Der Progressiv-Konservative - Was im CDU-Kandidaten-Contest für Jens Spahn spricht 

Es scheint eindeutig: Wenn Armin Laschet als NRW-Ministerpräsident den CDU-Vorsitz einfordern sollte, wird er ihn bekommen. Doch der interessantere Parteichef wäre Jens Spahn. Er stünde für einen echten Generationswechsel.

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Jens Spahn hat als Minister Tatendrang und Durchsetzungsvermögen demonstriert / dpa

Autoreninfo

Christoph Schwennicke ist Chefredakteur des Magazins Cicero.

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Man kann sich an dieses neue Unterhaltungsformat der politischen Casting-Shows in den Volksparteien richtig gewöhnen. Nach der Entscheidung in der SPD-Show „Deutschland sucht die Super Sozis“ geht die CDU nun das zweite Mal innerhalb eines guten Jahres in den Contest, um die neue Führungsfigur der Konservativen, oder das, was früher einmal die Konservativen waren, zu finden. 

Wenn sich nicht noch weitere Kandidaten berufen fühlen, dann werden es dieses Mal drei Männer aus Nordrhein-Westfalen untereinander ausmachen. Zwei davon waren schon in der letzten Dreierkonstellation angetreten und Annegret Kramp-Karrenbauer unterlegen. 

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Stefan Bosel | Mo, 17. Februar 2020 - 08:14

Nun kreist das Karussell. Auch CICERO dreht kräftig mit. Sicher, es ist nicht unwichtig, wer in der CDU den Vorsitz hat und damit Kanzler werden kann. Aber bei den jetzt benannten drei Kandidaten überwiegen m.M. nach die Ablehnungsgründe. Laschet? Was wird er einbringen? Rheinischen Frohsinn? Oder Kölner Klüngel? Was für Erfahrungen und Referenzen hat er international? Dann Jens Spahn. Jung, aber unerfahren. Stellen Sie sich den mal im Gespräch mit Putin, Xi, Macron oder Trump vor. Igitt. Und der Merz? Der ist alt und erfahren, aber weit von den Menschen weg. Ein gealterter Klassenprimus. Für mich ist keiner Favorit. Die sollen ein Land führen und in der EU den Ton angeben? Gut. Merz würde ich es zutrauen. Aber er mauert und bekennt sich nicht. In der CDU muss man auch mal das Messer nehmen können und zustechen. Merkel hat es getan. Merz hat eine Beisshemmung. Nein. Laschet ein Büttenredner. Spahn ist blass. Merz pokert. Der Richtige fehlt noch. Ja, ein "der", unbedingt keine "die"...

Hubert B. Vogel | Mo, 17. Februar 2020 - 18:32

In reply to by Gast

… soll Jens Spahn vorgeschlagen haben.
Die ganzen Konkurrenzparteien haben so etwas.
Esken/Walter-Borians , Baerbock/Habeck , Weidel/Gauland ,
Kipping/Rixinger .
Wie muss man sich das bei der CDU vorstellen Spahn/ Merz , oder was ?

Helmut Bachmann | Mo, 17. Februar 2020 - 08:24

Ach, ob dabei etwas Sinnvolles herauskommt ist nicht so wichtig? Hauptsache Tatendrang.

Tomas Poth | Mo, 17. Februar 2020 - 12:18

In reply to by Gast

Wenn man die Äußerungen der bisher gehandelten Kandidaten Revue passieren läßt, erschöpft sich das "Sinnvolle" hauptsächlich darin nicht gegen den rotgrünen medialen Mainstream zu schwimmen, sonst käme man unter die Räder.
Eigentlich bleibt alles im WeiterSo stecken, Richtung Sozialismus, nun für das vereinigte Deutschland.
Man schaue sich nur den Talk bei Anne Will gestern an, wie Hr. Söder beharkt wurde weil er mit der Linken nicht zusammenarbeiten will. Das sagt alles!

Ernst-Günther Konrad | Mo, 17. Februar 2020 - 08:37

werfen Sie da gerade lieber Herr Schwennicke. Natürlich gibt es auch Argumente für Spahn. Nur sollte aber eben nicht nur sein Alter oder seine sexuelle Ausrichtung maßgebend sein. Und doch wird es so kommen, das genau diese beiden Punkte für den eingefleischten CDUler entscheidend sein könnten, für oder gegen ihn zu stimmen. Mir wäre das egal. Entscheidend ist doch eher, welche Werte vertritt er? Wie will er die einzelnen Flügel in der CDU wieder beruhigen und verzahnen? Kann er gegen den Merkelismus ankommen? Wie geht er mit "Gesindel" und "Krebsgeschwüren" um? Wie mit der AFD und den Linken? Welche inhaltliche Ausrichtung soll die CDU künftig einschlagen? Das er Dinge anpacken kann, ja, das hat er mit der Organdiskussion bewiesen. Auch wenn er sich nicht durchsetzte, hat er wenigstens die Sache offen diskutiert und zu einer Abstimmung gebracht. Der Mann will nicht nur reden, sondern etwas sagen und Handeln. Nur, wer soll ihm außer vielleicht Linnemann da helfen? Werteunionisten?

Ulrich Jarzina | Mo, 17. Februar 2020 - 08:44

Spahn hat in seiner Zeit als Gesundheitsminister bewiesen, dass er heiße Eisen anpacken kann: Die Impflicht für Masern z.B., oder die versuchte Neuregelung der Organspende.
In beiden Fällen war jedoch die Pharmaindustrie der Hauptprofiteur - zulasten der Bürgerinnen und Bürger, in deren Grundrechte massiv eingegriffen wurde.
Im Falle der Masernimpfpflicht hatte es Spahn zudem unterlassen, die Hersteller gesetzlich zu verpflichten, einen Einzelimpfstoff bereit zu halten. Wer sich also gegen Masern (pflicht-) impfen lässt, wird mindestens zu einem MMR-Impfstoff greifen müssen, was rechtlich ebenfalls nicht ganz koscher sein dürfte.

Nein, von allen in Frage kommenden Kandidaten für den CDU-Vorsitz ist Spahn der am wenigsten geeignete. Er ist ein Lobbyist wie Merz, muss sich aber, im Gegensatz zu Letzterem, seine Millionen noch verdienen. Die Interessen der Bürgerinnen und Bürger werden somit, einmal mehr, hinten runter fallen.

Herr Schwennicke, da wo alle entscheiden wollen, verlieren sich die Konturen- wenn alle mitwirken wollen gerät es leicht selbstgestrickt. Die Bürgerinnen und Bürger interessieren sich nur am Rande für parteiinterne Angelegenheiten und dem gefährlichen Kreisen um sich selbst. Es wird auch als eine Absage an die Verantwortung im Großen und Ganzen verstanden.

Es gibt für alle Kandidaten gerechtfertigte Argumente, aber sind die Wählerinnen und Wähler eigentlich glücklich damit? Beklagen sie nicht gerade dies, dass nichts so richtig zu gelingen scheint? Es sollte endlich einmal eine Ist-Analyse vorgenommen werden. Warum ist die demokratische „Mitte“ im Osten der Republik derartig schwach ausgebildet? Aus derartigen Fragen entwickeln sich dann Inhalte und Programme für die Zukunft. Und vom Leitbild „Konservatismus“ im Zeitalter des Digitalen zu sprechen, kann ja nur noch als hilflose Reaktion auf den unaufhaltsamen Fortschritt verstanden werden.

Dorothee Sehrt-Irrek | Mo, 17. Februar 2020 - 08:49

um die CDU geht und deren Wählerauftrag, dann können wir evtl. alle aufatmen.
Sollen sich doch die Historiker einmal darüber streiten, was wir in den letzten Jahren erlebten, was dann vor uns liegt, wäre nicht einmal soviel leichter, aber lösungsorientiert.
Auch das ist ansteckend.
Was hat mir an Meldungen in den letzten Tagen gefallen, wenn man überhaupt noch davon ausgehen kann, es handele sich wirklich um Nachrichten?
Herr Linnemann sprach sich demnach gegen eine Kampfkandidatur aus.
Sollte der CDU solch eine Kandidatenkür aus einem Guss gelingen, würde sie sich auf die Schultern klopfen können.
Streit ist völlig okay, aber Findung hat auch etwas.
Ich halte dies durchaus für möglich WEIL Annegret Kramp-Karrenbauer noch Parteivorsitzende ist.
Ich bin nachhaltig verstimmt, WEIL mir Andrea Nahles und Frau AKK aus dem politischen Prozess "genommen wurden".
Beide wären hervorragend geeignet gewesen, das Schiff "Bundesrepublik Deutschland" durch schweren Wellengang zu steuern.
Trauer

Hans Jürgen Wienroth | Mo, 17. Februar 2020 - 08:55

Ich finde keinen der Drei richtig überzeugend.
Laschet ist mit vor Jahren in einer Fernsehdiskussion mit seltsamem Demokratieverständnis aufgefallen. Wer ein Agieren gegen den bekannten Volkswillen (€-Einführung, die auch den Bürgern viel Geld kostete) als richtig hinstellt, ist für mich kein Demokrat, dann können wir gleich den Parteienstaat etablieren.
Merz fehlt der Durchsetzungswille. Er redet viel über Änderungen, wenn er sie einfordern kann, dann zieht er zurück. Man stelle sich das in internationalen Verhandlungen vor.
Spahn hat im Gesundheitsministerium bisher wenig Erfolgreiches umgesetzt. Seine Gesetze waren, nach meiner Einschätzung, bisher nur Placebos für Probleme, die echte Lösungen erfordert hätten. Warum muss es, um ein Bsp. zu nennen, bei der el. Gesundheitsakte eine Cloud sein und kann nicht auf der Gesundheitskarte gespeichert werden?
Nein, Herr Schwennicke, da muss ein „Phönix“ kommen, den AM vielleicht unterdrückt hat, weil er ihr zu gefährlich war.

Günter Johannsen | Mo, 17. Februar 2020 - 09:51

zu Jens Span: Ich kenne ihn ja nicht persönlich. Nur in seinen Auftritten im TV oder in der Presse.
Für mich spricht nichts gegen Jans Span. Aber eben auch nichts für ihn. Er ist jung, aber nicht vergleichbar mit einem charismatischen Sebastian Kurz. Er ist engagiert, aber er ist sehr oft auch blass und farblos. Besonders im Auftreten gegenüber Merkel. Farbe bekennen - die eigenen Ansichten vertreten, auch wenn sie anders sind, als die einer Kanzlerin, die gegen den Willen vieler Parteimitglieder die CDU nach links modernisiert hat. Wer das nicht kann, ist nicht geeignet und hat nicht das Zeug für das Amt eines deutschen Bundeskanzler!

Dorothee Sehrt-Irrek | Mo, 17. Februar 2020 - 12:08

In reply to by Gast

vielleicht behandeln wir hier den Fortgang einer Partei, zu der die meisten Teilnehmer des Forums und der Leserschaft womöglich zurückkehren werden, also die Zukunft der CDU.
Ich bin schon damit zufrieden, dass nicht wenige von Ihnen schon auch mal die SPD wählten, kenne also meine Reichweite hier.
Aus meiner politischen Erfahrung her brauchen Parteien einen Flow, eine einzelne Person kann das niemals sein.
Also nicht nur, weil ich im Osten lebe, sondern um eines move´s Willen meine Frage an Sie, wen sehen Sie MIT DABEI im Osten?
Eigentlich wäre das auch die passende Antwort auf Frau Merkels "Eremitentum", dem die Presse evtl. derart nachkommt, dass ich kaum noch lese.
Welche Leute bringen die CDU Ihrer Meinung nach im Osten nach vorne?
Die Mitgliederzahlen sind auch für die CDU erschreckend niedrig.

gabriele bondzio | Mo, 17. Februar 2020 - 10:03

wenn also Parteipolitik frei wäre von Proporzdenken und Anciennität, wäre der wünschenswerteste Parteichef und etwaiger Kanzlerkandidat Jens Spahn."...womit sie, Herr Schwennicke, seine Chancen schon recht gut umrissen haben. Zumal Span auch der "gute Draht" zu Merkel fehlt. Da müsste schon Weihnachten und Ostern auf einen Tag fallen.

Juliana Keppelen | Mo, 17. Februar 2020 - 11:27

dass wenn es schon einer von den dreien werden muss, Herrn Spahn am besten. Übrigens habe ich zufällig gestern Abdend bei RBB reingezappt und siehe da eine Talkshow vom Feinsten. Locker, informativ, amüsant und offen es war einfach ein Genuss.

Norbert Heyer | Mo, 17. Februar 2020 - 11:55

Herr Laschet will endlich ganz nach oben. Er hat die Zustimmung der Kanzlerin und wird ihren Kurs mit kleinen, unwichtigen Korrekturen fortführen. Er ist die aktive Belebung eines Adenauer-Wahlplakates: „Keine Experimente.“ Er muss nur aufpassen, dass die Mutter der Kompanie ihn nicht am langen Arm verhungern lässt - indem sie einfach noch eine Runde dreht. Ob Herr Merz als Zweifach-Verlierer nochmals ein Amt annimmt - zumindest zweifelhaft. Herr Spahn bekommt vielleicht nochmals eine Chance, wenn die derzeitige Politik endgültig vor die Wand gefahren wird. Unsere Probleme - sämtlich hausgemacht - sind so vielfältig und schwerwiegend, dass keine der ehemaligen Volksparteien diese lösen und beseitigen kann. Sie haben alle keine Politiker mit Weitblick, Augenmaß und Ausstrahlung, um die sich abzeichnende Katastrophe zu meistern. Die Frau aus dem Osten hat - aus welchen Gründen auch immer - ganze Arbeit geleistet und viele unlöschbare Brandherde gelegt. Wir gehen in keine gute Zukunft ...

Die CDU kann wahrscheinlich mit keinem der Drei wieder ein Volkspartei werden, die bei BTW 35-45% erreichen könnte. Wenn der Parteivorsitzende und der Kanzler(-Kandidat) sich als primus-inter-pares fühlen würde, dann könnte ein " netter Laschet " neben dem " harten Hund" Merz, und auch ein Spahn für ein Ministerium, für das er am meisten brennt, ein gutes Team bilden. Partei und Regieren sind ein Teamsport zum Erreichen von gemeinsamen Zielen. Wenn eine CDU keine sozialliberalen und konservativen Flügel vereinigen kann, weil jemand meint, als One-man-show selbst auf Egomane auf einer Seite zu stehen und die anderen vernichten zu müssen, dann wird das eben nichts.

Juliana Keppelen | Mo, 17. Februar 2020 - 12:13

wenn inzwischen nicht schon zu alt hätte ich mir Robert Redford gewünscht so kommen halt nur noch Georg Clooney oder Constantin Schreiber in betracht. Sebastian Kurz ist ja schon in Lohn und Brot. Wenn man die Vorgenannten im Auge hat, kann einem bei dem was bei uns als CDU Kandidaten angeboten wird schon ein bischen das kalte Grausen übermannen. (Breites Schmunzeln)

Hubert Sieweke | Mo, 17. Februar 2020 - 12:57

sind keine Befürworter von Merz, das erkennt man seit langem, eben Medienmänner.
Spahn als Bundeskanzler? Das können sich wahrscheinlich nur sehr, sehr wenige außerhalb der Presseblase vorstellen. Beim letzten Kontest in HH bekam er 6% der Stimmen, von der JU. Die wählt diesmal wohl Merz, wie eben 60-70% der CDU Mitglieder. Da können gewisse Medien noch so stark versuchen, andere ins Spiel zu bringen. Laschet wäre genauso deplatziert, als Merkel No 2.
Würde mich nicht wundern, wenn Herr Schwenicke demnächst noch Altmeier vorschlägt.

Gerhard Schwedes | Mo, 17. Februar 2020 - 13:05

Mir völlig egal, wer in der CDU den Chef mimen will. Er wird immer nur der Chef von Lemmingen sein, die jeden Bockmist der Kanzlerin mitgemacht haben. Ich erspare mir, all diese Fehler wieder einmal aufzulisten. Jeder kennt sie. Die Dame Merkel hat alles in Stücke gehauen oder unterlassen, was für die deutsche Gesellschaft relevant gewesen wäre. Und die Parteichargen haben brav abgenickt oder - wie auf dem Parteitag in Karlsruhe - auch noch einen 10-minütigen Applaus für den Merkelschen Dilettantismus spendiert. Eine solche Partei ist für mich als ehemaliger Wechselwähler völlig obsolet geworden. Von mir aus darf sie zusammen mit der SPD gerne in Richtung einer Kleinpartei weitermarschieren. Es wäre gut, wenn die Werte-Union sich als Partei gründen würde, wäre sie doch eine zweite Alternative für die Altparteien. Und Wähler liefen ihr in Scharen zu. Das Zauberwort lautet: Abspaltung und Neubeginn! Urteil über die Alt-CDU: Gewogen, gewogen und zu leicht befunden. Sie ruhe in Frieden!

Tina Wiegand | Mo, 17. Februar 2020 - 15:57

Dieser Mann ist Fleischgewordene Beklemmung. Ein Betriebswirtschaftler, der das Leben zwischen den Zahlen nicht erkennt! Wie unreif, wie unwissend kann eine Gesellschaft sein, die sich ein solch engstirniges Steinherz auf den Kanzlerstuhl setzt? Unfassbar unheimlich. Aber letztlich ist es ja doch nur ein weiterer Kanzler, der den wahren Herrschern dient. Das Sagen haben in unserem Land die Investoren. Deswegen - völlig Egal.

Hard Richbern | Mo, 17. Februar 2020 - 16:12

sind nicht die Attribute, wenn sie wie bei Spahn, auf Machtwillen und weitgehende Beratungsresistenz oder (Thema Masern) mit falschen Fakten und Drohungen unterlegt sind. Warum immer nur Theoretiker und niemanden, der mal mindestens 10 Jahre in der freien Wirtschaft gearbeitet hat. Immer nur eine Aneinanderreihung von Karrieren aus dem Mittelmaß, bzw. den Parteikadern.
Insofern sehe ich niemanden, außer Merz?

Andreas Zimmermann | Mo, 17. Februar 2020 - 16:35

Also die CDU ist mir schnuppe, aber wenn jemand diesen Saftladen noch aus der Versenkung führen könnte, dann Maaßen. Ich weiß ein Traum... vergessen wir es.

Susanne Mair | Mo, 17. Februar 2020 - 17:40

Welche Kompetenz bringt dieser Bankkaufmann mit? Jung und schwul ist noch kein Programm.
Dort, wo er bisher Verantwortung übernahm, im Gesundheitswesen, gilt er als rücksichtslos, kenntnisarm und manipulativ.
Beispiele: Inzwischen liegt der dritte Gesetzentwurf zur Intensivpflege vor - ein Versuch, die Schwächsten unserer Gesellschaft aus ihren Familien zu reißen und zwangsweise in Heime zu verfrachten. Weil es billiger ist. Grundrechte? UN-Behindertenkonvention? Uninteressant!
Pflegepolitik: nichts als ergebnisloser Aktionismus, dumme Sprüche und Brain Drain aus Mexiko oder Albanien - mit dem Ergebnis, dass es dort inzwischen auch einen Pflegekräftemangel gibt.
Digitalisierung: Hat uns das E-Health-Gesetz beschert, mit Zwangsmaßnahmen in den Arztpraxen und unkalkulierbaren Risiken für die Patientendaten.

Spahn steht für nichts außer für seinen Ehrgeiz - charakterlich völlig ungeeignet, noch mehr Verantwortung für dieses Land zu übernehmen.

Susanne Dorn | Mo, 17. Februar 2020 - 18:46

…um einen Generationenwechsel. Anstelle von Technokraten - auch Jens Span ist einer - braucht dieses Land neue, kluge, berufserfahrene, strategisch denkende, verantwortungsbewusste Köpfe, die uns und unserem Land dienen!

Leider sind diese Kapazitäten in der derzeitigen Politikerkaste NICHT zu finden. Egal, wer vorgeschlagen wird. Friedrich Merz scheidet für mich ebenfalls aus. Dazu habe ich mehrere Kommentare geschrieben…

Politiker, die keine Achtung mehr vor dem Souverän haben - der als Pack und Gesindel beschimpft wird - die uns und dieses Land hassen, das Grundgesetz mit Füßen treten und nur noch ihre Pfründe sichern, sind nicht in der Lage, die von Politikern verursachten, gewaltigen Problem dieses Landes zu lösen.

lisa zimmermann | Mo, 17. Februar 2020 - 19:06

Wer in den 50er/60er Jahren aufgewachsen ist, wo man CDU und katholische Kirche in punkto Frauenfeindlichkeit getrost gleichsetzen konnte
(weshalb ich diese auch nie wählen konnte) wurde durch Spahns' geplante (?) Abtreibungsfolgenstudie unsanft an diese Zeit erinnert.
Er hat sich damit als Obermacho enttarnt.
Wer braucht einen SOLCHEN Generationenwechsel ?

Lisa Werle | Mo, 17. Februar 2020 - 19:50

Wenn die CDU keinen Wert darauf legt, dass sie den Kanzler stellt, dann soll sie Laschet nehmen. Der könnte dann den Hosenanzug-Schnitt von Merkel übernehmen - und es ginge weiter so. Wenn die CDU denn ausreichend Stimmen bekäme - und das wage ich doch sehr zu bezweifeln. 15 Jahre Merkel sind mehr als genug.
Mein Kanzlerkandidat wäre Friedrich Merz. Und statt Spahn Carsten Linnemann, 43. Das wäre wirklich neu und mutig von der CDU - und Ahnung von Wirtschaft hat er auch.

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