3-plus-1-Gespräche der CDU - Wenn drei sich streiten, freut sich Norbert Röttgen?

Da hatte die CDU gerade eine mögliche Lösung für ihr Führungsproblem, nämlich die Idee eines Spitzenteams, und plötzlich kommt Norbert Röttgen aus der Deckung und greift nach dem Parteivorsitz. Ob er große Chancen haben dürfte, ist allerdings äußerst fraglich.

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Folgt Norbert Röttgen auf Annegret Kramp-Karrenbauer? / picture alliance

Autoreninfo

Christoph Schwennicke ist Chefredakteur des Magazins Cicero.

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Angela Merkel kann sehr schön erzählen, wie sie und die ihren zu Zeiten der Parteispendenaffäre jeden frühen Abend, den der Herrgott werden ließ, sich den Andruck der Süddeutschen Zeitung bringen ließen, um  zu sehen, was das Blatt unter der Rechercheleitung seines damaligen Investigativ-Mannes Hans Leyendecker wieder Neues an Schmutz zutage gefördert hatte. 

Merkel war zu der Zeit CDU-Generalsekretärin, und so wie ihr damals geht es im Moment möglicherweise dem amtierenden CDU-General Paul Ziemiak. Gerade denkst du, du hast deiner Noch-Parteichefin und ihren drei Nachfolger-Aspiranten einen begehbaren Weg skizziert, angedacht, wer jetzt die Nummer Eins der Partei wird und wie die anderen zu tragenden Teilen eines Teams werden. Und schon flattert ein elektronischer Brief von Norbert Röttgen ins Adenauer-Haus, mit dem der Außenpolitiker der Unionsbundestagsfraktion ganz offiziell seine Bewerbung um den CDU-Vorsitz einreicht. 

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Tomas Poth | Di, 18. Februar 2020 - 13:23

Die CDU versackt im Kandidaten-Sumpfkampf, Merkel wird als Phönixe aus dem Schlamm auftauchen und Rettung suggerieren.
Alle stehen winkend am Straßenrand und rufen Heidi, Heidi ...

Günter Johannsen | Di, 18. Februar 2020 - 18:16

In reply to by Tomas Poth

… stehen am Straßenrand und rufen: "... die Kaiserin hat doch nix an sich und ist doch nackt!"

Dr. Roland Mock | Di, 18. Februar 2020 - 13:29

Wo sieht Herr Schwennicke denn „intellektuelle Brillianz“ bei Röttgen? Er wurde nicht „Muttis Klügster“ genannt, weil er eine Intelligenzbestie war, sondern weil er keine erkennbare Kompetenz auf auch nur irgendeinem Gebiet besaß und trotzdem überall mitreden wollte. Ob mit oder ohne Röttgen: Die „Teamlösung“ ist die Umschreibung dafür, daß Merz verhindert und es keine radikale Wende im Kurs der CDU geben soll. Und ohne eine solche bleibt die CDU nur eine weitere von inzwischen vier im Bundestag vertretenen linken Parteien. Das wird nix mehr mit der CDU. Und Deutschland strebt unaufhaltsam in Richtung Klimawahn und Sozialismus.

Tomas Poth | Di, 18. Februar 2020 - 17:20

In reply to by Dr. Roland Mock

Ist Matrix-Management alle dürfen irgendwie mitreden, mitentscheiden und keiner ist wirklich verantwortlich.
Oder andersrum, alle werden fürs rummurkseln bezahlt, alles dümpelt vor sich hin (auf Sicht fahren) und wenns in die Hosen geht kann jeder auf jeden zeigen und braucht keine Konsequenzen fürchten.
Idealer Zustand um auf Kosten anderer gut durch das Leben zu kommen.

Heiner Thiel | Mi, 19. Februar 2020 - 18:51

In reply to by Dr. Roland Mock

Danke für Ihren Kommentar, Herr Dr. Mock, genau das wollte ich auch gerade schreiben, sie waren zuerst!

Beste Grüße!

Manfred Bühring | Di, 18. Februar 2020 - 13:40

Das Verfahren zur Bestimmung der "Nachfolge" von AKK erinnert an absolutistische Herrschaftsstrukturen. Die noch amtierende Vorsitzende lässt die potenziellen Nachfolger zum Vorstellungsgespräch "antanzen" - und schlägt dann einen ihr genehmen Kandidaten vor? Das ist doch lächerlich und es wundert mich, dass dieses absurde undemokratische Prozedere nicht auf mehr innerparteiliche Kritik stösst. Deshalb kann man Röttgen nur dazu beglückwünschen, dass er mit seiner Kandidatur etwas gegen dieses unwürdige Schauspiel setzt.

Brigitte Simon | Di, 18. Februar 2020 - 23:07

In reply to by Manfred Bühring

Wie bitte Herr Bühring? Ihren Kommentar kann ich nicht ernst nehmen. Sahen und hörten Sie heute Ihren abgehobenen und arrogannten "Favoriten Röttgen"? Mit Sicherheit nicht. Das nenne ich ein abgekartetes Spiel mit Merkel. Einen Röttgen gutzuheißen, einen Aspiranten aus der 3. Reihe? Von Merkel empor gehobenen,
nach seiner, mit Karacho verlorenen Wahl in NRW geschaßt von der undemokrati- schen, integrierenden Kanzlerin Merkel? Nun seine absurde abstoßende Arroganz? Dazu erlaube ich mir, eine Bauernweisheit aus dem wirklichen Leben zu schreiben:
"Pack schlägt sich, Pack verträgt sich".
Mit freundlichen und nachdenklichen Grüßen,
Brigitte Simon

Hans Schäfer | Mi, 19. Februar 2020 - 11:27

In reply to by Manfred Bühring

Dass die potentiellen Kandidaten bei der (Noch)Vorsitzenden "vorsprechen" müssen, hat schon etwas putziges. Hoffentlich vergessen sie ihren Lebenslauf und das Bewerbungsschreiben nicht.

ein polizeiliches Führungszeugnis!!! ;-)

Günter Johannsen | Di, 18. Februar 2020 - 13:59

erwecken in mir Misstrauen und das Gefühl, die wollen mir die Superzahncreme verkaufen!
Es erinnert mich auch an einen dauergrinsenden Genossen Bischof und EKD-Ratsvorsitzenden, der alle Probleme der Welt in einem Gefrorenem Lächeln ersticken (verdrängen?) kann.
Vertrauen erwecken diese Menschen in mir nicht, eher das Gegenteil. Auch dass Herr Röttgen so spät seinen Hut in den Ring wirft, stimmt mich eher kritisch: "jetzt komme ich und zeige euch mal, wie es wirklich geht!"
Für mich ist Friedrich Merz der Mann mit Wirtschafts-Kompetenz, Standpunkt, Erfahrung, Rückgrat und einem gesunden Demokratieverständnis. Für mich hat er das Zeug zu einem deutschen Kanzler!

Lieber Herr Johannsen,
Ihr göttlicher Kommentar hat mir den Tag gerettet!
Friedrich Merz hat nicht nur Charisma (welches für einen Kanzler auch wichtig ist), sondern auch Wirtschaftskompetenz, die gerade jetzt wichtiger ist, als alles KleinKlein, das uns Bürgern seit Jahren serviert wird. Von Dauergrinsern, wie Olaf Scholz, Laschet & Co. möchte ich nicht regiert werden. Verbissene Gesichter stossen mich ebenfalls ab. Die PC verbietet mir, hier die Namen der Politikerinnen zu nennen.
Unser Land erlebt zur Zeit große Umbrüche. Nur kompetente und Realitätsnahe Politiker werden Deutschland in die neue Zeit führen können. Zeitfressende Versuche können wir uns nicht mehr leisten.

Dorothee Sehrt-Irrek | Di, 18. Februar 2020 - 14:03

Wohl wahr, Herr Schwennicke, rhetorisch und intellektuell brillant!
So ein Satz gehört in die Eingangshalle des Konrad-Adenauer-Hauses "Ich möchte dem Politischen wieder einen Raum geben".
Und die Aussenpolitik von Frau AKK könnte auch einen Absender haben?
Ich habe leider erst ab 11:30 Uhr geschaut und zugegeben kann sich niemand der Altvorderen so weit aus dem Fenster lehnen, aber Herr Röttgen scheint einen klaren Fahrplan zu haben.
Abgesehen davon entscheidet natürlich die CDU, aber hingeschaut habe ich einmal.
Mir fehlt natürlich die erste halbe Stunde.
Also alles mit Vorbehalt.

Dorothee Sehrt-Irrek | Mi, 19. Februar 2020 - 12:25

In reply to by Dorothee Sehrt-Irrek

Ich kenne nun mal CDU-Politiker* nicht gut.
Nach der ersten Überraschung, dass sich überhaupt jemand in der CDU traut etwas zu sagen, von dem er nicht ganz sicher sein kann, ob es beim "Noch-mal-ganz-neu-nachdenken oder von-Hinten-denken" wieder durch die Maschen fällt, mit manchmal unangenehmen Folgen für die betreffende Person, würde ich bei meinem geringen Kenntnisstand der Person Norbert Röttgen jetzt meinen, dass er etwas Durchdachtes vorzutragen wußte, das er dann auch erkennbar zu den Fragen der Journalisten* verteidigen und darlegen konnte, kurz, ein Hauch von öffentlicher Intelligenz in der CDU?
Achtung, das war auch Übertreibung.
Ich empfinde Herrn Röttgen als angenehme politische Erscheinung, er lacht und ist höflich.
Sehr schön.
Politisch kann man sich sicher mit ihm auseinandersetzen.

gerhard hellriegel | Di, 18. Februar 2020 - 14:21

Es ist schon faszinierend, wie die cdu sich zum einen mit der äquidistanztheorie (afd und linke pfui), zum anderen mir der klammertheorie ( für eine person parteivorsitz und kanzlerkandidatur) selbst lahmlegt. War ein duo untauglich, als es um die spd ging, haben sie jetzt ihre teamfähigkeit entdeckt (1 muss, 2 pfui, 3 gut). Dabei sorgt der gute herr röttgen doch nur dafür, dass die delegierten auch eine wahl haben. Und weiter geht es in thüringen: waren bisher neuwahlen die "sauberste lösung", herr ramelow als mp so untragbar, dass man mit dem teufel paktieren musste, um größeres unheil vom geliebten thüringen abzuwenden, jetzt räumt dieser rote satan alle steine aus dem weg, die man doch so sorgfältig aufgebaut hat. Also höcke und ramelow haben gute chancen, heuer meine lieblingsfeinde der demokratie zu werden.

Heidemarie Heim | Di, 18. Februar 2020 - 14:33

Alle Kandidaten, auch Herr Röttgen sind Überlebende, ausgenommen Herr Merz mit Karriere außerhalb, einer Kollegin/Mitbewerberin und lange Zeit Chefin Frau Merkel! Wie "angepasst" man dazu zu sein bzw. zu agieren hatte, davon zeugt ihr Friedhof für "Nichtkuscheltiere";-) und Querstehende im Unionsstall. Verkauft die CDU weiterhin alten Wein in neuen Schläuchen in Personalunion und Programm geht sie den gleichen Weg wie andere Volksparteien bei uns und in Europa! Einzige Rettung wäre eine Gestalt wie Herr Kurz in Österreich, der mit klaren Ansagen und ohne Rücksicht auf interne Verluste seine in die Jahre gekommene Partei umkrempelte und damit wirklich "Mut zum Risiko" zeigte. Im Gegensatz zu unseren herumlavierenden Alt-/Jungzöglingen in allen Parteien unserer Republik! MfG

Stefan Bosel | Di, 18. Februar 2020 - 14:39

Da reiht sich Norbert Röttgen nun ein in die Reihe der Kandidaten. Irgendeiner hat mal gesagt: Wie der eine heißt, sieht der andere aus! Auf alle Fälle traue ich ihm nicht, vor allem nichts zu. Wo hängt denn gerade sein Mäntelchen? Merkel wird sich freuen und die Hände reiben. Die fegt sie alle mit der flachen Hand weg. Alles nichts, oder? Allesamt Pappkameraden. Gut, der Norbert hat wenigstens in den letzten Jahren, seit seinem Hinauswurf ein bisschen auf Außenpolitik gemacht. Aber, wo in der Welt erkennt ihn jemand an, als Fachmann, als Außenpolitiker? Ein Alibikandidat. Es sieht bei mir danach aus, dass Merkel weitermacht . Sie ist tatsächlich alternativlos, im guten wie im schlechten Sinne. Und hernach werden die Küken gezählt... wenn wir dann noch welche haben, und zählen können... Derzeit ist die politische Landschaft in Deutschland ein einziges Klärbecken. Nichts ist, alles wird geklärt, irgendwie. Thüringen hat gezeigt, dass es zu Ende geht...

Stefan Bosel | Di, 18. Februar 2020 - 14:39

Da reiht sich Norbert Röttgen nun ein in die Reihe der Kandidaten. Irgendeiner hat mal gesagt: Wie der eine heißt, sieht der andere aus! Auf alle Fälle traue ich ihm nicht, vor allem nichts zu. Wo hängt denn gerade sein Mäntelchen? Merkel wird sich freuen und die Hände reiben. Die fegt sie alle mit der flachen Hand weg. Alles nichts, oder? Allesamt Pappkameraden. Gut, der Norbert hat wenigstens in den letzten Jahren, seit seinem Hinauswurf ein bisschen auf Außenpolitik gemacht. Aber, wo in der Welt erkennt ihn jemand an, als Fachmann, als Außenpolitiker? Ein Alibikandidat. Es sieht bei mir danach aus, dass Merkel weitermacht . Sie ist tatsächlich alternativlos, im guten wie im schlechten Sinne. Und hernach werden die Küken gezählt... wenn wir dann noch welche haben, und zählen können... Derzeit ist die politische Landschaft in Deutschland ein einziges Klärbecken. Nichts ist, alles wird geklärt, irgendwie. Thüringen hat gezeigt, dass es zu Ende geht...

Christa Wallau | Di, 18. Februar 2020 - 14:55

In der gesamten CDU sehe ich k e i n e n einzigen Kandidaten, der das Format hätte, die Partei aus ihrer tiefen Krise überzeugend herauszuführen.
Auch Röttgen besitzt dieses Format nicht.

Das Fehlen geeigneter Persönlichkeiten in der CDU hängt eindeutig damit zusammen, daß über ganze Jahrzehnte lang niemand sich neben Kohl und (erst recht) dann nicht neben Merkel profilieren konnte. Es sind nur politisch angepaßte (korrekte) "Untertanen-Geister" nachgerückt. Jetzt ist niemand da, der nicht nur die Weichen neu stellen, sondern den gesamten CDU-Zug wieder auf das rechte Gleis befördern könnte.
Die Zerrissenheit dürfte nicht wieder rückgängig zu machen sein.
Wählerpotential für einen CDU-Karren der ehemaligen Volksparteien-Klasse ist noch genügend vorhanden, aber die möglichen Zugpferde beharken sich gegenseitig anstatt einem starken und klugen Pferd den Vortritt zu lassen und ihm die Sporen zu geben.
Aber vielleicht geschieht ja noch ein Wunder ...
In der Politik ist manches möglich.

..über das Fehlen geeigneter Persönlichkeiten bei gleichzeitiger Lobhudelei über die natürlich einzig wählbare Partei - die AfD klingt - seit langem reichlich ausgelutscht.

Und natürlich finden sich nur noch vom Untertanentum verkümmerte, dahinsiechende Politleichen in den Altparteien. Es sei denn, man strebt zum Schein (versteht sich) eine gemeinsame Koaliton an. Dann sind das plötzlich ehrbare Bürgerliche.

Ganz anders in der AfD: Da stehen aufrechte Persönlichkeiten in der Schlange, um endlich dieses Geschundende und auf den deutschen Schäferhund gekommene, multikulturell-ökologisch-verseuchte Deutschland wieder auf die Höhen Bismarckscher Gipfel zurückzutragen.

Eigentlich ist es mittlerweile Wurscht, welche Beiträge hier erscheinen. Die Kommentare sind ständig die gleichen, höchstens die Namen der (natürlich) Versager bzw. der (natürlich) verlässlich versagenden Altparteien sind noch austauschbar.

Ernst-Günther Konrad | Di, 18. Februar 2020 - 15:11

Steht den vier Bewerbern eigentlich im Sinne des Erbrechts ein Pflichtteil zu? Scheinbar denken das alle. Nur, wer Angela Merkel beerben will muss wissen, der erbt nicht nur ihre angeblichen "Verdienste", der erbt auch ihre Schulden. Und bei den Wählern steht Merkel, die gesamte CDU tief in der Kreide. In den letzten Jahren wurden viele Schulden auf unser aller Schultern gebürdet, die es gilt abzulösen. Nein, Röttgen hat für mich null Chancen. Den mögen fast alle nicht in der CDU. Seine besondere Bindung zur USA und damit auch letztlich zu Trump, ob man ihn mag oder nicht, das ist vielen aufgestoßen. Der Vorbeter der transatlantischen Beziehungen, der keine Talksshow versäumte, um sein Verhältnis zu Amerika immer neu zu bestätigen, ist sicher ein eloquenter und rhetorisch hochbegabter Mann, einer dem man immer gern zuhört, auch wenn man nicht alle seine Sichtweisen teilen muss. Aber der Chef der CDU und Kanzlerkandidat. Ich wüsste da jemand. Walldorf und Stadler von den Muppet's.

Jürgen WaldmannVier wollen Merkel beerben | Di, 18. Februar 2020 - 19:42

In reply to by Ernst-Günther Konrad

Es wäre ein schlauer Schachzug von Markus Söder , wenn er jetzt den ehemaligen Finanz und Verteidigungsminister K.T. zu Guttenberg vorschlagen würde . Er hätte den einzigen Gegner , der ihm je in Bayern gefährlich werden konnte los und wir hätten eine sehr gute Alternative als Bewerber um das Kanzleramt . Herr zu Guttenberg hatte einst sehr großes Ansehen in Bayern und darüber hinaus . Die wenigen Wortmeldungen von ihm , die im TV übertragen oder in über die in den Medien berichtet wird , zeigen uns deutlich , dass er das Weltgeschehen den Bürgern erklären kann und er konstruktive Ideen zu Lösungen von Problemen hat . In den USA hat er tiefe Einblicke über die amerikanische Politik gewonnen , die ihn unserem wichtigsten Verbündeten als gleichwertigen Partner erscheinen lässt ! Er wäre für alle Bundesländer tragbar , jedenfalls besser geeignet , als die Vier aus NRW . Die USA sind immer noch ein unverzichtbarer Schutz und Partner für die Bundesrepublik .

Gisela Fimiani | Di, 18. Februar 2020 - 17:45

Nun stecken nach und nach die Angepassten und Feigen ihre Nasen vor. Sie wittern ihre Chance im allgemeinen Parteichaos. Schaut man sich die jeweilige Vita dieser „Mutigen“ an, könnte man amüsiert sein. Im Hinblick auf ein schwer beschädigtes Land vergeht mir jedoch das amüsierte Lächeln. Niemand der Vier, Herr Spahn eingeschlossen, hat in der Vergangenheit den Mut gezeigt für das Wohl des Landes energisch seine Stimme zu erheben. Glaubwürdigkeit und Authentizität kann auch der brillanteste Rhetoriker nicht zurückgewinnen, wenn sein Verhalten bis vor kurzem von Opportunismus zeugte. Nun ist es derselbe, in der Wolle gefärbte, Opportunismus, der, Risiko und Gefahr scheuend, die Gelegenheit nutzt, ganz oben herauszukommen. Ich vermeide die Adjektive, mit denen sich die Wesensart der vier Herren charakterisieren ließe.

Klaus-Dieter Kaiser | Di, 18. Februar 2020 - 18:00

Schäuble! Der Kandidat.

Ernst gemeint, versprochen.

Günter Johannsen | Di, 18. Februar 2020 - 18:24

Ach, da kommen vielleicht noch einige von außen dazu - müssen ja nicht unbedingt CDUler sein: z.B. Greta oder das deutsche Klima-Persilschein-Fräulein?! Heute kann doch jeder Kanzler, oder???

Dorothee Sehrt-Irrek | Mi, 19. Februar 2020 - 16:32

In reply to by Günter Johannsen

wir kommen politisch sicher nicht häufig zusammen, aber Ihre politische Intelligenz finde ich beachtlich.
Da wäre ich gar nicht drauf gekommen, Ihr Vorschlag geht dahin, dass Parteien ihre Listen öffnen, wenn sie gar niemanden finden und wäre da nicht sogar Frau Merkel evtl. ein bisschen "eine solche politische Figur" gewesen?
Nun, warum sollten sich Parteien grundsätzlich abschotten?
Ich erinnere mich nur, dass eine Freundin? von Frau Brigitte Seebacher-Brandt in der SPD nicht angenommen wurde.
Bevor Parteien evtl. dokumentieren, dass sie selbst nicht mehr über geeignete Kandidaten verfügen...
Danach sieht es zumindest für die CDU bislang nicht aus.
Jedenfalls eine interessante Sicht, wenn ich mal von Ihrem ironischen Ton absehe.

Günter Johannsen | Do, 20. Februar 2020 - 14:37

In reply to by Dorothee Sehrt-Irrek

… dass sie wenigsten das erkannte haben!

Josef Olbrich | Di, 18. Februar 2020 - 23:31

Endlich kommt mit Röttgen Bewegung in die Auswahl der Bewerber, er hat auch eine klare Vorstellung was er zu tun gedenkt, um die CDU wieder voran zu bringen. Und allen Unkenrufe, dass ohne Frau Merkel die deutsche EU-Präsidentschaft im zweiten Halbjahr 2020 nicht geschafft werden kann, zeugen nicht von Urteilskraft, denn sie unterstellen, dass die Kandidaten keine Regierung führen können. Man sollte solche Aussagen immer hinterfragen, um zu erkennen, wem nützt es.