Literaturen im September Hiroshima, Kriegsverbrecher, Todeskult Die Atombomben brachten in Japan ein verbrecherisches Regime zu Fall. Adorno und Gehlen akzeptierten keine Brandmauer. Palästinensische Mörder bedrohen die Zivilisation. Und Geschichtsmythen sind unausrottbar. VON THOMAS SPECKMANN, JOHANN MICHAEL MÖLLER, INGO WAY UND ECKHARD JESSE
Literaturen im Oktober : Amerika, Autounfall, AfD Mehrere Autoren erklären die USA, Zora del Buono schafft ein neues Literaturgenre, der Ethnologe Karl-Heinz Kohl spürt dem Erbe der Indigenen nach, und die Autoren eines Sammelbandes wollen die AfD verbieten. VON ULRICH BERLS, VIOLA SCHENZ, JOHANN MICHAEL MÖLLER UND ECKHARD JESSE
Schäuble, Lenin, Ulbricht : Literaturen im Mai Wolfgang Schäuble erzählt von seinem Leben in der Politik, Michael Köhlmeier beschreibt eine Reise ins Exil zur Zeit Lenins, Toxische Pommes schreibt über den Preis der Zugehörigkeit, und Ilko-Sascha Kowalczuk berichtet über das Leben von Walter Ulbricht. VON THOMAS SPECKMANN, DANIEL HAAS, JOHANN MICHAEL MÖLLER UND ECKHARD JESSE
Literaturen im Februar : Diktatur, Dresden, Dystopie Frank Sieren führt in die Großmacht China ein, Durs Grünbein schreibt einen brillianten Roman über seine Großmutter und den Untergang Dresdens, und in schauerlichen Storys verbindet Markus Orths Düsternis und Satire. VON OLE DÖRING, JOHANN MICHAEL MÖLLER, RENÉ SCHLOTT UND BJÖRN HAYER
Uwe Tellkamp: „Der Schlaf in den Uhren“ : Absturz in düsteres Raunen Neunhundert Seiten, die kein Ende nehmen wollen: Uwe Tellkamps lange angekündigter Roman „Der Schlaf in den Uhren“ ist das redselige Dokument des literarischen Verstummens. Doch inmitten des endlosen Stroms düsteren Raunens finden sich auch einige starke Passagen. VON JOHANN MICHAEL MÖLLER
80 Jahre Wannseekonferenz : Töten als Verfahrensangelegenheit Am 20. Januar 1942 kamen in einer Villa am Berliner Wannsee Repräsentanten von staatlichen Institutionen und Nazi-Organisationen zusammen, um über die Ermordung der europäischen Juden zu beratschlagen. Ein Gedenkprojekt des Historikers Julien Reitzenstein findet eine zeitgemäße Form des Erinnerns. VON JOHANN MICHAEL MÖLLER
Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung : Erinnern und Vergessen Gestern hat das „Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ in Berlin seine Pforten für das Publikum geöffnet. Alles in allem ein friedlicher Ausgang einer heiklen Aufgabe und einer langen Streitgeschichte. Und doch fehlt etwas. VON JOHANN MICHAEL MÖLLER
Raubkunst im Humboldt Forum : Vielleicht soll es nicht heilen Mit dem Humboldt Forum sollte das Zentrum der deutschen Hauptstadt zu einem lebendigen Ort der Weltkulturen werden. Die Vision geriet in den Strudel einer Raubkunstdebatte. Nun stehen mit den Benin-Bronzen erste Rückgaben an. VON JOHANN MICHAEL MÖLLER
Streit um Benin-Bronzen : Heilige Einfalt! In einer Runde bei Kulturstaatsministerin Monika Grütters ist gestern die Bereitschaft zur Rückgabe der berühmten Benin-Bronzen bekräftigt worden. Damit endet eine jahrzehntelange Auseinandersetzung. Dennoch bleiben Fragen. VON JOHANN MICHAEL MÖLLER
Fünfter Todestag von Lothar Späth : Danach kam niemand mehr Heute vor fünf Jahren starb Lothar Späth, der legendäre Ministerpräsident von Baden-Württemberg. An seiner Person wird deutlich, was der CDU im Südwesten heute fehlt und warum die Partei in dem einst konservativ geprägten Bundesland den Generationenwechsel verpasst hat. EIN GASTBEITRAG VON JOHANN MICHAEL MÖLLER