Streit um Corona-Lockdown - Schluss mit dieser Soap!

Die Corona-Lockdown-Runde der Ministerpräsidenten mit der Kanzlerin gerät immer mehr zu einer unwürdigen Unterhaltungsnummer. Auch die Medien beteiligen sich daran. So entsteht der Eindruck, nicht die Bevölkerung habe den Ernst der Lage nicht verstanden, sondern die Regierenden.

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Die Jury ist sich uneins / dpa

Autoreninfo

Bastian Brauns leitet das Wirtschaftsressort „Kapital“ bei Cicero. Zuvor war er Wirtschaftsredakteur bei Zeit Online und bei der Stiftung Warentest. Seine journalistische Ausbildung absolvierte er an der Henri-Nannen-Schule.

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Bastian Brauns

Wir befinden uns in Deutschland im neunten Monat eines nahezu weltweiten Ausnahmezustands. Und es gehört leider zum Wesen von Viren wie Covid-19, dass sie unvorhersehbar sind. In dieser Pandemie gut zu regieren, auf sie angemessen zu reagieren, ist dennoch möglich, auch wenn nie alles gelingen kann. Bei dem inzwischen fast schon als normal empfundenen Format der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK), zusammen mit dem Kanzleramt, ist gestern nicht alles gelungen. Und weil nicht alles gelingen kann, könnte man – wie von Gesundheitsminister Jens Spahn schon früh erbeten – einander viel verzeihen.

Aber das Spahn'sche Vorsorgeprinzip gegen Regierungskritik hat seine Grenzen. Dann nämlich, wenn nicht das Mögliche getan wurde. Obwohl die Bundeskanzlerin und die Landeschefs vor dem neuerlichen Lockdown Anfang des Monats beteuert hatten, man werde Mitte November wieder zusammenkommen, neu bewerten und neu entscheiden, ist nun nichts geschehen – außer eindringlicher Appelle und einer Ankündigung weiterer Verschärfungen, aber erst in der kommenden Woche. Das sei wichtig wegen der Planbarkeit, hieß es nun. Tatsächlich aber gibt es keine Planbarkeit, außer: Sie müssen mit allem rechnen!

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Tomas Poth | Di, 17. November 2020 - 15:04

Es zeigt eigentlich nur die Unfähigkeit unseres politischen und medialen Systems mit dieser Herausforderung besonnen und zielführend umzugehen. Dazu zähle ich auch die ausschließliche Fokussierung auf die zwei RKI-Protagonisten und auf einen Mathematik-Künstler.
Es ist ein Lauf in die Sackgasse mit fatalen Folgen für unsere Grundlagen des Lebens, nämlich das wirtschaften.
Die Banken stehen im Alarmmodus wegen der vielen anstehenden Insolvenzen und den damit verbundenen Kreditausfällen. In der FAZ nachzulesen.
Heiligstblechle, wer fegt endlich diese Kanzlerin aus der Regierung?

Wilhelm Maier | Di, 17. November 2020 - 17:42

In reply to by Tomas Poth

In der FAZ nachzulesen reicht es auch,
und wenn etwa auch "Bild"-oho ..."so ist ein Lauf in die Sackgasse"
Na dan halleluja... 20% für die Grüne kann doch auch nich mehr stören?

gabriele bondzio | Mi, 18. November 2020 - 09:26

In reply to by Tomas Poth

Auch wenn man die hochgelobten Impfstoffe betrachtet. "Was diese Studien messen, ist keine klinische Wirksamkeit zum Schutz gegen die Infektion mit den genetischen Nachfolgern von SARS-CoV-2, sondern die Fähigkeit des Eiweißfragments, eine Immunreaktion zu erzielen.SARS-CoV-2 und seine genetischen Nachfolger CoV-X (das Virus ist mutiert, das alte CoV-2 gibt es genetisch nicht mehr) gehören der Familie der Corona-Viridae an. Zwischen diesen Viren gibt es Kreuzimmunität, was bedeutet, dass immunkompetente Menschen (alle, die keine Immunsuppression, keinen Immundefekt oder eine Immunsystemaltersschwäche haben; das sind im Infektionsfall die ca. 99,85 Prozent, die nicht an einer Virusinfektion sterben), die schon einmal mit einem Coronavirus infiziert waren, teilweise auch gegen andere Vertreter dieser Familie immun sind.(New England Journal of Medicine)
Im Prinzip hilft demnach denen, welche sie bräuchten, gerade nicht.
Stimmt eher die Aussage des HA, halten sie ihr Immunsystem fit!

Karl-Heinz Weiß | Di, 17. November 2020 - 15:31

In einem föderalistischen System wie der Bundesrepublik Druck über das Kanzleramt aufzubauen, kann nur schief gehen. Dass sich Minister Braun für den besseren Krisenmanager hält, ist durch Auftritte in zahlreichen Talkshows bekannt. Seiner Chefin bleibt trotzdem nur die Rolle als Moderatorin.

Dorothee Sehrt-Irrek | Di, 17. November 2020 - 15:57

aber irgendwie nicht politisch durchdacht?
Wenn Schule und Gesundheit Ländersache sind, dann kann man m.E. vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den MPs machen und damit sehr weit kommen.
Sicher aber nicht per Dekret zur Aufhebung der Länderkompetenzen.
Länder vorzuführen, in denen MPs der eigenen Partei regieren, was ist das denn?
Auf die PERSÖNLICHEN Machtmöglichkeiten schauen, statt auf vertrauensvolle Zusammenarbeit?
Thomas Oppermann sah Handlungsbedarf seitens des Parlamentes und nicht den breitesten Weg, auf dem Frau Merkel ihre Entscheidungen durchziehen kann?
Ich will gar nicht mit der DDR kommen, die letzten Jahre reichen mir, JETZT SEHR AUFMERKSAM ZU SEIN!
Was andere Länder machen ist nur dann von Belang, wenn es auch sinnvoll für die Bundesrepublik ist.
Ich erinnere den von Herrn Schwennicke kolportierten Satz von Thomas Oppermann, lese von dem Chaos gestern und frage mich, was noch kommen soll, das NICHT NÖTIG wäre bei vertrauensvoller Zusammenarbeit, ohne gar "gefährlich"?

Liebe Frau Sehrt-Irrek, ich schon wieder!

Ihre aktuellen Postings sind mMn wahrhaftig sehr gut!
Bleiben Sie aktiv - nicht im Sinne einer Aktivistin, sie verstehen?!

Ja, Thomas Oppermann hat uns leider zu früh verlassen; jedoch eher ein schönes "Finale", nicht wahr?
Das "Gebäude für immer verlassen" - "kurz und knackig"

Aus meiner Sicht hat die SPD keinerlei charismatische Führungspersonen mehr, ganz im Gegenteil!

Bis demnächst und Alles Gute!

Eines noch!

"Ich will gar nicht mit der DDR kommen, die letzten Jahre reichen mir, JETZT SEHR AUFMERKSAM ZU SEIN!
Was andere Länder machen ist nur dann von Belang, wenn es auch sinnvoll für die Bundesrepublik ist."

Frau Sehrt-Irrek, Sie sind sicherlich (natürlich!) keine "Ciceronin" welche RECHTS, AfD-affin, National geprägt ist.
Diese zwei Sätze sind schlicht lesenswert, selbsterklärend!
Was sollte an dieser Aussage "falsch" sein?

aber natürlich können Überlegungen von mir falsch, wenn nicht ganz falsch sein.
Deshalb ist mir die Öffentlichkeit wichtig, weil ein Korrektiv!
Ich schrieb "auch sinnvoll für die Bundesrepublik", ich halte es für selbstverständlich, dass WIR UNS mit unseren Interessen EINBRINGEN.
Die sinnvollen Absprachen und Abgleiche ergeben dann sehr wahrscheinlich auch Änderungen für uns.
So kenne ich Politik.
Da ich also aufmerksam war, weiss ich jetzt, dass Bundestag, Bundesrat und der Bundespräsident zustimmen müssen.
Darauf vertraue ich allerdings, auch auf einen Herrn Laschet, Karsten Schneider usw.
Gut, die Stellungnahmen zu hören.
Jede durch was auch immer ausgelöste Irritation führt neben Ungemach auch dazu, dass sich die entsprechenden Leute noch einmal besinnen, neuerlich erklären und damit das politische System auf noch festere Füße stellen.
Ich möchte nur verschont bleiben von "naivem", vielleicht besser unangemessenem Geplapper oder Krawall.
Politische Professionalität mag ich sehr...

Walter Müller | Di, 17. November 2020 - 16:04

Guter Artikel zu einer Merkwürdigkeit in diesem Lande. Deutschland hat zwar im Vergleich zu den Nachbarländern nach wie vor gute Zahlen. Kanzlerin und MPK werten dies als ihren Erfolg: Wir sind schnell, schlagkräftig und retten Leben. Aber stimmt das wirklich? Aufgrund des Präventionsparadox lässt sich das nicht nachweisen. Das Nachbarland Schweiz hat deutlich schlechtere Zahlen, reagiert aber trotzdem gelassen und massvoll. Es ist folglich keinesfalls so, dass dieses „Kriegskabinett“ alternativlos wäre. Der Inhalt der Beschlüsse ist gemessen am kreativen und zielgenauen Tübinger Massnahmenkatalog von OB Palmer nur Schema-F. Von der Kanzlerin gab und gibt es keine Offenlegung einer längerfristigen Strategie mit Optionen und Instrumenten. Sofern vorhanden. Alles wirkt bei Merkel - wie immer - aus der Hüfte geschossen. Die Akzeptanz bei den Bürgern war anfangs hoch, angesichts dieser Soap wird sie weiter sinken. Zu recht. Ist diese Soap vielleicht schon der Auftakt zum Wahlkampf?

Reinhard Getzinger | Di, 17. November 2020 - 16:30

Falls ein Historiker eine Fortsetzung des Klassikers von Barbara Tuchman schreibt, werden die Corona-Regime der verschiedenen Regierungen bestimmt ein Kapitel darstellen.
Ich kann mir nicht vorstellen, daß, wenn die wirtschaftlichen Folgen der Maßnahmen so richtig weh zu tun beginnen, die Politiker sich aus der Verantwortung stehlen werden können.
Vielleicht ist Deutschland wirtschftlich in einer privilegierten Situation, aber wenn bei uns in Österreich oder anderen Staaten die Arbeitslosigkeit explodiert und der Sozialstaat bröckelt, werden Sündenböcke gesucht werden.
Auch von jenen, die heute noch nach strengeren Regeln rufen...

Rolf Jost | Di, 17. November 2020 - 16:52

Herr Brauns,
Ihre Überschrift legt den Verdacht nahe, Sie gehen von kompetenten Politikern aus die ein unwürdiges Schauspiel aufführen. Ich hoffe für Sie dass Sie das nicht wirklich glauben. Was Sie "soap" nennen ist die Realität deutschen Regierungshandelns, bar jeder Kompetenz und Sachbezogenheit, es ist kein Schauspiel.

Heidemarie Heim | Di, 17. November 2020 - 16:58

Und da sind Sie lieber Herr Brauns nach wie vor
hoffnungsschwanger? was Pandemieplanung und Koordination betrifft? Obwohl der ein oder andere unter uns Kommentatoren auch schon im Sommer die ein oder andere Frage wie Sie wiederholt stellte.
Daher verstehe und teile ich auch Ihren Frust. Diese PKs werden für mich rein inhaltlich immer unerträglicher, und ich mag mir nicht vorstellen wie es bei diesen immer gleichen Parolen ohne jeglichen Hinweis oder auch nur einer Aussicht für einem am Rande seiner Existenz stehenden Zuhörer und Zuschauer dabei ergeht. Das Management ist mit seinem Latein am Ende nach einer untätig vertanen Sommerpause und die Arbeiter und niederen Angestellten sollen außer arbeiten, wenn`s geht im home office in Kombi mit Kinder beschulen und hüten, Lebensmittel und Klopapier kontaktlos einkaufen nichts tun in der ihnen verbliebenen Zeit.
Aber so ganz stimmt das wohl auch nicht. Sie genießen nun alle 14 Tage die Doku-Soap zur Prävention gegen kollektiven Lagerkoller.

Annette Seliger | Di, 17. November 2020 - 17:13

Man schlägt die Zeitung auf oder liest zum Frühstück die Websites der "Qualitätspresse" und bekommt die neuesten "Infektionszahlen" über einen PCR Test um die Ohren gehauen, der gar nicht für die Diagnose einer Infektion per Definition zugelassen ist. Dann in den Nachrichten Bilder von Intensivstationen mit Menschen in Schutzkleidung vor intubierten Patienten - das ist Panikmache pur!

Bei allem Respekt vor den an/mit Corona Verstorbenen werfe ich dann einen Blick in die täglich aktualisierte Sterbefallstatistik meines Bundeslandes und sehe NICHTS!

Kein Virus allgemeiner Bedeutung dass alle Altersgruppen gleichermaßen dahinrafft.

In der Gruppe der 0-39 jährigen seit Beginn der Pandemie 10 Tote, in der 0-29 Jahre 0 Tote. In der 40-49 sind es 20 Tote, in der 50-59 sind es 66 und in der bis 69 sind es 195.

Vorerkankungen unberücksichtigt
Täglich sterben in BW statistisch 304 Menschen, d.h. Corona ist statistisch eine Randerscheinung.

Die 4. Gewalt versagt wieder einmal grandios.

Hier wird von den Politikern und Medien die Illusion aufrechterhalten, man könnte mit Verboten und Wegsperren das Leben der Bevölkerung vor Risiken schützen.
Umfragen zeigen eine hohe Zustimmung für den Corona-Vorsichtsmaßnahmen der Regierung - wahrscheinlich weil die Menschen in Todesangst versetzt werden. Trotz angeblicher Zustimmung setzen die Regierenden aber auf massiven Zwang für alle. Andere weit gefährlichere Lebensrisiken verblassen schon seit Monaten neben dem Coronavirus. Ist in den vergangenen Jahren schon jemals eine Meldung über die Toten der jährlichen Grippewellen in den Medien so gehypt worden? Damals hat man auf die Eigenverantwortung gesetzt, heute wird jedes Lebensrisiko zur Gefahr für die Bevölkerung aufgebauscht und jeder wird weggesperrt - wie weit will man das noch steigern? Liegt das an den Politikern, Medien oder an der Bevölkerung? Es werden Existenzen ruiniert, Menschen einsam isoliert und Lebensfreude kommt bei vielen auch nicht mehr auf.

Strenger Lockdown in Österreich und Ungarn.
1,3 Mio. Tote mit oder dank Corona, weltweit, und es gibt keine Pandemie...
Alles nur Merkels Schuld.
Muss man das noch kommentieren? Laut Johns Hopkins Universität wurden mittlerweile 55 Mio. Menschen infiziert.
In Deutschland wurden bislang 12.850 Tote gezählt. Was Baden-Württemberg angeht, sind Ihre Zahlen völlig falsch: Gestern alleine wurden 32 zusätzliche Todesopfer gezählt, wodurch sich die Gesamtzahl auf 2.297 Tote erhöht hat (Quelle: RKI/ Statista)
Sie reden von 291 Toten in der Altersgruppe bis 69, da sind die anderen 2228 wohl alles Ältere?
Als nächstes kommt dann der Verweis auf die Grippetoten von 2017-18, obwohl die gerne genannten Zahlen eine mathematische Hochrechnung darstellen, und längst bekannt ist, dass die Lethalität des Corona-Virus drei bis viermal so hoch ist wie die des Grippe-Virus.
Es mag Kommunikationsdefizite geben. Aber mit Unverbesserlichen kann man nicht diskutieren.

Und das in allen Lebensbereichen!
Und als Christ sage ich:
Wie dick & lang Gott meine Lebenskerze gemacht hat, ist mir schiez egal & dies, obwohl kein einziger Erdenbürger aus dem Leben scheiden will, wenn das Leben auch noch Lebenswert ist.
Fakt jedoch ist aber werte Regierungseliten:
- während das d. Volk drangsaliert wird, können sogenannte Flüchlinge ohne Kontrolle durch EU wandern.
- Zahlen werden nur spärlich & auf Anfrage heraus gegeben. Und dann werden noch Bananen mit Äpfel verglichen. Meine Augen werden blitzen auf.
- nicht auch nur ein einziges Mal gab es eine ÖFFENTLICHE Diskussion für ein
FÜR & WIEDER der einzelnen Maßnahmen. Nein, alle Entscheidungen wurden von ein paar "einzelnen" im "Dunkeln" getroffen.
- Vor Wochen wurde die Bevölkerung informiert, dass ein wirksamer Impfstoff, der positiv zur Anwendung kommt, noch (mehrere) Jahre benötigt.
Jetzt soll er da sein.

ES STINKT - UND DIES GANZ GEWALTIG

Hier wird mir die Luft zum atmen genommen.

Heute ist Buß-& Bettag!

Bei der Anzahl der Grippetoten 2017-2018 sprechen Sie von einer mathematische Hochrechnung.
Genauso wie Prof. Drosten der von 1,2 Mill. Covid Toten bis zum Sommer 2020 sprach? Sicherlich auch so eine mathematische Hochrechnung, bei der allerdings große Teile der Wirtschaft durch den Lockdoun an die Wand gefahren werden!
In Berlin wurde die Feuerwehr allein durch den Lockdoun zu 300 Menschen gerufen die sich erhängen wollten oder bereits erhängt hatten. In den Jahren 2018 und 2019 waren es 7 bzw. 9 Einsätze (Quelle: parlamentarische Anfrage Berlin: Hr. Luthe)

Pro Tag sterben in Deutschland ca. 2.700 Personen, im Jahr 2019 waren es 939.500 (Quelle: Statistischen Bundesamt.
250.000 Menschen (auch KINDER) sterben pro Jahr an Krebs. Was macht die Politik dagegen?
So und nun setzten Sie diese Infos bitte in die Relation mit "Ihren 12.850 Covid Toten"

Wolfgang Jäger | Di, 17. November 2020 - 18:39

Man sollte das Theater einfach nicht mehr ernst nehmen. Die Corona-Politik ist von Anfang bis Ende eine einzige Katastrophe. Corona-Warn-App mit 14 Millionen beworben. Kaum einer hat sie und sie taugt so oder so nichts. So wie die deutsche Politik. Schauen wir nach Singapur, nach Korea, nach Asien. So muss das laufen. Statt den Datenschutz zu opfern, opfern wir Menschen, einen Teil unserer Grundrechte und fahren die Wirtschaft an die Wand. Völlig absurd!

Dr. med. Rainer Müller-Stephann | Di, 17. November 2020 - 20:20

ja, es sterben jedes Jahr während der saisonalen Grippe mehrere Tausend Menschen in Deutschland. Das ist schlimm. 2017/18 sogar mehr als 20.000 Menschen - trotz Impfstoff.
Dass diese Situation leider nicht zu ändern ist, weiß eigentlich auch jeder Mensch. Dafür haben wir ein Immunsystem, dass besonders in höherem Alter nicht immer ganz zuverlässig arbeitet.
Man kann natürlich jetzt versuchen, ein ganzes Land zu ruinieren im Glauben, Menschen dadurch retten zu können. Dann ist das Gesundheitswesen auch am Boden und alle Viren immer noch da.
Des Kaiser's neue Kleider - hoffentlich kommt bald das Kind mit seinem Hinweis rüber.