auf dem hohen Ross der Moral sitzend, erlaubt.

Urban Will | Mi., 10. Mai 2023 - 12:32

Maßnahmen zur Verteuerung, sollte nicht vergessen, dass alle großen Airlines global agieren. Viele Kunden kommen aus d Ausland und kaufen dort d Tickets. Und auch die Deutschen würden alle Schlupflöcher suchen, Tickets im Ausland zu kaufen. Man müsste also gleichzeitig überwachen, wer wo was kauft, bzw. von anderen „kaufen lässt“.
Wenn der Sprit in D oder in der EU zu teuer wird, bringen ihn die Airlines vom Startort mit (so viel es geht), sprich, fliegen viel unnötigen Sprit durch die Gegend, mit höherem Verbrauch, etc. Diese Praxis gibt es schon seit Jahrzehnten. Es wäre ein Schildbürgerstreich, lokal die Spritpreise in große Höhen zu treiben.
Wer den Leuten die Anzahl an Flugreisen vorschreiben möchte, sollte überlegen, was er da anrichtet. Viele Menschen müssen aus unterschiedlichen Gründen oft verreisen. Es wäre Sozialismus pur, hier etwas vorschreiben zu wollen. Es müssten x Ausnahmeregelungen her. Ein Irrsinn.
Soll es der Markt regeln, die Ticketpreise sind eh schon sehr hoch

Ingo Frank | Mi., 10. Mai 2023 - 13:06

Begleitmusik“
Ja, die Deutschen ein Volk, mehrheitlich bestehend aus Hesslingen, dumm, gottesfürchtig und ihrer Führung willenlos ergeben ….. so hat sie Heinrich Mann 1914 beschrieben. Und daran hat sich bis heute nichts geändert. Selbst die Freiheit der Wissenschaft hat sich der grün linken Mischpoke untergeordnet, um den Weg in die Ökodiktatur mit zu ebenen. Einfach nur noch eine Dauerbeschallung, verbunden mit absoluter Panikmache in punkto Klima. Keine Zeitung, keine (Kinder-)Sendung, selbst bei Werbeeinspielung, Tiersendungen quasi in allen Medien Dauerbeschuss auf die Bevölkerung mit dem Ziel Wohlstand & Demokratie zu vernichten.
Und dazu spielt, vollkommen richtig erkannt, die „Wissenschaftliche Begleitmusik“ die volle Dröhnung. Und niemand nimmt Bezug auf die Relationen. Was nützt dem Weltklima wenn Buntland von der Karte verschwindet? Wenn andere Staaten, ein Mehrfaches an CO2 pro Zeiteinheit erzeugen, was in der gleichen Zeit einsparen. Aber, mit Zahlen haben’s Grüne eh nicht

Natürlich war Heinrich Mann bei der DDR-Führung beliebter als sein jüngerer Bruder Thomas. Allerdings war man wohl auch froh, dass er sein Amt als Chef irgendeiner Literaturkammer nicht meht antreten konnte. Wie hätte er sich 1953 geäußert?

Nun ja, zurück zum Klima-Sowjet.: Würde Buntland verschwinden, würde sich aufgrund des 2. Hauptsatzes der Thermodynamik gar nichts ändern, oder glauben Sie, es gäbe ein CO2-Loch über Europa?

Wolfgang Borchardt | Mi., 10. Mai 2023 - 13:11

- anders als seine Bürger - stets vernünftig handelt und damit legitimiert ist, auch aktivistisch über die Köpfe der Menschen hinweg zu handeln (Herr Lenz), ist weder wahr, noch demokratisch. Die Politik ist nicht vernünftig, vielmehr von Lobbyismus, Machtsnspruch, Ideologien, Parteiendisziplin und persönlichen Interessen getrieben. Einfachste Regeln werden ebenso ignoriert wie die Realität. Wer öffnet Tür und Tor für Menschen, die er nicht kennt? Wer sanktioniert, obwohl Sanktionierte sich einfach neue Freunde suchen? Wem gelingt es nicht, den Bundestag vernünftigerweise! zu verkleinern? Wo zählt Geschlecht mehr als Kompetenz? Ist Vetternwirtschaft "vernünftig"?

Tomas Poth | Mi., 10. Mai 2023 - 14:14

Da hilft das ganze lamentieren und echauffieren nicht.
Da hilft nur noch der Stimmzettel, sowohl bei allen Landtags- und Bundeswahlen als auch bei den Europawahlen!
Macht die Klimaspinner unschädlich!

Tomas Poth | Mi., 10. Mai 2023 - 16:05

Der wird dann so besetzt, daß das gewünschte politische Ergebnis angeraten wird.

Also nichts weiter als eine weitere rotgrüne NGO, vom Steuerzahler finanziert.

Albert Schultheis | Mi., 10. Mai 2023 - 17:01

"Der Sachverständigenrat für Umweltfragen fordert von der Regierung, mehr Druck auf die Bürger auszuüben!" - Hallo! Wer ist der "Sachverständigenrat für Umweltfragen"? - Hab ich den gewählt? Ist das so was wie dieser unsägliche "Ethikrat" mit dieser verblödeten Buyxe der Pandora während Corona? Was qualifiziert den "Sachverständigenrat" dazu, irgendjemanden zu beraten oder gar zu "fordern"? Sind das ähnliche Qualifikationen wie im Ethikrat? Oder sind das alles Mitglieder des Graichen-Clans? Wenn ich bei denen investiert wäre, würde ich das auch von den Bürgern "fordern"! - Die Ausplünderung des deutschen Staatsvolks geht ungehemmt und schamlos weiter ...! Wann setzen wir dem endlich ein Ende?

H.Stellbrink | Mi., 10. Mai 2023 - 17:39

Nicholas Nassim Taleb beschrieb in "the most intolerant wins", wie eine kleine intolerante Minderheit ihren Willen gegen die Mehrheit durchdrückt. Wenn Politik Aktivismus ist, der mit dem Vehikel der Umwelt den Sozialismus reanimieren will, kann nur eine massive gesellschaftliche Gegenbewegung dies verhindern. Es muss nicht gleich ein Trump sein, aber dieser zeigt, dass der unausbleibliche gestreckte Mittelfinger an die Aktivisten in der Politik das Risiko mit sich bringt, dass Egomanen den Staat zu ihrer persönlichen Beute machen. Wer uns heute wie das BVerfG erklärt, dass die Grundrechte heute Lebender zugunsten zukünftiger noch Ungeborener (von denen man nicht weiß, ob es sie geben wird) eingeschränkt werden dürfen, vielleicht sogar sollen, der hat die Tür zur Hölle der Ökodiktatur geöffnet.
Die Deutschen sind keine Gelbwesten und daher sehr anfällig für politische Diktate und damit Diktaturen. Verantwortungsvolle Politik müsste das im Blick haben, aber das zu fordern ist wohl naiv.

Armin Latell | Mi., 10. Mai 2023 - 20:37

angesichts dieser orwell' schen Dystopie noch kommentieren? Alles ist gesagt, alles geschrieben! Es ist so brutal offensichtlich, was mit diesem Land und seiner Bevölkerung gemacht wird, warum bricht der Krug nicht endlich? Die Schafe werden mit der Droge mainstream ruhiggestellt, nicht um nur geschoren zu werden, sondern jetzt geht es ums geschlachtet und ausgebeint werden. Die Droge wirkt perfekt, nur zu wenig sind dagegen immun...

Ferdinand Schulze | Do., 11. Mai 2023 - 07:10

Die Obrigkeit weiß, was sie Gutes tut, das dumme Stimmvieh Bürger kann das "komplizierte" Politikgeschehen nicht verstehen. Deshalb gibt es auch keine Oppositionsmeinungen (CDU/CSU, höre ich da irgendetwas?) oder sie wird totgeschwiegen (AfD). Na, mal sehen, was die Landtagswahlen im nächsten Jahr im Osten bringen. Auf Bremen, Hessen und Bayern in diesem Jahr setze ich nicht, der Wähler im Westen ist zu dämlich für Demokratie.